Vergleiche oder
analogische Schlüße zwischen Quantenphysik und dem makroskopischen Bereich der Wirklichkeit sind legitim.
Gelegentlich
hört man, dass auf der Quantenebene andere Gesetze gelten als wie in
der Alltagswelt.
Tja,
die Alltagswelt. Was ist damit gemeint? Und was
wäre damit gemeint zB für einen Astrologen, einen Hellseher, Heiler, oder
jemand, der mehr als gelegentlich zu
übersinnlichen Wahrnehmungen fähig ist?
Die
wissenschaftliche
Definition einer Alltagswelt, die das Allgemeine verbürgen soll, und sich
damit die Gesetze der Alltagswelt öffentlich nachvollziehbar denkt, sind gebunden an einen
verbindlichen Status Quo einer
Gruppe von Menschen - um es kompliziert auszudrücken.
Einfach
gesagt
ist es noch lange nicht erklärt, was mit "Alltagswirklichkeit" gemeint
ist, wenn irgendein Autor dieses Wörtchen schreibt. Denn was dies
bedeuten soll, ist abhängig vom Kontext, dem der Schreiber für
sich beansprucht. Alle definieren die Alltagswelt gewöhnlich danach,
was sie selbst wahrzunehmen imstande sind, als Bestandteil einer
alltäglichen Wahrnehmung. Der Alltag ist etwas, in dem gewöhnlich immer
dieselben Dinge geschehen. Hinter diesen Geschehnissen stehen
Gesetzmäßigkeiten, die das Geschehen hintergründig bewegen.
Die mit
dieser Alltagswelt in Verbindung gebrachten Gesetze gelten gewöhnlich
als typischerweise der Dingwelt und physischen Wirklichkeit zugehörig.
An dieser Stelle sollte mit dem Begriff
"Alltagswelt" ausgesagt werden, dass der makroskopische Bereich der
Wirklichkeit gemeint ist, weil gleichzeitig die Quantenwelt als ein
mikroskopischer Bereich auf der anderen Seite gedacht ist.
Mit der Astrologie sehen wir Verläufe der Zeit auf einer bestimmten Ebene der Wirklichkeit. Wirklichkeit ist alles, was gewirkt ist, was geschieht.
Es ist eine astrologische Wirklichkeit, in der wir die Bausteine der Wirklichkeit als Archetypen oder energetische Äquivalenzen erkennen.
Die in der Wirklichkeit verborgenen Symbole, die für etwas anderes stehen, als wie sie offenbar als Ereignis erfunden werden und banalen Charakter aufweisen, können als solche Bausteine identifiziert werden, die in dem Strukturbild der Planeten in ihren jeweiligen Konstellationen ablesbar sind.
Sie sind am Himmel aus geozentrischer Sicht ablesbar in Form der näheren astrologischen Anordnung der 12 Zeichen in einem Kreis. Zeichen schreiben auch die Ereignisse, und somit werden Archetypen, Zeichen und Prinzipien unterscheidbar und kategorisierbar. Zeichen, die als Bedeutungen eine Wirklichkeit beschreiben können, die so real ist, wie das Empfinden oder Erlebens von irgendwelchen menschlichen Erfahrungen.
Das heisst, der
Zusammenhang, der sich bestätigt, ist innerhalb der Astrologie real. Nur, es ist eine Sache, den
Zusammenhang zwischen Wirklichkeit und astrologischen Symbolen
bestätigt zu sehen, und eine andere Sache ist es, die Zukunft damit
vorhersagen zu wollen.
Um
es nur kurz anzumerken: Ich persönlich schließe die Prognose aus den
astrologischen Möglichkeiten aus. Das geht nicht, weil die Symbole des
Radix nicht erkennen lassen, zu welcher Art von Leben und Kräften sich
eine bestimmte Spannbreite von Möglichkeiten ergeben wird. Das gehört
eher zum Bereich des Kartenlegers oder Mantikers, auszuloten wie die
Zukunft sein wird, und wie man sie vielleicht ändern kann. Ich schließe
aber nicht aus, dass die Astrologie zu einem bereits bestehenden
seherischen Vermögen ein hervorragendes Werkzeug sein kann!
Wie
die Wirklichkeit
zusammengesetzt ist, was sich aus dem Radix ergibt,
ob Mensch, Aktiengang oder Ereignis, das kann die Astrologie nicht ohne
Bezug auf die bekannte Erscheinungswelt zeigen, so dass man also Bezug
aufnehmen muss zu der jeweiligen Sache die
ausserhalb des Radix steht. Selbst aber mit der Kenntnis der
Vergangenheit einer Sache, dürfte es unmöglich sein, sich auf
astrologische Prognosen verlassen zu können. Die Bewegtheit des Lebens
einerseits, und die Anziehungskraft der Seele andererseits. Mit der
Anziehungskraft der Seele wird in Wahrheit alles im Radix entsprochen,
und dadurch die Bewegtheit des Lebens verursacht. Die Resonanz des
Radix auf äussere Ereignisse ist ja viel weiter gestreut an
Möglichkeiten, als wie die seelische Anziehungskraft. Das Radix eines
Mörders und das eines Heiligen könnten durchaus dieselben
Konstellationen aufweisen, weil beide Seelen andere
Erfahrungsdimensionen haben werden.
Diese Seele wurde und wird von der Naturwissenschaft "nicht anerkannt", als ob sie das aber "messen" könnte.
Tatsächlich sind die Mittel der physikalischen Wissenschaft begrenzt. Ähnlich können wir allein mit den chemischen
Grundbausteinen , die wir in irgendeiner Analyse einer Sache
feststellen, nicht schon aussagen, was damit für ein Ding oder auch welche Funktion beschrieben ist.
Die
chemischen Bausteine von Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff usw.
sind in jedem Leben vorhanden, aber welches Tier, welche Pflanze oder
ob Mann oder Frau, und vor allem was das eigentliche
Wesen auszeichnet,
das ist mit der Analyse der chemischen Grundbausteine noch nicht
ausgesagt.
Das heisst, wir finden zwar immer strukturell gesehen zwangsläufige
Komponenten, aber was sich daraus an höherer komplexer Ordnung
ergibt,
findet auf dieser Ebene der Grundbausteine keinen eindeutigen Ausdruck.
Auch
die Quantenebene zeigt uns nur die kleinsten Bausteine. Ob aus
gewissen Molekülen und Atomen ein Organismus oder ein Stein entsteht,
das bleibt noch offen. Da gibt es Ursachen, Richtungen der Organisation,
die der Wissenschaft noch unbekannt sind. Oder nur halbwegs bekannt sind.
Die
Esoterik versucht hier
über die Grenzen des Sichtbaren hinaus zu gehen. Aber es gelingt ihr
natürlich auch nur mit der Schwäche der undeutlichen Formulierung. Das
heisst, die Brücke von Naturwissenschaft und Esoterik kann nicht
geschlossen werden. Denn allein die Worte als deutlichster Ausdruck des
wissenschaftlichen Geistes, können das Geschaute nicht genügend auf
kurzen Wegen vermitteln.
Zum Beispiel setzt es eine Bekanntschaft
mit der Bedeutung der benutzten Worte voraus, worauf man ja in
diesen Fällen immer als Textschreiber hinarbeiten muss (da die
Naturwissenschaft einen objektiven Nachvollzug durch das
Allgemeingültige einer verwendeten Sprache voraus setzt, wird also viel
Gewicht auf das Wort gelegt als universelle Sprache der Vermittlung).
Die Deutungen der Astrologie wollen aber ein Bild bezeichnen, und es
gibt mit jedem Wort keine festgelegte vereinzelbare Bedeutung zu
vermitteln, sondern diese kann sich je nach Gesamtlage (Kontext)
verändern.
Wir sprechen in der Astrologie im Grunde von Ursachen, die allen
Geschehnissen unterstehen, die sie hintergründig antreiben und bewegen und in Szene setzen.
Im Grunde, da alles Bedeutung und Verläufe enthalten kann, ergibt sich
aber eine Gemeinsamkeit aller Geschehnisse, ungeachtet ihrer genauen
Unterschiede (ob Bank, Aktiengang oder Geburtsradix), was wir
strukturell
mit der Astrologie auf folgender Ebene beschreiben können: nämlich auf einer symbolischen
Ebene.
Obwohl
wir als Menschen und Akteure alles antreiben, ebenso wie andere
Dinge (und sei es ein Stein) in den Rahmen der ihnen jeweils gegebenen
Möglichkeiten alles mögliche antreiben könnrn, werden wir und alles
doch selbst
ebenso angetrieben von einem komplexen Muster der Interaktion mit der
uns vorliegenden und von uns wahrgenommenen Wirklichkeit.
