Falsch verstanden führen Omen zu Aberglauben, Wunschdenken oder Fantasien, die nichts weiter als negatives Denken bedeuten. Es geht aber umgekehrt auch nicht um positives Denken.
Omen treten als das Besondere auf, als das Einzigartige, aber sie sind eben auch in den Zusammenhang mit unseren eigenen Lebensvorgängen gewebt.
Ein
Omen bedeutet nicht das Ding, oder Ereignis, als das es kommt, sondern
es spricht eine Ebene in uns an, wo eine Entsprechung zum Omen
existiert.
In meiner eigenen Erfahrung gibt es Zeiten, in denen die Omen
mich direkter auf
Wege hinweisen konnten, die zu meinen Gunsten waren (und auch bezüglich
dem Gunsten
eines allgemeinen Prinzips des Wohls, das auch andere betrifft). Und zu anderen
Zeiten waren die Omen nicht besonders prägnant. Ich entdeckte einen Zusammenhang mit meiner Lebensweise.
Umso mehr ich aus meinem Herz heraus handelte und leben wollte, das heisst ja zu mir selbst kam, traten auch mehr Omen auf.
Wenn man ein Omen sieht, irgendeine Sache, die einem bedeutsam vorkommt,
ist es manchmal nicht sofort schlüssig, was es bedeutet. Es lohnt
das Omen in Erinnerung zu halten für den Tag. Vielleicht
begegnet man weiteren Omen und es ergibt sich mehr Stimmigkeit im
Zusammenhang verschiedener Omen.
Oft haben wir eine Frage, eine Stimmung in uns, also eine Resonanz, und die Ereignisse und Begegnungen im Aussen korrespondieren damit und können den Blickwinkel erweitern, ja sogar Antworten bereit halten.
Zu einem Omen kann es auch gehören, wenn wir
zu einer bestimmten Zeit bestimmte Dinge tun. Nehmen wir an, wir haben
eine neue Arbeit und gleichzeitig geschieht etwas anders, oder wir
erhalten etwas weiteres.
Diese Weitere, das gleichzeitig
geschieht, kann eine wichtige Botschaft für uns bereit halten, und die
Zukunft beschreiben, oder zumindest die Bedeutung der nächsten
Zeit für uns.
Das Prinzip ist, zwei Dinge kommen zusammen, in einer
zeitlichen Nähe (am prägnantesten innerhalb eines Tages) - und es ist
äusserst lohnenswert, diesen Zusammenhang ins Auge zu fassen um die
Bedeutung zu ergründen.
Die
Welt ist keine rein materielle Eigenschaft mehr, sondern viel mehr
ist sie durchflutet von Energien auf verschiedenen Ebenen und
Dimensionen. Schwingung und Resonanz erklären das Geheimnis der Synchronizität.
Weitere Inspiration
zur Omenkunde findet man auch in Büchern von James Redfield.
Immer
betont er - auf seine Art des Romans - die enge
Verbindung
zwischen Omen
und eigenen Leben. Die Omen führen uns zu etwas hin, das wir manchmal
vertiefen können und das fast schon geheimnisvoll uns mit höheren Ebenen
der Wirklichkeit in Verbindung bringt.
Immer ist dieser Weg aber
mit
unserem EIGENEN Leben im Einklang. Wo hin wir gehen und suchen, das wird
durch die Omen weitergeführt, aber nur falls ein höheres Prinzip,
vielleicht das höhere Selbst, damit einverstanden ist und uns ein Weg
nicht vom eigentlichen seelischen Kurs abbringt.
Die
grösstmögliche
Qualität und Quantität von Omen dürfte in den Richtungen liegen, wo es
um Bewusstseinsarbeit, Erleuchtung oder sonstige Suchen nach
Ganzheit geht. Das heisst nicht, dass dies die einzigen Möglichkeiten
sind. Ich sage damit nur, hier wird es am kräftigsten sich auswirken.
Alles, was uns glücklich macht, hält Omen bereit.
Schlüßelworte sind: Fügungen, Synchronizität und Resonanz, aber auch ein Mysterium lässt sich nicht weg diskutieren. Um zu erfahren was Omen sind, muss man sie im eigenen Leben entdecken, auch wenn man sie nicht deuten kann. Sie erhalten Bedeutung, durch unseren Akt, wie wir Welt, Leben und Dinge betrachten. Es hilft, von einem energetischen Kosmos, und nicht bloß dinglichen Kosmos auszugehen.
Die
Omen können überall auftreten. Sie bestehen entweder aus einem Ereignis
oder Zeichen, das aus dem üblichen Rahmen fällt. Etwas, was gegenwärtig
für uns von besonderer (symbolischer) Bedeutung sein kann.
Oder
sie bestehen aus Ereignissen oder Begegnungen (auch
mit
Dingen), die in irgendeiner Weise mit der Zahl drei verknüpft sind.
Das Omen ist oft neu, anders, tritt aus dem Rahmen des Üblichen oder korrespondiert in seinem Symbol und Numerologie mit einem Hintergrund momentaner Erfahrung.
Man kann mit Hilfe der Numerologie eine zusätzliche Information erhalten, und schlägt einfach die Bedeutung einer Zahl nach (immer die Quersumme bzw. die kleinstmögliche Zahl). Das Omen an sich bildet jedoch das prägnantere Symbol.
Beispiel (aus der realen Erfahrung): während man sich Gedanken
um eine Operation
macht, tauchen sechs Plastikhandschuhe auf, die jemand in die Küche
gelegt
hat (aus welchen Gründen auch immer), und es sind solche, die auch
während
Operationen üblich sind oder uns daran mehr als deutlich erinnern.
Möglich ist, dass die Küche als Ort eine Bedeutung spielt, der
Ort
wird sogar in den meisten Fällen von Bedeutung sein. Aber
die Handschuhe mit der Zahl sechs spielen die Hauptrolle, da
sie
exakt mit einem gegebenen Problem oder einer Fragestellung verbunden
sind (die anstehende Operation). Nun
kann man auch die sechs Handschuhe in drei Paare unterteilen, sofern
die Paare sich schlüssig ergeben. An sich ist die Einzelzahl von
zusammengezählten Dingen jedoch wichtiger und prägnanter, als
zusammengefasste Gruppen und die sich damit ergebenden Zahlen.
