Edelsteine nehmen mit der Zeit Energie auf.
Die energetische Aura eines Steins wird in irgendeiner Weise verdichtet durch direkte Berührung, die Atmosphäre eines Raums in dem sich Menschen aufhalten, und natürlich durch die unbewusste wie bewusste Aufmerksamkeit, die man dem Stein, oder aber der Atmosphäre eines Raums zufügt.
Von Zeit zu Zeit kann es daher sinnvoll sein, einen Stein zu reinigen.
Normalerweise ist es nicht so, dass jeder Besuch von Freunden oder anderen nun die Steine erheblich beeinflussen würde.
Wenn man in eine bereits gefärbte Tasse Tee ein Farbmittel gibt, so muss erst eine Schwelle erreicht werden, damit der Tee sich verfärbt. Ein einzelner Besuch eines noch so unangenehmen Zeitgenossen kann hier keine besondere Energien verwurzeln, wenn man nicht selbst daran mitwirkt - zB indem man währenddessen mit dem Stein intensiver arbeitet und über längere Zeit; man kann allerdings an einem Turmalin manchmal bemerken, dass er nach einem einzigen stressigen Tag in der Stadt schon einigermaßen aufgeladen werden kann; zunächst ist er sehr warm, aber das muss noch nichts bedeuten; für diese "Ein Tages"-Zwecke der Reinigung reichen eigentlich kurze Zeiten der (sanften) Reinigung, zB mit Amethysten oder auch Bergkristallen , aber man kann damit auch noch warten.
Die Frage nach einer möglichen oder nötigen Reinigung kommt eben immer
auf die Zeit der Beanspruchung an. Am besten man entwickelt mit der
Zeit auch ein Gespür für diese Energien. Oder einen ungefähren
Eindruck, wann es an der Zeit ist und verlässt sich nicht auf
irgendeine Idee darüber, wann es an der Zeit sein sollte. Alles was ich
in diesem Artikel an Zeiträumen angebe, beruht auf meiner eigenen
Erfahrung im Umgang mit den Steinen. Zu gegebener Zeit will ich die
Zeiten, wie lange man die Steine bestimmten Dingen aussetzen kann noch
mal überprüfen, und auch für einige Steine genauer angeben. Doch
zuweilen reichen mir folgende Faustregeln, und ich habe
gute Erfahrungen damit gemacht. Ich will betonen, dass ich selbst
über ein gewisses Gespür für die Steine verfüge, doch wie alle Dinge
entwickelt sich dieses und man ist vielleicht an irgendeiner Stelle
etwas ungenau gewesen. Daher bitte ich unbedingt, die Zeiten als
Richtlinien zu verwenden. Es ist gerade beim Salz ganz wichtig, die
Lagerzeit der Steine darauf nicht zu intensiv werden zu lassen.
Jedenfalls, das eigene Arbeiten mit dem Stein, und die eigene Befindlichkeit sind massgeblich für die energetische Beeinflussung eines Steines. Gerade in diesem Bezug ist eine Reinigung von Zeit zu Zeit sinnvoll, um dem Stein ein Stück seiner Identität und damit Strahlkraft zurückzugeben.
Die
sanfteste Methode besteht darin, mit Amethysten zu reinigen.
Am
besten
ist natürlich eine Druse.
Wer noch keine genügende Anzahl von Amethyst
Rohkristallen hat, sollte das Geld nicht scheuen und sich beim
nächsten Weihnachtsmarkt oder ähnlich günstigen Einkaufsgelegenheiten
eine Anzahl von Amethyst Rohkristallen zulegen.
Ich selbst habe eine
Fläche (etwas größer als ein DIN A4
Blatt) mit Amethyst Rohkristallen ausgelegt, weniger Handschmeichler.
Auf diese Fläche lege ich
regelmässig und im Wechsel meine Edelsteine. Auf diese Weise reinige
ich kontinuierlich meine Edelsteine.
Manchmal
gönne ich den Amethysten
eine Ruhepause. Obwohl ich glaube, dass man sie bei guter Behandlung
gar nicht mal reinigen muss oder ihnen eine Ruhepause geben bräuchte.
Das bedingt dann aber sie nicht zu überfordern mit dem Entladen
von Steinen, was gleichzeitig in der Masse von auf dem Amethyst
gelagerten anderen Edelsteinen ja eine gewisse Belastung der
Amethyste darstellen würde. Die zu reinigenden Steine würden
natürlich die Energie des Amethysten erst mal etwas dämpfen; hat
man das dann längere Zeit so gemacht, und Tag für Tag eine grössere
Anzahl Steine auf einer nicht genügend großen Masse von Amethysten
reinigen bzw. entladen, merkt man, wie der Amethyst eine Ruhepause
benötigt. Man kann dann entweder die Amethyste eine Zeit lang
abgedunkelt lagern, oder einfach einen halben bis ganzen Tag Hämatite
zum Reinigen der Amethyste verwenden, die man auf den Amethyst auflegt;
zum Abschluß nach diesen 12 oder 24 Stunden kann man dann ein paar
Bergkristalle, die zuvor gereinigt wurden (mit Hämatiten, Amethysten,
Salz oder beim Bergkristall auch mit lauwarmen bis warmen Wasser).