Der
Prozess des Antreibens geht in beide Richtungen. Und über allem
Geschehen steht ein Rahmen oder Gefüge, der dafür sorgt, in welchen
Rythmen das Geschehen sich ereignet (Entwicklungyzyklen und Phasen
aller Prozesse).
Überall wirken gleichermaßen Zeitqualitäten, und so liegt die
Ursache allen Geschehens auch in
einem komplexen Verhältnis zwischen allen Dingen, die sich zeitlich innerhalb eines Zyklus ereignen.
Übergeordnet finden wir die Gemeinsamkeit allen Geschehens in den
astrologisch aufgezeigten Bedingungen (Konstellationen). Die Konstellationen (Radix) drücken sich nur
unterschiedlich aus (auf Ebene des Bankgeschehens, des Akteinganges,
des menschlichen Lebens).
Auf
mundaner
(weltlicher) Ebene kommen wir so zu der Signifikanz
(Aussagekraft) der planetarischen Konstellationen.
Auf Basis von Geburtshoroskopen können wir uns auf einen eingegrenzten Bereich beziehen und diesen in den Zusammenhang mit dem bekannten und erschließbaren Leben bringen: das Geburtsradix, das in einem irdischen Aufenthalt gestellt ist. Alles aber ist in einen Rythmus weiterer Verläufe gestellt.
Für die Quantenphysik ist Zeit vermutlich nur eine Hilfskonstruktion, um Kausalitäten festzustellen. Das gilt auch für die Astrologie, denn ohne Zeit können wir keine Einflüsse oder Rahmenbedingungen unterscheiden. Aus esoterischer Sicht ist die Zeit Bedingung ebenso für Wandel und Veränderung wie auch für Werden und Wachstum. Zeit bedingt, dass Einflüsse geltend gemacht werden können und sich verschiedene Kräfte interaktiv, reaktiv, aktiv oder passiv in einem Zusammmenhang ereignen können. Eigentliches Sein aber, ist esoterisch gesehen, unabhängig von Zeit.
Ein vorangehender Transit, mundaner Aspekt oder Zeicheneintritt eines Planeten ebnet den Weg für das Weitere an astrologischen Einflüssen - so hängt also das Spätere mit dem Vorherigen kausal zusammen. Daraus ergeben sich komplexe Muster, die sich über die Zeit hinweg ausstreuen in die Wirklichkeit.
Allgemein
fassen wir
die astrologisch veranschaulichte Zukunft als Wahrscheinlichkeit auf.
Wir erkennen in der Gegenwart einen Zustand und Zeitpunkt gewisser
rythmischer Wellenbewegungen und viele andere Dinge, die mit
astrologischen Konstellationen einher gehen. Daraus ergeben sich
Themen und Wahrscheinlichkeiten.
Wenn zB eine Finanzkrise vorherrscht,
dann wird eine bestimmte planetarisch symbolisierte Konstellation eine
andere Wirkung auf die Wirtschaft haben, als wenn die Wirtschaft in
einer Aufschwungsphase sich befinden würde.
Es geht um Themen, die mit Konstellationen verbunden sind, und die Konstellationen haften an Symbolen. Es bewahrheitet sich, dass im Laufe einer bestimmten Zeit gewisse Themen sich wiederholen oder dass gleichartige Themen wachgerufen werden, und auf geeignete Verwirklichung drängen. Die Vorhersage gestaltet sich schwierig, weil man niemals ausschliessen kann, dass etwas geschieht, was für den Horoskopeigner bisher in der Biografie nicht auftaucht, und trotzdem ein "grosses Ereignis" darstellt.
Auch die Quantenebene zeigt uns noch
nicht alles; so
wissen wir nicht, wo auf der Quantenebene entschieden wird oder
entschieden wurde,
warum etwas in der sichtbaren Wirklichkeit so ist, wie es ist - das heisst, woher der Impuls kommt,
sich so und nicht anders zu ordnen.
Woher die Evolution, woher die
Harmonieordnung der 12 Töne der Musik oder warum überhaupt 12 Töne? Auf
die Astrologie übertragen: warum 12 Zeichen?
Wir können jedenfalls die Struktur dieser Wirklichkeiten und Ereignisse
ausloten, so auf Quantenebene in ihrem Wie, der Wahrscheinlichkeit
und der ablesbaren Struktur, ohne Bezug zu der Frage, was da auf
Quantenebene dargestellt wird (ob Mensch, Ereignis usw.), so ähnlich auch auf
astrologischer Ebene.
Nichts ist auf der subatomaren Ebene getrennt voneinander und auf der makroskopischen Ebene wiederholt sich das nur. Da gibt es auch Zentren: zB ist die Wirtschaft ein einziges grosses abgeschlossenes Zentrum, vergleichbar einem Atom. Dieses Atom analog Wirtschaftskreislauf besteht aus darunter liegenden kleineren Ebenen und Quantenteilchen, die aber - so zeigt uns die Quantenebene - alle miteinander verbunden sind. Egal wieviel Leben und Kultur dieser Wirtschaftsideologie innewohnt: es ist eine Idee der Wirklichkeit, durch Interaktion vieler Menschen in Szene und Wirklichkeit gebracht und zum Beispiel abgeschlossen gegenüber anderen Ideen. Alles was von diesem wirtschaftlichen Ordnungsgefüge abhängt, gehört zu diesem Atom. Man sollte sich das nicht bildlich, sondern prinzipiell vorstellen, denn es gibt kaum eindeutige Grenzen und Konturen.
Jegliche Beziehung zur Welt (die Welt ist alles was geschieht und Bedeutung aufweist), ob Personen betreffend, Ereignisse oder Sachverhalte und Dinge, all das Bezugnehmen auf ein von Außen uns Entgegenkommendes, schafft uns eine Anmutung zu Bildern zu kommen, über diese Welt, der wir begegnen oder die uns begegnet.
Wir sehen, dass alles verbunden ist und in Beziehung steht. So wie wir
die Welt schauen, reagiert sie auch auf uns. Auch ohne, dass wir uns darüber bewusst wären.
Auch an der Börse sieht man das
sehr gut.
Zugleich ist auf gewissen Ebenen alles auch abgeschlossen und kennt seine eigenen Verläufe.
Gewöhnlich
wird der makroskopische Bereich, also das Sichtbare, nur als aufgebaut
aus den Atomen betrachtet. Da gibt es dann Zellen, Organe, Körper. Alles jeweils abgeschlossen. Und
die Analogie endet gewöhnlich dann, indem wir den ganzen Körper
wiederum als ein "Atom"
betrachten. Ebenso abgeschlossen von anderem.
Betrachten wir nicht die ganze
Zivilsation oder die Wirtschaft, oder von mir aus einen Bauernhof in
ein
grösseres Ganzes verwoben, sehen wir diese Dinge dann nur als Atom, als
Einzelheit, abgegrenzt von und zu aussen. Aber nicht das übergeordnete Atom. Das sogenannte "ALLES".
Naheliegend ist jedenfalls der
Gedanke - schon ohne den Bezug auf die Quantenebene -, dass alles
miteinander verwoben ist und sogar noch "höhere Ebenen"
existieren, in die alle Einzelheiten, mögen sie noch so abgegrenzt
erscheinen, verbunden und eingebunden sind, und in ihren
Verhaltensweisen von
Anderem abhängen, in dem sie eingebunden sind oder in Beziehung stehen.
Alles ein verflechtetes Gewebe.
Vielleicht gibt es auf einer besonderen Ebene der alltäglichen bzw. sichtbaren Welt durchaus dieselben Gesetze wie auf Quantenebene! Stellen wir uns vor, die Schöpfungsordnung wird nicht durch die Quantenebene aufgezeigt, sondern nur ausgedrückt, so wird die Schöpfungsordnung, die das Geschehen auf Quantenebene bestimmt, auf anderen Ebenen wie der alltäglichen Wirklichkeit ebenso gültig sein, weil sie dort nur auf einer anderen Ebene wirkt.
Anders gesagt wird mit der üblichen Aussage, dass die Quantenebene andere Gesetze kennt als wie die alltägliche Realität, hervorragend die reduktionistische Haltung beschrieben, mit der alles in Einzelheiten zerlegt wird, die zudem als unabhängig voneinander wahrgenommen werden.
Die esoterische Sicht geht einen anderen Weg und besagt eher:
Es ist anzunehmen, dass einige wenige aber massgebliche Prinzipien der Schöpfungsordnung sich auf verschiedenen Ebenen, aber unterschiedlich auswirken.
