Fasten ist nicht in jedem Fall dasselbe. Es gibt verschiedene Fastenarten, die für bestimmte Ausgangslagen besonders geeignet sind.
Ein rigoroses Fasten mit Null Nahrungszufuhr, während man
einen schwachen oder über Jahre
schlecht genährten Stoffwechsel aufweist, ist zunächst nicht gerade
empfehlenswert.
Sondern in einem solchen Fall ist entweder ein Basenfasten,
eine eiweißorientierte Nährstoffkur, oder eine
Kombination dergleichen die richtige Wahl.
Man könnte auch von einem abgewandelten Basenfasten sprechen, insofern man für die Kur eiweißhaltige Nahrung gleichberechtigt als Nährstofflieferant für den Stoffwechsel ansieht - anders wie beim reinen Basenfasten, wo man so gut es geht Eiweiße als Säurebildner im Stoffwechselgeschehen meidet.
Bei
alle diesen nicht strikten Fasten-Kuren setzt man indes auf Enthaltung
des Organismus von belastenden Nahrungsmitteln wie Kaffee,
Zucker, Marmelade, Kuchen,
Weißbrot, Fastfood, Alkohol usw..
Man setzt dabei vor allem auf das Vermeiden solcher
Nahrung, die keine wichtige Rolle bei der Nährstoffversorgung spielen
und stattdessen Nährstoffe verbrauchen; man setzt dabei vor allem auf
Vermeidung der Übersäuerung des Körpers, was man zumindest überschauen
können muss, um im Fall der Fälle früh genug entgegen zu wirken.
Man enthält sich während all dieser Kuren vor allem übermäßigen Fett- und
Fleischkonsum. Letzteres erhält ausschließlich Rang als
Nährstofflieferant, und Fleisch ist
nicht mehr Lieblingsnahrung oder Hauptmahlzeit nur um dieses Zweckes
willen, den Geschmack zu befriedigen.
Selbst für zwischendurch
gibt es während dieser abgewandelten Kuren statt den Schokoriegel einfach Obst, wie zB Äpfel
(Vitamin C; Äpfel sind gut für die Verdauung), Bananen (Vitamine; auch
als Energielieferant für das Gehirn) usw. - am besten in Wechselkost.
Beim reinen Fasten sollte man sich eines gut genährten, der optimalen Entgiftungsleistung fähigen Organismus vergewissern. Falls das nicht möglich ist, kann man diesen Zustand mit einer mehrmonatigen ausserordentlich nährstoffintensiven Ernährungszeit erreichen. Wichtig ist, dass der Stoffwechsel für das Entgiften während des Fastens auch optimal eingestellt ist.
Tip: Ein striktes oder abgewandeltes Basenfasten kann man über einige Tage oder Wochen hinweg immer wieder mal vornehmen.
Durch das Fasten werden Zellen, Organe und Speicher des Körpers gereinigt. Es werden Proteine abgebaut und darin gebundene Schlacken gelöst.
Der Nährstofftransport zu den Zellen funktioniert
nach solchen Entgiftungsmaßnahmen wieder besser, und damit auch die
Sauerstoffversorgung aller Zellen.
Umso
besser die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung, desto besser fühlen wir
uns.
Durch alle die Wirkungen des Fastens auf unseren Organismus, wird auch
die Wahrnehmung erfahrungsgemäß klarer.
Alles
ist miteinander verbunden.
Sowohl das Stoffwechselgeschehen, das Immunsystem
und das Hormonsystem sind eng miteinander, ebenso mit
dem zentralen und dem
sensorischen Nervensystem verwoben.
Die Psyche bedeutet einen massgeblichen Einfluss auf alle anderen
körperlichen Systeme.
So
kommt insgesamt eine sich verstärkende Rück- und Wechselwirkung
zwischen gesundem
Körper und Psyche zustande. Meiner Ansicht nach wird der Einfluss der
Psyche auf körperliche Gesundheit gnadenlos
unterschätzt!
Die von der Psyche ausgehende Wirkung auf das Körperliche macht
sich
nicht wie ein Schalter bemerkbar, den man von jetzt auf gleich
umstellen könnte, sondern er macht sich bemerkbar in wiederholenden
Impulsen und auf Dauer. Positiv wie negativ. Es ist wie ein Radiosignal
oder elektrisches Feld, das das übrige Nervensystem
beeinflusst,
von dem auch körperliche Vorgänge abhängen. Es gibt
Spannungen,
Verspannungen, die sich verfestigen, so wie sich ein Bild oder Gedanke
verfestigen kann.
Ein stressiger Job, der bereits eine verkrampfte Grundhaltung mit sich bringt, dann noch psychischer Stress durch eine belastende Beziehung zuhause und das Menü ist bestellt, dass sich auch psychosomatische Beschwerden bemerkbar machen, und dafür braucht es oft nur einen Schwachpunkt, der durch die Ernährungsweise auf körperlicher Ebene verursacht wird.
Ein
Fasten kann umso bessere Ergebnisse
bringen, desto mehr man sich mit ganzer Seele beteiligt, was auf eine
Annahme des Verzicht-Übens hinaus läuft.
Man sollte also nicht den
Eindurck nähren, gegen eine Mauer anzukämpfen, sondern sich überzeugen,
mit dem Strom des Fastens zu gehen - es ist auf seine Art auch ein
geringfügiges Sterben (Loslassen). Das muss kein Leiden bedeuten. Im
Gegenteil: eine richtige Einstellung befreit. Loslassen zeigt uns, was
übrig bleibt, wenn wir auf die Kulissen der sonstigen
Alltagswelt,
die sich ständig wiederholt, Kulissen sein lassen und ihnen gegenüber
womöglich etwas gleichgültiger werden, und mehr auf uns schauen.
Ein gutes Mittel, sich umzugewöhnen, besteht darin, eine alte (geliebte) Tätigkeit wieder aufleben zu lassen, oder die Natur und die Rythmen der Natur neu zu entdecken und lieben zu lernen. Diese Tätigkeiten kann man mit der Enthaltsamkeit von Nahrungsmitteln verbinden.
Es hilft den Kopf frei zu machen und sich einzustimmen. Der Weg in die Natur ist ultimativ für das Fasten geeignet, da diese Spaziergänge gleich mehrere Funktionen auf einmal erfüllen! Darunter fällt etwa die körperliche Bewegung und das Atmen, die dem Entschlacken hilft.
Das
psychische Erleben bildet ständig verschiedene Stoffe. Signalgeber
wie Hormone und andere Botenstoffe werden vom Körper gebildet und
ausgesendet, erreichen durch das Blut und andere Körperflüssigkeiten
unser Immunsystem, den
Zellstoffwechsel oder diverse Organe, was alles in
Wechselwirkung mit der Psyche steht. So entstehen auch negative wie
positive Rückkopplungen.
Die Ernährung ist Fundament für
ein Wohlbefinden, und Fasten bedeutet den schnellsten Weg zurück zum
Wohlbefinden zu gelangen, wenn man
sich mehr oder weniger verschlackt
sieht.
Wir
können nur in dem Rahmen fühlen
und denken,
der uns mit dem Stoffwechsel (und
Gehirnstoffwechsel) zur Verfügung steht. Zum Beispiel haben
Depressionen sehr viel mit dem Nährstoffgleichgewicht zu tun.
Dasselbe gilt auch für die
Gefühle. Wobei die Gefühle auch von den Lymphen abhängig sind, von der
Klarheit, wie der Stoffwechsel über die Lymphe arbeitet (und
entgiftet).
Was wir nicht mehr als bedrohlich wahrnehmen, erzeugt eine
neue Realität in uns. Zur Bedrohung (Ver-rohung) zählen auch ungesunde
Prozesse im Körper, die durch schlechte Nahrungsmittel zustande kommen
(klassisches Bild: morgens Weissbrot mit Marmelade und Kaffee und
mittags dasselbe als Burger, und abends Fertiggerichte).
Mehr zum Zusammenhang zwischen Gefühlen und Lymphen.
Die Erfahrung zeigt immer wieder, wie abhängig unsere Wahrnehmung von der Art ist, wie wir uns ernähren, und unseren körperlichen Stoffwechsel beeinflussen. Zur Wahrnehmung gehört ja nicht nur der sinnliche Input, sondern auch was wir daraus machen, was darüber denken und fühlen, was wir re-agieren über das, was uns sinnlich erfahrbar wird.
Launen
und Begierden, können uns gängeln oder geisseln, ohne dass wir uns
dessen bewusst wären. Wir nehmen es hin als unsere Art zu sein. Wir
haben in einem gegebenen Moment keine Wahl.
Stauungen auf Gefühlsebene können
gleichbedeutend sein mit Stauungen im Stoffwechsel oder der
Verdauung.
Um nachhaltig einen neuen Rythmus zu finden, ist es nützlich
einen alten Rythmus auszuhebeln.
Fasten bedeutet immer eine Ent-Rythmisierung der entstandenen Trägheit des Stoffwechsels, die mehr oder weniger auf natürliche Weise entstand, aber auch durch die Verschlackung in ihrer Trägheit verstärkt wird. Damit bedingen sich desweiteren auch psychische Prozesse, die ja abhängig sind von phyiologischen Prozessen. Und die beim Entrythmisieren in der Weise noch mal wichtig werden, da wir auch uns selbst umgewöhnen müssen.
Dazu muss nicht rigoros gefastet werden, um zu merken, dass es eine Disziplinfrage ist - schwer kann es schon sein, bereits eine Enthaltung ungünstiger Nahrungsmittel- und Genußstoffe zu üben, womit sich zwangsläufig eine Kur ergeben wird, wenn wir darüberhinaus tägliches Obst und Gemüse in unsere Ernährungsgewohnheiten einbauen.
Insgesamt geht es nicht nur um die Nährstoffe, sondern auch um einen Status Quo, in dem sich unser Organismus und Stoffwechsel befindet. Jedes Fasten lockert diesen Status Quo ein wenig bis stark auf.
Während einer Basenkur, Fastenkur und jeder anderen speziellen Ernährungskur wird des Körpers Immunstärke regeneriert. Es werden von den körpereigenen Mechanismen, bei einigen modifizierten Fastenarten auch mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen, Stoffwechselschlacken abgebaut und ausgeschieden, und die Zellwände durchlässiger gemacht, was für die Zellatmung, Nährstoffversorgung aber auch den Abtransport des Abfalls wichtig ist.
Abwehrstärke
wird zu oft einseitig auf Grippeviren oder Bakterien beschränkt.
Bakterien und Viren gelten sogar als Ursache von Krankheiten. Sogar
beim CFS
(Chronisches Müdigkeits Syndrom) gibt es diese Theorien, und beim Krebs
erscheint uns die These schon weniger stimmig.
Bakterien
und
Viren scheinen aber sowieso in einem gewissen Rahmen andauernd im
Körper zu sein, und andauernd bekämpft der Körper sie - nur wenn sich
eine Schwäche ausbreiten kann, breiten sich auch die Bakterien oftmals
aus, weil sie einfach gesagt einen "Stoffwechsel-Raum" vorfinden, der
ihnen genehm ist. Einige Wissenschaftler scheinen dabei falsche
Rückschlüsse zu ziehen und bringen Burn-Out oder CFS in Zusammenhang
mit Symptomen (Bakterien und Viren).
Es kommt also immer vieles zusammen und der synergetische Effekt, wie viele Dinge sich gegenseitig verstärken können, verdichtet ein bestehendes Problem, ebenso wie mögliche Gesundheit sich verdichten kann.
Die Angst verursacht eine gewisse
Vorprägung der
immunologischen Reaktion. Der Zusammenhang zwischen Psyche und
Immunsystem ist bekannt.
In
Angst zu leben, sendet Signale
aus - was immer sie bedeuten oder bewirken: es ist eine in Kauf
genommene Schwächung.
Ebenso wirkt sich eine Störung der Gefühle auch auf
Ebene der Immunität aus.
Mit der Dauer von
Angst wird dem Körper der "Schneid" der immunologischen Reaktion auf
Krankheitskeime oder schädliche Zellen genommen. Dasselbe geschieht bei
dauerhaften, ja sogar kurzfristigen Stress. Wir verausgaben uns sowohl
mit Stress, aber auch mit Ängsten.
Die
bestmögliche Vitalität ist eine, die aus unserem
Lebenszentrum kommt, wenn alle Fasern unserer Körpers und der Seele auf
das Leben im Augenblick eingestimmt sind.
Das
Fasten konzentriert den Blick auf diesen Augenblick. Die Natur ist
nicht unser Feind. Oft erkennen wir im Fasten eine Art
Einheitserlebnis mit der Natur, die uns umgibt. Wir begreifen die
irdische Wirklichkeit dann nicht mehr vorwiegend als Umstand der Nöte,
sondern als Raum der Geschenke.
Immunstärke zu haben, bedeutet auch eine Stärke unserer Gefühlswelt! Und Immunstärke entscheidet, wie wir mit Gefühlen Wirklichkeit erleben.
Schlacken, die wir mit der Nahrung über Jahre aufgenommen haben, lagern sich im Zellzwischengewebe ab, und erschweren mit an ihnen gebundenen Säuren die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Zellen.
Einem verschlackten Organismus steht tendenziell weniger
Sauerstoff
zur Verfügung. Sauerstoff, das seine Zellen erreicht.
Weil
Sauerstoff eine wichtige Aufgabe auf Ebene des Zellstoffwechsels
erfüllt ist regelmässige körperliche Bewegung auch ausserhalb einer
Fastenzeit äusserst
sinnvoll (zum Beispiel mindestens 1 Stunde täglich einen Spaziergang).
Weil dies die Sauerstoffzufuhr erhöht und damit den Zellstoffwechsel
beschleunigt.
Mit der richtigen Ernährung auf Zellebene und körperlicher
Bewegung andererseits, wird das Sauerstoffmileu des Organismus
beträchtlich begünstigt.
Nach einiger Zeit des Fastens werden belastende Stoffe aus dem Körper gebracht. Die Kanäle und Membrane werden durchlässiger. Der Stoffwechsel aller Organe und der Zellstoffwechsel erfährt eine Optimierung. Der Zellstoffwechsel funktioniert mit Sauerstoff besser, ja er funktioniert nur dann optimal, wenn Sauerstoff vorhanden ist.
Mit dem Fasten werden diverse Säuren neutralisiert, die sich bislang im Fettgewebe und Bindegewebe eingelagert hatten, aber mit dem Fasten gelöst werden.
Meine
Erfahrung mit dem Fasten: Ich hatte zB geringfügiges
aber doch
merkbares Rheuma in den Fingergelenken, dessen Beschwerden sich mit dem
Wetter bemerkbar machte - das war vor dem Fasten. Es
wurde schnell
durch
das Fasten geheilt. Der Zusammenhang zwischen Fasten und Heilung war
unverkennbar!
Der Geschmack kann sich innerhalb von 1-4 Wochen grundlegend ändern! Der erste bittere Tee schmeckt immer scheusslich.
Viele
geben zu früh auf bei den
natürlichen Heilmitteln, und gehen damit in die Falle
einer bloßen Gewöhnung an Süßstoffe. "Es schmeckt
mir
nicht". Ein Stück
Ingwer schmeckt
manchen noch zu scharf, andere süßen alles, was noch nicht süß ist.
Eine Abhilfe ist bei manchen Sachen: kleinere Stücke zu essen,
aber dann auch mehrmals um eine gewisse Menge zusammen zu
bekommen.
Dasselbe gilt übrigens auch für Fleisch. Man ist diesen Geschmack gewöhnt. So dass man aus reinem Verlangen nach etwas greift, was einem geschmacklich auf der Zunge liegt.
Aber das Wunderbare ist: Man kann sich angewöhnen, das sich Geschmack in Bezug zu Gemüsen entwickelt, auch bei solchen mit Bitterstoffen. Die schmecken dann nach einiger Zeit einfach besser.
Bitter
macht fröhlich. Das ist in Bezug zur Leber ausserordentlich stimmig.
Die Lebensfreude hängt auch mit dem Organ Leber zusammen!
Die Leber ist
in ihrer sekundären Funktion nämlich auch ein Organ, das den freien Fluß der Emotionen
verbürgt. Alles was bitter ist, tut der Leber gut und damit
auch uns.
Der Körper kann angesichts von kurzfristig belastenden Faktoren und Einflüssen relativ lange in Gleichgewicht bleiben, aber nur wenn die nötigen Vorraussetzungen der Nährstoffzufuhr erfüllt sind und der Körper auf Reserven zurückgreifen kann.
Der Körper ist durchaus stark. Aber auch zerbrechlich, nämlich unter bestimmten Hebelwirkungen, die eine längerandauernde ungesunde Ernährung immer erzeugen wird.
Allgemein
gilt: Umso belasteter oder geschwächter man sich und seinen Körper
erlebt,
desto mehr muss man auf die Nährstoffe achten und jedes Übermaß beim
Essen vermeiden - und natürlich die Genussgifte ganz meiden.
Letzteres
sind eigentlich die wahren Problembringer, und nicht, dass bloß
Nährstoffe fehlen würden. Schlemmen und Geniessen ist sicher überhaupt
kein Problem, wenn es denn in Maßen bleibt. Wir gewöhnen uns bald aber
das Geniessen mit Genussstoffen derart an, als würden wir die
Genussstoffe als tägliche Nährstoffe betrachten.
Die
Nährstoffe können zB durch
extensiven Kaffeekonsum gar nicht mehr richtig aufgenommen werden;
weiterhin besteht die Meinung, dass sogar Nährstoffe ausgeschwemmt
werden.
Osteoporose
ist bei älteren Menschen oft latent ausgeprägt, da sie Zeit ihres
Lebens zu viel Kaffee getrunken haben. Ausserdem enthält Kaffee
Purinsäure (wird in Harn umgewandelt und ist damit auch in Übermengen
bedenklich wegen zB Gicht) - es ist bekannt, dass die
Gelenkschmerzen vieler Leute verschwanden, als sie aufhörten
Kaffee zu trinken und auch auf Fleisch in grösseren Mengen verzichteten.
Eine weitere Möglichkeit einer Störung des Stoffwechsels kann darin gesehen werden, dass Coffein auf Zellebene eine bestimmte Signalwirkung (second messenger) unterbinden kann. Bestimmte Stauungen von Stoffwechselprodukten könnten entstehen, da diese Stoffwechselstoffe einerseits nicht aus der Zelle abgegeben werden, andererseits nicht aus dem Blut genommen werden in die Zellen hinein.
Meiner Meinung nach kommt es für ein Gleichgewicht übrigens nicht darauf an, ob man "nur" 3 Tassen täglich trinkt, sondern ob man auch zwei oder besser drei komplette Tage in der Woche hat, wo man absolut KEINEN Kaffee trinkt. Ich denke, in der Weise kann man ruhigen Gewissens Kaffee trinken, wenn man es nicht zur täglichen "Droge" erhebt. Wenn man gereizt wird, und hektisch-nervös wird, dann sollte man schon vorsichtiger mit dem Kaffee trinken werden. Übrigens: Erfahrungsgemäß macht Kaffee reizbarer und nervöser, wenn der Mond in Zwillinge steht.
Eine strikte Fastenkur sollte nicht durchgeführt werden, wenn man sich geschwächt sieht. Dann sollte man zunächst den Organismus aufbauen (zB Basenfasten, oder noch besser eine Stoffwechselkur, die neben sekundären Pflanzeninhaltsstoffen auch beinhaltet auf die richtige aber nicht übermässige Eiweissversorgung zu achten).
Der
Körper kann nur eine bestimmte Menge Nährstoffe auf einmal
aufnehmen und konkret verwerten (!!!) und wird den Rest meist einfach
ausscheiden. Das gilt nicht nur für Vitamine (siehe dort Punkt
2 unter Kritik), sondern auch für Fette, Mineralstoffe und
Eiweiße.
Auch aus diesen Grund ist es von Vorteil, mehrere kleine Mahlzeiten
"den grösseren Drei" (morgens, mittags und abends) vorzuziehen. Diese
drei grösseren Mahlzeit sollte man als hauptsächliche Energiezufuhr
betrachten, vielleicht auch als Zeitpunkt für warme zubereitete Gemüse,
und nebenher Obst, Nüsse usw. essen.
Dem Stoffwechsel wohnt eine gewisse Trägheit inne. Das lässt
sich
im guten wie im schlechten verstehen: Zum einen hängt uns eine
schlechte Ernährung über eine gewisse Zeit noch nach, zum anderen kann
eine dauerhaft gesunde Ernährung einen ausserordentlichen Puffer
gegenüber kurz- und mittelfristig belastenden
Einflüssen auf den Stoffwechsel aufbieten.
Bis wir etwa 35 oder 40 Jahre alt
sind, kann der Körper auch bei schlechter Ernährung und länger
anhaltenden Belastungen gegenüber
einen Puffer erzeugen, weil er noch über Reserven und einen gut
funktionierenden Stoffwechsel verfügt.
Später mindern sich diese selbsterhaltenden
Kräfte und man muss von aussen Kräfte zuführen, um diese
physiologische
Stärke instand zu setzen oder aufrecht zu erhalten. Bzw. man muss
bestehende Mängel vermehrt ausgleichen.
Natürlich gewachsene Nahrungsmittel verbrennen sauberer in unserem Organismus (=werden sauberer verstoffwechselt), als wie die Fertigprodukte und vor allem der einfachste Zucker es tun. Nahrungsergänzungsmittel (Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe) helfen nicht, sondern stören nur. Das ist kein wahrer Überfluss, sondern eine wahre kontinuierliche Vergiftung, die mit der Dauereinnahme von Fertiggerichten aller Art geschieht.
Kinder, Schwangere, Stillende dürfen generell nicht fasten.
Zu starkes Untergewicht ist bedenklich zum Fasten - hier gilt es neben anderen besonderen Dispositionen (zB Leber- oder Nierenleiden) den Arzt oder Heilpraktiker Deines Vertrauens fragen. Ähnliches gilt für komplizierte Stoffwechselerkankungen.
Ein gewöhnliche Störung des Stoffwechsels, etwa durch eine Form der Übersäuerung, zählt nicht dazu. Der Stoffwechsel kann durch Fasten wieder zur optimalen Funktion gebracht werden. Besonders geeignet sind dazu die modifizierten Fastenarten - eine Fortsetzung der Entsäuerung durch ein späteres striktes Fasten erscheint als optimal.
Auch leichte rheumatische Erkrankungen werden durch das Fasten gelindert, wenn nicht sogar vollständig geheilt.
Falls man sich vorab untersuchen lassen möchte ob man von der augenblicklichen Disposition her in der Lage ist zu fasten, muss man jedoch den richtigen Mediziner finden, der einen evtl. bei einer Fastenkur unterstützt, und nicht rigoros und total ablehnend dieser Möglichkeit gegenüber steht (und deswegen einem pauschal davon abraten wird!). Die moralische Unterstützung durch den Arzt halte ich für sehr wichtig! (dieser Aspekt wird unterschätzt bei allen Heilungsmethoden, ob mit oder ohne Hilfe des Arztes)
Es gibt immer mehrere Meinungen,
auch unter Fachleuten. Aber offensichtlich handelt es sich bei einer
total
ablehnenden Haltung oft um eine mangelnde Auseinandersetzung mit dem
Thema, oder Vorurteile, die vor allem den Umstand betreffen, dass die
Schlackenstoffe von der schulmedizinischen Wissenschaft noch
nicht erforscht wurden oder in ihrer Bedeutung erkannt werden
wollen. Merkwürdig, dass andere Betrachtungen dazu Schlußfolgerungen anstellen konnten.
Selbst dass bei einer Erkältung der Körper von sich aus nach einem
Fasten drängt, wird so weit ich weiss aus dieser
schulwissenschaftlichen Richtung nie angeführt.
Daher kann man eine
bewusste Ablehnung, aber ohne eigentliche Prüfung des Sachverhaltes,
annehmen - so wird über das Fasten in Fachkreisen auch nicht
geredet, und
es stellt keinen wohlwollenden Diskussionsstoff dar.
Auch scheinen manche medizinischen Wissenschaftler generell einen Konkurrenzkampf zu betreiben, und sind daher gegen das Fasten voreingenommen. Typisch ist dahingehend, dass sie die alternativen Mediziner versuchen in die Ecke längst überkommender Vorstellungen aus dem 19. Jahrhundert zu drängen (zB Ernährungsumschau Oktober 2011), indem man ihnen unterstellt, sie würden auf altertümliche Ansichten zurückgreifen. Das ist eine Methode, die man bei jeder "Kampfhaltung" (zB bei Skeptiker) widerfinden kann.
In der Tat kann mir bestimmt niemand dieser Mediziner erklären, warum Fasten meine Rheuma-Erkrankung vor vielen Jahren heilen konnte. Natürlich würden sie sagen, es sei Zufall, Placebo oder ich bilde mir was ein usw.. - wirklich unvoreingenommene Meinungen über das Fasten sind selten.
Es werden 7-14 Tage ausreichen. Vor allem wenn man das Fasten im abnehmenden Mond tätigt. Nach etwa 7-8 Tagen beginnt ein besonders starker Ausscheidungsprozess von Schlacken und Giften. Diesen Effekt lohnt es sich unbedingt auszunutzen.
Man kann aber auch die späteren und unbedingt dazugehörenden Entlastungstage (siehe unter Fastenbrechen) noch zum Entschlacken nutzen, wenn man in diesen nicht sehr viel isst. In den weiteren Tagen nach dem Fastenende kann man zudem noch Betonung auf Gemüse legen, die entschlackende oder entwässernde Wirkung haben.
Umso mehr Gewicht
(Körpermasse) man hat, desto länger darf man generell fasten.
Meiner Meinung
nach sollte man es mit der Dauer des Fastens nicht übertreiben und
daran denken, dass je
nach Anlage der Körper verschieden reagieren kann.
Ob man einmal so lange fasten will, also 20 Tage und
länger, sollte man freilich selbst
entscheiden -
dennoch möchte ich hier nicht zu Leichtsinn anregen. Vorraussetzung für
erheblich längere Fastenkuren sollten auf jeden Fall eine ausgesprochen
gesunde Ernährung in der Zeit vor dem Fasten sein und zwar monatelang
und nicht bloß wochenlang.
Es gibt allerdings auch Fastenarten, die über eine viel längere Zeit als bloß 20 Tage gehen - diese längere Fastenart nennt sich speziell auch "Heilfasten" (in Anlehnung an die Motivation, damit schwerere Leiden und chronische Krankheiten auszukuieren). Diese Art des Fastens sollte sehr gewissenhaft erfolgen und die Vorraussetzungen geprüft werden. Vermutlich stets in Absprache mit entsprechend fachkundlicher Beratung, die auf die persönliche Disposition und Ziele eingehen kann und genügend Wissen und kompetente Weisung beitragen kann.
Die
strikte Fastenart, ohne Zufuhr von Kohlenhydraten, vermittelt am
eindrucksvollsten, was sich aus dem
Fasten an Wohlergehen und einem authentischen Gefühl von
Reinheit ergeben
kann.
Striktes Fasten bedeutet eine tiefgründige Reinigung des Körpers, die bei anderen Fastenarten kaum zu erreichen ist oder nur unter entsprechenden zusätzlichen Mitteln und unter längerer Zeit. Aber auch andere Fastenarten können sehr entschlacken!
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das strikte Fasten (Nullkost) in seiner Art zu modifizieren.
Welche
Fastenart man auch wählt, so bleiben
gewisse Grundregeln in jedem Fall erhalten: Viel trinken, tägliche
Bewegung an der freien Luft, und gelegentlich auch den Darm mindestens
einmal reinigen.
Je nach Fastenart schliesslich die Darmflora
entsprechend pflegen (zB
Brottrunk, Sauerkrautsaft, probiotische Joghurts, Hafer, auch Heilerde;
wobei im strikten Fasten Heilerde
auch während des Fastens nützlich ist).
Bei allen Fastenarten gilt generell folgender Grundsatz:
so wenig Kohlenhydrate,
Fette und
Eiweiße wie möglich!
Beim
rigorosen bzw. strikten
Fasten soll man überhaupt
keine
Nahrungsmittel
zu sich nehmen.
Kein Eiweiss, kein Fett, keine
Kohlenhydrate.
Bei
allen modifizierten
Fastenarten gilt:
So viele Vitamine und
Mineralien
aus natürlichen Quellen wie nötig und möglich.
Immer gilt:
Viel Wasser trinken und
körperliche Bewegung im Freien!
Man kann morgens und mittags fasten, und erst am frühen Abend leichte Rohkost essen, zB einen Salat, oder Gemüse- und Obstsäfte trinken oder eine Suppe essen. Die Kalorienzufuhr ist beim Morgenfasten morgens gleich null, und bis zum späten Nachmittag äusserst spärlich.
Am Tag vorher am besten eine leichte Speise und abends nichts nach 18 Uhr essen, da der Körper abends nicht so gut verdauen kann wie an der übrigen Zeit des Tages und man ihn so auf die nächtliche Entschlackungstätigkeit des Organismus am besten vorbereitet, die ja am nächsten Morgen mit dem Morgenfasten fortgesetzt wird!
Ausserdem
ist ein guter Schlaf sehr nützlich für das Entschlacken. Am Abend wenig
zu essen bedeutet eine optimale Vorbereitung für den Schlaf.
Wenn man
zu nervöser Unruhe neigt und schlecht einschlafen kann, mag man
Baldriantropfen oder -tee versuchen, auch Melisse bietet sich
als
Beruhigungsmittel an. Melisse ist zudem auch förderlich für die Leber
und die Entgiftungsfunktionen des Körpers.
Die für das Entschlacken wichtigen Organe Gallenblase, Leber, und Dickdarm entfalten während der Nacht (Leber) und des frühen Morgens (Darm) ihre grösstmögliche Wirkung. Mit dem Morgenfasten verlängern wir für einen Tag diesen Effekt der Entgiftung, der in der Nacht beginnt.
Es gibt Saftfasten
und Gemüsebrühenfasten
über ein oder zwei Wochen.
Eine Saftfastenkur sollte vielseitige Gemüse- und Obstsäfte beinhalten. Die Kohlenhydrate, die man dabei zu sich nimmt, sind in der Menge unvergleichlich mit mehreren üppigen Mahlzeiten jeden Tag. Sauerkrautsaft stellt eine gesunde Ergänzung zu den sonstigen Säften dar, der vor allem auf die Darmflora günstige Wirkung entfaltet und auch allgemein das Entschlacken unterstützt.
In
Frage kommen alle (ungesüßten!) Säfte der Pflanzen: zum Beispiel Rote
Beete Saft, Weintraubensaft, Johannisbeerensaft, Gemüsesäfte aus
Karotten, Tomaten,
Sauerkrautsaft, Ananassaft usw.. Besonders Grapefruitsaft wird eine
entschlackende Wirkung zugesprochen.
Zellstoffwechsel und Zellatmung
werden durch Grapefruitsaft ebenso begünstigt wie das Blut, das Lymph-
und Immunsystem.
Mit den Säften hat man stets eine gute
Vitaminquelle zur Verfügung. Die Suppen zielen stärker auf die
Mineralien, aber natürlich auch Vitamine. Suppen beinhalten eine sehr
begrenzte Zufuhr von
Kohlenhydraten, Fetten und Eiweissen. Wohlgemerkt: Man führt nicht
extra Eiweiße, Kohlenhydrate oder Fette der Suppe hinzu, sondern diese
befinden sich in gewissen Ausmaß bereits in den Gemüsen.
Die
Gemüsebrühen sollten beim Suppenfasten dünn sein, und nicht aus einer
Art Eintopf bestehen (also nicht mit festen Stücken).
Man
kann verschiedene Säfte anbrechen (und im Kühlschrank
verwahren),
die sich in der Regel mindestens drei Tage halten. So kann man morgens
den einen Saft, mittags den anderen, abends noch einen anderen trinken.
Es ist besser, zu einer Zeit nicht Gemüsesäfte mit Obstsäften zu
kombinieren, sondern sie einzeln zu trinken (in zeitlichen Abstand).
Weiterhin gibt es die Fastenarten mit Molke oder Buttermilch, womit ich mich persönlich noch nicht näher beschäftigt habe.
Egal um welche Fastenart es sich handelt, es muss noch zusätzlich Wasser getrunken werden. Wasser ist im Körper an allen Transport- und Austauschprozessen beteiligt. Es ist Lösungsmittel wie Wärmeregulator. Wasser bedeutet sogar einen Baustoff für den Körper. Doch insgesamt ist es vor allem Reinigungsmittel und erfüllt wie die Bestandteile der Kräutertees oder sonstige Stoffe eine wichtige Funktion im Körper.
Das Basenfasten
berücksichtigt inwiefern bestimmte Nahrungsmittel auf den
Säure/Basen-Haushalt einwirken. Man ernährt sich etwa zwei Wochen
annähernd 100%
basisch.
Man kann sich eine reine Art des Basenfastens denken, die ganz
einfach zu befolgen ist,
wenn man auf die Nahrungsmittel achtet, die konsequent das
Basenverhältnis stärken.
Hinzu kommt eine konsequente Meidung von
säurebildender Nahrung. Es kann Säure auch im Stoffwechselgeschehen
entstehen, zB beim Verwerten von Eiweiß - weshalb auch Eiweiße während
des strikten Basenfastens gemieden werden.
Es gibt davon leicht
abgewandelte Formen, die ich im folgenden entweder als Stoffwechselkur oder
als abgewandeltes
Basenfasten bezeichne.
Ein gesunder
Stoffwechsel braucht sich nicht ständig basisch zu ernähren und ist
prädestiniert für eine abwechslungsreiche Kost und auch für eine
schwierige
Verdauungsarbeit bei Getreiden oder anderen pflanzlichen Produkten.
Der gesunde Organismus kann ebenso Eiweisse tierischen Ursprungs, wie
auch allgemein
Kohlenhydrate oder Fette verstoffwechseln.
Nur kann der Stoffwechsel
mittel- bis langfristig auch leicht aus seinem Gleichgewicht gebracht
werden. Was vor allem bei zuviel Fett und zuviel Säure im Verhältnis zu
den sonstigen Nahrungsbestandteilen geschehen kann. Oder wenn man nicht
genügend Nährstoffe zu sich führt.
Beim Basenfasten wird vor allem auf den Abbau der akuten
Übersäuerung gezielt. Allerdings wird während dieser Zeit
auch Gelegenheit geboten, den Körper zu entschlacken.
Die
körpereigene
Entschlackungsfunktion benötigt aber gewisse Nährstoffe, die dem Körper
möglicherweise nicht konsequent genug zugeführt werden, während eines
strikten Basenfastens.
Das würde dann bedeuten, dass auch der
Abbau der Übersäuerung nicht so gut funktioniert, wie es funktionieren
könnte.
Im Basenfasten, werden neben Vitaminen und Mineralien
insbesondere
sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zugeführt, die man nicht anders als
heilende und schützende Stoffe beschreiben kann.
Ein Mangel an körpereigenen oder pflanzlichen Antioxidantien im Stoffwechsel und auf Zellebene verursacht eine vergrösserte Angriffsfläche für freie Radikale.
Das sind Moleküle, die als als Abfallprodukt unseres lebenswichtigen Stoffwechsels immer anfallen werden, aber noch viel bedeutender von Außen zugeführt werden (jegliche Strahlungsenergie, Umweltgifte, Schimmel-Pilze, aber auch jegliche Form von inneren oder äusseren Stress usw.).
Der
Körper gewinnt Energie durch Beteiligung von Sauerstoff. Aber der
Sauerstoff verursacht in anderer Weise eine Oxidation von Stoffen.
Stoffe im Körper
verändern sich also unter Einfluss von Sauerstoff, werden zu einer
Säure und
sind zudem sehr reaktionsfreudig, aber nicht immer Teil des
Stoffwechselsplanes.
Freie Radikale, das sind reaktionsfreudige Säuren, tun was sie wollen und schädigen Zellen und den Zellstoffwechsel (was dann normalerweise wieder repariert werden muss und kann).
Den freien Radikalen muss vom Körper Einhalt geboten werden,
bevor die Reparaturen nicht mehr die Schädigungen aufheben können.
Der
Körper ist normalerweise diesem Umstand, den freien Radikalen
ausgesetzt zu sein, angepasst. Ungesunde
Ernährung bedeutet aber, dass er nicht genug Nährstoffe erhält, um
solche Antioxidantien zur Verfügung zu haben, die die Radikalen
neutralisieren.
Freie
Radikale werden durch aussen zugeführt oder vom Stoffwechsel selbst
hervorgebracht. Bestimmte Endprodukte bleiben nach einem
Stoffwechselvorgang über, werden zu einer Säure und müssen
neutralisiert werden.
Manche dieser Stoffwechselprodukte werden herangezogen zum
Wiederverwerten, sie erfahren einen Abbau; Teile des ursprünglichen
Stoffes werden gebraucht, andere ausgeschieden.
Es ist eine wunderbare Sache, dass der Körper so effizient mit Stoffen umgeht und vieles auf Ebene des Körperlichen ziemlich rund laufen kann.
Dazu müssen bestimmte Ausgangsstoffe
(Aminosäuren, Vitamine usw.) vorhanden sein, die auch zum Abbau
erforderlich sind. Fehlen diese Stoffe, können die Säuren
vom Körper im Körpergewebe eingespeichert werden, wo sie den
Stoffwechsel zwar
nicht mehr akut stören, aber dennoch einen Teil ihrer Wirkung entfalten
können.
Es
gibt Stoffe, die nicht mehr gebraucht werden und
ausgeschieden werden müssen, wobei sie auf dem Weg zur Ausscheidung
abgebaut werden müssen, da sie sonst die Ausscheidungsorgane schädigen.
Sie werden also nicht einfach so raus geschmissen, sondern müssen von
Körper selbst (meist der Leber) zunächst entgiftet werden. Dazu werden
Nährstoffe verbraucht, die man dem Körper zuführen
muss.
Ein wichtiger Neutralisierungsstoff (Antioxidant) ist Glutathion, welches vom Körper aus den Aminosäuren Glycin, Cystein und Glutaminsäure gebildet wird, aber auch zB durch Bierhefe oder Advocados aufnehmen kann. Weiterhin sind einige Vitamine für die Biosynthese von Glutahion wichtig oder hilfreich. Weiter unten im Text mehr zu Glutathion.
Aus diesem Grunde ist es unter Umständen sinnvoll, auch ausgewählte Eiweiße (=Aminosäuren) und andere Nährstoffe (zB das Spurenelement Selen) dem Körper zuzuführen, damit er Glutathion und andere wichtige Enzyme und Wirkstoffe bilden kann, im Kampf gegen die Säuren und Radikale.