Die
Bedeutung dieses Omens: Es geht mit der Küche um die Ernährung und auch
Lebensweise (im weitesten Sinne), und
eine von Herzen kommende Entscheidung (6), seine Lebens- und
Ernährungsgewohnheiten
zu verändern. Die Operation bildet hierfür vielleicht eine Initiation,
und kann darüberhinaus bedeuten, dass man diese Operation deshalb
erfahren muss, eben weil man sich vorher nicht gesund genug ernährte
und man eine Schattenseite
ablegen muss, die die schlechte Ernährung
gewissermaßen angezogen hatte (in der Tarotsymbolik der 6 geht es um
die Entscheidung zum Guten oder Schlechten). Wie wir alle wissen, ist
eine Krise immer eine Chance zur Umkehr.
Zusammenhänge
wird man immer wieder entdecken. Zusammenhänge, die sich aus dem
eigenen Lebensgefüge entwickeln, oder wie man diese Dinge des eigenen
Lebens wahrnimmt. Wie ein Tag vergeht. Typisch ist folgendes: Es
passieren Dinge zu einer bestimmten Zeit (egal wann), und dann kommt
ein Omen, und das Omen nimmt Bezug auf diese andere Zeit des
Tages, auf dieses Ereignis.
An
sich tritt uns das Omen ebenfalls als Ereignis entgegen. Nur gibt
es einen Unterschied zu anderen Ereignissen, dass uns nämlich ein Omen
deutlich mehr erzählen kann als andere Ereignisse. Statt auf ein
anderes Ereignis oder Geschehen unseres Alltages, kann ein Omen auch
auf einen Zustand von uns verweisen.
Ein Omen und das damit verbundene Ereignis kann etwas besonderes bedeuten, oder etwas, das
nicht regelmässig ist - etwas, das irgendwie neu ist und für den Moment
hervorsteht.
Ein Omen kann plötzlich, unvermittelt in unseren Alltag ragen. Es ist etwas neues, ein Ding, ein Ereignis, dass aus dem üblichen Rahmen sonstiger Begegnungen, oder Erfahrungen fällt. Wenn es unsere Aufmerksamkeit erweckt hat, ist es in der Regel bedeutungsvoll. Es sei denn wir konstruieren mit unserer Einbildung aus den Ereignissen besondere Momente, die wir für Omen halten. Andererseits wird man ohne Versuch und Irrtum nicht schlau werden, wie man mit Omen umgeht und wo solche zu vermuten sind. Meist sind es einfach Dinge, die hervorstehen im Vergleich mit normalen vertrauten Abläufen.
Ein
auffälliges Heft, das auf dem Küchentisch liegt, oder vor uns auf dem
Nachbarsitz im Zug, dessen Titel-Bild uns an etwas erinnert, das kann
schon ein Omen sein.
Es geht dann darum, woran uns dieses Bild
oder Heft und das damit verbundene Symbol erinnert, in
welchem Bezug es zu unserem Leben steht, welche Bedeutung es damit
erhält, dass es in diesem Moment in unsere Wahrnehmung tritt.
Es kann
das Symbol, das in dem Ereignis, in dem Ding, oder in der Begegnung
enthalten ist, auf etwas hinweisen, das mit gegenwärtigen Fragen, die man sich in seinem Leben stellt,
zusammenhängt.
Auch
Nummern, Zahlen erweisen sich regelmässig als
bedeutsam. Die Alltagswelt ist voll von Symbolen - für ein
Omen kommt es drauf an, wie sie uns erreichen, also ob das Zeichen
auf irgendeine Art eine Besonderheit darstellt und damit hervorsteht.
Eine
Erinnerung kann auch geweckt werden, die uns an etwas mahnt oder von
etwas inspiriert, was wir noch mal tun können.
Es ist nützlich, dass wir ein Zentrum in uns schaffen, wo wir möglichst neutral sind, und klar. So dass wir während der Zeit des Omens unbewusste Regungen als solche entlarven würden, die die Interpretation des Omens beeinflussen könnten. Das Wichtigste ist nämlich der erste Eindruck, mitunter der erste Gedanke der uns kommt. Er ist konsequent und oft genau das, worum es geht. Oft halten wir den ersten Eindruck für einen Ausdruck unserer animalischen Seite in uns und manchmal ist er das sogar, und dann nicht besonders aussagekräftig. Und leicht wird der Gedanke verändert, eben durch unbewusste Motive oder Regungen. Auch durch Ängste.
Fragen, die man sich stellen kann bei solchen Ereignissen, in denen wir ein Omen vermuten:
WIE hat sich etwas ereignet, WIE habe ich gehandelt, WIE haben andere gehandelt (vorher und während des Omens), was hat auf welche Weise wozu geführt? Was habe ich gedacht, oder gefühlt? In welchem Zeitablauf befinde ich mich? Welche wichtige Frage stelle ich die ganze Zeit? Wo fühle ich mich in der letzten Zeit verzweifelt oder beunruhigt?
Es gibt neben den dreiteiligen Omen auch einfachste Omen, die
meist in einem Geräusch
bestehen.
Wir befinden uns in einem Gedankenstrom.
Uns
erscheinen plötzlich irgendwelche Schlüße oder aber einzelne Gedanken
vor Augen,
die quasi Fragestellungen sind. Wir könnten zB zwischen zwei
Punkten hin und her tändeln und nicht wissen, was jetzt besser für uns
ist, um schliesslich entschieden von einem Punkt auszugehen. Dann haben
wir etwa
Gedanken, die in die eine
Richtung führen, sie kommen uns, als breche ein Damm (wir brauchen uns
nur beobachten, wie oft solche Dämme in unserem Kopf brechen; meist
handelt es sich um schwierige aber durchaus alltägliche "Sorgen").