Wir müssen unbedingt über das Sichtbare hinaus gehen, damit die Analogie nicht daran scheitert, dass wir auf alltäglicher Ebene eher mit der klassischen Theorie der Physik zurande kommen, bzw. dies ausreicht. Klassische Konzepte scheitern aber dann, wenn wir Hellsicht, Synchronizität, Astrologie, Kartenlegen, und Energie (Aura) und vieles weitere in die alltägliche Betrachtung mit ein beziehen.
Die moderne Physik hat bereits oft ihre Nähe zur Mysthik bekundet (siehe dazu Fritjof Capra) - einer Mysthik, die im gemeinten Sinn nur ein anderes Wort für Esoterik bedeutet. Mich persönlich wundert es, dass so wenig daraus gemacht wird, was die grossen Physiker bereits für wunderbare und phantastisch anmutende Theorien gebildet haben - und dabei könnten diese nicht phantastisch sein, sondern vielleicht wahrhaftig. Immerhin erklären sich durch Wurmlöcher zB Hellsicht, und Kartendeutung usw.. - also das seherische Vermögen.
Hermes Trismegistos bezieht sich in der Tabula Smaragdina vermutlich nicht direkt auf diese analogische Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Ebenen, sondern bezieht sich mit dem "Oben" auf die unsichtbaren Prinzipien der Schöpfungsordnung - womit das "Organisierende" gemeint ist, das dafür sorgt, dass in allen Ebenen dieselben Ordnungsprinzipien wirken, wenn auch in unterschiedlicher Art.
Vielleicht besagt die Unschärferelation schon auf unterster Ebene, dass die Wirklichkeit sowohl aus Energie wie auch aus klassischer Materie besteht.
In dem kleinstem Bauteil der Wirklichkeit, den Teilchen, spricht
nach den Aussagen mancher Physiker sogar schon sehr vieles für ein Verständnis von
Teilchen, das auf reine Energie hinweist.
Das
Atom ist zurecht als feste Einzelheit zu beschreiben. Man nennt es
nicht Teilchen, um es von den noch kleineren subatomaren Bestandteilen
zu unterscheiden; nämlich meist einfach Atom. Aber in einer
unvorstellbar kleineren Welt des Innenlebens der Atome, kann man nur
noch von Geweben sprechen, in denen die kleinsten Teilchen
interagieren. Man nennt diese kleinsten Bestandteile der subatomaren
Welt Quarks, Teilchen oder Elementarteilchen. Sie lassen sich zwar einzeln
identifizieren, aber ihr Verhalten ist vom Ganzen abhängig. Man kann
ihr Verhalten nicht bestimmen - und es scheint offensichtlich, dass
Einflussbedingungen existieren, die über ihren lokalen Standort hinaus
gehen.
Erst die Atome und Moleküle sind stabile Teile, als solche verleihen sie der uns sichtbaren Wirklichkeit ihren Aspekt der Festigkeit.
Letztlich lässt sich das Photon, das so regelrecht wie nichts anderes auf Energie verweist, als Teilchen definieren - aber alles, auch das Photon kann ebenso gut allein als Welle definiert werden, also als Energie. Dies sind gesicherte Erkenntnisse. Darüberhinaus gilt folgendes: Wie wir bereits sahen, ist die kleine Welt der subatomaren Teilchen viel eher als Energie zu beobachten, als dass da eine Substanz beobachtbar wäre. Jedes Teilchen verhält sich nicht deshalb so wie es das tut, weil es Teilchen ist, sondern in beständiger Wechselwirkung mit anderen Teilchen existiert! Wenn ich Capra glauben soll, dann sind selbst die Strukturen der Teilchen nur als dynamische Muster aufzufassen, also als Aktivität. Alles, was die Interaktion auf subatomarer Ebene angeht, basiert also auf Aktivität: Aktivität ist nichts anderes als Energie (im Prozess). Energie scheint also viel wesentlicher zu sein, als Materie.
Materie ist niemals ohne Raumbezug. Alles was Materie ist, fällt immer in einen Raum. Es existiert ja, in Abgrenzung zu einem anderen. Der luftleere Raum ist nicht, solange es darin nicht Materie gibt, die einen Gegensatz zur Leere aufstellt. Das ist nicht so wichtig, als dass ausgehend von der Materie diese niemals in sich isoliert ist, sondern in einem Raum, das heisst in Bezug zu anderen Dingen existiert.
Vielleicht entspricht die Materie dem Raum, und die Energie der Zeit. Man sollte übrigens bei der Energie nicht denken, dass sie Zeit verliert, bei einer weiten Strecke, die Energie zB als Licht zurücklegt. Das erscheint ebenso nur ausgehend von Beobachtern so. Wer mit Lichtgeschwindigkeit (Licht) reist, der kennt eine andere Zeit. Daraus dass Zeit von Masse abhängt, wird auch wieder deutlich, dass alles als Bezugssystem gefasst werden muss. Alles steht in Berzug zueinander und "beeinflusst" sich gegenseitig, gibt sich Bedeutung. Das alles hat auch Bedeutung für energetische Felder. Sie - in Form von Resonanzen und Komplementarität - sind die Sprache dieser Bedeutung auf einer weiteren Ebene.
Sowohl Materie als auch Energie sind in ihren elementaren Bausteinen nach Capra als dynamische Strukturen zu beschreiben. Die Festigkeit ist also nur ein Schein, darunter verbirgt sich Bewegung, Aktivität, Energie.
Elementarteilchen sind keine materiellen Objekte!
Fritjof
Capra spricht von dynamischen Mustern, die sich unaufhörlich ineinander
verwandeln. Das Universum wird von einigen Physikern als ein
"dynamisches Gewebe untereinander verbundener Geschehnisse" betrachtet.
Manche vergleichen dieses Gewebe mit dem menschlichen Gehirn.
Auch
in Bezug zu der Aktivität der Neuronen und wie sie ihre Aufgaben
erfüllen und andere Aufgaben teilen oder übernehmen, kann mit der rein
linearen logischen Ordnung nicht nachvollzogen werden, wohl aber, indem
man sich einem ganzheitlichen Modell der Wirklichkeit nähert, bei dem
die Ursache nicht eindeutig bestimmt werden kann, so wie etwa bei der
Interaktion von Billardkugeln.
Dieses ganzheitliche Modell der Wirklichkeit ist nicht besonders unzugänglich für den Verstand, um das Modell zu begreifen, als das einfach gestrickte, lineare Modell der Wirklichkeit - aber es ist weniger gut zu erforschen hinsichtlich der Ursachen.
Die Ursachen von Wirkungen werden im ganzheitlichen Modell aber keineswegs mehr als zufällig betrachtet oder missverstanden und mit unzureichenden Bezügen versehen. Zu oberflächliche Betrachtungen reduzieren die Wirklichkeit zu sehr, als dass sich das Wesentliche erfassen liesse.
Die Unschärfererelation gilt wohl als wahrhaft mysteriösestes Phänomen der modernen Physik. Die moderne Physik belegt mit der Unschärferelation grundsätzlich, dass die Wirklichkeit (schon?) auf der Ebene der Elementarteilchen sich der eindeutigen Kausalität oder einer eindeutigen Beobachtung entzieht, womit die Beschreibungen der atomaren und subatomaren Wirklichkeit immer nur ungefähre Annäherungen an die wirklichen Verhältnisse bedeuten.
Das erste ist eine Langzeitbelichtung eines Tänzers, das seine Bewegungsrichtung aufzeigt. Es bleibt aber undeutlich, wo seine exakte Position im Raum ist.
Das zweite Bild, eine sehr kurze Belichtung, zeigt exakt die Position. Ob aber die Bewegung des Tänzers gerade in eine bestimmte Richtung geht, oder still steht, bleibt unbekannt. Kann nicht gemessen werden, wenn die Position exakt sein soll.
Beides möglichst exakt zu messen, ist unmöglich!
Viele bringen die Unschärferelation nur in den Zusammenhang der Abhängigkeit der Vorgaben des Experiments, mit denen festgelegt sei, ob sich das Elektron als Teilchen oder Welle zeigt (seine Entscheidung Teilchen oder Welle zu sein, also sein Zustand, würde durch den Versuch festgelegt).
Tatsache ist aber, dass niemand
sicher sein kann, ob das alles ist, was über die
Unschärferelation auszusagen wäre.
Wir
sollten nicht vergessen, dass
wir aus einer bestimmten Richtung auf das Elektron blicken, mit Hilfe
eines Außen, mit Hilfe von Messinstrumenten, und unter den Vorgaben von
einem Raum und einer Zeit, in der wir uns selbst aufhalten. Vielleicht
deutet die Unschärferelation sogar auf diese besonderen Verhältnisse
von Raum und Zeit hin, die in einer dreidimensionalen Wirklichkeit
nicht verlässlich abgebildet werden können! Eine Raumzeit besteht nicht
aus drei Dimensionen (drei Dimensionen, das wäre nur der Raum), sondern aus vier!