Jede
stärkere Fastenkrise ist ein Symptom dafür, dass der Körper
(vor dem Fastenbeginn) nicht optimal versorgt wurde, oder sich in einem
schlechten Stoffwechselzustand befand, um während des Fastens mit den
Schlacken umzugehen. Natürlich kommt es auch auf den Grad der
Übersäuerung an, doch in der Regel geht beides Hand in Hand: Führte
eine Übersäuerung und damit zusammenhängende Ernährungsweise auch zu
einem Mangel an Vitalstoffen und Antioxidantien.
Es gibt also einen zureichenden Grund, evtl. das
strikte Basenfasten
abzuwandeln, welches im ursprünglichen Sinn mehr auf die Mineralien-
und Vitaminzufuhr gewichtet ist, um Eiweiße und auch bestimmte
Fettsäuren und andere spezielle Nährstoffe explizit zu
berücksichtigen. Damit kommt man allerdings schon eher zu
einer Stoffwechselkur.
Für
die Zeit von etwa zwei bis drei Wochen ist es auch für einen
geschwächten Stoffwechsel sehr gut möglich, sich
auf eine
basische Kost und/oder Rohkost zu beschränken um dadurch eine enorme
Stärkung zu erfahren (zB als klassisches Basenfasten).
Nun gibt es neben dem strikten Basenfasten noch eine weitere denkbare Möglichkeit, um speziell den Stoffwechsel auf Vordermann zu bringen. Wobei man sich nicht nur basischer Nahrungsmittel bedient.
Eiweiße
werden für viele
Stoffwechselfunktionen
gebraucht.
Dem
Körper werden
beim Basenfasten besonders viele Mineralstoffe, Vitamine
und auch sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zugeführt, da diese in
den Gemüsen
zahlreich vorhanden sind.
Was ist mit den Eiweißen? Sie werden auch Proteine genannt.
Eiweiße
sind Baustoffe. Eiweiße bedeuten unsere Körpersubstanz.
Das Immunsystem kann ohne Eiweiße nicht funktionieren,
ebenso könnte der Stoffwechsel nur schlecht
seine Gleichgewichte herstellen (zB das Säure/Basenverhältnis
oder
die genügende Ausstattung mit Enzymen, Hormonen und Botenstoffen usw.).
Zellen
werden mit Proteinen aufgebaut und Enzyme gebildet und vieles
weitere. Der Mensch scheint
darauf ausgerichtet, jeweils nur kleinere Mengen an Nahrung
zu
verdauen, wobei die Kohlenhydrate noch am ehesten in grösseren Mengen
verdaut werden können (ausgenommen die einfachen Zucker, die bereits
bezogen auf die Menge eine enorme Energiequelle bedeuten). Ähnliches
gilt auch für Eiweiße, die der Körper in zu grosser Menge auf einmal
gar nicht verdauen und gebrauchen kann. Dennoch besteht ein
täglicher Bedarf an Eiweißen, der gestillt sein muss und am besten
stillt man diesen indem man über den Tag verteilt mehrere Portionen an
eiweißhaltiger Nahrung speist. Die grösseren Mengen an Eiweiß verteilt
man sinnvoller weise auf die zweite Tageshälfte.
Die erste Tageshälfte besteht vor allem aus der Notwendigkeit,
für den
Tagesverlauf (Aktivität) genügend Energie also Kohlenhydrate
aufzunehmen.
Eine
kleine Portion Eiweiß morgens - neben der
grösseren Menge an Kohlenhydraten -
ist sinnvoll, da
insgesamt für jede Zeit des Tages Eiweiße gebraucht werden. Die
grössere Menge an Eiweißen am Nachmittag und Abend ergibt Sinn, da der
Aufbau und die Erneuerung der meisten Körpersubstanz am besten in den
Ruhephasen, also vor allem der Nacht stattfindet. Ausserdem ergeben die
Kohlenhydrate am abend wenig Sinn, weil man spätabends und nachts keine
Energien durch mehr braucht.
Essen von Kohlenhydraten oder gar Zucker am Abend ist aber der effektivste Weg, um an Körpergewicht zuzulegen (in Form von umgesetzten Kohlenhydraten, die statt in Aktivität verbraucht in Fett gespeichert werden). Vorraussetzung dafür ist ein intakter, und optimal genährter Stoffwechsel.
Eiweiße haben auch einen Haken: Eine Eiweißverstoffwechslung setzt mehr (natürliche) Stoffwechselgifte frei als eine Kohlenhydrate-Verstoffwechslung. Das mit den Stoffwechselgiften gilt bis zu einem Maße als "verdaulich", als tolerierbar.
An sich kennt das Eiweiß deutliche Unterschiede, in der Art, von wo es herkommt.
Aminosäuren
sind in Eiweißen enthalten, und Eiweiße werden vom Körper zu
Aminosäuren abgebaut um danach etwas neues mit einer neuen
Zusammmenstellung von Aminosäuren zu bauen. Ein neues Eiweiß wird
gebaut. Tierisches Eiweiß ähnelt etwas mehr unserer eigenen Substanz
als wie es pflanzliches Eiweiß tut. Es ist uns ähnlicher, und kann in
der Form,
wie es ist, besser verwertet werden (es wird nicht so sehr in einzelne
Aminosäuren zerlegt). Tierisches Eiweiß ist allerdings durchsetzt mit
Stoffen (Purinsäure),
auf die der Körper nicht optimal eingestellt ist.
Der Mensch verträgt
tatsächlich schon vom Physischen her eher die pflanzliche
Kost,
insofern es
Stoffwechselgifte betrifft, die abzubauen wären. Pflanzliches Eiweiß
ist "verdaulicher" als tierisches Eiweiß, in Form von Fleich besonders.
Milch und Eier stellen eine Ausnahme dar, da es sich streng gesehen um
Absonderungen eines Tieres (bzw. eines Fleisches) handelt und sie beim
unbefruchteten Ei nur bereit stehen aber kein "Fleisch ansetzen").
Tierisches
Eiweiß hat zwar mehr Ähnlichkeit mit menschlichen Eiweiß (der Körper
braucht ein Eiweißkomplex nicht bis ins Einzelne isolierter Aminosäuren
zerteilen und verdauen), doch müssen beim tierischen
Eiweiß einige "Schlacken des tierischen Produktes"
abgebaut werden. Der Aufwand ist dort grösser als bei den
pflanzlichen Eiweißquellen.
Bei
der Aufnahme pflanzlicher
Eiweiße muss in anderer Weise mehr Arbeit geleistet werden - es kommt
hier auf eine gute
Versorgung mit Enzymen und eine gute Darmflora an. Doch ist die
Umgebung und
das Klima des Stoffwechsel beim Verdauen des pfl. Eiweißes
anders (weniger
Stoffwechselgifte sind zu entsorgen).
Stimmt man die Verdauungsorgane (Magen, Darm, Galle, weitere Drüsen usw.) möglichst effektiv darauf ein, pflanzliche Kost gut verdauen zu können, um an die Eiweiße zu gelangen (zB Soja, Hülsenfrüchte, Nüsse), erscheint einem der Vorteil, tierische Eiweiße werden schneller verdaut, als eigentlich grosser Nachteil, da dabei andererseits nämlich viel mehr Schlacken entstehen und tierische Eiweiße die stärkere Tendenz haben, eingespeichert zu werden. Bei Eiweiß (aber auch bei Fetten) muss man immer genau hinschauen.
1. Gemüse roh
verzehren; vielseitige Gemüse.
Auch zur selben Zeit kann man verschiedene Gemüse gemeinsam essen, also
kombinieren.
Viel
trinken (etwa 2 Liter Wasser), auch Obst- und Gemüsesäfte sind
hervorragend.
Bei gleichzeitiger Hitze (zB im Sommer) kann der Flüssigkeitsbedarf auf
vier oder fünf Liter steigen!
2. Keine grossen Mengen auf einmal essen, mehrmals am
Tage kleine Mahlzeiten nehmen.
Abends weniger
essen als Morgens.
Das Wichtigste für jede Entschlackungskur ist das Maß: Die Mahlzeiten über den Tag je nach Hunger verteilen. Niemals über Maß essen, das heisst nie über das Sättigungsgefühl hinaus. Luft nach oben lassen. Wir können uns an die Menge der Nahrung gewöhnen und sollten zwischen Gewöhnung/Lust auf der einen Seite und echten Hunger unterscheiden.
Es ist für jede Entschlackung wichtig, die Verdauungsorgane nur mit nötigen Nährstoffen zu versorgen und das Unnötige und Überflüssige aussen vor zu lassen. Was die Verdauung beschäftigt, verdrängt die Entschlackung. Andererseits helfen wichtige Nährstoffe auch beim Entschlacken enorm, worunter in erster Linie Eiweisse und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zählen.
3. Morgens, mittags, abends je einen Kräutertee. Dabei alle Tage durchgängig einen entschlackenden Tee, zB Brennesseltee.
Gewürze wie zB Ingwer helfen den Stoffwechsel. Mehrmals täglich ein Stück davon essen.
4. Viel an der frischen Luft bewegen; das Sonnenlicht dient besonders der Vitamin-D Synthese: Sonnentage sollten allgemein dazu einladen, Spaziergänge unter der Sonnenbestrahlung auf einige Partien der Haut zu unternehmen. Vitamin D ist für viele Dinge wichtig, so auch für die Kalziumaufnahme.
Zu langes nacktes Sonnenbaden "um braun zu werden", ist jedoch eher als überflüssig und ungesund zu betrachten.
Vitamine und Nährstoffe sind was sie bezeichnen: Vitalstoffe und Nahrung.
Kohlenhydrate aber auch Fette sind in erster Linie keine Nährstoffe, sondern Energieträger - bis auf einige Fettsäuren, die vom Körper unbedingt als Nährstoffe gebraucht werden, womit Fette teilweise wichtige Nährstoffe bedeuten. Bei der Glukose (Kohlenhydraten) handelt es sich ausschliesslich um den Zweck der Energiegewinnung, die natürlich lebenswichtig ist. Wir brauchen - über lange Sicht gesehen - täglich Energie. Für eine begrenzte Zeit, während des Fastens, kann der Körper auf von aussen zugeführte Energie verzichten, aber natürlich nicht unbegrenzt.
Die sekundären
Pflanzeninhaltsstoffe sind etwas vollkommen eigenes. Sie
sind vergleichbar mit dem, was bestimmte körpereigene Stoffe
leisten - bis
auf den Unterschied, dass sie ursprünglich von Pflanzen herrühren. Im
Vergleich mit dem, was uns tierische Produkte an "sekundären Stoffen"
liefern (Purinsäure, Cholesterin), sind die pflanzlichen Beistoffe
unvergleichlich gesünder und in der Summe viel weniger belastend für
den Organismus.
Die sekundären Pflanzeninhalte weisen einen erheblichen Nutzen vor
allem
für den Stoffwechsel auf.
Es sind Stoffe wie Flavonoide, Tanine, Saponine, Sulfide usw.. Sie wirken mit ihren Eigenschaften zum Beispiel als Antioxidantien, wirken als Puffer gegenüber Säuren, einige bereinigen das Blut und die Zellen, wirken entzündungshemmend, antimikrobiell oder antikanzerogen, oder sie senken den Cholesterinspiegel. Sie können insgesamt dem Stoffwechsel einerseits schützen und andererseits auf die Sprünge helfen.
Bei jeder Form eines Basenfastens, das man natürlich nach Belieben an seine Bedürfnisse anpassen kann, kommt es auch auf die Abwechslung der verschiedenen Gemüse an. Das ist ein äusserst nützlicher , wahrscheinlich sogar sehr wichtiger Punkt.
Man sollte gerade beim Basenfasten nicht längere Zeit sich nur auf wenige Gemüse beschränken. Der Neigung entgegen treten, 20 cent zu sparen, weil man grössere und meist günstigere Packungsgrößen wählt. Der Neigung entgegen treten, auf Vorrat zu kaufen. Der tägliche Gang in den Supermarkt ist sinnvoll, weil man sich auf diese Weise auch körperlich bewegen kann, was kein Witz sein soll. Der Einkauf kann und sollte Spaß bereiten, wenn man nun nicht mehr Genuß, sondern Nährstoffe sucht, die einen glücklich machen. Man kann sich sehr gesund ernähren und gleichzeitig auf den Geldbeutel schauen. Man muss nicht die "teuren", zwar qualitativ hochwertigen Säfte aus dem Reformmarkt kaufen. Viele Discounter bieten Direkt-Säfte an und man hat dabei sogar noch die Auswahl.
Viele Leute "schaffen sich einen Hund an", um in Bewegung zu bleiben - doch kann man Gefallen an alltäglichsten Dingen finden, die einen in Bewegung halten. Denn in Wahrheit ist unser Alltag doch meist sehr bewegungsarm, wenn wir genauer hinschauen.
Abwechslung nützt in jeder Hinsicht, vor allem hinsichtlich der synergetischen Effekte der Pflanzenstoffe, und man hat es woanders Rotationsernährung genannt.
Aus meiner eigenen Erfahrung kam ich auf ungefähr 3-Tages-Schritte, innerhalb der sich eine deutliche Veränderung des Stoffwechsels ergeben kann. Und andererseits bemerkt man eine Gewöhnung, eine Verdichtung desselben, die lohnenswert aufzulösen ist, damit der Stoffwechsel in Schwung bleibt.
Die Rotationsernährung kennt 4 Tages Schritte. Das ist kein Zufall, sondern dahinter steckt ein Symptom, dass jeder Mensch durch Beobachtung entdecken kann. Der Stoffwechsel stellt sich auf etwas ein, gewöhnt sich, wird dadurch aber auch träge. Jede Sucht nutzt diesen Mechanismus unfreiwillig aus, da man glaubt, es liesse sich mit einer bestimmten Qualität des Nahrungsmittels der Stoffwechsel weiter in Schwung halten - während er in Wahrheit träger wird, und es auf Abwechslung ankommt um ihn in Schwung zu halten. Man könnte ja den Schluß ziehen, man müsste den Stoffwechsel schonen, und das Beste wäre eine kontinuierlich beibehaltene Ernährungsweise. Paradoxerweise ist dem nicht so. Ein gewisses Maß an Reizung ist der Gesundheit viel förderlich, was man auch beim Immunsystem analogisch entdecken kann.
Es sind 3-4 Tage, bis dass eine grundlegende Veränderung des Stoffwechsels stattfindet.
Wesentlich
scheint mir dabei der Gedanke, dass man das
Hauptgewicht der Nährstoffqualitäten einerseits, und die Menge der
Kalorien andererseits nach 3-4 Tagen verändern kann. Ausserdem werden
bedenkliche Nahrungsmittelinhaltsstoffe wie zB die die Eisenaufnahme
(und andere Mineralstoffe) hemmende Phytinsäure oder Oxalsäure
zwangsläufig ausgesetzt - während der Körper mit
anderen Nahrungsmitteln, wo diese Stoffe
nicht enthalten sind, seine Eisenspeicher füllen kann.
Auch
konzentrierte Stoffe - wie wenn man zB Algen isst
dann das
Jod darin - können so
zwischenzeitlich abgebaut oder ausgeschieden werden und
erreichen in ihrer Menge nicht ein Ungleichgewicht, das der Körper vor
allem auf lange Sicht schlecht handhaben kann. Grundsätzlich gilt:
Alles was über längere Zeit wiederholt und konzentriert auf
den
Körper einwirkt, entfaltet oft eine bedenkliche Qualität.
Die
äussere Form der Rotationsernährung ist einfach. Aber wesentlich sind
die Inhalte, daher ist es sinnvoll, sich ein wenig mit den eigentlichen
Nährstoffqualitäten zu befassen und deren täglichen Bedarf.
Nährstoffqualitäten sind: Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate. Diese drei Nahrungsmittelarten werden unterschiedlich verdaut, bedeuten ein anderes Stoffwechselgeschehen und erzeugen jeweils andere Wirkung. Es ist nicht zu vermeiden, dass man diese Qualitäten miteinander vermischt, aber es ist eine andere Sache, wenn man gleichzeitig sehr viele Eiweiße UND Kohlenhydrate zuführt (dieser Umstand eines mit der Nährstoffqualität gesetzten Schwerpunktes wird bei der Kritik gegenüber Trennkost vernachlässigt. Im kleinen Mengen machen sich diese drei Qualitäten nichts aus. Doch in grösseren Mengen nimmt in der Masse das entstandene Mileu die maßgebliche Bedeutung an, und wenn dabei drei verschiedene Mileus um den Raum des Stoffwechsels konkurrieren, ist dies ein entscheidender Unterschied, als wenn in kleineren Ausmaße diese drei Nahrungsqualitäten sozusagen auf kleiner Flamme nebeneinander verbrannt werden). Andererseits empfinde ich aus Erfahrung die gehaltvolle und bedarfsgerechte Ernährung, auch wenn sich dabei die drei Nährstoffqualitäten überschneiden, wichtiger als eine rigorose Trennkost! Trennkost würde ich nur begrenzte Zeit durchführen. Das heisst, die positiven Folgen einer gesunden, abwechslungsreichen und bedarfsgerechten Ernährung sind wichtiger, als die negativen Folgen einer belasteten Verdauung durch Überschneidung von Nährstoffqualitäten. Auch finde ich eine zu fettreiche Ernährung auf jeden Fall belastender, als wenn man Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette miteinander mischt. Es ist meiner Ansicht nach nur ein kleines Gewicht, das durch die Trennkost verursacht wird. Aber wenn der Organismus oder Stoffwechsel schwach ist, kann Trennkost ein gutes Mittel sein, ihn nicht weiter zu belasten. Als eine Art Fastenkur kann man Trennkost durchaus verwenden.
Es sind die Kalorien, die den Brennwert insgesamt bedeuten (Maß an Energie, das dem Körper zur verfügung steht).
An Empfehlungen für Eiweiß werden genannt: etwas weniger als 1 gr Eiweiß pro kg (0.8 gr). Körpergewicht. Für einen 60 kg schweren (gesunden) Menschen wären das etwa 40 -60 gr. Eiweiß pro Tag. Wobei zu erwähnen ist, dass es an bestimmten Tagen auch einen höheren Bedarf an Eiweiß geben kann (ähnliches gilt für Fett).
Solche
Empfehlungen sollten nicht als Richtlinie für die
tägliche "Rechnung" verstanden werden, weil sie nicht genügend klar
machen, worauf es ankommt (auf die Praxis , auf den konkreten Fall).
Laborbedingungen finden sich im Leben nicht. Deshalb sollte man
sich
vielleicht nicht auf diese Angaben verlassen. Was mich stutzig macht,
ist auch der Umstand, dass man auf allen Seiten und Quellen immer
dieselben Zahlen vorfindet - was natürlich ein Hinweis sein
kann,
dass diese Zahlen gesichert sind - aber ebenfalls kann es sein, dass es
nur eine Studie gibt, von der alle abgeschrieben haben (wie das leider
oft der Fall ist, wodurch Mythen entstehen).
Wichtiger als alle Regeln ist es zu beachten, dass man Belastungszeiten und Stresszeiten gerecht wird. In diesen Zeiten muss man ganz besonders Nährstoffe zuführen und darf nicht an Eiweißen sparen! Stress! Das kann vielerlei sein. Allein dass man nicht genügend geschlafen hat, bedeutet einen erhöhten Bedarf an Vitaminen. Wer raucht oder Alkohol trinkt, braucht ebenso mehr Vitamine und Mineralstoffe. Aber auch (bestimmte) Eiweiße können bei Stressbelastung wichtig sein.
Geschmack entsteht nach Bedürfnis. Aber Geschmack kann auch
antrainiert
sein und einen gewissen Teufelskreis bedeuten. Früher ass ich zuviel
Nudeln und
zuwenig Gemüse und Obst. Das wurde mir zum Verhängnis. Denn ich kam auf
den Geschmack von Nudeln. Den Geschmack für Obst musste ich eine
gewisse Zeit wieder aufbauen.
Eiweiß
nehme ich seit meiner Ernährungsumstellung am liebsten ein bis zwei
Tage in der Woche vermehrt, aber nur selten in Übermengen zu mir. Und
generell täglich.
Dabei wechsle ich die Eiweissquellen. Fisch, Nüsse, Milchprodukte,
Hülsenfrüchte, Fleisch (besonders vom Huhn).
Umso
länger man sich
versucht, gezielt mit Nährstoffen auszustatten, desto flexibler wird
man in der Ausgestaltung seines Ernährungsplanes (der für mich immer
spontan und nach aktuellem Bedürfnis gestaltet wird) - weil man nun
viel
robuster wird, weil Nährstoffe gespeichert oder im Umlauf sind, und man
so Zeiten unterschiedlichster Art überstehen kann
ohne ein Verlangen nach Stärkung durch bestimmte Stoffe zu haben. Umso
schlechter der Stoffwechsel funktioniert, desto mehr muss man auf die
Nährstoffe achten. Auch der Darm kann wichtig werden - man glaubt oft,
man hätte ein Ernährungsproblem, während man ein Darmproblem hat
(Blähungen sind können ein Zeichen dafür sein; es sei denn man hat
Hülsenfrüchte gegessen).
Man kann sich über eine sehr gute Zeit freuen, die man dadurch auch in Zukunft bekommt, wenn man diverse Richtlinien einhält. Täglich Obst ist wichtig. Es hilft dem ganzen Stoffwechsel inklusive Verdauung. Einmal am Tag ein Apfel ist wirklich empfehlenswert. Regelmässig Pfirsiche helfen dem Stoffwechsel, vor allem in stressreichen Zeiten. Dann ein bis zwei mal wöchentlich Omega-3-Fettsäuren: am besten in Form von Fisch, da man dadurch auch wichtige in Fisch reichlich vorhandene Spurenelemente zu sich nimmt. Man kann diese Fettsäuren auch durch pflanzliche Öle zu sich nehmen.
Man kann versuchen sich zu beobachten , welche Nahrungsmittelart (zB Eiweiß oder Fett) einem besonders gut tut, oder besonders Probleme schafft (das Belastende zeigt sich jeweils deutlicher, wenn man sich dieser Nahrungsmittelart in Übermaß bediente). In der Hinsicht hat sich erwiesen, dass man die jeweilige gut verträgliche Qualität bevorzugt zu sich nimmt um satt zu werden, und die anderen kontinuierlich, aber nicht in zu grossen Mengen. Manchmal erkennt man dabei keine Unterschiede. Fett dürfte generell schwer verdaulich sein bei allen Menschen.
Für eine Zeit lang einer Kur können Kohlenhydraten genau
der Menge entsprechen, derer man am Tag an Energie benötigt. Man mag
überlegen, ob man das nicht ständig so macht.
Bei den Fetten sollte
es innerhalb einer Kur den kleinsten Teil, aber einen wichtigen Teil
einnehmen - wo man sich besonders der
hochwertigen Fette bedient (Omega-3-Fettsäuren zB in Fisch; aber auch
zB Tahini/Sesampaste; Leinöl usw.).
Und immer gehe man nach dem, was einem richtig scheint. Denn das eigene Gespür und die eigene Konstitution sind wichtig zu beachten, womit sich gewisse Besonderheiten ergeben könnten, beispielsweise darin, ob man an einem bestimmten Nährstoff aktuell (in der jetzigen Verfassung seines Körpers) besonderen Bedarf hat usw..
Eine weitere Tabelle mit Referenzwerten und eine Übersicht von Empfehlungen zur Bedarfsdeckung - zur Orientierung (keine Empfehlung darf pauschal auf den eigenen Fall angewendet werden; sofern möglich isst man nach Gefühl und vermeidet den Nachschlag. Es geht um jene zu vermeidende Nuance der Übersättigung, was man leider oft erst zu spät feststellt. Kommt man einmal auf den besonderen aber trügerischen Geschmack, kann man den ganzen Tag ruinieren, den man bislang sich so optimal ernährte...).
Nur
kann man die Art der Nahrungsqualität variieren mit mehren
Mahlzeiten an einem Tag, und isst getrennt den Schwerpunkt an
einzunehmenden Nährstoffqualitäten jeweils zu einer bestimmten
Tageszeit.
Das könnte zum Beispiel bedeuten: Morgens die Getreide,
mittags die Fette und abends die Eiweiße. Oder abends die Fette (gut
zum Entgiften über Nacht: Tahini; vorzugweise wenn man nachmittags
nicht zu viel gegessen hatte).
Weiterhin sollten auch Ballaststoffe als vierte Nährstoffqualität hinzukommen, die man besonders berücksichtigen sollte.
Ballaststoffe haben auch indirekte Wirkung auf die Nährstoffverwertung.
Solche Ideen von Trennkost und ballaststoffreicher Kost sollte man wiederum nicht zur Regel machen. Also erfindet man Tage, an denen man auf Ballaststoffe verzichtet, oder auch einen ganzen Tag auf Kohlenhydrate, oder isst nur sehr sparsam, und nimmt dafür nicht mehr abends sondern morgens Eiweiße zu sich. Usw. Das beste ist immer nach Gefühl zu handeln, nicht nach Plan. Selbst das Gefühl für den nötigen Wechsel der Ess-Gewohnheit kann sich in einer vorübergehenden Unlust auf eine bestimmte Nahrung bemerkbar machen.
Indem man versucht, das einfache Prinzip der Rotation nach drei oder vier Tagen anzuwenden, verfolgt man den Plan, den Stoffwechsel nicht einzuschläfern. Er ist von Grund auf dazu gemacht, ständig auf ihn einströmende Reize zu reagieren. Das ist sein Normalzustand.
In welcher Weise, und mit welcher Inspiration und Phantasie oder Neugierde man nach 3 oder 4 Tagen auch für einen deutlichen Unterschied sorgt, hat dies immer einen Effekt auf den Stoffwechsel zur Folge, in der Art, dass er geprägt wurde, und nun auf etwas eingestellt ist - behält man den Impuls bei, wirkt sich das paradoxerweise nicht als weitere Steigerung aus, sondern bringt eher einen Trägheitseffekt.
Weiter gedacht, hängt auch die Psyche als Initiator und
Stimmungsmacher mit dem Stoffwechsel zusammen (Hormone, Drüsen).
Der
Tag eines Stoffwechsel sozusagen , das wären übertragen auf die uns
gemäße Zeitrechnung 3-4 Tage . Etwa 3-4
Tage dauert ein "körperlicher Tag", wie für uns und die Erde
ein
Sonnentag des normalen Kalenders.
Die Verdauung und damit der
Stoffwechsel haben einen kompletten Durchlauf erhalten, haben sich in
diesem Zeitraum grundlegend verändert, regeneriert oder
gestärkt.
Manche sekundäre Pflanzenstoffe, die uns
sonst wertvolle Helfer sind und Antioxidantien bedeuten, sind für den
Organismus unter Umständen
nicht
ganz
optimal, umso konzentrierter und länger sie isoliert auf den
Organismus einwirken können.
Insgesamt
überwiegt der
positive Nutzen der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe.
Eine
zeitlich
begrenzte Kur mit einem einzigen oder wenigen bestimmten Gemüse oder
Obst muss
nicht pauschal falsch
sein, sondern kann auch genau das richtige sein, wenn richtig
ausgewählt. Ähnliches gilt in der Homöopathie. Ist das Mittel richtig,
dann ist die Potenz nicht in erster Linie wichtig. Es kann wichtig
werden, die Potenz zu ändern, wenn die Beschwerden nicht abklingen oder
auf der anderen Seite eine sogenannte "Erstverschlimmerung" der
bestehenden Symptome auftritt. Diese Verschlimmerung werden bei einem
Nahrungsmittel (in grobstofflicher Form) freilich nur darauf hindeuten,
dass man das Nahrungsmittel absetzen muss.
Im feinstofflichen Bereich
der Homöopathie gilt eine "Erstverschlimmerung" hingegen als ein
Zeichen, dass das Mittel richtig ist. Gewöhnlich verändert man dann die
Potenz nach unten. Für die Selbstbehandlung empfiehlt sich übrigens mit
niedrigen Potenzen zu beginnen, bis D30, wenn man sich nicht ganz
sicher ist.
In der Ernährungswissenschaft gibt es bis auf einige wichtige
Ernährungsregeln meist sinnvollerweise
nur Richtlinien, und
kaum
eine Absolutheit zu verteidigen, sondern die individuelle Ausgangslage,
auf die man zurück greifen könnte.
Man
wird seine eigenen Erfahrungen machen, die einem möglicherweise auch
gewisse Zusamenhänge endgültig klar machen können.
Als wichtig oder zumindest nützlich hat sich erwiesen, die Nahrung gut zu kauen, nicht nur zu zerkleinern, sondern auch jedes Nahrungsmittel in seinen Brocken und seiner zerkleinerten Masse einzuspeicheln. Das könnte bei manchen Nahrungsmitteln kein grosses Vergnügen sein (zB Fleisch oder Fisch), wobei es sicher auch auf den persönlichen Geschmack ankommt. Doch erhält man so auch ein anderen Eindruck von der Nahrung.
Amylase ist ein Verdauungsenzym, das im Speichel enthalten ist.
Schon mit geringstem
Anfängsreiz beginnt die Amylase zeitlich gesehen sehr schnell zu wirken
und seine Tätigkeit aufzunehmen.
Die Verdauung der Nahrung beginnt schon im Mund. Der
Geschmack verändert sich bald, umso länger man die Nahrung
kaut.
Es ist grundsätzlich wichtig, neben Eiweißen auch Fette dem Körper zuzuführen. Zu meiden sind Übermengen, ganz besonders der gesättigten Fettsäuren.
Für den Körper sind gesättigte Fettsäuren wichtiger Baustoff und Funktionsträger. Hier gilt dasselbe wie bei den Eiweißen: Übermaß vermeiden.
Die Galle enthält Enzyme,
die helfen, die komplexeren (ungesättigten) Fettsäuren zu zerlegen. Die
Galle
selbst wird in der Leber gebildet, die Gallenblase ist der
Vorrautsraum und gibt bei Bedarf die Gallenflüssigkeit in den Dünndarm
ab.
Man hilft der Verdauung der Fette (die im Magen und Darm
statfindet) , indem zu ungesättigten Fetten (zB Tahini) auch andere
Gewürze isst (zB Ingwer, Anis, Koriander) oder Pflanzen (Artischocke)
und/oder Kräutertee an diesem Tag trinkt (bittere Tees, zB
Mariendistelkraut, Klettenwurzel usw.). Allgemein regen diese Pflanzen
(vor allem das Bittere) die Speichel an, auch die Bauchspeicheldrüse.
Die kurz- und mittelkettigen Fettsäuren benötigen keine Gallenflüssigkeit. Als empfehlenswert gelten unter den einfach ungesättigten Fetten allgemein die mittelkettigen Fettsäuren. Diese beiden Bezeichnungen: betreffend die Länge der Kette (kurzkettige, mittelkettige und langkettige Fettsäure), und betreffend den Grad der Sättigung (ungesättigte, gesättigte Fettsäuren), bezeichnen zwei unterschiedliche Sachverhalte.
Der Grad der Sättigung
bedeutet die
Fähigkeit eines Moleküls, sich mit anderen Stoffen zu binden und im
Stoffwechsel bestimmte Funktionen erfüllen zu können. Umso gesättigter
ein Molekül ist, desto eher wird es selbst sich irgendwo binden,
ist aktiv. Bewirkt. Reaktiv ist ein Stoff, wenn er verändetr
werden
kann.
Die wichtigen ungesättigten
Fettsäuren
erleiden eine Veränderung (deshalb oxidieren sie auch leicht), sie
bedeuten aber auch wichtige Ausgangsstoffe für das
Stoffwechselgeschehen und den Zellstoffwechsel.
Ein Fehler, der gemacht wird, ist eine
allgemeingültige Wahrheit in einer ganz bestimmtern Ernährungsweise zu
suchen. Man hat irgendetwas gelesen, es klang überzeugend, und es
könnte dennoch falsch für einen selbst sein.
Jeder
Mensch verfügt über eine eigene Konstitution und
Ausgangslage, und darin gibt es bei jedem immer einen Sonderfall.
Eine ganz besondere Situation, in der bestimmte Schwerpunkte
und
Geschichten gesetzt sind.
Jemand hat einen engeren Darm, und er wird mit Ballaststoffen vorsichtiger umgehen müssen als ein anderer. Oder jemand hat von Natur aus eine grosse Widerstandskraft, und ihm machen viele Nahrungsmittel mit ihren besonderen und zugleich in manchen Hinsichten evtl. bedenklichen Inhaltsstoffen auch auf längere Dauer nichts aus.
Immer ist es günstig zu berücksichtigen, dass der Körper sich einstellen kann, auf eine Ernährungsweise ( bei der es einen Schwerpunkt, zB auf Getreide oder Müsli geben könnte).
Trotz aller Betonung, die auf das Individuelle und dem persönlichen Bedarf gerichtet ist, haben sich für mich mehrere Grundregeln herauskristallisiert: Manche Inhaltsstoffe von Gemüsen (zB Curcuma) entfalten ihre Wirkung am besten über eine längere Zeit der ununterbrochenen Einnahme, und deren Dosierung kann zunehmend geringer ausfallen (da der Körper auch seinen Bedarf deckt und seine Speicher auffüllt). Andere Nahrungsmittel enthalten besondere Stoffe, die ab einer bestimmten Konzentration und Dauer auch bedenklich werden können (zB Wacholderbeere).
Das alles bedeutet,
manche Nahrungsmittel aber auch Kräutertees sollte man nach einer Zeit
der kontinuierlichen Einnahme auch wieder einmal absetzen.
Sinnvoll ist, jede Kur eines
Nahrungsmittels
zeitlich zu begrenzen und danach bis zur erneuten Anwendung einige Zeit
verstreichen zu lassen.
Insgesamt ist es das Beste, weil am Ungefährlichsten, sich vielseitig und abwechslungsreich zu ernähren. Aber es spricht auch viel für eine Kombination von Gemüsen, oder auch Kombination von Kräutern, Gemüsen und Gewürzen etc. hinsichtlich einer entschlackenden Wirkung - womit ein synergetischer Effekt der Wirkstoffe und Nährstoffe zustande kommen kann.
Der Stoffwechsel stellt das wichtigste Funktionsglied des ganzen Organismus dar. Über ihn läuft sowohl die Nahrungsverwertung und Energiegewinnung, als auch die Ausscheidung nicht benötigter und schädlicher Stoffe.
Daher
ist eine Optimierung oder
Verbesserung der Stoffwechselfunktionen ein äusserst
effektiver Ansatzpunkt für eine Entschlackungskur.
Indem man
den
ganzen Stoffwechsel fördert, und seine einzelnen Organe (die
Leber!), fördert man die Entgiftungsfunktionen! Sicher gibt es einen
Unterschied zwischen einfachen Schlacken und schwerwiegenderen
Giftstoffen, wobei man einerseits von Entschlacken und andererseits von
Entgiften spricht. Ich sehe darin allerdings keinen Unterschied.
Das Fasten ohne ergänzende Maßnahmen und ohne zusätzliche (natürliche) Wirkstoffe, also das pure Programm: "nichts essen, viel trinken und bewegen", wird nicht so leicht die tief im Körper steckenden Gifte heraus bringen können, wenn der Körper sich vorher nicht mit Nährstoffen sättigen konnte. Das kann nicht an einem Tag geschehen, sondern braucht schon einige Wochen.
Für alle modifizierten Fastenarten stellt es eine optimale Bereitstellung von Vorraussetzungen dar, wenn man gezielt den Stoffwechsel, die Organe und damit die Entgiftungsfunktionen fördert und unterstützt.
In ähnlicher Weise kann man für das Vorhaben, einmal strikt zu fasten, seinen Stoffwechsel vorher in Ordnung bringen, was die Entschlackung und Entgiftung während des Fastens verstärkt. Allerdings sollte man dann eine Pause zwischen Stoffwechselkur und eigentlicher strikter Fastenkur einlegen, sich während dieser Pause nicht weniger gesund ernähren, aber nicht mehr so sparsam wie während der Stoffwechselkur.
Interessant ist, dass viele Wirkstoffe der Pflanzen als
integrierter Teil des
Stoffwechsel fungieren können, und dass sie dafür vom Körper ohne
Aufbauarbeit oder verstoffwechselter Synthese sofort herangezogen
werden können.
Dazu zählen die sekundären
Pflanzeninhaltsstoffen. Eine Art kostspielige Spezialität
bedeuten, wie es zu lesen ist, ganz besonders die kolloidalen
Mineralien,
die dank ihrer kleinen (molekularen) Größe die Darmschleimwand sofort
passieren und ins Blut übergehen, und damit in grösserer Menge in den
Stoffwechsel
eingreifen können.
Viele
dieser Mineralien besitzen eine starke
Bindungskraft gegenüber den Schadstoffen und helfen, diese aus dem
Körper zu ziehen. Meine Meinung dazu: Es gibt Stoffe und Dinge, für die
ich persönlich die 50 Euro eher anlegen würde. Zum Beispiel
Homöopathika von Pflanzen, die auf die Leber (Carduus Marianus), Darm
(Abrotanum) oder Niere (Solidago) günstig einwirken, oder die das
Entgiften fördern (Sulfur). Auch Solidago Virgaurea fördert das
Entgiften, da es die Niere anregt. Beinahe jede Pflanze, die eine
bestimmte Affinität zu einem Organ hat, kommt auch als allgemeines
Stärkungsmittel in Frage.
Um sich die wichtigen Mineralien "einzuverleiben",
sind immer natürliche Quellen
an Nährstoffen zu bevorzugen, da die Nährstoffe mit der organischen
(gewachsenen) Nahrung in einem Verbund vorliegen und leichter
aufgenommen werden können.
Eine
Überdosierung von Mineralien, wie es mit
Brausetabletten leicht geschehen kann (falls kein Mangel vorliegt, der
dies sinnvoll erscheinen liesse), wird wieder ein anderes
Ungleichgewicht schaffen. Meist wirken sich die negativen Folgen aber
erst über
eine längere Zeit einer Überdosierung aus. Eine Überdosierung von
Nährstoffen wird schwierig, wenn man sich auf natürlich gewachsene
Nahrungsquellen verlässt - Vorraussetzung ist ein Ausschliessen
von Fertigprodukten als Grundlage der Ernährung.
Einen
Mineralstoffmangel sollte man wohl mittelfristig am besten durch
entsprechende Kur mit einem speziellen Gemüse beheben, das von
diesem Mineralstoff sehr viel aufweist.
Für ein striktes Basenfasten ist wichtig:
Kein
Fett, keine besonders reichhaltigen Eiweißquellen (kein Käse, keine
tierischen
Produkte, keine Milch usw.), kein Zucker, kein Koffein,
kein Alkohol.
Stattdessen vielseitiges und am besten ungekochtes (!) Gemüse. Ausgenommen Rosenkohl und Spargel sind praktisch alle rohen Gemüse exzellente Basenlieferanten. Spargel hat an sich aber entschlackende Wirkung und kann in einem abgewandelten Basenfasten wunderbar eingesetzt werden.