Ich bewahre zwar ständig auf dem Amethyst Steine auf, aber nur so viele, wie sie bald bereinigt dann auch den Amethysten etwas gutes tun - denn indem Steine darauf lagern, stimulieren sie in ihrer bereinigten Form die Amethyste. So kann man eigentlich sehr lange Zeit (Monate) Steine auf dem Amethyst lagern. Nur eines sollte man sehr bedenken: Die schöne violette Farbe geht unter der Einwirkung von Photonen zugrunde und die Steine werden blass. Daher bewahre ich meine Amethyste unter einem Tuch auf. Das schiebe ich bei Bedarf einfach beiseite.
Und manchmal, sehr selten (etwa einmal in ein bis zwei Jahren), entlade ich Amethyste unter lauwarmen Wasser und befreie sie auf diese Weise auch von evtl. Staub, der sich leicht zwischen den feinen Kristallen ablagert.
Manchmal lege ich meine Hämatit Kristalle für ein bis zwei Tage auf die Amethyst Kristalle. Das tue ich vielleicht ein Mal in einem oder zwei Jahren Abständen. Dabei sollten von der Masse her die Hämatite nur maximal 2/3 ausmachen. Bei doppelt so vielen Hämatiten wie Amethysten würden wohl so 20 Stunden eine wichtige Schwelle ausmachen, die man nicht überschreiten sollte. Ich mache es von einem Gespür abhängig, und habe gemerkt , dass es nicht immer so lange dauern braucht. Man sollte den Steinen so wenig Belastung (in einem gewissen Sinne "Be-Arbeitung") wie nötig aussetzen, ohne deshalb auf ihren Nutzen verzichten zu müssen. Einige Kristalle lagere ich eigentlich ständig auf dem Amethyst, notfalls auch ein paar Bergkristalle usw. aber nie zuviele! Und ich wechsle sicherheitshalber auch die Steine ab in Abständen von Monaten. Diese Amethyste und so gerinigten Steine machen einen guten Eindruck.
Allgemein gilt in Bezug zur Reinigung: grössere Rohkristalle vertragen einiges mehr als wie kleinere oder polierte Steine.
Bei Amethyst hat man den Vorteil, dass die Amethyst Kristalle einen auf ihn lagernden Stein zugleich entladen als auch wieder aufladen.
Man sollte seine Erfahrungen sammeln, wie es ist, wenn man einen Stein lange auf einen Amethyst Kristall gelagert hat, denn es scheint dieser Stein dann für kurze Zeit von dem Amethyst ein wenig energetische Schwingung mitbekommen haben. Es kann auch auf den Stein ankommen.
Der Amethyst ist ein sehr spiritueller Stein; ein Stein um sich der inneren Blockaden zu entledigen
und einer höheren Bewusstseinsebene anzunähern, oder der Seele
oder einfach nur dem Spirituellen
zuzuwenden.
Das
ist nicht immer einfach, und hängt auch davon ab,
welche Art von Steinen einem persönlich zusagen (ich liebe zwar den
Amethyst, aber gleichwohl ist er für mich kein einfacher Stein -
in Situationen, wo ich mir persönlich einen Stein als "Weggefährten"
aussuche, ist
es nicht grundsätzlich der Amethyst; aber wenn ich ausgeglichen bin
finde ich ihn faszinierend und man kann nicht anders sagen als:
okkult).
Daher
muss man das vielleicht bedenken, wenn man mit dem (durch Amethyst
gereinigten)
Stein sofort arbeiten möchte, etwa für Meditation oder ähnliches. Es
kommt ganz auf die Verträglichkeit momentan und grundsätzlich an. So
könnte
die Wirkung der Arbeit mit einem anderen Stein, der zuvor auf dem
Amethyst lagerte, subtil von dem Amethyst beeinflusst sein, obwohl man
mit
dem Amethyst Archetyp nicht arbeiten wollte.
Doch
eigentlich kann man
diese leichte Aura rasch durch die eigene Aufmerksamkeit beseitigen
(womit man andererseits natürlich auch die frische Reinheit, die der
Stein ja gerade erhalten hat, wieder mit einem Gewicht versehen kann,
wenn man dabei zu forsch vorgeht), oder durch kurze ; oder durch einige Tage Lagerung an Bergkristallen oder
Abstinenz von allen Einflüssen.