Das Prinzip der Unschärferelation gibt es nicht nur auf Ebene der Atome, sondern auch bei gleichzeitiger Bestimmung der Feldstärke und der Änderungsgeschwindigkeit eines Feldes.
Es sind beileibe keine geringeren als Heisenberg, Bohr, Oppenheimer
usw., die den analogischen Schluß von Quantenebene zur alltäglichen Ebene als möglich und sinnvoll erachten - auch
Stephen Hawking belegt indirekt die Legitimität des analogischen
Schlußes, als er zu seiner Theorie bzw. Infragestellung
einer absoluten Singularität des Urknalls kam. Bei der er von einer
ähnlichen "Verwischung" sprach, wie sie die Unschärferelation auf
Ebene der
Elektronen zeigt.
Die angenommene Singularität, also dass der Urknall
oder auch ein schwarzes Loch einen Punkt in Abgrenzung zu den uns (heute) bekannten
Naturgesetzen bildeten, widerspräche sich mit der Unschärferelation.
Demnach gab es keinen unendlich dichten Punkt (zum Zeitpunkt des
Urknalls), sondern dieser Punkt zwar war sehr, aber nur endlich
dicht. Für Hawking war es mathematisch unlogisch, dass der Urknall so
eindeutig und klar definiert werden könnte, während die
Unschärferelation eine solche Klarheit in einem grundsätzlichen Aspekt
der Wirklichkeit schon gar nicht nahelegt.
Auch
schwarze Löcher sollen nach Hawking nicht nur alle Information und
Licht aufsaugen und nichts abstrahlen, sondern es gibt auch eine
ausgehende Strahlung - die Theorie als Hawking-Strahlung
bekannt ist. In diesem Fall wäre ebenso wie bei der Urknalltheorie die
Singularität aufgehoben, die Eindeutigkeit verwischt. Das singuläre
Naturgesetz des schwarzen Loches, das an sich üblicherweise als
eigenständig wahrgenommen wird, ist doch nicht ohne Abhängigkeit der
Gesetze der Umgebung.
In der Theorie wollen wir anscheinend klare Aussagen, eindeutige
Bestimmungen treffen - doch die Unschärferelation verweist darauf, dass
es oft wenn nicht sogar immer zwei Bedingungen gibt, die wir
gleichzeitig nie exakt bestimmen können.
Es ist möglicherweise noch nicht mal abwegig, in der Unschärferelation auch einen Hinweis auf die Dualität der Wirklichkeit zu bekommen, da eine Beobachtung der Teilchen einerseits die Bewegungsrichtung (Welle=Energie) offenbart, oder die Position (Teilchen=fixierte Materie) - aber beides nicht zugleich exakt messbar ist. Man steht entweder hier oder dort. Aber niemals gleichzeitig.
Spekulationen:
Oder sollte man ein drittes Prinzip annehmen, das noch über Energie und Teilchen steht? Betrachten wir uns den Menschen als Körper und als Energiefeld. Gibt es nicht noch etwas, was sowohl Körper als auch Energiefeld bedingen? Die Seele? Eine Grundsubstanz, die alle Materie und Energiearten, Bewegungsarten, und Spielräume ihren Odem einhaucht, nach der sie sich so verhalten, wie sie es tun oder wie sie nach Maßgabe der Bedingungen von Materie und Energie überhaupt tun können?
Spielräume und Gestaltungsräume sind die eine Sache, aber die Entscheidung, die Bestimmung, die Herauslösung aus der Unbestimmtheit, das ist üblicherweise nur als Zufall beschreibbar. Etwas zu wenig, für eine esoterische Sicht. Denn diese Sicht muss eine Absicht, eine Vorgabe, eine Bestimmung beschreiben, die allem zugrundeliegt.
Ist die Seele des Kosmos vielleicht jene Instanz, die die mathematische und ästhetische Ordnung schafft? Vielmehr dafür sorgt, dass sich die Dinge in dieser Ordnung fügen, denn selbst wenn es die Ordnung gäbe, wer will die Teilchen anhalten, dass sie sich darin fügen?
Sicher verweist die Unschärferelation grundsätzlich auf eine der Materie gleichberechtigte energetische Wirklichkeit.
Nur, inwieweit und wie man diese Unschärfe auf das dahinter liegende Prinzip der Schöpfungsordnung beziehen kann... - also wie jenes Prinzip der Schöpfungsordnung aussieht, welches sich auf atomarer Ebene als Unschärferelation ausdrückt - das ist die interessante Frage. Denn erst dann wäre ein Schluß auf die makroskopische Ebene sehr viel verlässlicher. Das gilt auch für andere Bereiche der subatomaren oder auch energetischen Wirklichkeit.
Basierend auf dem EPR-Experiment
wurde nachgewiesen, dass es auf atomarer Ebene Wechselwirkungen gibt,
die sich nicht mit lokalen Zusammenhängen erklären lassen. Das heisst,
die einzige Möglichkeit einen Zusammenhang zwischen räumlich weit
getrennten Teilchen zu erklären, wäre eine augenblickliche
Informationsübertragung schneller als mit Lichtgeschwindigkeit. Alles,
was übertragen werden kann, alle Teilchen und alle Informationen,
können nur mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum transportiert
werden. Mit
Einsteins Relativitätstheorie kann es keine schnellere Geschwindigkeit
geben. So bleibt nur, die Existenz nicht-lokaler Zusammenhänge
anzunehmen.
Von daher macht es keinen Sinn, irgendwelche Annahmen
deswegen auszuschliessen, weil die Entfernung zum Beispiel zu gross
wäre für eine Informationsübertragung. Die Astrologie zum Beispiel
belegt eine Einflussgröße des Plutos und von Fixsternen.
Plutos Licht benötigt bis zur Erde etwa 5 Stunden. Eine noch
unvorstellbarere Entfernung im Raum existiert mit Fixsternen, von denen
Proxima Centauri der uns nächste Stern ist, mit einer Entfernung von
4.22 Lichtjahren!
Man könnte als Astrologe natürlich der Ansicht sein und dabei kaum
falsch liegen, dass ein gewisser minimaler Orbis der Faktoren diese
Unterschiede auffangen könnte (zwischen realer und sichtbarer
Position). Allerdings wissen wir auch nicht, welche besondere Rolle das
Licht allein spielt, bei der Erklärung der Ursachen
astrologischer Einflüsse (das wird auch dadurch plausibel, dass die
Sonne und ihr Licht das Maß aller Dinge für uns ist). So dass die
eigentliche Strecke und Zeit, die das Licht zurücklegen muss, und
während der Stern seine Position für einen Beobachter auf der Erde
verändert, irrelevant wird. Rational gesehen, ist die Zeit, die das
Licht braucht, relativ zu seiner Geschwindigkeit (Relativitätstheorie);
womit die alleinige Entfernung nicht die einzige Variable der
Betrachtung sein darf. Eine Wahrheit der Zeit ist, dass für einen
Beobachter an einem weit entfernten Ort die Zeit dort langsamer vergeht
(Zeitdilatation).
Oberflächlich betrachtet, kann man den Schluss ziehen, dass es keine
Gleichzeitigkeit an verschiedenen Orten gibt. Doch darüberhinaus gibt
es noch weitere Phänomene und Besonderheiten, die mit Zeit, Entfernung,
Licht und (Licht-) Geschwindigkeit zu tun haben.
Dass es besondere Zusammenhänge von Dingen gibt, die sich im Raum weit voneinander getrennt befinden, kann auch mit der Wurmlochtheorie erhärtet werden.
Die Zeit soll übrigens nach der Relativitätstheorie überall dort gekrümmt sein, wo es Masse gibt (vrgl. schwarze Löcher als Extrem). Das bedeutet, dass die massereiche Sonne für unser Leben, das in einem enormen Einflussbereich der Sonne steht, eventuell eine ganz besondere Zeit verursachen, die sich von einem annähernd leeren Raum unterscheidet. Persönlich sehe ich damit die Sonne als Verursacher und bestimmenden Archetyp unseres Lebens, und nicht die Erde. Die Erde ist Teil der Sonne und unterliegt vollständig ihrem Einfluss. Die Erde resultiert aus der Sonne.
