Edelsteine nehmen mit der Zeit Energie auf. Unsere Energie.
Nach einigen Jahren der Beschäftigung mit den Steinen ist mir klar geworden, dass der Umgang mit ihnen Spuren hinterlässt .
Die Frage nach einer möglichen oder nötigen Reinigung kommt allgemein auf die Zeit der Beanspruchung an (meist kann man nach sechs Monaten feststellen, dass eine Reinigung nützlich wird).
Bedenklich
wird eine Reinigung nur bei folgenden Dingen: zu lange auf Salz lagern,
oder zu lange auf Hämatiten lagern oder bei manchen
Steinen die zu
intensive Berührung mit Wasser.
Eine zu lange Lagerung auf Amethysten scheint nicht direkt schädlich, aber die Steine tragen dann einige Zeit lange die Energie des Amethysten in sich, was diese im Grunde immer etwas enthebt von ihnen selbst. Aus diesem Grund wechsele ich neuerdings die Lagerung auf Amethysten ab mit einer Lagerung auf Berkristallen . Jeweils nach zwei bis vier Tagen kann man sagen, ist das eine gute Methode, dass die Steine vor allem mit den Amethysten spürbar klarer werden.
Da eine Salzreinigung über drei Tage hinaus bedenklich ist, nehme ich für tiefsitzenden Schmutz (besonders bei grossen Rohkristallen) eine Reinigung über mehrere Wochen mit Amethysten. Wobei ich anschliessend den Stein auf Bergkristall lagere, um den Amethystschleier wieder etwas zu lösen.
Bei
allen Reinigungsmethoden habe ich eindeutig etwas festgestellt. Dass
man beim Stein keine Polung hat, wo Energie abfliesst, und es ein Feld
ist, das nicht gleichmässig gereinigt wird. Früher ging ich
naiverweise davon aus, eine "Entladung" funktioniert wie bei einer
Batterie.
Weil also eine Reinigung nur dort wirkt, wo der Stein
direkt fast direkt mit dem Reinigungsstein (bz: Salz) in Berührung
kommt, ist es nützlich, dass man einen Stein umdreht, nach der
Hälfte der Zeit der Lagerung (auf Salz, Bergkristallen,
Amethysten, Hämatiten). Die reinigende Wirkung ist also nur wirksam,
umso näher der zu reinigende Stein dem Material kommt. Ein Stein sollte
direkt auf dem Salz liegen, auf einem Blatt Papier am besten, man kann
ihn auch in eine Tüte packen und in eine Schüssel Salz versenken damit
er auf diese Weise von allen Seiten gleich gereinigt wird.
Es ist wirklich so, dass nach einer gewissen Zeit der Wirkung dann eine untere Hälfte klarer ist als die obere Hälfte.
Eine
Tiefenwirkung der Reinigung findet statt, aber die massgebliche
Reinigungskraft findet an den Stellen des Steins statt, die direkt in
der Nähe des Materials bzw. Berkristalls, Amethysts usw. sind. Es ist
nicht nötig, dass das Material sich berührt (für uns, die wir mit einem
Stein arbeiten, ist es wichtig, den Stein anzunfassen oder an die Haut
zu halten um die Schwingung besser aufzunehmen).
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Reinigung mit Amethysten unweigerlich auch die Amethyste verschmutzen lässt. So dass ich ohne Salzreinigung (der Amethyste) nicht auskomme. Aber ich bin da sehr vorsichtig. Und glücklicherweise lassen sich Amethystene mit Salz nach ein bis zwei Tagen sehr gut reinigen.
Was ich neuerdings erkannt habe ist, dass eine Verbindung des Steins mit dem ihm zugeordneten Engel die Steine länger frisch zu halten scheint.
Steine werden durch Salz (energetisch) ausgelaugt, wenn Steine zu
lange darauf lagern - auch wenn sie nur auf einem Blatt getrennt von
dem Salz auf
Salz liegen. Es scheint, als würden die Steine erkalten, und als würden
die
Steine in einen Tiefschlaf versetzt werden. Zumindest bei einem
transparenten
Achat konnte ich den Stein nicht mehr wecken, er war wie leer gefegt.
Auf
Hämatiten lange zu lagern ist anscheinend nicht ganz so schlimm, aber man kann die Wirkung
der Hänatite mit dem des Salzes vergleichen. Beide haben kühlende Wirkung.
Am besten man entwickelt mit der
Zeit ein eigenes Gespür für diese Energien.
Alles was ich
in diesem Artikel an Zeiträumen angebe, beruht auf meiner eigenen
Erfahrung im Umgang mit den Steinen.
Ich verfüge selbst über ein gewisses Gespür für die Steine , doch wie alle Dinge
entwickelt sich dieses und man ist vielleicht an irgendeiner Stelle
etwas ungenau gewesen. Daher bitte ich unbedingt, die Zeiten als
Richtlinien zu verwenden.
Was mir klar scheint: Es ist gerade beim Salz ganz wichtig, die
Lagerzeit der Steine darauf nicht zu intensiv werden zu lassen.
Zu gegebener Zeit will ich einige Steine untersuchen, wie sie auf Amethyste, Salz und Bergkristalle reagieren. Da es da anscheinend Unterschiede gibt, die aber nur Details der Reinigung bedeuten. Auch ob ein Stein mit einem Engel verbunden ist, macht enorm viel aus und es gibt dabei feine Verschiedenheiten, so scheint es. Überhaupt was die Qualität eines Engels bedeutet hinsichtlich der ansonsten tradierten Bedeutungen des Steines.
Bei Amethysten hat sich eine lange Lagerung zumindest meiner Ansicht
nach nicht negativ ausgewirkt, wenn sich der Stein danach erholen
konnte. Ich lagere schon mal Steine wochenlang auf Amethysten und
anschließend wochenlang auf Bergkristall. Und zwischendurch
befasse ich mich mit ihm. Halte den Stein in den Händen , rieche dran
oder tauche in seine Energie ein (meditativ) usw.. Danach geht
die Reinigung mit den verschiedenen Methoden weiter bis sie
abgeschlossen ist.
Jedenfalls, das eigene Arbeiten mit dem Stein, und die eigene Befindlichkeit sind massgeblich für die energetische Beeinflussung eines Steines. Dass ein Stein unsere Energien auch in verdichteter Weise aufnimmt (als Schmutz) ist ein Zeichen, dass der Stein für uns arbeitet und er gut für uns ist. Es gibt hin und wieder einen Stein, der für einen Moment oder sogar für eine Lebensphase wenig günstig ist, ein Gefühl sagt einem, dass man ihn irgendwo hinlegen will, wo er nicht so in der Nähe ist.
Da mit der Zeit die eigentliche Ausdrucksqualität immer versteckter in den Stein zurückgeht, ist eine Reinigung von Zeit zu Zeit sinnvoll, um dem Stein ein Stück seiner Identität und damit Strahlkraft zurückzugeben.
Allgemein
gilt in Bezug zur
Reinigung: grössere Rohkristalle
vertragen einiges mehr als wie kleinere oder polierte Steine. Bzw. die kleineren Steine lassen sich schneller reinigen.
Es gibt
Steine, die als Sorte längere Salzlagerung vertragen, und Steine,
die weniger lang gelagert werden sollten (mein Eindruck ist alle
weicheren Steine betr. Mooshärte). Es gibt Steine, die sich
schneller reinigen lassen (Bergkristall), und solche, wo es aufwendiger
ist (zB Sodalith).
Eine gute Methode besteht darin, mit Amethysten zu reinigen.
Am
besten sind Kristalle, und/oder eine ganze Druse.
Wer
noch keine genügende Anzahl von Amethyst
Rohkristallen hat, sollte das Geld nicht scheuen und sich beim
nächsten Weihnachtsmarkt oder günstigen Einkaufsgelegenheiten
im Internet
eine Anzahl von Amethyst Rohkristallen zulegen. Natürlich ist ein
Blick nötig, ob ein Stein nicht gefälscht ist, aber bei
Kristallen kann man höchstens die Farbe manipulieren. Um sich
daher sicher zu sein, bieten sich Käufe an, die irgendetwas
offizielles verbürgen, zB bekanntere Grosshandel. Man kriegt
Kiloware ab 40 Euro (je nach Qualität auch teurer) im Grosshandel.
Schade ist es, dass die Solarindustrie besonders in China anscheinend
alle Amethyst Vorräte aufkauft, was bedeutet, dass diese industriell
vernichtet werden. Es ist also durchaus willkommen, würd ich mal sagen,
wenn man sich fleissig mit Amethysten eindeckt um so viele wie möglich
über die Zeit zu erhalten.
Ich selbst habe eine
Fläche (etwas größer als ein DIN A4
Blatt) mit Amethyst Rohkristallen ausgelegt, weniger polierte Handschmeichler.