Manche Steine wie Aventurin scheint das ichts auszumachen.
Auf Bergkristallen bekommt der Stein jedenfalls noch mal eine kleinere
belebende Reinigung.
Bergkristalle allein reinigen einen Stein meiner Erfahrung nach nur, wenn der energetische "Schmutz" nicht so gross ist - es scheint, als würde der Bergkristall nur die Oberfläche bereinigen, aber den Kern an energetischer Verdichtung unberührt lassen - es kann auch darauf ankommen, ob man den Bergkristall "magisch" benutzen kann, das soll heissen, wenn man so was wie eine Aufmerksamkeit aufbringen kann für die Beeinflussung der strahlenden Wirkkraft des Bergkristalls, mit der man womöglich einen anderen Stein sozusagen in seiner energetischen Struktur (Polarität und magnetische Ausrichtung) zurechtrücken könnte.
Sowieso
kann man manche Edelsteine auch unter lauwarmen Wasser reinigen. Man
kann
die überschüssige und belastete Energie auch in gewisser Weise unter
dem laufen Wasserhahn
abschütteln mit drei oder vier schlenkernden
Bewegungen des
Handgelenkes, während man sie unter dem Wasserstrahl hält. Das hat sich
erfahrungsgemäß auch bei allen Dingen bewährt, die einem Stress
ausgesetzt waren. Ganz einfaches Beispiel: In der Küche wird Nahrung
zubereitet, die Lebensmittel in die Hand genommen, der Ehemann kommt
nach Hause und dann wird erst mal los gebrüllt, während man das
Lebensmittel in der Hand zubereitet (sowieso: wenn man irgendetwas
anbrüllt, und mit negativer Energie belädt, bleibt die Sache davon erst
mal eingehüllt). Dieses Beispiel habe ich lange Jahre so in meinem
Elternhaus erlebt, und daher habe ich in diesem Bezug (mit durch
Stimmung und Laune aufgeladenen Dingen) auch einen Teil meiner
Erfahrungen sammeln können.
Die
Berührung mit Wasser sollte vorzugweise nur bei
Quarzkristallen erfolgen, weniger bei eisenhaltigen Materialien und
dort
nur bei solchen Steine, die eine verhältnismässig glatte Oberfläche
haben (sofort
und gut abtrocknen!).
Der Hämatit also kann durchaus mit lauwarmen
Wasser gewaschen werden, aber nicht länger als eine halbe Minute und
sofort gut abtrocknen. Auch einen Fön nicht scheuen, wenn man das nicht zu lange macht.
Wasser von Sandstein wie
Jaspis sollte man ebenfalls nicht trinken . A
Auch Sandsteine wie Jaspis sollten nicht mit Wasser gereinigt werden (bei geschliffenen Jaspis-Steinen nicht so tragisch); ein Jaspis als Rohkristall nimmt das Wasser leicht auf und verändert evtl. leicht seine sandige Struktur. Ausserdem werden dabei auch Mineralien zu einem kleinen Teil ausgewaschen. Und man entdeckt auch, dass oxidierende Mineralien darin sind und sich hässliche Flecke auch grüne (Kupfer) auf einem Lanschaftsjaspis bilden können.
Sogar
ein Baden mit Edelsteinen sollte man daher nur mit solchen, die
einerseits unbedenklich in ihrer Zusamensetzung sind, und die man
nicht an sein Herz gebunden hat - es ist schon wahr, dass die
Schwingung eines Edelsteins sich auf das Wasser leicht überträgt, aber
ob dieser eher geringe Effekt sich lohnt, im Verhältnis mit
der Belastung, die dieser Stein erfährt?
Jedenfalls bade
ich selbst lieber mit allerhand Kräutern oder Laub, denn auch
diese Substanzen übertragen ihre Schwingungen und ich will meine
Edelsteine nicht dieser Tortur aussetzen. Vielleicht kann man dafür
einige "minderwertige" Steine heranziehen. Die Mineralien werden durch
das Wasser freigegeben und wie in der Natur ist es ein natürlicher
Prozess, wenn auch mal etwas zuende geht (namentlich ein durch Baden
ausgelaugter Stein). Man braucht keine Moral darum machen.
Es
ist nur bei sehr guten Steinen natürlich irgendwo schon recht
"unethisch" gegenüber dem Stein, solche zu zerstören und ihrer Kraft zu
berauben. Aber geringfügige Steine stellen einen ganz anderen
Sachverhalt auf.