Weitere entschlackende Gemüse: Zucchini, Blumenkohl, Gurke,
Kohl (auch Sauerkrautsaft), Fenchel (auch für die Leber gut).
Auch Erdbeeren
entschlacken, sie gelten zudem als blutreinigend.
Überhaupt alle kaliumreichen Lebensmittel haben entschlackende Wirkung!
Es geht beim Basenfasten vor allem um diverse Mineralien und Spurenelementen, Vitamine und auch ein paar Eiweiße, die man mit den Gemüße und Obst zu sich nehmen wird. Und es geht nicht nur um die Eigenschaft, dass manche Gemüse besonders auf den Säure/Basenhaushalt einwirken.
Für
ein abgewandeltes Basenfasten braucht man es nicht so
eng zu sehen, und kann im Grunde genommen zu allen Gemüsen greifen,
selbst wenn sie als leicht säurebildend beschrieben werden. Besonders
sinnvoll ist die Wahl von Gemüsen, die der Entschlackung helfen.
Beim
abgewandelten Basenfasten dient die permanente Zufuhr von
basenbildenden Lebensmitteln dem Ausgleich gegenüber jenen
Lebensmitteln, die das Säure-Mileu ansprechen. Das
abgewandelte
Basenfasten soll vor allem hochwertige Eiweiße (=Aminosäuren!)
ergänzen, die besonders dafür geeignet sind, den Stoffwechsel, seine
Organe und die natürlichen Entgiftungsfunktionen des Körpers zu
stärken.
Man kann freilich Gemüse hin und
wieder auch kochen. Dem
Sinn des Basenfastens wird man jedoch eher gerecht, wenn man auf
gekochte
Gemüse verzichtet, da diese generell säurebildend sind!
Man kann auch variieren, nach einer Woche eines strikten
Basenfastens die darauf folgende Woche zusätzlich an einigen Tagen
gekochte Gemüse essen.
Auch Obst (besonders Äpfel) aus heimischen Gegenden, bei denen man annehmen kann, dass sie im reiferen Zustand geerntet werden als wie ausländisches Obst - wegen deren Transportwegen.
Bei Obst muss man nämlich vorsichtig sein, da diese meistens unreif geerntet werden und bei der Nachreife ihre Säure nicht verlieren. Das saure (unreif geerntete) Obst ist an sich keine Zumutung für einen gesunden Organismus, wohl aber für einen, der bereits übersäuert ist oder an Stoffwechselschwäche leidet (zB langsamer Stoffwechsel besonders durch zu viele Schlacken). Und für ein Basenfasten kommt es ja darauf an, ganz besondere Betonung auf basenbildende Nahrungsmittel zu legen.
Allerdings weist manches Obst eine hervorragende Quelle an
Nährstoffen,
Vitaminen, Enzmen und sek. Pflanzenstoffen auf. Als Säfte könnte man
diese könnte wunderbar nach einer Woche rigorosen Basenfastens ergänzen.
Bei Möhrensaft
ist gelegentlich Honig enthalten. Da Honig auch günstige Eigenschaften
in Bezug zur Gesundheit aufweist, kann man sich überlegen, ob man hier
eine Ausnahme macht, oder auf Möhrensaft mit Honig verzichtet.
Wichtig ist es, bei den Säften grundsätzlich auf die Inhaltsstoffe
zu
achten. Gezuckerte Säfte sind Tabu. Unter den Rohsäften sind jene
vorzuziehen, in
denen Ascorbinsäure als Konservierungsmittel NICHT enthalten
ist.
Eindeutig sind die selbst hergestellten und frisch
gepressten Säfte besser geeignet als die
meisten gekauften Säfte. Aber ein grosser Unterschied besteht dabei
meist nicht.
Sauerkrautsaft lässt sich nicht so einfach selbst herstellen - ich
verwende daher einfach den gekauften, auch wenn Ascorbinsäure
enthalten ist.
Es kommt bei der Gestaltung seines "Fastenplans"
darauf an, worauf das Fasten in erster Linie zielt. Eine starke
Übersäuerung ist das eine (optimale Lösung: Basenfasten), eine
allgemeine Entschlackung etwas anderes. Auch eine Stärkung des
Stoffwechsels kann eine Besonderheit darstellen, und sich mit der
Entschlackung verknüpfen.
Die Entschlackung und Entgiftung wird in der Wirkung erheblich
gesteigert, wenn man entsprechende Nährstoffe gezielt zu sich nimmt.
Während des strikten
Basenfastens gilt es jedoch auf Getreide, Müsli, Milch und
alles
Gekochte
zu verzichten, da man ja ganz besonders das Basenverhältnis stärken
will.
Damit bleiben praktisch nur Gemüse und Obst, und zwar für die
begrenzte Zeit des Basenfastens, und zwar am besten als Rohkost.
Und natürlich ist es auch bei jeder Form des Basenfastens wichtig, viel zu trinken. Idealerweise 2-3 Liter. Man nimmt allerdings auch mit der Nahrung Wasser zu sich, das bei dieser Mengenangabe aber unberücksichtigt bleibt .
Die Tageszeit des Essens
Idealerweise
nimmt man den Grossteil der Nahrung morgens und mittags zu sich. Das
erste Essen nach dem Aufwachen ist normalerweise wichtig, da es den
Stoffwechsel
ankurbelt!
Das
Mittagsessen dient der Fortsetzung des Impulses.
Aber beim Fasten dient der jeweilige Tag und besonders der Morgen der Forsetzung der Entschlackung, die der Körper besonders in der Nacht leistet.
Der Abend sorgt für den Ausklang und idealerweise der Vorbereitung der entgiftenden Funktionen des Stoffwechsels während der Nacht. Die letzte Mahlzeit des Tages sollte auch bei normaler Ernährung deswegen sparsam verlaufen.
Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind in jedem Fall
verdaulicher und
gesünder,
als zwei oder drei grosse Mahlzeiten an einem Tag.
Es
ist am besten keine
Mahlzeit als sättigend zu erleben, also schon vorher und im
richtigen Moment aufzuhören.
Man kann morgens schon ein warmes Gericht wählen. Oder insgesamt verhältnismässig nur wenig an zubereiten (gekochten) Gemüse verzehren. Es verleitet übrigens das warme
Essen zu einem Übermaß, über das Sättigungsgefühl hinaus.
Verschiedene Wirkstoffe
kommen in jedem Fall dafür in Frage, dem inter- und extrazellulären
Stoffwechsel bei der natürlichen Entschlackung zu helfen.
Nun gibt es die Möglichkeit, neben körperlicher Bewegung und allgemeiner gesunder Ernährung, auch besondere Wirkstoffe von Pflanzen zu sich zu nehmen. Neben unzähligen Beistoffen, die günstig auf den Stoffwechsel einwirken, gibt es einige besondere Stoffe, die auch für bestimmte Organe überaus förderlich sind. Ausserdem können manche Wirkstoffe direkt die Schlacken oder Schadstoffe binden und lösen, und dem Organismus helfen sie abzutransportieren.
Fenchel, Chicoree und Artischocken sind besonders für die Leber förderliche Gemüse.
Da die Leber zur Arbeit Enzyme und Aminosäuren benötigt, sind
auch Eiweisse
in Maßen nützlich.
Enzyme sind im Grunde nichts anderes als spezielle Eiweisse. Aber zur Bildung von körpereigenen Enzymen benötigt der Körper eben bestimmte Aminosäuren, die in den Eiweißen, die wir mit der Nahrung aufnehmen, vorhanden sein können.
Obwohl man während des Basenfastens in
grösseren Mengen auf Eiweiße verzichten sollte, so
wird man
mit
2-5 Esslöffel Bierhefe, Sojaflocken,
Brottrunk, Fermentgetreide oder speziellen Obst im ganzen doch nicht
so viele Eiweiße
zu sich nehmen, wie bei normaler Ernährung vor allem durch tierische
Produkte.
Empfehlung,
Richtwerte: Bierhefe und Sojaflocken: jeweils 2-5 Esslöffel täglich
über den Tag verteilt, je nach
Gesamtmenge an Eiweiß an einem Tag. Ruhig etwas mehr Bierhefe, da in
dieser weitere wichtige Nährstoffe für den Stoffwechsel enthalten sind.
Bei Sojaprodukten auch mehrere Tage in der Woche einführen, wo man
keine Sojaproduklte isst! Auch in ihnen sind nämlich einige Stoffe
enthalten, die sich gegen andere Stoffe stellen können
(Trypsinhemmende Stoffe, die über längere Zeit der Einnahme die
Eiweißverdauung etwas hemmen und Phytinsäure).
Tierische Eiweiße - ob in geringen Mengen oder Übermengen - können gut aufgenommen werden , das heisst in diesen Mengen verwertet werden . Der Vorteil der Eiweiße geht mit der Menge aber verloren und überdies gibt es im Fleisch an sich Stoffe (zB Purine), die die Leber mehr belasten als andere Stoffe in Pflanzen! Diese Purinsäure ist viel bedenklicher als die doppelte Menge an Phytinsäure (Phytinsäure beeinflusst die Eisenaufnahme).
Das Wichtigste: Funktioniert der Stoffwechsel, weil alle Nahrungsmittelprodukte und Stoffe bis zum möglichen Endpunkt abgebaut werden können, bleiben keine Stoffwechselzwischenprodukte über, die dann irgendwann auch als Schlacken eingespeichert werden - weil sie nicht alle ausgeschieden werden können oder kurzerhand sich binden mit weiteren Stoffen.
Es handelt sich bei diesen Zwischenprodukten oft auch um Gifte, die die starke Tendenz haben sich mit anderen Stoffen zu binden. Der Körper will die Gifte abbauen, kommt aber aus dem Mangel an Nährstoffen nicht dazu (Nährstoffe, die die nötigen Bausstoffe für diese Schritte liefern würden) und sie binden sich zB mit einem Mineral oder Eiweiß und werden eingespeichert.
Damit der Stoffwechsel Produkte zuende abbbauen kann, braucht der Körper vor allem Aminosäuren (und Enzyme), die er mit der Nahrung erhält. Aber auch Vitamine, bestimmte Fettsäuren (bes. Omega-3-Fettsäuren) und Mineralien (zB Kalium), nicht zu vergessen die Spurenelemente (zB Selen, Zink).
Eiweiße sind wichtig, aber in Übermengen weniger nützlich als
schädlich.
Bei der täglichen Ration Eiweiße kommt es auf die Breite der zur
Verfügung gestellten Aminosäuren
an, nicht auf die Menge.
Mindestens
einen Tag in der Woche sich sehr gut zu bewegen (am besten den ganzen
Tag wandern als Picknick oder in einer Gaststätte eine
sparsame
Mahlzeit nehmen), entschlackt, stärkt
den Körper und hat einen günstigen Effekt auf den Stoffwechsel und das
Immunsystem. Besser noch jeden Tag einen kürzeren Spaziergang machen.
Wenn man sehr schnell geht, verstärkt dies den vitalen Effekt.
Besonders Berge sind geeignet.
Man
sollte nur nicht aus der Puste (Kondition) kommen. Auf diese Weise
einer körperlichen Beanspruchung
werden aufgenommene Aminosäuren zudem in Muskelgewebe eingebaut und
nicht ins Bindegewebe.
Einen bestimmten Tag kann man ruhig etwas mehr Eiweiße zu sich nehmen. Eiweiße sind nicht unwichtig. Ja wichtig. Meiner Ansicht nach ist es eine grössere Herausforderung, die richtige Menge Eiweiße zu finden, als die richtige Menge Kohlenhydrate und Fette (bei Fetten kann man generell sparsam bleiben was nicht schwer fällt; auf hochwertige Fette achten!).
Was man nicht tun sollte, jeden Tag üppige Mengen an Quark,
Joghurt, Milchgetränken, (tierisches) Fleisch in allen Formen und
zusätzlichen Sojaprodukten. Eine ungefähre Menge benötiger Eiweiße
berechnet sich nach der Formel 0.8-1gr
Eiweiß pro kg Körpergewicht.
Wobei jede Belastung den Bedarf erhöht - auch psychische Belastungen
können den Bedarf erhöhen.
Leistungsportler haben einen deutlich erhöhten Bedarf. Die
Angaben dazu
weichen je nach Quelle stark ab. Meist 2gr bis 4gr.
Bei Sportlern jedenfalls dürfte
der Bedarf anscheinend mindestens doppelt so gross sein. Es richtet
sich auch nach
Art der Tätigkeit/ des Sports (mehr bei Kraftsport).
Bei den Eiweißen aber nicht die Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen
im Gemüse und Obst vernachlässigen!
Was nützen schon tausend einzelne Aminosäuren (zB von Tryptophan), wenn zum Bauen eines bestimmten Enzyms oder eines anderen körpereigenen Wirkstoffes auch Vitamin B6 oder Thyroxin dazu benötigt werden?
Enzyme sind die vielen tausend Helfer im Organismus. Fehlen Aminosäuren und auch Fettsäuren und andere Baustoffe oder Vitamine usw., kann die für viele Vorgänge des Stoffwechsels wichtige Enzymtätigkeit beeinträchtigt sein; auch die Nährstoff-aufnahme und -verwertung!. Auch der Gehirnstoffwechsel zählt dazu (gute Laune und psychische Belastbarkeit allgemein) .
Folgender Artikel weckt die Vermutung, dass es vor allem Eiweißverbindungen sind, die eine entgiftende Verbindung aufweisen:
Aus http://www.afa-algen-online.de/Afa-Literatur/Entschlackung_durch_AfaAlgen.htm:
Die AFA-Algen nehmen bis zu einem Drittel ihres Trockengewichtes an
Schwermetallen auf. Proteinfragmente, sogenannte Phytochelate, binden
chemisch toxische Metallatome. Wenn Cadmium oder andere Schwermetalle
einmal an die Alge gebunden sind, werden sie nicht wieder an den Körper
abgegeben, sondern über die Ausscheidungsorgane ausgeleitet. Auch das
Polysaccarid Alginsäure in der AFA-Alge hat die Fähigkeit,
Schwermetalle und andere Umweltgifte an sich zu binden.
Weiterhin ist bekannt, dass es einen Unterschied
der Einlagerungstendenz zwischen tierischen Eiweißen und pflanzlichen
Eiweißen gibt - dass also die tierischen Eiweiße viel stärker die
Tendenz haben, sich in Gewebe und Zellen einzulagern.
Gifte und Schwermetalle im Körper blockieren Enzymstellen und verdrängen Mineralien und Spurenelemente aus dem Körper.
Wenn man
sich in das Wissensgebiet der Schwermetallausleitung
begibt, stoßt man
immer wieder auf bestimmte Aminosäuren oder Proteine, die dazu wichtig
sind. Sei es
über den Weg, bestimmte Baustoffe oder wichtige Nährstoffe für ein
Organ zu liefern , oder sei es, da man ihnen direkt
eine ausleitende Wirkung unterstellt; - ein in dieser Hinsicht
wichtiges körpereigenes Protein ist
Glutathion. Es wird aus Cystein, Glutaminsäure und Glycin
gebildet. Ein PDF-Artikel zu dem Thema:
http://www.diagnostisches-centrum.de/...PDF/News_09_Aug.pdf
[ publizierende Webseite: http://www.diagnostisches-centrum.de/Publikationen/..Publikationen.htm
]
Andere erwaehnen als für die Glutahion Synthese günstige
Aminosäure ebenso Acetylcystein .
Weiterhin kann Cystein auch aus Methionin gebildet werden, weshalb neben den genannten Aminosäuren auch Methionin im Rahmen einer gezielten Suche nach bestimmten Aminosaeuren Sinn macht, um dadurch die Glutathionsynthese zu erhöhen (vor einer zu grossen Einnahme von Methionin wird gewarnt, da dann die Calciumausscheidung zunehmen kann). Förderlich für die Glutathionsynthese sind also Cystein, Glutaminsaeure, Glycin, Acetylcystein, Methionin, Vitamin B6, E, C, Riboflavin, und damit alle Nahrungsmittel, die besonders viel von diesen Stoffen und Aminosäuren enthalten, und Simylarin in der Mariendistel wirkt anregend für die Bildung dieses Antioxidants.
Enzyme bilden oder bedeuten biologisch aktive Stoffe. Mit einem guten Stoffwechsel geht das Entgiften und Entschlackung schneller und ist damit wirkungsvoller. An bestimmten Aminosäuren (zB Glutathion) können Schadstoffe gebunden und durch das Blut zur Leber transportiert werden, wo sie dann ausgeschieden werden.
Da die Leber also fast immer mit Schadstoffen und zu entgiftenden Stoffen in Berührung kommt, ist auch ein Schutz der Leberzellen sinnvoll, was am besten funktioniert mit einer gesunden Ernährung, unter gezielter Zuführung bestimmter Wirkstoffen mit der Nahrung (siehe unter Leberstärkung).
Enzyme sind wichtig für den ganzen Organismus. Sie sind an biochemischen Vorgängen des Organismus beteiligt. Ohne sie wäre der Stoffwechsel nicht möglich! Keine Schlacken könnten abtransportiert oder abgebaut werden.
Aus Knoblauch und dessen Bestandteil Alliin wird zum Beispiel erst durch die in der Verdauung stattfindende enzymatische Spaltung das wirksame Allicin erzeugt, das antibakteriell wirkt. Viele Stoffe und Wirkmechanismen werden durch Enzyme katalysiert. Viele dieser Enzyme stellt der Körper selbst her. Dieselben und andere kann man ihm ergänzend zuführen.
Der Brottrunk oder Fermentgetreide liefert diese Enzyme, die besonders für die Verdauung wichtig sind. Weitere Aminosäuren sind in Brottrunk oder Fermentgetreide enthalten.
Spezielle Nahrungsmittel, die reichlich Enzyme enthalten oder zur Bildung von Enzymen besonders günstig sind: Ananas, Papayas, Ananas, Kiwi, Mango.
Kalium
Kalium ist ein stark basisch wirkendes Mineral.
Besonders
Kalium gilt als ein
Entschlackungsmineral. Überhaupt ist Kalium für die Zellen wichtig.
Kalium bringt prinzipiell die Informationen der Zellen
nach
aussen, wie es hier
beschrieben wurde. Es geht um das Ruhepotential, mit dem auf
umfassender Ebene Selbsterfahrung gleich Wirklichkeitserfahrung möglich
wird.
Hans-Heinrich Jörgensen beschreibt den
biochemischen Sachverhalt des Ruhepotentials folgendermaßen (in "Das
anstrengende Kind und Schüßlers Biochemie"):
"Kalium ist das Kernelement für die neuromuskuläre Stabilität. Das sogenannte Ruhepotenzial der Nerven, das ist die Fähigkeit, einen unnützen Impuls auch einmal an sich vorüber gehen zu lassen, wird durch die Kaliumkonzentration im Inneren der Nervenzellen bestimmt. Im Inneren der Nerven- und auch Muskelzellen ist das elektrisch positiv geladene Kalium-Kation rund 40mal höher konzentriert als in der Umgebung drum herum. Und ständig versuchen die Kalium-Ionen durch die Zellwand nach außen zu drängen, um einen Konzentrationsausgleich zu schaffen. Je niedriger der Kaliumgehalt der Zelle - aber auch je höher die Kaliumverteilung in der die Zelle umspülenden Flüssigkeit - ist, desto schwächer das Ruhepotenzial, desto instabiler die neuromuskuläre Erregbarkeit. " (Hervorhebung von mir; weiterer Text auf http://www.nam.de/kind.htm)
Letzten Endes entsteht ein Konzentrationsgefälle auf Ebene der Zelle, und das Kalium in der Zelle sorgt dafür, dass es wechselseitig von aussen nach innen und dann von innen nach aussen drängt. Zusammen mit Teilchen, an die sich Kalium bindet.
Das kann man auch symbolisch verstehen, indem das Kalium auf den Parasympathikus einwirkt, und so für die Öffnung des Selbst nach aussen beitragen kann. Wobei das Außen die eigentliche Wirklichkeit ist, die sich von selbst ergibt, und die nicht herbeigedacht und nicht gesucht werden kann. Der wahre Standpunkt, auf dem der Mensch nur stehen kann, ist der, wo seine Wahrnehmung die Realität erzeugt, und es nicht wirklich ein "Außen" gibt. Denn von innen nach aussen wächst die Wirklichkeit.
Kalium
sorgt für eine pumpende Bewegung auf Zellebene, sofern der Körper der
Wirkung des
Kaliums etwas zum Ausgleich entgegen zu setzen hat . Toxische Mengen an
Kalium im Blut
bewirken Muskellähmung. Das ist normal immer der Fall und es entsteht
ein Ruhepotential.
Die Zelle wird zunächst durchspült von aussen, und öffnet
ihr Inneres gegenüber Kalium
(suche im Text "Kaliumionen" 29.4.2009), dann
drängt das Wasser von innen nach aussen zurück in den
Nährstrom.
Das Lymphsystem sorgt für den Abtransport von übrig gebliebenen Stoffwechselabfällen und Giften. Ist das Lymphsystem verstopft, kann nicht alles abtransportiert werden.
Wenn
zuwenig Kalium vorhanden ist, sieht sich
die Zelle mehr dem
Nährstrom von aussen ausgesetzt, verkümmert aber aufgrund dersfehlenden
Abtransportes ihrer Stoffwechselprodukte.
Der
Nährstrom beinhaltet wichtige
Nährstoffe und Energieträger für die Zellen. Mit
Kalium wird gewährleistet, dass die Zelle Abfallprodukte der einzelnen
Zellen (Zellstoffwechsel) in den
Nährstrom weitergeben kann, und dass so die Atmung und Reaktionsweise
der Zelle optimal gehalten werden kann (Schutz vor Oxidantien bzw.
freien Radikale; Vermeidung von Gärungsprozessen).
Das Blut und die Lymphe transportiert die Schlacken zur
Leber und zu anderen Entgiftungsorganen (Darm, Niere) oder über die
Lunge und Haut hinaus aus dem Organismus.
Natrium befindet sich ausserhalb der Zelle in grösserer
Konzentration, Kalium im Inneren der Zelle.
Kalium und Natrium sind Gegenspieler und verursachen mit ihren
Wechselwirkungen zueinander pirnzipiell den Versuch sich gegenseitig
aufzuheben. Sie erzeugen eine Pumpbewegung
unterschiedlicher Konzentrationen, indem der Durchgang durch die
Membran jeweils nur unter Bedingungen möglich ist. Grund dafür ist das Ruhemembranpotential
zwischen Innen und Aussen der Zelle. Dieser Vorgang besteht
aus
einem sich selbstregulierenden Prozess, wobei die Ladung der Zellwand
durch die Kalium-Ionen verändert wird. Kalium-Ionen können nicht
unendlich aus der Zelle strömen.
Beide Mineralstoffe erzeugen durch ihre Wechselwirkung auf Zellebene
auch elektrische Energie.
Kalium wirkt übrigens beruhigend auf den Parasymphatikus, Natrium wirkt anregend auf den Symphatikus im Menschen. Der Sympathikus regelt nach aussen gerichtete Tätigkeiten im Organismus. Beide Zentren gehören zum vegetativen Nervensystem, das die gesamten Stoffwechselfunktionen mit den sie tragenden Organen übergeordnet steuert.
Erwähnenswerte Gemüse um den Kaliumhaushalt zu stärken sind Schlangengurken, Zucchini, Blumenkohl, Bärlauch, die zudem allesamt hervorragend entwässernd wirken und entschlacken. Kalium hält den Nährstrom in Fluss. Kalium ist reaktionsfreudiger als Natrium.
Es ist kaum möglich, allein mit Gemüsen eine gesundheitlich bedenkliche Konzentration von Kalium im Blut zu erreichen (Kalium in hohen Dosen ist tödlich; so die "Hinrichtung" mit Kalium , das in die Blutbahn gebracht wird).
Was das Entschlacken angeht, gibt es weiterhin die Möglichkeit, auf bestimmte Kräutertees zurückzugreifen, die das Entschlacken bei jeder Fastenart stark unterstützen. Die Kräutertees sind in ihrer unterstützenden, organförderlichen Wirkung nicht zu unterschätzen!
Die Wirkung der Kräutertees kann man beschreiben, als würde man sich an gute Luft setzen, und nicht an schlechte Luft, um eine Grippe auszukurieren. Der Unterschied zwischen beiden Zuständen der Luft ist nicht die ursprüngliche Bedingung, dass der Körper sich erholt, aber es bleibt ein Faktor und er akkumuliert sich mit der Zeit als beträchtlich. Trinkt man Kräutertees, ist es also in etwa so, dass man dem Körper und seinen Organen ein besonderes für sie angenehmes Klima schafft.
Bestimmte Tees stimulieren Leber, Galle, Darm oder Nieren. Manche wirken auf mehrere Organe günstig. Es gibt auch Tees, bei denen die in den Pflanzen enthaltenen Stoffe allgemein helfen, Schlacken zu lösen oder indem sie entwässern. Richtig tiefgreifend entschlacken oder gar entgiften (von Schwermetallen) lässt sich aber mit den Wirkstoffen dieser Tees nicht.
Leberstärkende
Tees:
Mariendistelkraut,
Löwenzahnkraut, Hauhechel, Klettenwurzel, und Birkenblätter
(diese wirken besonders auf die
Leber, und haben
sich bei mir als sehr wirksam
erwiesen; Birkenblätter wirken in erster Linie auf die Niere günstig,
aber auch auf die Leber).
Tee-Pflanzen
zur Entgiftung und mit sehr guter Wirkung auf die Ausscheidungs- und
Entgiftungsorgane (zum trinken):
Benediktinerkraut,
Wegwartenkraut,
Beifußkraut, Engelwurz,
Rote Queckenwurzel, Odermennig,
Wermut, Goldrutenkraut, Gundelrebe, Melisse,
Schafgarbe,
Ringelblumenblüten, Zinnkraut.
Weitere klassische Leberpflanzen: Erdrauch, Schöllkraut.
Kräuter und Gewürze
zur Unterstützung der Leber, Niere, Stoffwechsel (zum essen):
Gelbwurz
(=Curcuma), Koriander, Petersilie, Brunnenkresse... usw, eigentlich
sind
alle Gewürze wie Anis, Ingwer, Liebstöckel, oder Salbei für
Leber,
Niere und/oder Stoffwechsel ausgesprochen günstig!
Entschlackende und entwässernde Tees:
Brennesseltee,
Orthosiphonblätter (in manchen Drogerien sogar im
Sortiment und günstig zu bekommen), Goldrutenkraut,
Birkenblätter, Hauhechel, Acker-Schachtelhalm.
Entwässernde Gemüse:
Zucchini, Blumenkohl,
Gurke, Kohl (Sauerkrautsaft), Fenchel (auch für die Leber gut).
Zwiebel, Lauch, Knoblauch, Sellerie, auch Spargel. Alle schwefelhaltigen Lebensmittel besitzen eine stark ausleitende Wirkung (nur natürliche Quellen an Schwefel zu sich nehmen).
In der Zwiebel ist auch die für die Entgiftung wichtige Aminosäure Cystein enthalten. Auch Hafer enthält relativ viel Cystein. Nahrungsmittel mit Cysteinanteil.
Ölhaltige Pflanzen wirken über ihren hochwertigen (mehrfach
ungesättigten) Fettanteil
entschlackend (zB Leinöl
oder Sesamöl, auch als Sesampaste). Die ungesättigten Fettsäuren lösen
die
Fette aus dem Körpergewebe. Die Fette beinhalten eine starke
Bindekraft, an die sich die Schlacken binden können.
Das gilt aber nicht für die gesättigten
Fettsäuren. Diese sind zwar auch wichtig (für die Nerven). Doch haben im
Übermaß die gesättigten Fettsäuren (siehe
Gamma-Linolensäure)
die Tendenz den Stoffwechsel zB in seiner Enzymtätigkeit zu stören (sie
wirken im Übermaß ähnlich wie ein Übermaß an Zucker). Weiterhin neigen
gesättigte Fettsäuren dazu, in ein Fettdepot abzuwandern (zusammen mit
eventuellen Giftstoffen, die sich frei im Stoffwechsel befinden und
sich an die Fette binden).
Während ungesättigte Fettsäuren
neben ihrem Bedarf als Baustoff auch mit der tendenziellen Herabsenkung
des Choleristinwertes einen günstigen Beitrag leisten können.
Dem Kurkuma (Curcuma), Hafer, Koriander und Bärlauch wird eine
sowohl entschlackende als
auch entgiftende Wirkung nachgesagt. Koriander und
Bärlauch
werden in der Naturheilkunde oft in Kombination zu Chlorella verwendet
(zum
Ausleiten von Schwermetallen). Hafer gilt unter den Getreiden
als
jenes, das das grösste Entgiftungspotential unter ihnen besitzt.
Übrigens sei an dieser Stelle das homöopathische Mittel Sulfur
erwähnt, das im Vergleich mit allen Nahrungsmittelstoffen die beste
Entgiftungsfunktion besitzt, auch in Bezug zu Schwermetallen. Es gibt
Beobachtungen von Homöopathen, die auch energetisch arbeiten, dass nur
Sulfur tief eingelagerte Schwermetalle ausleiten konnte, aber nicht
Bärlauch, Kurkuma und andere Präparate, auch wenn sie
hochkonzentriert aufgenommen wurden.
Leberstärkende Tees
im Kombination mit einer sparsamen Zufuhr von hochwertigen
Fettsäuren (gemeint sind vor allem Omega-3-Fettsäuren) und wichtigen
Mineralien können sicherlich die
Entschlackungsfunktionen besonders stärken.
Auch gelegentlich Fisch
gilt für mich durchaus als ein wesentlicher Bestandteil einer
Entschlackungskur, da
man auf diese Weise dazu nötige wichtige Nährstoffe zu sich nehmen kann
(Omega-3-Fettsäuren, Vitamine A, B12 und D, Zink, Selen, Jod
und andere Mineralien).
Etwas entschlackend wirken auch Nüsse dank ihrer Inhaltsstoffe. Gleichzeitig versorgen sie mit Energie. Für ein Basenfasten sollten sie nicht in Frage kommen aufgrund ihres Eiweißgehaltes. Pistazien haben viel Kalium. Algemein gilt die Mandel als überaus förderlich für das Klima von Antioxidantien und Mandeln enthalten selbst Antioxidantien.
Eine ausgewogene Kombination verschiedenster Wirkstoffe (am besten immer in natürlicher Form!) kann für synergetische Effekte der Entgiftung sorgen. Ausgewogen bedeutet auch, dass man nicht der Versuchung verfällt, zu meinen, mehr eines Wirkstoffes nützt auch immer mehr. Das gilt nicht immer und wird ab einer bestimmten Schwelle zur Belastung.
Viele Mineralien besitzen eine starke Bindungstendenz, sind kaum an enzymatische Transportwege gebunden, und entschlacken insgesamt äusserst stark. Übermengen an Mineralien werden versucht auszuscheiden oder einzuspeichern (nach Bedarf).
Kommen die mit Schlacken-Stoffen gebundenen Mineralien schliesslich zur Leber oder werden an die Hautdrüsen transportiert, werden sie als Urin oder Schweiß ausgeschieden.Bestimmte Formen von Mineralien sind klein genug, dass sie wie Glukose und andere Stoffe die Darmschleimwand ungehindert passieren können, ohne verstoffwechselt werden zu müssen. Sie werden sozusagen in den Körper (Blutbahn) gelassen, und lösen sich in den Körperflüssigkeiten.
Diese
kolloidalen Mineralien sind besonders aufbereitet bzw. gesammelt und es
besteht ein klarer Unterschied zu handelsüblichen Mineralien (und sind
verhältnismässig teuer).
Diese kolloidalen
Mineralien
können leicht in das Blut und die Körperflüssigkeiten
eintreten.
Als eine gute Stoffwechsel-
und Gehirnnahrung
sind Rot- und Braunalgen, aber auch grüne
Algen geeignet. Darüberhinaus ist es bekannt, dass Algen als
Mineralienquelle für den
ganzen Organismus dienen können.
Die einfachsten Algen (meist Grün- und Rotalgen) bekommt man
billig im Chinaladen.
Braunalgen sind nicht oft in
diesen Supermärkten anzutreffen.
Allgemein wird unter Algen Chlorella
als stärkst wirksamste genannt hinsichtlich der Entgiftungsfunktion.
Wie
es hin und wieder erwähnt wird, gibt es auch eine blaugrüne Afa
Alge, die auch gut entgiften
soll. Auch Spirulina wird
genannt. Die Erfahrung mit der Grünalge Chlorella spricht anscheinend
für sich. Die Gifte werden offenbar derart konzentriert in Lösung
gebracht (aus dem Körper gelöst), so dass dies einer Fastenkrise gleich
kommen kann.
Wenn man Chlorella Algen oder andere ausleitende Verfahren verwendet, sollte man stets viel Wasser trinken (Wasser ist unabdingbares Lösungs- und Reinigungsmittel). Ansonsten können die Schlacken nicht vollständig aus dem Stoffwechsel geschieden werden. Einige Spaziergänge werden diesen Prozess noch zusätzlich günstig beeinflussen.
Die Algininsäure soll eine entgiftende
Wirkung besitzen. Alginsäure kommt besonders in Braunalgen vor, aber
vermutlich auch in allen anderen Algen.
Ausleitende
Wirkung soll Chlorella, Spirulina sowie Afa-Alge (auch Klamath
genannt). Nicht alle diese Algen sind
Braunalgen. Also könnte es einen oder mehrere andere Stoffe
ausser Alginsäure
geben, welche für die ausleitende Wirkung in Frage kommt.
Möglicherweise handelt es sich um eine bestimmte Wirkzusammensetzung
verschiedener
Bestandteile.
Auch dem Chlorophyll an sich wurden ausleitende Wirkungen zugesprochen. Chlorophylhatige Ackergemüse sind: im Prinzip alle grünen Gemüse. Besonders Salate (Kopfsalat), Brokkoli, Spinat, Mangold, Kopfsalat. Alle blattreichen Wildkräuter, grüner Spargel, Brennessel (als spinatähnliche Zubereitung), Kohl und China-Kohl.
An anderen Stellen wird der Wirkstoff Sporopollein als Wirkstoff der Chlorella Alge genannt, die für die Entgiftungswirkung (Bindung an Schadstoffe) massgeblich sei (an anderen Stellen auch Sporopollenin geschrieben). Es wird auch von Vitapower.ch in ihrem PDF-Dokument über Chlorella Algen bestätigt. Offenbar bestätigen andere diesen Wirkstoff. Insgesamt liegen viele Erfahrungsberichte aber auch Forschungen zu der Chlorella Alge vor, so dass diese als Hauptmittel einer gewünschten Entgiftung angesehen werden kann. Bei Chlorella Algen geht es in erster Linie um die Entgiftung von Schwermetallen. Diese Chlorella Algen sollen so stark wirken, dass es zu Symptomen ähnlich einer Fastenkrise kommen kann, weswegen man eventuell auf die Dosis achten sollte und weitere Maßnahmen. Meiner Meinung nach sollte eine gesunde Ernährung die Grundlage für eine solche Kur darstellen.
Es bietet sich
zudem die Kombination mit Schüßler Salzen an (besonders Nr. 6, Nr. 9
und Nr. 10).
Beim Verzehr von Algen sollte
nicht ihr hoher Jodanteil vernachlässigt werden. Zum einen für Menschen
mit Schilddrüsenproblemen relevant - allerdings besteht mittlerweile
der Verdacht, dass sowohl Schilddrüsenunterfunktion wie auch
Schilddrüsenüberfunktion mit jeglicher Menge Jod reguliert
werden kann. Dennoch sollte wohl nicht bedeutend zu viel Jod zu sich
genommen werden. Einige Portionen Algen dürften das nicht leisten,
zudem kann und sollte man einige Tage auch mit Algen aussetzen.
Es ist
nicht primär das fehlende oder zu hoch dosierte Jod, das die
Symptome einer Schilddrüsenproblematik beeinflusst (sondern Hormone);
Jodmangel ist meist die
Ursache beider Erkrankungsformen, wie es angedeutet
wurde.
Bei der Entschlackung und Entgiftung äusserst nützlich sind die Schüßler Salze (auf die Schüßler Salze gehe ich spezieller noch weiter unten ein).
Die Schüßler Salze wirken auf energetischer Ebene und harmonisieren die Organisationstätigkeit und Regulation , die durch das vegetativen Nervensystem geleist wird. Übrigens werden die Mineralien bei der Aufnahme in den Körper mit einer bestimmten Ladung versehen. Auch dies scheint direkt durch die Potenzen der Biochemie (Schüßler und auch Homöopathie) eine Auswirkung zu erfahren.
Biochemische Arbeit wird auch durch Mineralien geleistet und gewährleistet. Mineralische Vorgänge und Mileus wirken im Grunde wie Enzyme. Verschiedene Organe und Stoffwechselfunktionen haben eine bestimmte Affinität zu bestimmten Mineralien. Und ebenso weisen Schüßler Salze eine Affinität zu bestimmten Vorgängen auf Organ- und Körperebene auf.
Schüßler
Salze bewirken durch ihre Einflussnahme an bestimmten Wirkpunkten eine
Regulation und Harmonisierung.
Eigentlich wird der Stoffwechsel in seiner vegetativen
Seite aus beeinflusst und von dort, so meine ich - je nach Schüßler
Salz - ist der
bestimmte Wirkpunkt gegeben .
Dies
bedeutet eine Einflussnahme auf die Regulations- und
Funktionsmechanismen. Ohne vegetatives Nervensystem würde im
Stoffwechsel nichts
funktionieren. Es ist die zentrale Kontroll- und Verwaltungsstelle und
die meisten Organe werden durch das vegetative Nervensystem in ihrem
Funktionszusammenhang gehalten.
Die
Schüßler Salze wirken übergeordnet über das Energiefeld eines Menschen
und "informieren" die einzelnen Organe über den in den
Mineralien
vorhandenen Wirkkräften. Die Schüßler Salze stimulieren die natürliche
Bereitschaft des Körpers, mit diesen Mineralien zu arbeiten und stärken
durch die beigetragene Information diese Arbeit - je nach Sinn und
Zweck, den die Mineralien als gelöste Stoffe, Bestandteile
von
körpereigenen Stoffen und Funktionen oder hinsichtlich eines speziellen
Organs aufweisen.
Die Wirkung der Schüßler Salze ist ausgesprochen
direkt, und in der Auswirkung auf die körperliche Gesundheit konkret zu
erfahren.
Kräutertees und Schüßler Salze sind in ihrer Kombination eine überaus wirksame Maßnahme.
