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Ganzheitlich Leben

Begriffe der Ganzheitlichkeit

Ganzheitlichkeit meint das Ganze von Ursachen und Wirkungen, und zielt auf die Integrität einer Sache. Massgeblich für normale Betrachtungen, die ein Mensch auf Erden tätigen kann, ist der Standpunkt dieses Menschen. Nur dieser Standpunkt rückt das Ganze in das rechte und angemessene Maß.

"Lebende Systeme sind so organisiert, daß sie Strukturen auf mehreren Ebenen bilden, wobei jede Ebene aus Untersystemen besteht, die in Bezug auf ihre Teile Ganzheiten sind. Und Teile in Bezug auf die größeren Ganzheiten."
Fritjof Capra; "Wendezeit"; DTV-Verlag
Im eigentlichen Sinne könnte man den Begriff der Ganzheitlichkeit verschieden definieren.
Was nutzen aber schon Begrifflichkeiten, wenn man einen praktischen Bezugspunkt sucht, um ganzheitlich zu leben? Mit dieser Frage kommen wir nicht nur in das Reich der Reflektion, sondern der pragmatischen Philosophie und praktischen Lebenskunde.

Es kann eine Philosophie nur "echt" und authentisch sein, wenn sie uns zu praktischen Dingen verhilft. Wie trocken sind zum Beispiel gängige Ansichten über die Philosophie, da sie nur die Oberfläche allgemeiner Werte, aber nicht den besonderen Wert alltäglichen Daseins treffen. wo es konkret um uns geht? Wo wir uns die Frage stellen, wie können wir denn eine Philosophie im Alltag leisten, oder eine "Alltagsbewältigung mit Sinn" umsetzen, im Angesicht von Widrigkeiten ebenso wie gefördert durch jene Impulse, die uns helfen mögen.

Ich glaube, eine naheliegende Beschreibung der Ganzheitlichkeit könnte also lauten, dass wir einen praktischen Weg finden, unsere Ziele, die wir auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Prioritäten haben, umsetzen, und zwar unter Berücksichtigung umfassender Gesichtspunkte.

Was unserem heutigen Zeitalter bei der Fülle an verfügbaren Informationen eigentlich noch fehlt, ist der Blick für das Wesentliche. Zum Teil mag sich dahinter ein jahrhundertelanger Konflikt mit den vielen Interessen verbergen, warum bei so vielen Interessen mancher Kompromiss nicht mehr Sinn macht. Ob uns im Kollektiven ein allen  gerecht werdender Sinn fehlt, mag jeder selbst entscheiden. Aber kann es sein, dass nicht doch am Ende Ganzheitlichkeit bedeutet, dass solche Sprüche wie "Geld kann man nicht essen" nichts anderes als Wahrheiten sind?
Dabei müssen wir gar nichts neu erfinden, sondern den alten Instinkt und Sinn für das Wesentliche entdecken, den unsere Urahnen vermutlich viel stärker ausgeprägt hatten als wir, die wir durch allerlei Störquellen verschiedener Quellen und Arten abgelenkt und in der Zerstreuung gefördert  werden.

Vielleicht finden wir, dass unsere Ziele wandelbar sind und kommen zu solchen Zielen, die über die Vergänglichkeit hinaus Bestand haben, etwa indem wir eine Zeit erleben, an der wir uns liebend gern erinnern. Denn was wäre ein Vergleich schon wert? Wieviel liegt an einem Ding, und wieviel in einer Tat oder einem Erleben? Der Vergleich zeigt, dass der sogenannte Materialismus  keine Chance gegen den Subjektivismus des Glücks hat.  Zwar kann jeder überall glücklich werden, weil er als Mensch die Anlagen dazu hat. Doch die
Realität liegt anders, und man muss den Menschen achten und würdigen, dass er einen Willen hat. Obwohl ein Kind seine Grenzen erfahren muss, ist es doch gleichrangig, auch seinen Willen auszuprägen. Was heute meist dem Zufall überlassen wird. Vermutlich also müssen wir im Leben auch erst so etwas wie Eigenständigkeit lernen oder irgendetwas ähnliches, sofern glückliche Umstände uns diese nicht schon mitgegeben haben. Erst wenn wir mit dem Schicksal zufrieden sind, weil wir ein gewisses Maß akzeptieren müssen, wird auch unser Wille viel freier sein und neue Möglichkeiten ergreifen, wozu vorher der Mut fehlte.   So sieht man, dass das eine mit dem anderen oft zusammenhängt. Aber niemals wird man finden, dass eine bestimmte Aussage, Regel oder Ratschlag immer und ewig gültig ist und nicht Ausnahmen möglich sind. Die Regel ist sogar die Ausnahme. Man muss sie immer ins Kalkül ziehen und gewisse Annahmen oder Leitlinien abändern, flexibel halten. Nichts ist verkehrter als ein Dogma, das die Lebenskraft einschnürt.
Was steht aber hinter unserem grundsätzlichen Bemühen? Ist es nicht die Lebensfreude? Das Glück? Das körperliche Wohlerleben, das seelische, psychische und vielleicht  auch materielle Wohlergehen?  Zumindest keine Sorgen in der Hinsicht zu haben, davon träumen viele.
So ist auch die Lebensfreude in integraler Bestandteil jeder echten Lebensphilosophie. Und die Wahrheit liegt in uns, wir brauchen nur ein paar Hinweise, und werden sie von selbst (wieder) erkennen. Und wie kommt man dahin? Zur Wahrheit oder Lebensfreude? Ist es am Ende nicht immer eine eigene Entscheidung, mitsamt der Erwägung, was konkret  im eigenen Lebensentwurf zu machen sein sollte? Gibt es nicht verschiedene Zeiten, wo wir verschiedene Urteile treffen? So kann jede Erfahrung eine wichtige sein, um einen Schritt voranzukommen, auch wenn das Ergebnis erst nach Jahren vielleicht sichtbar und erlebbar wird. In irgendeiner Weise stellt das eigene Leben den Ansatzpunkt dar. Entsprechende Bücher, Ideen oder Richtungen könnten nun dazu eher in Frage kommen als andere.
Die Astrologie zB kann einiges darüber sagen, warum man so ist, und sie verhilft, dass man sich anfreundet mit eigenen Seiten, die den Konstellationen zuzuschreiben sind .
Solche Erfahrungen berühren die Ganzheit ultimativ und es gibt sehr viele auch nicht esoterischen Möglichkeiten, sich in das Leben zu integrieren - weil letztlich kommt es uns genau darauf an, wenn wir Ganzheitlichkeit anstreben.  Wir tragen in uns ein Gefühl für Harmonie oder Ästhetik und möchten diesem folgen.

Das Seelische und der Energiekörper

Das Seelische bedeutet eine übergeordnete Instanz. Wozu auch der Energiekörper (Aura; Energiefeld des Menschen) hinzugenommen werden kann. 

Der Begriff des Energiekörpers oder der Aura ist zum Beispiel unumgänglich, wenn man die Homöopathie in ihrem Wirken begreifen will. Da diese mit Potenzen arbeitet, die auf den Energiekörper einwirken und von da erst den physischen Körper beeinflussen. 

In unserem Energiekörper mit seinen vielen Unterebenen ist viel Information gespeichert, und letzten Endes ist unser Geist, Körper aber auch unser Wille in Wechselwirkung  mit diesem Energiekörper. Aus den Informationen des Energiekörpers können verschiedene Impulse uns erreichen. Manche Süchte lassen sich dadurch erklären, dass wir unbewusst versuchen, eine Lücke in diesem Energiegefüge zu schliessen oder anders beschrieben eine Erfahrung der Leere zu vermeiden. Was als Ursache in verschiedener Weise zB durch ein Trauma in der Kindheit oder eine schwierige Kindheit im Energiekörper verwurzelt sein kann. Weiterhin mag es noch Traumata aus anderen Leben geben, die allerdings nicht so direkt wirken wie die in diesem Leben angenommenen Traumata. Traumata bedeuten unverarbeitete Erfahrungen, unintegriert, so daß auf energetischer Ebene ein Fluß ins Stocken geraten kann.

Aber ebenso wie negative Impulse beinhaltet das Seelische auch jene Impulse, die unser Leben im positiven gestalten wollen. Es ist oft das, was wir aus tiefstem Herzen wirklich wollen. Wovon sich aber unser Geist, zum Beispiel bedingt durch widrige Lebensumstände, oder einem Verharren in alte Gewohnheiten und Lebensweisen, noch nicht überzeugen konnte.

Wenn wir also das Seelische ebenso fördern wollen wie Körper oder Geist, benötigen wir eine besondere Kraft, die man Willen nennen kann oder auch (unpersönliche) Liebe unserem Sein gegenüber.
Welche Lebensweise uns wirklich fördert und welche uns schadet oder überflüssig ist, ergibt sich nicht allein durch eine verstandesgemäße Überlegung, sondern muss auch unsere seelische Eigenart berücksichtigen. Was für den einen gut ist, kann für uns schlecht sein. Es ist einfach gesagt genau das, womit wir selbst glücklich werden - während dieses Glück unabhängig von Äußerlichkeiten ist. Denn dann ist dieses Glück etwas, was uns im tiefsten Herzen erfüllt, weil dieses Glück auf eine Ebene des Selbst verweist, und weil die Seele sich verwirklicht sieht. Crowley sagte, "jeder Mensch ist ein Stern".
Ein Stern. Etwas, das unsere Sonne mit allen anderen Sternen teilt, ist ihr Licht und das, was dieses Licht ermöglicht. Das ist nicht nur das Leben, sondern allgemein steht die Sonne für eine zentrierende Kraft, die dafür Sorge trägt, dass das, was innerhalb ihres Wirkungsfeldes liegt, einerseits beständig seine absichtsvollen Bemühungen umzusetzen vermag, sofern dies der Natur und ihren Vorgängen entspricht auch für Zyklen sorgt, und andererseits eine befruchtende Stimulierung ausüben kann auf vielerlei Vorgänge auf Ebene des Physischen wie Psychischen. Aber ein Stern ist vor allem eines: Er strahlt, und es ist aus sich selbst heraus das, was sein soll und sein kann, wozu sich dieser Stern auserkoren sieht. Das übliche Verhängnis des Menschen ist es, dass er selbst versucht herauszufinden, was für ihn auserkoren ist und dass er sich Vorstellungen macht, anstatt seinem Selbst und den Talenten darin zu folgen, womit sich schließlich ergeben wird und ergeben kann, was das Schicksal an Möglichkeiten bereit hält.

Auch die Begegnung mit den Erfahrungen unseres Lebens zählt zu dieser Ebene des Seelischen und soll nichts anderes bedeuten, als dass es um eine Integration jeglicher Erfahrung geht. Ich nenne es Begegnung, weil wir auf astrologischer Ebene nicht immer einen Unterschied zwischen Begegnung mit Dingen und Menschen sehen. Die Begegnung ist in beiden Fällem daran gebunden, wie sehr man sich einem Ding oder Menschen verschließt oder öffnet. In beiden Fällen ergibt sich mit der Mixtur zwischen Öffnen (beobachten, schauen, begutachten, staunen) und Verschluß (misstrauen, denken, vermuten, ergründen, analysieren) jeweils eine andere Erfahrung, weil man sie mit den entsprechenden Vorzeichen versehen anders bewertet.
Seien diese Erfahrungen auf den ersten Blick gut oder schlecht, können wir doch manchmal nicht verhindern, dass uns bestimmte Dinge widerfahren. Wir haben auf jeden Fall die Wahl, ob wir das Beste aus einer Erfahrung machen, und sie zu unserem Wachstum nutzen können. Und dazu kann gehören, dass wir das Unvermeidliche hinnehmen, nachdem wir uns vergewissert haben, dass es wirklich unvermeidlich war. Fehler sollte man hin und wieder machen dürfen, sie sind menschlich. Die positiven Seiten des Lebens und die Freiheit des Selbst können aus normalen Alltagsgrau ein Wunderland machen, weil wir uns so darin fühlen. Nebenbei gesagt ist die nährstofforientierte Ernährung in erster Linie wichtig, um flexibel auf Erfahrungen , die Gegenwart oder Zukunft sind, reagieren zu können. Man wird nämlich viel leichter gelassener und wundert sich fast, dass man in schlechter Laune, die auch durch Fehlernährung mitverursacht sein kann, zB generell und tendenziell mehr Ängste hat.
Der menschliche Körper, seine Psychologie und Geist sind Werkzeuge des Seelischen  und dienen mit ihren Mechanismen und Funktionen, auch wenn sie uns als Unsinn oder Hindernis erscheinen, der Entwicklung der seelischen Erfahrung und dem Werden und Entwicklung der Seele selbst. 

