Meine Meinung und Kommentare auf dieser Seite und die dabei angebotenen
Informationen, können keinen Arztbesuch ersetzen. Dasselbe gilt für die Intention, mit der ich die Links setze. Bei Krankheiten, ernsten Beschwerden sowie medizinischen
Fragen konsultiere bitte Deinen Arzt, Heilpraktiker oder einen Apotheker.
Die gesetzten Links und meine Kommentare wollen informieren und dienen
der Orientierung.
Weitere Links zum Mondkalender und zu diesem Wissen in der Rubrik Astrologie
Prinzipiell kann der Körper grössere Mengen eines Nährstoffes gar nicht verwerten. Die meisten Brausetabletten enthalten Citronensäure, das in grösseren Mengen eher belastend auf den Organismus wirkt. Diese Brausetabletten sollte man halbieren oder dritteln, und diese in Abständen von mehreren Stunden zu sich nehmen. Nach einigen Monaten sollte man mehrere Monate Abstand von den hochkonzentrierten Nährstofflösungen nehmen. Stattdessen in Obst und Gemüse oder Nüssen usw. nach den Nährstoffen suchen.
Man kann bei den natürlichen Tees kaum etwas falsch machen, wenn man einen Tee nicht zur Daueranwendung über mehrere Wochen oder
Monate macht. Bis auf
wenige Pflanzenarten als Ausnahme, die grundsätzlich sehr verträglich sind.
Man sollte im Zweifel ein bestimmtes Kraut
nicht zur Daueranwendung
über mehrere Monaten machen, sondern bei
Bedarf einfach die Pflanze bzw. das Kraut varriieren.
Faustregel: Die
ersten beiden Tage den Tee mehrmals täglich trinken, die nächsten Tage
nur noch zwei Mal und nach der ersten Wochen dann nur noch
einmal täglich und schliesslich einige Wochen Abstände bis zur erneuten Kur mit dieser Pflanze.
Wenn
man keine Kur, sondern bloß gelegentlich in der Woche einen bestimmten Tee
trinkt ( in Abständen von Tagen), sollte dies bei den meisten (nicht allen) Pflanzen
völlig unbedenklich sein auch auf Dauer gesehen.
Es
gibt Dispositionen, die auch bei Teekuren zu beachten sind
(zB Nierenleiden usw.), wozu ein ausgebildeter Arzt gefragt werden
sollte.
Man informiere sich am besten auf mehreren Seiten zu einer bestimmten Heilpflanze. Zu kurz kommt insgesamt natürlich, dass eine gesunde Lebensweise von einer Gesamtheit der inneren und äusseren Bedingungen abhängt. Was nützt einen Tee gegen Stoffwechselbeschwerden zu trinken, wenn man gleichzeitig immer noch Kannen von Kaffee trinkt und sich jede Menge Stress antut? Es nützt einen Tee zu trinken - aber es beseitigt nicht das Problem an anderer Stelle, dass der Kaffee den Stoffwechsel ja durcheinanderbringen kann.
Mondkalender (Gärtnern mit dem Mond): Links dazu in der Rubrik Astrologie
Zur Freude aller und des nächsten Jahres
Von seltenen Pflanzen einige zum Vermehren stehen lassen, ist eine Hymne auf Mutter Erde.
Die Zielgruppe der folgenden Artikel und Webseiten sind zum Teil
Übergewichtige oder Sportler. Dennoch können diese Informationen auch
für eine andere Zielgruppe (Dispositon/Konstitutioin) nützlich sein.
Es
ist weiterhin immer die individuelle Lage zu berücksichtigen. Es
gibt kaum ein einziges goldenes Rezept für jedermann. Und nicht jede
indivdiuelle Konstituion ist im Detail vergleichbar mit einer anderen,
augenscheinlich gleichen Konstitution. Aber eines ist ungeheuerlich
wichtig: Ein überhöhter Eiweisskonsum kann wiederum zur
Schlackenbildung führen
- dann nämlich, wenn die aufgenommenen Eiweisse
(zB durch Proteinnahrung) nicht verwendet werden können, also die
substanzielle (analog sportliche) Beanspruchung nicht ausreicht. Daher
gilt auch bei der
Proteinnahrung: In Maßen und je nach Bedarf!
Die Links sind auch für "normal
Interessierte" sehr geeignet, um sich über diese Vorgänge und
Zusammenhänge der Ernährung und des Stoffwechsels
zu informieren. Es werden zum Beispiel bei den Diäten zur
Gewichtsreduzierung bestimmte Stoffe erwähnt, die nicht nur in
Frage kommen, den Fettstoffwechsel anzuregen um dadurch abzunehmen,
sondern diese Stoffe helfen den Stoffwechsel insgesamt. Ein
beschleunigter Stoffwechsel ist gleichbedeutend mit Zeitgewinn und
schnellerer Heilung!
Tip: Jeden Tag die Menge der zugeführten Kalorien
ändern, kann den Stoffwechsel auf Trab halten. Denn der Körper gewöhnt
sich schnell an die Menge der zugeführten Kalorien und reagiert mit
einer Verlangsamung seines Stoffwechsels!
Beachte aber, dass viele von sich und ihren Methoden überzeugt sind, und gelegentlich dies aber nicht verallgemeinerbar ist.
Niemals
blind alles glauben, nur weil es glaubhaft hingestellt ist. Dasselbe
gilt für wissenschaftliche Studien oder Meldungen. Sie sind manchmal
einseitig, und gehen ebensogut wie alle anderen Richtungen gelegentlich an
der faktischen "Wahrheit" und tatsächlichen Auswirkungen oder Zusammenhängen vorbei.
So
stößt man regelmässig auf den Widerspruch zwischen gesundere Ernährung,
die den Stoffwechsel beschleunigt, und Fasten, die die Schlacken
wegräumt, um den Stoffwechsel dadurch zu beschleunigen. Wie immer wird
oft gegen das Fasten argumentiert, doch vernachlässigt, dass eine
Fastenkur oder Diät zeitlich begrenzt ist. Es kommt eben darauf an, was
durch eine Diät in Wahrheit am Ende bei heraus kommt für den
Stoffwechsel.