Auf diese Fläche lege ich
regelmässig und im Wechsel meine Edelsteine. Auf diese Weise reinige
ich kontinuierlich meine Edelsteine.
Bei Moldavit Engel
habe ich eine Bestätigung für meine eigene Erfahrung gelesen
(siehe zu Aufgaben, die ein Stein vom Amethyst übernimmt im
Kapitel Aufladen in Amethyst oder Bergkristallen?) ,
und zwar dass der Amethyst andere Steine beeinflussen kann und sich
eine Art Nebel oder Dunst des Amethyst über die Steine legt und
diese Steine auf diese Weise mit archytpischer Amethyst oder anders
gesagt Neptun-Energie behaftet, was unweigerlich dann mitwirkt, wenn
man den Stein benutzt. Amethyst ist so ein Kristall, der auch nicht
für jeden Zweck geeignet scheint. Wenn man besondere Versuche
unternehmen will, sich für kosmische oder spirituelle Energien zu
öffnen, ist er ein hervorragender Stein der Orientierung.
Durch seine Schwingung führt er dazu, dass wir uns letztlich darin
bemühen , klarer zu werden. Ich finde, wir selbst sind wie
ein Kristall, der nur schmutzig geworden ist. Von Komplexen,
Ablenkungen, die uns aufhalten, als wären wir verpflichtet. Etwas
anzunehmen, auszuleben, auszudrücken, Identität, die
alltägliche Rolle. Aber vielleicht nicht so sehr wir selbst, in
dem was wir erfahren wollen. Darin liegt unser Selbst, wenn wir das
Wollen untersuchen. Was wir wirklich wollen. Die Steine helfen uns
auszurichten, und wir als Kristall streben nach oben zum Licht,
wie ein Bergkristall streben wir nach oben, zum Kosmischen, uns dort zu
verbinden (der Bergkristall, der das nämlich auch tut, besonders als
Erdenhüter - das sind die sehr grossen Bergkristalle, die 50+cm grossen
Kristallspitzen, die anscheinend für die Erde sehr wertvolle
Mittel sind) .
Meiner Erfahrung nach beginnt nach ein oder zwei Wochen Lagerung auf
Amethysten ein gewisser quasi violetter Nebel sich über die Steine zu
legen. Moldavit-Engel beschreibt es als Aufgabe, die dann der Stein vom
Amethyst übernimmt. Man kann es auch als Energie bezeichnen, die
der auf dem Amethyst gelagerte Stein übernimmt. Der Stein ist
gewissermaßen in eine Aura der Amethyste getaucht und diese Aura hält
zunächst an.
Ich werde noch mit einigen auserlesenen "Testobjekten"
weiter erforschen, ob die
Wirkung der Amethyste auf die auf ihn gelagerten Edelsteine nachhaltig
ist, oder sich wieder komplett zurückbildet. Ich kann mir nicht
vorstellen , dass ein Stein in seinem Wesen vom Amethyst beeinflusst
wird. Leider beschreibt die Autorin oben nicht genauer, ob diese
Wirkung der Amethyste ihrer Erfahrung nach komplett sich zurückbildet.
Mein Eindruck bislang ist ,
dass ein wirklich starker Beiklang der Amethyste zwar auf oder in den
Steinen sich befindet (nach der Lagerung auf Amethysten), dass sich das aber wieder zurückbildet. Ich benutze dafür eine Lagerung von mehreren Tagen bis Wochen auf Bergkristallen.
Manchmal gönne ich den Amethysten eine Ruhepause und lasse sie allein für sich. Wenn man sie selbst kaum verwendet ausser zum Reinigen von Edelsteinen, sind sie anscheinend mit der Salzmethode innerhalb eines halben Tages (12 Stunden) gründlich zu reinigen.
Die
zu reinigenden Steine würden
natürlich die Energie des Amethysten erst mal etwas dämpfen, umso mehr auf ihnen liegen; hat
man das dann längere Zeit so gemacht, und Tag für Tag eine grössere
Anzahl Steine auf Amethysten gelegt um sie zu
reinigen bzw. entladen, merkt man, wie der Amethyst eine Ruhepause
benötigt.
Man kann dann entweder die Amethyste eine Zeit lang
abgedunkelt lagern, sie kurz mit Salz reinigen, oder einfach ein bis zwei Tage
Hämatite
und gereinigte Bergkristalle zum Reinigen der Amethyste verwenden, die man auf den Amethyst auflegt (mehrere Tage) .
Ich bewahre zwar ständig auf dem Amethyst (zeitlich wechselnde) Steine auf, aber nicht zu viele auf einmal. Indem Steine auf dem Amethyst lagern, stimulieren sie in ihrer bereinigten Form die Amethyste ebenso. Aber bei zu vielen darauf gelagerten Steinen wird das energetische Feld der Amethyste schwächer.
Die schöne violette Farbe geht unter der Einwirkung von Licht also den Photonen des Lichts zugrunde und die Steine werden blass. Daher bewahre ich meine Amethyste unter einem Tuch auf. Das schiebe ich bei Bedarf einfach beiseite.
Und manchmal, sehr selten (etwa einmal in ein bis zwei Jahren), entlade ich Amethyste unter lauwarmen Wasser und befreie sie auf diese Weise auch von evtl. Staub, der sich leicht zwischen den feinen Kristallen ablagert. Und wenn Bedarf ist, es kommt immer drauf an , dann reinige ich die Amethyste auch ein bis mehrere Tage auf Salz lagernd(aber nicht zu lange und je nach Verschmutzung).
Bei Amethyst hat man den Vorteil, dass die Amethyst Kristalle einen auf ihn lagernden Stein zugleich entladen als auch wieder aufladen.
Der Amethyst ist ein sehr spiritueller Stein; ein Stein um sich der inneren Blockaden zu entledigen
und einer höheren Bewusstseinsebene anzunähern, oder der Seele
oder einfach nur dem Spirituellen
zuzuwenden.
Wenn ich ausgeglichen bin
finde ich den Amethyst faszinierend und man kann nicht anders sagen als ihn
okkult nennen, im positive Sinne (helle Magie).
Man kann seine Erfahrungen sammeln, wie es ist, wenn man einen Stein lange auf einen Amethyst Kristall gelagert hat, denn es scheint dieser Stein dann für kurze Zeit von dem Amethyst ein wenig energetische Schwingung mitbekommen haben (siehe oben zum Thema Aufgaben, die der Amethyst an andere Steine übergeben kann). Es kann auch auf den Stein ankommen, wie stark dieser Effekt ist.
Man muss das vielleicht bedenken, wenn man mit dem (durch Amethyst
gereinigten)
Stein sofort arbeiten möchte, etwa für Meditation oder ähnliches. Es
kommt ganz auf die Verträglichkeit momentan und grundsätzlich an. So
könnte
die Wirkung der Arbeit mit einem anderen Stein, der zuvor auf dem
Amethyst lagerte, subtil von dem Amethyst beeinflusst sein, obwohl man
mit
dem Amethyst Archetyp nicht arbeiten wollte.
Doch
eigentlich kann man
diese leichte Aura rasch durch die eigene Aufmerksamkeit beseitigen
(womit man andererseits natürlich auch die frische Reinheit, die der
Stein ja gerade erhalten hat, wieder mit einem Gewicht versehen kann,
wenn man dabei zu forsch vorgeht), oder durch kurze ; oder durch einige Tage Lagerung an Bergkristallen oder
Abstinenz von allen Einflüssen.
Manche Steine wie Aventurin scheint das ichts auszumachen.
Auf Bergkristallen bekommt der Stein jedenfalls noch mal eine kleinere
belebende Reinigung.
Bergkristalle allein reinigen einen Stein meiner
Erfahrung nach nur, wenn der energetische "Schmutz" des Steines nicht
so gross ist
- es scheint, als würde der Bergkristall nur die Oberfläche
bereinigen ,
aber den Kern an energetischer Verdichtung unberührt lassen (oder
man braucht eine grosse Menge an Bergkristallen) - es kann
evtl. auch darauf ankommen, ob man den Bergkristall "magisch" benutzen
kann,
das soll heissen, wenn man so was wie eine Aufmerksamkeit aufbringen
kann für die Beeinflussung der strahlenden Wirkkraft des Bergkristalls, mit
der man womöglich einen anderen Stein sozusagen in seiner
energetischen Struktur (Polarität und magnetische
Ausrichtung) zurechtrücken könnte.
Bergkristalle können aber den Reinigungsprozess hervorragend abschliessen und machen die Steine generell wieder klarer und wecken sie auch ein wenig. Bergkristalle am besten immer in Salz entladen - üblicherweise reichen 10-20 Stunden. Das vertragen die Bergkristalle auch ununterbrochen und länger. Zur Salzentladung weiter unten im Artikel.