Die Resonanz und Fügung, mit der sich uns Situationen und dazu gehörende Erfahrungen oder Erfahrungsdimensionen ergeben, ist eine Eigenschaft des Seelischen.
Bestimmte Inhalte stehen als Entwicklungsschritt an, und so kommen wir zu manchen Erfahrungen nur deshalb, weil es an der Zeit ist, einen bestimmten Reifeschritt zu tun. Begreifen wir die Chance, und können einen Willen aufbringen uns dementsprechen zu verhalten, werden wir merken, dass das sogenannte Schicksal uns meist nur solche Erfahrungen zuteil werden lässt, für die wir bereit sind einen solchen Wachstumsschritt zu tun. Der ist aber immer noch an unserer Entscheidung gebunden und versäumen wir dies, fühlen wir uns oft unerfüllt oder kommen aus unserem eigentlichen Problem nicht heraus.

Dass wir also das Seelische berücksichtigen, was von manchen vielleicht auch als Psychisches umschrieben wird, kommen wir zu einer ganzheitlichen Lebensweise.

Zersplitterung

Der Ganzheit entgegen steht:
Zersplitterung, Aufsplitterung, Unterscheidung, Trennung, Auftrennung, Einzelheit, Fokussierung, sinnloser Kampf einzelner Teile eines Ganzen gegeneinander, und vor allem Bezugslosigkeit

Selbstbehauptung und Kooperation

Allgemein geht es bei komplexen Systemen, wie es das Leben darstellt, um das dynamische Wechselspiel zwischen der Selbtbehauptung der Individualität einzelner Teile einerseits, und der Kooperation mit anderen Teilen oder mit einer übergeordneten Ganzheit andererseits.
Es gibt für alles ein gesundes Maß und eine Ordnung, die beide Prinzipien der Selbstbehauptung und Kooperation ermöglichen ohne sich allgegenwärtig in die Quere zu kommen. Die Natur mit ihren ökologischen Zusammenhängen zeigt uns sehr schön, dass die Selbstbehauptung mit einer Kooperation, die gar nicht von einzelnen direkt beabsichtigt wird, aber dennoch geleistet wird, funktionieren kann. Meiner Ansicht nach kommt es dabei auf eine solide und gesunde Basis der allgemeinen Ordnung an. 

Schaut man sich etwa den übersteigerten Kapitalismus an, kommt dort ständig jemand zu kurz, da es einen gibt, der das bessere Geschäft machen will zu Lasten des Anderen. Dabei geht es zum Beispiel darum, Illusionen zu erzeugen durch Werbung oder Schüren von Glückserwartungen aber auch durch Ängste, oder möglichst solche Verträge, die einseitig jemanden begünstigen. Gesunde Tauschgeschäfte funktionieren jedoch in einer Weise, wo jeder der Beteiligten zufrieden sein kann und brauchen keine übertriebene Beschönigung zum Aushandeln des Geschäftes.

Ökologische Ganzheitlichkeit

Das ökologische System und organische Leben der Erde bildet ein Ganzes.
Aber auch das globale Wirtschaftsleben ist ein Ganzes. 

Momentan arbeitet das wirtschaftliche Streben mit ihrer Ausbeutung der Ressourcen gegen das ökologische System, zumindest in grossen Ausmaße, da es das ökologische System überbeansprucht.
Und wir befinden uns jedoch zugleich in einer Zeit, in der das Bewusstsein um die Nachhaltigkeit von Eingriffen in das Ökosystem wächst.

Zu diesem Aspekt gehört aber auch, dass zum Beispiel eine gesunde Ernährung mit weniger Fleisch, sofern es von vielen Menschen praktiziert wird, dazu beiträgt zB das Klima nicht ausser Kontrolle geraten zu lassen. Denn die Rinder, mit denen wir zu unserem Fleisch kommen, setzen bekannterweise viel CO2 frei. Abgesehen von der Beschlagnahmung riesiger Flächen als Weideland. So dient eine gesunde Lebensweise auch gleichzeitig anderen Aspekten, in diesem Fall dem Klima.

Ganzheitliche Medizin und Gesundheit

Ganzheitliche Medizin versus Schulmedizin

Man hat über ganzheitliche Ansätze in der Medizin seit dem Aufkommen industrieller Fertigung immer schon leicht hinweggehen können. 

Man erkannte die Kraft einer Wirkung (zB bei Medikamenten) in der Isolierung von Bestandteilen, und man vertraute auf dem isolierten Einsatz von Mitteln auf bestimmte Symptome hin; man begann gegen eine Krankheit zu kämpfen - immerhin sprach und spricht der Erfolg für sich, wenn man es oberflächlich betrachtet. Man suchte angeblich die Ursachen dieser Symptome und ein Mittel gegen diese Ursachen. Und oft konnte sich das gesundheitliche Problem - meist kurzfristig - lösen lassen.
Meist aber muss jemand lebenslange Medikamente einnehmen, die den Körper auf Dauer paradoxerweise dazu antreiben, eine stärkere Dosis zu benötigen - setzt man das Medikament ab, sind die Beschwerden plötzlich viel schlimmer. Man nennt diese Heilweise auch Allopathie.

Mittlerweile wird immer mehr darauf vertraut, und zu recht, dass die Ursache einer Krankheit nicht nur im Symptom oder einem konkret aus dem Gleichgewicht gebrachten einzelnen Organ liegt, sondern dass die Ursachen noch umfassender sein oder noch weiter zurückreichen können. 

Eine Krankheit steht etwa in Bezug mit den Energiesystem des Menschen, mit den Chakren und mit der Aura. Das energetische System, das sind die Energiebahnen, Chakren und die Aura und vielleicht noch viele weitere verborgene Sachverhalte, spiegeln die Welt der Psyche aber auch des Körpers wider.
Als sei auf der Ebene der Chakren nur ein weiterer Ausdruck von anderen Ebenen wie die des Körpers und des Geistes gefunden. 

Die Chakren und das Energiesystem im Ganzen drücken  hinsichtlich ihrer Erscheinung oder beobachtbaren Eigenschaften ein Symptom für etwas dahinter stehendes aus. 

Doch obwohl die Chakren oder sonstigen Manifestationen des feinstofflichen oder energetischen Systems selbst nur auf etwas anderes hinzuweisen scheinen, nämlich auf Befindlichkeiten des Körpers und des Geistes bzw. der Psyche, kann dieser Sachverhalt des Energiekörpers aus einer bestimmten Perspektive nicht in seiner Bedeutung und Relevanz geleugnet werden, als sogar oberste Instanz der ganzen Gesunderhaltung des Organismus einschliesslich Körper, Geist und sicher auch einschliesslich der Seele. Die Seele sucht sich nach der Reinkarnationslehre die Rahmenbedingungen ihrer Existenz aus, so dass der Körper (bedingt durch die Gene) und Geist (astrologisches Radix), der in diesem Körper lebt, letztlich die notwendige Reinheit erfüllen muss, um energetisch genau diesen Zustand darzustellen, den sich die Seele vor der Inkarnation als Werkzeug für ihre Reise bestimmt hat. Danach zu leben, den Körper und den Geist in optimaler Weise zu nutzen, ist im gewöhnlichen Sinne gleichlautende Vernunft.

Die Gesunderhaltung des Körpers und damit auch des Geistes beruht nach ganzheitlichen Sichtweisen auf einen Ansatz, der nicht an einem Einzelteil ansetzt, und auch nicht die jeweils höher gelegene Instanz unberücksichtigt lässt. Ein Eingreifen auf körperlicher Ebene mag die Ursache unberücksichtigt lassen. Am energetischen System erkennen wir eine weitere Ebene beobachtbarer Ereignisse. Wenn wir nun energetische und körperliche Ebene in Übereinklang bringen, finden wir verschiedene feste Zusammenhänge vor.

Indem auch in Bezug zum  energetischen System des Menschen alle Wirkung beobachtet wird, erfassen wir eine viel höhere Qualität der Beobachtung, und können die Vorgänge des Körpers auf einen Fixpunkt beziehen, der gleichbleibende Messgröße bedeutet. 

Allerdings leiden die meisten ganzheitlichen Betrachtungsweisen an demselben Makel, wie auch alle Naturwissenschaft mit ihrer immer nur stückweisen, nie umfassenden und bis Ende gedachten Vernunft. Es kommt zu dem menschlichen Makel, dass uns immer nur kleinere Schritte möglich sind, und dabei auch Unzulänglichkeiten aus der Natur des Menschseins zustande kommen. 

Die ganzheitliche Betrachtung kann den fixen Punkt, auf den alles hinaus läuft, niemals konkreter erfassen, wie es die subjektive Beobachtung ermöglicht. Diese Unzulänglichkeit kann sich zB darin ausdrücken, wie man zu Analogien zwischen den Mitteln (Werkzeuge, Gestaltungsmittel, Medikamente) und Absichten (Wirkungen) gelangt. 
So gibt es zB im Netz widersprüchliche Angaben zu denselben Sachverhalten. Einmal liegt es an der Perspektive, und zum anderen daran, dass immer nur ein bestimmter Ausgangspunkt vorliegen kann.
Wenn man etwa feststellen will, welches Schüßler Salz sich am besten in welchen Tierkreiszeichen der Astrologie entspricht, beobachte ich zB das Salz in seinem Wirken und ziehe meine Schlüße. Wenn die Beobachtungen ausreichen, ziehe ich eine Schlussfolgerung.
Bei der Beobachtung kommt es auf die Ebene des Wirkens an, und das ist, was ich gerade voraussetze (beobachten will) und was ich schliesslich bebobachte (was ich real wahrnehme).
Dabei kommt es oft zu einem grundsätzlichen Mangel, der sich ähnlich auswirkt wie beim Kartenleger, nämlich nicht genügend zu berücksichtigen, welchen Rahmen die Fragestellung oder der Ausgangspunkt aller Beobachtung aufweist.
Ich könnte ausser Acht lassen, dass mit einer anderen Vorraussetzung und Beobachtung sich auch andere Analogien ergeben.
Die Sache ist kompliziert, weil der Sachverhalt sich der exakten Beobachtung entzieht. Im Grunde liegt dieser Sachverhalt in Fragmenten vor, ähnlich wie die Quantenwelt - nur im Makrobereich der Wirklichkeit. 

Die konkreten körperlichen Vorgänge sind leichter zu beobachten. Zum Beispiel weil wir diese Vorgänge und Veränderungen erleben und uns selbst beobachtet haben, und ein gehöriges Maß an Sensitivität anwenden und Einbildung abwenden können, vermögen wir die Wirkung von bestimmten Mitteln der ganzheitlichen Medizin einschätzen. 

Damit ergibt sich der Blick auf eine Welt, die nicht anders als energetisch zu beschreiben ist und sich um die materielle Wirklichkeit herum ergibt. Als seien alle Organe und Zellen und ebenso der ganze Organismus ein energetisches System, das in den hierarchisch darunter liegenden Ebenen von Körper und Geist eine entsprechende Auswirkung und nicht nur Analogie zeitigt.
Wenn wir dagegen auf Ebene des Körpers einwirken, können wir nicht das Maß an Veränderung bewirken, als wenn wir konkret und direkt darauf zielten, die energetischen Hintergründe zu beeinflussen.

Das Ganze der Gesundheit hat auch mit unverarbeiteten Komplexen unserer Psyche zu tun, oder gar einer kompensativen oder gehemmten Erlebnisweise zusammenhängen kann. Diese Ebene des Psychischen wirkt nun wieder auf das Energetische ein.

Nebenbei gesagt kann als gesichert gelten, dass bestimmte Dispositionen zu Krankheiten anlagebedingt und individuell verschieden sein können, aber sich psychische Symptome abzeichnen, die zum Krankheitsbild hinzuzuzählen sind. Eine Krankheit, zB Lungenentzündung, mag bei zwei Menschen dieselbe sein, nur die Ursachen sind es nicht!

Es wird mittlerweile viel stärker beachtet, dass es eine höhere Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls gibt, wenn man nur oberflächlich akute Beschwerden eindämmt und die tiefer reichenden Zusammenhänge nicht weiter beachtet. Meiner Meinung nach ist das ausschliessliche Behandeln von Symptomen sogar fahrlässig, weil es die wirkliche Ursache nicht beseitigt. In manchen Fällen können wir bereits selbst ansetzen an diesen Ursachen, zB mit einer gesunden Lebensweise.

Auf der anderen Seite steht allerdings einige Scharlatanerie und Wunderversprechen der Esoterik. Krebsheilung durch Wunderspiralen und so weiter.