Gelegentlich hört man von Quantenphysikern, wie sie die Phänomene der Teilchen nicht nur in einer Zeitrichtung (nämlich dem uns bekannten Fortlaufen der Zeit) einordnen, sondern auch so, als ginge die Zeit auf Quantenebene rückwärts - Verursachungen und Wechselwirkungen kommen nicht nur aus der Gegenwart, sondern auch aus der Zukunft. Das hat offensichtlich mit der Verflechtung von Raum und Zeit zu tun. Die Raumzeit ist nicht die uns vertraute, sondern sie ist eine vierdimensionale Beschaffenheit, und es übersteigt unser Vorstellungsvermögen, in vier Dimensionen zu denken.
Nach Hawking und anderen könnte am Beginn des Urknalls die Zeit "raumhaften" Charakter angenommen haben. Eine vierte Dimension sozusagen. Wenn es weiterhin jederzeit und an allen Orten unzählige Wurmlöcher gibt, die für sich besondere Bedingungen aufstellen könnten (vielleicht ähnlich der des Urknalls), und die als Durchschlupfloch zu einer anderen Welt von der Größe kleiner als ein Elementarteilchen sind, könnte es auch sein, dass wir auf diese Weise nicht nur in einer drei- sondern auch (gleichzeitig) in einer vierdimensionalen Welt existieren. Vielleicht gibt es sogar noch mehr Dimensionen. Ein Wurmloch verbindet zwei Universen miteinander, oder auch zwei verschiedene Orten und Zeiten desselben miteinander.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wo es immer wieder deutlich wird, dass die Zukunft in die Gegenwart hineinragt. Ich kann zwar nur von meinen Erfahrungen berichten, doch dürfte es anderen nicht unähnlich gehen. Es gibt manchmal Träume, in denen auf symbolische Weise oder etwas verzerrt die Zukunft vorweg genommen wird. Manchmal ist das bei mir ein Vorlauf von etwa 3-5 Tagen. Dann gibt es Intuitionen, Visionen oder Eingebungen, die mit dem langfristigen Verlauf einer Sache zu tun haben. Diese Dinge lassen sich kaum planen und kommen unregelmässig.
Wie soll man das alles physikalisch erklären?
Leider
haben die Naturwissenschaftler bis heute noch nicht mal
akzeptieren können, dass diese Dinge möglich sind. Daher bleibt
uns nicht viel mehr, als selbst zu spekulieren. Wenn die
Wurmlochtheorie richtig ist, dann gibt damit es eine Verbindung
zu anderen Räumen und Zeiten. Ein Feld von Aktivität und Prägung
geht nur von einem Jetzt aus; aber möglicherweise sind darin Fügungen
enthalten, die wir gar nicht mehr verhindern können. Bis auf wenige
Ausnahmen. Es gibt eben grosse Dinge und kleine Dinge. Wenn ich mich
verliebe, ist das eine grosse Sache. Wenn ich morgen in die Stadt gehe,
eine kleine Sache.
Ich persönlich komme auch oft zur Relativitätstheorie. Denn es heisst, es gibt kein allumfassendes gleiches Jetzt. Das Jetzt hier ist anders als das gleichzeitige Jetzt dort,
und zwar durch die Zeit bedingt! Die Zeit ist relativ zu der
Entfernung, und
alles, was wir von einem "Dort" erfahren, kann - auf der Ebene der
offensichtlichen Dingwelt und unseres Körpers - nicht schneller als
Lichtgeschwindigkeit zu uns reisen (alle Teilchen auf Quantenebene
können nur
zu uns kommen maximal in Lichtgeschwindigkeit).
Aber wenn etwas mit
Lichtgeschwindigkeit reisen würde, wäre es im Vergleich zu einem
bewegungslosen Beobachter viel kürzer unterwegs, als der ruhende Beobachter es
erleben würde.
Dies ist erst mal unabhängig von der
Wurmlochtheorie gefolgert. Es deutet jedenfalls darauf hin, dass die
übliche Vorstellung unserer Welt viel zu harmlos ist, und den realen
Sachverhalten vermutlich gar nicht gerecht wird.
Die Welt offenbart ihre mysthischen Möglichkeiten ja nicht, weil eine Theorie es schmackhaft macht, sondern aus Tatbeständen. Weil wir Träume von der Zukunft haben oder mit Karten nachweislich zwingende Verläufe der Zukunft erkennen können und später sich bestätigen, und an andere Orte der Gegenwart schauen können. Wir können etwa schauen, was sich hinter der Geschäftsidee eines Anderen verbirgt. Ein guter Kartenleger kann erkennen, ob es jemand auf üble Tricks absieht oder ehrlich ist. Aber er kann auch in die Falle gehen, indem er nicht genau genug hinschaut um das Wichtigste zu erkennen: Ob das Geschäft gut laufen wird (er würde nur schauen, ob der Geschäftsmann ehrlich ist). Es kommt also drauf an, aus welcher Perspektive man alles einschätzen will und muss.
Diese freigeistigen Überlegungen zur Analogie zwischen Quantenphysik
und Esoterik sollte man als die Tertiärquellen der Esoterik betrachten,
ähnlich wie alle Interpretationen der Mysthiker als Sekundärquellen.
Die
Primärliteratur
der Esoterik hat eine andere Herkunft, mitunter eine andere
Qualität.
Sie speist sich authentisch aus den Quellen des Wissens, zum Beispiel
durch des Autoren Visionen, Hellsicht, Channeling usw., wenngleich es
auch darin nicht immer
denselben Grad an Authentizität oder Tiefe gibt. Natürlich könnte man
auch eine analogische Schlussfolgerung ausgehend von der Quantenebene
in einem Zustand der Erleuchtung als primäre Quelle der Esoterik
betrachten.
Visionäre Menschen, die durch den Impuls der Vision ihren Text formulieren, manchmal auch bloß reflektieren, was sie geschaut haben, und die manchmal auch weitergehende Schlüße ziehen (mit Kraft einer den Visionen entstammenden Klarheit und Logik), oder seltener direkt sich das Wort eingeben lassen (vergl. E. Cayce).
Beinahe als Quartiärquellen müssen jene Entfremdungen der Kritiker und Skeptiker gelten, die meist nur die populäre Meinung über die Esoterik referieren oder sogar selbst die Klischees noch erweitern zu Meta-Klischees.
Zunächt geht es darum, die Esoterik vom eigentlichen Wissen zu unterscheiden - was nämlich nicht dasselbe ist. Wissen kann der Mensch alles mögliche. Esoterisches "Wissen" als Sachgebiet umfasst gewöhnlich einen ziemlich ansehnlichen Bereich. Aber was ist die Esoterik?
Es
gibt verschiedene Wege, von den Erscheinungen auf dahinter Stehendes
zu schliessen oder sich zu
Nutze zu machen, wie zB die Astrologie oder gewisse andere Praktiken,
die uns helfen, die Wirklichkeit angemessen zu erfahren und
einzuschätzen. Das entsprechende Wissen rührt her aus einer Ebene des
Seins, die gewöhnlich auf rationalen Weg nicht erfassbar ist. Aber
dieses Wissen ist nicht schon gleich esoterisch. Die eigentliche
Esoterik beinhaltet den Gedanken eines werdenden Seins, und gründet auf
einer Ebene, die dieses Werden und Sein in ihrer Sinnhaltigkeit
bestimmt, und folgerichtig macht. Dieser Sinn ist kein erfundener,
sondern ergibt sich aus der Schöpfungsordnung einerseits und dem
jeweiligen einzelnen Sein andererseits, wobei die enge Verbindung des
einzelnen Seins zum übergeordneten Schöpfungsplans bedeutenderweise
hervorgehoben ist.
Das esoterische Wissen kann nur empfangen oder wahrgenommen werden, es
wird durch keine rational-kognitive Findung konstruiert. Und das
esoterische Wissen dient der Entfaltung und Wachstum des
Seelischen.Dies ist die
"wahre Esoterik", und der direkte Zugang kann in seiner
Überlieferung (was ja nur durch Worte und Sprache oder Bilder geschehen
kann) stets als Quelle, als Primärquelle bezeichnet werden. Wichtig ist
aber zu bedenken, dass derjenige, der ein esoterisches Wissen empfängt,
dieses oft noch in Worte fassen muss, oder entsprechend seiner
Fähigkeiten in Worte fassen wird müssen, und so kann es vorkommen, dass
das geschilderte Wissen nicht immer einfach zu verstehen ist. Und
manchmal auch verzerrt wiedergegeben werden kann oder verzerrt
verstanden wird.
Jeder Verweis auf die Quelle, und auch die Interpretation, muss
als Sekundärquelle gelten. Ähnlich wie dies in der Wissenschaft
gehandhabt wird, wonach die Primärquellen, also zB der unmittelbare Bericht eines
Sehers immer Vorrang hat vor den Interpretationen weiterer Autoren.