Es lohnt sich, jeweils
die Sichtweise zu berücksichtigen, und gegebenenfalls an die eigene
Lage oder Wissen anzupassen, oder mit anderen Informationen
abzustimmen. Mir geht es stets darum, das, was ich gebrauchen kann
auszufiltern von dem, was ich als unbrauchbar einschätzen muss. Aber
alles wissen und prüfen kann man zunächst auch nicht. Da hilft es in
manchen Fällen eben nur, eine eigene Idee zu verfolgen.
Siehe dazu die Links in meinem Artikel Fasten, Entschlacken, Entgiften...
Selbstbehandlung
in leichten
Krankheitsbildern oder allgemeiner Schwäche stellt kein Problem dar,
sofern man es mit niedrigen Potenzen tut (bis einschl. D30; - bei
stärkeren
Beschwerden, die man mit C-Potenzen behandeln will, vorher besser die Wirkung des Mittels mit D6, D12 oder D30 antesten).
Tipp:
Die Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der Schüßler Salze (Natrium
Phosphoricum, Kalium Jodatum usw.) lassen sich auf Homöopathie
übertragen, also auch in D30 , seltener C6 oder C30 Potenzen
anwenden ; normalerweise genügt als Stärkungskur D12 -
generell lässt sich aber eine höhere Potenz wählen, wenn man gut auf
das Mittel anspricht, und insofern sich das homöopathische Mittel
bewährt und dem gleichnamigen Schüßler Salzen
entspricht. In diesem Fall
natürlich
eine geringere Dosis wählen und wenige Tage bis Wochen anwenden, statt
unter Umständen
mehrere Wochen bis
Monate wie bei den Schüßler Salzen.
Die
Homöopathie und die Schüßler Salze sind wissenschaftlich hinreichend
getestet und als unbedenklich eingestuft. Sie werden in ihrer
Wirkung von Teilen der etablierten schulmedizinischen Sichtweise
jedoch angezweifelt.
Die
Wirkung von Schüßler Salzen ebenso wie Mittel der Homöopathie wird jedoch von vielen Anwendern durch ihre Erfahrung
belegt.
Offenbar kann man bei vielen der oben verlinkten Seiten sehr viel dazu lernen über die Funktionsweise des Körpers!
Wohl mag es hin und wieder bei manchen Dingen nicht immer die richtigen Zuordnungen oder Aussagen geben. So widersprechen sich diverse Zuordnung von Schüßler Salzen zu Tierkreiszeichen bei verschiedenen Quellen ebenso wie Zuordnungen zu Organen. Dieses Phänomen einer gewissen Unwägbarkeit kennt man auch innerhalb der Astrologie, zum Beispiel bei den speziellen (und nicht alltäglich erprobten) Zuordnungen von Planetenprinzipien zu Tierkreisgraden, den Asteroiden in Bezug zu den Tierkreiszeichen, oder von Planeten/Zeichen-Prinzipien zu bestimmten Städten.
Meiner
Meinung nach dreht es sich dabei nicht um eine grundsätzliche Unmöglichkeit der
Zuordnungen, sondern zum Teil um eine unzureichende Berührung des Essentiellen
(kurz gesagt: man schaut nicht wirklich tief genug, und konstruiert die
Zuordnungen zu sehr mit den linearen Vergleichsmöglichkeiten des
Verstandes).
Ich erwähne das, weil ich diese Sachverhalte faszinierend
finde, aber dabei eine wirkliche Gewissheit und eben keinen blinden
Glauben suche. So werde ich beizeiten versuchen, einen verlässlichen
Weg zu finden, solche zutreffende Zuordnungen auszuloten bzw. zu
bestätigen.
Natürlich gibt es dabei auch verschiedene Perspektiven, das heisst, verschiedene Zuordnungen können unterschiedliche Draufsichten und Schwerpunktsetzungen wieder spiegeln, und müssen nicht falsch oder einander widersprüchlich sein.
Erstaunlich
ist jedenfalls, dass es ebenso 12 Hauptfunktionsmittel wie auch
Tierkreiszeichen gibt. Auch in der traditionellen chinesischen
Medizin gibt es diese Zahl der 12 bei den "12 Haupt-Meridianen".
Dahinter liegt offensichtlich ein universelles Prinzip.
In vielen Fällen erweist sich die Homöopathie als der Schulmedizin ebenbürtig, und manchmal sogar als überlegen! Ähnliches gilt für die Schüßler Salze. Im Grunde stellt die Homöopathie, die Anwendung der Schüßler Salze sowie die verschiedenen Konstitutionstypen eine eigene Wissenschaft dar. Wobei die Schüßler Salze einfacher auszuwählen und handzuhaben sind. Natürlich gibt es Fälle, wo man nicht an die Schulmedizin vorbei kommt und man sollte keine Wunder von der alternativen Medizin erwarten. Und eine Erkältung muss man einfach auskurieren.
Im
Fall der Homöopathie sollte man bei ernsten Beschwerden oder gar
Krankheiten keine Selbstbehandlung durchführen, und
stattdessen von einem
erfahrenen
Homöopathen das Simile zugewiesen bekommen.
Wenn
man sich bei leichten Beschwerden genügend
reinkniet und Quellen vergleicht, und eine Fülle von Merkmalen bei
einem Mittel bestätigt sieht, könnte es aber möglich sein, dass man an
das richtige Simile gerät ohne die zeitaufwendigen Konsultation
bei einem Homöopathen. Es ist auch nicht einfach, den Homöopathen zu
finden, der sein Handwerk wirklich aus den Wurzeln der klassischen
Homöopathie begreift und sich mit dem eigenen Fall nicht
nur oberflächlich auseinandersetzt, wie es heute leider auch bei
der Homöopathie leicht stattfindet. Zu einem bedenkenlosen Anwenden der
Homöopathie möchte ich allerdings stattdessen nicht verleiten.