Aber ist das allgemein eigentlich nicht auch bei der Schulmedizin so? Genauer gesagt werden keine Wunder versprochen. Aber es wird suggeriert, es ginge nicht anders, und es sei fahrlässig, es anders zu machen, als wie es die Schulmedizin macht.
Es werden Medikamente verschrieben, die der Pharmaindustrie viel Geld einbringen, aber die Krankheit nicht heilen, sondern verschlimmern und verlagern können. Wem dies merkwürdig vorkommt, und zu einem Zweifel darüber kommt, dass dies doch gar nicht sein könne, dem seien einige Artikel zur Homöopathie ans Herz gelegt, die ich auf meiner Linkseite gesetzt habe.
Wer sich heute über solche Sachverhalte informieren will, ist oft auf eine günstige Gelegenheit angewiesen, weil man in der allgemeinen Medizin und Meinung der Öffentlichkeit darüber nichts hört.
Die meisten Ärzte scheinen - besonders aufgrund der Ausbildung - von Homöopathie keine Ahnung zu haben und lehnen es aus Unwissenheit bereits ab, noch bevor sie sich erkundigt haben, ob Homöopathie heilen kann. Und wer heilt, hat doch recht, oder?
Jedenfalls, wer sich der Gesundheit nachhaltig widmen will, schaut am besten tiefer, als nur auf die Oberfläche. Das gilt in jeder Hinsicht.

Das Placebo ist so ähnlich bei der Astrologie der Barnum-Effekt ein beliebtes Erklärungsmittel der etablierten Wissenschaft für die meisten ganzheitlichen Sachverhalte. Aber es kann von Placebo keine Rede sein, denn es handelt sich um feinstoffliche Einflüsse und Ebenen, die nur nicht von der Wissenschaft mit ihrem angestammten Methoden und Mitteln erkannt werden kann. Im übrigen wurde die Placebo-Theorie wissenschaftlich bislang nur hinsichtlich des Schmerzempfindens bestätigt gefunden.

Homöopathie

Das potenzierte Heilmittel der Homöopathie oder der Schüßler Salze enthält eine Information oder Erinnerung für den Energiekörper oder die innere Lebenskraft (Aura). Die Vorgänge des Körpers werden auf diese geheimnisvoll anmutende Weise von einer Störung zur gesunden Funktion gebracht. Der Körper heilt sich im Grunde selbst, dadurch, dass er erinnert wird, oder zu einer Frequenz kommt, die die Krankheit besiegen kann.
Ganz geklärt sind die genauen Abläufe und zugrundeliegenden Mechanismen und Ursachen noch nicht, doch besteht wohl der richtige Ansatz darin, diese Angelegenheit auf die Ebene des Energiefeldes eines Menschen zu stellen (und nicht auf die Ebene von Placebos, weil das falsche homöopathische Mittel auch nicht heilen wird!).

Umso potenzierter das Heilmittel, desto tiefgreifender und nachhaltiger wirkt es und wirkt von innen nach aussen. Und je grobstofflicher das Mittel, desto mehr setzt es an der Oberfläche an und wirkt dann nach innen. Freilich gibt es noch viele Fragen, aber die gibt es auch bei der Astrologie, die Fragen gibt es beim Kartenlegen und überall, wo es sich um übersinnliche Zugänge zur Wirklichkeit oder verborgene Bereiche der Wirklichkeit geht. Und zwar gibt es diese Fragen nur, weil sie die Naturwissenschaft stellt. Die Antworten, die die Esoterik gibt, unterscheidet sich von dem Denkansatz der etablierten Wissenschaft, sind aber nicht ungültig! Sie werden nur nicht den Konsens erzeugen können, die eine oberflächliche Betrachtung des Lebens und der Vorgänge darin erzeugen kann. Wer tiefer schaut, kommt auf die Geheimnisse des Lebens.

Die Homöopathie etwa, setzt an diesen Ursachen an und bekämpft nicht die Krankheit wie es die Schulmedizin tut, sondern heilt den ganzen Menschen und beseitig auf diesen Weg die Krankheit. Die Homöopathie sucht nach Symptomen, die sich in der Geschichte des Betroffenen zeigen, und sucht daraufhin das richtige Mittel. Die gebrauchte Potenz des Mittels ist übrigens sinnbildlich so zu verstehen, dass eine niedrige Verdünnung (=niedrige Potenz) mehr auf der materiellen Ebene wirkt und eine hohe Verdünnung und Potenz auf der energetischen Ebene. Die niedrige Potenz ist also im grobstofflichen Bereich weniger verdünnt und enthält eine Nähe zur Materie. Dass eine grössere Verdünnung stärker wirkt und "potenter" ist, als eine niedrige Verdünnung, die doch eigentlich mehr Substanz von dem Ausgangsstoff aufweist und damit stärker wirken müsste, erklärt sich nur mit dem Rückgriff auf einen energetischen Zusammenhang. Dieser energetische Zusammenhang lässt sich auch mit Schwingung oder Schwingungsfrequenz beschreiben.
Die bereits potenzierten Mittel der Ursprungssubstanz werden durch die Berührung mit der Lösungssubstanz, die für weitere die Verdünnung sorgt, ihre Information und Frequenz übertragen. In der Masse ergibt sich also eine Potenzierung im wahrsten Sinne des Wortes, da die Information immer mehr verdichtet wird. Dazu dient nicht das Verschütteln, sondern das Verreiben. Es geht um die Berührung und Übertragung von Schwingungsfrequenzen zwischen zwei Stoffen. Auraphotografien zeigen, dass ein Blatt nach dem Abtrennen vom Ast noch Lebensenergie besitzt (um den energetischen Sachverhalt mit einem kurzen aber den best geeignetsten Wort zu erfassen). So kann mancher abgetrennter Ast noch eine Zeit lang neue Wurzeln schlagen. Aber umso mehr Zeit vergeht, desto weniger Lebenskraft zeigt sich als Lichtfeld (Aura) und es deckt sich mit der Beobachtung, dass der Ast irgendwann keine Wurzeln mehr schlagen kann. Der Lebenssaft, aus biologischer Sicht, wäre allenfalls eine weitere Ebene der Beobachtung, aber schliesst nicht den energetischen Sachverhalt aus. 

In Bezug zur Potenzierung homöopathischer und biochemischer Ausgangsstoffe gilt: dass die "tote, leblose" Materie immer noch einen Informationsgehalt in sich trägt. Allein die physischen Strukturen weisen bereits eine Signatur auf, ebenso aber auch die verschiedene Zusammensetzung von Pflanzeninhaltsstoffen. Es ist nie ein einzelner Stoff, der ausschlaggebend für das Typische einer Pflanze ist, sondern ihr Ganzes. Dieser Informationsgehalt wird an ursprünglich "leer gehaltene Standorte" gebracht, sprich der Lösungssubstanz, mit der man das Ausgangsmaterial homöopathisch verreibt. In dieser Weise überträgt sich die Information auf die leere Trägersubstanz.
Im lebenden Organismus wirken die Potenzen - da sie so stark verdünnt sind - niemals direkt auf körperlicher Ebene. Es wird quasi ein Schattenkampf geführt. Die Folge der Konfrontation mit der Information auf energetischer Ebene führt den Körper zu Reaktionen. Im Grunde ist es eine Gegenreaktion, wie bei der Allopathie, nur wirkt sich im Organismus nicht die schädliche Kraft des Mittels aus, sondern der Organismus wird dazu angehalten, in einer bestimmten Weise auf dieses Mittel zu reagieren. 

Ganzheitliche Lebensweisen beinhalten immer die Selbstbeobachtung

Das Ganze des Menschen betrifft auch seine Physiologie der Ernährung, und zwar auch hinsichtlich seiner individuellen Anlagen, die bei jedem verschieden sein können und wohl auch immer in Details verschieden sein wird. Es gibt Ansichten, dass jeder Mensch eine einzigartige Weise und Typik des Stoffwechsels aufweist. In jedem Fall bedingt sowohl die Ernährung als auch der reibungslose Ablauf des Stoffwechsels die Welt des psychischen Befindens.

Und eine ganzheitliche Lebensweise betrifft die Wahl der Nahrung, die darüberhinaus vielleicht zu einer ganz bestimmten Zeit verabreicht besonders wichtig, oder nützlich und ebenso schädlich sein kann. Mit diesem Wissen lassen sich zum Beispiel Ungleichgewichte in Belastungszeiten vermeiden helfen. 

Ganzheitlich leben heisst sich beobachten lernen. Wenn man zum Beispiel irgendwelche Belastungen aushalten muss und Mittel zu sich nimmt, und dazu gehört natürlich auch die ganz normale Nahrung, und wenn man Mittel kombiniert, kann man sich selbst beobachten lernen um Unterschiede zwischen den Mitteln und den Wirkungen festzustellen. Dabei kann man nun verschiedene Mittel ausprobieren und seine Schlüße ziehen.

Vieles mag einen nicht beobachtbar sein, und dennoch kann es lohnen, sich gesünder zu ernähren - denn es wird manches erst beobachtbar, wenn man mit sich im Reinen ist, was nämlich auch das Körperliche einschliesst. Der Vergleich verschiedender Zustände ist etwas, worauf es sehr oft ankommt bei einer sinnvollen Selbstbeobachtung in dieser Hinsicht.

Der Zeitfaktor bei der Gesundheit und Rythmen

Wenn man sich eine lange Zeit lang schlecht ernährt, oder krank ist, entdeckt man die extreme Bedeutung bestimmter Tageszeiten oder Betätigungen im Alltag, wo die Beschwerden stärker auftreten.
Allgemein scheint es sehr sinnvoll, zum Beispiel nicht zu spät die letzte Nahrung des Tages zu sich zu nehmen (es heisst, optimal wäre vor 17-18 Uhr). Das liegt in diesem Fall an den körpereigenen Rythmen und Arbeitsabläufe der verschiedenen Organe, die zu unterschiedlicher Zeit eine unterschiedliche Ausprägung von ihren Tätigkeiten aufweisen.

Es ist so, dass eine bestimmte Substanz und dazu zählen auch Heilsubstanzen, zu einem bestimmten Zeitpunkt verabreicht (und zwar  je nach Mondstand) zusätzlichen Einflussgrößen unterstehen.
Und so können die Stoffe jeweils subtil oder enorm anders wirken, zum Beispiel schwächer und stärker,  als wie man sich dies erwartete oder erhoffte. 

Es ist ja nicht nur der Umstand, dass man schädliche Stoffe, denen man sich aber wegen irgendeiner Notwendigkeit aussetzen muss, zu einer bestimmten Zeit nicht nutzen sollte (Mondstand). Sondern es ist auch der Umstand, dass wichtige Nährstoffe zur richtigen Zeit genutzt unter gegebenen Zeitumständen optimal wirken können.
Egal ob die Nährstoffe sich auf physiologischer, psychologischer oder energetischer Ebene ereignen. Das sind sicherlich minimale Einflussgrößen. Aber die Zeit und Dauer eines schädlichen Einflusses zum Beispiel zu einer sehr ungünstigen Tageszeit oder zu einer Zeit, wo der Mond in einem für ein Körperteil schlechtes Zeichen steht wirkt sich dennoch  zwangsläufig aus. Dasselbe, nur in Begriffen von günstigen Einflüssen und guten Zeiten gilt natürlich auch umgekehrt. 

Darüberhinaus haben wir auch alle einen individuellen Rythmus. Manchmal stößt man dabei auf den Begriff des Biorythmus. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher, ob all die Berechnungsweisen geeignet sind und nicht ein falsches Bild unseres Rythmus widerspiegeln. Davon ungeachtet, gibt es aber individuelle Zeiten, wo man körperlich besonders gut drauf ist, oder psychisch oder geistig-mental (diese drei Ebenen sind zu unterscheiden).

Der Mondeinfluss auf Alltag und Gesundheit

Der Mond ist eine oft vernachlässigte Entscheidungshilfe, wenn es darum geht, zum Beispiel eine Operation durchzuführen. Wenn man zum Beispiel eine Operation an den Zähnen hat, sollte man keinen Widdermond nehmen, weil die Zähne zu dieser Zeit besonders empfindlich sind. Auch wenn einer sich den Fuß bei einem Fischemond bricht, oder sonstwie verletzt, wird die Heilung zwangsläufig schwieriger verlaufen, da die Füße dem Fischezeichen unterliegen. Denn die Regel ist: Alles was ich einem Körperteil gutes oder schädliches antue, zu der Zeit wo der Mond in dem zeichen steht, das diesem Körperteil zugeordnet ist (an Einflüssen unterliegt), wirkt sich besonders gut oder schädlich aus. Eine Operation oder irgendein Eingriff ist immer als Belastung, also schädlicher Einfluss zu bewerten. Etwas gutes tue ich den Füßen zum Beispiel mit einem warmen Fussbad und so weiter.
Es gibt tausende Fallbeispiele im Alltag, wo zum Beispiel eine Hecke oder ein Baum bei einem Vollmond zurückgeschnitten wird. Wenn man Pech hat, zum Beispiel weil das Mondzeichen zusätzlich ungünstig für das Rückschneiden ist, stirbt die Pflanze. Das ist mit Beobachtung leicht zu erschliessen.  Manchmal reicht es auch, dass man eine sowieso schon verkümmerte Pflanze bei zunehmenden Mond zurückschneidet, um sie noch mehr verkümmern zu lassen. Tut man das wiederholt bei dieser Pflanze, kann man sich sicher sein, dass sie irgendwann "kaputt" geht.