Zugang
zum esoterischen Wissen weicht von rationalen Vorgehensweisen ab, und
es sind dies
vor allem Zugänge durch Intuition, seltener analogische Schlüße, es sei
denn im
Zustand der Erleuchtung oder Meditation.
Vor allem Visionen,
Hellsicht, mediale
Wahrnehmung, Channeling usw.. - daraus kommen die Einsichten in die
Strukturen und Mechanismen der Wirklichkeit zustande, und dessen
Inhalte werden gewöhnlich als Aura, Chakren, Energiefelder usw.
beschrieben.
Es kommt allerdings auch drauf an, welche Ebene an dieser Schöpfungsordnung betrachtet wird. Und in welchem persönlichen Bezug diese Sachverhalte stehen. Denn dann wir die Bedeutung subjektiver, zwangsläufig weniger beschreibbar als Struktur, wie als Inhalt der Wirklichkeit, wie sie individuell erfahren wird, mit einer persönlichen und für das Persönliche wichtigen Bedeutung.
Tatsache ist, dass die Schöpfungsordnung in essentieller Gestalt niemals so zu beobachten ist, wie die Bewegung von Billardkugeln oder Schneeflocken, die bereits Wirkungen der Schöpfungsordnung sind. Selbst wenn man die Kristallstruktur oder Bewegungsgesetze betrachten würde, wäre dies nur eine simple Oberfläche von tiefer liegenden Gesetzen und Prinzipien, die sich zudem nie isoliert betrachten lassen. Die Schöpfungsordnung weist auf einen Zusammenhang aller Dinge hin, die zu ihrer Wirkung und Ordnung durch weitere, meist verborgene Ursachen kommen.
Der esoterische Weg weist als Kriterium für die
Gültigkeit des Schlußes ein ganz bestimmtes Evidenzerlebnis auf,
das sich auch auf der Berücksichtigung der Schöpfungsordnung beziehen lässt,
dessen Teil und Verkörperung auch der Mensch selbst ist.
Daher gibt es
auch für den Menschen einen direkten Zugang zu diesem Wissen, der weniger im
Aussen, sondern im Innen zu finden ist (was nicht heissen soll, das
Aussen dafür nicht wahrnehmen zu brauchen).
Wenn es einen zureichenden Grund gibt, etwas für wahr zu erachten oder auch nur die Wahrscheinlichkeit dafür anzunehmen, liegt das gewöhnlich an einem Kriterium, der zwingend für die Relevanz und Gültigkeit der Überlieferung spricht. Bei der Esoterik und ganz besonders der Astrologie beruht dieses Kriterium auf einer subjektiven Einschätzung der Ansichten und Gehalte.
Massgeblich dafür können eigene bestätigende Erfahrungen der Evidenz sein, sogar eigene Erleuchtung oder Visionen, aber auch das Vertrauen in einer Sache; zum Beispiel kann man ganz einfach nicht alles an esoterischen Überlieferungen selbst überprüfen - allenfalls zu einem bestimmten Ausschnitt der Wirklichkeit stellen sich zB Visionen ein, wenn überhaupt. Man greift aber zu den Quellen anderer Autoren, weil sie aus einem bestimmten, aber nicht beliebigen Grund als wahrscheinlich oder hinreichend gelten.
Weiterhin muss auch klar gestellt sein, dass die Esoterik zweierlei Begrifflichkeit beinhaltet. Es gibt esoterisches Wissen, das auf Überlieferungen von (kompetenten) Sehern und Medien aller Zeiten beruht, und es gibt die kulturelle Zusammenfassung verschiedener Sachgebiete zur Esoterik, wozu zB der UFO-Glaube zählt, der von der Vielzahl der Esoteriker aber nicht geteilt wird. Eigentlich sollte man den UFO-Glauben zu den Parawissenschaften zählen, oder als eigenen Bereich (Ufologie) abhandeln.
Es überrascht mich aufgrund eigener Erfahrung nicht, dass es immer mehr Menschen gibt, die ebenso wie ich die Erfahrung gemacht haben, mit Engeln zu kommunizieren oder in Kontakt zu kommen oder mit anderen Wesen einer sogenannten höheren Sphäre, und sei es die eigene Seelenfamilie.
Die Engel als Wesenheit für mich selbst zu erfahren, also ihr Vorhandensein aufgrund eigener Evidenz-Erlebnisse und Wahrnehmungen zu prüfen, stellt sich nebenbei gesagt als weitaus schwieriger dar, als die Astrologie für mich zu belegen. Wo wir schon dabei sind: Stimmen der Engel sind vielleicht nichts anderes als Echos, meine Empathie oder mein Unbewusstes bildet diese vermutlich nur nach. Aber dem gleich ist die Wahrnehmung aller äußeren Welt: Mit den Sinnesorganen nehme ich die alltägliche Welt eben nicht wahr, sondern bilde sie nach. Erst mit meiner Vernunft und meinem Urteil nehme ich "etwas für wahr". Nur bei jedem übersinnlichen Bereich fehlt die Exaktheit einer physikalisch beobachtbaren Wirklichkeit!
Das
ist aber auch der Grund, warum die Beurteilung, ob man mit Engeln oder
nur mit Einbildung spricht, ohne Evidenzerlebnis mit der entsprechenden
Qualität und Eindeutigkeit der Erfahrung schwerer zu fassen sein wird
und oft und natürlicherweise eher die Skepsis überwiegt.
Der Umstand, dass
man sich kaum eine angemessene Vorstellung machen kann, führt leicht
dazu, dass man das eigene (begrenzte) Wissen auf andere überträgt, so
dass man meint, was man selbst nicht könne, das kann auch kein
anderer, also gäbe es keine solchen Phänomene.
Eine
"wahre Esoterik", wenn man so will, ergibt sich aus dem Einbezug der
Schöpfungsordnung in alles Lebendige und Seiende (auch Materie ist).
Der Mensch ist Teil dieser Schöpfungsordnung. Im Grunde habe ich oben
bereits meine Ansicht beschrieben, wie ich die wahre Esoterik verstehe.
Es geht um Wachstum. Und dieses Wachstum liegt auch begründet in der
Schöpfungsordnung. Wachstum zu erfüllen, bedeutet also auch den
Schöpfungsplan erfüllen - dennoch gibt es für jedes Wesen einen eigenen
Pfad, und es kann keine Rede sein von der Esoterik als einer Art
Religion, die eine feste Regelung aufweisen würde.
Aus diesem Einbezug der Schöpfungsordnung ergibt sich alles Weitere an esoterischen Gehalten. Vor allem der Grund, warum diese Esoterik nur wahr sein kann: Die Quelle der wahren Esoterik spricht aus dem direkten und unmittelbaren Zugang zur Schöpfungsordnung, oder es gibt eine direkte und unmittelbare Begegnung oder Verbindung zu Ausdrücken der Absicht dieser Schöpfungsordnung. Die Absicht der Schöpfung? Das macht Sinn, indem der Schöpfung nicht nur äussere Resultate inne wohnen, sondern auch innere, immanente Absichten, die in jeglichen Manifestationen bestehen, zB auf seelischer Ebene - also jener Ebene auf dem das höhere Selbst ebenso existiert wie alles Karma. Das gewöhnliche Leben übergeht diese Absichten. Es kommt also auf einen besonderen und direkten, ungetrübten Zugang zu diesen Quellen ursprünglicher Absicht an.
Die sogenannte "wahre Esoterik" bezieht sich nicht auf die Überlieferung, etwa im Rückgriff auf die Formulierungen und Berichten von Visionären. Denn das wäre nicht möglich, um dabei noch Wahrheit verbürgen zu können. Die (esoterische) Wahrheit kommt nur durch den unmittelbaren Bezug zu den Urquellen zustande! Sie kann nur durch direkte Erfahrung und Begegnung verstanden werden, und wird auch nur in direkter Art in einer Weise in Form gebracht, dass der Wahrnehmende dies auch verstehen kann, da diese Absicht der Esoterik in Resonanz mit ihm tritt.
Die Esoterik zielt zum inneren Geheimnis aller Dinge, Gesetze und Zusammenhänge, die sich nicht unbedingt mit bloßer (naturwissenschaftlicher) Sichtung der verwirklichten Fakten ergibt.
Die Naturwissenschaft ist am kleinsten Teilchen angelangt, aber wie aus diesen Teilchen die Evolution zustande kam, oder überhaupt Wirklichkeit für uns wird, konnte sie noch nicht zeigen, nur einzelne Fragmente werden offenbar oder weiterhin die einfache Arbeitshypothese des Zufalls gewählt. Was sie an der Evolution untersuchen kann, ist das WIE, aber nicht das WARUM. Diesbezüglich kommt sie meist nur zu der Hypothese, dass der wahre Urgrund aller Evolution eben Zufall ist.