Plötzlich tritt bei manchen Gedanken ein Geräusch auf. Das
kann
auch wiederholt geschehen bei diesem oder gleichlautenden Gedanken und
vor allem ähnlichen Absichten. Wir denken dann diesen Gedanken, bewegen
uns also in eine bestimmte Richtung, und das
Geräusch kommt, und bestätigt unser Vorhaben. Das Geräusch ist ein
Zeichen, das synchron auftritt mit unserer Handlungsabsicht oder einem
Gedanken, der eine solche Absicht begleitet.
Das Geräusch kann das Husten eines Menschen sein,
oder eine Haustür, die gerade zufällt. Das kann das natürliche durch
Wärme und Kälte verursachte Knarren des Dachbodens sein, ohne dass
jemand auf dem Dachboden wäre. Das kann das Knistern einer Tüte sein,
die durch natürliche Luftbewegungen geringfügig ihre Form
verändert. Das kann ein Klopfen in der Wand oder in der
Wasserleitung sein, das kann ein auffälliges vereinzeltes Knacken im
Radio sein. Es kann sogar unser eigener Bauch sein, in dem die bewegten Flüssigkeiten gerade ein Grummeln verursachen.
Solche Geräusche bestätigen unsere Gedanken. Wenn wir also
gewisse Gedanken haben (zu denen wir beinahe von selbst kommen, die
sich uns aufdrängen, und in irgendeiner Weise akut
sind!), dann sagt uns das Geräusch: Das ist der richtige Gedanke. Das
ist der richtige Weg. Damit werden wir glücklich. Ich würde sagen:
Damit kommen wir energetisch auf eine höhere Ebene und es ist
gleichbedeutend mit Glück. Es ist als ob wir in dem Fluß geraten.
Nicht immer ist es aber so, dass das Befolgen solcher Hinweise schon
konkret uns zu einem Ergebnis führt, welches das Omen bestätigt.
Wir
sollten weitere Omen berücksichtigen. Und immer darauf achten, nicht zu
willkürlich zu sein, Gedanken und Omen in Übereinstimmung zu
bringen.
Es ist ganz ganz feiner Draht, könnte man sagen,
diese Geräusche in Bezug zu unseren Gedanken zu bringen - leicht
berühren wir einen anderen Draht und kommen zu einer falschen
Einschätzung.
Normalerweise beinhaltet eine innere Instanz
von uns eine ziemlich gute Einschätzung über den Verlauf einer Sache.
Es ist wie ein Energiestrom, und wenn eine Handlung uns energetisch in
einen Ablauf bringt, der energetisch (und damit meist auch
physisch) von einem Erfolg gekrönt ist, ist dies im Vorhinein, also vor
der Handlung, ein ganz anderes Gefühl, als wenn das Handeln zu keinem
Erfolg kommt oder sich unterwegs zuviele Hürden aufstellen. Man
kann Omen, die durch Geräusche zu uns sprechen, als Erweiterung
dieses inneren Gespürs ansehen.
Im späteren Verlauf unseres Erlebens und Lebens, stellt sich jedoch oft genug heraus, dass das Omen uns auf den richtigen Weg geführt hat. Um dies auszuloten, hilft nur auf geeignete klare Momente zu setzen, wo uns diese begleitende Inspiration durch Geräusche einsichtiger wird als gültiges Omen.
Wenn wir Omen suchen, weil wir zB Antworten auf unsere wichtigen Fragen brauchen, kann es lohnen eine kleine Reise zu unternehmen: an einen Platz, der einem gut gefällt, Lieblingsorte, in der Stadt oder Natur, oder einfach da, wo man am liebsten ist und das kann auch ein Cafe in der Stadt sein. Oder man sucht das Neue, etwa eine Gegend , in die man spaziert, wo man vorher noch nie gewesen war. Während dieser Reise sollte man auf alle Besonderheiten achten.
Die Omen sprechen eine bestimmte Sprache. Einerseits hat sie viel Ähnlichkeit mit den Symbolwelten der Träume.
Darüberhinaus scheint es
eine höhere Instanz zu geben, die
sich für unser Wohlergehen
interessiert.
Bemerkenswert daran ist, dass
diese höhere Instanz oder Macht, die die Omen für unsere
Wahrnehmung fügt, nicht allein auf uns selbst bezogen werden kann. Was
die Dinge bedeuten, ist natürlich für andere etwas
ganz
anderes (unter Umständen).
Beispiel:
Ein Flugzeug befindet sich in der Luft. Der Motor geht kaputt. Es
landet auf einer Wiese. Drei Insassen kommen mit dem Schrecken davon.
Ein Wanderer aber stand zufällig am Rand der Wiese. Das, was
dieses Geschehen individuell konkret bedeutet, ist für die
Beteiligten verschieden.
Es kann durchaus so mancher Fingerzeig in den Omen zu erkennen sein, dass wir eine wichtige Haltung oder Einstellung für uns ändern oder gewinnen. Geräusche als Omen sind dabei eine äusserst nützliche Hilfe.
Wie wir uns auch entscheiden, es ist unsere Verantwortung, und zwar unserem eigenen Selbst oder begriffenen Leben gegenüber - und wir sollten genau wissen, was wir wollen oder nicht.
Ich treffe unterwegs oft auf Hunde. Das ist nicht selten, dass man Hunden begegnet.
Es war bislang immer bedeutsam in welcher Weise sie mich wahrnahmen, zum Beispiel ob sie mich anknurrten und bellten oder neugierig aber durchaus forsch-triebhaft auf mich zuhielten.
Bei mir ging es eine Zeit lang oft um das Thema Gesundheit: es scheint, als nehmen Hunde, die ich an einem Tag begegne, vorweg, wie ich mich Tage später befinden oder fühlen werde. Wenn ich mein Vorhaben, das ich zu der Zeit hatte, fortführte, was eigentlich immer der Fall war.