Bei den Schüßler Salzen sieht die Sache jedoch einfach, und sehr viel unbedenklicher aus. Selbst bei ernsteren Beschwerden helfen die Schüßler Salze in jedem Fall und es gibt keine (kurzfristig verschlimmernde) Erstreaktion wie bei der Homöopathie gelegentlich. Bei der Homöopathie wird eine viel grössere Kraft bei hohen Potenzen eingesetzt.
Oft können Beschwerden und das dazu passende Schüßler Salz rasch anhand des
Anwendungskatalogs bestimmt werden.
Es
gibt
derer auch nur 12 hauptsächliche Funktionsmittel, während die Symptome
und Mittel (Simile) der
Homöopathie viel komplexer und umfassender sind. Eine Erweiterung
fanden die Schüßler Salze Stück für Stück im letzten Jahrhundert durch
Pioniere, man kam schliesslich auf 27 biochemisch wirksame Potenzen.
Wenn Beschwerden nach Einnahme der Mittel nicht verschwinden, oder neue auftreten, kann man die Wahl des Schüßler Salzes überprüfen oder auch zusätzliche Mittel hinzuziehen (bzw. kombinieren); - denn es kann sein, dass durch Einnahme eines Schüßler Salzes ein Prozess im Körper in Gang gesetzt wird, der einen Bedarf nach bestimmten weiteren Mineralien und Betriebsstoffen erzeugt. Dann hilft das erste Salz nicht weiter, aber ein weiteres Salz führt den Prozess zuende.
Der Körper kann als ein grosses Ganzes betrachtet werden, in dem nichts vereinzelt werden kann und alles zusammen wirkt. Es kommt dabei darauf an, dass ein Prozess meist über mehrere Schritte geht, und jeder dieser Schritte evtl. auf einem Mangel eines Mineralstoffes stoßen kann. Um das herauszufinden, lohnt sich unbedingt eine Beobachtung der eigenen Gemütslage. Das Antlitz (Gesichtsfarbe, und -zeichen) kann sich innerhalb von einigen Wochen zum positiven ändern.
Beispielsweise wenn man sich in einem mehr oder weniger übersäuerten Zustand befindet, und man seine Zellen mit Nr. 6 entgiftet, befinden sich die Schlackenstoffe evtl. in Übermaß gelöst im Organismus; die Muskeln, aus denen die Schlacken gelöst sind, fühlen sich gut an, aber die Stimmung ist schlecht, da die Stoffe im Stoffwechsel gelöst sind - man sollte daher Nr. 10 hinzunehmen, damit diese Schlacken auch ausgeschieden werden können.
Kaffee
direkt nach oder vor den Schüßler
Salzen kann die Wirkung der Schüßler Salze offenbar kaum mindern. Es gibt verschiedene Hinweise, einerseits dass Kaffee
regelmässig getrunken die Wirkung fast gänzlich unterminiert, und
andererseits dies nicht der Fall wäre. Ich denke, ein übermässiges
Kaffeekonsum schwemmt Mineralien grundsätzlich leicht aus und belastet das Grundsystem des Stoffwechsels.
Es
gibt einige Fälle,
wo auch schwierige Probleme wie Entzündungen allein mit den Schüßler
Salzen behoben werden konnten, was eine Tatsache und eine Erfahrung darstellt, auf die man im Netz immer wieder
stößt.
Was natürlich in den Augen anderer hellhörig macht und zu
"alternativen" Vermutungen führt (am beliebtesten scheint die Erklärung
mit dem Placebo Effekt zu sein. Der Placebo Effekt wurde allerdings wissenschaftlich
bislang nur auf das Schmerzempfinden und nicht die Heilung von
Krankheiten belegt).
Das ganze Internet ist voll von positiven Erfahrungen mit den Schüßler Salzen, aber ebenso von Skepsis gegenüber diesen Erfahrungen und der angenommenen Verbindung zwischen der Heilungsursache und den Schüßler Salzen. Es steht eine realistische Haltung hinter der üblichen Skepsis, die den Dingen auf den Grund gehen möchte. Eine realistische Einstellung, die allerdings andere Sicht- und Erfahrungsweisen allzuoft ausblendet aus der eigenen Wahrnehmung der Wirklichkeit, und so oftmals sich gerade darin täuscht, wo sie realistisch sein wollte.
Letzten Endes liegt es so, dass jeder das sucht und finden wird, was er individuell benötigt , für richtig und gültig hält. Ein Glaube an die Schüßler Salze ist nicht nötig. Wohl setzt die mögliche Erklärung der Schüßler Salze eine Erweiterung des gewöhnlichen Verständnisses von Wirklichkeit voraus, womit einfach gesagt die Hinzunahme der Ebene der Energie gemeint ist (Feld, Schwingung, Frequenz, Resonanz, Energiekörper des Menschen usw.).
Obwohl
viele Naturheilkundler immer wieder betonen, dass Schüßler Salze
verschieden von der Homöopathie sind, haben sie doch wesentliche
Gemeinsamkeiten. Der Unterschied liegt einmal darin, dass die Biochemie
nach Schüßler potenzierte Mineralien sind, die auch im Betriebssystem
des Körpers vorkommen - also keine Fremdstoffe darstellen , wie
es bei der Homöopathie der Fall sein kann. Weiterhin werden die
Schüßler Salze nur verrieben und potenziert, aber nicht verschüttelt
wie bei der Homöopathie. Die Potenzierung der Schüßler Salze ist zudem
erheblich geringer, als wie höhere Potenzen bei der Homöopathie
angewendet
werden. Aber dennoch wirken die Schüßler Salze genauso wie die
Homöopathie auf Ebene des Energetischen! Diese Gemeinsamkeit ist das
Wesentliche.