Weitere Maßnahmen und Pflanzen für die Entgiftung auch unter Leberstärkung.
Die
Liste zu meidender Stoffe während einer Entschlackungs- oder
Ernährungskur ist in groben Kategorien gefasst eher kurz.
Doch in Unterabteilungen füllt
die Liste
ganze Regale in den Supermärkten.
Zu meiden sind neben den massiven Fett- und Eiweißquellen der
tierischen Produkte:
Zucker, Alkohol,
Nahrungsergänzungsmittel und Zusatzstoffe, die sich vor allem als
Fastfood und Fertiggerichte in Tüten und Tütchen zu erkennen
geben.
Devise: Hiervon darf man nichts ergreifen. Ein Tabu liegt über
diesen Stoffen.
Dazu gehören auch Genussgifte.
3 Tassen Kaffee täglich werden zum Teil von der wissenschaftlichen Seite als gesundheitlich unbedenklich eingeschätzt?! Ich würde während einer normalen Ernährungsweise (d.h. nicht in einer Fastenkur) diese 3 Tassen noch als halbwegs gesund definieren, wenn es sich um bis zur Hälfte gefüllte und kleine Kaffeetassen handelt (das sind pro Tasse 0.1 Liter = 0.3 Liter täglich). Wenn man Kaffee trinken möchte: Den Kaffee in kleineren Mengen über den Tag zu verteilen macht Sinn, da die anregende Wirkung des Kaffees sehr schlecht durch die Menge auf einmal beeinflusst werden kann, aber besser durch regelmässige zeitversetzte "Einnahmen".
Allerdings ist diese erträgliche Menge keine mehr, wenn man jeden Tag solche Mengen konsumiert. Man sollte zumindest zwei Tage, besser die Hälfte der Woche auf Kaffee verzichten.
Ich glaube, dass die Lust sehr gross ist, gewisse von wissenschaftlicher Seite herrührende Richtlinien hinsichtlich des Genusses zu optimieren - das heisst: als Verbraucher meint man, es werde sich dabei zB um grosse Tassen handeln, die zudem bis zum Rand mit starken Kaffee gefüllt sind. Dasselbe tut man sowieso bei jedem Heißhunger. Man sieht dann die Dinge optimistischer, als sie sind.
Kaffee erzeugt eine Art Heißhunger. Man möchte bald nicht mehr drauf verzichten. Um der kurzfristig anregenden Wirkung willen, nimmt man sogar eine allgemeine Mattigkeit und Müdigkeit in Kauf, die sich auf anderer Ebene bei dauerhaften Kaffeekonsum einstellen kann.
Gelenkschmerzen werden sowieso als alltägliche Sache
hingenommen, liegen nicht nur meiner Erfahrung nach aber tatsächlich am
Kaffeekonsum. Dann gibt
es wieder so eine Studie, die gegenteiliges besagt,
dass Kaffee sogar solche Gelenkschmerzen verhindere! Also ich weiss
nicht worin das Problem bei manchen Studien liegt, aber sie scheinen
immer irgendetwas zu fokussieren, oder... - es ist mir ein
Rätsel.
Jedenfalls sehe ich den Kaffee sehr viel kritischer und in vielen
Punkten negativ, wo gewisse Studien etwas positives besagen (aber wie
die Studie
ausgewertet also interpretiert wird, welche Fragestellungen
es gab und welche
Meßskalen usw. benutzt wurden, wird natürlich nie bekannt gegeben!
Worin ich ein ernstes Problem der Einschätzbarkeit grundsätzlich aller
Studien sehe; mit ihnen verhält es sich oft wie mit Statistiken, in
denen alles an Für und Wider enthalten sein kann).
Ein
ähnliches Problem kennen wir auch aus der Astrologie. So viele Studien
wollen die Astrologie widerlegt sehen, aber es ändert nichts
daran, dass die Astrologie in ihrer praktischen Anwendung zurecht einen
Zusammenhang zwischen Leben und Radix postuliert. Die Praxis gebührt
also einen Vorrang. Von gewissen Seiten
aber werden solche Studien als einzige Aussage über eine Sache
bewertet. Mein Fazit: Man sollte vorsichtig sein mit
Studien.
Sie suggerieren ein Heil oder das Versagen einer Sache, während es in
der Wirklichkeit ganz anders aussehen könnte. Studien sollten als
Information, nicht als Entscheidungsgrundlage dienen.
Warum sind solche "Nahrungsmittel" während der
Entschlackungs-Kur zu meiden? Weil diese Nahrungsmittel Stoffe
beinhalten, die den Stoffwechsel weniger gutes als mehr
abzubauendes und auszuscheidendes zumuten.
Sie belasten nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch die
Ausscheidungsfunktionen.
Diese Stoffe sind die
erste Hürde für einen optimal verlaufenden Stoffwechsel. Schafft man
diese Nahrungsmittel aus dem Weg, ist der wichtigste Schritt getan.
Es verschlacken ausserdem diese Stoffe im Zusammenwirken ganz besonders.
Wenn der Körper sich mit diesen Stoffen beschäftigen muss, um sie auscheidbar zu machen und dann auszuscheiden, erhält er weniger Zeit und Raum dazu, die übrigen Probleme zu lösen. Die "gute" Nahrung, die man sich zuführt, wird dann gebraucht, um diese Stoffe zu verarbeiten, anstatt dem Stoffwechsel selbst zur Verfügung zu stehen.
Die wichtigen Nährstoffe und
Funktionen des Organismus sind dann an einen grossten Teil ihrer
möglichen Arbeit gebunden. Weiterhin wird leicht eine Schwelle
erreicht, in dem noch
mehr an Schlacken eingespeichert wird, als ausgeschieden werden kann.
Der einfache Zucker entfaltet zu schnell für den Körper seine Wirkung. Der Stoffwechsel erhält gewissermaßen einen Schock, ähnlich dem Kaffee.
Zucker
und Kaffee in Kombination, also zB in Form von "Kaffee und Kuchen",
bedeutet eine äusserst aggressive Mischung für den
Stoffwechsel.
Denn
auch Kaffee setzt zusätzlichen Zucker frei, der in der Leber
gespeichert ist. Der Zucker (als Glukose) gelangt in das
Blut,
was man
Blutzucker nennt. Zusammen mit dem Zucker der Nahrungsmittel,
der bereits in der Darmwand schnell ins Blut übergehen kann,
wird
so
ein enormer Anstieg des Blutzuckers erzeugt.
Normalerweise
ist
es gut, wenn der Stoffwechsel auf Touren kommt. Aber es besteht ein
wichtiges Merkmal darin, dass der Stoffwechsel auch auf seinen
schnellen Touren bleibt. Er ist ausserdem darauf angelegt, aus
komplizierten Stoffstrukturen (zB aus komplexen Kohlenhydraten wie
Stärke) Energie zu gewinnen, und setzt diese Energie anders als wie
beim einfachen Zucker allmählich
frei, was sozusagen einen organischen Bogen bildet.
Der schnelle Anstieg des Blutzuckers durch den zahlreich aufgenommenen und freigesetzten Zucker (Glukose) kann sein Niveau nicht halten, der Blutzuckerspiegel sinkt schnell wieder ab und der Stoffwechsel verlangsamt sich auf längere Zeit gesehen. Der Stoffwechsel wird durcheinander gebracht.
Der Stoffwechsel kann durch Nahrungsmittel zum guten oder zum schlechten hin beeinflusst werden. Er kann durch dauerhafte und regelmässige Einnahme von Nahrungsmitteln mit ihren Nährstoffen im Gleichgewicht, und so oder so in einem Status Quo gehalten werden.
Es
dürfte schwer fallen ohne Richtlinie die
genaue Menge eines Nährstoffes festzustellen, die man täglich
zu
sich
nehmen sollte, um das Optimale aus seinem Stoffwechsel heraus zu holen.
Andere setzen sich Ziele im Sport oder Wettbewerb. Auch in der
Gesundheit müssen sich die Ziele am Machbaren orientieren. Der Körper
braucht gute Stoffe, aber jedes Übermaß kann den Effekt umkehren!
Dies zu beachten sollte grundsätzlich auch bei der
normalen Ernährungsweise zumindest eine Überlegung sein. Bei allen
Fastenarten, die nicht aus völligem Nahrungsverzicht bestehen, lohnen
sich solche Überlegungen noch mehr.
Was die Nährstoffmenge angeht, gibt es bei manchen Nährstoffen (zB typischerweise über das Eiweiss) sehr viele Meinungen. Mir scheint in allen diesen Dingen wird oft das Grundsätzliche vernachlässigt und die Relevanz individueller Dispositionen vernachlässigt.
Das Grundsätzliche bezieht sich immer auch auf die rein körperliche Gesundheit von Prozessen auf einer Ebene ganzheitlicher Betrachtung. Wenn tierisches Eiweiß empfohlen wird, weil es den Aminosäurenhaushalt des Menschen am besten decke, wird völlig der eigentliche Bedarf an Eiweiß vernachlässigt, wenn man nicht sagt, wieviel tierisches Eiweiß man essen sollte. Ausserdem sind in tierischen Produkten viel mehr ungesunde Substanzen enthalten, als in pflanzlichen. Das scheint irgendwie unter dem Tisch zu fallen. Oder ist der Vorteil tierischen Eiweißes nicht bloß ein alter Mythos, der längst überwunden ist?
Die Menge an tierischen Eiweißen, die wir gewöhnlich verzehren oder zu denen wir früher angeraten wurden, ist gewöhnlich viel zu hoch und belastet unseren Körper. Solche "Mythen" wie den über das Gesunde des tierischen Eiweißes wurden aus der ganz normalen Forschung geboren, wobei dann eine gewisse Meinung entstand, die jeweils auf isolierte Betrachtungsweisen gründete. Isolierte Betrachtungsweisen sehen dann gewisse Umstände, und bewerten sie zu hoch, und der alte Mythos darf weiter leben. Es gibt natürlich immer irgendwo Mythen, in allen anderen Betrachtungsweise nicht weniger als wie in diesen Sachverhalten.
Nun
kann
man versuchen, die einem selbst entsprechende Idee, Richtung oder
Quelle zu finden, der man trauen kann, um irgendwelche Richtlinien als
Kriterium heranzuziehen. Oder man sieht in ihnen Annäherungen oder
Orientierungspunkte. Keine Tabelle kann als absolut gelten, da allein
schon die Nährwerte von einem Gemüse je nach untersuchten Objekt und
behandelten Zustand variieren kann.
Es
ist wichtig, dass man immer auch
die persönliche Konstitution und Ausgangslage berücksichtigen muss.
Das kann das Körpergewicht bedeuten, das Geschlecht, aber auch die
eigene
Wesensnatur und die damit zusammenhängenden physiologisch-hormonellen
Ausgangslagen.
Ich
bin sicher, dass einer der drei Nahrungsmittelqualitäten Eiweiß,
Kohlenhydrate und Fette bei jedem Menschen einen besonderen Umstand
bedeutet. Einmal negativ, und ein anderes Mal positiv.
Einerseits könnte einer dieser Stoffe verhältnismässig
schlecht, und andererseits einer dieser Stoffe besonders gut
verträglich und nutzbar sein. Das sieht bei jedem aber anders aus.
Genauso verhält es sich in anderer Weise mit der augenblicklichen
Situation, die nach einem Nahrungsmittel verlangt - das können ganz
besonders bestimmte Vitamine, bestimmte Mineralien oder Spurenelemente
bedeuten, aber auch Eiweiße oder Fette.
Wer über ein gutes Körpergefühl verfügt, oder sich auf Intuition oder einen ausgeprägten Instinkt verlassen kann (zum Beispiel beim Riechen an den Nahrungsmitteln und der dabei angezeigten Lust oder Interesse an diesem Nahrungsmittel), dem ist eine solche Richtlinie ebenso gegeben.
Die Vorgehensweise rythmischer Veränderung der Zuführung von... Nahrungsmittel stimuliert in Form von immer wieder neuen Impulsen ebenso den Stoffwechsel, wie eine gesunde Ernährung an sich.
Erhält der Körper aber von einigen Stoffen Übermengen in einer kürzeren Frist, kann er diese Mengen gar nicht alle auf einmal bewältigen.
Aus vielen Gründen ist also eine vielseitige,
abwechslungsreiche Kost
äusserst sinnvoll.
Bestimmte
Reglerfunktionen werden von Mineralstoffen gewährleistet. Viele
Mineralien besitzen eine starke Tendenz sich mit anderen Stoffen zu
binden, andere wirken basisch (zB Kalium). Bestimmte Stoffe bringen
andere Stoffe zur Lösung, oder
festigen sie, erzeugen einen osmotischen Druck oder sorgen für
Diffusion. Was für Eigenschaften Mineralien auch haben,
dienen sie innerhalb verschiedener Stoffwechselfunktionen als Mittler
für die Aufrechterhaltung ganzer Prozessketten.
Mineralien und Spurenelemente sind in ihrer Bedeutung den Aminosäuren, Fettsäuren und sonstigen lebensnotwendigen Stoffen ebenbürtig, da sie wichtige Baustoffe und Funktionsstoffe für den Organismus bedeuten.
Die Bedeutsamkeit von
Mineralien liegt auch darin, dass sie vom Körper
nicht selbst bereitgestellt werden können.
Übrigens gibt es die
Beobachtung, dass die bloße Menge an zugeführten Mineralien noch nicht
so viel an positiver Veränderung bewirkt, wie wenn man auf energetischer Ebene
den Körper den Umgang mit Mineralien und/oder die Aufnahme von diesen
Mineralien erleichtert. Auf vegetativer Ebene des Nervensystems wird
der Stoffwechsel kontrolliert und gesteuert. Verschiedene
homöopathische Mittel (auch Schüßler Salze zähle ich zu den
homöopathischen Mitteln!) wirken offensichtlich auf diese vegetative
Ebene ein.
Der Stoffwechsel ist bei den meisten
Problemen des
Menschen wie eingeschlafen und verlangsamt. Auf diese Weise schlagen
sich auch verschiedene Formen des Unwohlsein zeitlich viel länger
durch. Diese Zeiten kommen uns wie gedehnt vor, genau wie das ganze
Leben manchmal. Oder wir sind andauernd gestresst, und die
Schnelöligkeit zermürbt uns - dann wirkt es sich
bloß auf anderer Ebene aus, dass unser Stoffwechsel uns nicht optimal
mit Energie versorgt. Manchmal stellen wir auch eine gleichzeitige
Niederschlagung und Hektik in uns und mit uns fest, was einen wie zum
Zerreissen gespannten Zustand bedeutet.
Mental
gesehen ziehen wir nicht immer die hellsten Schlüsse, laufen
eben nicht auf Touren, oder eben zu sehr. So wenig wie unsere
Ausgeglichenheit und Lebensfreude, ist auch der
ganze Stoffwechsel in Schwung (sofern wir diesen Schwung, den der
Stoffwechsel aufweisen sollte, angemessen in der Bedeutung verstehen).
Die Stoffe, die den Stoffwechsel blockieren oder belasten, können während jeder Form des Fastens abgebaut werden, weil der Stoffwechsel sich auf seine entgiftende Funktion konzentrieren kann.
Man kennt es mit Sicherheit, dass wir
während einer Erkältung instinktiv keinen grossen Hunger haben. Und es
uns sehr nutzt, während dieser Zeit zu fasten oder zumindest uns
sparsam von Rohkost oder Säften ernähren. Unser
Körper sendet ein klares Signal: "jetzt stelle ich um und besiege den
Einfall der Krankheit(skeime und -viren)". Ein voller Magen kommt uns
während einer Erkältung als Ballast vor, als nicht helfend, sondern
eher störend und die Entgiftungsarbeit erschwerend.
Das Fasten oder die Enthaltsamkeit ist nicht
nur zum Entgiften und Entschlacken geeignet, sondern kann von
grundlegender Bedeutung für die Gesundheit und Gesunderhaltung sein.
Als nächster Schritt kann nach dem Fasten immer anstehen: die bewusst
angestrebte gesunde
Ernährung, die dauerhaften Charakter bekommt.
Ultimative Basenbildern sind beinahe alle Gemüse.
Roher (!) Spinat als Salat;
gekochter
Spinat wirkt dagegen sauer, ebenso wie alle anderen gekochten
Gemüse sauer wirken.
Im Grunde gibt es nur wenige Gemüse wie Spargel,
Rosenkohl und manche Hülsenfrüchte, die ein saures Mileu
bilden. Die Hülsenfrüchte wegen ihrem Eiweissgehalt.
Ein hervorragender Salat ist Schlangengurke mit Tomate, und ein paar Zwiebeln sind darin nicht verkehrt.
Möhren und Möhrensaft sind als ausgezeichnete Basenbildner bekannt.
Wichtig
als Basenbildner sind vor allem kaliumreiche Nahrungsmittel.
Dazu
gehören zB Rotkohl, Feldsalat, Petersilie, Sellerie. Für das
Basenfasten nicht die Kartoffel, da sie gekocht werden muss.
Kochen in viel Wasser entzieht den Gemüsen viel Kalium und andere Mineralien; am besten schonend dünsten; oder man fängt das Wasser auf und trinkt es als "Gemüsewasser".
Weiteres ist mit (zuverlässigeren) Säure/Basen Tabellen
ersichtlich:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html
http://www.ob-ki.de/basianer/tabelle.html
Und ein weiterer kurzer Artikel dazu: http://www.norbertkasper.de/kit/saeurebasen.htm
Unzuverlässige Tabellen sehen so aus, dass einige Produkte gelistet werden, die leicht sauer bis stark sauer wirken. Etwa Tofu, Joghurt, Sahne, oder Rotwein.
Achte auf geschwefelte und gezuckerte Nahrungsmittel, und andere Zusätze (künstliche Zusätze, zB Natriumglutamat), die stark säurebildend sind.
Rosinen und
getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt!) und Feigen sind in
vielen Tabellen als Basenbildner angegeben.
Dies
sind
allerdings Früchte mit Fruchtzucker. Dieser wird vom Körper
etwas leichter verdaut, als wie der weisse Zucker oder
künstlich hergestellte Fruchtzucker. Dennoch kann natürlicher
Fruchtzucker auf einen bereits übersäuerten Organismus leicht belastend
wirken.
Diese Früchte können die Wirkung des Basenfastens
unterminieren.
Im Vergleich jedoch ist eine Packung Rosinen oder eine Schachtel Feigen einer herkömmlichen Tafel Schokolade während der normalen "Nichtfasten-Ernährungsweise" natürlich vorzuziehen (sofern man naschen möchte). Schokolade mit hohem Kakoanteil ist übrigens gesünder als Vollmilchschokolade.
Käse macht sauer, umso höher der
Eiweißanteil ist. Weniger Fett im Käse (zB Gouda 30%) heisst mehr
Eiweisse,
was einen mehr säurebildenen Verdauungsprozess bedeutet, als wenn mehr
Fett
(zB 60%) im Käse enthalten ist.
Käse mit mehr Fettanteil hat also weniger Eiweiss, und das Eiweiß
darin hat eine andere Struktur, die leichter
verdaulich ist.
Bei der Milch gibt es verschiedene Ansichten - es scheint, als hänge es davon ab, ob sie unbehandelt, also unverarbeitet ist (Rohmilch kriegt man gewöhnlich nicht im Supermarkt): http://www.karl-heinz-herrmann.de/wellness/Tipps/Basisch-Sauer-Ernaehrung.php
Jedenfalls meide ich jede Art von Milch und Käse, wenn ich mein basisches Verhältnis stärken will. In der Milch sind Eiweisse wie in jedem Käse und sie sind in der rohen Milch komplex und schwer zu verdauen, was einen Anstieg der Magensäure zur Folge hat, damit sie verdaut werden können!
Getrocknete
Hülsenfrüchte (zB weisse Bohnen oder Linsen) werden in einem endreifen
Zustand geerntet und enthalten damit mehr Eiweiss und Kohlenhydrate.
Erbsen und andere frische Hülsenfrüchte wirken dagegen etwas weniger
sauer, weil die Eiweisse und Kohlenhydrate von den Enzymen des
Verdauungsvorgangs leichter verarbeitet werden können (sie werden in
einem Zustand geerntet, in dem sie noch nicht zuende gereift sind).
Dass Tofu sauer wirkt, liegt an den vielen Eiweissen. Zum Abbau oder während des Abbaus von Eiweiss wird im Körper grundsätzlich ein saures Mileu erzeugt. Ähnliches gilt für Kohlenhydrate, weswegen Getreide auch zu den sauren Lebensmitteln zu zählen ist (besonders in Form von Brot).
Meine Meinung zum Tofu ist: Wenn man sein Basenverhältnis einigermaßen ins Lot gebracht hat, kann man Tofu/Sojabohnenprodukte aufgrund der hochwertigen Eiweisse in Sojaprodukten den Fleischprodukten wunderbar vorziehen und leckere Gerichte damit zaubern.
Will man jedoch sein Säure/Basenverhältnis ins Lot bringen, verzichte man während dieser Kur auf Tofu!
Der
Schluß, dass im Tofu zB Mineralien enthalten sind, ist falsch - denn
das allein genügt noch nicht. Denn im Tofu sind im Verhältnis viel mehr
Eiweisse als Mineralien vorhanden.
Vor
allem, wenn jemand bereits stark übersäuert ist (Schlacken), wirkt jede
weitere Zutat eines sauren Mileus doppelt stark! Es neutralisiert
mindestens die ansonsten basische Wirkung der (ganzen) Mahlzeit oder
des
Lebensmittels, oder kann - viel wahrscheinlicher - das
Verhältnis
in Richtung sauer verschieben.
Solche Kritikpunkte betreffen vor allem die Säure/Basenverhältnis-Berechnung nach Remer/Manz sowie Bannister/Berg/Koch, wo jeweils Tofu als basisches Nahrungsmittel aufgelistet wird.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich bestätigen, dass Tofu sauer wirkt.
Wenn man also in einer Liste Tofu entdeckt oder ähnliches,
vernachlässige man
lieber diese
Liste und suche sich eine, wo Tofu zu den sauren Lebensmitteln gezählt
wird.
Weil
man kann annehmen, dass solche (methodischen) Fehler sich auch bei
manchen anderen Zuordnungen jener Listen
fortsetzt. Oder
man vergleiche die verschiedenen Listen.
Eigentlich braucht man überhaupt nur Listen, um evtl. unter den sowieso als basenbildend bekannten Lebensmitteln (zB Gemüsen) die besonders günstigen herauszufinden. Ob die "Zahlen" immer den angemessenen Wert wiederspiegeln scheint jedoch unklar. Im Zweifel am besten immer auf den Körper hören (Körpergefühl).
Mehr zur Übersäuerung in diesem Artikel: http://josef-stocker.de/sauer1.htm
Der
Kombucha Tee soll übrigens an sich als neutral einzustufen sein. Meiner
Erfahrung nach wirkt er
aber durchaus sauer bis stark sauer!
Man
meint, er würde das Säure/Basenverhältnis in
Ausgleich bringen. Doch ich sehe mehr die psychisch-seelische oder
emotionale Ebene, die er in Gleichgewicht bringt, da er physisch eindeutig
sauer wirkt.
Umso
kürzer man ihn gärt, desto mehr Zucker wird von den Bakterien- und
Hefekulturen nicht umgesetzt; man soll ihn auch nicht zu lange gären
lassen,
wegen dem entstehenden
Essiganteil. Man sieht schon, der Kombucha Tee pendelt zwischen Zucker-
und Essig-Mileu, und kann daher nur sauer wirken.
Wenn man eine Saftfastenkur wählt, wo es nicht primär gegen die Übersäuerung geht, könnte Kombucha allerdings ergänzend trinken.
Der Brennesseltee dagegen wirkt sehr basisch, da in der Brennessel unter anderen Stoffen auch besonders viel Kalium enthalten ist. Wegen dem Kalium lohnt sich auch ein Salat von Löwenzahnblättern.
Wenn man sich nun überzeugt hat, dass man einmal richtig fasten möchte, ohne jegliche Nahrungsaufnahme, oder dass man auch nur ein modifiziertes Fasten wählen möchte, fällt mit der Umstellung das gewohnte Essverhalten zumindest vorübergehend weg.
Indem man seinen eigenen Alltag bereits auf andere Weise von manchen Gewohnheiten und Routinen löst, oder zu einigen neuen Gewohnheiten kommt, kann man den im Fasten nötigen Prozess der Umstellung sehr erleichtern.
Das Fasten kann einer
Rundumerneuerung des Lebensgefühls
dienen. Eine Fastenkur ist im Grunde wie ein kleiner
Urlaub, den man sich auf diese Weise gönnt. Man
entdeckt vielleicht die Kunst und Gunst der Langsamkeit. Was in
keinster Weise Langeweile bedeuten muss! Im Gegenteil erscheint einem
vieles Alte wie neu.
Um sich an die bevorstehende Veränderung zu gewöhnen, könnte man während und auch schon vor dem Fasten Dinge tun, die man seit langem nicht mehr oder noch gar nicht getan hat: Ein Hörspiel hören, ein Buch lesen, ein Gesellschaftsspiel spielen, neue Interessen entdecken, oder einfach sich im Freien und in der Natur aufhalten usw.. Solcherlei erleichtert den Wechsel der Nahrungsgewohnheit und stimmt auf das Fasten ein. Fasten sollte überhaupt als eine Art Entspannung gesehen werden.
Um die Änderung der Gewohnheiten zu unterstützen kann man auf die Bachbüte 33, "Walnut", zurückgreifen und nimmt sie einige Tage vor und während des Übergangs. Walnut erleichtert auch die Abgrenzung gegenüber der verpflichtenden Qualität eines Status Quo der Ernährung, was einem manchmal von außen aus Unverständnis oder Fremdheit gegenüber dem Fasten entgegen gebracht wird.
Am besten ist es, sich bis zum strikten Fasten oder jeder
anderen
Fastenart ein oder zwei
Wochen sehr gesund zu ernähren mit leicht verwertbaren Stoffen, und
Gemüsen - falls man jedoch bereits seit längerem in einem
übersäuerten oder geschwächten Zustand sich befindet, sollte man zwei
Monate sich äusserst gesund ernähren .
In den Vorbereitungstagen alles in Maßen essen - damit die Leber bereits ein wenig vorbereitet wird. Zu viele Fette zB verdrängen die optimale Entgiftungsarbeit der Leber. Besonders belastend abends. Aber abends ist auch besonders geeignet, zum Entschlacken mit Sesamöl/Sesampaste (ohne Zucker!), da der Körper nachts ganz besonders seine Entgiftungs- und Entschlackungszeit hat.
Das bedeutet , Zucker und Alkohol erschweren die
Entgiftungsarbeit, denn dann wird Zucker und Alkohol entgiftet und
nicht das, was sich im Körper befindet.Alkohol ist die grösste
Belastung, die man der
Leber antun kann.
Auch
so wird die mögliche Fastenkrise während der ersten
Fastentage geringer, indem man den Stoffwechsel vorbereitet und
ausstattet mit Nährstoffen und ihn so wenig wie möglich
belastet.
Der Stoffwechsel kann bei entsprechender Ernährung sogar schon innerhalb von etwa drei Tagen eine deutliche Veränderung hinsichtlich des anzustrebenden Säure/Basen Gleichgewichts erhalten. Da die Säuren gewöhnlich in Übermaß vorliegen, sollten in den letzten drei Tagen vor dem Fastenbeginn ausschliesslich basisch wirkende Kost gegessen werden (Salate, Obst und Gemüse als Rohkost) und basische Tees (nahezu alle Kräutertees wirken basisch; aber nicht Früchtetees).
Die direkt vor dem Fasten liegenden Einführungstage oder Vorbereitungstage sind nützlich um den Organismus einerseits, aber auch die Psyche andererseits einzustimmen.
Ob man sich die vorbereitenden Tage wirklich optimal ernährt oder nicht: Man sollte in keinem Fall am letzten "Nahrungstag" vor dem Fasten schwere Speisen zu sich nehmen, weil diese länger verdaut werden müssen - das alles hat auch darin seine Gründe, dass man am ersten oder spätestens zweiten Tag seinen Darm reinigen muss. Das wird dann schwieriger fallen, wenn sich noch "schwere Nahrung" im Darm befindet.
Ballaststoffreiches Essen kann den Cholesterinspiegel senken,
wie
sich gezeigt hat. Ballaststoffe sind auch günstig, um sich auf das
Fasten
vorzubereiten und durch ihre Wirkung im Darm helfen sie auch bei der
Entgiftung. Ballaststoffreiche Ernährung (durch unlösliche
Ballaststoffe) fördert nicht nur den
Stuhlgang, sondern bewirkt auch eine bessere Verdauung mit weniger
Gärung.
Es gibt auch lösliche Ballaststoffe, die vom Darm und Stoffwechsel
abgebaut werden können.
Mehr zum Ballastoff Inulin
und seiner förderlichen Auswirkung auf Darmbakterien:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/bifidobakterien.html
und: http://www.naturheilkunde-news.de...bifidus-das-nuetzliche-bakterium/.
Nur sollte man auch ab und zu Tage einführen, wo man nicht extra Ballaststoffe in Form von Weizenkleie oder (un)geschroteten Leinsamen zuführt. Viele Gemüse (als Rohkost) enthalten übrigens auch schon Ballaststoffe. Weizenkleie übrigens unbedingt als Bioware, da es sich um die Spelzen handelt, nämlich die äussersten Schichten, die mit eventuellen Pestiziden direkten Kontakt bekommen.
Weizenkleie enthält ebenso wie Erdnüsse (allgemein in den
Hülsenfrüchten) Phytinsäure , welches die Eisenaufnahme
und besonders auch die wichtige Zinkaufnahme hemmt. Andererseits ist
Eisen im Weizenkleie auch selbst
enthalten. Andererseits sollte man als bei einer bevorzugt
vegetarischen Kost bewusst nach Lebensmitteln suchen, die viel Zink und
Eisen enthalten, um die indirekte Wirkung der Phytinsäure auf den
Zinkhaushalt oder Eisenhaushalt abzumildern. Phytinsäure ist nicht der
einzige Stoff, der
die Aufnahme von Eisen hemmen kann. Auch Kalzium gehört dazu. Beides,
Eisen und Kalzium, sind wichtige Stoffe für den Organismus.
Man kann es letztlich
gar nicht ausschliessen, dass verschiedene Stoffe gegeneinander wirken.
Beachtenswert ist, dass ein wirklicher Mangel an Kalzium durch
Phytinsäure
bedingt, nur dann festgestellt wurde, wenn die Kost aus
tierischen
Eiweiß bestand. Ein Vegetarier wird durch die Gemüse bereits viele
Mineralien zu sich nehmen, so dass die Wirkung hemmender Stoffe als
aufgewogen angesehen werden kann. Eier und Kuhmilch hemmen übrigens die
Eisenaufnahme. Kalzium, Phosphat, Ballaststoffe und
Gerbstoffe des schwarzen Tees hindern die Eisenaufnahme.
Vitamin C und Ascorbinsäure bzw. Zitronensäure fördern die Aufnahme von
Eisen.
Man
sollte generell auf eine gute Eisenversorgung bauen. Eine
bestimmte Kombination von Nahrungsmitteln kann die Eisenaufnahme fördern. "Pflanzliches Eisen" wird
nur zu etwa 10% vom Körper aufgenommen, "tierisches Eisen" zu etwa 20%.
Eisen
ist in Fleisch reichlich enthalten - ab und zu eine
Portion
Fleisch kann also in dieser Hinsicht sehr nützlich sein.
Weitere
Eisenquellen: Petersilie (!), Bierhefe (!), Hülsenfrüchte, auch Kakao.
Obwohl
die auf die Eisenaufnahme hemmenden Stoffe in der Weizenkleie nicht
mehr als so bedenklich eingeschätzt werden, kann dennoch
empfohlen werden, Weizenkleie wie jedes Lebensmittel grundsätzlich
auch mal für einige Tage
abzusetzen (gleiches gilt für besondere Mengen an Erdnüssen und anderen
Phytinsäurequellen). Idealerweise ernährt man sich später
dann
noch mal von
eisenreichen Pflanzen (zB Spinat und alle grünen Gemüse), um seine
Versorgung mit Eisen
zu gewährleisten, während man keine grösseren Mengen an Phytinsäure zu
sich nimmt. In Spinat ist allerdings Oxalsäure, das sich an das Eisen
bindet und damit nicht mehr von Körper aufgenommen werden kann.'
Nicht jedes Mineralmolekül wird von der Menge an
Oxal- oder Phytinsäure im Körper gebunden.
Übrigens
ist Phytinsäure - ausserhalb einer zu einseitigen Betrachtung - auch
als
ein förderlich auf die Gesundheit einwirkender Stoff erkannt worden.
Phytinsäure zählt zu den Antioxidantien . Die Phytinsäure
kann den Darm und sein Mileu vor den Einflüssen
freier Radikale schützen.
Phytinsäure wird übrigens durch Kochen
neutralisiert, wie es heisst.
Es gibt noch andere typische Ballaststoffe:
Leinsamen, Flohsamenschalen (nur die Schalen!) und sogar Blumenkohl
enthält noch einige Ballaststoffe. Meist sind auch Hülsenfrüchte
ballaststoffreich; zudem bedeuten alle unverdaulichen Stoffe (zB
Faserstoffe einer Pflanze) Ballaststoffe.
Leinsamen
Bei ungeschroteten Leinsamen wird dieser kaum verdaut, er quellt und schleimt aber und hilft beim Entschlacken. Der geschrotete Leinsamen setzt leichter seine Fettsäuren frei und bedeutet im Grunde ein geringfügiges Nahrungsmittel (Fette beim Fasten sollten eigentlich gemieden werden).
Ungeschrotete Leinsamen sollte man nach einer gewissen Zeit auch wieder absetzen, weil der Körper zu viel Fettsäure aufnimmt. Ansonsten besitzt Leinsamen jedoch Omega-3-Fettsäuren, die ein wichtiges Korrelativ zu den Omega-6-Fettsäuren darstellen, von denen wir meist in der normalen Nahrung mehr zu uns nehmen als von den selteneren Omega-3-Fettsäuren. Immer gilt es daher, Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren wie zB Leinsamen und Fisch bevorzugt zu verzehren.
Dennoch sollte auch hier wohl besonders bei den geschroteten Leinsamen ein Maß eingehalten werden.
Wie in vielen
Lebensmitteln sind auch in Leinsamen bedenkliche Stoffe
enthalten (Linustatin
und Neolinustatin), die
nicht akkumuliert werden sollten. Die Aufnahme dieser Inhaltsstoffe
kann allerdings nur bei geschroteten
Leinsamen geschehen.
Es heisst allerdings, dass zwei bis drei Esslöffel täglich
dazu
nicht ausreichen würden, die toxisch wirkende Menge zu erreichen. Ein
halber bis seltener zwei Esslöffel (Ausnahme) ist für mich die tägliche
Menge geschroteter / ungeschroteter Leinsamen, wobei man innerhalb
einer 7-tägigen Woche auch mal an zwei bis drei Tagen auf Leinsamen
verzichten sollte. Bei geschroteten mindestens an drei Tagen in der
Woche, wenn man zudem noch andere hochwertige Fette zu sich nimmt.
Übrigens wurde berichtet, dass man geschrotete Leinsamen nicht kaufen sollte, da die bereits geschroteten Leinsamen innerhalb von etwa 15 Minuten gegessen werden sollten (die Fettsäuren des Leinsamens oxidieren an der Luft schnell und kehren ihre gesundheitliche Wirkung ins Gegenteil um). Das bedeutet: Immer frisch schroten (eine Kaffeemühle oder andere Küchenmaschinen kann dies hervorragend leisten).
Variabilität im Gebrauch kann die Stoffe optimal nutzen
Indem
man regelmässig varriert mit den Lebensmitteln sorgt man für einen
selbstregulierenden Prozess, und kann sich so sicher sein, dass nichts
über längere Zeit hinweg seine störende oder schädliche Wirkung
erzeugen kann. Einem gsunden Organismus kann eine Menge zugemutet
werden, aber wir haben bereits auf anderen Gebieten genug
Stress
im Leben und können in einer gesunden Ernährungsweise eine wichtige
Grundlage für unser Wohlbefinden sehen.
Die angestrebte positive gesundheitliche Wirkung von
Stoffen überwiegt in der Zeit der Anwendung, da dem Körper jeweils
Räume und Zeiten gegeben werden, in denen er nötige Aufgaben verrichten
kann, und darin nicht über zu lange Zeit hinweg grundlegend oder
prinzipiell gestört wird.
Die vom Körper nicht gewollten Stoffe werden in der Zwischenzeit einer Pause wieder abgebaut und erreichen damit keine toxische Qualität. Die Toleranzfähigkeit eines gesunden Organismus ist ein weiteres Kriterium, wonach die meisten Stoffe für eine mehr oder weniger lange Zeit einfach toleriert werden können, sofern sie schädlich sind oder in irgendeiner Weise Teile des Stoffwechsels hemmen werden. Während primär die vorteilhaften Stoffe immer vom Körper auch genutzt werden wollen!
Dasselbe gilt auch für die gehemmte Resorption von Mineralien durch manche Wirkstoffen in Pflanzen. So enthält auch Soja solche Stoffe, und auch Typsinhemmer (stört die Enzymtätigkeit).
Eine Zeit lang wird die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigt, und nach Absetzung der Pflanze wieder ermöglicht. Geschickterweise kann man dies beachten, und führt zum Beispiel nach übermässigen Verzehr einer bestimmten Pflanze, die diese Hemmstoffe beinhaltet, bewusst Mineralstoffe dieser Art zu (durch mineralstoffreiche Pflanzen, zB Algen ), deren Aufnahme zuvor gehemmt wurde. Man sollte aber auch beachten, dass nicht eine geringe Menge von Phytinsäure in der Lage ist ALLE Mineralien zu binden, sondern nur eine ebenso geringe Anzahl. Man sollte die etwaigen Berichte, die ein Nahrungsmittel als böse hinstellen, wegen dieser Stoffe, getrost so verstehen, dass es erst bei Übermengen und dauerhafter Anwendung ein bedenklicher Stoff sein kann, aber auch nicht immer ist (es kommt auch darauf an, wie gut unsere Mineralstoffbilanz im Körper ist).
Das einzige was man darüber noch in Erfahrung bringen muss, ist diese hemmenden Phytate und Typsinhemmer in den verschiedenen Pflanzen zu kennen. Phytate blockieren die Mineralienaufnahme, und Typsine sind Enzyme, die für die Eiweißverdauung nötig sind. Hierbei sollte man nicht in "Panik" verfallen und beachten, dass der störende Effekt sich nur auf eine Anzahl von Mineralien und Enzymen beschränkt. Wenn man sich dauerhaft gesund ernährt, vielseitig und abwechslungsreich, dürfte man keine Probleme mit einer Mangelversorgung bekommen!