Bei allen porösen Materialen sollte man jedenfalls vorsichtig sein: Glimmerarten (Fuchsit, Lepidolith oder Muskovit),
die vom Wasser sogar geschädigt werden oder abblättern könnten - vor allem bei
längerem
Aussetzen und regelmässigem Wässern.
Man
kann das vielleicht einmal tun, wenn man sie neu gekauft hat und sollte
es bei
bestimmten
Steinsorten nicht, und auf keinen Fall zur Regel machen. Quarzsteine und
andere feste Materialien kann man natürlich bedenkenlos wässern, aber
nie unter heissen Wasser (maximal 25°-35°).
Türkis verträgt kein warmes Wasser! Ich würde den Türkis überhaupt nicht mit Wasser reinigen. Vielleicht kann man das bei glatten Türkisen kurz mit kaltem Wasser tun.
Eine andere Methode ist das Entladen der Edelsteine mit Hämatit-Kristallen. Auch diese Metthode ist in der Regel vielversprechend. Entgegen ersten Befürchtungen scheint es bei ausgesprochen längerem Entladen nicht bei allen Steinen eine negative Wirkungen zu haben; doch es kann sein, dass bei über 24 stündiger Entladung manche Edelsteine energetisch "kalt" werden.
Ich würde deshalb die Steine auf Hämatit-Kristallen nicht über eine längere Zeit (an einem zeitlichen Stück) lagern um sie zu entladen.
Die Dauer einer Entladung hängt auch vom Stein ab, auf die Art und auf die Größe. Und der Menge der Hämatitkristalle in der Masse. Wenn es ein grösserer Rohkristall ist, kann man durchaus 24-30 Stunden entladen. Bei kleineren Kristallen sollte man 20 Stunden nicht überschreiten, oder eine Pause zwischen schalten und dann noch mal 5 Stunden drauf legen. Es kommt dabei auf die Art des Steins an und wie man seine energetische Verschmutzung einschätzt.
Ein Turmalin hält viel kompakter seine Information zurück und ist auch stabiler in seiner energetischen Struktur. Er benötigt daher auch etwas längere Entladezeit, und man kann solche Steine eine gewisse Zeit auf den Hämatitkristallen lagern (30 Stunden an einem Stück). Ein oder zwei Tage Pause und dann ein paar zusätzliche Stunden der Entladung können hier den Effekt der Reinigung vervollständigen, wenn die 30 Stunden nicht ausreichen.
Man kann den Stein in der Zwischenzeit auf Bergkristallen lagern, um ihm für die abschliessende Prozedur etwas Kraft zu geben. Man macht nichts verkehrt, wenn man die Steine als quasi lebendige Wesen betrachtet, mit denen man sorgsam umgehen sollte.
Es gibt andere Edelsteine, die sich schneller entladen und daher auch nicht so lange Entladungszeiten brauchen, und offensichtlich auch nicht immer so gut vertragen (Achate sollte man nach 20 Stunden generell von den Hämatiten entfernen).
Umso grösser der Stein, und je kleiner der Haufen Hämatit, desto länger die Reinigungszeit (bis maximal 36 Stunden). Man sollte hier unbedingt eigene Erfahrungen sammeln, und intuitiv zu spüren versuchen, wann ein Stein noch "belastet" von einer gewissen Energie ist, die sich einlullend, neblig, verdichtet oder trüb zeigt (diese Energie zeigt sich natürlich nicht direkt, aber man spürt es in einer Weise, dass man schon von einer Offensichtlichkeit sprechen kann; Stichworte: Intuition, ganzheitliche Wahrnehmung, Aura, Atmosphäre des Steins, Energie, Polung usw.).
Ansonsten bei übermässigem Entladen/Reinigen werden die Steine ausgelaugt und können energetischen Schaden nehmen. Oder sie haben eine gewisse "Kälte" in der Energie.
Eine sehr effektive Methode besteht darin, einen Schüssel mit Salz aufzustellen (umso grösser und umso mehr Salz: desto effektiver), und einen Edelstein darauf zu legen und so zu "reinigen". Ohne Wasser.
Beim Salz sollte man zunächst das Verhältnis zwischen Größe des Edelsteins und Masse des Salzes miteinander vergleichen. Umso grösser die Salzmenge, desto kürzer die verträgliche Lagerzeit für den Stein. Umso grösser der Stein, desto geringfügig länger die verträgliche Lagerzeit.