Knurrende oder bellende Hunde begleiteten manche meiner Vorhaben (zB in den Supermarkt zu gehen um Genußmittel zu kaufen, was nicht gerade dazu dienten, den gesundheitlichen Aspekt bei mir zu stärken). Etwa indem ich auf dem Weg war um Kaffee zu kaufen, der mir nicht gut tat oder Bier, um mal einen Abend zu zechen. Das führte zu einer gewissen Selbstzerfleischung durch diese Exzesse. Denn diese "Substanzen" spiegeln auch die Haltung gegenüber den eigenen Emotionen, die dann oft regelrecht eine Entzügelung erfahren. Die Nervösität ist im Grunde eine innere "Aufgeregt"-heit, wo das Wort "sich regen" anklingt, und damit auch die Triebe. Praktisch alles was wir tun, rührt von den Trieben her. Unser Körper bestimmt unter Umständen (wie Alkohol und Bier) unseren Geist.
Neugierige, forsch auf mich zuhaltende Hunde scheinen nicht ganz so "tragische" Hinweise zu bedeuten.
Zu anderen Zeiten in der Begegnung mit Hunden mag es nicht um den gesundheitlichen Aspekt gehen, sondern etwa um einen psychischen. Die Energien, mit denen wir haushalten und uns in Gleichgewicht oder Ungleichgewicht bringen.
Ein Symbol ist meist nicht sehr einseitig, sondern eher vielseitig ohne dabei aber beliebig zu sein. Es kommt immer darauf an, in welchen Lebensumständen man sich befindet.
Ich glaube Hunde treten auch in Resonanz mit dem Thema: "Im Einklang mit sich selbst sein". Hunde symbolisieren eine Art inneren Kampf. Und wenn wir auf Hunde treffen, die uns anbellen, könnte das auf irgendeinen inneren Kampf in uns verweisen, zB auch Gesundheit versus schädliche Launen, Körper versus Geist. Im Grunde steckt im Symbol des Hundes auch eine Art Verweis auf zwei Seiten des Lebens: die animalische und emotionale Seite des Lebens.
In einer bestimmten Art geht es ähnlich wie bei Kentauren (mythologische Gestalten) beim HUND um den Zwiespalt zwischen emotionaler Seite (der Hund mit emotionalen Aspekt) und Instinkten. Instinkte sind alles, was körperlich ist, auch Angst oder psychische Unausgeglichenheit kann als körperliche Komponente des Seins angesehen werden (Physiologie). Und die emotionale Seite begehrt Frieden, Wohlbefinden und psychisches Gleichgewicht.
Ausserdem scheint es beim Symbol des Hundes um den treuen Weggefährten zu gehen. Ich nehme an, der Hund verkörpert auch das Beziehungsverhältnis zwischen verschiedenen Teilen des Menschen: zum Beispiel seinen Geist, seine Seele, und höheres Selbst. Und wie man mit seinem ICH-Bewusstsein zu diesen Teilen steht. Es muss einem nicht bewusst sein, aber man kann auch unbewusst einen inneren Konflikt mit sich führen oder herbeiführen.
Für
einen halbwegs rationalistischen Zugang würde man meinen, dass die
Tiere eben unsere innere Art oder Befindlichkeit "rieche, spüren". In
meinen Augen ist das richtig, aber zu kurz gedacht. Natürlich kann das
Blutbild eine kranke Leber wiederspiegeln. Aber was sich dahinter
verbirgt, hinter den Blutwerten und der kranken Leber, ist damit noch
nicht gesagt.
Obwohl also ein Zuammenhang auf einfachste Weise
(rational) aufgelöst werden kann, funktioniert das Omen für
uns
aber trotzdem noch.
Das Omen wird durch ein Ereignis getragen, oder eine Begegnung. Im Zentrum steht immer die Wahrnehmbarkeit für uns. Etwas, zum Beispiel ein Geschehen, muss in irgendeiner Weise bedeutsam hervortreten. Wir werden aufmerksam aufgrund der Symbole darin. Und sei es, dass wir an dem Ereignis die Dreiteilung als Regel feststellen.
An sich hat das Ereignis als solches (welches mit dem Omen verbunden ist) für unser konkretes Schicksal oft keine bedeutende Relevanz, doch das eigentliche mit dem Ereignis verbundene Omen spricht eine symbolische Sprache, und erhält aus seiner Bedeutung heraus enorme Relevanz für uns - eben in Bezug zu den möglichen Aussagen über unser Schicksal oder den Chancen. Sofern wir das Zeichen, die Botschaft, das Omen deuten, oder überhaupt wahrnehmen können.
Es
kommt oft vor, dass es mehrere Omen innerhalb einer bestimmten Zeit
gibt und so auch ein Thema verdichten mögen.
Das
heisst, verschiedene Ereignisse an einem Tag oder in einem Monat
sprechen
symbolisch ein und dasselbe Thema an. Und wenn man die verschiedenen
Omen in Bezug zueinander bringt, wird die Schau verdichtet. Es können
alle Omen in ihrem Zusammenhang auch auf eine weitere Bedeutung oder
Besonderheit verweisen.
Wer eine gute Intuition hat, oder bereits in
irgendeiner Weise
spirituelle Bezüge entwickelt hat, der wird auch leichter auf diesem
Weg der Omenkunde voran kommen. Dieser spirituelle Bezug kann sich
auch allein durch Omenkunde entwickeln.
Meiner Meinung nach sollte
man ganz besonders einen eigenen Bezug entwickeln, eine eigene
Herangehensweise herausloten. So wie sich die Dinge für einen ergeben.
Eigene Erfahrungen suchen. Immer wieder prüfen, zwischen Omen und dem,
wie sich die Dinge seitdem entwickelt haben. Ein Notizbuch mit
kurzen
Infos kann da hilfreich sein. Wobei das Augenmerk sowohl auf
den
eigenen Interpretationen liegen sollte, als auch der
objektiven
Beschreibung äusserer Ereignisse. Gewicht sollten die Symbole erhalten,
auch wenn man sie zunächst falsch deutete. Man lernt mit der Erfahrung
(und Prüfung), entwickelt ein Gespür für die Symbole, lernt die Sprache.