Die Lebenskraft , Lebensfreude und die Psyche

Selbst wenn man sich hundert Jahre auf der körperlichen Ebene gesund ernährt - was nützt es, wenn man darüberhinaus und aus einem anderen Grund unglücklich bleibt oder sogar erst wird - in dem Fall würde man freilich etwas sehr verkehrt machen.

Die Psyche ist aus der Betrachtung nicht weg zu denken, wenn es darum geht sich zu überlegen, auf welche Art man sich am besten gesund erhalten kann oder nicht an schlimmen Krankheiten erkrankt. 

Schon allein die Psyche bildet unzählige physiologische Zusammenhänge, so dass alle Ebenen des ganzen Menschen in seiner körperlichen wie psychischen Verfasstheit und Substanz kaum erfasst werden können.
Es hat sich übrigens erwiesen, dass der Mond eine wichtige Einflussgröße darstellt, um diese Zusammenhänge aufzudecken zwischen Körper, Chemie und Substanz einerseits und der Art und Weise andererseits, wie zugeführte oder vorhandene Stoffe agieren, interagieren und reagieren. Ob der Mond in Wahrheit auf einer rein psychischen Ebene wirkt, oder auch physiologisch und chemisch, ist mir bislang nicht bekannt und  offensichtlich wenig erforscht. Darüber liesse sich ungefähr das Maß an Spekulationen bilden, wie man sie gewöhnlich zwangsläufig bildet über die Erklärungsgründe der Astrologie (die Erklärung der Astrologen wird nicht anerkannt und nicht nur ins Spöttische gezogen, sondern nicht selten als Ausdruck einer fehlgeleiteten Vernunft oder sonstwie "weltbildverzogen" bewertet).

Wie der Mond in verschiedenen Verhältnissen zu unserem Vorhaben oder Bedürfnissen steht, auf Ebene der Triebe, der Gefühle, der körperlichen und psychischen Unversertheit, sogar der Physiologie und der Eindrucksverarbeitung.

Genauer betrachtet müsste man sagen, dass der Mond in einem der zwölf Zeichen eine wichtige Einflussgröße darstellt, und andere Faktoren wie zum Beispiel Aspekte zu anderen Planeten üblicherweise nicht so ausschlaggebend sind, wie der reine Mondstand im Zeichen.
Andere astrologische Faktoren können jedoch - je nach Veranlagung oder Umstand - wichtig werden, um auch sie zu berücksichtigen.

Die Ernährung der Psyche durch Gedanken und Gefühle, der Bezug zu einem Lebensziel und Einstellungen, was immer auch für unser Wohlbefinden wichtig ist - je nach Anlagen oder Notwendigkeiten usw. - das alles wird nun wichtig. 

Ungeachtet wirklich notwendiger medizinischer Eingriffe, geht es nun auch vermehrt um den Hintergrund mancher Erkrankungen. Jede Erkrankung kann als Hinweis auf etwas tiefer liegendes gedeutet werden. Die Krankheit ist so gesehen ein Zeichen für etwas Bestimmtes, über das bewusst zu werden notwendig ist, um wirklich die Disposition für eine Krankheit zu verändern.

Das System von Energiezentren mit ihren unzähligen Energiebahnen wird in Zusammenhang mit der ganzheitlichen Medizin genannt, ebenso wie die Chakren, als Bestandteil des Energiekörpers.
So oder so, ist der Energiekörper fundamentaler als jeder einzelne molekulare Baustein. Dies ist eine Einsicht, die gewiss nicht von vielen Schulmedizinern geteilt werden kann.

Weiterhin sollte Ganzheitlichkeit in der Medizin berücksichtigen, dass die Medikamente, geraten sie einmal in das Trinkwassersystem, nicht so leicht abgebaut werden können, wie andere organische Substanzen. Die Ursache liegt hier auch zum Teil darin, dass man diese Medikamente bewusst - chemisch gesehen - so stabil hergerichtet hat, damit sie im Körper auch wirken und nicht so leicht aufgelöst werden. Aber einmal müssen sie ausgeschieden werden, oder Reste werden rücksichtlos von den Leuten in den Klo gespült. An diesem Kreislauf sieht man wieder den Makel kurzfristigen Denkens. Eine Studie hat belegt, dass in NRW und anderen Bundesländern, wo es für die Trinkwasseraufbereitung noch immer keine entsprechenden Filteranlagen für diese Medikamentenrückstände gibt, beim Trinken dieses Wassers etwaige Medizin, die man zu sich nimmt, nur zu einem geringen Teil vom Körper aufgenommen wird und der Rest ausgeschieden wird, zusammen mit den rudimentären Medikamentencocktails des Trinkwassers.

Gesunde Ernährung


Wir nehmen mit der Zeit viele Giftstoffe auf. Wir machen das Essen von Fertigprodukten zu unserer Gewohnheit. Viele E-Stoffe darin wie Natriumglutamat und was es da nicht alles gibt, sind vom Körper viel schwieriger zu verdauen, abzuarbeiten und auszuscheiden als wie andere Stoffe. Zucker in Übermaß verleiht unserer Mentalität einen dumpfen Eindruck.
Wenn wir uns über lange Zeit auf diese Weise ernähren, und uns so übersäuern, oder viel Koffein und Zucker zu uns nehmen, belasten wir unseren Körper durch Schlacken. Ab einen bestimmten Schwellenwert oder Dauer der Übersäuerung können diese Schlacken sogar chronische Krankheiten begünstigen. 

Aber auch die an sich neutrale Verdauungsarbeit des Körpers soll hier erwähnt sein. Wenn wir uns nun eine schwere Mahlzeit antun, also in Übermaß essen, macht sich das auch subtil in unserer Psyche bemerkbar. Vor allem die erwähnten künstlichen Produkte aber auch Zucker bereitet uns viel Verdauungsarbeit. Ständige Rohkost ist anstrengend, beschert uns aber viel mehr Nährstoffe. Umgekehrt ist ständige gekochte Nahrung aber auch zu einseitig.

Die benötigte Verdauungsnenergie wird stets vom Energiehaushalt des Körpers abgezogen. Der Psyche und dem Denken als vom Körper aus gesehen unwichtigste Funktion wird zunächst Energie entzogen.
Wir "belasten" unseren Körper also mit der Verdauung einerseits, andererseits führen wir ihm die wichtigen Nährstoffe wie Mineralien, Vitamine, Fette, Kohlenhydrate oder Proteine zu. Und weiterhin hängen auch psychische Prozesse, Gedanken, Stimmungen usw. damit zusammen.

Es gibt höher wertige Proteine (vor allem tierische Eiweisse, Ei, aber auch bestimmte Pflanzenprodukte wie Soya). Die Bezeichnung "Höherwertig" bezieht sich allein auf die Aminosäuren eines Proteins. 
Weiterhin benötigt der Körper viele andere Stoffe. Wir können in irgendeinem Bezug ein Ungleichgewicht , auch bedingt durch Anlagen, vorweisen. Vor allem aber durch unsere Ernährungsweise bedingt, an die wie wir uns rasch gewöhnen worin ja die Gefahr der Einseitigkeit mitschwingt.
Das Ungleichgewicht existiert nur so lange, wie wir es nicht zum Gleichgewicht bringen. Wenn wir wissen, was wir dafür tun müssen, ist es ein Kinderspiel! Aber oft wissen wir nicht zu spüren, was unser Körper im Augenblick wirklich braucht.

Es ist nun so, dass die gesunde Ernährung nicht nur unseren Körper beeinflusst und ihn gesund erhalten kann, sondern auch unsere Mentalität und Geist beeinflusst.
Es gibt viele Dinge zu berücksichtigen, wenn man sich wirklich umfassend gesund ernähren will, oder gewisse Beschwerden lindern möchte. Man kann das gar nicht erreichen, ohne auf allgemeine Richtlinien zurückzugreifen oder man lernt auf die Signale und Zeichen bzw. quasi Wollensbekundungen des Körpers zu achten.

Zum Beispiel könnte man sich   entgiften wollen, und trinkt gute Tees dazu (zB die die Lebertätigkeit anregen und unterstützen). Gleichzeitig isst man nun eine Zeit lang zB ausschliesslich Nüsse, weil  die gesund sind.
Aber wenn man entgiften will, sollte man nicht zu viel Fett zu sich nehmen, weil das den Entgiftungsvorgang erschwert, und in Nüssen ist eben sehr viel Fett. Und falls man nun nicht entgiften will, sondern einfach der Gesundheit wegen Nüsse ist, kann man überlegen, solche Nusstage öfters einzuführen - und andererseits aber wieder nicht zur einseitigen Ernährung kommt.

Und wenn man sich gerade nicht entschlacken will oder das Säure-/Basenverhältnis in Gleichgewicht bringen will, braucht man natürlich auch Fette und Proteine und viele andere Dinge.
Deswegen bin ich immer skeptisch gegen eine spezielle Diät, die man sein Leben lang beibehalten will, oder indem man nur bestimmte Nahrungsmittel zu sich nimmt. Weil man glaubt, die seien Allzweckmittel. Oder weil man glaubt, es sei der genau richtige, geniale Ernährungsplan. Und woher weiss man aber, dass er wirklich so genial und richtig ist? Meist handelt es sich um einen Glauben, und manchmal wird er auch (pseudo-)wissenschaftlich unterstützt. Viele moderne Ernährungsdiäten oder -weisen werden durch wissenschaftliche Untersuchungen gestützt oder in einen wissenschaftlichebn Rahmen gestellt, und können dennoch ebenso falsch sein wie irgendeine esoterische "Lichtdiät".

Vielfalt ist gesund. Eine bestimmte Ernährungsweise (Diät) für eine bestimmte Zeit kann ebenso gesund sein. Vielleicht sollte man einfach seine Ernährungsgewohnheiten von Zeit zu Zeit einfach leicht oder erheblich umstellen und auf diese Weise für die Vielfalt sorgen.

Insgesamt geht es darum , sich schlau zu machen - und aber auch nicht an die falschen Berater zu kommen, die es oft gut meinen, und manchmal einfach "ihr" Produkt verkaufen wollen. Nicht jeder, der ein Produkt verkauft, und gewisse Infos gibt, ist  ein Scharlatan.
Die Gabe zur Differenzierung ist eine Gabe, die man erlernen kann. Meist suggeriert uns die allgemeine Lebensweise, also wie alle leben und denken, dass wir in einer gewissen Weise zu einem Urteil kommen müssten, oder dass gewisse Dinge gesund und andere ungesund sind, aber haben den Sachverhalt gar nicht geprüft oder wir differenzieren nicht. Oft brauchen wir nur von etwas zu hören, ein Begriff und so weiter, und schon glauben wir, Bescheid zu wissen. Wir differenzieren dann nicht, was wir wissen, und was wir nicht wissen. 

Man sollte also stets genau prüfen und hinschauen, und sich einen Eindruck machen. Und vor allem, ob ein bestimmtes Wissen für einen auch sinnvoll ist oder anderes. Gerade wenn es um die Ernährung geht. Zum Beispiel: in Maßen können uns auch schädliche Stoffe wie Natriumglutamat oder bestimmte Abgase usw. oder eine leckere Zuckergußtorte nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Und es wäre also vielleicht verkehrt, das Kinde des Genusses (oder der Mobilität mit Autos usw.) mit dem Bade der Gesundheit auszukippen. Dennoch gibt es viele Sachverhalte, die auch individuell verschieden sind. Und wie immer, wenn man an einer Hauptverkehrsstraße lebt, ist man übermaßen den schädlichen Stoffen ausgesetzt und kann aber übermaßen das ausgleichen durch eine gesunde Ernährungsweise!

Es kommt also auf das Wissen um viele Zusammenhänge an, und eigentlich immer auf einen ganzheitlichen Aspekt. 

Weiterhin lohnt sich  der Hinweis auf unsere Organuhr. Wir können zu bestimmten Zeiten unserem Körper mehr schaden, aber auch mehr gutes zu führen als zu anderen Zeiten. Ausserdem melden sich an bestimmten Zeiten gewisse Symptome, die auf verbogene Ursachen verweisen können. 

In alle dem, sollte man vorsichtig sein, dass man nicht zum Hypochonder wird. 

Man sollte einfach realistisch sein, prüfen und immer wieder neu hinschauen auf seinen Körper, und das , was er einem mitzuteilen hat. Manchmal spürt man auch, ob ein Nahrungsmittel jetzt gut für einen ist, oder eher nicht. Für diesen Zweck gibt es auch einen kinesiologioschen Muskeltest:  http://www.energieimpulse.net/main.php?site=muskeltest.
Mit einem solchen Test (und der Mithilfe einer zweiten Person des Vertrauens) kann man prüfen, was im Moment dem Körper stärkt oder schwächt.

Regeneration und Kraft 

Regenerationsfähigkeiten sind nur so stark, wie der Mensch darüber verfügen kann, weil Reserven vorhanden sind und nicht für die Bewältigung des Alltags andauernd aufgebraucht werden müssen.