Gerade die vorteilhaftesten Pflanzen besitzen als Komponente auch andere Stoffe, die nicht so erwünscht sind - was geradewegs dazu führt, immer ein bestimmtes Nahrungsmittel pausieren zu lassen. Einmal wegen den störenden Effekten, die sich ja oft erst mit der Zeit ergeben, und dann auch, wegen einer eventuellen Überversorgung mit bestimmten (gewollten) Nährstoffen, die man sonst zu reichlich zu sich führen würde.
Wenn man einfach variiert
und
jedes Nahrungsmittel jeweils mit anderen Nahrungsmitteln anders
kombiniert (der Vielfalt sind beinahe keine Grenzen gesetzt!), geht man
von vorneherein einen günstigen Weg, so dass sich die entfaltende
Wirkung bestimmter Stoffe jeweils unterbricht, und dennoch insgesamt
den Nutzen der anderen Stoffe einstellen kann.
Kombiniert man
unterschiedliche Pflanzen kommt es auch leicht zu synergetischen
Effekten, was dieselbe positive wie negative Bedeutung aufweisen kann.
Man sollte zumindest einige Tage vor dem Fasten sich äusserst gesund ernähren und seinen Speicher an Nährstoffen anfüllen (Vitaminen und Mineralien in natürlicher Form).
Man benötigt zwar ein geringes Maß an Disziplin zum Fasten. Aber die Vorbereitungstage zeigen sich meist als schwieriger in der Umsetzung als das eigentliche Fasten!
Doch
wenn einem die Vorbereitungstage vor dem eigentlichen Fastenbeginn
nicht
optimal gelingen wollen, so
ist
der Entschluß zum Fasten doch wichtiger als eine zu frühe
Resignation - etwa indem man sich einredet, dass man sowieso
ungesund lebt
und Fasten eh keinen Sinn macht. Fasten wird auch bei einer nicht
optimalen
Vorbereitung viel Sinn machen.
Die Fastenkrise kann allerdings bei einem stark übersäuerten Organismus ohne solche Vorbereitungstage stärker ins Gewicht schlagen. Abhilfe leisten auch Schüßler Salze, oder statt dem totalen Fasten einfach eine Saftfastenkur und andere modifizierte Fastenarten.
Zunächst sind der erste und zweite Tag eines totalen Fastens gewöhnlich die schwierigsten, weil man das Vorhaben leicht in Frage stellt. Die Versuchung abzubrechen ist durch den anfänglichen Hunger und die ungewohnte Situation gross. Das gilt auch in geringen Ausmaß für die anderen Fastenarten und Entschlackungskuren.
Die weiteren Tage könnten
zunächst einigermaßen schlechte Laune bringen. Man ist leicht gereizt.
Das ist
zum einen durch die Umstellung bedingt, zum Anderen können aber auch
die ersten gelösten Schlackenstoffe sich als Fastenkrise bemerkbar
machen, die die Stimmung nicht gerade begeistern.
Dieser Moment geht
aber schnell vorbei. Nach etwa 4-6 Tagen dürfte die Stimmung eine ganz
andere werden. Man ist dann sehr befreit und bei guter Laune und fühlt
sich körperlich rein und wohl.
Viel trinken ist die Devise. Das Wasser ist nicht nur zur Funktion des Stoffwechsels wichtig, sondern auch Reinigungs- und Lösungsmittel und bringt die Schlacken heraus.
Und zwar über den Tag verteilt 2-3 Liter. Wenn man weniger als 60 kg auf die Waage bringt, könnten vielleicht 2 Liter ausreichen. Man kann sich an diese 2-3 Liter als Richtschnur generell halten.
Es ist jedenfalls wichtig, regelmässig einige Mengen an Wasser zu trinken.
Nicht zu grosse Mengen auf einmal trinken, da der Körper bzw. Darm nur eine bestimmte Menge auf einmal aufnehmen oder verarbeiten kann (es heisst beim Darm 0.2 Liter pro Viertelstunde).
Bei zu vielen Mengen auf einmal, würde die jeweilige Übermenge ohne Funktion zu erfüllen über die Niere ausgeschieden werden. Das einzige, was es bringt, ist einen "Wasserbauch" mit sich herum tragen und den Körper und Organe mit der Ausscheidung des überflüssigen Wassers zu belasten.
Auch
im Normalfall, zB bei Zufuhr von grossen Mengen an Eiweißen wird
tendenziell viel Wasser vom Körper benötigt, aber ebenso bei Verwertung
von Kohlenhydraten und besonders auch bei Fetten.
Extremsituationen
können entstehen bei grosser Hitze und Anstrengung, da kann man schon
mal 10 Liter täglich trinken müssen.
Beim Fasten aber wird getrunken, um zu entschlacken!
Dass Mineralwasser aus Flaschen und Trinkwasser einen bedeutenden Unterschied bedeuten, kann ausgeschlossen werden. Auch ist es eher ein Mythos, wie mir scheint, dass Mineralwasser aus Flaschen eine schlechtere Bioverfügbarkeit hätte - man meint, die Mineralstoffe in diesem Fall stammen aus anorganischen Quellen.
Während des Fastens natürlich keine
Limo (=Zuckerzusätze), kein Kaffee, kein Schwarztee, auch keine anderen
Tees mit Koffein, kein Alkohol.
Wenn
man rigoros
fastet (ohne jegliche Nahrung) dann auch keine Obst- oder
Gemüsesäfte.
Wenn man an den ersten Tagen sich allerdings überaus müde und schwächlich fühlt, kann man zum Ankurbeln des Kreislaufes einen Mateetee, Rosmarintee, Ysoptee oder ausnahmsweise einen schwarzen Tee trinken, es sollte nur keine Gewohnheit werden. Auch ist die anregende Wirkung des Tees stärker, da man ihn ja auf nüchternen Magen trinkt. Also Acht geben, dass man den Tee nicht zu spät und nicht zuviel von ihm trinkt, so dass man abends noch einschlafen kann.
Zwei bis Drei Kräutertees täglich trinken,
die das Entschlacken fördern. Bestimmte Kräuter-Tees
können wunderbar bei der
Entschlackung
helfen.
Meiner
Meinung nach ist die Wirkung der Kräuter durchaus so
gelegen, dass man sie an einem Tag nicht ständig "nachschieben" muss.
Man könnte einen besonderen Lebertee täglich trinken (zB
Mariendistelkraut). Einen weiteren entwässernden Tee ab und zu, aber
nicht unbedingt die ganze Zeit des Fastens. Und abends einen
Melissentee oder weiteren Kräutertee, der nicht zu sehr entschlackt wie
Brennessel, oder wie Pfefferminze harntreibend ist.
Es
kann wie so oft in
Dingen der
Gesundheit die Regel gelten: weniger ist mehr. Die Dauer der
Kur
mit Hilfe der eines bestimmten Tees kann am besten eine Woche
betragen, wenn man dabei 3 mal täglich diesen Tee trinken möchte. Wenn
man ihn nur ein bis drei Mal trinkt (zunehmend weniger), sind in meinen
Augen zwei Wochen Dauer ideal. Darüberhinaus kann man einen
leberstärkenden
Tee oder andere sporadisch immer wieder mal trinken. Trinkt man
verschiedene, kann man gewissenhaft ingesamt bis zu drei am Tag
trinken.
Generell
sagt man, dass ab 15 Uhr der Körper besonders gut entschlacken kann.
Meiner Ansicht nach, braucht man ab dieser Zeit nicht besonders viel
Wasser
zu
trinken, aber keinesfalls zu wenig. Man sollte schon am frühen
Nachmittag ab 14 Uhr Uhr reichlich Wasser und den
entschlackenden
Tee trinken, und bei wärmeren/heisseren Wetter generell etwas mehr
Wasser trinken.
Der Harn, der ausgeschieden werden
muss,
wird durch die Niere gebildet, und in der Blase gespeichert.
Entwässernde Tees regen die Niere dazu an, vermehrt Harn zu bilden, in
den Stoffe gelöst und ausgeschieden werden können. Um das tun
zu
können, braucht die Niere Wasser, das zusätzlich zum Tee zugeführt
werden muss. Andererseits entschlackt der Körper auch nachts sehr gut.
Weitere Informationen zur Organuhr:
http://www.heilpraktiker.org/fachartikel/uhrinstinkte.htm.
Gelegentlich besteht Unklarheit bezüglich der Zeitumrechnung oder
Zeitzone. Das System der Organuhr sollte vielleicht daher als Ansatz
und Anregung verstanden werden, und nicht sollten die genannten Zeiten
exakt übernommen werden. Hilfreich ist die Organuhr, um festzustellen,
ob ein bestimmtes Organ belastet ist - was zB dadurch geschieht, dass
man mitten in der Nacht aufwacht und sich die Zeit merkt, wenn man
aufwacht. Wenn man allerdings wegen der harntreibenden Wirkung eines
Tees am späten Nachmittags auf die Toilette muss, ist das eine andere
Störung und die Zeit muss kein auffallendes Merkmal bedeuten.
Man kann sich ab und zu Mineralienpulver ins Wasser tun.
Andere
empfehlen
sogar, bereits vor dem Fasten zusätzliche Mineralien zu sich zu nehmen.
Ich kann die Schüßler Salze wärmstens ans Herz legen.
Wenn man Schüßler Salze nimmt, sollte man nicht zu oft sonstige Mineralienzusätze zu sich nehmen, da es schlichtweg überflüssig ist das jeden Tag zu tun. Die Mineralien, die wir aufnehmen - ob durch Zusätze oder normale Nahrung (und gespeichert haben)-, werden mit Hilfe der Schüßler Salze vermehrt aufgenommen und optimal verwertet. In Tablettenform allerdings sind diese Mineralstoffe sehr konzentriert und es entstehen leicht Ungleichgewichte, wenn man sie zu oft nimmt.
Mehr zur Fastenkrise weiter unten auf dieser Seite.
Bester Zeitpunkt zum Fasten im Jahresverlauf ist der Frühling (siehe chinesische Medizin, die besagt, dass die Zeit des Frühlings dem Holz-Element zugeordnet wird ebenso wie die Leber/Galle). Aber man braucht es nicht zum Dogma erheben und kann jederzeit des Jahres fasten; allerdings ist der kalte Winter nicht zu empfehlen, da man während des Fastens leicht zum Frösteln neigt und evtl. auch vom Organismus her empfindlich auf Kälte reagieren wird.
Bester Beginn im Monats- und Mondverlauf ist kurz vor Vollmond! Denn so nutzt man den abnehmenden Mond in den nächsten Wochen. Denn alles, was der Körper oder Geist loslassen will, gelingt dann leichter! Eine kurzfristig starke Zeit ist jedoch noch eher die Zeit kurz vor Neumond (1-2 Tage vor Neumond und an Neumond), doch sollte man bedenken, dass nach dem Neumond der Mond zunimmt, und die Wirkung des zunehmenden Mondes das Fasten nicht mehr so unterstützt, wie er es beim abnehmenden Mond tut.
Allerdings kann der Vollmond mental gesehen eine schwierige Zeit bedeuten, um der Nahrung zu widerstehen. Aus eigener Erfahrung gilt es aber umgekehrt als besonders günstig, wenn man sich bewusst gut in Stimmung bringt, und das Fasten bejaht! Wenn man die ersten Tage geschafft hat, dann gelingt es einem auch noch die nächsten Tage und Wochen.
Man empfiehlt gleich am ersten Tag die Darmreinigung. Und es stimmt, dass dies wichtig ist.
Im Darm haben
sich beträchtliche Mengen
an Stoffe gesammelt oder gebildet, und weitere
werden sich während des Fastens sammeln, die ohne Nahrungsaufnahme
und Ausscheidungsnot jedoch im Darm
verbleiben, und die natürliche Ausscheidungsleistung des
Darms beeinträchtigen. Ausserdem werden durch die entschlackende
Wirkung des Dickdarms auch die beim Fasten im Körper gelösten Stoffe
abtransportiert.
All diese Stoffe können bei unterbleibender Darmreinigung durch das
Blut wieder zurück
in den Blutkreislauf gelangen, was man Rückvergiftung nennt
- und wenn
es derer viele Stoffe (Schlacken) sind, kann die Leber diese nicht alle
sofort neutralisieren. Sie bleiben im Blut - so erklären sich die
Kopfschmerzen nach Fastenbeginn, wenn man keine Darmreinigung
durchführt.
Früher
in der Steinzeit hatte der Körper nicht so viele Gifte wie heute zu
verarbeiten, bei den heutigen Ernährungsgewohnheiten und
Nahrungsmitteln sieht das anders aus und deshalb ist das fadenscheinige
Argument nicht richtig, dass der Körper von Natur aus keine
Darmreinigung und Darmsanierung benötigt.
Auch die Koli-Bakterien, die bei gesunder Ernährung nur wenig Bedeutung haben (aber auch bei einem gesunden Organismus vorhanden sind), können Überhand genommen haben, zB infolge einer allgemeinen Übersäuerung und daraus entstehenden Gärung im Darm. Das vermindert die allgemeine Verdauung, Aufnahme von Mineralien und schliesslich auch die Entschlackung. Synergetische Effekte zwischen verschiedenen Giften und Bakterien kommen hinzu und verschärfen die toxische Wirkung.
Wenn man die Darmreinigung in einem solchen Fall erst am zweiten Tag durchführt, können die ersten Symptome Blähungen am ersten Abend oder in der Nacht sein, obwohl man am ersten Fastentag gar nichts gegessen hatte. Weitere Symptome ähneln dann den Erscheinungen der sogenannten Fastenkrise. Zum Beispiel Kopfschmerzen.
Insgesamt ist eine (künstlich herbeigeführte) Darmentleerung
auch für den weiteren Verlauf des Fastens überaus
wichtig.
Durch die Darmreinigung verschwindet auch das Hungergefühl leichter.
Auch im Darm wird entschlackt (es gehört zum System Leber-Galle-Darm).
Es
heisst auch: Etwa drei bis vier Tagen nach der ersten Darmreinigung,
stellt der Darm seine
Funktion um und besorgt einen Teil der Entschlackung.
Der lange Darm besteht
aus Schleimhäuten - beinahe alle Schleimhäute können
entschlacken.
Nach Meinung einiger Ärzte braucht es keine zweite Darmreinigung - immerhin habe der Körper auch noch eine eigene Tätigkeit sich zu reinigen. Ich meine, es kommt ganz auf die persönliche Situation an.
Man sollte bei mehr als drei Darmreinigungen keine Regel blind anwenden, etwa jeden zweiten Tag in zwei Wochen Fasten rigoros den Darm zu reinigen: das würden sieben Darmreinigungen bedeuten! - was meinem Empfinden nach zu viel "des Guten" ist und evtl. auch gefährlich werden kann wegen dem Elekrolythaushalt - sondern man sollte versuchen zu ergründen, ob zu bestimmten Zeiten eine weitere Darmreinigung wirklich nötig ist. Weiterhin kann man natürlich mit Mineralienpulver im Trinkwasser für Elektrolytnachschub sorgen.
Man merkt eine nötige Darmreinigung meist deutlich an seinem Zustand, wenn die Fastenkrise mit Kopfschmerzen und allgemeiner Mattigkeit nicht vorübergehen will, wenn diese Beschwerden mit jedem Tag sogar etwas schwerwiegender werden.
Zum Ende des Fastens - kurz vor den Aufbautagen - kann man evtl auch einmal Sauerkrautsaft trinken, um einerseits zum Abschluß noch eine natürliche Abführmethode zu erhalten und andererseits die Darmflora zu unterstützen.
Es
gibt verschiedene Strategien und Meinungen über die nötige Anzahl
der künstlich herbeigeführten Darmentleerungen, auf die man wieder
stößt.
Es bleibt also nicht aus, sich an das zu halten, was einem
entspricht oder dem Gefühl nach richtig ist. Vielleicht spürt man auch,
ob weitere Darmreinigungen erfolgen sollten. Zum Beispiel könnte ein
Hungergefühl oder eine wieder auftretende oder längere Fastenkrise (mit
Kopfschmerzen) darauf hindeuten. Im letzteren Fall handelt es sich um
eine sogenannte Rückvergiftung, bei der die Schlacken im Darm wieder in
den Körper gezogen werden. Das ist dann ein wichtiges Zeichen, den Darm
erneut zu reinigen.
Heilerde während des Fastens innerlich angewendet kann sowohl bei der Entschlackung helfen und bei der Darmsanierung. Heilerde enthält basisch wirkende Mineralstoffe und wichtige Spurenelemente. Sie kann Säuren binden, und angeblich auch härtere Schlackenstoffe von der Darmwand lösen. Ausserdem wird ihr allgemein entgiftende Wirkung nachgesagt, eben durch die Eigenschaft der Mineralien Säuren und Gifte zu binden. Meine Erfahrung mit Heilerde ist durchweg positiv.
Astrologie und Mond:
An einem Jungfraumond ist keine Darmreinigung zu empfehlen, da bei diesem Mondstand der Darm und seine Flora ganz besonders empfindlich auf Störeinflüsse reagieren und der Darm so unnötig belastet wird.
Eventuell gilt ähnliches für den Krebsmond, insofern an diesem Tag die Abführmittel den Magen belasten könnten und es zum Beispiel leichter zu einem allgemeinen Unwohlsein kommt.
Hinweis:
Es ist Deine Gesundheit. Überzeuge Dich selbst davon, was das Beste für
Dich ist!
Lass Dich bitte nicht verunsichern von einigen Meldungen gewisser
Autoritäten, die im Netz vom Fasten und inbesondere von
Darmreinigungen abraten und es sogar als gesundheitsschädlich
darstellen
wollen. Sie schüren so eine unbegründete Angst. Viele dieser
Behauptungen basieren auf
Einseitigkeit, und einem Ausserachtlassen grösserer Zusammenhänge.
Gesetzt den Fall, dass es sich um einen gesunden Menschen
handelt: Die auf den
ganzen Organismus schädliche Wirkung einer
durch die Darmreinigung jeweils nur kurzzeitigen Ausschwemmung von
Mineralstoffen, die sich im Darm befinden, findet nur statt, wenn es
ein chronischer Zustand wird. Das bedeutet, wenn weit mehr als das
geschieht, was innerhalb von etwa zwei oder auch drei Wochen Fasten
mit maßvollen Darmreinigungen stattfindet.
Die Bakterien der Darmflora lassen sich nach dem Fasten durch probiotische Joghurts, Milchprodukte wie Quark, in Maßen aber regelmässig Sauerkraftsaft, Brottrunk (vergorenes Brot; im Reformhaus erhältlich) und ballaststoffreicher Ernährung stärken! Grössere Mengen Fleisch sollten zunächst nicht gegessen werden. Stattdessen Obst und besonders gekochtes Gemüse.
Daran sieht man aber auch, dass das Fastenbrechen wichtig ist, und dass man ganz besonders Acht gibt auf eine entsprechende erste Ernährung nach dem Fasten. So dass man die leckere Pizza oder Nudelauflauf erst mal fallen lässt!
Eine Darmentleerung (Abführung) kann auch mit einer gewissen Menge Sauerkraftsaft schonender als mit Glaubeersalz erreicht werden.
Man wird dazu eine Menge von mindestens einem Liter benötigen (am besten zunächt langsam beginnen, und dann die Menge nach ein bis zwei Stunden erhöhen). Der Sauerkrautsaft sollte ausser Weisskohl, Ascorbinsäure und Salz keine weiteren Zusätze enthalten.
Auch Pflaumen (Pflaumensaft mit hohem Konzentratgehalt - oder Trockenpflaumen gut gekaut!) wirken gut abführend.
Auch der Darm entschlackt. Zum einen werden Nährstoffe aufgenommen und an den Stoffwechsel abgegeben, zum anderen aber hat der Darm auch die Funktion Schlacken, zB abgestorbene Zellen und Stoffwechselendprodukte, auch Endprodukte von Bakterien des Darms selbst und ebenso unwillkommene Mikroorganismen als Stuhl aus dem Körper zu befördern. Ein Teil davon wird vom Blut in den Darm abgegeben.
Stoffwechselendprodukte
gelangen also einerseits in die Leber und
andererseits in den Darm, um ausgeschieden zu werden. Blut und
Lymphflüssigkeiten transportieren verschiedene
Stofwechselendprodukte (Schlacken) zum Darm, zur Haut, den
Nieren,
und auch zur Lunge. So gesehen ist der Darm zwar nur ein Teil eines
umfassenden Reingungssystems, aber doch genauso wichtig, wie die Leber
oder wie das Blut, das Stoffe befördert.
Gerade wenn der Darm intakt und über eine gesunde Darmflora verfügt, kann das Blut und die Lymphflüssigkeit viel besser gereinigt werden, da es von Faserstoffen oder anderen Schlacken mit Hilfe des Darms befreit werden kann. Das alles bedeutet: ein gesunder Darm hilft auch der Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit! Und ein gesunder Darm ist durch die enge Verbindung zum Immunsystem und Lymphen wichtig für die Abwehr von Krankheitserregern.
Die enge Verbindung zwischen Leber
und Darm besteht vor allem in der Verbindung mit dem Blut. Der Darm
gibt ab in das Blut, und nimmt auf aus dem Blut.
Die Leber tut dasselbe
in anderer Weise, ist aber im eigentlichen Sinne auch die
Kontrollstelle für das Blut. Die Leber sorgt dafür, dass die Nährstoffe
im Blut an Orte verteilt werden, wo sie benötigt werden.
Das
Mileu des Darms sollte offenbar sauer sein. Daher sind
in Übermaß verwendete Mineralienpulver oder zu lange Rohkost
(ohne
Abwechslung) sicherlich als bedenklich einzustufen. Allerdings, wer die
Übersäuerung in den Griff bekommen will, muss zunächst zu den Basen
kommen.
Mehr zu der Funktion und den Zusammenhängen des Darms in dem
erhellenden Artikel von Dr. Bettina Jung: Säure-Basen
und Energiestoffwechsel von gesunden und malignen Zellen.
Die Schlacken werden durch das Fasten aus den Zellen heraus gebracht. Davor waren sie aufgespalten und als Salz in den Zellen eingelagert. Die Giftstoffe werden durch das Entschlacken gebunden und wandern damit wieder als Säure in den Körper.
Zudem wird auch Wasser und Fett frei,
das bislang an die Giftstoffe gebunden war, und diese wie eine
Pufferung umgab und den Körper vor den Giften schützte.
Ausserdem herrscht während des Fastens ein abbauender Stoffwechsel vor, der an sich bereits säurelastig wirkt (alle auftrennenden und abbauenden Prozesse wirken wie eine Säure. Zur Energiegewinnung während des Fastens werden ausschliesslich Stoffe herangezogen, die eingelagert waren und für diesen Zweck der Energiegewinnung aufgespalten werden müssen).
Kalium und auch Magnesium wirken als Bindungskräfte, und können die Säuren neutralisieren aber auch transportabel machen um sie auszuscheiden. Ansonsten, ohne Basen und Abstransport durch Flüssigkeiten (zunächst via Blut, Lymphflüssigkeit dann via Urin und Stuhl), blieben die Säuren in den Zellen des Körpers und in ihren Zustand als Säure, und sorgen für die brennende Empfindung, die wir als Fastenkrise erleben.
Dass
diese Stoffe nun frei werden, also aus den Speichern gelangen, ist vor
dem abschliessenden Schritt der Ausscheidung wesentlich. Aber
bringt die sogenannte Fastenkrise
mit sich. Die Symptome bestehen in steifen Muskeln,
komischer Geschmack auf der Zunge, brennende Lippen, und ganz besonders
Glieder- und Kopfschmerzen, eine Art Muskelkater
usw..
Je
nach Fastenart und Vorbereitung können diese Stoffe ein mehr basisches
Mileu des Organismus antreffen und die Fastenkrise wird sich nicht so
stark auswirken.
Die Fastenkrise ist aber auch Teil einer ersten Phase
der
Umstellung des Stoffwechsels des Körpers. Jede Umstellung ist
schwierig und bedeutet eine Art Minikrise.
Erst
nach
Bewältigung
dieser
Phase läuft der Organismus auf Sparprogramm, was vor allem auch dadurch
funktioniert, weil die Verdauungsorgane selbst keine Energie mehr
beanspruchen, um Kohlenhydrate oder durch Nahrung zugeführte Eiweisse
zu verdauen. Der Blutzuckerspiegel wird niedrig gehalten.
Anstrengungen, die rasche Energiefreisetzung benötigen, fallen deshalb
schwer und die Folge kann Schwindel sein. Deshalb sollte man langsam zB
die Treppen steigen, und nicht hinauf hetzen.
Der übrige Stoffwechsel und damit unser Organismus findet für eine gewisse Zeit noch genügend Energie durch die Aufspaltung und Abbau eingelagerter Substanzen zur Energiegewinnung.
Die Fastenkrise ist einerseits ein gutes Zeichen, da die Schlackenstoffe aus den Zellen gebracht werden, wo sie zuvor "versteckt" (gespeichert) wurden! Nun stellt es eine gewisse erste Flut dar, mit der der Körper überschwemmt wird, und was nach und nach ausgeschieden werden muss. Im weiteren Verlauf des Fastens gewöhnt sich der Stoffwechsel an die vorübergehend intensivierte Funktion der Ausscheidung, und die Stoffe können schneller abtransportiert werden.
Allerdings kann
kann man diese Fastenkrise durch Mineralien (Basen) etwas mindern
(Mineralienpulver
im Wasser).
Sehr gut geeignet sind die Schüßler
Salze. Sie können bei einer Fastenkrise meiner Erfahrung nach sogar am
besten helfen. Vor allem Nr.
6, Kalium Sulfuricum, dass besonders eisenhaltige Zellen von Säuren
bereinigt. Es
ist ein Mittel, das vor allem über die Haut(-zellen) wirkt, aber auch
an Ausscheidungsprozessen anderer Zellen beteiligt ist. Dem
Salz
wird nachgesagt, dass es durch seine Affinität zur
Sauerstoffübertragung den Stoffwechsel regulieren kann.
Es wird
besonders dann eingesetzt, wenn eine Störung des Stoffwechsels vorliegt
und kann sogar in hartnäckigen Fällen helfen (auch Nr. 8 kann in diesem
Fall wichtig sein). Es ist weiterhin ein
starkes Lebermittel. Nummer
6 hilft der Leber, die einen grossen Teil der
Entgiftungsfunktion leistet. Die Leber enthält auch Eisen, und es wirkt
Kalium Sulfuricum auch auf das Blut,
welches Eisen im Hämoglobin enthält. Kalium Sulfuricum hilft
der
Sauerstoffübertragung, und hat insgesamt einen positiven Nutzen für den
ganzen Stoffwechsel. Man sollte wegen der Ausscheidung von Schlacken
aus den Zellen Nr. 10 mit Nr. 6 kombinieren, damit verstärkt die
Schlacken aus dem Fluß des Körpers gebracht werden. Nr. 6 hilft beim
Kohlenhydrat-/Zuckerstoffwechsel.
Nr. 9 (Natrium Phosphoricum), ist ein Stoffwechselmittel, das die herausgelösten sauren Stoffe bindet und neutralisiert. Bei starker Übersäuerung bei einer momentanen Entgiftung, und einem akuten Prozess schmerzender Gelenke usw., sollte man zunächst Nr. 10, und dann Nr. 9 anwenden. Auch Nr. 6 und andere Schüßler Salze können helfen. Nr. 6, aber auch Nr. 8. Statt einem Kaffee um den Stoffwechsel in Gang zu bringen, kann man Nr. 5 oder 3 versuchen (auch beide).
Nummer 10 Natrium Sulfuricum ist als drittes Salz unter den "Fastensalzen" zu nennen, das allgemein die Auscheidung von Schlackenstoffen und Endprodukten fördert. Die Nr. 10 kann allgemein mit den Ausscheidungsorganen assoziert werden, worunter die Leber, Niere, Darm und auch die Haut zu zählen sind. Nr. 10 fördert und unterstützt diese Organe.
Man kann diese drei Schüßler Salze, besonders Nr. 6 und 10 auch während des gesamten Fastens unterstützend nehmen.
Feichtinger
u.a. nennen in ihrem "Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler" auch
Nr. 4 Kalium Chloratum und Nr. 5 Kalium Phosphoricum, um den beim
Fasten entstehenden Mangel an Mineralstoffen zu beheben bzw. die
Betriebsfähigkeit vorrauszusetzen.
Die Nr. 4 sei
ein Salz, das durch den weissen Zungenbelag, der besonders am
Fastenbeginn entsteht, angezeigt ist. Der Mangel entstehe vor allem in
Darmbereich. Nr. 4 entspricht sich weitgehend mit dem Darmbereich, und
wirkt ansonsten als Unterstützung der Schleimhäute. Über die
Schleimhäute wird auch entschlackt.
Nr. 5 sei nach Feichtinger
wichtig, um den Energiestoffwechsel während des Fastens zu
unterstützen. Während dem Fasten müssen die Giftstoffe abgebaut werden,
was den zielgerichteten Einsatz von Energie benötigt. Nr. 5 wird neben
anderen Salzen allgemein auch zur Entgiftung genannt.
Diese Fastenkrise geht nach
einigen Tagen vorbei. Wenn diese Krise
nicht vorübergeht, muss vor allem an eine erneute Darmreinigung gedacht
werden, zB mit Glaubersalz oder Sauerkrautsaft. Im extremen Fall kann
man daran denken, das
Fasten abzubrechen oder zu einem Basenfasten überwechseln.
Es ist ein Punkt während des Fastens, wo man es
sich eventuell auch zu leicht macht, und psychologisch gesehen unsicher
ist. Hier muss man genau hinschauen.
Viel Bewegung ist bei jeder Fastenkur unbedingt angeraten, wenn es auch nur leichte Spaziergänge sind.
Ausgiebige körperliche Bewegung (während des Nichtfastens) ist meiner Erfahrung nach die best- und leichtmöglichste Weise, den Körper zu entschlacken. Beim Fasten sollte man jedoch nicht zu lange in Spaziergängen/Wandern usw. unterwegs sein, um den Körper aufgrund fehlender Nährstoffzufuhr nicht zu sehr zu belasten.
Die körperliche Bewegung, zum Beispiel durch öftere Spaziergänge hält den Kreislauf in Schwung, regt die Lymphtätigkeit durch die pumpende Bewegung an, und bringt Sauerstoff in die Zellen. All das bedeutet eine wirkliche Unterstützung des Entschlackens. Besonders das Atmen wird durch die Bewegung begünstig, und damit die Ausscheidung von Stoffen durch die Lunge. Das sind solche Stoffe, die massiv entstehen, während Eiweiß-Schlacken im Körper abgebaut werden (verursacht auszuscheidenden Stickstoff).
Der Sauerstoff, der in diesem Prozess in der Lunge aufgenommen und über das Blut in die Zellen gebracht wird, ist für alle Zellaktivitäten wichtig. Umso mehr Sauerstoff durch die geatmete Luft vorhanden ist und in den Blutkreislauf überführt wird, desto besser ist der Stoffwechsel und auch der "Entschlackungstoffwechsel". Die Nährstoffverwertung und die Glukoseumwandlung (Energiegewinnung) funktioniert mit einem Mehr an Sauerstoff besser. Man fühlt sich eben an der frischen Luft nicht umsonst erfrischt.
Man sollte allerdings bedenken, wie es sich mit der eigenen Kondition verhält. Wenn man bereits vor dem Fasten daran gewöhnt war, längere Spaziergänge, Wanderungen oder Sport gemacht zu haben, kann man während des Fastens auf die entsprechende Kondition zurückgreifen. Allerdings sollte man es nicht übertreiben und zum richtigen Zeitpunkt aufhören mit dem Sport oder der Wanderung. Muskelaufbau ist jetzt kaum möglich! Und jede Überlastung geht an die Substanz. Die Folgen können dann nicht nur Muskelkater sein.
Üblicherweise ist es so, dass wir mit
unserer bisherigen Lebensweise oft schon zu wenig Bewegung haben und
damit auch wenig Kondition. Das muss sich also herausstellen, welche
Länge der Spaziergänge man sich zumuten will. Es ist allerdings auch
so, dass man sich unbedingt im Freien bewegen sollte. Wenn man
diese Spaziergänge nicht gewöhnt ist, wird man schneller müde. Was
nicht schlimm sein muss und für einen guten Schlaf in der Nacht sorgt.
Schlimm ist jedoch die dauerhafte Überlastung.
Ausserdem wird durch genügend tägliche Bewegung verhindert, dass Muskelmasse oder auch Kondition abgebaut wird.
Jedenfalls kann man mit längeren Spaziergängen oder sogar leichter sportlicher Betätigung (Radfahren, Schwimmen, Joggen), dem Körper beim Stoffwechsel helfen. Denn so wird der Verbrennungsmotor zusätzlich angeheizt. Rechnen wir mal so: Wenn man sich wenig bewegen würde, müsste man 2 Wochen fasten, um denselben Effekt zu erhalten, den man mit leichter regelmässiger Bewegung in etwa der Hälfte der Zeit erhält. Meiner Meinung ist es sehr wichtig, sich zu bewegen. Sich nur im Haus oder der Wohnung aufzuhalten, während man fastet, wird dazu führen, dass man sich nach dem Fasten viel weniger leistungsfähig fühlt.
Man kann leichte Arbeiten verrichten, etwa im Haus oder Garten - aber man sollte gleichwohl jeden Tag sich auch genügend Zeit für sich selbst nehmen und genügend Ruhe finden. Man geht spazieren, setzt sich einige Minuten auf eine Bank und geniesst die Luft und das Wetter. Das ist wunderbar!
Ab und zu ein Schwitz-Bad - dabei auf den Kreislauf achten. Manche Menschen mit hohen Blutdruck sollten hier vorsichtig sein, entweder mit der Temperatur und/oder der Dauer des Bades. Man kann während des Fastens auch ein Basen-Bad nehmen und dabei 2 -3 Kilo Salz in das Badewasser geben und zusätzlich ein oder zwei Tütchen Natronhydrogencarbonat - was alles die Ausscheidung über die Haut unterstützt.
Ein Saunabesuch, falls man dazu Lust hat, ist auch sehr gut. Der Kreislauf ist natürlich während des Fastens nicht in jener Lage, in dem er sich befindet, wenn wir Energie durch die Nahrung gewonnen haben - deswegen sollte man den richtigen Zeitpunkt bemerken, wenn es an der Zeit ist, das Schwitzen in der Saune zu beenden. Ich würde Saunagänge nur bei abgewandelten Fastenarten aber nicht im rigorosen Fasten tun.
Das
Schüßler Salz Nr. 8 Natrium Chloratum ist für den Schwitzvorgang
nützlich, es fördert unter Umständen das Schwitzen. Denn für das
Schwitzen sind bestimmte Mineralstoffe nötig und dieses Schüßler Salz
stellt es zur Verfügung.
Wenn man nicht leicht schwitzen kann, liegt es mit Sicherheit an einem
Mangel dieser Mineralstoffverbindung.
Rauchen wird an den ersten Tagen vielleicht noch gefallen,
aber
später wird es einfach nicht mehr schmecken.
Aus dem Grund, dass Nikotin und das Rauchen die Magensäureproduktion anregt, sollte man während des Fastens komplett auf das Rauchen verzichten.
Ein
Tip am Rande, falls man auf das Rauchen langfristig nicht verzichten
will: Wähle doch den Tabak, der ohne Zusätze auskommt. Diese Sorten
sind im Handel seltener, aber es gibt sie.
Das
ist ein etwas trockener, aber dafür "gesünderer" Tabak als jener mit
Zusätzen. Mittlerweile gibt es diesen auch mit Filtern.
Wer
natürlich
zum Nichtraucher wird, nimmt seinen Körper damit eine
Übersäuerungsquelle! Eine Zigarette macht nicht viel, aber die Dauer
des Rauchens macht es.
Ich habe gemerkt, dass das Rauchen uns subtil auch stets
in einem Zustand bringt, der uns an das Alte oder an Gewohnheiten
bindet, vor allem in Bezug zu Denkmustern. Viele Künstler verzichten
auf das Rauchen, um mehr Kreativität zu entfalten.
Ab diesem Punkt, wenn man wieder beginnt Nahrung zu sich zu nehmen, hört der Sinn des gesunden Fastens noch nicht auf! Denn jetzt kommt es darauf an, die leeren Speicher optimal zu füllen mit nötigen und gesunden Nahrungsmitteln. Eine gute Basis zu schaffen.
Es geht darum, den durch das Fasten schon etwas
veränderten Stoffwechsel und Organismus langsam wieder an die Ernährung
zu gewöhnen.
Demgemäß sollte
man nach dem letzten strikten Fastentag sich etwa zwei
Wochen ausserordentlich gut und gesund ernähren. Natürlich
wäre es
vorteilhaft, sich die ganze Zeit gesund zu ernähren. Der Darm und die
Darmflora muss langsam aufgebaut werden.
Entsprechend
ratsam sind probiotische Joghurts und zunehmend und für ein paar Wochen
eine Betonung auf Gemüse, die für den Darm gut sind: Rotkohl, Grünkohl,
Porree, rote Rüben, Rosenkohl, Zucchini, Chicoree, Rhabarber,
Kürbis,
Mangold, Spinat, Sellerie.
An Obst: Äpfel, Grapefruit, Pflaumen , Erdbeeren, Brombeeren,
Heidelbeeren.
Ausserdem kann man das
Entschlacken als Prozess nach dem
eigentlichen
Fasten noch weiterführen und so insgesamt optimal seinen
Körper
reinigen.
Dazu
nehme man einfach viele Gemüse, und insbesondere die klassischen
Entschlackungspflanzen wie Löwenzahnblätter als Salat und
Löwenzahnkraut mit Wurzel als Tee, ebenso Bärlauch,
evtl. auch ab und zu Brennessel (Gemüse als auch Tee) - das alles gut
mit Koriander gewürzt. Curcuma entgiftet von
Schadstoffen, und sogar von metallischen Giften. Chlorella Algen
entgiften von Schadstoffen und Metallen.
Algen allgemein sind eine
sehr gute Aufbaukost, da sie viele organisch gebundene Mineralien
enthalten.
Man trinke nach dem Fasten nach wie vor die entsprechenden Kräutertees eine Zeit lang weiter, aber nicht in Übermaß.
Meist kommen wir doch irgendwann auch mal zu Vergnügen und Leckereien, auf die wir Zeit unseres Lebens nicht ganz verzichten wollen. Doch gerade auf diese sollte man in der ersten Zeit nach dem Fasten auf jeden Fall verzichten! Ansonsten kann es zu einer Überlastung des Organismus, Übelkeit, Magenschmerzen kommen.