Wenn ich zum
Beispiel
aus dem Fenster schaue und Elektrotechniker an einem Umspannwerk
arbeiten, was sie ja sehr selten machen, und gleichzeitig ein
Möbelwagen zu sehen ist, der den Nachbarn Möbel liefert, und wenn sogar
in
dem Moment, wo ich hinaus schaue, ein Straßen-Reinigungswagen vorbei
fährt und sich auf diese Weise schon deutlich drei Phänomene
miteinander verknüpfen (Elektrotechniker am Transformatorkasten,
Möbelwagen, die städtische Strassenreinigung)..., und wenn ich dann
auch
noch feststelle, dass
die Elektrotechniker mit drei Wagen gekommen sind - dann ist das Omen
einfach überaus deutlich.
Der
springende Punkt war für mich dabei der
Elektrokasten, also der Transformatorkasten.
Meist
ergibt sich das Omen
in seiner Bedeutung einfach von selbst, weil es eine oft sehr
einfache Sprache ist, in der man die Zeichen verstehen kann -
manchmal muss man etwas
nachspüren. Und manchmal erweist sich erst später, was die komplexen
Omen
wirklich bedeutet haben (obwohl man zunächst in der richtigen Richtung
gedeutet
hat, erscheint es einem noch vage).
Dass wir die Omen nicht
immer richtig zu deuten imstande sind, und manchmal auch nicht als
solche erkennen, zeugt auch davon, dass die Omen
grundsätzlich von einer Ebene der Wirklichkeit künden, die zwar in
Resonanz mit uns steht, aber frei von unserer Haltung existiert.
Es ist generell der beste Weg, ein Omen so zu deuten, indem man einfach schaut und feststellt, was einen zuerst ins Auge fällt. Man muss das Schauen lernen, also ohne dabei etwas zu beabsichtigen, als würde man einfach dem "leisen Wink" folgen, der die Augen führt.
Der Transformatorkasten war das erste, was ich wahrgenommen habe. Ich dachte: Der Elektrokasten steht für Intuition, für Erleuchtung. Neue Impulse der geistigen Ebene. Einen Zugang zur einer höheren Ebene erhalten, oder Erkenntnisse aus höheren Ebenen erhalten.
Damals nahm ich es sprichwörtlich, dass die Erkenntnisse aus der höheren Ebene dann nach unten, zB auf die Ebene des Sprachlichen transformiert werden können. Ich vermute im Nachhinein aber noch mehr, dass es hier um einen Kontakt mit der höheren Seinssphäre, oder höheren seelischen Sphäre geht. Das ist eine etwas komplexere Geschichte, die sich später ergab - in kurzen Worten geschildert ging es um eine schamanische Rückführung.
Damals jedenfalls verstand ich das Omen als Chance, die ich schon immer wahrnehmen mochte. Es war eine gewisse Stimmung damit verbunden. Eben vermehrt in Kontakt mit der Spiritualität und den "spirituellen Sphären" zu gelangen (um es kurz zu fassen verlor ich die Jahre zuvor diesen von mir erwünschten Kontakt etwas aus den Augen).
Der
Möbelwagen korrespondierte zudem mit einem konkreten Vorhaben zu
der Zeit, da ich nämlich bei mir zuhause etwas umräumen wollte, und
mein Bett in ein anderes Zimmer verfrachten wollte. Mit
dieser
innerhäuslichen Umzugsaktion und dass ich mehr Platz
erhalte, erhoffe ich mir die Ruhe zu finden, um endlich wieder
meditieren zu können. Später stellte sich heraus, dass sich noch
weitaus
mehr in die Wege leitete. Die Zeitspanne betrug etwa 2-3 Monate bis zur
schamanischen Rückführung, und etwas mehr als ein
Jahr bis
zu dem Umzug im Haus. Nachdem ich umgezogen war, und mich im neuen
Zimmer einrichtete, offenbarte sich mir eine Art spirituelle Öffnung zu
einer anderen Dimension, als öffnete sich da etwas für meine
Wahrnehmung.
Vor
allem auffallend ist, dass ich seitdem kaum noch Fernsehen sehe, und
einen viel ruhigeren Lebenstil pflege. Womit auch die "Kanäle" der
Wahrnehmung zwangsläufig offener werden. Meine innere Stimme, der
Instinkt, der "Riecher", die Wahrnehmbarkeit feinerer Schwingungen ist
mir viel präsenter geworden. Auf all das wies das Omen hin. Im
Transformatkasten wurde symbolisch ein Schalter ausgewechselt, umgelegt.
Mit solchen Omen erscheint einem das Spätere plausibel, es
fällt
leichter sich einzulassen und die Geschenke oder Chancen als solche
wert zu schätzen bzw. anzunehmen. Omen bereiten also auch vor,
komplettieren das Erleben.
Ausserdem fügen Omen dem Leben eine gewisse magische Dimension hinzu. Es ist aufregend, stimulierend, mysthisch, magisch oder eine "Einheitserfahrung" , sich mit Omen einzulassen und eine gewisse Stimmigkeit zu entdecken.
Die Zeit und das Leben, das sind keine zwei voneinander getrennte Prozesse, sondern sie stehen hier auf Erden in enger Verbindung zueinander. Leben ist in der Zeit.
Die Zeit ist eine Angelegenheit, die ihre Qualitäten kennt. Woraus sich Synchronizität und Anziehung ergibt; - astrologisch gesprochen ist jede Zeit in einem bestimmten Rythmus eingebettet.
Somit
ist auch jede Handlung in einer gewissen Zeit eingebunden - und es
ist kein Zufall, dass wir zu Arten von Handlungen kommen, wenn die Zeit
dafür einen bestimmten , geeigneten oder möglichen Rahmen
gibt.