Gesundheit hat neben dem Körperlichen oft mit der Psyche und der Rückkopplung mit Erfahrungen zu tun: wie sehr wir also im Leben stehen, unser Leben im Griff haben (ohne zu klammern) und vom Leben selbst Kraft erhalten und nicht (nur) verlieren. So ist auch die Lebensführung, der Job, die Familie, einfach das ganze Leben nicht mehr nur ein zusätzlicher Aspekt der Gesundheit, sondern ein Teil der Frage, ob man denn gesund lebt.

Wir haben heute erkannt, dass die Psyche eine sehr starke Wirkung auf die Gesundheit haben kann und dass viele Beschwerden daher rühren, dass aus der Psyche Wirkungen auf das energetische System (zB Energiechakren) ausgeübt werden oder sich besser gesagt eine Wechselwirkung zwischen dem Energiekörper und dem physischen Leib mitsamt aller psychischen Vorgänge ergibt.
Ein Ungleichgewicht oder andere Blockaden können auf vielerlei Weise entstehen. Welche dann körperlich als akute Krankheit oder auch oft in psychosomatischer Weise in Erscheinung treten können.

Stress und innere Ausgeglichenheit

Der Zusammenhang zwischen Stress und einer entsprechenden körperlichen Reaktion auf Stress ist offensichtlich. Auch negative Affirmationen, die oftmals unbewusst vonstatten gehen, sind hierbei als Stressauslösend zu nennen.

Man bekommt unter entsprechender Anlage und enormen Stress einen Hörsturz, Krämpfe, Anspannungen oder sonstige auch als typisch psychosomatische Krankheiten beschreibbare Reaktionen vom Körper vorgeführt. Man kann direkt daraus folgern, wie der Körper sagt: "Halt, wenn Du Dir keine Auszeit nimmst, dann muss ich sie mir (und Dir) selbst nehmen".

Es ist also tatsächlich sehr heilsam und nicht nur eine Placebo-Wirkung, wenn man eine ausgeglichene Aufteilung zwischen Arbeitspensum und Entspannungszeiten anstrebt. Die Losung ist also: Öfter mal was zielloses tun, ziellos wandern, irgendwo eine gemütliche Ecke zuhause einrichten, ruhige Musik hören, ein Buch lesen oder ein Hörbuch anhören, die Sinne schweifen lassen, was die Aufnahmefähigkeit stärkt - als wie wir sonst eher eine innere Spannung aufbringen, so dass sich unsere Wahrnehmung immer an dem ausrichtet, was wir innerlich denken oder zu denken bereit sind; es wäre das Gegenteil von Aufnahmefähigkeit. Im Grunde verschliessen wir uns mit dem beinahe zwanghaften Versuch, alles, was wir wahrnehmen, zu intepretieren unter Maßgabe bereits vorhandener Muster; tatsächlich ist diese Wahrnehmungsleistung, die wir andauernd aufbringen, und die zweifellos irgendwo auch unseren Alltag erleichtert, eine Belastung für den ganzen Körper. Das soll nicht heissen, dass es "krank" wäre, dies zu tun; aber wir merken, wenn wir unter Stress geraten, dann verstärkt sich auch der Rückgriff auf Muster und die Welt ist niemals so dinglich wie wenn wir in Stress geraten; wenn wir also in Stress geraten, verstärkt das automatisch auch unsere innere Richtlinie, den Dingen eine Bedeutung zu entlocken, weil wir versucht sind, die zwingendsten Merkmale der Wirklichkeit festzustellen. Manchmal vergessen wir dabei, dass die zwingendsten Merkmale nur von uns "gewichtet" , also interpretiert werden und die Realität in Wahrheit ganz anders aussieht.

Negatives Denken wäre also nur ein Extrem dieser Verwerfungen. Tatsächlich ist  jedes Denken ein Beweggrund für uns. Wir lassen uns durch das Denken bewegen. Es ist ein geringer Stress, aber es bleibt Stress, da das damit verbundene Denken und die Interpretationsleistung alltäglicher Dinge einseitig geworden ist, und ohne Unterlass abgerufen wird; es ist eine Spur ähnlich dem sonstigen Stressfakoren, wenn man bei der Betrachtung unseres alltäglichen Denkens und unserer Mentalität ins Detail gehen würde. Im Grunde schützen wir uns mit dem Denken vor dem Abrutschen in psychische Labilität. Doch eigentlich stellen wir noch kein optimales Gefüge mit unserem Denken her, sondern halten eine Störung aufrecht um grössere Störungen, die wir vermuten oder befürchten, zu vermeiden.
Und an sich ist es so, als würden wir tag ein und tag aus mit einer Rüstung herum laufen und könnten durch die schmalen Schlitze unseres Helmes nur noch Ausschnitte der Wirklichkeit betrachten, und müssen dabei auch noch die schwere Last der Rüstung ertragen.

" Der innere Dialog ist es, der uns Menschen in der Welt verankert. Die Welt ist so und so, weil wir uns vorsagen, dass sie so und so ist. "
(Carlos Castaneda)

Das Verborgene

Ganzheitlichkeit kann als eine Betrachtungsweise verstanden werden, die auch das den Augen Verborgene mit in die Betrachtung einschliesst. 

Das Problem aber ist, dass nicht alles so einfach zu betrachten ist, weil sich gewisse Dinge der Eindeutigkeit oder dem Offensichtlichen entziehen. Die Sinne, die wir gewöhnlich gebrauchen, können einen bestimmten (energetischen) Bereich der Wirklichkeit nicht erfassen.

Diese verborgenen Ursachen kann man manchmal mit verschiedenen Mitteln sichtbar machen. Oft nur durch die persönlichen Mittel eines Menschen, der zu dieser Wahrnehmung fähig ist (zB Schamananheiler oder manche Heilpraktiker usw.). 

Dass es andere Wirklichkeiten gibt, ist für jedermann relativ leicht zu prüfen, indem er Nahtodeserlebnisse studiert, die zahlreich dokumentiert sind und von Wissenschaftlern aller Richtungen untersucht wurden. Es mag hin und wieder einen Wissenschaftler geben, der zwanghaft versucht, diese Erlebnisse zu rationalisieren, und auf eine Ebene der Halluzinationen bringen will oder die Bedeutung der Vorgänge auf einer unzureichenden weil zu oberflächigen Ebene erschliessen will.
Aber im Grossen und Ganzen stimmen die meisten Wissenschaftler darin überein, dass es sich in der Vorphase von Nahtodeserlebnissen um "Out Of Body"-Erlebnisse handelt, also ausserkörperliche Erfahrungen. Dass der Geist sich vom Körper trennen kann, ist nicht zu verstehen, nur zu begreifen, weil man es akzeptiert aufgrund einer Erfahrung oder der Beweislast der diesbezüglichen Berichte.
Und es ist genau das, was auch im Schamanismus und vielen Trancetechniken gang und gäbe ist - nur eben ohne die konkrete, das heisst reale Todesnähe. 

Es gibt noch viele andere verborgen liegende Sachverhalte und Ebenen. Und die Naturwissenschaft, die auf das Stoffliche schaut, wird vielleicht keinen strukturellen Unterschied zwischen einem lebendigen und einem toten Körper feststellen, weil beide dieselbe "messbare" Qualität und Masse an Atomen vorweisen. Schaut man sich die Verhaltensweise gegenüber bestimmten Bereichen der Esoterik von Seiten der Naturwissenschaft an, müsste man annehmen, sie würden mit derselben angewandten Logik - wobei das fokussierende und reduzierende Element ihres  Verhaltens  entscheidend ist - auch das Leben negieren müssen, weil es ja nicht physikalisch zwingend beweisbar ist. Das sagt uns einfach, dass wir uns nicht immer auf die Naturwissenschaft verlassen können, sobald sie bestimmte Bereiche des Wirklichen bürokratisch nicht nur ausklammert, sondern negiert, und genau ab diesem Bereich setzt die Geisteswissenschaft aber auch Esoterik an.

Ganzheit des Selbst

Die Bedeutung der Verschiedenheit der beiden Gehirnhälften ist immens. Die rechte Hälfte des Gehirns, und die linke Hälfte des Gehirns, welche eine Ganzheit bilden. Aber darüberhinaus auf einer absoluten Ebene auch Ganzheit einerseits (rechts) und Einzelheit (links) andererseits repräsentieren.

LINKE GEHIRNHÄLFTE

- rechte Körperseite; rechte Hand, rechtes Auge usw.
- Verstand; verbale Dingsprache und Analytik; Einzelheit und Bezüge; Grammatik
- Logik; Intellekt; Unterscheidbarkeit und Trennung von Dingen und Erfahrungen
- die linke Seite des Gehirns steht auch für Unterscheidung zwischen Ich und Du oder einer Sache und anderen Sachen. Letztlich steht es auch für das Eigentum und ist auch Symbol für das ganze zivile also äußere Leben (Strukturen und Regeln) und damit der zivilen Ordnung
- Fähigkeit der Reflektion; Anpassung
- Fähigkeit des wichtigen Ordnens von Einzelheiten
- Haben; Existenz; Zählbares
RECHTE GEHIRNHÄLFTE

- linke Körperseite; linke Hand, linkes Auge usw.
- das unmittelbare Erfassen eines Ganzen, eines vorliegenden Bildes oder einer Situation (die mehr ist als die Summe aller wahrnehmbaren Einzelheiten)
- das innere Leben betreffend; die sozialen Werte der nicht sichtbaren Interaktionen;
- bildhafte Ebene, Ganzheiten erfassen
- das Unbewusste, das Seelische und das symbolische Sprachvermögen; entspricht besonders auch einem Zugang zur symbolischen Sprache des Universums
- Energie sehen und spüren; Archetypen
- Gefühle, Emotionen, emotionale Verarbeitung
- Sein; Sinn; Fühlbares

Die Wirklichkeit wird von dahinter liegenden Symbolen getragen, die ganz bestimmte Bedeutungen aufweisen. Anders gesagt, sollen Wirklichkeiten in der Erfahrungsweise oder -art zur Erfüllung gelangen. Das ist der Prozess des (seelischen) Lebens.

Das Sichtbare an Leben und die Phänomene einer Dingwelt sind so gesehen nur ein Ausdruck einer viel grösseren und universellen Wirklichkeit, einer eigentlichen Wirklichkeit. Das ist nur durch mit dem Weg der rechten Gehirnhälfte zu erfahren, und nicht durch das Intellektuelle zu erschliessen. Durch den Verstand kann es nur als gültig erachtet werden, aber nicht verstanden werden.

Die linke Gehirnhälfte, mit Wort und Unterscheidbarkeit, kann und soll uns die verschiedenen Wirklichkeiten orientierbar machen.
Üblicherweise wird unter dem Ausschluß einer als gültig erkannten Wirklichkeitserfahrung, wie sie nur zustande kommen kann durch die unmittelbare Erfahrung mittels der rechten Gehirnhälfte, viel zu oft und leider durch den Intellekt und das verbale Denken dieser Wirklichkeitsbezug entwertet, und/oder ein Schutz vor diesen Erfahrungen des eigentlichen Lebens aufgestellt - ein Abschluss und Verschluss wird gebildet. 

Die Kindheit wird als belastet erfahren. Jedes spätere Eindringen unmittelbarer Wahrnehmung bildet oft einen Spannungsaspekt aufgrund vorheriger Erfahrungen: Schläge, verbale Gewalt, Erpressung, Demütigung, Entwertung des Eigenen, des Seins - das alles sorgt dazu, dass wir uns aus einem Schutzbedürfnis heraus eine Wirklichkeit einrichten, die uns vertraut ist, und die sich nicht mehr ändern soll. Das kann nur durch die Leistung der linken Gehirnhälfte zustande kommen. Natürlich ist das auch die Funktion, und sie ist richtig. Dennoch verschliessen wir uns, wenn wir diese Funktion dauerhaft aufrecht erhalten, vor dem eigentlichen Leben. Dann bleibt kein Augenblick mehr frei vom inneren "Cinematographen". Wirklichkeit wird durch die linke Gehirnhälfte ausgewählt, und auf einer Ebene der Betrachtung gerückt -  an sich ist Wirklichkeit frei von jeder Zuschreibung.

Die rechte Hälfte steht für die Wandelbarkeit jedes Sinneseindrucks, dennoch aber auch für die Erinnerung an gleichlautende Erfahrung.
Instinkte werden angerührt: der komplexe Teich und tiefe See aller gemachten Erfahrungen bilden zunächst einen Filter, bevor die Wirklichkeit des Hier und Jetzt in ihrem Wandel des Augenblicklichen erfahren werden kann. Deswegen sind viele spirituelle Lehren darauf ausgerichtet, zunächst die Trauma oder psychischen Komplexe durch eine Art mentale Disziplin in Ruhe zu bringen - das heisst, auf gegebene äußere Reize, die einst den Instinkt und die Angst anrührten, nun Gelassenheit entgegen zu bringen.