Es wird eine Schachtel geöffnet, um deren Inhalte (Gesetze) zu erforschen, und es verbirgt sich dahinter nur eine weitere und andere Schachtel, in denen die Geheimnisse des Universums verborgen sind.
Die Esoterik übergeht diese Schranken der öffentlichen
Nicht-Einsehbarkeit, und kommt direkt zu den
verborgenen Wirklichkeiten und Bedeutungen, den "Geheimnissen", und
zwar in Abstimmung mit den Bedürfnissen
des Menschen, der dabei den Standpunkt wählt.
Schon
auf physikalischer Ebene ist es naheliegend, von diesem menschlichen
Standpunkt auszugehen. Es gibt nicht wenige Physiker, die bezeichnen
die Prämissen der Erforschung der atomaren und subatomaren als
auschlaggebend, für das, was dabei erkannt wird. Diese Prämissen
könnten ihrer Ansicht nach darin bestehen, dass sich die Materie oder
die Teilchenwelt entsprechend verhält, weil wir in Interaktion mit ihr
stehen. Das geht sogar noch weit über die Tatsache hinaus, dass wir
aufgrund unseres Standpunktes entscheiden, was für einen Ausschnitt der
Wirklichkeit wir wie wahrnehmen.
Daher scheint die Esoterik
sogar durch die Erkenntnisse der Physik einen folgerichtigen
Daseinsgrund zu haben, weil alle Esoterik nur mit der Bedeutung,
wie sie für den Menschen entsteht, fundiert ist.
Ein
spirituelles Leben, im Sinne eines bewussten Leben, braucht keine
äußeren Vorgaben. Selbstverständlich helfen die Umstände zu einer
spirituelleren Einstellung zu gelangen.
Der spirituelle Weg ist das Ziel.
Beim esoterischen Wissen muss wohl allerdings ein Ziel bestehen, etwa eine Fragestellung oder ein Verlangen, Sinn zu finden. Dies ist viel öfter eine unbewusste Frage, zu der gewissermaßen eine Antwort in Resonanz treten wird.
Gewöhnlich findet man diesen Sinn aber nicht im Außen, nicht in zählbaren Dingen, sondern einem Gefüge, einem Einbezug der Schöpfungsordnung, deren Teil wir sind.
Die Physik stufte ihr
Erkenntnisse also als revolutionär für das gewöhnliche Verständnis der
Wirklichkeit ein - man staune, schon seit fast hundert Jahren! Nicht
alle Physiker, damals wie heute, teilen die Auffassungen eines
vielleicht postmodern zu nennenden Weltbildes der Physik. In der
Geschichte des Wissens braucht es Zeit, bis Erkenntnisse reifen und die
Spreu vom Weizen getrennt werden kann.
Postmoderne Physik, weil die
Implikationen der modernen Physik noch nicht vollständig begriffen
wurden und es vielleicht noch einige Zeit dauert, die mit der
vollständigen Überwindung alter Vorstellungen einher gehen muss.
Bislang ist offensichtlich noch viel Spreu im Spiel, so dass etwa die Relativitätstheorie sogar manchmal in Frage gestellt wird, oder wie bloß neue Verzerrungen über bestehende Fakten geschaffen werden, die mehr den Vorlieben als wie den Tatsachen entsprechen - gleichwohl ist es natürlich auch so, dass vieles eben genau von diesem Standpunkt, der Perspektive abhängt. Man weiss nicht so recht, was man von den verschiedenen Ansichten halten soll - die Neigung des Menschen sich an die Mehrheit der Herde zu halten, wird dann eklatant, wenn die Klippe in Sicht kommt. Aber es scheint keine reale, sondern imaginäre Klippe zu sein. So wie selbst die Quantentheorie supra-imaginär ist, da wir Messinstrumente brauchen, um in diese Ebene vorzudringen. Wir verhalten uns wie im Kino, und vergessen, dass wir selbst den Film eingelegt und auf die Leinwand ausgerichtet haben. Die Welt, die wir beobachten, ist vielleicht nur so, weil wir einen bestimmten Standpunkt dafür einnehmen, einen materiellen, grob makroskopischen Standpunkt. Wie der Fisch im Wasser, kennen wir damit keine anderen Standpunkte, sofern es diese gäbe.
Ob
folgender Artikel von Norbert Moch bereits wirklich die Umrisse einer
adäquaten Vorstellung der neuen Physik zeigt? Der Urknall wird in
Frage gestellt, ein Äther wird erwähnt, und sogar die Dualität
zwischen Teilchen und Welle auf Wirbelringe des Äther zurückgeführt.
Möglicherweise stellen diese Ansichten nur eine selektive Wahl der
Möglichkeiten auf. Ein Urknall erscheint mir persönlich sogar aus
esoterischer Sicht wahrscheinlicher, als wie ein Universum, das schon
immer unveränderlich existierte - ein solches Universum liesse die
Frage offen, woher denn das Universum kommt (von nichts kommt
nichts!). Man müsste sich vielleicht fragen,
ob eine
zukünftige Physik wirklich einheitlich sein kann, und es nicht eher
verschiedene Richtungen geben wird.
Eine dieser Richtungen muss aber
annähernd klassisch werden, also verbindlich, so wie die
momentane Physik. Sonst gibt es keinen Grund von einer postmodernen Physik zu sprechen.
http://www.norbertmoch.de/...PostmodernePhysik-Wilhelm-M.-Bauer.htm
Eine Kritik an der Widerlegung des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik findet sich übrigens bei G. Bruhn: http://www.mathematik.tu-darmstadt.de/~bruhn/2_KUGEL.HTM
So
wie es scheint, ergibt das von Bauer erwähnte Experiment selbst wieder
ein geschlossenes System und der 2. Hauptsatz ist immer noch gültig.
Das Verhältnis der aktuellen Physik zu ihren Voreingenommenheiten analysiert auch folgender Artikel von Helmut Hille. Er hebt darin besonders hervor, dass die zukünftige Physik sich allein auf das beschränken sollte, was sie auch beobachten kann, um alles Metaphysische anderen zu überlassen. Generell bin ich derselben Meinung über positivistische Wissenschaft, wenn dies auch nur die übliche Naturwissenschaft betrifft (es wäre schon dürftig, wenn es keine Theorien mehr über Dinge geben könne, die das Sichtbare überschreiten).
Auch für diesen Artikel muss man letztlich eine selektive Auswahl unterstellen - es wäre auch anders kaum denkbar, denn sonst müssten wir nicht von postmoderner Physik sprechen, die wir noch nicht kennen.Bestimmte Vorstellungen mögen theoretisch fundiert sein - diese Theorien funktionieren deshalb ja auch. Es ist die Frage, und obige Autoren stellen diese teilweise, ob es ausreicht, das Beobachtbare auf diese Weise zu erklären, oder es notwendig ist, die Theorien zu erweitern, oder ob es nicht auch andere Erklärungen gibt.
Ich glaube, es ist naheliegend solche grundsätzliche Fragen zu stellen, was allein dadurch plausibel wird, da (nach bisherigem Verständnis der Physiker) die beiden als überaus solide geltenden Relativitätstheorie auf der einen Seite und die Quantentheorie auf der anderen Seite einander widersprechen, bzw. sie zu einem Universum führen müssten, das wir gegenwärtig aber nicht beoachten und belegt finden.
Was ist die Postmoderne nicht schon oft erwähnt worden, in Literaturtheorie, Wissenschaftstheorie, Kultur, Politik, moderne Soziologie - und wie sehr berührt sie stets das Überschreiten bisheriger Paradigmen. Es fällt auf, dass das bisherige Wissen auf eine Komplexität hinweist, die mit den üblichen, will sagen anerkannten Mitteln nicht mehr erfassbar ist.
Der Weg in die Postmoderne muss einen verlässlichen Boden bilden, der vor allem in der Konsenfähigkeit einer neuen Betrachtungsweise besteht. Kurzum, die Erkenntnisse der Komplexität und das, was diese Komplexität an weiteren Forderungen mit bringt, müssen sich noch durchsetzen - aber man spürt bereits den Weg, und so bezeichnet man die Ziele als Postmoderne.
Jung, Sheldrake und die Quantenphysik. Ein sehr guter Artikel, der auch näher heranführt zu einem angemessenen Verständnis der Archetypen nach C.G. Jung.