Wenn man im Vollmond und abnehmenden Mond mit dem Fasten begonnen hat, findet dieses Aufbau-Phase bei einer 14tätigen Fastenzeit im zunehmenden Mond statt. Diese Zeit des zunehmenden Mondes ist eine sehr gute Zeit zum Aufbau. Alles was man dem Körper zuführt, kann besonders gut aufgenommen werden.
Auf Salz sollte man in der ersten Zeit nach dem Fasten gar nicht (!), und in den nächsten zwei Wochen nur sparsam zurückgreifen. Der stark entwässerte Organismus verträgt in den ersten Tagen Salz sehr schlecht und es muss jetzt vor allem Wasser eingespeichert werden. Das hat etwas mit der Osmose und dem Austausch zwischen dem Inneren und Äusseren der Zellen zu tun.
Auch auf Zucker sollte man zunächst verzichten, ebenso wie auf Kaffee. Man kann bald beginnen Obst- und Gemüsesäfte zu trinken.
Ab etwa 14 Uhr eines Tages beginnt physiologisch gesehen ein
neuer
(Entgiftungs-) Zyklus bis zum nächsten Mittag. Ab 17 Uhr beginnen die
Entgiftungsfunktionen des Körpers vermehrt ihre Tätigkeiten aufzunehmen
und es reicht über die Nacht hinaus bis zum anderen Mittag. Die beste
Zeit für Entgiftungsmaßnahmen ist ab 14 bis 17 Uhr gegeben,
bis
zum anderen Morgen - das bedeutet in dieser Zeit zB Nierentees,
Lebertees, Nahrung für den Darm, und besondere Gemüse, aber insgesamt
weniger Nahrung in dieser Zeit.
Nimmt man
Aminosäurenpräparate oder Chlorella Algen ist es vorteilhaft, die
grösseren Portionen um,etwa 17 Uhr zu nehmen. Die Wirkung der
Aminosäuren hält dann über die erste Nachthälfte an und unterstützen
die natürlichen Entgiftungsfunktionen. Die Chlorella Algen gelangen
schließlich in dieser Zeit nicht nur in den Stoffwechsel, sondern auch
in den Darm und reinigen ihn dort über Nacht, während die
Verdauungstätigkeit während der Nacht weitgehend ruht und damit die
Entgiftungsleistung auch betont wird.
Es gibt vier verschiedene Kanäle, auf die der Körper entgiftet und die man durch entsprechende Maßnahmen stärken kann:
1. Niere/Urin
2. Darm/Kot
3. Haut/Schweiß
4. Lunge/Atem
Als Atemluft werden in Gase gebundene und auf diese Weise
ausscheidbare Stoffe entsorgt.
Es
gibt aber noch andere körperliche Bereiche, die bei der Entgiftung
wichtig sind. So etwa die Lymphe und das Lymphsystem. Die körperliche
Bewegung regt die Lymphe an, durch eine pumpende Bewegung, die sich
durch das (straffe) Bindegewebe überträgt. Weiterhin beschleunigt das
körperliche Bewegen an der frischen Luft natürlich auch den
Gasaustausch.
Bäder, Saunieren kann das Ausschwitzen über die Haut fördern.
All diese Entgiftungsfunktionen sind von einem optimalen Zustand der jeweiligen Organe und dazugehörende Kreisläufe verantwortlich.
In Bezug zur Niere ist es zum Beispiel der Harnsäurezyklus, der bereits in der Leber beginnt. In der Leber werden Stoffe zu Harnstoff umgewandelt und für die Niere ausscheidbar gemacht. Leber und Niere sind neben dem Bindegewebe und dem Blut die wichtigsten Organe für die Entgitungsfunktion. Indem man sie stärkt, stärkt man die natürlichen Entgiftungsfunktionen des Körpers.
Gute Nahrungsmittel für den Darm sind Rotkohl, Grünkohl, Poree, Chicoree, Rote Beete, Pflaume, Rhabarber und alle ballaststoffreichen Gemüse.
Es gibt einige Gemüse und Obstsorten, die speziell entgiftend wirken. Entwässernd und entschlackend sind vor allem kaliumreiche Gemüse wie Banane oder Erdbeeren. Auch Grapefruit-Saft wirkt sowohl entschlackend als auch entgiftend und bietet eine breite Palette an besonderen Pflanzeninhaltsstoffen, der gesunde Wirkung zugeschrieben werden.
Entgiftend wirken Koriander, Bärlauch, Wacholderbeeren.
Curcuma wirkt günstig auf die natürlichen Entgiftungsfunktionen der
Leber.
Weitere besondere Entgifter: Stachelbeeren (besonders
Schwermetalle/Gehirn), Birne.
Spargel und Knoblauch sind klassische Entgifter, leichte Entgifter.
Entwässernd wirken Pfirsiche, Artischocken, Zucchini, Bohnen, Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Rosenkohl, rote Rüben, Blumenkohl, Rotkohl, Spinat, Linsen.
Wichtige Spurenelemente zum Entgiften: Zink, Selen.
Gute
Zinkquellen (gemessen auf 100g; wobei der Gehalt auch von der
Bodenqualität des angebauten Nahrungsmittels abhängt): Weizenkeime,
Linsen. Es empfiehlt sich für einige Monate des Jahres ein
Ergänzungsmittel, da die Nahrung nicht wirklich viel von diesem
Spurenelement bereit stellen kann.
http://www.hotsport.ch/sportlexikon.ch/vita-mine/zink.htm
http://www.onmeda.de/lexika/naehrstoffe/spurenelemente/zink-zinkhaltige-lebensmittel-2285-4.html
http://www.orthomedis.ch/zink.htm
Gute
Selenquellen (gemessen auf 100g): Kokosnuss, Sesam (beide sehr gut),
Thunfisch, Hering, Sardine, Vollkornreis. Etwas weniger aber doch noch
einiges auch in Weizenkleie und Paranüsse. Links: http://www.vnr.de/b2c/gesundheit/ernaehrung/vertreiben-sie-truebe-gedanken-mit-selen.html
http://www.qualimedic.de/selen.html
Wichtig zum Entgiften ist auch viel Vitamin C, am besten in natürlicher Form.
Magnesium ist
für den Stoffwechsel wichtiges Mineral und beteiligt an vielen
Stoffwechselschritten, die auch bei der Entgiftung relevant werden.
Eisen
ist wichtig für den Nährstoffstrom (Transport- und Versorgungsystem des
Blutes), und steht damit im indirekten Zusammenhang mit den
Entgiftungsfunktionen.
Aber auch das Immunsystem ist stark abhängig
von einer Eisenversorgung, und überall da, wo wir es mit Giften zu tun
haben, wird das Immunsystem wichtig. Denn Gifte ziehen durch ihre
Störung des Stoffwechsels und der Biochemie zB Infektionen an, und so
braucht es ein starkes Immunsystem, um diese Probleme zu
beseitigen.
Auch
das Spurenelemente Molybdän, und zahlreiche Vitamine sind unentbehrlich
für eine funktionierende Entgiftungs- und Abwehrfunktion des
Organismus.
Nicht nur Bakterien sind die Feinde des Immunsystems,
sondern auch Gifte. Dazu zählen nicht nur die natürlichen
Stoffwechselgifte, sondern in erster Linie die
von aussen zugeführten Umweltgifte, Pestizide, Schadstoffe,
Schwermetalle. Viele Spurenelemente
übernehmen eine Pufferfunktion für uns, sie binden sich an diese
Schadstoffe oder sorgen für ihre Neutralisierung. Andererseits dienen
diese Spurenelemente und Nährstoffe
dem Funktionserhalt unseres Organismus, sind Teile von Enzymen
und Stoffwechselprozessen.
Eine gesunde
Ernährung, ein damit verbundenes
vollwertiges und ausgewogenes Essen, eine hervorragende
Eiweissversorgung (das heisst in Maßen und nicht zuviel!), und eine
ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und
Vitaminen ermöglicht
einen
Ausgleich für die vielen Gifte, die der Körper
zwangsläufig gezwungen sieht abzubauen.
Wir können den Giften nie entkommen. Es wäre utopisch. Wir können ihnen
aber einen gesunden Organismus entgegen setzen.
Gifte sind teils Wirkung natürlich erzeugter Ursachen, also vom Körper selbst erzeugt zB beim Auf- oder Abbau von Eiweißen oder Zucker. Und teils sind es andere Stoffe, die wir uns mit der Nahrung zuführen, die direkt toxischer Art sind (zB Schwermetalle, Pestizide).
Bis zu
einem Maß ist das Schlemmen von Genussgiften
verträglich für einen gesunden
Organismus. In Übermaß wirken Genussgifte auf den Stoffwechsel und
Organe als Gifte, weswegen sie als Genussgifte bezeichnet
werden.
Der
Körper ist von Natur aus darauf angelegt, gleichzeitig mit der
Nährstoffverwertung auch eine
Entgiftungsfunktion zu erfüllen. Der Körper tut dies mit seinem
Stoffwechselvorgängen und vor allem der Leber. Indem er Stoffe abbaut,
um sie so durch die
verschiedenen Kanäle des Körpers und seiner Zellen und Zellwände zu
bringen und über Darm, Niere, dem Atem der Lunge und das Schwitzen der
Haut auszuscheiden.
Im
Magen und Darm findet der erste
Auslesungsprozess der Nahrungsverwertung statt. Angefangen hat es mit
dem Mund, der ein sehr
grosser Kanal ist (wir wählen unsere Nahrung behutsam aus, und der Mund
steht dafür, was uns genehm ist, was wir verdaulich finden). Im Mund
aber kann nichts ausgefiltert werden, das muss bereits in einem ersten
Schritt bei Wahl der Nahrung geschehen.
Tatsache
ist,
dass wir es oft nicht genau nehmen - uns etwas in den Rachen
stopfen, nur weil es angenehm schmeckt, ohne Wissen darum, was da
eigentlich wirklich drin ist. So haben auch die Fette gesiegt,
weil alles, was mit Fett ausgestattet ist, tendenziell immer besseren Geschmack haben
wird.
Aufgrund des Umstandes, dass Darmschleimhaut und Magenschleimhaut für bestimmte Stoffe durchlässig sind, gehen kleinste Teilchen in den Stoffwechsel über. Das sind zum Beispiel die Glukose, die Aminosäuren oder Fette. Die meisten dieser Stoffe erreichen uns in grober Form, können noch nicht durch die Magenschleimhaut dringen, und werden aus ihrer grösseren zusammenhängenden Proteinform durch Verdauungsenzyme gespalten in solche Stoffe, die von der Darmschleimhaut später aufgenommen werden, und im Stoffwechsel gebraucht werden können.
Glukose ist dabei der
Stoff, aus dem wir Energie gewinnen.
Komplexe
Kohlenhydrate müssen von
den Verdaungsorganen zerlegt worden sein, bis dass sie die für
den Körper verwertbare Form von Energie freigeben, die Glukose. Diese
kann auch in der Leber für die Dauer etwa eines Tages gespeichert
werden.
Einfacher
Zucker enthält eine Form von Kohlenhydraten, die praktisch sofort
aufnehmbar ist für den Körper. Es ist eine zwangsläufige Folge, dass
die Glukose in zugeführter hoher Konzenration auch in hoher Dosis in
den Stoffwechsel übergeht, und
diese Menge sofort verfeuert werden will, ja verfeuert werden muss,
sobald die Leber ihren Speicher an Glukose gefüllt hat.
Zucker im Blut ist immer nur eine vorübergehende Sache des
Transports zu den Zellen. Zucker an sich ist eine Säure, und diese im
Körper erfordern Basen, um sie zu neutralisieren.
Ist
viel
Glukose vorhanden, dann werden auch viele Nährstoffe verbraucht, um
diese Glukose zu verwerten. Die Maße macht es. Die Energie der
zugeführten Glukose, die nicht gebraucht wird, wird in Fetten
umgewandelt. Damit verschwinden auch evtl. Mineralstoffe aus
dem
Stoffwechsel, da Fette bindungsfreudige Urgewalten sind und sich gerne
mit Mineralien verbinden und diese mit in die Zellen als Fette
gespeichert werden.
Allein Stress erzeugt schon einen Verbrauch von Mineralstoffen. Es werden immer irgendwelche Stoffe vom Körper benötigt. Allein schon umso mehr transportiert werden muss, desto mehr muss an Nährstoffen dazu aufgewendet werden. Abgesehen vom Blutzuckerspiegel, der durch Zuckerkonsum ansteigt, und der Ausschüttung von Insulin, das mit extensiven Zuckerkonsum einher geht. Es ist meiner Erfahrung nach Fakt, dass hoher Zuckerkonsum Depressionen begünstigt - das heisst, es fehlen Nährstoffe. Denn wenn man diese Nährstoffe wieder sich zuführt, verschwinden auch die Depressionen leichter. Oder wenn man in derselben Zeit keinen Zucker gegessen hätte, sogar gefastet hat, wäre man nicht so übellaunig.
Jede
Zelle wird mit der Glukose mit einer Flut
von Energie beglückt, aber andererseits werden viele Nährstoffe
verbraucht. Die ganze Energie, die im Überfluss vorhanden ist, wird
eingespeichert - andererseits steht uns viel Energie in diesen Momenten
zur Verfügung und wir werden deshalb auch leicht aggressiv und strotzen
vor Impulsivität - denn der Körper vermittelt uns quasi einen Notstand,
und ihm ist es recht, wenn er die überschüssige Energie "abreagieren"
kann. Übrigens ist es nicht gerade gesund, impulsive Energieentladung
psychischer Art im Übermaß zuzulassen. Sicher kann das hin und wieder
befreiend wirken. Aber andererseits steigt bei einem Zorn oder Wut zB
der Bauchdruck, und
Leistenbrüche infolge eines gleichzeitigen schwachen Bindegewebes sind
nicht ausgeschlossen, wenn einfach mehrere belastende Faktoren hinzu
kommen - und überhaupt wird auf diese Weise einer
psychischen Energieentladung der ganze Hormonspiegel ziemlich
durcheinander gebracht. Aus dieser Einsicht in ein Ganzes ergibt sich
auch, wie viel es wert ist, eine gesunde Ernährung im Bunde mit einer
gesunden und ausgeglichenen Psyche zu betrachten - denn beides geht
Hand in Hand und beeinflusst sich wechselseitig.
Nährstoffe werden bei einem Zuckerkonsum zB in Form von Schoklade tendenziell nicht zugeführt. Aber auch schon das Weissbrot ist beinahe absolut nährstoffarm. Deshalb ist die Nährstoffbilanz für manche solcher Stoffe äusserst negativ.
Wenn man alle Kraft dafür einsetzen will, zu entgiften, dann sollte man diese Kraft des Körpers zunächst vorbereiten und dann konzentrieren, aber niemals eine bestimmte Grenze seiner Kapazitäten überschreiten (je nach Vorgehensweise: wenn man zB mit Chlorella oder Sulfur entgiften will, sind diese Gedanken äusserst wichtig, damit der Körper die heraus geholten Gifte auch infolge eines vorhandenen Nährstoffgleichgewichtes und optimalen Stoffwechsels vollständig abbauen und ausscheiden kann; bei einem normalen Fasten ist dies nur sekundär wichtig oder abhängig vom bestehenden Übersäuerungsgrad).
Das
heisst, man muss während dem Entgiften dem
Körper einen Stoffwechselraum
zur Verfügung stellen - er soll zB so
wenig
wie möglich mit Zucker und anderen für diese Zwecke wenig nutzbaren
Stoffe zu tun bekommen. Dieser Stoffwechselraum soll bereit stehen mit
an die Reserven gefüllten Mineralstoffen und Vitaminen usw..
Dazu
gehört auch ein in Maßen stattfindender
Eiweisskonsum während der Entgiftungsphase; - die Eiweissverdauung
hinterlässt dem Stoffwechsel einige Endprodukte, die der Körper
entgiften und ausscheiden muss, verbürgt andererseits aber
Betriebsbestandteile des Stoffwechsels. Generell erzeugt Eiweißkonsum
eine leichte Übersäuerung, aber das tut auch Kohlenhydratkonsum
(besonders die kurzkettigen Kohlenhydrate).
Wenn der Stoffwechsel nicht optimal eingestellt ist, kann man mit einer guten Eiweissversorgung die Entgiftung direkt unterstützen. Dabei sollten auch Vitamine, bestimmte Fettsäuren, Mineralien und Spurenelemente besonderes Gewicht erhalten. Besonders Cystein, Taurin, Methionin, Glutamin und Glycin sind wichtige Aminosäuren für die natürlichen Stoffwechselfunktionen, die für das Entgiften relevant sind.
Es kann der Stoffwechsel
auf diese Weise einige Zeit lang vorbereitet werden, und zwar
mit der Aufnahme
eines breiten Spektrums aller Aminosäuren und vieler Nährstoffe und
ganz besonders Vitamin C und Vitamine der B-Komplexe.
Wenn die Entgiftung beginnt, nimmt man dann weniger
Eiweiss zu sich. Oder man beschränkt sich während der Entgiftungsphase
auf die wichtigsten Eiweisse und schränkt gleichzeitig die Zufuhr von
Kohlenhydraten und Fetten ein, damit der Stoffwechsel möglichst viel
Raum und Energie bereit hält.
Die
normalen Entgiftungsfunktionen des Körpers sollen freigehalten werden.
Für das Entgiften ist es sinnvoll, dass man
zunächst die Zufuhr solcher Stoffe vermeidet, die den Stoffwechsel
belasten, damit die Entgiftungsfunktionen des Körpers sich vor allem
der Ausscheidung der Umweltgifte oder Schwermetalle widmen kann.
Stärkt man den Stoffwechsel, stärkt mal die Entgiftungsfunktionen. Es gibt bestimmte Stoffe, die sich als günstig, und andere, die sich als ungünstig erwiesen haben. Und wie bereits erwähnt werden beim normalen Stoffwechsel auch Gifte freigesetzt, allein schon durch die Arbeit des Stoffwechsels selbst. Antioxidantien und Abbauprozesse des Körpers verhindern, dass sich diese Gifte weiterhin als solche erweisen. Antioxidantien haben eine grosse Bindungsfreudigkeit. Genauso wie die Gifte. Damit ergibt sich schon ein wichtiger Stoff, Antioxidant, der bei der Entgiftung zwangsläufig helfen wird (Stoffe, die den Platz räumen. Man nennt die Antioxidantien die "Polizisten des Stoffwechsels und der Gesundheit"). Antioxidantien findet man in einigen Nahrungsmitteln ganz besonders viele.
Die natürliche
Entschlackungstätigkeit des Körpers findet auch statt,
wenn der
Mensch nicht strikt fastet.
Der
Sinn einer Entschlackungskur liegt in der klaren Richtung, die
Schlacken so gut und effizient wie möglich heraus zu bringen. Unter
folgenden Aspekten: Zeitlich
gesehen, vom Maß der Mühen her betrachtet und schliesslich
aus Sicht, wie es dem Körper dabei geht. Letzteres ist die Nagelprobe,
an der man sieht, wie gut diese Entschlackung und Entgiftung
vorbereitet wurde bzw. in welchem Zustand sich der Stoffwechsel
befindet.
Bei der Gelegenheit sollte eine geringfügige
Unterscheidung getroffen werden: Normal entgiften wir auch durch
normale Entschlackungskuren. Im Besonderen wird das Wort
"Entgiften" aber für den Umstand reserviert, dass man so etwas wie eine
Schwermetallausleitung beginnen möchte. Ich selbst betrachte beides im
Grunde als
eine Sache, da man auf Ebene des Körpers die Verschlackung und die
Vergiftung nicht immer so klar trennen kann. Verschlackung meint
üblicherweise mehr die Befreiung von Eiweiss-Schlacken, aber die machen
meiner Meinung nach vor allem dann Probleme, wenn zusätzlich auch Gifte
aller Art
im Körper eingelagert wurden. Es ergibt sich dann eine Art
synergetischer Effekt.
Stoffe,
die direkt entschlackend wirken, und
Entschlackungsfunktionen der Körpers unterstützen , können durch ein
Fasten oder Entschlackungskuren optimal zur Wirkung gebracht
werden. Manche Gifte werden damit aber nur zu einem Teil erreicht, wenn
der Körper nicht über die genügenden Nährstoffe verfügt. Manche
behaupten sogar, nur durch besondere Maßnahmen sei es möglich, viele
festsitzenden Gifte zu erreichen (mittels Chlorella; Zufuhr der
Aminosäure Cystein, Glycin und Methionin zur Bildung des
körpereigenen Glutathion-Enzyms; mittels dem homöopathischen Mittel
Sulfur; mittels Koriander und Bärlauch).
Mittlerweile
häufen sich auch von wissenschaftlicher Seite her die Bestätigungen,
dass Mittel wie bestimmte Algen (Chlorella), Curkuma, Koriander oder
Bärlauch und
das körpereigene Glutathion zur Schwermetallausleitung sehr gut
geeignet, wenn nicht am besten geeignet sind. Andererseits teilte
jemand mit, der über die Fähigkeit besaß mittels der Aura zu prüfen, in
wie weit entgiftet werden konnte, dass diese Stoffe nicht tiefgreifend
genug wirkten und er diese tiefgreifende Wirkung nur bei Sulfur
(homöopathisches Mittel) bemerken konnte. Hier sollte man vielleicht
in der Selbstanwendung mit kleineren Potenzen anfangen (Sulfur unter
D30), und
nicht zu schnell und
zu heftig die eingespeicherten Schadstoffe mittels einer zu grossen
Potenz (C 30) ans Licht fördern. Aus meiner eigenen Erfahrung bringt
die Schwemme an Giftstoffen oder Schlacken bei Sulfur C30 bei einem
nicht ganz
soliden Stoffwechsel mindestens eine Woche lang eine ziemliche
Schlappheit mit sich, die bei bestehender Stoffwechselschwäche äusserst
unangenehm sein kann. Bei diesen Umständen einer Stoffwechselschwäche
ist
keineswegs gewährleistet, dass diese Stoffe auch alle ausgeschieden
werden können, sondern meist einfach wieder eingelagert werden. Anders
gesagt, denn wer hat heutzutage schon einen optimal eingestellten
Stoffwechsel (!), braucht es einen sehr gut eingestellten Stoffwechsel,
der mindestens ein Jahr mit gesunder Ernährung und evtl. zusätzlichen
Nährstoffgaben herbeigeführt wurde.
Siehe dazu mehr zum
Thema Leber stärken.
Andauernd wird im Stoffwechsel ein Stoff mit anderen Stoffen verändert, und so ändern sich auch die für einen Abbau eingesetzten Stoffe, es werden Nährstoffe verbraucht.
Die Zellen benötigen nicht so viel
Energie, wie wir bei einem Heißhunger uns an konzentrierten Zucker
zuführen könnten. Was vom Zucker nicht als Energiegewinnung
herangezogen wird, das wird als Fett abgelagert.
Der
Fettstoffwechsel ist ein normaler Vorgang, doch Übergewicht wirkt sich
allgemein nicht gut auf die Gesundheit aus. Wnn alles im Körper nach
und nach verfettigt, leidet die Funktion durch die entstehende Trägheit
(Körpergewicht; Fettleber; oder jenes, das sich oft in einer unklaren
Haut, aufgedunsenen Gesicht und eingefallene Backen bemerkbar macht;
überhaupt veräussern sich Leberprobleme oft über das Antlitz und die
Haut; was im Grunde immer Entgiftungsprobleme sind; Pickel sind die
erste Stufe, die wir meist getrost übersehen).
Wenn man Stoffe in hoher Konzentration aufnimmt, und sie durch die Schleimhäute ins Blut übergehen können, dann kommt es auch auf die Menge an. Bei Zucker ist es so, dass dieser in grösseren Mengen durch die zwangsläufig stattfindenden Abbauprozesse viele Nährstoffe verbraucht. Grosse Mengen an Kohlenhydraten, an Eiweißen und auch Fetten belasten grundsätzlich den Stoffwechsel mehr, als dass sie ihm Baustoffe (Eiweiß, Fette) und Energie (Kohlenhydrate) zuführten.
Den Zusammenhang der massvollen Ernährung mit der Entgiftung
kann
man sich folgendermaßen vorstellen: Andauernd werden
dem Körper Substanzen zugeführt, die schliesslich selbst oder
während ihrer Abbauprozesse Gifte bedeuten werden, oder in hohen
Konzentrationen Gifte wären.
Auch in dem besten Gemüse sind
natürliche Inhaltsstoffe, die in hoher Konzentration giftig wirken
würden. Allgemein lässt sich nicht vermeiden, dass Gifte
aufgenommen werden (die Gesellschaft könnte es versuchen so gut wie
möglich zu begrenzen, zB indem man diese Gifte nicht mehr einsetzt und
frei setzt; was gestern noch als machbar galt, weil kaum klar wurde,
was es bedeutet, gilt heute als bedenklich, weil die ganzen Schadstoffe
sich summmieren und dann irgendwann auch unsere Ernährungsweise
betroffen wird, wenn die natürlichen Entgiftungsfunktionen nicht mehr
so gut arbeiten ).
Geschweige denn, was in den industriellen Fertiggerichten alles an Säuren und chemischen Mitteln drin steckt, die einzig der Aufbewahrung (Konservierung), aber nicht der Ernährung dienen. Aber bedeutsam ist, dass unser Körper sowieso zweigeteilt ist. Es kommt etwas rein, es geht etwas hinaus. Er ist von Natur aus eine Entgiftungszentrale, aber zugleich auch zerbrechlich, wenn zu viele Stoffe ihn verändern, ohne dass er die Nährstoffe erhält, die für eine Besserung des Zustandes nötig wären.
Vieles an Giften aus der Nahrung entsorgt ein gesunder Organismus problemlos, wenn er nicht zuviel von aussen erhält. Andererseits haben viele Gifte auch eine Neigung, sich anzureichern und dem Körper fällt es bei den Unmengen an Nahrung umso schwerer, dieser Tendenz mit seiner Entgiftungsarbeit entgegen zu treten. So werden die Gifte dann eingelagert, weil sie nicht genügend ausgeschieden werden können.
Der Körper selbst erzeugt während seines Stoffwechsels, seiner Auf- und Abbauarbeiten andauernd giftige Stoffe (zB Stickstoff und Ammoniak während dem wichtigen Eiweißstoffwechsel, was in ausscheidbare Harnsäure umgewandelt wird usw.).
Es ist auf organischer Ebene so, dass die Leber einerseits der Verwertung von Nutzstoffen dient, Stoffe bereit stellt, speichert und sogar aufbaut, und parallel dazu aber immer bestrebt ist, zu entgiften.
Er ist die große Entgiftungszentrale des Organismus. Er steht durch das Blut und die Galle in enger Verbindung zum Darm und dem Lymphsystem. Das zeigt uns, dass der Stoffwechsel mit seinen Organen tendenziell zweigleisig fährt. Einerseits Nahrungsverwertung, und andererseits den Nahrungsabfall beseitigen, wozu im weiteren Sinne auch alte Zellen gehören und "natürliche" Stoffwechselgifte gehören.
Manche
finden nach einer Ernährungsumstellung, oder dem Üben von Verzicht,
regelrecht
Gefallen an dem natürlichen Nahraungsmittel. Der Geschmack ist nun
anders, da der Körper nicht mehr den alten Geschmäckern nachhängt. Er
hat sich an einen neuen geschmack gewöhnt.
Mit geklärten Bewusstsein und der Kraft,
die wir durch eine vollwertige und bewusste Ernährung
gewinnen, erhalten wir einen zusätzlichen Reiz, Gefallen an den neuen
nahrungsmitteln zu finden.
Und sie wollen gar nicht mehr Kaffee trinken, wollen keinen Kuchen
mehr, und keinen Glukosesirup - aber wollen viel mehr von den Gemüsen
und
Getreide oder Müsli, weil sie die Bedeutung erkannten, auch von jenen
Stoffen, die unseren Organismus belasten.
Die Schüßler Salze zielen direkt auf eine Stärkung der körpereigenen Arbeit mit Mineralstoffen oder solchen Stoffen, die der Körper aus und mit Mineralien herstellt. Es scheint naheliegend, dass auch die Aufnahme von Mineralstoffen mit den Schüßler Salzen angeregt werden kann.
Es gilt die Regel, dass der Blutzuckerspiegel bei jeder Fastenart möglichst niedrig gehalten werden soll. Nahrungsmittel können mehr oder weniger Energien beinhalten, die der Körper abbaut und einsetzt. Was den Blutzuckerspiegel je nach Zeit, die er zum Abbau benötigt, entweder rasch oder allmählich steigen lässt. Der rasche Anstieg wirkt sich ungünstig auf den Stoffwechsel aus.
Es sind nicht nur
Kohlenhydrate oder Zucker, die dem Körper nötige Energie bereit stellen
können, sondern ganz besonders auch Fette, die im Vergleich mit den
Kohlenhydraten sogar verhältnismässig viel Energie bereit stellen
können.
Aus
den Fetten muss jedoch erst Glukose vom Körper umgewandelt werden,
damit der Körper diese
Energie nutzen kann - was zeitlich ein wenig länger dauert, als wenn
der Körper die eingespeicherte Glukose direkt verwenden kann.
Jede verwertbare Energiequelle muss in Glukose umgewandelt werden. Die Fette und Kohlenhydrate werden zu Glukose umgewandelt. Glukose ist eine von drei verbreiteten Formen der Monosaccharide (Einfachzucker). Eine andere Bezeichnung für Glukose ist Traubenzucker (Dextrose). Weitere einfache Zucker sind übrigens Fruktose und Galaktose.
Glukose ist die einzige Form, wie der Körper und seine Zellen Energie aus der Nahrung nutzen können.
Die Glukose kann der Körper jedoch nicht speichern. Speichern tut der Organismus Energie immer in komplexeren Formen, das heisst in Makromolekülen.
In der Regel wird der Organismus die aus der Nahrung gewonnene Glukose nicht sofort im Ganzen verwerten können. Es gibt eine begrenzte Speicherkapazität von Glykogen in der Leber und den Muskelzellen. Diese Speicherplätze, besonders die der Leber, dienen der raschen Verfügbarkeit von Energie.
Nachdem die Enzymtätigkeit im Mund und Dünndarm die Nahrungsenergie in Glukose aufspaltet, kann die Glukose durch die kleine Molekülgröße bedingt durch die Darmschleimhaut in das Blut wandern und wird in die Leber transportiert. Hier wird die Glukose umgewandelt in Glykogen und Glykogen gespeichert, und ein grösserer Teil des Glykogens wird durch das Blut weiter geleitet an Muskelzellen, wo es ebenfalls gespeichert wird.
Die Menge an mit der Nahrung zugeführten Kohlenhydrate übersteigt gewöhnlich diese schnellen Speicher (für Glykogen). Alles, was nicht als Glykogen gespeichert werden kann, wird in Fett umgewandelt, und dient als Langzeitreserve.
Diese Speicher für Fett sind praktisch unbegrenzt. Die
Hauptdepots
liegen unter der Haut. Aus Fett kann der Körper aber
nicht so leicht und schnell Glukose gewinnen. Fett kann zwar doppelt so
viel Energie bereit stellen als Kohlenhydrate der gleichen
Menge,
doch das findet seinen Schatten in der Dauer dieses Prozesses.
Daher bleiben die
Fettpölsterchen auch so lang erhalten, weil der Körper vorwiegend die
rasch verfügbare Glukose aus der Nahrung heranzieht oder aus seinen
Kurzzeitspeichern für Glykogen.
Eine körperliche Beanspruchung über etwas längere Zeit leert die Glykogenspeicher schneller, und der Körper wird zur Energiegewinnung vermehrt auf das gespeicherte Fett zurückgreifen. Beim Fasten werden auch als Körpersubstanz eingebaute Eiweiße parallel genutzt, da der Fettstoffwechsel allein nicht genügen würde (es dauert etwas länger, bis der Stoffwechsel die Fette als Energiequelle für sich verfügbar machen kann; er muss diese erst synthetisieren und umwandeln! Um die nötige Energie zu erhalten werden deshalb auch andere Prozesse genutzt).
Um
Energie zu speichern, wandelt der Körper in relativ kurzer Zeit Glukose
in das speicherfähige Glykogen um. Wenn Energie
später wieder gebraucht wird, wird das gespeicherte Glykogen kurzerhand
wieder in die von den Körperzellen verwertbare Glukose umgewandelt.
Gespeichertes Glykogen reicht für knapp einen Tag, wenn man dem Körper
keine Nahrung mehr zuführen würde.
Wir merken uns: nur Glukose kann der Körper und seine Zellen als Energiequelle heranziehen. Und nur Makromoleküle kann der Körper speichern und damit in Reserve bringen. Das ist in Bezug zur von den Zellen benötigten Energie Glykogen, die gespeichert werden kann, aber auch Fette und Eiweiße, die allerdings einen längeren Energiegewinnungsprozess bedeuten.
Der Körper kann nur durch schnell verfügbare Energie in Form
von Glykogen besonders
leistungsfähig sein.
Evolutionär gesehen hatte dies einen erheblichen
Vorteil, da der Mensch im alltäglichen Überlebenskampf schnell
reagieren musste und durch die Suche nach Nahrung immer in Bewegung
war. Meist führte er sich gerade die Nahrung zu, die er an einem Tag
finden konnte, und sie reichte für genau diesen Tag.
Eiweiße werden nicht innerhalb der Zellen gespeichert. Nur Fette und Glykogen wird innerhalb der Zellen gespeichert. Die Eiweiße dienen als Puffer und Filter, um Schadstoffe von den Zellen abzuwehren.
Die grösseren Molekülstrukturen (das sind sowohl Proteine als
auch Proteinfragmente) sind unlöslich in
Wasser.
Die
Makromoleküle werden über diesen einfachen Zustand hinaus auf ihre
unlösliche Weise nicht in den
Stoffwechsel auf Zellebene eingreifen können (zur
Zellebene auch der Raum um die
Zellen
herum). Im Bindegewebe und
Zwischenzellraum gespeicherte Eiweiße weisen eine indirekte
Filter-Funktion
auf Schadstoffe auf, bevor diese die Zelle erreichen.
Eigentlich
dient
die
Anreicherung von Makromolekülen im Gewebe auch dem
Schutz vor Schadstoffen, da dieser extrazelluläre Raum wie ein Filter
für den Nährstrom wirkt. Dennoch erreichen in einem beständigen Strom
stellenweise solche Schadstoffe auch die Zellen (und lagern sich an
Zellzwischenwände und besonders an Speicherplätze von Fetten
ab).
Sind die Zellzwischenwände jedoch zu sehr mit
Schlacken angereichert, funktioniert auch der Abtransport der Schlacken
des Zellstoffwechsels nicht mehr richtig. In jeder Sekunde werden
solche Schlacken vom Körper also auch selbst erzeugt, und mit demselben
Nährstrom abtransportiert , in dem auch Nährstoffe zu den Zellen
gebracht werden .
Die Schlacken des Gewebes und die eigenen Schlacken
kommen also zusammen und verstärken auf diese Weise ihre störende
Wirkung auf gesamten Nährstrom des Stoffwechsels.
Hohe Konzentrationen eines gelösten Stoffes erzeugen einen automatisch osmotischen Druck, bei dem der geordnete Stoffwechsel der Zellen nicht mehr funktionieren würde. Makromoleküle sind grundsätzlich unlöslich und greifen damit nicht primär in den Stoffwechsel ein. Es gibt vier Formen speicherfähiger Makromoleküle: Nukleinsäure, Proteine (=Eiweiße), Kohlenhydrate und Fette.
Abgelagerte
Makromoleküle können aber Rezeptor, das heisst Bindungsstelle für
Schadstoffe von aussen bedeuten. Die Funktion der eigentlichen
Makromoleküle kann durch die entstandene Bindung und dem Einwirken des
Schadstoffes verändert werden, das umgebende Mileu verändert
sich dadurch ebenso. Es gibt freilich ein breites Spektrum
verschiedener Schadstoffe, und jedes Gift wirkt anders.
Umso mehr Gifte in die Zelle gelangen, desto mehr wird
der Körper in fundamentalen Strukturen gestört.
Während
des
Fastens werden zunächst die Kohlenhydratspeicher angezapft. Nach etwa
einem
Tag werden bereits die Fettreserven angezapft. Parallel
kommen
auch
der Abbau von Eiweißen hinzu. Andere Stoffe, die noch nicht
vollständig abgebaut
wurden, und mit Fetten und Eiweißen eingespeichert wurden,
werden
nun gelöst. Diese werden nun durch das Blut zur Leber gebracht und dort
abgebaut. Eiweiße
dienen neben den Fettreserven als Energielieferant.
Der
Körper kann aber nicht allein aus Fetten seine Energie beziehen und
wird auch zu einem gewissen Teil an seine Körpersubstanz gehen,
das heisst unbenötigtes
Eiweiß
abbauen. Hinzu kommen noch einige Mengen an Wasser, welches durch das
Fasten aus dem Gewebe gebracht wird. Die Eiweiße des Bindegewebes
wirken wie ein Schwamm für Wasser. Werden die Eiweiße aus dem
Bindegewebe abgebaut, wird auch Wasser aus dem Gewebe freigesetzt.
Wichtig ist, dass man so bald wie möglich das Hungergefühl überwindet, zB mit einer Darmentleerung und Tees - denn langandauerndes Fasten mit Hungergefühl ist ziemlich ungesund. Dies hängt mit einem bestimmten Stoffwechselablauf zusammen. Mit dem Fasten soll sich der Körper auf den Fettstoffwechsel konzentrieren, was dann geschieht, wenn der Verdauungstrakt keine Nahrung mehr erhält. Geringste Mengen aber werden ihn wieder stimulieren, und den Eindruck liefern, dass es etwas "Aktuelles" zu verdauen gibt. Das gibt es aber nicht, und aus Mangel an verstoffwechselten Brennstoff erhalten die Zellen nicht genug Energie und man fühlt sich ziemlich schlapp. Denn der Stoffwechsel hat sich noch nicht auf die Fettreserven eingestellt.
Mit
in Zellzwischenwände, im Bindegewebe und Muskelgewebe verbauten Eiweiss
kann (und wird beim Fasten)
Energie gewonnen werden. Diese Eiweiße liegen in grosser Zahl vor.
Nicht jedes im Körper verbaute Eiweiß ist nützlich, geschweige denn
wichtig.
An die Eiweißreserven zu gehen bedeutet aber nicht die
primäre Form der Energiegewinnung und wird nur im Notfall herangezogen.
Ein täglicher Nahrungsentzug wie beim Fasten über einige Wochen stellt
eine solche "Krisensituation" dar und ist in dieser Zeit als harmlos
anzusehen.