Beide Gehirnhäften ergänzen sich. Doch im gewöhnlichen und modernen Leben hat die linke Hälfte des Gehirns meist einen einseitigen Vorrang. Während eine mögliche Überbetonung der rechten Hälfte zu psychischen Irritationen bis Wahnvorstellungen führt - es fehlt dann die linke Hälfte, die die Wahrnehmungen ordnet oder durch weitere Reflektionen oder Vergleiche bewertet.

Die körperlichen Entsprechungen zu der linken und rechten Gehirnhälfte überkreuzen sich. Der linke Arm steht also in Verbindung zur rechten Gehirnhälfte. Das linke Auge entspricht der rechten Gehirnhälfte. 

Die Augen 

Wenn man seine beiden Augen, oder die von anderen vergleicht (das geht sehr gut auf Photos) entdeckt man zwei ganz verschiedene Persönlichkeitsanteile. Den rationalen und intellektuellen Teil eines reflektierenden Bewusstseins, und den eher animalischen, wilden, aber auch ursprünglichen Wesenskern. Dieser letztere Teil wird beansprucht oder genährt durch schlimme Kindheitserfahrungen, enthält aber ursprünglich so etwas wie den Willen, der sich verwirklichen will, die eigentliche seelische Aufgabe. Kommen aber schlimme Kindheitserfahrungen hinzu, vermengen sich diese mit dem ursprünglichen Willen und es kann nunmehr bedeutender für die betreffende Person darum gehen, diesen Willen zu verteidigen - denn dieser Wille will sich erfüllen, will die Fülle des Lebens in sich lassen. Man kann an dem Auge (linkes Auge/=rechte Gehirnhälfte) deshalb intuitiv oder einfühlend oft ablesen, wie sehr diese Aufgabe und Selbstverständnis sich verkörpert hat oder bislang verfremden musste, wie blockiert jemand emotional gesehen ist. Andererseits ist auch die Art der Bedeutungs- und Sinnverleihung ablesbar (linkes Auge analog rechte Gehirnhälfte; gemeint sind die realen und nicht gespiegelten Körperseiten, links also so wie das Herz auf der linken Seite sich befindet). 
Es lassen sich noch weitaus mehr Dinge an der Verschiedenheit der Augen ablesen. So zum Beispiel am rechten Auge die geistige Welt des Menschen, die Art der Neugierde und Aufgeschlossenheit, wofür man sich interessiert und in welcher Weise dies geschieht, welche Unterscheidungen getroffen werden, die Grammatik betreffend (rechtes Auge analog linke Gehirnhälfte), und evtl. die Ebene, auf der der Geist geerdet ist, oder wie weit er sprichwörtlich abgehoben sein kann (was weder positiv noch negativ zu werten ist sondern einfach verschiedene Grundanlagen bedeutet).

Wenn man das rechte Auge abdeckt und so einen Satz mit dem linken Auge (=rechtes Gehirn) liest, dann erfasst man die Bedeutung einzelner Worte, aber wenn ein Satz kompliziert ist, und (grammatikalische) Bezüge aufzustellen sind, kann man dem manchmal nur schwer folgen. Umgekehrt weiss man mit einem abgedeckten linken Auge und dem Lesen mit dem rechten Auge (also mit der linken Gehirnhälfte) oft einfach nichts anzufangen, und zwar mit dem Inhalt des Gemeinten. Es bleibt total oberflächlich, ergibt kein sinnhaftes Bild.
Freilich, bei einem näherem Überlegen und Innehalten interagieren schliesslich beide Gehirnhälften miteinander und so kommt über einen Umweg jede Gehirnhälfte noch zu ihrer Funktion.

Die überflüssige Bevorzugung der linken Gehirnhälfte 

Die linke Hälfte des Gehirns vollzieht vor allem Aufgaben des linearen Vorgehens. Pläne, Vorschriften, Regeln. Das ist zugleich, was man uns in den Kopf gesetzt hat. Lösungen, die sich rational ergeben - sie sind eigentlich in der Masse angebotener Vorschläge bloß greifbar . Kategorien für das Ganzheitlilche, für das Bewusstsein oder Übersinnliche nehmen sich im Verhältnis dazu äusserst bescheiden aus.
Es ist somit sogar wichtig, dass man den Vorrang der linken Gehirnhälfte, in seiner Routine, aushebelt. Wenn man keinen Plan hat, und trotzdem glücklich sein kann. Wenn man keinen Ort hat, wo man hinzielt, und trotzdem  glücklich und erfüllt ist.

Verschiedene Bewusstseinsschulen betonen stets, dass gewöhnlich der Körper einseitig ausgebildet ist, nicht nur die linke Gehirnhälfte als solches einseitig gelebt wird. Das heisst, wir schreiben mit rechts, wir sind tätig mit rechts, beginnen alles mit rechts und unterstützen so eine Überbetonung der linken Gehirnhälfte

Dies gleicht einem oberflächlichen Leben, da die linke Gehirnhälfte zwar alles gut auswendig lernen kann, die Dinge unterscheiden kann, und auf vieles die genaue Antwort weiss, aber in der Tiefe nichts wirklich um die Inhalte des Lebens weiss.

Sogar der Schulunterricht betont ein lineares, also "rechtes" Vorgehen und es wundert nicht, wenn man davon spricht, dass es in der Schule oft nur noch um Auswendiglernen geht, was ja eine typische Entsprechung der linken Gehirnhälfte ist.

Wenn man sich der Ganzheit näher bringen will, lohnt es sich, ab und zu Dinge auch mit links zu tätigen - was zudem ungewohnt ist und daher eine Aufmerksamkeits- und Geschicklichkeitsübung darstellt. Oder Dinge auch mal geschehen zu lassen, sie nicht kontrollieren zu wollen, und für die unmittelbare Begegnung mit Erfahrung bereit zu sein. Diese Bereitschaft entspricht der rechten Gehirnhälfte. Der Schutz ist heruntergefahren.

Die wissenschaftliche Welt betont das lineare Vorgehen, und vernachlässigt gewöhnlich jene Erkenntnisquellen, die man der rechten Gehirnhälfte zurechnen kann. Wenn Einstein sagt, "er denke oft in Musik" (er war der Musik nicht nur zugetan, sondern dachte gelegentlich auch innerhalb der Gesetze der Musik über Dinge nach), können wir darin fast einen Hinweis auf jenes ganzheitliche Denken vermuten. Die Schöpfungsharmonie erkennen wir in den folgerichtigen Gesetzen der Musik ebenso wie in der Natur. Schöpfungsgesetze, nach denen letztlich auch der Molekularbereich angeordnet ist. Eine Schöpfungsordnung mit vielen Ableitungen in unterste Ebenen. Und wer kohärentes, in sich geschlossenes weil auf oberste Ebenen rückbezügliches Wissen formulieren will, nimmt die rechte Hirnseite hinzu. Ansonsten schafft die lineare und verbale Ordnung nur lauter Schnitte, und Details, die kein sinnvolles Ganzes ergeben.

Mein Mentor sagte mal zu mir, es gibt Philosophen, die sich der Sorge verschrieben haben. Die Sorge oder der Zweifel, der Argwohn, ist das Produkt dann, des ganzen Denkens.
Ihr Leben und Denken dreht sich nur  noch um ihre Sorgen. Und viele sind immer  mit Einkaufstüten unterwegs, die ihre Sorgen vertreiben sollen. Oder sie haben ein Ziel vor Augen und ihr Blick ist starr. Ohne diese Ziele stünden sie wie in einem Nirgendwo.
Das ist so eine Art Beschäftigungstherapie für die meisten. Denn ansonsten stünden sie in einem leeren Raum, auch ihres Denkens.
Der Grund dafür ist, dass die linke Gehirnhälfte diese Ziele und Vorgehensweise mechanisiert, und die rechte Gehirnhälfte keine anderen Inhalte kennt, als die Angst vor dem Nirgendwo oder der Leere, was ein starker Antrieb ist, damit die mechanisierte Lebensweise aufrecht erhalten wird.

Träumen ist kein Widerspruch zum Realismus

An sich und ganz allgemein bedeuten Träume eine Wirklichkeit, dessen Geschehen aus einem Standpunkt erlebt wird, wo keine Zweifel darüber aufkommen, dass diese Träume eine Realität bedeuten, die beachtenswert ist.
Man meint vielleicht, alle Träume seien schon irreal, und hätten am wenigsten mit Realität oder Realismus zu tun.

Der Gedanke ist aber nicht ganz richtig. Denn unser Gehirn und unsere Wahrnehmungsart, das betrifft die Auswahl der Interpretationen, die uns zur Verfügung stehen, ist bereits eine Sache unserer Vorlieben und der Art, wie wir Wirklichkeit erleben. Und das gilt auch für die physische Dingwelt, die nur in unseren Augen als fest erscheint - aber auf einer selektiven Wahrnehmung beruht.

Wir glauben, die physische Wirklichkeit würde garantieren, dass jeder Mensch im Grunde eine objektive Realität wahrnehmen kann - gemeint ist diese physische Wirklichkeit, an die alle  Menschen teilnehmen können und sie in ihrer Existenz dadurch bestätigt finden, dass die physische Wirklichkeit verlässliche Orientierungsunkte bietet.
Das ist natürlich richtig. Aber es ist nur ein Ausschnitt der ganzen Wahrheit. Vor allem liegt  es für den Menschen so vor, dass die physische Wirklichkeit überhaupt gar nichts bedeutet. Sie ist recht kahl und die Bedeutungen  werden ihr nur zugeschrieben. 

Wenn wir nun die Träume mit Realität gleichsetzen  und uns ein Urteil bilden, müssen wir von Zeit zu Zeit einfach Verstand und Ratio unterscheiden von jenem Aspekt eines ganzheitlichen Etwas. Letzteres kennt eine immanente, aber nicht mit dem Verstand einsichtig zu machende Logik. Eine Bedeutung, die nicht mehr zugeschrieben wird, sondern sich ergibt.
In den Träumen liegt Bedeutung. Und Träume  sind eine Erkenntnisquelle.
Auch im Alltag, im sogenannten Tagesbewusstsein, kann in leichten Abstufungen und Spuren eine Traumwirklichkeit entstehen. Zum Beispiel in der Meditation als einfachstes Beispiel.

Das Unbewusste

Darüberhinaus sind die Integration der Gefühle eine noch zu erlebende Ganzheit. Üblicherweise sind die Gefühle belastet von Erinnerungen und Konditionierungen. Sie können durch den Prozess der Läuterung, Selbsterfahrung und Klärung über ihre Vergangenheit hinaus gehoben werden.
So können sie gänzlich der augenblicklichen Wahrnehmungsfunktionen dienen, was besonders bei der Erfahrung "höherer Bewusstseinszustände oder anderer Wirklichkeiten" eine Rolle spielt. Entsprechendes gilt für die rechte Gehirnhälfte.

Der Körper ist nicht nur ein Teil von uns, in dem bloß unser Gehirn und unsere Sinnesorgane eingebettet wären, der Körper mit allen Organen als Ganzes ist in der Lage zu denken, und Wirklichkeit zu erfassen. Der Körper ist ein Organ und jedes Organ erfüllt auch eine Wahrnehmungsfunktion.
Es hilft zu verstehen, dass wir als Mensch Teil der Schöpfungsordnung sind. Und die Schöpfungsordnung zu verstehen, kann uns über den Weg nach Innen vielleicht eher gelingen als über einen Weg der äußeren Dingwelt. 

Wir erfahren Wirklichkeit ja nicht ungefiltert, daher ist jede Wahrnehmung sowieso schon vom Innen her bedingt.
Sinnesorgane vermitteln nur, sie zeugen von etwas - aber eine Realität kommt nur zustande, weil wir sie als Fakt für "wahr" nehmen. Unser Verstand sagt uns, das ist wahr. Also geht es auch um Vertrauen gegenüber dem, was wir aus verborgenen Bereichen nur sehr sehr subtil wahr-nehmen können. Hier findet wir zunächst selten die Klarheit, wie wir einen Bleistift in der Hand halten und sagen, das kann nur ein Bleistift sein. 

Aber mit der Zeit baut sich eine Plausibilität auf, eine Kohärenz, eine Evidenz, die nicht an Worte gebunden ist, eine Einsicht, dass es nur so zu sehen sein kann - dass es etwa Schamanen gibt,  die in einen Bereich der Wirklichkeit vorstoßen, was weit über dem Vertrauten liegt. Oder dass die Astrologie funktioniert, und nicht eingebildete Ursachen hat. Wie es die Chakren und die Aura gibt, wie die Erde in Schwingung und unterschiedlichen Prozessen sich befindet. Wie es vergangene Leben gibt, aus denen wir teilweise erwirktes oder gelerntes noch mit in dieses Leben nehmen können, oder von vergangenen Leben noch eine Aufgabe oder Ziel mit uns tragen usw..