Sowieso
kann man manche Edelsteine auch unter lauwarmen Wasser reinigen. Man
kann
die überschüssige und belastete Energie auch in gewisser Weise unter
dem laufen Wasserhahn
abschütteln mit drei oder vier schlenkernden
Bewegungen des
Handgelenkes, während man sie unter dem Wasserstrahl hält. Das hat sich
erfahrungsgemäß auch bei allen Dingen bewährt, die einem Stress
ausgesetzt waren. Ganz einfaches Beispiel: In der Küche wird Nahrung
zubereitet, die Lebensmittel in die Hand genommen, der Ehemann kommt
nach Hause und dann wird erst mal los gebrüllt, während man das
Lebensmittel in der Hand zubereitet (sowieso: wenn man irgendetwas
anbrüllt, und mit negativer Energie belädt, bleibt die Sache davon erst
mal eingehüllt). Dieses Beispiel habe ich lange Jahre so in meinem
Elternhaus erlebt, und daher habe ich in diesem Bezug (mit durch
Stimmung und Laune aufgeladenen Dingen) auch einen Teil meiner
Erfahrungen sammeln können.
Die
Berührung mit Wasser sollte vorzugweise nur bei
Quarzkristallen erfolgen, weniger bei eisenhaltigen Materialien und
dort
nur bei solchen Steine, die eine verhältnismässig glatte Oberfläche
haben (sofort
und gut abtrocknen!).
Der Hämatit also kann durchaus mit lauwarmen
Wasser gewaschen werden, aber nicht länger als eine halbe Minute und
sofort gut abtrocknen. Auch einen Fön nicht scheuen, wenn man das nicht zu lange macht.
Übrigens: Wasser von Sandstein wie
Jaspis sollte man meiner Meinung nach nicht trinken . Quarzige Steine sind wohl vorzuziehen.
Sandsteine wie Jaspis sollten nicht mit Wasser gereinigt werden (bei
geschliffenen Jaspis-Steinen
nicht so tragisch); ein Jaspis als Rohkristall
nimmt das
Wasser leicht auf und verändert evtl. leicht seine sandige Struktur mit den schönen Mustern.
Ausserdem werden dabei auch Mineralien zu einem kleinen Teil
ausgewaschen. Und man entdeckt auch, dass oxidierende Mineralien darin
sind und sich hässliche Flecke auch grüne (Kupfer) auf einem
Lanschaftsjaspis bilden können.
Sogar
ein Baden mit Edelsteinen sollte man daher nur mit solchen, die
einerseits unbedenklich in ihrer Zusamensetzung sind, und die man
nicht an sein Herz gebunden hat - es ist schon wahr, dass die
Schwingung eines Edelsteins sich auf das Wasser leicht überträgt, aber
ob dieser eher geringe Effekt sich lohnt, im Verhältnis mit
der Belastung, die dieser Stein erfährt? Es kommt aber auch auf
den Stein an. Heute findet man viele Steine in "halb faustdicker"
Größe für unter 5 Euro. Und man kann dann einige dieser Steine zu
diesem Zweck
eines Bades ja einfach reservieren. Trösten kann man sich, dass die
Natur auf ihre Art die Steine verändert (und Mineralien auswäscht und
dass die Mineralien letztlich der Natur wieder zugeführt werden).
Vielleicht
"erhält" man sie sich länger, wenn man diese "ausgelesenen" Steine
ansonsten hin und wieder auch (schonend) energetisch reinigt und
auflädt usw. und diese Steine vielleicht an irgendeinem besonderen Ort
aufstellt dass sie dadurch energetisch in Bewegung bleiben.
Durch die Wärme eines Bades
werden die Steine energetisch meinem Empfinden nach stark beansprucht
und eine zusätzliche kurz darauf folgende Reinigung sollte schonend
erfolgen.
Jedenfalls
bade
ich selbst lieber mit allerhand Kräutern oder frisch geerneteten
Blättern , denn auch
diese Substanzen übertragen ihre Schwingungen . Ich will meine
Edelsteine nicht dieser Tortur aussetzen. Da sind mir selbst die
schlechtesten noch zu schade für. Irgendwie ist das nicht so meine
Sache jedenfalls. Vielleicht ändert sich meine Haltung aber noch.
Ich
würde beim Thema Schwingung eigentlich gleich zu Bachblüten greifen.
Wenn man aber ein besonderes Thema hat, wo zB gängige Sorten wie
Sodalith oder Landschaftsjaspis usw. wichtig wird, kann man oft viele
dieser gängigen Steine im Mineralienhandel (Internet)
günstig finden und dann ganz einfach einige fürs Bad davon
separieren.
Es
ist nur bei sehr guten Steinen natürlich irgendwo schon recht
schade auch gegenüber dem Stein, solche zu zerstören und ihrer Kraft zu
berauben.
Aber "geringfügige" Steine (weil es sie relativ oft gibt), stellen einen recht anderen
Sachverhalt auf.
Bei allen porösen Materialen sollte man vorsichtig sein: Glimmerarten (Fuchsit, oder Muskovit),
die vom Wasser sogar geschädigt werden oder abblättern könnten - vor allem bei
längerem
Aussetzen und regelmässigem Wässern.
Man
kann das vielleicht bei manchen Steinen einmal tun, wenn man sie neu gekauft hat und sollte
es bei
bestimmten
Steinsorten nicht, und bei vielen auf keinen Fall zur Regel machen.
Quarzsteine
und
andere feste Materialien kann man natürlich bedenkenlos wässern, aber
nie unter heissen Wasser (maximal ca. 35°, einige Steine wie
Bergkristalle können heisser werden; Sodalith aber setzt bei
heissem Wasser Natrium und Chlor frei und verliert damit
Substanz).
Türkis verträgt kein warmes Wasser! Ich würde den Türkis überhaupt nicht mit Wasser reinigen. Vielleicht kann man das bei glatten Türkisen kurz mit kaltem Wasser tun.
Eine andere Methode ist das Entladen der Edelsteine mit Hämatit-Kristallen. Auch diese Metthode ist in der Regel vielversprechend. Entgegen ersten Befürchtungen scheint es bei ausgesprochen längerem Entladen nicht bei allen Steinen eine negative Wirkungen zu haben; doch es kann sein, dass bei über 24 stündiger Entladung manche Edelsteine energetisch "kalt" werden.
Ich würde deshalb die Steine auf Hämatit-Kristallen nicht über eine längere Zeit (an einem zeitlichen Stück) lagern um sie zu entladen.
Die Dauer einer Entladung hängt auch vom zu entladenden Stein ab, auf die Art und auf die Größe. Und die Menge der Hämatitkristalle in ihrer Masse. Umso mehr und grösser, desto stärker natürlich. Einen Kristall, den man entladen will, kann man durchaus 24-30 Stunden auf Hämatit lagern, bei vielen Steinen auch länger. Ich habe aber gemerkt, dass eine Art Auslaugungseffekt auftreten kann, wenn man einen Stein sehr lange auf Hämatit lagert.
Harte Steine wie der Turmalin halten viel kompakter ihre Information zurück und sind stabiler in der energetischen Struktur. Solche benötigen daher auch etwas längere Entladezeit. Zwei oder drei Tage auf Hämatit stellen für solche Steine kein Problem dar. Man kann auch Bergkristalle hinzulegen, die vorher mit einer gründlichen Salzreinigung bereinigt / gereinigt wurden .
Es gibt andere Edelsteine, die sich schneller entladen und daher auch nicht so lange Entladungszeiten brauchen, und offensichtlich auch nicht immer so gut vertragen (Achate sollte man nach 20 Stunden generell von den Hämatiten entfernen).
Umso grösser der Stein, und je kleiner der Haufen Hämatit, desto länger die Reinigungszeit (bis maximal 36 Stunden). Immer muss dafür der Hämatit Haufen grösser sein als der zu reinigende Edelstein.
Man sollte hier unbedingt eigene Erfahrungen sammeln, und intuitiv zu spüren versuchen, wann ein Stein noch "belastet" von einer gewissen Energie ist, die sich einlullend, neblig, verdichtet oder trüb zeigt (diese Energie zeigt sich natürlich nicht direkt, aber man spürt es in einer Weise, dass man schon von einer Offensichtlichkeit sprechen kann; Stichworte: Intuition, ganzheitliche Wahrnehmung, Aura, Atmosphäre des Steins, Energie, Polung usw.).
Ansonsten bei übermässigem Entladen/Reinigen werden die Steine ausgelaugt und können energetischen Schaden nehmen. Oder sie haben eine gewisse "Kälte" in der Energie.
Die Salzreinigung ohne die Steine in Wasser zu legen, erscheint mir möglich und für die Steine unschädlich.
Eine sehr effektive Methode besteht darin, einen Schüssel mit
Salz
aufzustellen (umso grösser und umso mehr Salz: desto effektiver), und
einen Edelstein darauf zu legen und so zu "reinigen". Ohne Wasser.