Jedes Eiweiss besteht aus Aminosäuren. Der Körper kann die vorgefertigten Eiweisse (als Aminosäurenbündel) nicht verwerten und muss sie, bevor er sie als Baustoff weiterverwenden kann, stets zerlegen. Das geschieht in der Verdauung. Aber nicht alles wird zerlegt. Tierisches Eiweiß wird nicht so sehr zerlegt, wie pflanzliches Eiweiss. Der Nachteil ist, dass bei den eingespeicherten Eiweissen die tierischen Eiweiße am ehesten zur Verklumpung neigen (Verschlackung). Dass Aminosäuren und Eiweiße als Baustoff im Körper verwendet werden (zB für Vitamine, Enzyme, für den Aufbau von Zellen), ist der hauptsächliche Verwendungszweck für Eiweiße bzw. Aminosäuren.
Allerdings
besitzt tierisches Eiweiß in der Hinsicht einen Vorteil (der in einer
Übermenge jedoch zum Nachteil wird!), da es eine
hohe biologische Wertigkeit hat. Das heisst, es kann im Vergleich aus
tierischen
Eiweiß mehr Körpereiweiß gebildet werden. Pflanzliche Eiweiße muss der
Körper in kleinere Teile zerlegen. Tierische Eiweiße sind quasi
"mundgerecht", entsprechen der Körpersubstanz.
So aber wird auch erklärbar, dass tierische Eiweiße sich besonders
gerne in Gewebe ablagern.
Aminosäuren werden dazu verwendet, um Körpersubstanz aufzubauen. Sie werden dann für einfachere Zwecke verbaut, praktisch vor allem als Bindegewebe und als Zellzwischenwände (Kollagen bzw. Kollagenfasern). In dieser Weise besitzt der Körper eigentlich einen Speicher für Eiweiße. Nur ist es so, dass diese Speicher, je mehr sie mit schlechteren Eiweissen gefüllt sind, den Stoffwechsel letztendlich verlangsamen und auch übersäuern. Es gibt für das Kollagen ein sozusagen besseres Eiweiss, das aus den wichtigen Aminosäuren besteht, die aber an eine gute Eiweissversorgung gebunden sind.
Eiweiße können aber auch, sobald sie einmal verbaut sind, zur Energiegewinnung herangezogen werden. Sie können auch auf anderen Wege herangezogen werden, um aus ihnen Glukose zu machen. Nämlich auch in dem Fall, wenn sie direkt im Stoffwechsel verfügbar sind, insofern sie im Blut zirkulieren (man nennt sie "freie Aminosäuren", da sie noch keine Aufgabe und Ziel zugewiesen bekommen haben; solche Aufgaben entstehen aber minütlich im Organismus; und daher geht der Körper einen effizienten Weg und schickt beständig ein Arsenal verfügbarer Aminosäuren in die Trägersubstanzen des Blutes, sozusagen in Lauerstellung). Kluge Sportler, vor allem Kraftsportler, denken auch deshalb oft an eiweißreicher Ernährung, um dem Aufbau von Substanz durch "freie Aminosäuren" (die allem im Blut vorkommen) zu beschleunigen. Besonders nach der Trainingsbelastung wird dies sinnvoll. Vor dem Training werden Kohlenhydrate wichtig, um die Energie zur Verfügung zu stellen, um die vorhandenen Kapazitäten des Körpers und der Muskeln zu nutzen. Nach dem Training hat der Körper einen Reiz bekommen, um neues Gewebe aufzubauen.
Beim Fasten interessiert, dass Aminosäuren aus
Körpersubstanz neben dem Fett als Energiegewinn herangezogen
werden.
Das würde dem Sportler ein Greuel sein, da er doch einen Rückschritt
macht, wenn Körpersubstanz abgebaut wird. Alles, was der Körper weit
über seinen Bedarf vorfindet, wird zuerst abgebaut. Wenn das
Bindegewebe nicht so viel an Material, das verstoffwechselt werden
kann, hergibt, werden die Muskelzellen herangezogen und sie werden bei
mangelnder Bewegung auf jeden Fall auch parallel zum
Bindegewebe herangezogen.
Im Bindegewebe befinden sich eine Menge
Eiweisse, die bis zu einer Schwelle entbehrlich sind. Das Bedeutsame
daran ist, dass sich im Bindegewebe auch Schlacken an die
Eiweisse
gebunden
haben. Nach dem Fasten sollte aus diesen Gründen auch besonders auf
eine gute Eiweissversorgung geachtet werden, um das Bindegewebe wieder
zu stärken. Üblicherweise aber werden zunächst solche Eiweisse beim
Fasten verbraucht, die weniger nützlich und wichtig sind - sozusagen
wird der Prozess auch benutzt, um sich von den störenden Eiweissen zu
trennen.
Die zum Energiegewinn verwendeten Aminosäuren werden glucogene Aminosäuren genannt. Dieser Teil der Energieversorgung kommt zustande, wenn die Speicher von Glykogen geleert sind, was bereits wenige Tag nach Fastenbeginn der Fall ist. Da die Energie aus Fett nicht so schnell verfügbar ist, wird paralell zum Fettstoffwechsel auch der Eiweissstoffwechsel benutzt, um Energie zu gewinnen, wenn keine Kohlenhydrate aus der Nahrung und kein gespeichertes Glykogen mehr verfügbar ist.
Auch
deswegen soll man sich während des Fastens viel bewegen,
damit der Körper nicht zu sehr auf die Aminosäuren zurückgreift, die
als
Muskelgewebe vorliegen. Die Bewegung unterstützt ansonsten jedoch noch
weitaus bedeutsamer den Stoffwechsel, die Atmung, die
Darmentschlackung und überhaupt alle Entschlackung der dafür
in
Frage kommenden Organe.
Ansonsten gibt es für die Zeit während des
Fastens noch weitere Speicherorte von Eiweissen, damit der Körper
seine ständigen Bauprozesse (zB Zellerneuerung) erledigen kann. Und
daraus, besonders dem Kollagen, gewinnt er in Krisenzeiten oder während
des Fastens einen Teil seiner Energie. Ein anderer Teil wird aus dem
Fett gewonnen. Fett aber kann nicht so schnell verfügbar gemacht werden
wie eingespeichertes Glykogen.
Ein durch bestimmte Ernährungsweisen oder sonstigen Maßnahmen wie körperlicher Bewegung beschleunigter Stoffwechsel ist günstig für den Umstand, dass diese Fettreserven dann doch genutzt weden können. Wenn man sich kohlenhydratearm ernährt, wird der Körper gezwungen die Fettreserven anzuzapfen.
Vorraussetzung
ist aber,
dass insgesamt genügend Nährstoffe (Vitamine, Mineralien und auch
Eiweisse in
genügender Menge) vorhanden sind, damit der Stoffwechsel reibungslos
funktioniert. Der Transport, Lösung und Bindung von Stoffen hängt von
Enzymen und Proteinen
ab, also von Aminosäuren. Genauso wie die Atmung der Zellen, wie
Hormonbildung und so weiter. Alles hängt von Baustoffen ab, die aus
Aminosäuren gebildet werden. Ist ein Baustoff nicht in genügender Zahl
vorhanden, läuft damit der ganze Betrieb evtl. nicht
mehr
reibungslos.
Umso mehr Funktionen geordnet ablaufen, desto mehr
Energie kann effektiv eingesetzt und genutzt werden, und kann bei
entsprechender Belastung (zB
Bewegung, Sport, Nerven bei Gehirnaktivitäten usw..) bereit gestellt
werden.
Eiweisse sind unentbehrlich für die Aufrechterhaltung körperlicher Gesundheit. Nur über verhältnismässig kurze Zeiträume, wie es das Fasten darstellt, kann ein solcher Zustand ohne jegliche Eiweisszuführung überstanden werden ohne ernsthaften körperlichen Schaden zu erleiden.
Es
gibt einige Aminosäuren, die der Körper nicht herstellen kann, und es
gibt individuelle Dispositionen, nach denen bestimmte Aminosäuren
schlechter selbst hergestellt werden können. Die essentiellen
Aminosäuren müssen in jedem Fall mit der Ernährung prinzipiell
regelmässig zugeführt werden. Kurze Zeiten wie im Fasten können
schadlos überstanden werden, doch sollte man vor einer Fastenkur einige
"Eiweißtage" nutzen, um bewusst mit diesen wichtigen
Aminosäuren
einen optimalen Stoffwechsel vorrauszusetzen. Bierhefe,
Sojaflocken sind dazu bereits sehr gut geeignet, an solchen
Tagen ruhig jeweils 5 Esslöffel essen (Gesamtmenge
über den Tag verteilen).
Psychischer Stress ebenso
wie Zucker verbraucht sehr viel der Stoffe, die in Bierhefe enthalten
sind.
Anstatt Sojaflocken kann auch Proteinnahrung (für Sportler) genommen werden, welche in den meisten Fällen sogar auf Soja basiert , allerdings einige zusätzliche Eiweißquellen aufzuweisen hat (mindestens Milcheiweiß, manchmal auch eine Phenylalaninquelle) . Mit Proteinnahrung oder Soja geht man auf Nummer Sicher, dass man die essentiellen Aminosäuren erhält (beim Kauf drauf achten, dass 20 Aminosäuren gelistet sind und jene Proteinnahrung bevorzugen, in der im Vergleich mit anderen Produkten mehr der beiden schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein ist). Übrigens sollte man bei Sojaprodukten auch Tage in der Woche einführen, wo man sich ganz dieser enthält. Denn es gibt auch in Soja einige Wirkstoffe, die zB als Phytinsäure die Eisenaufnahme hemmen. Solche Stoffe sind grundsätzliche Problemstoffe, die man deshalb zeitweise aussetzen sollte. Auf diese Weise verhindert man auch eingefahrene Ernährungsweisen, da man stets daran erinnert wird, die Ernährungsweise kurzfristig zu verändern.
Eiweisse sind ein anderes Wort für Aminosäuren. Genauer bezeichnen Eiweisse oder Proteine einen Komplex von zum Teil mehr als 100 zusammengefügten Aminosäuren.
Zugrunde liegen diesem Komplex (dem Protein) immer einzelne Aminosäuren. Sowohl Proteine (Komplexe) als auch einzelne Aminosäuren weisen bestimmte Eigenschaften auf. So gibt es zum Beispiel basische Aminosäuren und saure Aminosäuren.
Eiweisse
bedeuten Baumaterial
für den Körper. Etwa die Hälfte der Proteine im
menschlichen Körper sind im Muskelgewebe verbaut. 25 %
befinden
sich im Bindegewebe, und weitere 25% in den Inneren der Organe und im
Blut.
Ebenso wie Kohlenhydrate und Fette (als Glukogen), werden auch
Eiweisse, nachdem sie
in Aminosäuren zerlegt sind, in der Leber und anderen Orten
zwischengespeichert,
oder zirkulieren im Blut. Ihre Speicherfähigkeit ist jedoch nur
imaginär, und nicht auf Dauer angelegt. Sie können in Körpersubstanz
verbaut werden, und später abgebaut werden, und ähneln in dieser
Weise speicherfähigem Material (das beim
Abbau zerlegt wird;
in der Weise ist eine Speicherung von Eiweißen keine solche, wie bei
Kohlenhydraten und Fetten).
Andauernd
werden Zellen zur Erneuerung ausgeschrieben. Wenn der nötige
Baustoff vorhanden ist, wird dieser Prozess bewirkt und Bestandtteile
alter Zellen zur Ausscheidung oder Wiederverwendung bestimmt. Der
Körper erhält mit dem Fasten in breiter Front die Möglichkeit, sich
vermehrt diesen Prozessen zu widmen, weshalb wir nach dem Fasten
merkwürdigerweise gesünder aussehen, als wie vorher - obwohl wir doch
überhaupt keine Nahrung zu uns nehmen.
Wir
haben noch genug Baustoffe
im Körper, die für die einfachen Bauprozesse von Zellen neu
verwendet werden. Dazu zählen die vielen Kollagen des Bindegewebes,
evtl. die Muskelzellen,
und viele Fettsäuren in den gespeicherten Fetten wiegen den Anteil
des nicht mehr zu gebrauchenden Baumaterials auf, welche bei
der
Zellerneuerung anfallen (welche ausgeschieden
werden).
Natürlich ist es wichtig, genügend Eiweiße zu uns zu nehmen. Die Problematikk sieht so aus: Zuviel Eiweiße nehmen wir mit tierischen Produkten deshalb auf, weil sie zu gut für uns verwertbar sind. Zu wenig Eiweiße durch pflanzliche Produkte könnten wir aufnehmen, wenn wir nicht bewusst darauf achten, hochwertige Eiweißquellen als Nahrung heranzuziehen. Denn die pflanzlichen Eiweiße werden nicht so gut verwertet wie tierische Quellen.
Das heisst in der
normalen Ernährung (ausserhalb der Fastenzeit), um die Eiweißzufuhr
weder zu hoch und noch zu niedrig zu gestalten: Tendenziell und in der
Menge mehr pflanzliche Eiweißquellen, und tendenziell in der Menge
weniger tierische Eiweiße. Ein Steak von 100gr wird in seinen Eiweißen
fast völlig von uns verwertet. Ein pflanzliches Produkt desselben
Gewichts vielleicht nur zur Hälfte! Es befinden sich in pflanzlichen
Produkten bezogen auf das Gewicht des
Nahrungsmittels weniger
Eiweiße als wie in tierischen Produkten desselben Gewichts.
Aus
diesen Gründen ist es viel schwieriger, mit pflanzlichen Produkten sich
zu übereiweißen, von Hülsenfrüchten und evtl. Nüssen abgesehen.
Übrigens: Eiweiße und Zucker geben eine für den Stoffwechsel und Organismus bedenkliche Mischung ab, wie einige Forschungen erwiesen haben. Beide verstärken die Säurelast im Körper.
Die Schlacken sind im Grunde derart, dass sie an Körpersubstanzen gebunden sind. Die Eigenschaften der Eiweiße besteht grundsätzlich in einer verstärkten Bindungskraft, ungeachtet ihres Nährwertes. Was im Körper als Körpersubstanz und Baustoff eingebaut werden soll, muss zwangsläufig eine bestimmte Tendenz der Bindungsfähigkeit besitzen, um sich selbst zu erhalten und zu existieren.
Eiweißschlacken, Stoffwechselendprodukte und
Schadstoffe gehen verstärkt Bindungen ein. Wo sich Eiweiße einlagern,
können auch vermehrt Schlacken entstehen. Benötigte Energien des
Körpers werden verhältnismässig schnell verfügbar gemacht. Aber die
Schlacken durch ihre Bindungsstärke lassen sich viel
schlechter aus den Zellen und dem Zellgewebe lösen und
abtransportieren.
Durch die Schlacken entsteht auch ein träger
Nährstrom. Das kann auch Umstand sein, wenn man gerade eine
Entschlackungskur macht, so dass der Nährstrom jetzt sehr beladen von
Schlacken wird, die sich in den Zellen befanden und nun freigesetzt
wurden, die ausgeschieden werden sollen. Das wird dann gerade
transportiert, kann sich aber auch stauen , zum Beispiel mit
geschwollenen Lymphknoten zu erkennen geben).
Alles im Körper besteht aus Zellen. Zellen benötigen
Nährstoffe und geben Abfallprodukte ab. Das Blut und die
Zellflüssigkeiten befinden sich in einem Austauschprozess.
Grundlegender als das Blut sind alle Körperflüssigkeiten.
Speicher
des Körpers werden mit Fett oder Kohlenhydraten belegt. An diese Fette
können sich Schlacken und besonders auch Schadstoffe binden.
Eingespeichertes Fett wird aber von der Zelle ebenfalls von
Schadstoffen frei gebunden, wenn es die dazu nötigen Stoffe erhält, um
diese Abbauprozesse zu tätigen.
Andererseits lagen lange Zeit während einer ungesunden Ernährung die
Schadstoffe dermaßen konzentriert vor, dass sie nicht sofort
ausgeschieden werden konnten.
Nun kann man letztlich kaum
seine gesamte Körpersubstanz mit allen eingepeicherten Schlacken los
werden, und sein gesamtes Körperfett auch nicht loswerden -
denn
es gibt eine physische oder substantielle Grenze , die man nicht
unterschreiten kann.
Um
die Schlacken wirklich zu "entbinden", braucht es keine
strikte
Fastenkur. Auch die Zelle selbst kann jederzeit entschlacken und sie
wird dabei vom Mileu ausserhalb der Zelle unterstützt (oder nicht
unterstützt: zum
Beispiel durch eine weiter zunehmende, und nicht abnehmde Verschlackung
der Zellzwischenwände). Wenn man Gewicht abnehmen möchte, ist das für
mich ein anderer Prozess mit anderen Vorgaben, als wie wenn man
entgiften oder entschlacken möchte.
Entschlacken beginnt seine Wirkung ausserhalb der Zellen, und greift dann über in das Innere der Zellen. Vorraussetzung für ein gutes Ergebnis der natürlichen Entschlackung ist eine sparsame und nicht über Maßen gehaltvolle Ernährungsweise, die den Stoffwechsel möglichst frei hält von mit der Nahrung aufgenommenen abzubauenden Stoffen. Bis zu der Schwelle, vor der die wichtigsten Nährstoffe zugeführt werden konnten, bleibt der Stoffwechsel bereit für intensivere natürliche Entgiftungsfunktionen. Über diese Schwelle hinaus, wird der Stoffwechsel mit seinem Schwerpunkt der Arbeit auf die zugeführte Nahrung gerichtet sein.
Der
Körper braucht nicht nur eine gewisse Zeit, sondern auch Raum, den man
ihm mit einer besonderen Ernährungsweise gibt. Der Raum ist nichts
anderes als der Umstand, dass der Stoffwechsel sich mehr mit den
eigenen Schlacken, als denen der Nahrung beschäftigen kann.
Dabei wird es sinnvoll
sein, dass der Körper in erster Linie nicht
übermässig Fett
einzuspeichern versucht (dazu zählen auch überzählige Kohlenhydrate!
die werden als Fett gespeichert), sondern
eher abzubauen
versucht (eingeispeichertes Fett).
Etwas
abzubauen, um es auszuscheiden, verursacht beim Fasten auch die Flut
von jenen Stoffen, die wir bereits mit der Nahrung aufgenommen haben.
Um Energie aus Eiweißen zu gewinnen, wird eine grosse Anstrengung vom
Körper geleistet. Um aus einigen Aminosäuren der in Gewebe als Substanz
eingespeicherten Eiweiße ATP zu synthetisieren. ATP ist der
grundlegende Energiestoff, auf den die Zellen zurückgreifen.
Die
Substanz, die dafür abgebaut wird, um ATP zu gewinnen, sind
letztlich die eingespeicherten Schlacken im Zellzwischenraum. Man fühlt
die Last von sich gehen, wenn sie abgebaut werden. Auch
durchaus psychisch gesehen.
Wenn man nun noch nicht mal fastet,
aber entschlackt, und das funktioniert am besten mit sehr wenig Nahrung
aber guter vollwertiger Nahrung (!!!), und viel Trinken etc.
(die
bewährten Methoden haben viel Ähnlichkeit mit der Ausleitung von
Schwermetallgiften), dann stellt man folgendes fest: In den Zellen wird
von unten nach oben gestapelt. Gespeichert wird in der Zelle wie in
einer Lagerhalle von
unten nach oben.
Nach etwa einem Monat entschlacken, kommen Erinnerungen und Stimmungen
hoch, die einer Zeit von vielleicht drei Monaten entsprechen.
Zeitlich
werden beim Entschlacken Erinnerungen geweckt, die der Zeit entsprechen
als der Körper diese Kollagen und auch Muskeleiweiße als Gewebe
eingespeichert hat, die er nun abbaut (gelebter Lebensinhalt;
Emotionale Grundstimmung; vergl. auch den Zusammehang von Lymphsystem und Darm: beide
stehen nämlich auch für eine Gefühlsgrundstimmung).
Auf einer anderen Ebene unserer Psyche werden Erinnerungen gesenkt, die ebenso wie die Schlacken störend wirken können, wenn sie zum Beispiel traumatisch waren. Wir orientieren uns an ihnen herum und scheuen uns innerlich darauf einzugehen. Immunologisch ist das die einzige Konsequenz, nach der die Heilung verlangt. Homöopathische Mittel verändern diese Grunderfahrung, polen über den Energiekörper möglicherweise einen Teil des Immunsystems um. Damit reagiert der Körper nach und nach auf die eingelagerte Substanz anders, und die eingelagerte Substanz, die Erinnerung, ist nicht mehr wichtig für das Immunsystem, da es keine Bedrohung mehr bedeutet. Am Anfang steht immer irgendetwas, und die Geschichte webt sich durch Weiteres an Lebenserfahrung.
Wir erinnern uns selbst nicht , aber unbewusst hat uns etwas in eine Richtung verschlagen , die uns reagieren hat lassen um späterhin etwas abzuwenden oder erträglich zu machen (eine Illusion bedroht uns und verspannt uns in irgendeiner Weise anstatt wir befreit sind) - und Angst ist der Grund, warum wir nicht selbst auch mal in die andere Richtung uns bewegen, und stattdessen dieselben Muster in die Zeit schreiben, ohne sie zu verändern... Denn hätten wir keine Angst, könnten wir die Richtung rasch verändern, wenn wir dies möchten. Das betrifft wohlgemerkt nur die psychische Ebene von Lebensveränderungen. Eine Fastenkur sollte nicht durchgeführt werden, um sich von stofflich gebundenen Erinnerungen zu lösen. Eine wirklich gesunde Methode besteht darin, zB ein homöopathisches Mittel zu nehmen, wenn man etwas im Leben in dem Bereich der Identität und Erfahrung verändern möchte. Bachblüten eigenen sich ebensogut. Schüßler Salze greifen als letztes Mittel ein, wenn sich die Beschwerden auch schon körperlicher Art zeigen.
Jedenfalls: Die meisten dieser gespeicherten Erinnerungen in unserem Unbewussten haben Ähnlichkeit mit dem, was durch das Entschlacken erzeugt wird: Ein Zurückgehen in der Lebensgeschichte. Es knüpft sich ein Teppich, eine Grundstimmung, mit dem und aus dem weiteres aufgebaut ist in unserer Grundstimmung, was wir leider zu fahrlässig mit Lebensgeschichte verwechseln, denn es ist nur die Art, wie wir sie augenblicklich erleben.
Man gräbt Muster in einer Psychoanalyse aus , anhand
von Symptomen. Dahinter stehen wie Symbole
typische Strukturen.
Homöopathie, Bachblüten, Schüßler Salze sind dafür ein perfektes
Beispiel.
Man schaut nach Symptomen, kennt Querverweise, und kommt zu einem Komplex von Erfahrungen und Bildern, die sich zusammenfügen - auch wenn nicht alles klar zu erkennen ist, so ahnt man einen Zusammenhang. Es kommt dabei heraus, dass jeder Mensch eine ganz eigene, an Erinnerungen gebundene Lebensgeschichte hat, die ihm längst als Selbstverständlichkeit vorliegt, meist integriert scheint, aber fast immer eine Lebenshaltung unhinterfragt beibehält, eine Anpassung bedeutet - in Wahrheit steckt oft eine Wahrnehmungsweise dahinter, und es ist keine freie Wahrnehmungsweise, so wie es das Selbst verlangt. Auf diese Weise wird verständlich, dass man das Prinzip der körperlichen Reinigung auf die psychische Reinigung übertragen kann.
Ob es beim Fasten leichter fällt, die Dinge anders
als wie zuvor zu sehen? Nach einigen Tagen des Fastens ist der
Stoffwechsel darauf eingestellt, aus Fetten und Eiweißen des Gewebes
Energie zu gewinnen und man hat erstaunlicherweise mehr als genug zur
Verfügung, um sich im Alltag so zu bewegen, wie es nötig ist für die
alltäglichen Verpflichtungen.
Aber tatsächlich kann man mit
dem Fasten in eine gefühlsmässige Situation kommen, bei der man sich
gefühlsmässig erinnert sieht an Freuden und Leiden die man
zuvor
gehabt hatte, oder sogar in ein altes Fahrtwasser abzugleiten droht,
oder einfach in eine schlechte Laune kommt, was man als unangenehm
empfinden könnte. Sofern man rückblickend die jetzige Gefühlsstimmung
oder einen Teil davon mit etwas zuvor gewesenen identifizieren kann,
kann man getrost weiterfasten. Es handelt sich um einen natürliche
Wirkung, dass beim Abbau von Gewebe alte Erinnerungen geweckt werden.
An Eiweißen
und Fetten können sich Gifte oder Schlacken binden, also in höchstem
Maße überflüssige Stoffe. Nach der Entschlackung sind die Speicher
grösstenteils bereinigt und rein, und nicht mit Schlacken verbaut. Das
bedeutet beim
Abbau von Energien (die der Körper in Form von Fett gespeichert hat)
weniger Schlacken, die während der Energiegewinnung mit abgebaut und
ausgeschieden werden müssen!
Das ist bei jeder Verbrennung von
Fetten und Eiweißen der Fall, also bei jeder Tätigkeit, während der
nicht genügend Glukose oder Glykogen verfügbar ist und an die Reserven
gegangen werden muss (es ist auch gleichbedeutend mit der Fastenkrise).
Umso besser unsere Körperspeicher gefüllt sind, das heisst, umso mehr nützliche Stoffe unser Körper enthält und erhält, und mit weniger ausscheidungspflichtigen Stoffen der Körper zu tun hat, desto optimaler kann der Stoffwechsel funktionieren. Es ist im Grunde eine einfache Gleichung. Das Blut zum Beispiel hat nur eine bestimmte Kapazität zur Verfügung. Weniger Schlacken, die transportiert werden müssen, bedeutet auch mehr Platz für Sauerstoff und andere Nährstoffe, die jeweils transportiert werden können!
Abgesehen von der reinen Energie in Form von Fetten werden auch Stoffwechselabfälle mit den eingespeicherten Fetten im Körper gespeichert.
Giftstoffe
aller Art besitzen eine grosse Bindungstendenz und binden sich an
Eiweiße und Fette. Fette werden an Körperspeicherplätzen, und Eiweiße
im Bindegegewebe als Kollagen abgespeichert. Kollagen ist die
speicherfähige Form eines Eiweißes (analog wie Glykogen die
speicherfähige
Glukoseform bedeutet).
In
Wahrheit kann kein Eiweiß gespeichert werden - es hat nur Ähnlichkeit
mit einem Speichervorgang, wenn das Eiweiß erst eingebaut und dann
abgebaut werden kann, und zwar an solchen Plätzen wie die
Zellzwischenwände oder dem Bindegewebe.
Die eigentliche
Verschlackung hängt auch damit zusammen, dass einfach zu viel Eiweiß
gegessen wurde, und dieses in die Zellzwischenwände verbaut wurde.
Etwaige Gifte binden sich an diesen eingespeicherten Eiweißen. Die
Eiweiße und Gifte haben beide eine gewisse Bindungstendenz. Ein Stoff
im Körper, Glutathion, vermag solche Gifte einzufangen, bevor sie sich
ablagern. Dazu muss aber die Glutathionsynthese gesichert sein.
Der
Körper kann mit Eiweiß nur in zweierlei Weise umgehen: Verbauen oder
Ausscheiden. Aber es gibt nur eine begrenzte Menge, die innerhalb einer
kurzen Zeit ausgeschieden werden kann. Weiterhin besitzt Eiweiß die
Tendenz sich zu binden, vor allem mit Giftstoffen. Die Giftstoffe
selbst wollen sich auch binden.
Bei einer ungesunden Ernährung nimmt der Körper mehr Gifte auf, als wie bei einer gesunden Ernährung. Der Stoffwechsel erzeugt durch die normalen Stoffwechselvorgänge selbst auch einige auszuscheidende Gifte (beim Eiweißstoffwechsel Ammoniak und Stickstoff). Diese Gifte müssen vor allen eingespeicherten Giften so schnell wie möglich ausgeschieden werden, und besitzen dazu die höchste Priorität für den Körper. Je mehr Eiweiß wir essen, desto mehr Gifte müssen allein schon aufgrund der Stoffwechselvorgänge durch Leber und Niere auscheidbar gemacht werden.
Zudem entstehen bei
jedem Eiweißstoffwechsel giftige Nebenprodukte, die als Harnsäure
ausgeschieden werden müssen. Diese Gifte, die der Körper bei seiner
alchemischen Leistung (Stoffwechsel) andauernd während seines Betriebes
verursacht, entstehen sowohl beim aufbauenden Stoffwechsel (es wird
Baustoff für den Körper erzeugt), als auch beim für das Fasten
entscheidenden abbauenden Stoffwechsel.
Es werden im abbauenden
Stoffwechsel die Aminosäuren in einzelne Bestandtteile zerlegt, aus
denen der Körper Baustoffe gewinnen kann. Der abbauende
Eiweißstoffwechsel findet immer dann statt, wenn die durch die Nahrung
aufgenommene Eiweiße zerlegt werden müssen in ihre einzelnen
Aminosäurenbestandteile.
Bei der möglichen Energiegewinnung durch den Abbau von
Eiweißen
handelt es sich um einen abbauenden Stoffwechsel, so auch beim Fasten:
Der
Körper bedient sich für diesen Zweck der verfügbaren
Körpersubstanz. Das ist eine Substanz, auf die er zurückgreift, die er
aufgeben kann, lange bevor er dauerhafte organische Schäden
zu erleiden hätte.
Die Eiweisse, die beim Fasten zur Energiegewinnung herangezogen werden, bestehen vor allem aus dem Kollagen im Bindegewebe, aber auch dem Muskeleiweiß. Dort wird Eiweiß eingespeichert, wenn es aus der Nahrung verfügbar war, und nicht zu Bauzwecken gebraucht wurde, und zudem nicht abgebaut und ausgeschieden werden konnte. Wenn Giftstoffe von ihrer Verbindung mit dem Eiweiß getrennt werden konnten, werden diese Säuren gelöst und befinden sich im Blut, den Lymphflüssigkeiten und anderen Körperflüssigkeiten und warten auf den Abtransport. Deshalb ist es nützlich, entwässernde Tees oder sonstige die Entwässerung förderliche Maßnahmen (zB Schüßler Salze) zu treffen, die die Ausscheidung dieses Wassers bewirken können.
Weiterhin wird in der Ernährungswissenschaft gelegentlich auch davon berichtet, dass ein spezieller Überschuß von einer einzelnen Aminosäure ähnlich ungünstig ist, wie ein Mangel derselben. Aus dieser einzelnen Aminosäure etwas im Körper zu verbauen (zB ein Vitamin herzustellen oder eine Zelle zu erneuern), benötigt natürlich weitere Aminosäuren unterschiedlicher Art. Wenn aber dermaßen viele Aminosäuren des einen Typs vorhanden sind, braucht es oft auch weitere Aminosäuren anderen Typs, um mit dieser speziellen Aminosäure, die in Mengen vorliegt, jeweils etwas anzufangen (auch Vitamine und Mineralien sind nötig, um Proteine und Enzyme usw. aus einzelnen Aminosäuren zu bauen). Wenn eine Aminosäure nicht verwendet werden kann, wird der Überschuss verbaut oder ausgeschieden. Einzelne Supplements an Aminosäuren (als Nahrungsmittel-Ergänzung, wie man sie in Apothekenen bekommt) sollten nur eine begrenzte Zeit, zB ein oder zwei Monate genommen werden und keineswegs in zu hoher Dosierung (die empfohlene Menge wird oft auf der Packung angegeben). Es gilt als günstig, einzelne Aminosäuren mit anderen einzelnen Aminosäuren zu kombinieren, nicht mit normaler Mahlzeit zu mischen und über den Tag verteilt und nicht auf einmal zu sich zu nehmen. Anders liegt der Fall evtl. dann, wenn man sich sicher ist, dass man von einer bestimmten Aminosäure bereits zu wenig im Körper hat. Scheuen Sie sich nicht im Zweifel bei einem Arzt ein Aminosäure-Diagramm zu erstellen (per Blutabnahme).
Zum Beispiel kann man sich bei einer Bindegewebsschwäche bestimmte
Aminosäuren speziell zuführen als Ergänzungspräparat (betrifft auch
Sehnen, Bänder und Knorpel der Gelenke und der Wirbelsäule, oder nach
einer Leistenbruch-Operation (um die Regeneration zu fördern
und
Wiederholung des Bruchs entgegen zu wirken).
Als das Bindegewebe stärkend bzw. gewebsaufbauende Aminosäuren genannt
werden:
Glycin, Prolin, Lysin,
Arginin, Methionin, Cystein, Glutamin (aus
Methionin kann im Körper auch Cystein gebildet werden; man
sollte
nicht zu viel Cystein zu sich nehmen bzw. nicht länger als
ein
oder zwei
Monate oder mit Pausen mehrerer Wochen bei längerer Einnahme; vor allem
um das Risiko von Nierensteinen zu vermeiden; gleichzeitige Einnahme
von Methionin kann Nierensteinen vorbeugen).
Die wichtigsten Aminosäuren für das Bindegewebe sollen Prolin, Lysin,
und Cystein sein. Andere nennen auch Glutamin und nicht Cystein. Ich
denke die schwefelhaltige Aminosäure Cystein
ist in jedem Fall wichtig, da es als die Grundsubstanz des Bindegewebes
betrachtet wird und andererseits auch eine gute Entgiftungsfunktion
besitzt.
Bei allen
Einzelgaben von Aminosäuren sollte man auch Vitamin C zu sich
nehmen. Das gilt ganz besonders zum gezielten Aufbau von gesunden
Bindegewebe, wozu am besten natürliches Vitamin C aber auch Zink wichtig ist.
Zum Schutz des Bindegewebes vor Schadstoffen soll Vitamin E und Selen wichtig sein.
Auch
Kieselsäure
(=Silizium) soll
für den Aufbau und Erhalt eines starken Bindegewebes ausserordentlich
wichtig sein - am besten verwertet werden
kann Kieselsäure vom Körper in Form von Pflanzenprodukten, zB
Ackerschachtelhalm-extrakt (Zinnkraut) und nicht als
Kieselerde in
Pulverform.
Es besteht Klarheit darin, dass sowohl ein Mangel
wie auch ein Überschuß
an
Eiweißen
mittel- bis langfristig nicht als eine gesunde Ernährungsweise
bezeichnet werden
kann. Ebenso verhält es sich mit den Fetten. Es ist so gelegen, dass
anscheinend eine verhältnismässige Menge von entsprechender Nahrung die
meisten
Problem löst und den Körper gesund erhält (keine Übermengen egal von
was). Unter der Vorraussetzung, man kennt die Nährstoffe, die dazu
wichtig sind. Am besten soll es sein, dass man sich möglichst
in
der Weise von Aminosäuren ernährt, dass das breite Spektrum
an Aminosäuren abgedeckt
wird.
Wenn also zB Lysin in einem Nahrungsmittel wenig enthalten ist,
kombiniert man es in der Mahlzeit mit
einem Nahrungsmittel, das besonders viel von Lysin enthält.
Die Komplettierung einer Mahlzeit mit möglichst allen Aminosäuren
bedeutet faktisch eine Aufwertung des zugeführten
Proteinwertes.
Aus solchen
Gründen ist es vorteilhaft, tierische und pflanzliche Eiweisse
miteinander zu kombinieren, da beide Quellen eine generell
unterschiedliche Aminosäuren zusammensetzung haben und sich gut
ergänzen.
Letzten Endes ist das pflanzliches Eiweiß für den Stoffwechsel fast ebenso gut verwertbar, als es tierisches Eiweiß vermag. Allerdings benötigt die Verdauung von pflanzlichen Produkten mehr Verdauungsarbeit (das lässt eine gute Darmgesundheit und ballaststoffreiche Ernährung als zwingend erscheinen). Aus einer sehr einseitigen Sichtweise ist das tierische Eiweiss für den Körper verwertbarer, wenn man nur auf die Menge und Quantität achtet. Das tierische Eiweiß steht für den Körper zahlreich zur Verfügung und eine gleiche Menge Bohnen enthält weniger Eiweiß als die gleiche Menge Fleisch. Gerade in dem Mehranteil liegt aber auch das Verhängnis: Es werden leicht mehr Eiweiße aufgenommen, als gebraucht werden. Dennoch sollte man nicht ganz auf tierisches Eiweiss verzichten und es aber besonders in Form von Fisch zu sich nehmen. Beim Fisch finden wir nämlich auch weniger Purine, als im Rind oder Schwein. Nach dem Fisch steht das Geflügel als "günstiges tierisches Eiweiss".
Wenn nun eine Aminosäure oder ein Mineralstoff fehlt, was bei einseitiger Ernährung sowohl mit pflanzlichen als auch mit tierischen Produkten geschehen kann, können wichtige Stoffwechselfunktionen gestört werden. An dem in einer Ernährungsweise fehlenden tierischen Eiweiß allein hängt es nicht, dass wir gesundheitliche Probleme bekommen. Gesundheitliche Probleme und Stoffwechselstörungen können an der fehlenden Reichhaltigkeit der Aminosäurenquellen liegen, aber noch viel öfter an dem Überangebot durch Eiweiße. Besonders wenn gleichzeitig verschiedne Belastungen vorlagen oder sowieso schon eine einseitige Ernährung oder auf Dauer "Fastfood" vorherrscht, ohne Vitamine und Mineralstoffen. Denn letztere sind auch wichtig, um bestimmte Proteinkomplexe und bestimmte Körpersubstanz bilden zu können.
Wenn wir
zuviele Eiweiße zu uns genommen haben, wird ein Teil kurzerhand
ausgeschieden und ein anderer Teil verbaut.
Das ist die Verschlackung bei einem Überangebot an Eiweissen.
Am
einfachsten ist es für den Körper, Kollagen im Bindegewebe
anzulegen. Die
Zellzwischenwände werden allerdings mit Eiweißen nach und
nach
"zugebaut" . Sie
werden durch eine besonders gute biologische Wertigkeit (tierisches
Eiweiss) also auch besonders gut zugebaut, und damit weniger
durchlässig, zudem binden sich je nach Ernährungsweise an den Eiweißen
auch Giftstoffe. Die damit ihre Wirkung
allerdings nicht ganz verlieren und die Durchlässigkeit des Gewebes
behindern. Aber es ist immer noch besser für den
Stoffwechsel, wenn die Giftstoffe sich nicht mehr konkret im
Stoffwechselgeschehen befinden. Frei gelöste Giftstoffe sind immer
gefährlicher als gespeicherte Giftstoffe.