Das heisst aber
auch, dass es für Handlungen eine geeignete Zeit gibt und wir manchmal
aber
die ungeeignete Zeit wählen, und ein Vorgang in einen Stau geraten
kann, wobei sich der Stau erst auflöst, wenn die Zeit wieder geeignet
wird. Manchmal muss man im Leben auch etwas warten können; -
viel zu oft aber geben wir dann etwas auf, und
vernachlässigen
die Möglichkeit, dass es momentan nicht die richtige Zeit ist; wir
glauben dann, das Vorhaben liesse sich gar nicht durchführen. In
Gedanken liegt uns dann vor: "Dieser Weg funktioniert nicht", und wenn
aber dann die richtige Zeit kommt, könnten wir es versäumen, den Weg
und die Chance zu ergreifen. Weil in unseren Gedanken glauben wir, es
hat bereits nicht funktioniert.
Mit Intuition spüren wir oft, wann welche Handlung optimaler vorzunehmen ist, und sei es, dass es um ein banales heisses Bad geht (es gibt Tageszeiten, und biorythmische Phasen, in denen physiologisch gesehen zB ein Bad sinnvoller ist).
Man kann das auch auf Fragen bezüglich des Einkaufens beziehen: Soll ich jetzt oder heute nachmittag in die Stadt gehen? Irgendwo in unserem inneren konkretisiert sich dann mit Hilfe von Omen (besonders mittels Geräuschen!) die für uns bessere Option.
Auch dass irgendwo in seiner Wohnumgebung sich etwas ändert, ein Neubau, ein Umbau eines Supermarktes in dem man sonst einkauft, oder dass ein Haus in der Siedlung eine auffallend andere Farbe erhält usw. - all das kann Hinweis sein auch für eigene Veränderungen, die anstehen, oder dass man eine neue Ebene betritt.
Man kann, sofern man Gewahr wird, dass sich etwas in der näheren Umgebung ändert, an diesem Tag und Stunde besonders darauf achten, was einem auf dem Weg sonst noch geschieht oder ins Auge fällt. Alles Aussergewöhnliche kann sich als Symbol ausdrücken, mit dem sich die individuelle Veränderung näher bezeichnen lässt. Natürlich muss nicht immer eine besondere Bedeutung in den Dingen liegen und manche dieser äusserlichen Veränderungen scheinen neutral.
Es hat sich erwiesen, dass der Hinweis auf anstehende eigene Veränderung dann relevanter ist, wenn die Veränderung in der Umgebung auch näher an einem heran liegt oder etwa sich auf einem Weg befindet, den man fast täglich geht. Alles kann hier beachtet werden. Geht es um eine Grenzsetzung? Ein neues Gebäude analog neue innere Erfahrungen oder Interessen? Diese Dinge haben alle eine Bedeutung, die sich durch das Symbolische dieser Dinge ergibt.
Auch wenn ein Weg plötzlich nicht mehr gegangen
werden kann, weil zum Beispiel ein Zaun gebaut wird usw.., kann das ein
Hinweis sein, dass uns bestimmte Wege im Leben nun auch verbaut sein
könnten oder vom Schicksal her gesehen sogar verbaut sein sollten (denn
es handelt sich ja nicht um eine Weisung,
sondern Bekanntmachung von Chancen). Vielleicht aber stellen wir später
fest, dass der Weg wieder gegangen werden kann. Und es könnte ein
Hinweis sein, dass wir uns unbeirrbar durchkämpfen können (bzw.
durchkämpfen sollten;
das Wort Sollen wird leider zu sehr auf eine äussere Autorität bezogen.
Aber wir und unser Selbst sind diese Autorität, die
ein Sollen
formuliert. Es ist unzweifelhaft, dass wir ein besseres und stärkeres
Leben führen wollen, und dahingehend würden wir doch meinen: Dass man
bestimmte Dinge nicht nur tun kann,
sondern tun sollte,
nicht wahr?).
Aber doch bleibt es letztendlich unsere Freiheit, und ob
ich jetzt sollen oder kann schreibe, sollte gleichgültig sein. Weil wir
sollten (brauchen? müssen?) keinen Zwang verspüren bei dieser ganzen
Sache. Es
sollte mit einem Gefühl von Freiheit einher gehen.
Wenn
man bei einer Firma gearbeitet hat, in einem Haus gewohnt hat und so
weiter, so kann jede Veränderung dieser Firma oder Hauses auch von
Aussagekraft für das eigene Schicksal bzw. die eigene Lebensphase sein.
Es
ist ganz egal, ob man noch mit der Firma zu tun hat.
Dabei gibt es
allerdings im Detail viele Faktoren, die die Aussagekraft verändern
können. Zum Beispiel ob man mit der Firma Probleme hatte oder dort gut
aufgehoben war.
In meinem persönlichen Beispiel hat die Firma, bei der ich meine einfache Ausbildung gemacht habe, vor einigen Jahren ihr Gesicht verändert (Namen und Geschäftsräume, nebst Abkopplung aus einer Filialkette; d.h. sie ist nun eigenständig). Seit mehr als zehn Jahren habe ich mit der Firma nichts mehr zu tun. Aber diese Veränderung der Firma korrespondiert mit einem Plutotransit, den ich zu der Zeit hatte, als die Firma ihren Namen änderte und auch an einen anderen Ort der Innenstadt zog. Und tatsächlich habe ich mich selbst - ähnlich wie die Firma - im Vergleich zu der Zeit wo ich dort arbeitete enorm verändert, was sich alleine schon im Interesse an Spiritualität und Esoterik zeigt. Früher schämte ich mich, in Bezug zur Esoterik zu stehen. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit und ich messe mich nicht mehr zu sehr am Kollektiv. Gleichzeitig meide ich mittlerweile diese Firma aus mangelnden Interessen an den Produkten. Mein altes Leben ist damit eigentlich sehr weit weg gerückt von mir, in der Ferne von Vergangenheit.
Es lohnt sich, auch solche Dinge und Veränderungen zu berücksichtigen, die einem nicht direkt aber indirekt betreffen, weil jener Ort, an dem man verbunden war, in einem zyklischen oder rythmischen Sinne mit uns noch indirekt zu tun haben kann. Die Beachtung und Vergleich mit diesen erweiterten Synchronizitäten hat sich mir wiederholt als überaus lohnenswert erwiesen.