Bislang
scheint die Salzmethode den Stein nicht zu schaden. Die direkte
Berührung zwischen Salz und Salz ist generell zu vermeiden.
Beim Salz sollte man zunächst das Verhältnis zwischen Größe des Edelsteins und Masse des Salzes miteinander vergleichen. Umso grösser die Salzmenge, desto kürzer die verträgliche Lagerzeit für den Stein. Umso grösser der Stein, desto geringfügig länger die verträgliche Lagerzeit.
Man sollte bedenken, dass diese entladende Wirkung sehr stark
ist, so dass man
einen Stein als Faustregel ununterbrochen nicht länger als 20-40 Stunden dieser Wirkung des Salzes aussetzen sollte.
Ich schrieb vormals noch anderes, vorsichtigeres, aber mittlerweile
habe ich diese Zeitspanne als verlässlich erfahren. Es gibt Steine, die
brauchen etwas länger als andere und zwar oft bis 40 Stunden und auch
länger (aber nach einer Woche könnte es zu viel für jeden Stein sein).
Fast allen genügen etwa 30
Stunden .
Manche
Steine, die stark verschmutzt sind,
brauchen manchmal wirklich 40 Stunden. Ich habe
festgestellt, dass manche Steine auch 3 oder vier Tage auf Salz
gelagert werden können. Dann sind sie sehr verschmutzt, und meist von
der Mooshärte härter. Aber bei knapp zwei Tagen höre ich mit der
Salzreinigung auf, da eine anschliessende Reinigung mit Amethysten und
Bergkristalle in meinen Augen besser ist , insgesamt, als
ausschließlich auf Salz zu entreinigen.
Oft sind es gerade die Steine, die in Resonanz zu einem stehen. Viele Steine, die man traditionell den Tierkreiszeichen zuordnet, scheinen oft tatsächlich in einer Resonanz zu stehen, wenn man in diesem Zeichen geboren ist.
Einige Steine vertragen die ununterbrochene
Lagerung auf und sogar in Salz eher (Sodalith, und anscheinend Lepidolith), andere
weniger gut (zB die vollfarbigen aber gleichzeitig etwas
halbtransparenten Achate, und die rauchigen Achate).
Ich
kann keine Empfehlung geben, welche Steine eine Lagerung IM Salz
vertragen,also in direkter Berührung, selbst beim Sodalith bin
ich da noch am sondieren. Es scheint, als würden aber einige Steine, so
auch der Sodalith das Salz vertragen und sogar direkt gestärkt werden.
Für alle ahrten Varianten scheint das zu gelten, bei Jaspis allerdings
nicht und alle anderen weicheren, sandigen Steine. Beim Obsidian kann
man die Oberfläche zerkratzen.
Eine gründliche Reinigung, wo man den Stein mehrere
Tage auf Salz lagert ,
würde ich nicht zu oft unternehmen. Aber so etwas ist möglich solange
ein Stein verschmutzt ist. Ist ein Stein eigentlich klar und rein und
wird mit Salz gereinigt, scheint das dem Stein nicht so gut zu tun
selbst , wenn man ihn an die 30 Stunden ununterbrochen
entladen würde.
Man
kann einen oder mehrere Tage
den Stein abwechselnd auf Salz und dann auf
Bergkristallen oder Amethysten lagern bevor man die Lagerung auf Salz
noch mal für einige Stunden wiederholt.
Meist
genügen bei einer Wiederholung der Salzreinigung am
nächsten oder dritten Tag einige Stunden, um die letzten
kleinen Dunstwolken an Verschmutzung zu
entladen. Noch bin ich mir nicht sicher, aber ich glaube das eine
Kombination von verschiedenen energetischen Reingungsmethoden die
Reinigung vollständiger und heilsamer für die Steine machen könnte.
Also wenn man Salz, Bergkristalle, Hämatite und Amethyste miteinander
innerhalb von Tagen oder Wochen wechselt.
Wenn
man eine gewisse Sensitivität nicht besitzt, kann man nicht viel
verkehrt machen, wenn man einen ganzen Tag mit Salz entlädt. Und
den Stein
nach einigen Tagen wo er auf Bergkristallen oder Amethysten lag (am
besten eine Woche lang) nochmals einen Tag auf Salz lagert. Aber so
eine gründliche Reinigung sollte man nicht jeden Monat
durchführen. Ich mache das eigentlich auch nur einmal im Jahr bei den
wichtigsten Steinen. Seitdem ich die Engel hinzunehme, scheint sich
einiges verändert zu haben, die Steine scheinen nicht mehr so
leicht schmutzig zu werden (ich muss das noch weiter erforschen).
Das Leben ändert sich und man könnte ab und zu seine Stein
Sammlung einer generellen Reinigung unterziehen. Zum Beispiel alle 3-7
Jahre. Wenn man sie zwischenzeitlich nicht gereinigt hat. Ich halte das
für einen wichtigen Aspekt, denn die Steine ziehen Energien regelrecht
an. Und das wirkt dann natürlich auch in Form der Energie der Steine
auf uns zurück, kann uns stützen, aber auch indirekt aufhalten bzw. in der Vergangenheit halten.
Was auf jeden Fall stimmt: Es kommt auch auf den Grad der Verschmutzung an!
Wenn
man sensitiv ist, kann man die Wirkung beobachten, wo der Stein klarer
und in seinen Konturen von einem Schleier befreit wird. Was man
zu spät bemerkt ist, dass der Stein dann plötzlich ausgelaugt ist
und eben nicht mehr frisch wenn das Salz zu lange auf den Stein
einwirkt.
Manchmal hängt dann aber noch etwas "Schmutz" drin,
schwingt noch etwas "Dunst" sozusagen im Kristall, und man muss
noch ein Stück länger entladen, also die Reinigung wiederholen.
Umso "schmutziger", benutzter die Steine sind, umso längere Entladung vertragen sie auch.
Mir erscheint nach der Salzreinigung ein Stein immer frischer, und in seinen Konturen klarer. Er wirkt stumpf und eingelullt, wenn er entladen werden sollte. Dann ist er mit verschiedenen oder auch bestimmten Energien, für die er veranlagt ist, aufgesogen und nicht mehr durchlässig genug für neue Energien.Diese Energien kommen natürlich von uns, durch unsere Bewusstseinsenergie. Wenn es unser Stein ist, ist er auch mehr auf uns gepolt und wird eher unsere Energie aufsogen, als die eines anderen.
Es
genügt eine
Salat-Schüssel oder eine kleinere Waschschüßel aus
Plastik, in die man sechs oder mehr handelsübliche Päckchen
Salz schüttet.
Ich
lege ein Blatt Papier auf die Schale Salz und dann den Stein, ob
Amethyst oder Türkis usw. einfach auf das Papier. (Anfang 2012 werde ich hier einige Photos anführen)
Diese Schale Salz kann man noch lange Zeit (1 Jahr und mehr) aufbewahren und für Reinigungszwecke gebrauchen. Das (verbrauchte) Salz kann man auch in einen Plastikeimer schütten und in den Keller stellen, denn es nimmt Feuchtigkeit auf und kann dazu beitragen, dort die in Kellern übliche Schimmelbildung zu verhindern. Oder in die Garage... - wenn man zuviel ansammelt, muss man allerdings evtl. bedenken, wie man es entsorgt. Salz in Gewässern oder in die Natur gilt als nicht optimal (für Gewässer und Umwelt).
Dabei sollte man übrigens bedenken, dass in dem Umraum des
gelagerten vielen Salzes die Feuchtigkeit konzentriert wird, bevor sie vom Salz
aufgesogen wird. Aber nur wenn es wirklich feucht in der Gegend ist.
Das bedeutet oft (paradoxerweise aber
physikalisch logisch), dass an den Stellen, wo man das Salz aufstellt,
es besonders feucht neben dem Salz werden kann.
Stellt
man dort Papier
auf, kann es durch die angezogene Luftfeuchtigkeit wellen / verderben,
oder es
bildet sich an schimmelanfälligen Stellen erst recht Schimmel. Man
sollte daher m.E. einen von sich aus schon recht trockenen Ort
für das Salz finden
(zum Beispiel gibt es meist in einem an sich feuchten
Keller irgendwo eine Ecke, wo es nicht ganz so feucht ist wie in
anderen Ecken). Vielleicht ist es auch zweckhaft je nach Umstand den
Effekt auszunutzen.
Man sollte also bedenken, wo man die Salz-Schale in dieser Zeit hinstellt, wo man sie nicht benötigt. Das gilt nicht unbedingt für eine kleinere Menge Salz.