Die Schüßler Salze sind meiner Ansicht nach kein Einsatzmittel, sondern eine Stimulanz für den Körper. Besser gesagt ein Einsatzmittel für sein Energiefeld, um den Körper auf diese Weise daran zu erinnern, dass es einen Betrieb mit den grobstofflichen Mineralien geben soll (falls dieser Stoff im Gesamtzusammenhang des Körpers nötig ist). Ich bin mir fast sicher, dass die Schüßler Salze direkt auf das vegetative Nervensystem wirkt. Dieses ist an allen Vorgängen im Körper beteiligt und steuert wichtige Organe in ihrem Zusammenhang und den Stoffwechsel. Das Nervensystem ist im Grunde ein elektrisches Feld und die Schüßler Salze wirken auf energetischer Ebene wie eine Schwingung, die man diesem Feld zuführt. Allerdings muss man meiner Meinung nach die Verbindung zwischen Schüßler Salzen und vegetatives Nervensystem über das Energiefeld (Aura) begreifen. Das heisst, die Schüßler Salze wirken über die Aura, das grundsätzliche Energiefeld, und das vegetative Nervensystem weist eine direkte Verbindung zu dieser Aura auf, wie auch alle Chakren des Körpers, und alle Organe auf diese Weise verbunden sind.
In diesem Zusammenhang bleibt es nicht aus, dass man die Exaktheit der naturwissenschaftlichen Art von Betrachtungen verlassen muss und etwas schwammige Begriffe nutzt. Zum Beispiel ist es viel einfacher, zu sagen, dass die Energien wieder zu Fliessen beginnen, wenn ein Körper oder auch die Psyche seine Blockaden lösen kann und auf dem Weg der Heilung ist. Der Fluß der Energien bezieht sich auf den Energiekörper, wie auch immer man ihn näher beschreiben könnte, und korrespondiert mit den Organen und dem Stoffwechsel. Ein Fluß der Lebensenergien auf dieser energetischen Ebene ist gleichbedeutend mit einem gesunden Zustand.
Man kann in blockierten Chakren ein
Symptom erkennen, so wie die schulmedizinisch geprägten Ärzte in einer
gelben Gesichtsfarbe oder "Chemiewerten im Blut" ein verlässliches
Symptom erkennen. Diese Symptome deuten auf eine Störung hin, was
je nach Chakra an bestimmten Sachverhalten festzumachen ist.
Zum
Beispiel kann das Herzchakra blockiert sein, "nicht richtig im Fluß",
und stört damit grundlegend den Fluss des Ganzen. Nun gibt es durch ein
gestörtes Chakra oft weitere, die gestört sein können. Die Hauptursache
liegt zwar in diesem Chakra (die homöopoathische Anamnese sprechen, der
Zurückverfolgung der Krankheitsgeschichte in mehrern Schichten bis zur
ursprünglichen, auslösenden ältesten Schicht), doch ist es auch
sinnvoll an anderen Störungen und Chakren (oder Bezugspunkten für eine
Heilung) anzufangen und dort einzuwirken - sozusagen
um die Probleme, die sich angehängt haben, abzuhängen, bevor man das
eigentliche Problem lösen kann.
Jedenfall kann man auf
körperlicher Ebene jederzeit ansetzen, um auch Probleme auf der
Ebene der Chakren zu lösen und umgekehrt. Das heisst
bei den Schüßler Salzen, dass man in erster Linie auf Vorgänge
des Stoffwechsels und der Arbeit von Organen einwirkt, oder
anders gesagt auf vegetativer Ebene ansetzt.
Die
Mineralien, die von den Schüßler Salzen angesprochen werden, befinden
sich bereits im
Körper, und werden zB durch verschiedene Nahrungsmittel zu Genüge
aufgenommen und gespeichert, nur nicht optimal und hinreichend
verwendet aufgrund einer Betriebs- und Stoffwechselstörung oder
einer kontinuierlichen Störung oder allgemeinen Schwäche des
Energiefeldes des Menschen. Was man alles auch kurz und knapp in einer
mangelnden Koordinierung durch das vegetative Nervensystem lokalisieren
kann.
Entgegen der üblichen Erklärung, die Schüßler Salze würden direkt
Mineralien in die Zellen transportieren, bevorzuge ich den viel
plausibleren Erklärungsansatz, dass die Schüßler Potenzen auf
den
Energiekörper einwirken, und dass von dieser Ebene aus der physische
Körper bzw. das vegetative Nervensystem beeinflusst oder stimuliert
wird, nämlich entsprechende Arbeiten mit dem dazugehörenden Mineral zu leisten.
Diese Ebene des Energiekörpers wurde früher offenbar als Lebensprinzip
oder "geistartiges Lebensprinzip" beschrieben.
Der Energiekörper (Energiefeld; Aura) des Menschen kann als
grundsätzlich geschwächt angesehen werden.
Früher
war eine Ursache für diese Schwächung nicht anders als heute die
Grundangst der Existenz. Heute setzt sich diese Störung auch fort durch
diverse
Schwingungsfrequenzen, die unsere Lebensweise freisetzt, und
teilweise bedingt ist durch das
technisch-industrialisierte Umfeld, und
einer Gesellschaftsweise, die nach wie vor in Angst wurzelt
(und
damit einen
schwerwiegenden Impuls auf den Energiekörper frei setzt, den man mit
"Niederdruck" beschreiben könnte; diese Angst ist das Resultat von
frühen Einflüssen in der Kindheit).
Impulse, die uns über
den Weg der von Information geprägten Nahrung
erhalten (zB pestizidbelastet), und durch alles, was wir in uns
aufnehmen (auch Strahlung von
Fernsehern, Verkehr usw.) gleichen einem Dauerbeschuss, der den
Energiekörper nur mehr weiter schwächt und eben nicht stärkt.