Ganzheitliches Denken

Das gewöhnliche Denken bildet Wirklichkeit nur ab. Erfahren tun wir Wirklichkeit mit unserem ganzen Sein bzw. Bewusstseinsraum.

Im Grunde können wir mit unserem verstandesgemässen Denken eine Ordnung hervorrufen, die entweder kreisförmig-linear ist (und sich meist um wenige wichtige Überzeugungen dreht), oder auch stille Momente kennt und damit offen wird für eine neue Ebene der ganzheitlichen Wahrnehmung. 

Die meisten Kategorien der Esoterik  erweisen sich als solche mit zureichenden Grund. Das Seelische,  Reinkarnation, schamanische Rückführung, Aura, Chakren, Energiekörper, die Traumzeit der Aborigines (als kollektiver Traum, als morphoenergetisches Feld der Gruppe), Engel und vieles andere... - wenn man sich mit diesen Dingen beschäftigt, wird man entweder von ihnen angezogen oder nicht. Sei es Neugierde. Oder weil man von Wahrheit angelockt wird, da man ein Gefühl, ein Gespür um diese Dinge hat.

Das Denken kann   Zugänge schaffen, oder versperren. Und die Wirklichkeit liegt zwischen dem Denken, die Wirklichkeit sollte durch das Denken hindurchschlüpfen dürfen. 

Das Denken kann wie eine Schranke sein, um Eindrücke und Wahrnehmungsweisen auszuschliessen. Aber in Wahrheit dreht es sich um eine Fixierung der Wahrnehmung, die das  Denken veranlassen kann. Es ist dies meist die typische Wahrnehmung einer Dingwelt damit verbunden. Die offenkundigen Dinge zählen. Diese Dinge werden geglaubt. Und der Schein kann trügen.

Affirmationen

Positive Affirmationen sind sehr mächtig, aber noch mächtiger sind die negativen Affirmationen, die unser Muster des Denkens unbewusst prägen und unbewusst und unbemerkt unsere ganze Stimmung leiten können!
Unser Sein wird von Aussen mit Reizen konfrontiert, aufgrund dessen wir schliesslich zu inneren Zuständen kommen. Wenn wir wüssten, dass wir diese Zustände intendieren (beabsichtigen), würden wir von selbst auf solche inneren Zustände kommen, die uns wirklich helfen würden.
Die Fiktion unseres Denkens bleibt dieselbe, ist aber in unbewusster, unreflektierter, das heisst automatisierter Weise natürlich noch stärker ausgeprägt.

Eine typische Affirmation kann sein: Ich bin schwach. Vielleicht sagte uns das die Umgebung und wir glaubten irgendwann daran - tatsächlich fassen wir vieles , was um uns herum geschieht in einer Weise auf, dass wir unsere Muster des Denkens abrufen. Der ganze Alltag und unser Sein kann davon bestimmt sein.
Man kann es einfach ausprobieren und sich innerlich einreden, zustimmen, bejahen, dass man stark wie ein Tiger ist.  Oder stark wie ein Bär. Oder einfach nur stark. Es geht dabei um eine Suggestion, die der sonstigen negativen Suggestion entgegengesetzt wird. Man findet viele solcher Suggestionen, zum Beispiel: "ich muss mich beugen". Es geht nicht um das nach Aussenwirken an sich, sondern erst mal, wie wir kraft unserer Gedanken und Impulse auf uns selbst einwirken.

In diesem Sinne kann uns niemand von aussen zum Beispiel verbal attackieren, wenn wir es nicht zulassen. Wir lassen es zu, weil wir glauben, es wäre gerecht, ethisch oder wir dürften nicht unhöflich sein usw.. Aber wenn wir genauer gucken, sind das meist Programme, die wir Zeit unseres Werdens angenommen haben, und hat der Andere dieselben Probleme - und nur wir aber haben die echte Macht (über uns nämlich), selbst ein Stück heraus zu nehmen aus den Mechanismen, die unsere soziale Interaktionen beeinflussen und am wichtigsten: uns selbst beeinflussen und bedingen.

Flexible Anpassung

Gemeinschaft ist im Grunde eine Illusion, an die wir uns deshalb halten, weil wir Sicherheiten darin vermuten. 

Viele suchen aber geradezu die Befreiuung von dieser Enge an Verpflichtungen und Anpassungen (weil sie zB in erster Linie den für sie richtigen Beruf bzw. die Berufung suchen, und andauernd bei einem neuen Job prüfen, ob dieser der richtige ist). Viele wollen sich nur ungern in irgendeinen Beruf begeben, weil sie so immer einem gewissen Zwang ausgesetzt sind: nämlich zu empfinden, nicht an der richtigen Stelle zu sein.
Das sieht bei jedem im Detail anders aus. Und er würde unbewusst meinen, jeder müsse so leben.
Für manche ist das Umfeld der Kollegen wichtig, für andere die eigentliche Tätigkeit. Wieder andere wollen den Tag mit einem Rythmus anfüllen, der ihnen geeignete Bedingungen schafft -  und für manche ist jeder Job dafür recht. 

Es ist relativer Unsinn, wenn man von jemanden hört: Jeder Mensch findet Arbeit, wenn er nur will. Oder: Wir müssen halt alle arbeiten, und wer kann sich schon aussuchen, was für ihn passt. Für manche scheint das die Lebensmaxime zu bedeuten, aber viele andere würden diese Haltung auf ihr Leben bezogen als ungesund bezeichnen.

Die Gleichschaltung der Lebensweisen ist nur eine bequeme Ausrede, um die ungeeigneten Verhältnisse zu rechtfertigen.

Dennoch können wir uns in manchen Lebenssituationen nicht immer alles aussuchen. Also können wir bis zu einem Grad uns anpassen, ohne aber unseren Lebenskern einzubüßen. Mit der Resonanz, die wir kraft unserer Einstellung entwickeln, können wir hoffen, Chancen kommen zu sehen und wahr zu nehmen, um unser Leben in eine Richtung zu lenken, die uns geeigneter vorkommt.

Intuition 

Wer jemals intuitive Entscheidungen getroffen hat und dabei feststellte, dass sie zum Erfolg führten, weiss vielleicht sehr gut, dass man mit den Mitteln des Verstandes sich vom möglichen Erfolg dieser Handlung vorher fast nie überzeugen konnte. Der Verstand wusste meist nicht einmal von den Möglichkeiten, die uns plötzlich gegeben waren, oder zu denen wir kamen - nämlich intuitiv. 

Manchmal scheint uns auch die Fügung zu leiten: wir vertrauen, und plötzlich kommt eine Hilfe oder wir kommen zur Lösung, ohne dass wir damit "gerechnet" hätten. Es ist manchmal schon ein Gedanke, der uns plötzlich zur rechten Zeit überkommt. Ich denke, bei diesen Dingen spielt die innere Resonanz eine grosse entscheidende Rolle. Wie wir innerlich sind, ereignen sich uns Fügungen, die dieser Schwingung entsprechen.

Aus der Intuition geht auch die Schöpfung hervor, die echte Kreation, indem man etwas neues schafft.

Intuition

Wir könnten intuitiv zu einer gewissen Handlungsrichtung kommen, die im weiteren Verlauf uns erst die Stichhaltigkeit aufzeigt, weshalb diese Handlungsrichtung auch sinnvoll war. 

Intuitiv kommen wir in eine als sinnvoll erkannte Handlungsausrichtung. Das mögliche Ergebnis wird etwa auf ästhetisch-energetischer Ebene als sinnvoll erkannt, ohne dass uns das genaue Ergebnis mit dem Denken schon klar oder bekannt sein müsste. 

Es scheint übrigens, als sei diese Art der Intuition eng an die Wahrnehmung energetischer Äquivalenzen gebunden. Oder in einfachen Worten: Alle Ereignisse und Dinge weisen eine energetische Entsprechung auf; also eine Entsprechung, die man in Form oder in der Qualität energetischer Sachverhalte oder energetischer Felder beschreiben kann. 

Man kann  behaupten, dass wir als Menschen grundsätzlich in der Lage sind, unmittelbar - und je nach Anlage mehr oder weniger - die Zukunft zu kennen. Denn schon so sehr liegt uns die Intuition über zukünftiges Geschehen und Handlungsrichtungen nahe, dass es kein weiter Schritt mehr ist zu dem Umstand, überhaupt in der Lage zu sein, die Zukunft zu kennen. 

Intuitiv die Richtung eines Handelns erspüren, bedeutet bereits einen Einblick in den zukünftigen Verlauf zu bekommen.
Allerdings ist es ein Unterschied, ob wir uns selbst dazu entscheiden, oder uns diese Sicht auf unsere Zukunft von anderen aufgedrängt wird, ohne dass wir selbst die innere "Frequenz" aufwiesen, mit der wir bereit für diese Einsicht wären.

Ein Anfang für die Schulung einer solchen Intuition als Gespür für den Fluß des eigenen Selbst kann sein, die leisen Zeichen und Botschaften zu erkennen, die uns aussen als Omen und innen als Gespür für symbolische Bedeutung erreichen. Deren Bedeutsamkeit über unsere alltäglichen Motivationen und Erwartungen zu stellen sind (da die Omen unpersönlichen Ursprungs sind, obwohl sie eine persönliche uns vertraute Sprache sprechen).

Relativität des Interesses und Weltbilder

An dieser Stelle wäre noch zu erwähnen, dass es aber schon an persönliche Anlagen gebunden ist, nämlich in gewisser Weise an dieser Wahrnehmungsart interessiert zu sein und ein Auge dafür haben zu können um eine besondere Intuition für sich zu wecken.
Ich gehe davon aus, dass zum Beispiel dieser Artikel bis zu dieser Stelle nur von solchen gelesen wird, die sich auch in irgendeiner Weise aufgeschlossen zeigen für solche Ideen über das Wirkliche. Es ist offensichtlich, dass es einfach verschiedene Ausgangspunkte gibt. Was man als Zweifel über esoterische Sachverhalte wahrnehmen kann, ist im Grunde eine andere Art der Bedürftigkeit, sich nämlich zu orientieren in einem handfesten Realismus. 
Dieser Fokus auf das Offensichtliche der physischen Dingwelt ist für manche Menschen wichtiger als die Öffnung für die ganzheitliche Ebene der Wirklichkeit. 
Die einen brauchen die Sicherheit dieser Wahrnehmung einer fixierten Welt, um ihrer Existenz Halt und Ordnung zu verleihen. Die anderen benötigen die Öffnung für diese Bereiche der Wirklichkeit um Halt und Ordnung zu erfahren. Letztere werden es aber als ebenso realistisch empfinden, sich diesen Arten von Bezügen zu widmen.

Wege zur Ganzheit

In den Schüßler Salzen liegt eine einfache, doch überaus wirksame Möglichkeit sein gesundheitliches und psychisches Befinden  auf ein neues Niveau zu stellen. Wer zum Beispiel leicht aggressiv wird, in schlechte Laune gerät, oder Angst vor Konfrontationen hat, und was es nicht alles für Eigenheiten gibt, der erkennt in solchen Symptomen und mittels den Beschreibungen der Schüßler Salze leicht das richtige Mittel für ihn. Darüberhinaus werden nicht nur diese Verhaltens-Symptome in Harmonie gebracht, sondern auch dahinter stehende organische bzw. biochemische Abläufe, die auf den ganzen Körper Einfluss haben. 

Wenn ich bis zum heutigen Tage auch mit dem Begriff "Wunderdroge" gespart habe, so bin ich doch versucht, diesen Begriff auf die Schüßler Potenzen anzuwenden. Dabei handelt es sich freilich weder um ein Placebo noch ein Medikament, sondern "potenzierte Mineralstoffnahrung", die ähnlich wie in der Homöopathie wirkt, und die Geschehnisse und Funktionen des Körpers anscheinend ausgehend von dem feinstofflichen Energiekörper (Ätherkörper) gesunden lässt.
Es ist seit altersher diskutiert worden, dass der Mensch und seine Gesundheit viel elementarer von seinem Energiefeld geprägt wird, als wie seine Gesundheit von den hierarchisch darunter stehenden grobstofflichen bzw. materiellen Geschehnissen direkt abhängen würde. Das Energiefeld wird übrigens von Andrea Leitner-Brügger in ihrer Arbeit Die sieben Energiekörper des Menschen als "dünne Materie" beschrieben und die physische Materie bzw. der materielle Körper als "dichte Energie". Auch von anderen liest man die (mediale) Beobachtung, dass die Schüßler Salze auf den Ätherkörper oder zumindest den feinstofflichen Energiekörper einwirken.

Zu den Schüßler Salzen und für weitere Themen zur Gesundheit habe ich auf meiner Link-seite einiges zusammengetragen. 

Es gibt im Kleinen sehr viel, was man tun kann, um zur Ganzheit zu kommen. 