Man sollte bedenken, dass diese entladende Wirkung sehr stark
ist, so dass man
einen Stein niemals länger als vielleicht durchschnittlich 6-14
Stunden dieser Wirkung aussetzen sollte. Man kann auch
eine Pause von ein oder zwei Tagen dazwischen schalten (währenddessen
auf Bergkristallen lagern oder auf einen Haufen anderer (bereits
gereinigter) Edelsteine. Und die Zeit der
Entladung auf vielleicht 24 Stunden ausdehnen (mit Pausen) - aber
nur bei solchen,
die darauf wirklich angewiesen sind (Turmaline zum Beispiel) oder bei
besonders grossen Steinen bei geringer Salzmenge (wenn Salz doppelt so
viel vorhanden ist wie die Masse des Steins hergibt; das wäre in diesem
Fall noch relativ wenig Salz).
Ansonsten ist mit 14 Stunden schon eine kritische Schwelle erreicht. Das kann man ruhig als Faustregel nehmen. Die Sicherheit läge meines Erachtens bei 10 Stunden, wo man nichts schief machen kann, selbst bei sehr viel Salz.
Es genügt eine
Salat-Schüssel oder eine kleinere Waschschüßel aus Plastik, in die man sechs oder mehr handelsübliche Päckchen Salz schüttet.
Ich
lege ein Blatt Papier auf die Schale Salz und dann den Stein, ob
Amethyst oder Türkis usw. einfach auf das Papier.
Diese Schale Salz kann man noch lange Zeit (1 Jahr und mehr) aufbewahren und für Reinigungszwecke gebrauchen. Das Salz kann man nach und nach auch in einen Plastikeimer schütten und in den Keller stellen, denn es nimmt Feuchtigkeit auf und kann dazu beitragen, Schimmelbildung zu verhindern. Dabei sollte man übrigens bedenken, dass in dem Umraum des vielen Salzes die Feuchtigkeit konzentriert wird, bevor sie vom Salz aufgesogen wird. Das bedeutet oft (paradoxerweise aber physikalisch logisch), dass an den Stellen, wo man das Salz aufstellt, es besonders feucht neben dem Salz werden kann. Stellt man dort Papier auf, kann es durch die angezogene Luftfeuchtigkeit verderben, oder es bildet sich an schimmelanfälligen Stellen erst recht Schimmel. Man muss daher einen von sich aus schon recht trockenen Ort für das Salz finden (zum Beispiel gibt es meist in einem an sich feuchten Keller irgendwo eine Ecke, wo es nicht ganz so feucht ist wie in anderen Ecken).
Man
sollte also bedenken, wo man die Salz-Schale in dieser Zeit
hinstellt, wo man sie nicht benötigt. Das gilt auch für eine kleinere Menge Salz.
Stellt man das Salz nahe seinen
geliebten Kristallen, braucht man
sich nicht wundern, dass sie irgendwann keine Wirkung mehr
haben, oder irgendwie leer geworden sind (wenn die menge des Salzes sehr gross ist). Achate
scheinen besonders empfindlich zu sein,
lassen sich dafür aber auch leichter entladen bzw. energetisch
reinigen. Bei denen würd ich glatt sanfte Methoden bevorzugen und das Salz nur 6 Stunden entladen, was aber gut geht.
Hat man seine Steine in der einen Ecke des Raumes, stellt man
einen (kleinen) Eimer oder Schüßel mit dem Salz zum Beispiel einfach in die andere Ecke. Natürlich reinigt das Salz auch
die Atmosphäre des Zimmers und kann belastete Energien regelrecht
aufsaugen. Irgendwann muss man das Salz entsorgen.
Es
ist nicht zu empfehlen, einen Stein zunächst in normales (salzloses)
Wasser zu legen, und
dann den Wasserbehälter
mit dem Stein darin
auf das Salz zu legen- selbst wenn das Wasser, in dem der Stein liegt,
nicht salzhaltig ist. So tut man es manchmal, weil man
die entladende Wirkung beschleunigen möchte! Das empfiehlt M. Ginger,
aber ich kann dies nicht empfehlen. Das geht zu sehr auf die
Struktur. Bei Turmalinen könnte man das tun, aber viele andere Steine
(vor allem Chalcedon) sind einfach zu empfindlich. Und verlieren auch
zu viele Mineralien,
also Substanzen auf diese Weise der alleinigen Wässerung - aber das
Salz scheint dies auch quasi als Ausstrahlung oder energetisch zu
verstärken.
Auf diese Weise habe ich meine
Chalcedone - selbst in einem salzlosen Wasserbad auf einer grösseren
menge Salz - entlaugt. Sie verloren merklich ihre hellblaue
Farbe! Ich gehe davon aus, dass das Wässern auf Salz (selbst bei
Lagerung des Steins in einem salzlosen Wassergefäß) generell für alle
Steine ein bisschen zu auslaugend wirken könnte. Genauer geprüft habe
ich es allerdings nicht wirklich, was man sicher verstehen wird.
Jedenfalls genügt die bloße Lagerung auf einem Blatt Papier über dem
Salz völlig.