Stellt
man das Salz nahe seinen
geliebten Kristallen, braucht man
sich nicht wundern, dass sie irgendwann keine Wirkung mehr
haben, oder irgendwie leer geworden sind, ausgelaugt scheinen (wenn die
Menge des Salzes sehr gross ist). Achate
scheinen besonders empfindlich zu sein,
lassen sich dafür aber auch leichter entladen bzw. energetisch
reinigen. Bei denen würd ich glatt sanfte Methoden bevorzugen und das
Salz nur 6-12 Stunden entladen, was aber gut geht. Man kann die
Entladung mit Bergkristallen und Amethysten ergänzen, denn diese beiden
Reinigungsmethoden mit Kristallen werden garantiert nicht Schaden
zufügen.
Irgendwann scheint das
Salz, mit dem man immer entlädt, mit Energien gesättigt und nimmt neue Energien schlecht auf.
Dann kann man es nur noch als Entfeuchter benutzen.
Hat man seine Steine in der einen Ecke des Raumes, stellt man
einen (kleinen) Eimer oder Schüßel mit dem Salz zum Beispiel einfach in
die andere Ecke. Es ist eigentlich ganz nützlich im Winter, um
Feuchtigkeitsbildung nebst Schimmel in den Räumen zu vermeiden.
Natürlich reinigt das Salz auch
die Atmosphäre des Zimmers und kann belastete Energien regelrecht
aufsaugen. Irgendwann muss man das Salz freilich entsorgen, weil
man dann einen Kübel dunkler Energien da stehen hat.
Es
ist meiner Erfahrung nach nicht zu empfehlen, einen Stein zunächst in normales (salzloses)
Wasser zu legen, und
dann den Wasserbehälter
mit dem Stein darin
auf das Salz zu legen- selbst wenn das Wasser, in dem der Stein liegt,
nicht salzhaltig ist! So tut man es manchmal, weil man
die entladende Wirkung beschleunigen möchte! Das empfiehlt M. Ginger,
aber ich kann dies nicht empfehlen. Das geht offenbar doch zu sehr auf die
Struktur. Bei den recht stabilen Turmalinen zB könnte man das vielleicht tun, aber viele andere Steine
(vor allem Chalcedon!) sind einfach zu empfindlich. Und verlieren auch
zu viele Mineralien,
also Substanzen auf diese Weise der alleinigen Wässerung - aber das
Salz scheint dies auch quasi als Anziehung oder energetisch zu
verstärken.
Auf diese Weise habe ich meine
Chalcedone - selbst in einem salzlosen Wasserbad auf einer grösseren
menge Salz - entlaugt. Sie verloren merklich ihre hellblaue
Farbe! Ich gehe davon aus, dass das Wässern auf Salz (selbst bei
Lagerung des Steins in einem salzlosen Wassergefäß) generell für alle
Steine ein bisschen zu auslaugend wirken könnte. Genauer geprüft habe
ich es allerdings nicht wirklich, was man sicher verstehen wird.
Jedenfalls genügt die bloße Lagerung auf einem Blatt Papier über dem
Salz völlig. Die Steine werden sehr klar.
Ansonsten
ist übrigens das Buch von Michael Ginger das beste
Buch über Edelsteine
(Lexikon der Heilsteine). Nachdem man einige esoterische Führer durch hat.
Ich
finde besonders die Beschreibung der
Edelsteine in ihrer geologischen Zusammensetzung und Entstehung
nützlich. Mich interessieren diese Hintergründe aufgrund symbolischer
Neugierde.
Die
heilkundliche Beschreibung
in dem Buch von Gienger sind nüchtern gehalten
und noch weniger spekulativ wie in manchen typisch esoterischen
Edelsteinführern. Mir dienen sie als Orientierung - wie weit sie
zutreffen, vermag ich noch nicht zu bewerten. Allgemein bin ich
skeotisch was die tradierte Überlieferung angeht, dass man manchen
Stein vielleicht Prozesse zuschreibt, die mit ihm verbunden sein
können, aber nicht die Essenz trifft.
Das Buch von Gienger ist insgesamt als Basiswerk zu empfehlen.
Wenn man etwas feinfühlig ist, kann man auch merken, wie ein Stein entladen wird, und braucht sich nicht mehr um Richtlinien der Zeit zu kümmern sondern kann einschätzen, anhand der "Aura", wann der Stein genügend rein ist. Meine Zeitangaben sind vorsichtig, aber in mehreren Jahren nun mittlerweile überprüft . Dennoch will ich hier keine falschen Maßstäbe setzen . Es kommt auf den Stein an, auf die Größe und die Art. Ein Turmalin kann länger entladen werden.
Generell die meisten Achate nicht länger als 6-10 Stunden (auch nicht zu oft wiederholt. Am besten auf Amethysten und Bergkristallen im Anschluß). Einen grossen Rohkristall Moosachat kann ich jedoch durchaus zwanzig Stunden auf Salz reinigen, natürlich auch hier mit Unterbrechung.
Man kann (und wenn man sensitiv ist sollte man) selbst entscheiden, ob ein Stein evtl. auch längere Entladungszeit benötigt.
Muskovite und vielleicht alle Glimmerarten scheinen sich bei Salz sehr rasch zu entladen. Fünf Stunden am Stück können mitunter genügen.
Für die Steine am besten ist es aber meiner Erfahrung nach, wenn man eine Salzreinigung in kurzen Zeitetappen durchführt, also zB nie länger als 10 Stunden ununterbrochen , und die Pause mit ein oder zwei Tagen Lagerung auf Bergkristallen ausfüllt, bevor man die Lagerung auf tief reinigenden Salz wiederholt.
Auf Hämatit auf keinen Fall mehr als drei oder vier Tage Steine lagern (solange aber sollte man nur bei grossen oder schwer zu entladenen Steinen tun. Auf Amethysten und Bergkristallen zu lagern ist es bei diesen Kristallen praktisch egal, wie lange.
Ich würde diese Methode der Salzreinigung
für alle neu gekauften Steine
grundsätzlich empfehlen. Wenn auch meist nur ein paar Stunden nötig
sind . Eine Regel für neue
Steine beziffert sich bei mir auf 4-16 Stunden, auch für Steine
aus dem
Grosshandel zuweilen, um die Atmopshäre, die sich in den Stein gelegt
hat, zu beseitigen. Es gibt aber auch aus dem
Grosshandel Ausnahmen, wo einige Steine etwas stärker verschmutzt
sind, obwohl andere derselben Sorte und Lieferung nicht so
verschmutzt sind. Da muss man manchmal schon eine komplette gründliche
Reinigung unternehmen.
Wenn man nicht sensitiv ist, würde ich nach dem Neukauf einfach erst
mal nur ca. 10 Stunden auf Salz entladen , den Stein
dann eine Weile benutzen und verwenden und nach einem Monat erst
gründlich (mit der Salzmethode) reinigen. Damit vermeidet dann, dass
man unwissentlich einen nicht verschmutzten Stein an die 30 oder 40
Stunden mit Salz reinigt, was dieser nämlich meiner Erfahrung
nach nicht so gut verträgt wenn er eigentlich relativ sauber und klar
ist.
Zur Orientierung möchte ich ehrlicherweise anführen, dass
ich mir noch nicht ganz sicher bin über die letztgenannte energetische
Schädigung eines Steins nach labger Salzlagerung. Bei einem Achat
, den ich auf dem Salz vergessen hatte und der über eine Woche darauf
lag, fiel mir auf, dass dieser total kraftlos wurde und sich seitdem
auch nie wieder erholte. Sicher werde ich einige "Testobjekte" anderer
Sorten noch mals überprüfen in dieser Hinsicht.
Wenn ein Stein
aber wirklich lange an einem Ladentisch, an offener Stelle mit Besucherandrang
lag, womöglich noch zentral, und wo zB immer die Verkaufsgespräche stattfinden (zB
Weihnachtsmärkte inmitten des Tisches und der Stein wird länger als ein
Jahr nicht verkauft), braucht er manchmal eine sehr gründliche
Reinigung.
Meine bervorzugte Methode sieht also so aus:
bis zu 30 oder seltener 40 Stunden und anschliessend noch
ein paar Wochen in Amethysten und dann auch mal einige Wochen auf
Bergkristallen als Abschluß.
Das
wäre auf jeden Fall gründlich
und dennoch sanft. Man kann man zwischen Bergkristallen und
Amethysten noch einige Tage eine Lagerung auf Hämatiten
zwischenschalten. Ich mache das zuweilen nicht, weil ich statt derer die
Salzreinigung mache. Ich denke, Hämatite haben ungefähr eine ähnliche
Wirkung, aber sind nicht so stark wie Salz.
Ich würde noch stark verschmutzte Steine nicht zuerst mit Amethysten und Bergkristallen reinigen, sozusagen den gröbsten Dreck mit Salz erst mal "(energetisch) wegsaugen".