Und sei es, dass man nur eine Bestätigung für eigene Veränderungsprozesse erhält. Und einem das Zeichen ansonsten nichts konkretes mitteilt.
Ein eigener Unfall weist oft darauf hin, dass wir gelinde gesagt im Ungleichgewicht sind.
Mir sind Fälle bekannt geworden, wo ein Unfall, oder auch eine Krankheit darauf hinwies, dass unbedingt die Richtung der (seelischen, mentalen oder psychisch-geistigen) Entwicklung geändert werden musste.
Man begriff den Unfall oder Krankheit dann als Chance, besonders wenn man innerlich schon um eine gewissen Richtung spürt. Man kann sogar von grossem Glück reden, wenn der Weg zur Heilung zugleich auch eine ganz neue Lebensphase mit neuen Möglichkeiten mit sich bringen wird.
Es ist manchmal auch banal: man reisst sich den Zehennagel ein, weil man zu der Zeit einen inneren Ärger hatte. Also sollte man Gymnastik nur noch machen, wenn man gut gelaunt und in Gleichgewicht ist, und jenen Ärger gar nicht mehr zulassen, so dass er in alltäglichen Routinen sich nicht einschleicht , und unser Gespür und Instinkt um im Raum stehende Dinge verhindert (den Zehennagel an einem ungünstig plaziertem Gerät einreissen, was sicherlich aufgefallen wäre, wenn man bei der Sache gewesen wäre).
Ein
Unfall ist an sich immer ein Omen. Es kündet allerdings nicht von der
Zukunft, das wäre zu paranoid, so zu denken - sondern es ist schon
Höhepunkt, Krisis; astrologisch gesprochen hat sich die Konstellation
erfüllt. Es kann aber ein weiteres Omen darin verborgen sein.
Natürlich
kann im weiteren Verlauf, wenn wir unsere (ungesunde) Lebenshaltung
beibehalten, der Fehler erneut geschehen. Das ist gar nicht
mal
selten, dass wir wiederholt in die Falle gehen, und es mehrere Impulse
benötigt, bis wir unser Verhalten überdenken. Es muss uns also
dringlich werden.
Die Wahrnehmnungsbereitschaft für Omen erhöht
jedoch diese Dringlichkeit (weil wir sensitiver werden), und
räumt unseren Schicksal einen tatsächlichen "Lernvorteil" ein.
Nun
kann ein Bewusstseinsschritt getan werden. Das Omen
des Unfalls und seiner (Vor-)Zeichen kann richtig gedeutet Auskunft
geben, über die Art und Weise dieses nötigen Bewusstseinsschrittes.
Die WIE-Fragen können hier helfen. Wie habe ich es erlebt? Wie bin ich
in diese Lage gekommen? Bin ich vielleicht unter Zeitdruck gewesen und
habe nicht mehr auf die Straße geachtet? Bin ich vielleicht immer von
irgendetwas getrieben? Von Zeitdruck, einem Drang nach Zeitersparnis,
einer Geschwindigkeitssucht?
Vielleicht geht es einfach um mehr Gelassenheit, vielleicht dass man
sich mehr Zeit für sich selbst nimmt, oder sich öffnet oder mehr
abschliesst gegenüber äußerem usw.. - meist geht es einfach um mehr
Bewusstsein für einen Teil unseres Selbst - oder auch, seltener: um
spirituelle Bewusstwerdung.
Die Kräfte des Kosmos verlangen dann naiv
formuliert: nach mehr Aufmerksamkeit (nicht Unterwerfung, sondern
Be-Achtung; einfaches Bewusstsein über etwas, was uns angeht und ein
Teil unseres Lebens und Erlebens ist).
Es lohnt sich genau darauf zu achten, was mit dem Unfall verbunden ist. Nicht die konkreten Gedanken sind oft entscheidend, sondern viel bedeutender auch die Stimmung oder Gefühl, oder der allgemeine Eindruck, unter den wir standen (sind wir vielleicht gestresst? lassen wir uns stressen? Fehlt uns ein inneres Zentrum?).
Wenn man sich für Astrologie interessiert, ist es wertvoll den Zeitpunkt des Geschehens zu notieren, was auch allgemein für Omen gilt! Dann kann man mit der Radix des Ereignisses einen übergeordneten Gesichtspunkt erhalten, vor allem wenn man es in Synastrie mit seinem eigenen Radix legt.
Bei einer Depression oder Krankheit könnte es zum Beispiel ein Omen geben, dass uns gemäß seiner Zeichen oder seines Bedeutungsgehaltes auf einen mehr ausgeglichenen Lebensweg hinweist (also auf Heilung). Eine Einstellung könnte geändert werden, oder irgendwo Ruhe gefunden werden, wo einem dann neue Ideen kommen oder neue Eindrücke. Übrigens lohnt es sich bei Depressionen und psychosomatischen Beschwerden die Gewohnheit zu verändern: Einen ganz anderen Tagesablauf zu gestalten und sozusagen einen Strich durch die Rechnung der Kontinutität zu setzen. Auch lange Wanderungen sind überaus hilfreich, um die eigenen Hormone (Neptun) in Gleichgewicht zu bringen, und von Schlacken zu lösen (in den Schlacken verbergen sich anscheinend Bindungen an unsere Vergangenheit; da wir viele Schadstoffe mit der Zeit in unser Gewebe einspeichern, binden diese ähnliche dunkle Energien/Frequenzen, die uns an gewisse Erfahrungsdimensionen binden bzw. nieder halten).
Wenn ich regelmässig an etwas denke, was mich unbewusst runter bringt oder in Ungleichgewicht, so beinflusse ich dadurch mein Leben indirekt oder gar direkt, und auch die Interpretation von Omen kann dadurch negativ beeinflusst werden. Und auch der Körper erinnert sich (das heisst, was wir gestern taten und erlebten, bedingt ein wenig das Erleben heute).