Es
handelt sich um Schwingungen (Frequenzen), die mit diesen Informationen
einhergehen. Es gibt dazu Meinungen, dass zB der Krebs eine bestimmte
Schwingungsfrequenz hat, und die vielen Schadstoffe, die als
krebsauslösend bezeichnet werden, dieselbe Schwingungsfrequenz
aufweisen. Wenn nun unserer Energiekörper oder besser gesagt ein Organ,
das ja ebenfalls über ein eigenständiges Energiefeld verfügt, durch
seine Schwächung speziell diese Frequenz annimmt, ergibt sich eine
Verstärkung dieser Frequenz und so kann sich die Krankheit
bilden. Ein grosser Teil der Schwächung, also zum Beispiel welches
Organ betroffen sein wird, ist vor allem anlagebedingt, aber eine
entsprechend darüberhinaus gehende weitere Schwächung kann ihre
Konsequenzen haben.
Die Schüßler Salze stärken unser Energiefeld.
Es gibt nicht nur die bekannte Ansicht, dass alle Materie über ein Energiefeld verfügt, sondern auch Aura-Photografien von homöopathischen Potenzen belegen, dass es sich bei diesen Potenzen nicht nur einfach um Information, sondern um eine Eigenschaft von Licht handelt, mit der ihr inne wohnenden Energie oder Schwingung. Diese Ebene des Lichtes korrespondiert mit dem bekannten Energiefeld (Aura) eines Menschen und jedes Wesens. Ausgehend von diesem Energiefeld wird die Psyche geprägt, geleitet oder befindet sich in Interaktion, aber auch der Körper wird veranlasst auf diese vielfältigen Energien zu reagieren und - gesetzt es ist gestärkt: in seinen Fluß der Energien kommen.
Eine Placebo Wirkung schliesse ich bei solchen Sachverhalten vollständig aus! Ein wichtiger Grund dafür: mit einem "harmlosen" Haufen Erde im Mund, den man aus dem Garten von Hahnemann hat oder sonstwo her hat, oder einem nicht zum Krankheitsbild passenden (homöopathischen) Arzneimittel (!) wird der gewünschte Effekt nicht eintreten (!).
Bis zu dem Zeitpunkt, wo man das richtige Mittel nimmt, weiss man noch nichts vom Falschen Mittel und glaubte - gemäß der Placebotheorie - an die Wirkung. Diese Theorie ist also schon im Ansatz widersprüchlich.
Ausserdem werden homöopathische Mittel - erfolgreich und vielfach - bei Tieren eingesetzt, denen man sicher kein Reflektionsvermögen unterstellen kann, um sich suggestiv etwas einreden zu lassen (Placebo).
Dazu auch folgender Artikel: http://praxisdrreitz.de/homoopathie/warum-homoopathie-keine-placebowirkung-ist/
Es
ist einfach ein Glaubenssatz, dass manche Denker nach noch so vielen
Belegen
zwangsweise gewisse Dinge als Placebo beschreiben wollen, weil ihnen
der Bezug auf ganzheitliche Zusammenhänge nicht geheuer ist - was nicht
tragisch ist, wenn
man das für sich so halten will. Nur ist es so, dass dabei ein falsches
Bild von der Homöopathie zustande kommt. Die allgegenwärtige Skepsis
allein schon gegen die Schüßler Salze ist unangebracht. Wievielen Leute
und vor allem wie schnell und kostengünstig wäre ihnen geholfen, hätten
sie Bekanntschaft mit diesen Schüßler Potenzen, wovon ihnen in vielen
Fällen sogar von Seiten der Schulmediziner abgeraten wird.
Meiner Erfahrung und Ansicht nach wirkt Homöopathie auf einer feinstofflichen energetischen
Ebene (die nichts mit Placebo zu tun hat) und die
Schüßler Salze auf einer ähnlichen Ebene, die als Funktionsebene
der Biochemie beschrieben wird.
Es
gibt einige Ansichten, die Wert darauf legen, eine Unterscheidung
zwischen Homöopathie und Schüßler Salzen zu treffen - dabei
wird meiner Ansicht nach oft zu sehr an irgendeinem Punkt der Unterschiede angesetzt, so etwa dass es
dabei um die verschieden grossen Potenzen geht (die bei den Schüßler Salzen geringer ist).
Der wesentlichste Unterschied liegt wohl darin, dass der Körper mit den
Schüßler Mineralien auf Stoffe und Eigenschaften gelenkt wird, die er
selbst zu seinem Betrieb bereits benötigt und ihm nicht fremd
sind und die Homöopathie in vielen Fällen mit verdünnten
Pflanzenwirkstoffen arbeitet, die im Körper nicht vorkommen. Weiterhin
ist aufgrund der hohen starken Potenzierung unbedingt erforderlich,
auch das wirklich zutreffende Mittel zu finden. Also bedarf die
homöopathische Heilung eine gründlichere Fragestellung und Anamnese.
Meiner
Ansicht nach ist es unsinnig, den Schüßler Salzen vorzuwerfen,
dass sie dem
Körper gar nicht die genügende Menge an Mineralien zuführen könnten (es
sind sehr fein verdünnte Stoffe), und daher die Schüßler Salze Unfug
sein müssen. Weil es (auch, oder nur) um eine
energetische
Information auf energetischer, und nicht auf biochemischer
Ebene geht. Die biochemische Ebene entsteht erst noch, nach dem der
Körper energetisch zu seiner Funktion stimuliert wird.
Andere und selbst Schüßler
meinen,
dass die verdünnten Mittel für den Körper aufnehmbarer sind als die
Masse an Molekülen der grobstofflichen Mittel. Ich bin mir selbst
darüber noch nicht ganz klar. Ich denke dazu, dass es mit
einem
Einfluss auf das Energiefeld der ganzen Materie des
Körpers zusammenhängt (und damit jeder Zelle). Diese These
geht auch auf meine mediale Erfahrung zurück, als ich das erste Mal ein
Schüßler Salz nahm. Die erste Wirkung war rasch und "totaler", als wenn
man erst einige Zeit verstreichen lassen muss, bis dass die Mineralien
in die Zellen gelangt wären. In Verbindung mit solchen Ansichten
spricht man bei
den Schüßler-Salzen auch von "Reiztherapie". Es wird ein Reiz gegeben.