Ansonsten
ist übrigens das Buch von Michael Ginger das beste Buch über Edelsteine
(Lexikon der Heilsteine), auch was die heilkundliche Beschreibung darin
angeht. Sehr zu empfehlen.
Wenn
man etwas
feinfühlig
ist, kann man auch merken, wie ein Stein entladen wird,
und braucht sich nicht mehr um Richtlinien der Zeit zu kümmern sondern
kann einschätzen, anhand der "Aura", wann der Stein genügend rein ist.
Meine Zeitangaben sind vorsichtig, weil ich hier keine falschen
Maßstäbe setzen will. Und ich einige Erfahrungen gemacht habe, wo ein Stein später nicht mehr so war, wie ich ihn kannte.
Man muss selbst entscheiden, ob ein Stein evtl.
auch längere Entladungszeit benötigt, sollte aber - so meine Erfahrung
- bei Salz keineswegs mehr als 24 Stunden am Stück entladen, bei
Hämatit auf
keinen Fall mehr als drei oder vier Tage (das aber sollte man dann nur
bei grossen oder schwer zu entladenen Steinen tun, und nur mit
Unterbrechungen), bei Amethyst ist es egal.
Eine kleine Anekdote sei angebracht: Meine Mutter putzte den
Schrank
immer so gründlich, dass der Lack abging, weil sie meinte, der
Putzlappen nimmt noch Dreck auf. Dabei war der Dreck ja der Lack. Der
Lack ging ab, weil sie ein scharfes Reinigungsmittel verwendete.
Das
heisst, man muss sich im Klaren sein, was zum Stein gehört, und was
wirklich energetischer Schmutz ist. Das gilt besonders, wenn man die
Aura des Steins versucht zu erspüren, und den Verschmutzungsgrad.
Auf diese Weise der Aura kann man auch feststellen, wie schmutzig (verdichtet) bald das Salz an sich wird.
Ich würde diese Methode der Salzreinigung für alle neuen Steine grundsätzlich empfehlen. Wenn auch meist nur ein paar Stunden nötig sind (meine persönl. Regel für neue Steine: 4 Stunden).
Danach aber würde ich die Salzreinigung nur noch sporadisch anwenden. Hat man keine Amethyst Kristalle, bleibt einem wohl nur diese Methode. Ich halte wenig davon, dass man einen Stein so viel zumutet und ihn zum Beispiel alle drei Monate dieser Prozedur aussetzt.
Das kann man für einige wenige Steine tun - aber man sollte auch
nicht
immer bis an die Grenze gehen, sondern vielleicht so 5 Stunden je
Monat insgesamt.
Und man sollte es eher vom Gefühl und Eindruck
abhängig machen. Zwei Stunden sind für mich überhaupt kein Problem und
mute ich durchaus jedem Stein schon mal in Abständen von Wochen zu,
wenn ich sie etwa oft getragen habe.
Mittlerweile reinige ich aber nur noch unter Amethyst.
Ich
halte nur sehr wenig davon, einen Stein an der Sonne aufzuladen.
Wenn
man das tun möchte: Es wird gesagt, dass die Mittagssonne zu stark wäre
und sie eher entladen würde als wie sie aufladen täte. Daher sollte man
die
Abend- oder Morgensonne wählen.
Doch es ist so, dass die
Steine das
Licht anscheinend wenig vertragen und die Steine kommen ja
aus
der Höhle, aus dem Erdreich, weshalb sollte man sie also dem
Sonnenlicht aussetzen? Es gibt wahrscheinlich im einfachen Tageslicht
genug
Photonen, die eine ladende, stimulierende Wirkung aufweisen, genauso
wie die menschliche Aufmerksamkeit und Körperwärme..
Ausserdem
können die Steine auf Dauer an der Sonne verblassen.
Für
die Lagerung und Aufbewahrung ist darauf zu achten, dass die
Steine niemals während des Tages vom Sonnenlicht beschienen werden.
Will
man eigentlich Steine, die man in eine Schüssel legt? Auf eine minimale
Fläche begrenzen? Oder möchte man sie nicht doch lieber ausbreiten auf
einer grösseren Fläche?! Dabei muss man freilich die wechselnde
Sonneneinstrahlung in einem Raum beachten. Ich selbst konnte nur aus
Platzgründen jetzt nicht mehr alle Steine auf einer grösseren Fläche in
meinem Zimmer aufbewahren, und bin gezwungen mir noch eine Möglichkeit
zu überlegen. Ich denke da an einen Schrank, dessen Regale ich
ausräume. Ich möchte die Steine nämlich nur ungern wie eine Massenware
in der Schüßel aufbewahren oder in einem Karton. Aber zur Zeit muss ich
eine Arrangement treffen, und kann nicht mehr alle Steine auf einer
Fläche lagern, habe einige Steine also in Schubladen gehäuft. Man hat
nicht immer genügend Platz.