Erfahrungsgemäß sind Steine ,
die man direkt
beim Grosshandel kauft, energetisch meist besser in Ordnung, dass man
sie direkt nach dem Kauf nur wenig reinigen braucht. Es gibt aber
Ausnahmen, ob es an der Steinsorte liegt oder sonstigen Umständen weiss
ich nicht. Bei Landschaftsjaspsis dauerte mir im Gegensatz zu
Lepidolith eine Salzreinigung länger (beide aus dem Grosshandel).
Wenn
ein Stein im Laden
liegt, saugt er auch die Atmosphäre auf, besonders natürlich
die des ständig präsenten Verkäufers.
Diese drei Schritte mittels Salz, Amethysten und Bergkristallen sind so die gründlichste Reinigung, wenn man vorher auch noch den Staub kurz mit lauwarmen Wasser abwäscht (nur bei für Wasser geeigneten Steinen, meist solche die auch bei Rohkristallen eine eher glatte Oberfläche haben).
Nach einer sehr starken Salzreinigung würde ich die
Salzreinigung die Wochen danach erst mal nur noch sporadisch und
kurz
anwenden. Und in der Zukunft, lieber etwas später als nur ein paar
Monate Abstand als zu oft. Wenn man aber sensitiv genug ist, was gar
nicht so schwer zu erlernen ist, kann man ein Gespür entwickeln, wann
ein Stein schmutziger ist als ein Stein, mit dem man zB nicht
gearbeitet hat. Man bekommt dann mit der Zeit ein Auge dafür.
Mein
Gefühl und Sensitivität entscheidet das, und es ist in
der Regel bislang bei mir imer so gewesen, dass ein neu gereinigter
Stein
gewöhnlich mindestens einen Monat nicht gereinigt werden braucht. Er
ist wie neu. Aber kurze Stunden auf Salz gelagert, halten ihn in den
nächsten Wochen frisch. Es ist meiner Meinung nach kein Problem, ab und
zu einen Stein auf Salz etwas mehr Frische zu geben, aber kürzer
als 10 Stunden (nur um eine Zahl zu nennen) sollten es dann
sein.
Wenn
der Stein stark beansprucht wird, zB durch psychische Energien, auch
durch charakterliche Arbeit oder charakterlichen Ausdruck, durch
Stress, den man erfährt, oder durch eine Krankheit (physischer Art),
kann man wie ich festgestellt habe, den Stein öfter einer Salzreinigung
hinterziehen, das heisst die Abstände zwischen grossen Reinigungen
können kürzer sein.
Erfahrungsgemäß sollte ein Stein einen Monat
auch starke Beanspruchung durchstehen können - aber dies ist von
mir noch nicht ausgereift erforscht. Ich habe nur festgestellt, dass
die Empfindlichkeit des Steins in Bezug zum Salz genau damit
zusammenhängt, ob er energetisch verschmutzt ist. Die Energien
scheinen einerseits alt und verbraucht, aber wirken für den Stein
anscheinend wie ein Schutzmantel.
Die beste Methode, die Steine zwischendurch frisch zu halten
sind kurze Intervalle auf dem Salz (einige Stunden nicht zu lange) und/oder
Lagerung auf Amethyst und Bergkristallen im Wechsel (Tag
für Tag, oder jeweils eine oder auch mehrere Woche lang).
Aber
ich mache das auch nicht generell - manchmal scheint es, als wolle
ein Stein einfach auch mal für sich sein und gar nichts anderes um sich
haben.
Ich halte wenig davon, dass man einen Stein so viel
zumutet und ihn zum Beispiel pauschal alle drei Monate einer starken
Reinigungs- Prozedur aussetzt, egal ob er nun beansprucht ist oder
nicht. Also ich meine die gesamte Sammlung betreffend. Ich würde nur
reinigen, wenn der Stein
auch "dreckig" ist, wenn er nicht mehr geöffnet ist, nicht mehr offen
ist
für Energie. Wenn man ihn zum Beispiel an zentralen Plätzen aufgestellt
hat, oder viel um sich hatte, oder vor allem getragen hatte , dann kann
er eine Reinigung mit Salz auch nach ein oder zwei, besser drei
Monaten erneut erhalten. Man kann natürlich auch zwischendurch kurz
reinigen.
Oder
auswählen, darauf zu vertrauen, dass die Inhalte
dessen, was man gestern gelebt hat, und was in die Steine als Energie
einging, einem heute immer noch willkommen sind. Das heisst, ich selbst
bevorzuge grössere Reinigungen nur zu bestimmten Zeiten, wenn es sich
mit allgemeinen Wechseln in meinem Leben oder Projekten usw. deckt.
Zwei oder bis zu 6 Stunden Salzlagerung auch öfters in der Woche sind für mich überhaupt kein Problem bei jedem Stein, und ich mute durchaus jedem Stein schon mal in Abständen von Wochen eine mittlere oder auch grössere Reinigung zu, wenn es nötig ist , wenn ich sie zB oft getragen habe.
Ich will aber sensibilisieren, sich
keine zu radikale Methode anzugewöhnen. Reinigung auch von feiner
Wäsche zB ist ja eine Sache des Maßes und der Mittel...
Mittlerweile reinige ich sehr vieles einfach unter Amethyst. Das dauert allerdings länger, ohne Salz Wochen bis Monate. Ich tausche dann die Steine, die ich in meiner räumlichen Umgebung habe, dadurch nebenbei aus. Ich nehme also aus den Räumen immer einige Kristalle weg, um sie zu reinigen und auf die Amethyste zu legen, und lege dann die von den Amethysten mittlerweile gerinigten Steine an einen Platz im Raum, der frei geworden ist, aber selten an denselben Platz, die übrigen Standorte verändere ich damit auch oft, aber nicht pauschal. Manchmal gibt es auch einen besonders guten Ort für eine Sorte Edelsteine. Da gehört dann diese Sorte aufgestellt. Manchmal sieht ein Edelstein zwar gut aus, an einer Stelle, aber steht dort nicht gut. Es hat oft auch mit Schwingungen zu tun, die zu einem Ort oder einer Funktion eines Ortes nicht recht passen. Auch dadurch verdrecken Steine ein wenig.
Ich lagere die mit Salz gereinigten Steine anschliessend immer auf Bergkristallen, damit dieser Vorhang der Amethyste, der in dem Archetyp Neptun
und dem Begriff Wolke wohl am besten beschrieben ist, wieder
aufgelockert wird und auf den Boden geholt wird. Diese neptunische
Weite , es macht sich eine gewisse Unbestimmbarkeit in den
Steinen nach langer Lagerung auf Amethysten bemerkbar ...
Dadurch dass man ihn nach den Amethysten noch auf Bergkristallen lagert, wird der
Stein ansprechbarer, finde ich, als wenn man den Eindruck der
Amethyste in ihm fortwirken liesse. Er ist für uns dann etwas weit weg.
Es ist ein willkommener Effekt der
Reinigung , dass die Amethyste die Steine sozusagen durchdringen und
auf Neptun einstellen, es kann den Stein aber auch etwas "entrücken",
finde ich.
Mit Bergkristallen richte ich die Steine wieder aus. Es kann sein, dass
diese Berührung mit Amethysten noch viele Dinge bdeuten können, es also
nicht nur negativ und störend ist (d.h. vielleicht kann man es auch so
lassen).
Apophyllite
scheinen übrigens unter Amethysten sich nicht so gut zu reinigen,
mehr unter Bergkristallen.
Und auf Salz naürlich. Jeder Stein kann mit Salz
entladen werden.
Eine kleine Anekdote sei angebracht: Meine Mutter putzte einen
bestimmten Schrank immer so gründlich, dass mit der
Zeit der Lack abging, weil sie meinte, der
Putzlappen nimmt noch Dreck auf. Dabei war der Dreck ja der Lack. Der
Lack ging ab, weil sie ein scharfes Reinigungsmittel verwendete. Salz
entspricht hier dieser Wirkung. Zu oft und auch wenn man pausiert
zwischendurch, macht die Steine spröde und beansprucht sie zu sehr.
Man muss sich bei der feinfühligen Bewertung im Klaren sein, was zum Stein gehört, und was
wirklich energetischer Schmutz ist. Das gilt besonders, wenn man die
Aura des Steins versucht zu erspüren, und den Verschmutzungsgrad dieser bzw. wie stark der Schatten ist.
Ich halte nur sehr wenig davon, einen Stein an der Sonne aufzuladen. Ich schütze meine Steine sogar vor der Sonne. Sie kommen aus der Höhle, es erscheint mir natürlich. Rational gesehen verändern die Lichtphotonen starken Sonnenlichtes vermutlich das Kristallgefüge oder die Farbpigmente und lassen den Stein zB schneller blass werden.
Wenn
man an der Sonne aufladen möchte: Es wird gesagt, dass die
Mittagssonne zu stark wäre
und sie eher entladen würde als wie sie aufladen täte. Meine
anfänglichen Erfahrungen bestätigen das. Daher sollte man
die
Abend- oder Morgensonne wählen.