Eine mögliche Erklärung ist: Das Energiefeld, das letzten
Endes alle Vorgänge steuert (polt und ausrichtet), wird nun
von den Potenzen erinnert, dass die Mineralstoffe (die in
grober Form bereits vorliegen) für den Körper in einer bestimmten Weise handzuhaben sind, und sie nicht mehr als
unbrauchbar eingestuft werden, oder weshalb die Mineralien
sonstwie nicht
an ihren Platz gelangen.
Demgemäß
ist die Zelle zwar die kleinste
"Einheit" des Organismus, aber hierarchisch darüber steht das
Energiefeld der Zelle und mit ihr das Energiefeld des ganzen Körpers.
Die Schüßler Salze erinnern nach dieser These den Energie-Körper
und damit den Körper,
dass die Mineralien, die er mit der normalen Nahrung aufnimmt, oder die
er bereits gespeichert hat, zu verarbeiten sind bzw. er erhält eine
Stärkung und kann dadurch möglicherweise auch die entsprechenden
Mineralien erst als solche erkennen, die er zuvor bedingt durch eine "energetische Verunreinigung" als Fremdkörper einschätzte.
Ich
möchte noch betonen, dass dies mein
persönlicher Erklärungsansatz ist, den ich leider bislang nicht mal
andeutungsweise in den bekannten Schüßler Büchern erwähnt gefunden
habe. Die anderen Thesen scheinen mir nicht plausibel
genug. Wie kann ein so verdünntes Mineral eine solche Menge an
Stoffen
bereit stellen, um Molekül für Molekül in die Zellen zu gelangen und
dabei den Bedarf dieser Zellen zu stillen? Der
Bedarf aller Zellen übersteigt offensichtlich die als verdünnte
Mineralien eingenommenen Mittel um ein
Vielfaches. Daher kommt es nicht darauf an, dass die Mineralien
verdünnt sind - sondern einzig plausibel ist, dass die "energetische
Information" der verschiedenen
Mineralien durch den Blutkreislauf transportiert in diese Zellen
gelangt oder allgemein vom Körper aufgenommen wird. Diese energetische
Information bereinigt die Unklarheit oder "biochemische Verstimmung"
innerhalb des Körpers.
Die
anfängliche Erklärung von Schüßler selbst sehe ich als geschuldet den
Umstand, dass zu dieser Zeit es noch viel weniger Einsicht in die energetische Ebene der Wirklichkeit
gab.
Die Energiefelder, die alles
umgeben
und durchdringen sind eben nicht sichtbar, und so fehlt leicht ein wichtiger
Bezugspunkt des Denkens über diese feinstofflich-energetischen
Sachverhalte.
Erinnern wir uns auch, dass Schüßler das Salz Nr. 12 verworfen hatte, weil er meinte, dass es nicht benötigt wird und heute wird es zum Standard gezählt! Die damaligen Erfahrungsgründe waren vielleicht noch nicht ausgereift und jede wahrhafte Erkenntnis kann auch von gelegentlichen falschen Schlüßen begleitet sein. Das stellt die Wirkung der Schüßler Salze einerseits und die herausragende Pionierleistung von Dr. Schüßle andererseits nicht in Frage.
Letztlich sind diese Sachverhalte im Einzelnen (noch) geheimnisvoll und die Gründe für das Wirken sollten nicht zu schnell und in jedem Fall nicht mit zu einfachen Erklärungen beantwortet werden. Ob man die Schüßler Potenzen als Salze beschreibt oder als Funktionsmittel, ist gleichermaßen sinnig. Denn die anorganischen Mineralien der Schüßler Funktionsmittel fallen nach wissenschaftlichen Sprachgebrauch unter die Salze.
Die Findung von zutreffenden Schüßler Salzen scheint recht einfach. Man suche einfach anhand der beschriebenen Merkmale (Anwendungskatalog; Modalität; Antlitz usw.) jenes Salz, dass die meisten und schwerwiegendsten der Merkmale, die man bei sich beobachtet abdeckt. Nicht alle beschriebenen Merkmale werden jemals zutreffen! Manchmal vermischen sich auch gegensätzliche Merkmale oder Modalitäten verschiedener Salze, was die Einordnung etwas schwieriger machen würde, wenn man sich dann allein auf dieses Merkmal oder jenes Mittel bezieht. Im Zweifel wählt man mehrere Mittel.
Es gibt für bestimmte Prozesse im Körper entscheidende Schlüßelfaktoren. Wenn man sich Eiweissreich und/oder fettreich ernährt, kann Natrium Phosphoricum (Nr. 9) hilfreich sein, um die dabei entstehende Harnsäure in Lösung zu halten um sie vollständig abbauen zu können. Wenn der Körper diese Stoffe nicht kontrollieren kann, übersäuern die Übermengen an Harnsäure nach und nach den Organismus. Ebenso hilft Natrium Phosp. Nr. 9 beim Abbau von Zucker. Für den Abbau von Alkohol ist vor allem Nr. 10, aber auch Nr. 8 hilfreich. Genannt wurde auch Zincum Chloratum. Man erkennt die veilfältigen Einsatzgebiete der Schüßler Funktionsmittel. All diese Mittel helfen den Körper und verschiedene Prozesse beanspruchen nicht mehr so viel Zeit, wie der Körper ohne die Stimulierung durch Schüßler Salze aufbringen müsste.