Für
die Lagerung muss man evtl. auch beachten, dass die Hämatit Kristalle
eine andauernde Entladungswirkung aufweisen, vielleicht lagert man eine
grössere Menge von Hämatit-Steinen also getrennt von den übrigen
Steinen.
Der
Amethyst verliert
sogar am normalen Tageslicht seine schöne violette Farbe. Ich decke
daher ein Tuch über den Amethyst. Das hört sich merkwürdig an, da man
so tut, als hätte man keinen Amethyst, als verstecke man ihn. Wozu dann diese schönen Steine?
Aber ich
lege regelmässig meine Kristalle auf den Amethyst und komme so genügend
mit dem Amethyst in visuellen Kontakt. Auf diese Weise habe ich immer
noch
tiefviolette Kristalle, während ich bereits bei anderen und in Läden
viele Kristalle gesehen habe,
die fast weiss geworden sind.
Wenn man eine Druse hat, kann man sich überlegen, wie man sie aufstellt, das möglichst wenig Licht in sie hinein fällt. Ich meine damit vor allem direktes Sonnenlicht. Vielleicht will man tatsächlich so weit gehen, und hängt ein hübsches Tuch davor. Das muss man selbst entscheiden, für manche ist das sicher zu weit gehend. Man kann dann den Leuten sagen, dass das den Staub abhalten soll, wenn man nicht glaubt, dass die das ernst nehmen würden, wenn man ihnen sagt, ich will die violette Farbe behalten.
Angeblich sollen die Kristalle jedoch auch wirksam sein, wenn sie ihre violette Farbe verloren haben. Da ich keine wirklich "blassen" Amethyste habe, kann ich dazu nichts sagen. Jedenfalls ist es auch für die Augen ein Reiz, wenn die Steine ihre Farbe behalten und ich weiss nicht, ob diese Lichtfrequenz auch auf energetische Wirkung zu übertragen ist, wenn auch nur geringfügig.
Aufgeladen
werden die Steine meines Erachtens nach am besten durch andere Steine,
und vor allem Rohkristalle in Wechselwirkung. Ich verlagere auch die
Steine, die ich auf einem Tisch angeordnet habe, regelmässig ein
wenig in ihrer Position und Lage zueinander.
Bergkristalle
senden
eine klare Aura aus, und kommt auch für die Aufladung gut in Frage.
Aber auch der menschliche Körper kann einen Stein genügend stimulieren.
Man
kann mit den Steinen vielfältig arbeiten. Sie haben sogar die
Möglichkeit, dass man sie ausrichtet, was aber nur durch eine sehr
kontrollierte Aufmerksamkeit möglich wird (wenn man zB ausgiebig Tai
Chi ausgeübt hat oder meditiert hat und also selbst Energie gesammelt
hat). mit der Aufmerksamkeit kann man sie ausrichten. Hierbei sollte
man versuchen Emotionen zu verhindern, und wirklich allein mit einer
nüchternen und klaren Aufmerksamkeit zu arbeiten. Ein positiver Effekt
ist dann, dass die Steine einen dabei unterstützen, auf eine
höhere Ebene zu gelangen. Man richtet den Stein in einer Weise aus, wie
man dabei den EIndruck hat, dass er sprichwörtlich "aufgerichtet" ist.
Ansonsten
nehmen sie einfach
die Polarisierung an, die man ihnen unbewusst durch seine eigene Aura
und normale Aufmerksamkeit verleiht. Üblicherweise tendiert das Leben
aber dahin, dass die Steine bei einer vorherigen "Ausrichtung"
wieder zurückfallen in eine "normale" Polarität bzw. Ausrichtung.
Zirkon ist schwach radioaktiv. Es kommt auch auf die Größe an, umso grösser, desto bedenklicher. Ich würde diese Wirkung - auch von schwach radioaktiver Substanzen - nicht unbedingt unterschätzen. Kann aber sein, dass mein Mangel an Kenntnis mehr Furcht auslöst, als wie sie angebracht ist. Dennoch vermittelt mir meine instinktive Intuition, dass es eine Gefahrenquelle war, wie ich einen Zirkon in meiner Wohnstube aufbewahrt habe.
Zinnober enthält
Quecksilber.