Es gibt aber wahrscheinlich im einfachen Tageslicht eines Sonnentages schon genug Photonen, die eine ladende, stimulierende Wirkung aufweisen, genauso wie die menschliche Aufmerksamkeit und Körperwärme.
Für die Lagerung und Aufbewahrung und Erhalt der (chemisch-physischen) Strukturen ist darauf zu achten, dass die Steine niemals längere Stunden während des Tages vom Sonnenlicht beschienen werden.
Will man eigentlich Steine, die man in eine Schüssel legt? Auf eine minimale Fläche begrenzen? Oder möchte man sie nicht doch lieber ausbreiten auf einer grösseren Fläche?! Das finde ich die spannendste Frage. Oft hat man einfach keinen Platz und wählt sich seine Favoriten. Die anderen Steine sollte man aber nicht ganz vernachlässigen und hin und wieder zB leicht (energetisch) reinigen.
Insgesamt muss man bei freier Lagerung ein wenig die wechselnde Sonneneinstrahlung in einem Raum beachten. Ich selbst konnte nur aus Platzgründen jetzt nicht mehr alle Steine auf einer grösseren Fläche in meinem Zimmer aufbewahren, und bin gezwungen mir noch eine Möglichkeit zu überlegen. Ich denke da an einen Schrank, dessen Regale ich ausräume. Ich möchte die Steine nämlich nur ungern wie eine Massenware in der Schüßel aufbewahren oder in einem Karton. Aber zur Zeit muss ich eine Arrangement treffen, und kann nicht mehr alle Steine auf einer Fläche lagern, habe einige Steine also in Schubladen gehäuft. Man hat nicht immer genügend Platz. Wenn es nicht hilft, muss man die Steine wie eine Masse lagern. Sie werden (energetisch gesehen) schon miteinander auskommen.
Für die Lagerung muss man evtl. auch beachten, dass die Hämatit Kristalle eine andauernde Entladungswirkung aufweisen, vielleicht lagert man eine grössere Menge von Hämatit-Steinen also getrennt von den übrigen Steinen.
Der
Amethyst verliert
sogar am normalen Tageslicht seine schöne violette Farbe. Ich decke
daher ein Tuch über den Amethyst. Das hört sich merkwürdig an, da man
so tut, als hätte man keinen Amethyst, als verstecke man ihn. Wozu dann diese schönen Steine?
Aber ich
lege regelmässig meine Kristalle auf den Amethyst und komme so genügend
mit dem Amethyst in visuellen Kontakt. Jederzeit kann ich das Tuch weg spannen.
Auf diese Weise habe ich immer
noch
tiefviolette Kristalle, während ich bereits bei anderen und in Läden
viele Kristalle gesehen habe,
die fast weiss geworden sind.
Wenn man eine Druse hat, kann man sich überlegen, wie man sie aufstellt, das möglichst wenig Licht in sie hinein fällt. Ich meine damit vor allem direktes Sonnenlicht. Vielleicht will man tatsächlich so weit gehen, und hängt ein hübsches Tuch davor. Das muss man selbst entscheiden, und vielleicht genügt auch einfach ein schattiges Plätzchen in einem Nordraum.
Angeblich sollen die Kristalle jedoch auch wirksam sein, wenn sie ihre violette Farbe verloren haben. Da ich keine wirklich "blassen" Amethyste habe, kann ich dazu nichts sagen. Jedenfalls ist es auch für die Augen ein Reiz, wenn die Steine ihre Farbe behalten und ich weiss nicht, ob diese Lichtfrequenz auch auf energetische Wirkung zu übertragen ist, wenn auch nur geringfügig.
Aufgeladen
werden die Steine jeder Art meines Erachtens nach am besten durch
andere Steine wie Amethyste, Bergkristalle (die beide auch gleichezitig
reinigen),
und vor allem Rohkristalle in Wechselwirkung. Eigentlich müssen Steine
nicht aufgeladen werden. Sie müssen nur bereinigt werden, und in ihrer
Kraft bestätigt. Ich benutze aber noch das Wort Aufladen,
weil es einfach praktisch ist und es nicht unwahr ist. Man lädt den
Stein mit (seiner) Energie auf.
Und
es kommt auch darauf an, dass bestimmte Steine untereinander andere
Wirkungen aufeinander haben als andere, und sich also gegenseitig
verschmutzen können. Und umgekehrt. Lapislazuli zB verträgt unglaublich
gern Amethyste und wird weitaus mehr gestärkt durch Amethyste als
andere Steine, die auf Amethysten lagern.
Ich verlagere auch die Steine, die ich auf einem Tisch angeordnet habe, regelmässig ein wenig in ihrer Position und Lage zueinander. Man stellt mit der Zeit so eine Fügung fest, dass sich etwas fest verfügt hat und dann kann man es durch Umpositionieren lockern und die Energie fliesst wieder mehr.
Man
kann mit den Steinen vielfältig arbeiten. Sie haben sogar die
Möglichkeit, dass man sie ausrichtet, was aber nur durch eine sehr
kontrollierte auf psychische Dimensionen der Aufmerksamkeit Eingeübte
möglich wird (wenn man zB ausgiebig Tai
Chi ausgeübt hat oder meditiert hat und also selbst Energie gesammelt
hat). Mit der Aufmerksamkeit kann man die Polung der Steine
ausrichten. Hierbei sollte
man versuchen Emotionen zu verhindern, und wirklich allein mit einer
nüchternen und klaren Aufmerksamkeit zu arbeiten. Der Stein nimmt dann
den Impuls des Selbst auf, aus einem Katalog von einigen wenigen
möglichen Polungen.
Ein positiver Effekt
ist dann, dass die Steine einen dabei unterstützen, auf eine
höhere Ebene zu gelangen. Man richtet den Stein in einer Weise aus, wie
man dabei den Eindruck hat, dass er sprichwörtlich "aufgerichtet" ist (und mit der eigenen Energie korrespondiert).
Ansonsten
nehmen sie einfach
die Polarisierung an, die man ihnen unbewusst durch seine eigene Aura
und normale Aufmerksamkeit verleiht (ohne unbedingt dem Weg des höheren
Selbst entsprechen zu müssen). Üblicherweise tendiert das Leben
aber dahin, dass die Steine bei einer vorherigen "Ausrichtung"
wieder zurückfallen in eine "normale" Polarität bzw. Ausrichtung. Es
bedarf unaufhörlicher Neuausrichtung entgegen oder trotz allen
Erinnerungen.
Zirkon ist schwach radioaktiv. Es kommt auch auf die Größe an, umso grösser, desto bedenklicher. Ich würde diese Wirkung - auch von schwach radioaktiver Substanzen - nicht unbedingt unterschätzen. Kann aber sein, dass mein Mangel an Kenntnis mehr Furcht auslöst, als wie sie angebracht ist. Dennoch vermittelt mir meine instinktive Intuition, dass es eine Gefahrenquelle war, wie ich einen Zirkon in meiner Wohnstube aufbewahrt habe.
Zinnober enthält
Quecksilber.
Ich
habe mir den Zinnober als Stein einmal zugelegt, weil ich
etwas
besonderes haben wollte. Mit der Zeit habe ich die Lust an diesem Stein
verloren weil ich mir nicht mehr sicher war, wie gefährlich dieser
Stein wirklich ist. Den Zinnober hatte ich zwar in ein Glasgefäß
geschlossen, aber man weiss nie, wie dicht das ist. Andererseits
befinden sich auch in Leuchstoffröhren Quecksilber, doch glaube ich,
dass dieses Quecksilber im Vakuum verschlossen niemals an die Luft
abgeht. Die törichte Gefahr ist es auch, wenn man einen Zinnober
an der Sonne aufladen will, denn auf diese Weise verdampft das
Quecksilber und kann über die Luft aufgenommen werden. Aber keine
Panik, falls ähnliches geschieht - man sollte es nur nicht zu oft
geschehen lassen, wie man Quecksilber in den Körper aufnimmt (und zwar
ungebunden; in Amalgam ist Quecksilber gebunden und kann nicht
entweichen).
Quecksilber kann - auf längere Zeit ausgesetzt und in hoher Dosierung - die Nieren und Nerven schädigen. Wenn eine Leuchtstoffröhre kaputt geht, sollte man die Reste niemals mit der Hand berühren und sogleich und sehr behutsam nach den quecksilbrigen Kügelchen Ausschau halten, die man irgendwie auffegen muss. Vielleicht mit zwei Stück Papier zusammenfegen. In irgendeine Tüte geben und zusammen mit den Scherben als Sondermüll entsorgen. Man braucht in dieser kurzen Zeit, wie man sich damit auseinandersetzt keine Angst haben, dass man sich auf so eine geringe Dosis mit dem Atem vergiftet, wenn man sich nur daran hält das Quecksilber nicht zu berühren.