Zum Beispiel, dass man mit seinen Mitmenschen verständnisvoller umgeht, weil sie im Grunde vor denselben Problemen der Interpretation der Wirklichkeit stehen, wie wir selbst. Daraus ergibt sich schon ganz pauschal, dass wir weniger bereit sind, uns aufzuregen, oder dass es schwerer für uns wird, beleidigt zu werden. Das spart schliesslich psychische Energien ein, die wir dann anderweitig zum Einsatz bringen können, eben zB bei der Intuition. Eingesparte psychische Energien sind dafür verantwortlich, wieviel wir von einer Wirklichkeit wahrnehmen können.

Andere Menschen unterliegen ebenso einem Wahrnehmungsfilter, wie wir es tun, und haben dieselben oder ähnliche Illusionen, wie wir, und glauben vielleicht aus einem ähnlich zwingenden Grund, wie wir selbst, an irgendetwas. Nur tun sie es freilich manchmal in ganz anderen Weisen, aber dass sie ihre Gründe haben, genauso wie wir, das ist klar.

Man kann sich vor einem Spiegel stellen und einfach schauen, ohne etwas zu fokkussieren, "die grobe Masse Fleisch betrachten" - wenn man Glück hat, verformt sich das in unseren Augen. Es ist auf den ersten Blick unheimlich - aber wenn man sich daran gewöhnt, könnte man meinen, wir sind gar nicht so fest, gar nicht so ein Ding. Tatsächlich könnten wir etwas sehen, was sich mit einem inneren Bild von uns deckt, einem Selbst - vielleicht erkennen wir, wie sehr wir dieses innere Selbst vernachlässigt haben. Es ist normal, wenn dies etwas krumm und unausgeglichen erscheint: Denn wir leben in einer Zeit, wo wir uns unseres Selbst und dem inneren Wesenskern nicht gerade bewusst sind und voller Kompensation und Hemmung sind. Die Zeiten auf Erden waren natürlich nie besonders leicht, um sich über sich selbst bewusst zu werden. Doch gerade heute, empfinden wir ebenso wie im Mittelalter Berührungsängste mit dem Verborgenen. Das ist im Grunde eine Tendenz der letzten 2000 Jahre.
Das Gesicht ist Ausdruck eines Teiles unseres Wesenskerns. Es entwickelt sich gemäß unserer Anlagen, oder sollte es.

Man kann beginnen auf seine Träume zu hören, ihnen Beachtung zu schenken, sich der Träume erinnern und dasselbe mit Omen versuchen.

Es gibt vieles, worauf man sich statt der Worte und Zuschreibungen konzentrieren kann: Den Wind, den Geruch, die Empfindungen, den Körper, die Gefühle. Dabei ist es gut, sich nicht zu identifizieren, oder Bedeutung zu suchen, man soll sich das alles eingeben lassen, es von selbst kommen lassen. Dafür braucht man eine innere Mitte, die einem als Zentrum dient oder als Ruhepunkt. Ein ganz einfaches gefühltes "Ich bin" kann das sein. Warum sollte man das tun? Hmm, gibt es etwas sinnvolleres? Dann kann man es tun. Aber wieviel ist wirklich sinnvoll, wovon wir nur glauben, es sei sinnvoll? Da gibt es sinnvolleres, nicht wahr? Und nicht-tun öffnet uns doch erst für die Wirklichkeit oder plötzlich entdeckt man eine neue Einsicht.

Auch mit Tai Chi, Yoga und mit vielen anderen körperlichen Bewegungsarten, die das energetische System des Menschen stimulieren, kann man schon ein Stück seine Wahrnehmung tatsächlich erweitern.
Diese Übungen stellen auch ein Mittel dar, sich eine kleine Auszeit von den alltäglichen Routinen zu nehmen und so zu tun, als ob diese körperlichen Bewegungen in diesem Augenblicken das Wichtigste wären, was man überhaupt tun kann. Meiner Erfahrung nach sind diese Bewegungsarten hervorragend geeignet.

Ein Versuch mit Nicht-Denken und bloßem Schauen, angefüllt mit der Kraft eingesparter psychischer Energie, führt vielleicht zu der Wahrnehmung eines Flimmern in der Luft, die von der grundsätzlichen Durchdringung der Realität mit einer kosmischen Energie zeugt (nicht mit der Hitze eines heissen Tages zu verwechseln!). Die alten Griechen sprachen vom Äther und ich glaube, dass sie im Grunde eben diese alles durchdringende Energie meinen. Wieder andere sind derart begabt, dass sie sogar die Aura des Menschen erkennen können, die ebenso ein Energiefeld im Kleinen ist.

Diese allgegenwärtige alles durchdringende Energie fungiert anscheinend auch als Träger von Informationen, verbindet Orte miteinander, übermittelt Botschaften, sofern man sich zum Beispiel mit einer Person eng verbunden fühlt (Mutter-Kind, oder auch Liebhaber usw.), so kann man quasi telepathisch Stimmungen austauschen - so kommt es, dass eine Mutter manchmal ahnt, ob ihr Kind noch lebt oder nicht und ähnliches. Ein Mensch oder Tier hinterlässt auch energetische Spuren, wo er sich befunden hat.  Biologen würden dass vielleicht mit Duftstoffen erklären - ich bin mir da nicht so sicher, ob es allein die Duftstoffe oder Mikrokörperteile wie Haare sind. Ich würde entweder sagen, unabhängig von Duftstoffen oder Hautzellen usw.., oder aber darüberhinaus gehend, schwingt noch eine energetische Ebene mit.

Irgendwo in uns gibt es eine Verbindung zu der höheren Sphäre, die zugleich Verbindung zum Kosmischen ist; - eine in unserem Sein erfahrbare Kraft, für einige als eine innere Stimme erfahrbar, für die meisten als einfache Intuition, oder durch Omenkunde zu erfahren oder es äussert sich auf andere Weise als Stimmung, Gefühl usw.. Sie kann uns sogar anleiten und weise führen, um zunächst einmal unser Leben auf eine neue Stufe zu stellen. 

Die Frage ist: wieviel Realität und damit Objektivität einer bestimmten Wahrnehmungsart nun wirklich innewohnt?! 

Das können wir nur selbst erfahren um uns darüber ein Urteil zu bilden. Und jemand, der nur die eine Wahrnehmungsart der festen Dingwelt kennt, oder eines Status Quo einer "normalen Realität", wird ganz sicher meinen, sie sei die einzig vernünftige, die einzig verlässliche Wahrnehmungsart. Das stimmt aber nur in seinen Augen, es ist relativ zu dem Nutzen, den eine Wahrnehmungsart jemanden individuell bietet oder (!) zu bieten scheint

Allein die Intuition oder das Gespür für die innere Stimme, Gespür für Notwendigkeiten, die unser Sein oder Selbst aufstellt, oder Einsichten über die Notwendigkeit der Heilung und Ganzwerdung, all das ist schon eine andere Wahrnehmungsart.

Kombucha Teepilz 

Es muss zunächst folgendes erwähnt sein, da es um das Thema "Gesundheit" und Behandlungen geht:
Ziehe als Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen nicht allein die Kräuterheilkunde oder die alternative Medizin heran. Frage bei gesundheitlichen Beschwerden Deinen fachlich ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker. Folgendes stellt keine Gesuncheitsberatung dar, sondern eine Information zur Orientierung und Mitteilung von Erfahrungen.

Der Kombucha Pilz gilt als Wellnessdrink, Gesundheitsdrink, sogar als Geheimwaffe gegen manche Krankheitsbilder.

Meine Erfahrung: Es ist was  dran, dass Kombucha positive Wirkungen auf Krankheitsbilder aufweist. 

Oder es war Zufall, dass ausgerechnet nach zwei Jahren an dem Tag, als ich das erste Mal Kombucha trank, eine wichtige emotionale Blockade gelöst wurde!
Ich hatte plötzlich den Mut und Durchblick, eine persönliche Entscheidung zu treffen, die mein seelisch-emotionales Gleichgewicht anging . Das Resultat ist etwas konstruktives, friedliches, auf das ich lange (innerlich) hingearbeitet habe.
Ausserdem haben sich einige körperliche Beschwerden rasch gebessert. Dass der Tee auch bei der Entschlackung hilft, hat sich mir bestätigt.

Auch das ausgeglichene Säure/Basen Verhältnis soll der Kombucha-Tee leicht unterstützen.

Er wirkt offenbar allgemein harmonisierend, regulierend und positiv stimulierend auf viele Körperfunktionen und ebenso auf Seele und Geist bzw. psychische Vorgänge.

Wichtig: Man kann auf grünen oder schwarzen Tee verzichten, und nimmt für die Stickstoffe, die der Kombucha braucht, einfache Kräuter. Brombeerblätter, Himbeerblätter, Ringelblumenblüten, Lindenblüten, Ysopkraut, Benediktinerkraut, Passionsblume, Löwenzahnkraut, Mariendistelkraut usw.. - beinahe alle Kräuter-Pflanzen sind geeignet, da sie alle Stickstoff enthalten! Bevorzugt sollte man wohl Blätter nehmen und nicht Wurzeln, obwohl ich das mit den Wurzeln noch nicht ausprobiert habe (zB Klettenwurzel, Bibernelle usw.; jedenfalls klappt der Kombuchaansatz mit Löwenzahnkraut wo auch etwas Wurzel bei gemischt ist).

Nicht geeignet sind Pflanzen mit hohen ätherischen Ölanteil! Das wären zB Pfefferminze, Anis, Rosmarin, Kamillenblüten, die weniger geeignet sind. Auch Früchtetees (zB Hagebutte) sind nicht geeignet! 

Der Koffeingehalt, der mit schwarzen/grünen Tee unweigerlich entsteht, ist einem echten Gesundheitsdrink abträglich und macht Kombucha eher zum Erfrischungsgetränk.
Der Koffeingehalt kann durch die spezielle Zubereitungsart (Faustregel: Tee kurz ankochen und 10-15 Minuten ziehen lassen!) so stark sein, dass man Herzrasen bekommt.

Für die Kräuter empfehle ich unbedingt Preisvergleiche !

Allerdings ergeben sich mit den Kräutern ganz verschiedene Wirkungen im Zusammenhang mit dem Kombucha-Pilz, die dessen Gärprozesse beeinflussen können. Siehe dazu auch die Erfahrungsberichte der Links unten.

Jedes Kraut hat eine verschiedene Zusammensetzung von ätherischen Ölen und anderen Bestandteilen und jedes Kraut kann eine verschiedene Wirkung auf die erwünschten Bakterien des Pilzes und auf den erwünschten Gärprozess des Kombuchapilzes haben. Deshalb greifen die meisten nach grünen oder schwarzen Tee (Pu-Erh), weil es am einfachsten zuzubereiten ist. Einfach ist aber nicht immer am gesündesten! Und in diesem fall überhaupt ungesund. Man kann aber mit dem Einfachen beginnen um Erfahrungen zu sammeln, und die Sache kennen zu lernen. Und dann eine echte gesunde Kräutermischung zubereiten. 

Der Kombuchapilz braucht keinen Anteil von Koffein (ob schwarzer Tee oder grüner Tee). Der Kombucha gedeiht hervorragend schon mit Brombeerblättern (soll nur als Beispiel dienen).

Worauf es ankommt, ist der Stickstoff der Pflanzenbestandteile. Dafür kann man ruhig etwas mehr Kräuter zusammenkochen (10-15g auf 1 Liter). Denn zu wenig Stickstoff und der Tee wird anscheinend leichter säuerlich oder schwach (es könnte auch am Zuckeranteil liegen).

Der Zuckeranteil kann 70g bis 100g pro Liter betragen. Umso mehr Zucker (also zB 100g), desto stärker gärt der Tee und wird kräftiger (und dunkler) und auch der geringe Alkoholanteil ist etwas höher. Man sollte hier einfach Erfahrungen sammeln, in welcher Kombination von Zucker und Stickstoffanteilen (Menge der Kräuter) der Tee einem am besten schmeckt. Je nach Temperatur braucht der Tee etwa 5 bis 10 Tage. Umso länger der Pilz arbeitet, umso saurer (Essig) wird der Tee, was ihn weniger bekömmlich macht. Deswegen sollte man meiner Meinung nach auch nicht zu viel Zucker nehmen, weil dies ja auch alles umgesetzt werden muss und seine Zeit braucht. Zuwenig Zucker, und der Tee hungert evtl. und kann den Prozess nicht zu Ende führen. 
Man prüft nach ein paar Tagen, ob man noch Zucker aus dem Ansatz heraus schmeckt. Wenn noch zuviel Zucker zu schmecken ist, sollte man den Tee noch etwas stehen lassen.

Folgende Links dienen nicht als Hinweis zu "günstigen oder empfehlenswerten" Einkaufsmöglichkeiten (dies sollte man selbst entscheiden, und gegebenfalls auch vergleichen auch mit anderen Seiten im Netz). Die Links sind gesetzt wegen den Informationen zum Kombucha-Tee auf diesen Seiten:

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Januar 2008
Stefan Arens