Manche Omen verweisen genau auf diese Haltung, an ein Muster festzuhalten. Und deuten an, es loszulassen.
Wie geschieht das Ändern der seelischen Entwicklungsrichtung? Es geschieht allein durch unsere Haltung: die Einstellung, alltägliches Bewusstsein, Ziele, Ideale, Vorhaben auf der einen Seite und Gewohnheiten, Routinen oder Laster auf der anderen Seite.
Kurzschlusshandlungen sollten vermieden werden - man muss sich schon klar sein über die gegebenen Dinge oder Möglichkeiten... - ab einem gewissen Zeitpunkt, können manche Omen eine Menge Kraft freisetzen, man sagt sich: "Jetzt habe ich es begriffen. Jetzt handle ich nach eigener Verantwortung. Jetzt ist es so weit - und nichts kann mich da mehr aufhalten!". Um diesem Entschluß nicht wieder zu verlieren, lohnt es sich sofort konkret zu werden, und mit ersten Taten die Richtung schon heute festzulegen.
Generell gilt: Was uns auch begegnen mag, wir können es als Zeichen und Spiegel unserer Selbst auffassen.
Solche Omen können wichtige Informationen für uns bereit
halten, wenn wir die Person ansprechen und ins Gespräch kommen.
Möglicherweise reicht in manchen Fällen auch das bloße Wahrnehmen einer Person zu drei verschiedenen Gelegenheiten, und wir sehen allein schon in ihrer Erscheinung, Eigenschaften, Symbolen oder Attributen eine Botschaft für uns.
Insgesamt muss ich sagen, dass es bislang nur eine wirklich bedeutsame Fügung mit einer Person gab, der ich an einem Tag dreimal begegnet bin.
Als ich 1998 in einer Zwangslage steckte, suchte ich nach einem Ausweg.
Eines freien Tages traf ich innerhalb desselben Tages zu verschiedener Zeit drei mal dieselbe Person an verschiedenen Orten. Ich kannte sie schon, denn wir hatten uns flüchtig kennen gelernt, als wir im selben Abiturjahrgang waren.
Als wir uns das dritte Mal trafen, nahe meiner damaligen Wohnung, sprachen wir etwas länger und ich erwähnte mein Problem. Irgendwie hatte sie etwas in der Hinterhand und fühlte wohl, dass es das Richtige für mich sein könnte.
Ich befolgte ihren Rat und es stellte sich heraus, dass viel Glück damit verbunden war , und ich viele Probleme durch meine Wahl gelöst bekam.
Die einfachsten Omen treten in der Weise auf, wie sie zum Beispiel einen Gedanken, den wir haben, begleiten. Ein Geräusch kommt auf, als wir einen Gedanken hatten, und bestätigt diesen Gedanken, als seien wir auf dem richtigen Weg.
Es gibt auch hier eine Dreierregel, dass ein Omen bedeutender ist, wenn es aus drei Teilen besteht: Ein Gedanke kommt uns unvermittelt, dazu ein Windhauch, und irgendwo hört man eine Hupe oder einen Knall usw.. - alles in einem engen zeitlichen Rahmen, wie auf einem Schlag. Das verleiht dem Omen besonderes Gewicht.
Man
braucht unbedingt mentale Losgelöstheit und Klarheit, um solche Omen
richtig zu deuten. Aber gelegentlich ist es wirklich
sehr einfach und besagt bloß, dass wir auf dem richtigen Weg sind bei
unserem Vorhaben oder gedanklichen
Absichten.
Wenn wir etwas vorhaben, in eine bestimmte Richtung gehen wollen, etwas tun wollen, uns an eine bestimmte Haltung verpflichten oder eine Absicht mit uns tragen, wie wir an etwas herangehen wollen: und uns winkt jemand zu, obwohl er nicht uns meint, dann ist das ein gutes Zeichen, dass wir diesen Weg gehen können.
Das Herz weiss, wo es lang will und wo es das Leben gibt.
Und die Vernunft weiss, welche Irrtümer und Gefahren sich bei diesem Weg einstellen: Der gefahrenvolle Weg? Das ist nicht der Weg mit Herz, sofern wir das Herz richtig ergründen. Sondern der gefahrenvolle Weg, das ist in Wahrheit die ständige Beeinflussung und Irritation, die wir in jedem Augenblick durch innere und äussere Stimmen erfahren, wo wir dann gar nicht mehr richtig durchblicken, was was ist. Es gibt den ständigen Zweifler in uns, das ist der Verstand. Und aufgrund unserer Erinnerungen (vor allem in der Kindheit) kann dieser Zweifel hartnäckig sein. Es kann eine versteckte Auflehnung gegenüber unseren Eltern darin verborgen liegen.
Ein
gesunder Zweifel ist aber nötig. Wir sollten nicht blind werden, und
nur noch blind vertrauen. Sondern echtes Vertrauen muss man sich
erarbeiten und ist gelegentlich so schwer, wie die Liebe. Denn wir
werden auch mal enntäuscht werden. In meinen Anfängen der Omenkunde
blickte ich manchmal nicht mehr durch und konnte nicht immer die
Einbildung heraushalten. Aller Anfang ist schwer.
Die
Vernunft,
richtig
verstanden, bezieht sich nicht allein auf Logik.
Logik, das ist der
Verstand
allein. Der Verstand kann in alle Richtungen führen. Es sagt noch gar
nichts über die Vernunft aus, wenn man sich der Logik bedient.
Für die Vernunft kommt es darauf an, dass man
sich den Erfahrungen, die man ausgesetzt war und gemacht hat,
klugerweise bedient und stets neu beurteilt, was einer Sache
oder dem Augenblick zugrundeliegt oder zugrundeliegen könnte.
Omen sind Ausdruck des Geschehens der sichtbaren und unsichtbaren Welt von lebendigen Kräften.
Es deutet alles darauf hin, dass wir die Welt allen Geschehens als lebendigen Zusammenhang, und nicht bloß als aus wirkenden Kräften bestehend bezeichnen müssen.