Mich erstaunt, dass ich die Bücher von Sheldrake seit mehreren Jahren verlegt habe, und sie zudem nie gelesen habe - aber vor kurzem, bevor ich den Artikel von Werner Held entdeckte, zu ähnlichen Gedanken und Konzepten kam - bezüglich Energiefeldern, Synchronizitäten und (direkter wie auch komplementärer) Anziehung des Gleichen.
Nämlich diverse Sachverhalte mit der "Gleichschwingung
ähnlicher Formen über Zeit und Raum hinweg" zu erklären. Ich fasse dies
als Zeichen für ein Gespür um diese Realitäten an, ein Gespür für
Wahrheit, so dass unabhängig voneinander verschiedene Menschen zu
denselben Konzepten kommen.
Mich
wundert ein wenig, dass die etablierte Wissenschaft so stur daran
festhält, diese Sachverhalte komplett auszublenden. Sollten es andere
sein, diese Phänomene theoretisch zu untermauern, könnte man beinahe
meinen, es sei schlecht bestellt um diese Wissenschaft, die zwar sehr
gut die Oberfläche der Dinge untersuchen kann, aber bald mit ihren
reduktionistischen, vereinfachten Erklärungsmodellen als ziemlich, ja
total rückständig gelten wird.
Das Erforschen des Higgs-Feldes könnte einiges über die Astrologie wie auch das Kartendeuten zutage bringen, was nämlich die Relevanz der Symbole in ihrer Verschränkung mit Lebensvorgängen anbelangt, was Synchronizität anbelangt, aber auch die spontane Gestaltbildung und Schöpfung von Gestalten aus bislang unbekannter Ursache (gewöhnlich als Zufall und Wahrscheinlichkeit beschrieben). Es ist allerdings auch Skepsis angebracht, ob das Higgs Feld wirklich Aufschluss über diese Sachverhalte aufzeigen kann.
Die Relativitätstheorie wird oft vernachlässigt. Ich möchte keineswegs alles mögliche anführen, um Astrologie zu belegen. Aber dass die Zeit, die etwas von fernen Planeten bis zu uns braucht, relativ ist, also mit der Geschwindigkeit auch "relativ weniger Zeit vergehen wird", könnte einiges plausibler machen (für den Verstand).
Es gibt diese Relativität nicht nur als Theorie, sondern etliche Versuche haben das Ergebnis gebracht, dass die Zeit mit der Geschwindigkeit relativ langsamer vergeht. Würde man zwei Menschen nach einem Jahrzehnt miteinander vergleichen, von denen der eine die ganze Zeit mit Lichtgeschwindigkeit reiste, und der andere bewegungslos verharrte, würde man feststellen, dass der, der reiste, viel jünger ist, als wie der zweite.
Das Higgs Feld könnte das wichtigste Puzzleteil bedeuten, es könnte auch nur ein weiteres Puzzleteil bedeuten, das auf ein anderes wichtiges Puzzleteil hinweist. Wo wir wieder bei den Schachteln wären, die bei Öffnung einer Schachtel zum Vorschein kommen. Das Higgs Teilchen wurde in den letzten Jahren ziemlich popularisiert, machen wir uns selbst ein Bild:
FAZ-Net Artikel zum Higgs Feld
Higgs Feld Diskussion und über den in der Physik neuerdings nötigen ÄTHER:
(dort Experiment Michelsen Morleys -Link klicken):
http://www.achtphasen.net/index.php/2008/08/27/p732
Erklärung Higgs Feld
http://www.scinexx.de/dossier-detail-347-5.html
Und hier:
"Wieviel
Beweise, von denen jeder einzelne bisherige stichhaltig ist, braucht
`die Wissenschaft´ eigentlich noch, um endlich zuzugeben, daß es den
Äther gibt? "
http://www.kosmosphysik.de/02AETHER.HTM
Teilchenbeschleuniger Experiment:
http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~q61/higgs.html
Focus Online, Physik:
Das Teilchenn Gottes
http://www.focus.de/...-das-teilchen-gottes.html
Spiegel Online, Physik:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,560747-2,00.html
Was ist das CERN, was ist das HIGGS-Teilchen?
http://www.drillingsraum.de/cern/cern_higgs.html
Die telepathische Verschwörung der Higgs Teilchen kurz nach dem Urknall
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/246143.html
Gebrochene Symmetrie (über das Standardmodell ELEMENTARTEILCHEN), auch urz über Higgs Teilchen
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/969643&_z=859070
NZZ-Online über das Higgs Teilchen
http://www.nzz.ch/.../hallo_higgs_1.750148.html
NZZ-Online über Peter Higgs
http://www.nzz.ch../zu_besuch_bei_mister_higgs_1.742064.html
Interessant
hier der Hinweis, dass die Gravitation schwächer wirke als die anderen
drei Kräfte; darunter auch über Higgs
Teilchen:
http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_h03.html
Weitere Infos mit manchen erhellenden Details, auch wenn man nicht alles versteht:
http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=8807
F.
Capra: "Wir haben es also mit einer Quantenebene zu tun, auf der es
keine festen Objekte gibt und auf der klassische Begriffe nicht gelten.
Und dann, sobald man zu immer höheren Komplexitäten gelangt, treten
irgendwie klassische Konzepte in Erscheinung?"
Geoffrey Chew: "Genauso ist es". [1]
Carlos Castaneda, und mehr noch der Begriff des Schamanismus in essentieller Reinform, legt den entscheidenden Wert aller Erkenntnisse auf den praktischen Bezug.
Was nützt es, alles über das sichtbare der Dingwelt zu wissen, und für sein Leben oder für sich selbst mit dem Wissen nichts anfangen zu können?
Der Intellekt will das Sichtbare einordnen können. Und da die Erfahrung des Wirklichen anstrengender ist, scheut sich der Intellekt nicht davor, das Wirkliche zu dem zu machen, was es für den Intellekt scheinbar ist. Der Intellekt in seiner modernen Gepflogenheit übergeht die Wahrheit des Wirklichen, indem der Intellekt das sichtbare Räumliche höher bewertet als das unsichere nicht Sichtbare. Er greift über zu vielen anderen, seiner Einfachheit widersprechenden Ideen über die Wirklichkeit, indem er ihnen den Rang des Gültigen abspricht.
In einer anderen Betrachtungs-Weise ähnelt dies dem Krebstumor, der in andere Organe ausstrahlt und seine Metastasen bildet. Wirklichkeit wird vernichtet. Die Krankheit Krebs ist eine Zivilisationskrankheit, das heisst, sie grassiert gerade heute erstaunlich umfassend. Wirklichkeit kann aber nicht vernichtet werden, sie drängt sich dann als Geschwulst umso stärker auf. So oder so.
Gegen diese Vormachtstellung der Fremdbestimmung durch den Intellekt und der Verdrängung des Wirklichen durch ihn, kann man nur selbst etwas tun und sich eine Haltung aufbauen, die gesünder und authentischer das Leben selbst zum Zentrum macht, und nicht indem man einen beschränkten und Wirklichkeit verdrängenden Fokus auf irgendeinen Ausschnitt des Lebens zum Zentrum macht, was gar nicht vorgesehen ist.
"Die Welt ist all das, was hier beschlossen ist: das Leben, der Tod, die Menschen und alles andere um uns her. Die Welt ist unbegreiflich. Wir werden sie nie verstehen; wir werden niemals ihre Geheimnisse ergründen. Darum müssen wir die Welt nehmen, wie sie ist: als ein Mysterium." [a]
"Wenn nichts sicher ist, bleiben wir wachsam, stets auf der Hut. Es ist spannender, nichts zu wissen, hinter welchem Busch sich der Hase versteckt, als so zu tun, als wüssten wir alles." [b]
"Wir sind Menschen, und es ist unser Los, zu lernen und in unvorstellbare neue Welten geschleudert zu werden." [a]
"Die Augen des Menschen können zwei Funktionen erfüllen: die eine ist, Energie im Universum fließen zu sehen, und die andere ist, 'die Dinge dieser Welt anzuschauen'. Keine dieser beiden Funktionen ist besser als die andere; die Augen nur im Anschauen zu üben ist aber ein schändlicher und unnötiger Verlust" [a]
Weitere Artikel zum Thema:
Versuche die Astrologie zu erklären
Naheliegende Ansätze als Erklärungsrahmen der Astrologie.
Über energetische Felder und Synchronizität und anderes.
Einbildung, Glaube, Wissen
Wie
man Einbildung von Wissen unterscheiden kann, und wie letzten
Endes jede Erkenntnis, auch die verstandesmässige Logik immer vom
grundsätzlichen Vertrauen in wahrgenommene Inhalte abhängt.