Amazonit
enthält Blei.
Sowohl Azurit und Malachit
ist an sich giftig. Diese drei und
einige andere ähnliche Steine
dürfen nicht
als Edelsteinwasser zum Trinken verwendet werden.
Um sicher zu gehen,
würde ich nur
Quarzkristalle wie Bergkristall, Turmalin oder Aventurin und ähnliche,
als solche Wasser verwenden und bei anderen Steinen stets in ein
kompetentes Lexikon schauen.
Malachit und Azurit dürfen nicht als Staub eingeatmet werden. Es gibt manche Rohsteine aus dem Mittelmeerraum, die eine feine Schicht Azurit-Malachit auf dem Stein haben, manche sind auch kompakt. Dieser Stein bzw. deren poröse Kristallbildung darf nicht zerrieben oder zerstoßen werden, weil dadurch der gefährliche Feinstaub entsteht, der Blutkrankheiten auslösen kann. Auch ansonsten sollte man Teilchen dieser Kristalle nicht verschlucken.
Es
empfiehlt sich nach
Berührung des Azurits sich die Hände zu waschen. Nun ja, es ist ja
keine Säure, aber ein bisschen vorsichtig sollte man sein, wenn man tag
ein und aus mit solchen Steinen arbeiten möchte. Man nimmt diese Steine
in die Hand, und irgendwann kratzt man sich am Zahnfleisch oder in der
Nase usw..
Mittlerweile gehe ich kein Risiko mehr ein und habe meine Azurit Steine in einen Plastikbeutel verstaut. Sie lagern ja ansonsten und nehmen Staub auf, wer weiss, ob sie auch selbst "Staub" abgeben.
Die Schleifer von Malachit Kristallen können diesen Stein nur schleifen in einem extra dafür vorgesehenen entlüfteten Raum und nur mit Mundschutz. Normal dürfte nichts geschehen, wenn ein Malachit mal zerbricht oder so. Es handelt sich hier um den Feinstaub, wie er bei Kreide oder Mehl vorkommt. Wer Talkum (Speckstein) hat, sollte da ähnlich vorsichtig sein, diesen Feinstaub nicht einzuatmen, der entstehen kann, wenn man sehr viel Speckstein zum Beispiel irgendwo gelagert hat, oder gar damit arbeitet, und diese sich mit der Zeit oder durch kreatives Schnitzen zerrieben haben und so eine Menge Staub oder Talkum-Erde entstanden ist.
Tip für die Anwendung und das Tragen von Edelsteinen:
Manche
Steine sollte man nicht kontinuierlich tragen. Ich kann Steine nicht zu
lange tragen und nehme an, dass das allgemein so ist für jeden
Menschen.
Es kommt dann so eine Art Verdichtung der Energie
zustande, und ich spüre ein beginnendes leichtes
Ungleichgewicht. Wenn ich den Stein ablege (zB als Halskette), fühle
ich mich weiterhin geklärt und vom Stein genährt, den ich getragen
habe. Aber ich kann dann auch einen anderen Stein beginnen zu tragen,
und nach einigen Stunden merke ich selbiges. Bei Rohkristallen in
der Nähe scheint das nicht ganz so zu sein, und die Zeit bis dass ich
merke, wie die Energie unpassend wird, akkumuliert sich auf Wochen bis
Monate. Ausserdem ist der Stein nach dieser Zeit auch etwas
verunreinigt und ich gönne ihm einen Aufenthalt im
Kristallbad (einen halben bis ganzen Tag auf Hämatitsteinen , dann
Amethyst und Bergkristalle und evtl. sporadisch auch neben anderen
Steinen) . Mir ist aufgefallen, dass ein regelmässiges Umlagern
der Steine deren Energie länger "frisch" hält (alle paar Wochen
immer ein paar Steine anders legen, von links nach rechts usw.) .
Über die Zuordnung der Engel zu den Edelsteinen empfehle ich Moldavit-Engel
(die Engel-Botschafterin in ihren drei Büchern und auf ihrer Homepage).
Die Autorin hat auf ihrer Homepage wie auch in ihren Büchern die Engel
zu den entsprechenden Steinen gelistet. Und diese Zuordnungen haben
sich mir als zutreffend erwiesen, als reale Wirkungen zeitigend.
Die
Zuordnungen gehen auf,
und man kann mit Sensitivität nachvollziehen, wie ein Engel den Stein
tatsächlich stärkt. Fast ist es so, als würde dieser Stein auch nicht
mehr so leicht energetisch verschmutzen - zumindest ganz besonders wenn
man während des Arbeitens mit dem Stein auch mit dem Engel arbeitet.
Übrigens sind die Edelsteine,
die man auf der Homepage der Autorin kaufen kann, bereits von ihr
entsprechend gesegnet, was ich bestätigen kann.
Den Engel kann
man in den ihm entsprechenden Stein bitten, in dem man zB ihn in den
Stein lässt: in erster Linie durch Rufen des Namens und der Absicht,
dass der Engel in den Stein soll. Man kann einem ganzen Haufen
Edelsteine, zB einer Sorte Sodalith, den ihm entsprechenden Engel
"zusegnen". Das wäre beim Sodalith Geolim.
Engel und Stein sind wie Planet und Zeichen bzw. das Domizil eines
Planeten in einem entsprechenden Zeichen, dort in einem ähnlichen
Schwingungsfeld fühlt sich der Engel bzw. der Planet wohl . Beide
stärken durch ihre gegenseitige Unterstützung die Ausstrahlung dieser
entsprechenden Energie.
Die Beschreibungen und Bedeutungen zu den Engeln, für einen entsprechenden Stein (bei Moldavit-Engel), treffen auch für den Stein zu, nicht nur für den Engel oder unter der Voraussetzungen, man würde auch mit den Engel arbeiten nicht nur mit dem Stein. Man kann also die Engelbeschreibung zu einem Stein als Bedeutungsspektrum des Steines fassen. Es ist natürlich ungleich hilfreicher, wenn ein Engel mitwirkt.
Engel und Steine verbinden sich durch ihre jeweils ähnliche Schwingung. Die Kraft der Engel "wirkt" oder arbeitet aber erst dann wirklich im Stein und für einen, wenn man den entsprechenden Engel ausdrücklich einlädt, und zu sich bittet. Der Stein selbst kann derweil bereits gesegnet sein, ohne dass man einen Engel einlädt, so dass der Stein wie alle anderen bleiben kann. Manchmal spürt man aber auch so, dass der Stein kräftiger als andere ist.
Wirklich dankbar bin ich, mit Moldavit-Engel auf die Möglichkeit gestossen zu sein, einen Stein mit einem Engel rückzuverbinden und es ist wirklich so, als würde der Stein danach aufleben und als wäre er bislang wie jemand gewesen, den man von etwas getrennt hätte, der verloren war. Durch Engel gesegnete Steine haben eine verstärkte Ausstrahlung.
Tip zur Segnung mittels Visualisierung
Man
kann beim Segnen visualisieren, wie ein Engel in den Stein
schlüpft. Der Vorstellung sind keine Grenzen gesetzt und das Bild
begleitet den Auftrag bzw. begleitet die Bitte. Dass der Engel in den
Stein geht.
Ich selbst empfinde auch als Dank immer wieder
Freude, wie sehr uns die Engel begleiten, wenn wir sie dazu einladen,
und wie sehr sie unser Leben und unseren Entwicklungsweg bereichern.
Sie tun das , weil sie uns aus ganzem Herzen lieben, was man entweder
im Kontext eines göttlichen Auftrages stellen kann oder als Anliegen
der Engel selbst betrachten kann.
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Michal Gienger; Lexikon der Heilsteine.
Gienger
schafft es hier eine kurze aber solide Orientierung für die Heilkräfte
zu liefern und befreit von der oft übertriebenen Zuschreibung, wobei
der kritische Blick keineswegs zu dick aufgetragen wurde, sondern ein
gesundes Maß gefunden wurde.
Anmerkung:
Für diese Informationen, die aus meinen eigenen
Erfahrungen und Intuitionen bestehen, kann ich keine Gewähr
übernehmen.
Bei tatsächlichen Krankheiten oder Krankheitsverdacht sollte ein fachlich ausgebildeter Arzt konsultiert werden.
Diese
Information soll Dich nicht verunsichern. Edelsteine können
Beschwerden lindern helfen und auf den Geist harmonisch und förderlich
einwirken.
Heilsame
Edelsteine und viel Kraft wünsche ich dir!
Auch deine Kraft ist es, die den Steinen ihre Richtung gibt!
Die Steine können dir so helfen, deine Richtung zu finden, wenn Du entsprechend Aufmerksamkeit einfliessen lässt.
So gehen Mensch und Stein
Freundschaft ein.