Es gibt auch Konstitutionsmittel, das am ehesten und umfassendsten die eigene Persönlichkeit und Grundnatur abdeckt. Man könnte von den 12 Hauptfunktionsmitteln oder möglicherweise auch den Ergänzungsmitteln bei einem dieser Salze eine umfassende Ähnlichkeit mit seiner Grundnatur entdecken. Wesen, Charakter und Probleme werden dann von diesem Salz am meisten entsprochen. Wesentlich ist aber, dass dieses eine Funktionsmittel, zB Nummer 3, das eigene Wesen am meisten entspricht. Nimmt man dann dieses Konstitutionsmittel, stärkt man sein Grundwesen, oder in kürzestmöglichen Worten: Sein Selbst und Wesenskern. Nicht immer muss es sich bei den durch das Konstitutionsmittel angezeigten Themenbereich um Probleme handeln, die man selbst hat. Aber immer stärkt das Konstitutionsmittel den ganzen Menschen in seiner Psyche und seelischen Eigenart.
Lohnenswerte Kombinationen sind Nr. Salz 6 mit Nr. 10, denn da Kalium
Sulfuricum (6) die Zellen entgiftet, aber noch direkt aus dem Körper
transportiert, würde man sich unter Umständen sonst mit diesen Giftstoffen zu sehr
belasten. Nr. 10 scheidet nämlich diese Stoffe endgültig aus (nach "Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüssler").
Beim Schüßler Salz Nr. 12 wurde berichtet, dass man es nur bei Eiterungen, die abfliessen können, anwenden sollte, weil sonst ein schmerzhafter Druck entstehen kann. Das zeigt übrigens schon, wie überaus wirksam diese Potenzen sind.
Hierbei geht es
nicht darum, dass die Schüßler Salze als Stoffe für den Körper unbedingt nötig sind, sondern dass
die Mineralien als Betriebsstoffe unbedingt nötig sind -(bzw. deren Gebrauch) und wenn ein
Körper jedoch bereits eine "Betriebsstörung" aufwies, ist es oft so,
dass eben auch andere Mineralien, die in einem wichtigen Prozess nötig
sind, zunächst fehlen bzw. nicht zugänglich sind, wobei die Schüßler
Salze helfen.
Aus eigener Erfahrung wirken die
Schüßler Salze recht schnell (bei mir 1-2 Tage und es gab bereits eine
deutliche Besserung der Beschwerden). Man kann derer mehrere an
einem Tag kombinieren (Faustregel: 3 Salze aber auch mehr zu einer Zeit, zB mittags, abends, morgens). Aus eigener
Erfahrung kann es sehr sinnvoll sein, im Wechsel verschiedene Salze zu nehmen, weil gerade zu Beginn der Kur
ein richtiger Bedarf entsteht, wenn plötzlich die Körperfunktionen
einen überfälligen Betrieb leisten, aber doch noch weitere Betriebsstoffe
dazu benötigen. Jedes
Salz wirkt dennoch trotz der Kombination, wenn man nicht zuviele verschiedene Salze auf einmal nimmt.
Allerdings wirken die
Salze optimaler, wenn sie isoliert eingenommen werden (das kann auch so geschehen, dass man zum Beispiel
eines der
verschiedenen Salze im Abstand von 1/2 Stunde nimmt; oder die eine Salzart morgens, ein weiteres
mittags,
und das andere abends; oder tagesweise oder wochenweise ein Salz -
die Methode richtet sich m. E. nach Art der vorliegenden Problematik).
Man sollte sie wohl auch einige Wochen einnehmen, und manche (zB Nr. 9 oder Nr. 11) mehrere Monate. Ich bin allerdings der Meinung, dass der Effekt schwächer ist, wenn man sich nach wie vor zB ungesund ernährt (wenn man sich allgemein so verhält, dass das zu lösende Problem nicht auch durch die Lebensweise gelöst wird; wenn man also im Grunde auf anderer Ebene dagegen arbeitet).
Die Zahl der Pastillen richtet sich nach Schwere der Beschwerden. Wenn man sich allgemein gut fühlt, sollten 1-3 am Tag reichen. Ansonsten kann man dies auch ausweiten auf bis zu 6 Pastillen oder mehr - wenn man verschiedene Salze aber kombiniert, sollte man nicht zum "Pillenfresser" werden, und versuchen zu beobachten, was der Körper wann möchte. Es kann für manche Menschen sinnvoll sein, bei einem Salz, das gewöhnlich in einer normalen Regelpotenz D 6 empfohlen wird, einfach die höhere Potenz D12 zu nehmen.
Wenn
man sich aber nun besonders ungesund ernährt, oder viel gegessen hat -
so meine Erfahrung - muss man auch mehr Pastillen nehmen um dieselbe
Wirkung hervorzurufen. Sofern es sich um akute Fälle von Beschwerden
oder Schwächen handelt. Wenn man aber starke Beschwerden hat, muss man
mehrere Pastillen nehmen (und besser D12 als D6).
Im Ganzen bin ich sehr angetan von der ganzheitlichen Medizin und besonders den Schüßler Salzen. Mir wurde rasch und ohne Probleme geholfen, und zwar durch die eigenverantwortliche Auswahl der passenden Mittel, über die ich mich genügend im Internet informieren konnte. Ich plagte mich mit Übersäuerung, Rückenschmerzen und allgemeiner körperlicher Schwäche. Andere hatten mir zuvor verschiedene Krankheiten "angedichtet", zB eine Schilddrüsenunterfunktion. Was mich nur zusätzlich belastete, weil ich den Eindruck erhielt, ich würde etwas falsch machen. Umso mehr suchte ich nach den wahren Ursachen und es verdichtete sich einfach, dass es an der Übersäuerung lag (was von der Schulmedizin nicht anerkannt wird, bzw. nicht zu ihrem Programm gehört!).
Ich hatte vor der wirklichen Begegnung mit dem ganzen Gebiet der Homöopathie nur halbfertige Gedanken dazu, die im Grunde darauf hinaus liefen, dass so etwas ja gar nicht wirken könne, und wenn dann nur sehr subtil, dass es also nichts am eigentlichen Beschwerdebild ändert. Mit dem ersten gelesenen Homöopathie Buch (Josef Maria Rau), wurde mir klar, dass viele chronische Krankheiten mit einem passenden homöopathischen Mittel innerhalb von drei Tagen geheilt werden konnten. Es kommt allerdings in der klassischen Homöopathie auf das richtige Simile an.