Ich
habe mir den Zinnober als Stein einmal zugelegt, weil ich
etwas
besonderes haben wollte. Mit der Zeit habe ich die Lust an diesem Stein
verloren weil ich mir nicht mehr sicher war, wie gefährlich dieser
Stein wirklich ist. Den Zinnober hatte ich zwar in ein Glasgefäß
geschlossen, aber man weiss nie, wie dicht das ist. Andererseits
befinden sich auch in Leuchstoffröhren Quecksilber, doch glaube ich,
dass dieses Quecksilber im Vakuum verschlossen niemals an die Luft
abgeht. Die törichte Gefahr ist es auch, wenn man einen Zinnober
an der Sonne aufladen will, denn auf diese Weise verdampft das
Quecksilber und kann über die Luft aufgenommen werden. Aber keine
Panik, falls ähnliches geschieht - man sollte es nur nicht zu oft
geschehen lassen, wie man Quecksilber in den Körper aufnimmt (und zwar
ungebunden; in Amalgam ist Quecksilber gebunden und kann nicht
entweichen).
Quecksilber kann - auf längere Zeit ausgesetzt und in hoher Dosierung - die Nieren und Nerven schädigen. Wenn eine Leuchtstoffröhre kaputt geht, sollte man die Reste niemals mit der Hand berühren und sogleich und sehr behutsam nach den quecksilbrigen Kügelchen Ausschau halten, die man irgendwie auffegen muss. Vielleicht mit zwei Stück Papier zusammenfegen. In irgendeine Tüte geben und zusammen mit den Scherben als Sondermüll entsorgen. Man braucht in dieser kurzen Zeit, wie man sich damit auseinandersetzt keine Angst haben, dass man sich auf so eine geringe Dosis mit dem Atem vergiftet, wenn man sich nur daran hält das Quecksilber nicht zu berühren.
Amazonit
enthält Blei.
Sowohl Azurit und Malachit
ist an sich giftig. Diese drei und
einige andere ähnliche Steine
dürfen nicht
als Edelsteinwasser zum Trinken verwendet werden.
Um sicher zu gehen,
würde ich nur
Quarzkristalle wie Bergkristall, Turmalin oder Aventurin und ähnliche,
als solche Wasser verwenden und bei anderen Steinen stets in ein
kompetentes Lexikon schauen.
Malachit und Azurit dürfen nicht als Staub eingeatmet werden. Es gibt manche Rohsteine aus dem Mittelmeerraum, die eine feine Schicht Azurit-Malachit auf dem Stein haben, manche sind auch kompakt. Dieser Stein bzw. deren poröse Kristallbildung darf nicht zerrieben oder zerstoßen werden, weil dadurch der gefährliche Feinstaub entsteht, der Blutkrankheiten auslösen kann. Auch ansonsten sollte man Teilchen dieser Kristalle nicht verschlucken.
Es
empfiehlt sich nach
Berührung des Azurits sich die Hände zu waschen. Nun ja, es ist ja
keine Säure, aber ein bisschen vorsichtig sollte man sein, wenn man tag
ein und aus mit solchen Steinen arbeiten möchte. Man nimmt diese Steine
in die Hand, und irgendwann kratzt man sich am Zahnfleisch oder in der
Nase usw..
Mittlerweile gehe ich kein Risiko mehr ein und habe meine Azurit Steine in einen Plastikbeutel verstaut. Sie lagern ja ansonsten und nehmen Staub auf, wer weiss, ob sie auch selbst "Staub" abgeben.
Die Schleifer von Malachit Kristallen können diesen Stein nur schleifen in einem extra dafür vorgesehenen entlüfteten Raum und nur mit Mundschutz. Normal dürfte nichts geschehen, wenn ein Malachit mal zerbricht oder so. Es handelt sich hier um den Feinstaub, wie er bei Kreide oder Mehl vorkommt. Wer Talkum (Speckstein) hat, sollte da ähnlich vorsichtig sein, diesen Feinstaub nicht einzuatmen, der entstehen kann, wenn man sehr viel Speckstein zum Beispiel irgendwo gelagert hat, oder gar damit arbeitet, und diese sich mit der Zeit oder durch kreatives Schnitzen zerrieben haben und so eine Menge Staub oder Talkum-Erde entstanden ist.
Anmerkung:
Für diese Informationen, die aus meinen eigenen
Erfahrungen und Intuitionen bestehen, kann ich keine Gewähr
übernehmen.
Bei tatsächlichen Krankheiten oder Krankheitsverdacht sollte ein fachlich ausgebildeter Arzt konsultiert werden.
Diese
Information soll Dich nicht verunsichern. Edelsteine können
Beschwerden lindern helfen und auf den Geist harmonisch und förderlich
einwirken.
Heilsame
Edelsteine und viel Kraft wünsche ich dir!
Auch deine Kraft ist es, die den Steinen ihre Richtung gibt!
Die Steine können dir so helfen, deine Richtung zu finden.
So gehen Mensch und Stein
Freundschaft ein.