In anderen
Fällen hört man von wissenschaftlichen Untersuchungen, zB http://www.dzvhae.com/portal/pics/abschnitte/050110110622_studienlage.pdf (Herausgebende Webseite: http://www.dzvhae.com),
die zumindest die Wirkung homöopathischer Arzneien belegen, wenn auch
längere Zeiten bis zur Heilung angegeben werden - was nach der Lektüre und Andeutung von Rau meiner Meinung nach offensichtlich
daran liegen wird, dass das nicht unbedingt geeignete Simile
ausgewählt wurde. Zur
Widerlegung der Placebo-Theorie siehe dort auch Seite 17, obwohl
derselbe Bericht am Ende die Placebo-Hypothese als "nur" wenig
plausibel einschätzt.
Eine
Studie, deren Ergebnis als hochwertig eingestuft wird, wobei es sich
eigentlich um ein homöopathisches Mittel handelt, das auch
als Schüßler Ergänzungs-Salz vorkommt: http://www.carstens-stiftung.de/eigene/fa/fk/008...20bichromatum.pdf (Herausgebende Webseite, dort auch weitere Studien: http://www.carstens-stiftung.de/eigene/fa/index_fk.php).
Ich bin überzeugt, würde man die Studien in ihrer Anzahl und
Einsatzgebiet erweitern, gäbe es auch entsprechend mehr deutliche
Belege auf die Wirksamkeit der Homöopathie. Man muss nur bedenken, dass
der Einsatz der homöopathischen Mittel von der menschlichen Wahl des
Mittels abhängt, und damit auch viele Studien sehr abhängig werden von
dieser evtl. Fehlerquelle, und dass die Schüßler Salze (die an sich
auch homöopathisch wirken) einfacher zu bestimmen sind angesichts einer
zu behandelnden Krankheit.
Auch folgender Bericht über eine
wissenschaftliche Studie spricht sich für die Homöopathie aus: http://www.purenature.de/inhalt/allergienews_homoeopathie.html,
wobei die Ergebnisse der Heilung auf 6 Monate taxiert werden.
Allerdings sollten noch mehr Studien gemacht werden, um wirklich auch
alle Kostenfaktoren zwischen Schulmedizin und Homöopathie einzufangen
und zu vergleichen. Siehe dazu auch folgende Studie, in der
sich
beschwerdefrei 36% (Homöopathie) gegen nur 18% (Schulmedizin) zeigten: http://www.medizin.at/schwerpunkte/SP_Homoeopathie/index.htm#neu
Ich
halte die Qualität der homöopathischen Beratung (und Mittelfindung) für
ausschlaggebend für das Ergebnis von Untersuchungen, aber auch zum
Beispiel hinsichtlich der Schnelle der Heilung.
Dabei kommt es auch
darauf an, welche Schwere an Leiden vorliegt. Viele vermeintlich
psychosomatische Leiden wie schmerzhafte Verspannungen lassen sich in
vielen Fällen sehr rasch mit dem richtigen Mittel beheben. Das Finden
dieses Mittels ist aber eine Kunst! Das homöopathische Wissen ist
umfangreich und das Studium der Mittel praktisch ohne Ende, was ja auch
die Symptomkunde einschliesst. Ich habe den
Verdacht, dass es bei der Homöopathie schwer ist, einen wirklichen
guten Homöopathen zu finden, ähnlich wie es bei der Astrologie schwer
ist, einen wirklich guten Astrologen unter der Masse der Astrologen zu
finden. Allein die Einschätzung ist schwer, da man sich mit der Sache
nicht auskennt und so keine Kriterien für eine Bewertung vornehmen
kann. Das alles sollte meiner Meinung nach berücksichtigt werden.
Solche
Unterschiede fallen in solchen Bereichen deutlicher ins Gewicht, als
wie bei der herkömmlichen und verhältnismässig einfacheren
Schulmedizin, die sich mit der grobstofflichen Ebene der Wirklichkeit
befasst und oft auf Routinen zurückgreifen kann. Jeder Fall in der Homöopathie ist dagegen von sich aus schon einzigartig.
Einige von der Schulmedizin geprägte
Mediziner haben die Methoden und Ansätze der ganzheitlichen Gesundheit
(nicht immer die Homöopathie betreffend) selbst erprobt und dabei aber festgestellt, dass sie bei ihnen nicht
funktionierte.
Ich habe schon seit langer Zeit den unbedingten Ansatz
für mich gewonnen, dass nur eine gute Intuition, und eine gute
Beobachtungsgabe mit feiner Differenzierungsgabe solche Methoden
gewinnbringend einsetzen kann. Die Intuition, das Gespür, das
Wissen um ganzheitliche Zusammenhänge ist eben nicht analog dem
logisch-linearen Vorgehen der Schulmedizin. Diese Intuition, von der
ich in diesen Zusammenhängen rede, ist nicht zu verwechseln mit der
Allerwelts-Intuition oder dem "nach Gefühl urteilen" oder "nach gut
Glück"-Handeln!)
Über
Google Buch
Beachte bei allen für Google bereit gestellten Büchern, dass es eine
allgemeine Anzeigebeschränkung gibt. So wirst Du insgesamt für ein
Buch nur eine bestimmte Anzahl von Seiten online lesen können.
Google Online-Buch
- mit
herzlichen Dank an die Verfasser einerseits und den Verlegern
andererseits, die Google diese Möglichkeit einer eingeschränkten
Vorschau erlaubten, um das Buch kennen zu lernen vor einem Kauf.
Auf
diese Weise habe ich bereits einen Favoriten für mich entdeckt
("Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler" von Feichtinger, Mandl),
aber auch weitere. Im Grunde unterscheidet sich Google-Books kaum von
der Einsicht in Bücher, wenn man sich in einem Buchladen befindet um
die Bücher zu prüfen.