Wenn Aminosäuren im Körper einmal aufgebaut wurden, und sich dann bestimmte wichtige Aminosäuren im Alter fehlen (ab 25 beginnt das schon ein Problem zu werden), nimmt der Körper es sich aus den Orten, wo diese Aminosäuren vorkommen, aber für den Erhalt wichtiger Körperfunktionen nicht wichtig sind. Das ist in erster Linie das Bindegewebe. Durch Mangelernährung und einseitige Ernährung stiehlt sich also der Körper vom Bindegewebe die wichtigen Aminosäuren. Das Bindegewebe wird schwächer und die vielen Leistenbrüche erklären sich in meinen Augen vor allem dadurch. Dazu zählt auch der Umstand, dass viele Nahrungsmittel-Gifte (Zusatzstoffe im Fastfood, Rauchen, Pestizide usw.) durch essentielle Aminosäuren (zB Methionin) gebunden werden müssen, die dann irgendwo her geholt werden müssen, eben aus dem Bindegewebe.
Normale Stoffwechselgifte resultieren aus den Endprodukten der
Nahrungsverwertung, Phenole, Stickstoffe,
Ammoniak, Alkohol usw. Künstliche Gifte bestehen aus Schwermetallen,
Toxinen und anderen Giften, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen und
die nicht ursprünglich in der Pflanze oder dem Tier enthalten sind (die
wir der industriellen Haltung und Verarbeitung "verdanken").
Der Körper und seine
wichtigen Organe (zB Niere und Leber) hat nur eine bestimmte Kapazität
um Giftstoffe aller Art auszuscheiden, und kann manchmal die ganzen neu
aufgenommenen und
während des
Stoffwechsel angefallenen normalen und künstlichen Gifte - zusammen mit
den bereits
eingespeicherten Giften - nicht mehr genügend ausleiten. Die Entgiftung
der eingespeicherten Gifte kommt also als zum Erliegen. Wenn man nun
daran geht, sich zu entgiften, kann es zu einem weiteren Problem
kommen: Die gebundenen Gifte müssen durch Aminosäuren neutralisiert
werden, weil sie nur so ausgeschieden werden können. Deshalb sollte man
vor einer Entgiftung (zB durch das homöopathische Mittel Sulfur) sich
etwa ein Jahr lang äusserst gesund ernähren und den Stoffwechsel auf
Vordermann bringen (zB mit Sport in Maßen). Das bedeutet auch eine
genügende, breite Eiweissversorgung, aber eben nicht vorweiegend mit
tierischen Eiweiss.
Einerseits fallen ganz normale Giftstoffe durch den Eiweißstoffwechsel an und werden in oberster Priorität ausgeschieden. Andererseits werden mit der Nahrung weitere auszuscheidende Stoffe aufgenommen: etwa die zahlreichen Nahrungsergänzungsmittel (Zusatzstoffe der Nahrungsmittelindustrie) und Schadstoffe, die der Körper nicht gebrauchen kann und ausscheiden muss.
Die zusätzlich eingenommenen Mineral- und Vitaminpräparate stehen übrigens im Verdacht (Quelle: Fokus), eine für den Körper schädliche Überversorgung zu bezwecken. Diese sollte man nur äusserst selten einsetzen (nicht wiederholt an nacheinanderfolgenden Tagen sondern einmal die Woche), oder am besten die natürlichen Quellen bevorzugen.
Die
Eiweiße
eines Überangebots in der Nahrung müssen ebenfalls irgendwo hin, und da
die Ausscheidungsorgane nur eine bestimmte Kapazität haben, werden die
Eiweiße eingespeichert (verbaut),
an die sich zudem leicht Giftstoffe binden können,
wenn sie
als Kollagen (als Bindegewebe) verbaut werden.
Dasselbe geschieht mit
Fetten. Wann immer Körpersubstanz gebildet oder Energien als Reserven
gespeichert werden, können sich auch Gifte daran binden, und so im
Körper für eine gewisse Zeit fixiert werden.
Das
bedeutet
in der Praxis der ungesunden Ernährung: Das neu aufgenommene Gift wird
einfach als Fettstoff- und Eiweißverbindung im Körper eingespeichert,
da es aus der Blutbahn und dem aktiven Stoffwechsel zunächst einmal
verschwinden soll um akuten Schaden abzuwenden. Die körpereigenen
Speicherplätze sind die Deponien des Körpers.
Beim
Fasten wird Energie gebraucht, und zwar
wird diese aus dem im Körper und seinen Zellen eingespeicherten
Material
gewonnen. Zum Teil wird aus eingespeicherten Fetten, zum
anderen werden
aus
eingespeicherten Aminosäuren (Eiweissen) Glukose synthetisiert:
Kollagen (anderes Wort: Bindegewebe) wird abgebaut, um Energie
zu
gewinnen. Dadurch die Zellen aber auch wieder durchlässiger.
Dieser
Umstand, von Medizinern und vor allem Sportmedizinern skeptisch
betrachtet, ist ein wichtiger Prozess von Fasten- und
Entschlackungskuren. Denn damit, dass die Eiweisse aus den
Zellzwischenwände abgebaut werden, kann der Zellstoffwechsel wieder
besser funktionieren. Auch die Zelle hat einen Stoffwechsel und muss
entgiften. Sie erhält durch die freiere Zellzwischenwand nun viel
besser ihre Nährstoffe wie Sauerstoff, sondern auch kann sie Gifte und
Schlacken besser ausscheiden.
Zum Teil werden auch Eiweiße in Muskelgewebe abgebaut.
Ein schwaches Bindegewebe entsteht durch Übersäuerung. Die Folge kann zB bei bestehenden Anlagen der weitverbreitete Leistenbruch bedeuten. Eine Stärkung des Bindegewebes erzielt man in erster Linie durch langjährige Aufbauarbeit mittels gesunder Ernährung, mit dem Vermeiden neuer Übersäuerungen, und regelmässiger körperlicher Bewegung. Auch hochwertige Eiweisse sollten nicht fehlen! Aber keineswegs zuviele Eiweisse (besonders tierisches Eiweiss nur in Maßen). Tierisches Fleisch ist allerdings ein wichtiger Eisenlieferant. Übrigens: Die Haltung "Alles in Maßen" kann die meisten Widersprüche auflösen (denn generell lesen wir zu jedem Nahrungsmittel immer sowohl pro als auch kontra; die Menge macht es eben, aber auch die Regelmässigkeit).
Die
Muskeln sollten fit sein, damit die Belastungen auf die Leistengegend
durch die Muskeln abgefangen werden können. Diverse Gymnastik, die auch
den Bauch stärkt, sind hilfreich.
Ein dauerhaftes schwaches Gefühl
in den Gliedern sollte einem ein Alarmsignal bedeuten. Gerade in
Zeiten, wo man einen Kater hat, oder wenn man überhaupt eine
schwächliche Konstitution hat, sollte man sich nicht mit dem Heben zu
schwerer Lasten überfordern.
Wenn man zuviele Gifte im Bindegewebe hat, neigen diese mit dazu, das Eiweiß "fest zu zurren". Die Gifte wollen sich nun nicht mehr binden, da sie bereits an Eiweiße gut gebunden sind. Der Körper muss eine entsprechende Energie zur Verfügung haben, das heisst im Klartext zB nicht erheblich durch zu verdauende Nahrung abgelenkt sein, um dieses Problem zu beheben. Aber der Körper braucht auch Bindungsstoffe, Mineralien, Wirkstoffe der Nahrung, oder körpereigene Enzyme wie zB das Glutathion, um die Gifte aus den Zellen abzuziehen.
Durch den Eiweißüberschuß leidet auch das Lymphsystem, das diese im Gewebe eingespeicherten Eiweiße und Gifte abtransportieren soll (typisch sind dafür Lymphknotenschwellungen). Dazu gehören auch körperfremde Eiweiße, die durch den Druck des Eiweißüberangebots kurzerhand verbaut werden (um sie aus dem aktiven Prozess des Stoffwechsels heraus zu bringen). Später versucht der Körper diese körperfremden Eiweiße (vor allem tierische Eiweiße) wieder los zu werden, aber nur wenn er dafür die Zeit und Energie erhält und nicht andauernd neue Schlacken ansammeln muss.
Während des
Stoffwechsels und der Zellerneuerung entstehen Stoffe, die als totes
Material gelten können. Das Lymphystem entsorgt diese und überflüssige
Eiweiße und Wasser aus dem Bindegewebe. Das geschieht beim Fasten
intensiver, als bei einem normalen Zustand der dauerhaften Ernährung.
Die Eiweisse verklumpen, wenn der Organismus wegen den aus der Übersäuerung resultierten verstopften Zellwänden nicht genügend Sauerstoff aufbringen kann, um diese Klumpenbildung zu vermeiden. Die Eiweiß-Giftstoff-Bindungen passen dann nicht mehr durch die Kapillare und stauen sich.
Die Zwischen-
und
Endprodukte des Eiweiss-Stoffwechsels werden auch in den
Zellzwischenwänden eingelagert
(Eiweisse werden dafür umgewandelt in das speicherfähige Kollagen),
nicht wie Fette oder Kohlenhydrate in den
Zellkernen. Übrigens haben Forschungen gezeigt, dass Eiweiss von
Schweinefleisch fast gänzlich eingelagert wird, und nicht sofort in den
Zellen gebraucht werden kann.
Auch
die Leber und Teile des Lymphsystems dienen als Speicherort für
Eiweisse, ebenso die Hautunterschichten, die Leber und die
Muskelzellen. Die Leber stellt dabei ein natürliches Reservoir dar.
Denn die Leber sorgt letztendlich auch für die Verteilung der
Aminosäuren ins Blut, wo sie zu den Zellen transportiert werden, wo sie
gebraucht werden.
Durch die massive Speicherung von Eiweissen in Zellzwischenwände (als Bindegewebe) wird der Nährstoffaustausch der Zellen verschlechtert, da die Zellen weniger durchlässig werden. Abfallprodukte der Zellen können, auch bedingt durch einen gleichzeitigen Kaliummangel, ebenfalls schlechter abstransportiert werden, und die Säuren der Abfallprodukte beschleunigen zusammen mit den sauren Bestandteilen der übrigen Nahrung die allmähliche Übersäuerung des gesamten Körpers.
Übrigens werden im Blut Aminosäuren der Eiweiße nicht nur zu den Zellen transportiert, sondern können quasi im andauernden Fluss des Blutes gespeichert werden. Das übereiweisste Blut leidet wie die übrigen Zellen des Körpers an verminderter Sauerstoffaufnahmefähigkeit.
Im weiteren Verlauf der Verschlackung stellen die Zellen ihren Stoffwechsel auf einen Gärbetrieb um, damit sie die nötige Energie gewinnen können, da die Versorgung mit Nährstoffen von aussen behindert ist. Sonst würden die Zellen absterben. Aber alles was gärt, verändert sich. Die Zellen werden mittel- bis langfristig geschädigt.
Arthrose, Gicht, eine einfache Steifheit der Glieder usw. können mit einer Überversorgung durch Eiweiße zusammenhängen und einer gleichzeitigen Übersäuerung des Körpers.
Ein wichtiger Punkt entsteht bei der
Überversorgung mit Eiweissen: Die Eiweisse sind negativ geladene
Teilchen. Negativ geladene Teilchen binden sich an positive geladene
Teilchen (chemische Grundsätze), das sind im Körper viele Mineralien
die dazu in Frage kommen.
Diese Bindungen besitzen zudem eine hohe Einlagerungstendenz, und sie
werden
den für den Körper schnell verfügbaren Stoffen entzogen. Auf
diese Weise werden also nicht nur Gifte, sondern auch
Mineralien eingelagert und dem
Funktionskreislauf des Stoffwechsels entzogen.
Indem
man dem Organismus für eine gewisse Zeit keine Nahrung mehr zuführt,
wird er sich vermehrt darum beschäftigen, eingespeicherte Abbau- und
Abfallprodukte auszuscheiden und andere Stoffe als Energiequelle
nutzen, womit wiederum Giftstoffe zur Ausscheidung bereit werden.
Es kann sich um Eiweiße und Fette handeln, auf die
zurückgegriffen wird, und mit den
Fetten können ebenso Giftstoffe gebunden sein, die dann mit dem Fasten
endlich
aus dem Körper gelangen und die Speicherplätze frei machen.
Was immer man auch mit welchen Mitteln entgiftet, muss die Leber immer parallel dazu gestärkt werden. In erster Linie kann man um eine gesunde Ernährung nicht drum herum kommen, um zusätzliche Belastungen während der Entgiftungskur zu vermeiden (von Stoffen, die man mit der Nahrung aufnimmt).
Es
gibt zahlreiche Unterstützungsweisen, um die Leber zu fördern und damit
die Entgiftung zu fördern. Manche empfehlen warme Leberwickel, während
man sich an einigen Zeiten des Tages ins Bett legt. Das halte ich für
weniger ergiebig, wenn man es dabei beliesse, aber immerhin ist es eine
Maßnahme unter vielen.
Analog zur Leber steht das astrologische Prinzip Jupiter, und
wenn Du also ungetrübte Lebensfreude entwickelst, und gefühlsmässig
ausgeglichen bist, ist das förderlich
für
die Leber, ebenso wenn Du dazu noch bittere Tees trinkst.
Artischocken helfen der Leber bei der Fettverdauung, schützen Leberzellen, hemmen die Produktion von Cholesterin, regen die Verdaungstätigkeit und die Gallendrüsensekretion an, ist offensichtlich allgemein ein leberstärkendes Mittel und hilft damit auch bei der Entgiftungsfunktion der Leber. Auch Curcuma und Wacholderbeeren helfen der Leber in dieser Hinsicht (Verdauung ebenso wie Entgiften). Ingwer regt die Verdauung, Drüsensekretion und Gallensäfte an, und schützt die Leberzellen vor Chemikalien. Alles, was die Enzyme der Verdauungsorgane anregt, muss als ein entscheidendes Stimulanz auch auf den gesamten Stoffwechsel angesehen werden. Man kann Ingwer zwischen durch immer wieder essen, auch in grösseren Mengen. Besonders, an einem Tag , wenn man auch Fette isst.
Die mehrfach ungesättigten Fette im Zusammenspiel mit schwefelhaltigen Eiweiss sind wichtig für die Zellatmung. Stimmen die Vorgänge in der Zelle nicht, kommt es zu einem gestörten Zellstoffwechsel. Und damit funktioniert auch die Entgiftung nicht mehr richtig.
Auch die Leber besteht aus Zellen und sie ganz besonders ist auf diese Stoffe angewiesen. Sie dient neben der Entgiftungsfunktion der Energiegewinnung, ist sowohl an der Aufspaltung als auch dem Aufbau von Proteinen (Aminosäuren) beteiligt, am Vitaminstoffwechsel und ebenso am Fettstoffwechsel.
In Bezug zur Ernährung, die sich günstig auf die Leber auswirkt, lassen sich vor allem die bitteren Stoffe nennen, und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Leber helfen und auch beim Entgiften helfen und die andererseits wichtige Bestandtteile der Stroffwechselfunktionen sind .
Wogegen gesättigte Fettsäuren die Leber prinzipiell belasten, besonders wenn sie in Übermaß vorherrschen. Dann sorgen sie wie fast jedes Übermaß für Probleme im ganzen Organismus und seinem Stoffwechsel.
Erstaunlicherweise können sich Leberzellen regenerieren. Sofern die Leber noch keinen irreparablen Schaden erlitten hatte , können bestimmte Stoffe der Leber helfen, sich zu regenerieren.
Alles was die Leber stärkt, oder in zweiter Linie den Stoffwechsel stärkt (inkl. Funktions- und Bauprozessen), hilft auch der allgemeinen Entgiftung, da die Leber an Entgiftungsfunktionen massgeblich beteiligt ist, und der Stoffwechsel sowohl mit der Leber als auch an sich mit der Entgiftungsfunktion zusammenhängt (es gibt zB "entgiftende Enzyme", die nicht nur in der Leber arbeiten).
Wenn man eine intensive Entgiftung startet, sollte man zunächst sicher stellen, dass die Leber gesund und stark ist, damit die aus dem Gewebe geholten Gifte auch möglichst vollständig abgebaut werden können! Ein Jahr Vorbereitung für eine intensive Entgiftung kann späteres Leiden verhindern. Eine intensivere Entgiftung sehe hier hierbei in einem Zusammenhang zB mit der Gabe von Sulfur in einer C-30 Potent. Das sollte man nur nach guter Vorbereitung tun, dass also der Stoffwechsel und die Leber in hervorragenden Zustand sind. In dieser Zeit sollte man auf Alkohol und Kaffee ganz verzichten, oder wenigstens nur noch sehr begrenzt Alkohol trinken oder Kaffee. Irgendwetwas sollte man opfern. Ansonsten ist eine gesunde Ernährung natürlich die beste Vorbereitung und das soll heissen: Ein muss. Man kann sich in dieser Hinsicht irgendein Gemüse herauspicken, dass einem besonders gut schmeckt, weil dies ist meist auch eines, das man besonders braucht. Natürlich, ein Rotkohl schmeckt nie so "lecker" wie ein Schokoriegel - und viele Leute, die an Fastfood und Schlemmereien gewohnt sind verlieren einfach den Geschmack an Gemüse. Das soll beachtet werden, so dass man einfach die verschiedenen Gemüse untereinander vergleicht und nicht mit dem Lieblingsspeisen verwechselt in Form von Schokoriegeln. Eine gute Aufbaukost für die Leber ist zB Chicoree.
Während des Basenfastens kann man neben den Gemüsen und Frischobst auch auf bestimmte Gewürze zurückgreifen, denen man besonders günstige Wirkungen auf den Stoffwechsel zuschreibt.
Besonders Ingwer ist zu nennen, das die Leber und Galle anregt und Leberzellen vor giftigen Chemikalien schützen kann und insgesamt den Stoffwechsel anregt. Da es mit den Gallensäften zusammenhängt, ist es auch empfehlenswert für jede Abnehmkur, um Fette abzubauen.
Bärlauch,
Knoblauch,
Zwiebeln sind weitere solcher Stoffe, und sie helfen auch
beim Entgiften.
Diese meist bitteren Nahrungsmittel unterstützen eine
entschlackende und
entgiftende Funktion des Körpers, indem sie auf die Leber und besonders
Galle aber den ganzen Stoffwechsel (der mit der Verdauung beginnt)
günstig wirken.
Auch Curcuma, Wacholderbeeren, Artischocken, und bestimmte Algen (vor allem wegen den in Algen enthaltenen Mineralien) wirken besonders günstig auf die Entgiftungsfunktion der Leber und helfen ihr sich zu regenerieren.
Für die Funktion der Leber sind laut Günter Ulmer wichtig: An Vitaminen der B-Komplex und Cholin. Weiterhin: schwefelhaltige Aminosäuren, zB Methionin und Glutathion.
Insgesamt scheint die Leber eine Resonanz zu schwefelhaltiger
(und gelber) Nahrung
zu haben. Schwefel steigert die Cholinproduktion - bzw.
Cholinsynthese. Cholin
ist wichtiger Bestandtteil des Stoffwechsels und
der aufspaltenden Enzymarbeit der Leber, die auch bei der Entgiftung
andauernd stattfindet. So hilft Cholin auch bei der
Entgiftung. Man sollte wie bei allen Dingen, nicht zu viel von diesen
Stoffen in einer bestimmten Zeit zuführen.
Alles was gelb ist oder bitter schmeckt, besitzt eine nicht nur
symbolische sondern oft auch essentielle Nähe zur Leber.
Glutathion
ist ein wichtiger körpereigener Wirkstoff , seine Funktion
bei einer
gezielten Entgiftung bzw. Schwermetallausleitung gilt als
gesichert.
Glutathion
ist ein Aminosäurenkomplex und kann
aus den Aminosäuren Glutaminsäure,
Cystein und Glycin
vom Körper selbst synthetisiert werden. Glutathion liegt in
Bierhefe schon fertig
ausgebildet vor, was natürlich ein Vorteil ist, wenn der
Körper es
nicht selbst herstellen muss. Das erste Mal nachgewiesen wurde die
schwefelhaltige Aminosäure Glutathion übrigens in der Hefe.
Weiterhin besitzt Bierhefe und Soja die
drei Aminosäuren einzeln, die für Glutathion benötigt werden.
Gewöhnlich stellt der Organismus von
einem Stoff nie so viele Mengen
her, wie in Wahrheit benötigt werden. Besonders wenn der Körper
allgemein schon in einen gschwächten Zustand ist. Wann immer Gifte im
Körper abgebaut werden, werden Mineralien, besonders Spurenelemente und
auch Enzyme ebenso wie Aminosäuren(komplexe) verbraucht und stehen
nicht
mehr zur Verfügung!
Glutathion wird vom Körper besonders dann vermehrt produziert, wenn man Mariendisteltee (darin der Wirkstoff Silymarin), das Spurenelement Selen und insbesondere die Aminosäure Cystein mit der Nahrung zu sich genommen wird (Zugaben von Cystein vermehrten im Vergleich mit Glutaminsäure und Glycin am meisten die Glutathionproduktion). Die Biosynthese von Glutathion hängt wesentlich von der Verfügbarkeit von Cystein ab.
Nach Einnahme von Acetylcystein soll der Körper vermehrt Glutathion gebildet
haben. Acetylcystein ist ein Derivat (Fragment) von Cystein
und eine Vorstufe des Glutathion.
Das heisst, aus Cystein kann vom Körper (N-)Acetylcystein gebildet
werden (N-Acetylcystein ist andere Bezeichnung für Acetylcystein).
Der Wirkstoff Silymarin im Mariendisteltee
aktiviert ebenfalls die Glutathionsynthese. Weiterhin ist Vitamin C nötig,
genauer gesagt das darin enthaltene Ascorbat. Auch Vitamin E und noch
mehr das Antioxidant Liponsäure
hilft bei der Glutathionproduktion und -synthese.
Vitamin
E ist besonders in Ölen enthalten (zB Distelöl, Weizenkeimöl), und in
einigen Gemüsen/Obst: zB Grünkohl, Spargel, Wirsing, Paprika,
Heildelbeeren; Sanddorn, Avocado, Johannisbeere.
Wichtig oder nützlich als starke Wirkkräfte für die Glutathion-Produktion im Körper sind also die Zufuhr der Aminosäuren Cystein, Glycin, Glutaminsäure. Das Spurenelement Selen (Fisch, Getreide, Nüsse, Milchprodukte). Vitamin C (alle Gemüse und Obst). Silymarin in Mariendisteltee. Liponsäure findet sich seltener in der Nahrung. Am meisten in (roten) Fleisch und Spinat, aber auch in Bierhefe.
Stets sind natürlich eingebundene Wirkstoffe künstlichen Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen, doch könnte man bei Liponsäure eine Ausnahme machen.
Weiterhin wurden zum Steigern
der Glutathion Produktion schwefelhaltige Nahrungsmittel genannt: Spargel, Zwiebel, Lauch
und Kohlarten,
auch Rosenkohl
- darin sind auch einige der schwefelhaltigen Aminosäuren enthalten,
die erwähnt wurden. Weiterhin: Brokkoli, Avocado, Tomate, Spinat.
Diese
enthalten meist die Aminosäuren, Enzyme , Antioxidantien und andere
Stoffe, die für die Glutathion Produktion wichtig
sind.
Meiner Meinung nach
zeigt sich auch ein synergetischer Effekt bei diesen
Substanzen, die nämlich
auch einzeln und allgemein zum Entschlacken und Entgiften, zur Stärkung
der Leber
oder Niere erwähnt oder genutzt werden.
Übrigens: Der arzneiliche Wirkstoff Paracetamol leert rasch die Glutathionspeicher.
Mehr zu Nahrungsmitteln mit Glutathionquellen (PDF): http://www.ever.ch/PDF/Hitliste_Glutathion.pdf
[ Herausgebende Webseite: http://www.ever.ch ]
Zu Glutathion auch folgender Artikel: "Mit der Biosubstanz Glutathion schaffen Sie Schwermetalle und Gifte aus dem Körper."
Mehr zu Liponsäure und anderen Antioxidantien (PDF):
http://www.provitas.org/InfoTexte/alpha-liponsaeure.pdf
[ Herausgebende Webseite: http://www.provitas.org
]
Bierhefe
ist mit
seinen Nährstoffen ein ideales
Nahrungsmittel für die Leber und den Stoffwechsel. Es enthält neben dem
für die Leber wichtigen Cholin und den hochwertigen
Eiweißen auch einige Mineralien wie Zink, Chrom und
Kalium. Auch Schwefel
und
Kupfer sind in Bierhefe enthalten. Weiterhin zahlreiche
für die Leber bedeutende Vitamine des B-Komplexes. Biotin. Dank solcher
Inhaltsstoffe ist Bierhefe auch eine ausserordentlich gute
Gehirnnahrung (Konzentrationsfördernd und Nervenstärkend).
Übrigens wurde Bierhefe auch genannt als Wirkmittel bei einer
Darmsanierung (günstiger Effekt auf die Darmflora). Einnahmeempfehlung:
täglich 1-5 Esslöffel je nach gefühlten Bedarf und je nachdem ob man
basenfastet - weil man während des Basenfastens keinen grösseren
Stoffumsatz betreibt dann entsprechend weniger; es sei denn man erlebt
Stress.
Psychischer Stress und
Belastung benötigt mehr der Stoffe die in Bierhefe enthalten
sind.
Übrigens enthält Bierhefe auch das Coenzym-Q10, das beim Energiestoffwechsel der Zellen äusserst wichtig ist und die Zellen vor "freien Radikalen" schützt. Der Körper bildet mit zunehmenden Alter selbst immer weniger dieses Stoffes.
Auch Alfalfa wird gelegentlich genannt zur Ausleitung von Schwermetallen.
Stress, besonders solcher der einen auf die Nerven geht, benötigt zum Schutz der Nerven auch Lecithin das in Soja reichlich vorhanden ist. Dieser Schutz wirkt wie ein Puffer auf Reize, wir werden nervlich gelassener mit Lecithin. Lecithin ist auch immer dann wichtig, wenn wir nervlich lange Zeit unter Stress (Feuer) stehen.
Phosphatidylcholin wird genannt, als ein die Leber schützender und regeneriender Stoff. Vor allem Soja, Erdnüsse und Eigelb enthalten diesen Stoff. Gelegentlich wird Phosphatidylcholin mit Lecithin gleichgesetzt; im eigentlichen Sinne ist Phosphatidylcholin ein Bestandtteil des Lecithins.
Zink schützt die Leberzellen ebenso wie Darmzellen, besonders hilft Zink beim Alkoholabbau in der Leber. Reiche natürliche Zinkquellen: zB Weizenkeime, Haferflocken (ca. 10 mg Zink pro 100g).
Zink ist an vielen Abbauprozessen von Giftsubstanzen beteiligt und kann teilweise Gifte sogar neutralisieren. Zink ist in Weizenkeime, Weizenkleie, Hefeflocken, Dinkel und Hirse vorhanden.
Wacholderbeeren sind (in Maßen) gut für Niere und Leber und wirken entwässernd und entgiftend. Ausserdem regen sie wie Ingwer den Stoffwechsel an. Eine empfehlenswerte Menge: 2-5 täglich (mit zunehmender Einahmedauer Menge verringern), beste Einnahmezeit ist ab Mittags/ab dem frühen Nachmittag. Aber nicht zu viele insgesamt (auch mal Tage während einer Kur mit weniger bis keine Wacholderbeeren einführen).
Ingwer
ist ein stark anregendes Stoffwechselmittel, man kann ihn wunderbar
mehrmals am Tag in kleineren Stücken essen.
Dem Ingwer
wird sogar stellenweise entgiftende Wirkung zugeschrieben. Dasselbe
gilt für Koriander,
Anis und Zimt. Die
ausleitende Wirkung des Korianders
wird
oft genannt (Koriander wird genutzt, um die Hirnzellen / Nervenzellen
des Gehirns von
Schwermetallbelastung zu befreien, insofern viele andere Wirkstoffe die
Blut/Hirn-Schranke nicht überqueren können).
Diese
Gewürze wirken vorwiegend über den Stoffwechsel, von dort unterstützen
sie aber auch die Leber. Und es scheint auch eine direkte Förderung der
Leber und Niere und anderer Organe mit beinahe allen Gewürzen verbunden
sein. Liebstöckel wirkt zB günstig auf die Niere.
Ganz besonders Curcuma
ist sehr gut für die Leber. Curcuma ist von vielen wissenschaftlichen
Studien in seiner positiven Wirkung auf die Leber bestätigt. Auch
ausleitende Wirkungen werden der Gelbwurzel (=Curkuma) zugeschrieben.
Curcuma kann man als Pulver pur
"schlemmern": über den Tag verteilt insgesamt 1 bis 2 gestrichene
Esslöffel als fertig gemahlenes Pulver (je nach Qualität des Curcuma).
Bei einer Wurzel, die man zunächst selbst reiben muss, hilft eine
Muskatnussreibe. Allerdings ist Curcuma sehr hart, und wer es nicht
wirklich geniesst, öfters Kurkuma zu reiben, sollte besser das
gemahlene Kurkuma besorgen.
Wobei
man auch mal vereinzelte Tage während einer
Kur
weniger Curcuma zu sich führen sollte; auf die Menge kam ich
durch
eigene Erfahrung und Instinkt bzw. Sensitivität (ich verfüge über einen
"Bärenriecher", der zumindest erkennt, wann etwas nützlich ist und wann
überflüssig). Es scheint, als wäre Kurkuma durchaus eine angenehme
Wohltat für Niere und Leber vor allem. Auf den Darm bezogen,
teilt
sich die Meinung - es kann sein, dass er nur bei übermässiger Zufuhr
auf den Darm belastend wirkt.
Zahlreiche
wissenschaftliche Untersuchungen belegen die leberheilende Wirkung der
Mariendistel
und des Mariendisteltees. Der Stoff Silymarin ist es, der hier
wissenschaftlich erforscht ist. Die
Leberzellen werden
geschützt, und es wird eine Steigerung der Proteinsynthese beschrieben
(die teilweise auch in der Leber stattfindet). Aus solchen
Untersuchungen kann
übrigens vorsichtig geschlossen werden, dass auch andere Pflanzen (zB
Löwenzahn oder Goldrutenkraut), die in der Phytotherapie seit
Jahrhunderten angewendet werden, einen zureichenden Grund aufweisen für
ihre Wirksamkeit. Und viele der althergebrachten Zuschreibungen sind
nicht beliebig, sondern von altersher treffsicher gewesen.
Der der Wirkstoff Simylarin in der Mariendistel kann die
Produktion von Glutathion anregen.
Das homöopathische Mittel der Mariendistel: "Carduus Marianus" - kann
auch in höheren Potenzen verwendet werden. Die Leber wird allgemein
gestärkt. Bei homöopathischen Mitteln muss natürlich je nach Potenz
eine unterschiedliche Dosierung erfolgen.
Zu viel gesättigte
Fettsäuren im Körper werden für erhöhte Cholesterinwerte und
Arteriosklerose
verantwortlich gemacht. Cholesterin ist normalerweise ein wichtiger
Stoff in der Biochemie des Körpers. Indem er regelt. Aber bei ihm ist
es wie bei anderen Stoffen, zuwenig oder zuviel und es liegt eine
erhebliche Störung vor, die - wenn nicht beseitigt - zu weiteren
Störungen führen kann.
Gesättigte Fettsäuren sind aber in geringen Mengen auch nötig, zB für
die Nerven oder bestimmte Stoffwechselvorgänge. Sie sollten
zwar den geringsten Teil der Ernährung bedeuten, aber nicht
vernachlässigt werden.
Auch Kalium
ist ein wichtiger Bestandtteil des Stoffwechsels. Aber in Übermaß ist
Kalium allerdings tödlich für den Organismus (zB
Herzstillstand). Zu viel Cholesterin
ist für den Körper ebenfalls derart ungesund, und kann zB Gallensteine
verursachen oder andere negative Folgen mit sich bringen, die sich
letztlich als vereinzelte Störung auch aufs Ganze auswirken. Meist ist
es so, dass mit einer Störung auch gleich weitere Störungen provoziert
werden. Die Störung des Stoffwechsel durch eine falsche Ernährung,
wirkt sich immer nur langristig aus. Ist der Stoffwechsel gestört, dann
ist auch der Leber prinzipiell immer geschadet.
Kalium kann
man praktisch durch normale aber vielseitige Kost (zB nach
dem
Rotationsprinzip) nicht zu viel zu sich nehmen.
In dem Artikel Entgiftung des Körpers wurden folgende Stoffe als leberstärkend genannt: L-Glutamin, Methylsulfonylmethan (MSM), N-Acetyl-Cystein (NAC), Lycopen, Resveratrol, Lutein, Zeaxanthin, Coenzyme Q10 (CoQ10), L-Glutathion, Quercitin, Gamma-Oryzanol, alpha-Liponsäure (auch Liponsäure o. Thioctsäure genannt).
Von anderen genannt werden auch: L-Methionin, L-Arginin, L-Cystein (Vorläufer des Glutathion), L-Carnithin (Fettstoffwechsel), Selen, L-Taurin (wird von weiteren auch für die Ausleitung von Schwermetallen genannt), Vitamin B6, Vitamin B12, Zink.
Bei
diesen Stoffen handelt es sich um Inhaltsstoffe ganz normaler
Nahrung, oder um Stoffe, die der Körper mit Hilfe dazu notwendiger
Ausgangsstoffe selbst synthetisieren kann. Man sollte bei isolierter
Zufuhr dieser Stoffe ein Übermaß vermeiden (Viel hilft nicht viel,
sondern viel kann schädigen!). Nach zwei Monaten sollte man dann
absetzen bzw. die Entgiftung pausieren für mehrere Monate. Man sollte
sich bei einer Entgiftung auf eine längere Arbeit einstellen und es als
Lebenskonzept begreifen, das soll heissen: in einen umfassenden Plan
einbetten, der auch beinhaltet sich insgesamt gesund zu ernähren. So
braucht man auch nicht immer Zusatzstoffe, Glutamin ist zB in
Quark reichlich enthalten.
Die
meisten chemischen Bezeichnungen wie L-Methionin, L-Glutamin oder
L-Glutathion sind etwas irreführend, dahinter verbirgt sich das
"normale" Glutamin und Glutathion. Bei Methionin keinesfalls
überdosieren und informieren über mögliche
Nebenwirkungen,
wenn man es als Zusatzstoff einnehmen will.
Das Spurenelement Molybdän wird in Bezug zur Entgiftungsfunktion genannt, bei Molybdän erhöht sich die Ausscheidung von Schwermetallen. Molybdän ist enthalten in Soja-Produkten und Rotkohl, Weizenkeime. Mehr zu Molybdän.
Man kann nun gezielt Nahrungsmittel suchen, die diese Stoffe und Ausgangsstoffe enthalten.
Mit
Quark oder anderen Milchspeisen (Joghurt) in Kombination mit
2-5 Esslöffel Sojaflocken und die gleiche Menge Bierhefe
täglich
(Richtwerte), mehrmals in der Woche eine Hand voll
Nüsse (besonders Pistazien und Mandeln), gelegentlich
Sesampaste (Tahini) abwechselnd mit geschroteten Leinsamen,
und
2-3 mal in der Woche Fisch, dürfte die
Eiweissversorgung und Versorgung mit Fettsäuren einwandfrei
gewährleistet sein.
Übrigens: Komplexe Fette dieser Art immer mit Gewürzen
(Koriander, Anis, Curcuma, Ingwer usw.) kombinieren, das ist gut für
die Anregung der Gallendrüse.
Fisch nicht zu oft, aber durchaus zeitweise bis zu 3 Portionen in der Woche wenn man kein anderes Fleisch ist (diese Mengenangabe gilt für die handelsüblichen kleineren Konservendosen von Hering, Makrele, Sardine usw.: ca. 90-120 gr. Abtropfgewicht pro Portion).
Der Vitalstoff Vitamin C ist grundsätzlich günstig für alle geschwächten Zustände. Meines Erachtens nach ist Vitamin C das Vitamin mit der grössten Ähnlichkeit zur Lichtsymbolik der Sonne (in diesem Sinne gibt es keinen bedeutenderen Vitalstoff als Vitamin C, ähnlich wie die Sonne das Horoskop überstrahlt ). Aber es ist Vitamin C natürlich kein Alleskönner. Man führt es jedoch immer wieder mit allen Gemüsen zu sich - extra Brausetabletten sollten nur vereinzelt und sporadisch zum Einsatz kommen.
Sauerkraufsaft wird oft zur Darmsanierung herangezogen. Sauerkrautsaft enthält Orotsäure, die sich auch in Molke und Quark befindet. Der Orotsäure wird von Günter Ulmer als besonders wertvoll für die Leber beschrieben: Sie versorge Leberzellen noch mehr als Vitamin B12, und wirke zusammen mit Mineralien und Vitaminen für den Neuaufbau geschädigter Leberzellen, steigere die Blutbildung und baue Ablagerungen in den Blutgefäßen ab.
Günter Ulmer nennt weiterhin auch rote Beete-Saft und Artischockensaft als förderlich für die Leber.
Überhaupt scheinen Pflanzen mit besonders hohen Anteil von Antioxidantien (rote Pflanzen-Säfte; Sauer-Kirsch, rote Weintrauben, rote Beete usw.) einerseits eine schützende, und schliesslich eine blutreinigende und entgiftende Tendenz zu besitzen. Antioxidantien schützen die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen.
Freie Radikale
entstehen einerseits auf natürlichem Weg des Metabolismus
(Stoffwechselgeschehen), nämlich durch die Energiegewinnung aus Zucker.
Andererseits kann die Zelle und ihr Zellstoffwechsel unter Umständen
sich in einem Mileu befinden, in dem die Abfallprodukte nicht mehr
genügend entsorgt werden können. Und schliesslich gibt es eine
körpereigene Reaktion auf die selbst erzeugten "freien Radikale", und
eindringende zerstörerische Substanzen. Antioxidantien werden vom
Körper selbst gebildet und können mit der Nahrung zugeführt werden.
Diese Radikalenfänger halten den Zellstoffwechsel flüssig und geordnet.
was letzten Endes dem gesamten Stoffwechsel und auch der Leber zugute
kommt. Letztlich ist die Leber selbst Radikalen ausgesetzt und so
schützen Antioxidantien auch die Leberzellen.
Sekundäre
Pflanzeninhaltsstoffe und manche Mineralien beinhalten die Funktion als
Antioxidantien zu wirken, neben den Antioxidantien, die der Körper
selbst bildet (die Bildungsfähigkeit körpereigener
Antioxidantien
...geht ab dem 30. Lebensalter zurück).
Das Maß an Belastung, das ein Organismus und seine Zellen erfahren, wird auch oxidativer Stress genannt.
Wirkungsvolle
Lebertees:
Löwenzahnkraut, Mariendistelkraut, Hauhechelwurzel,
Klettenwurzel -
wobei die Klettenwurzel auch für die Niere und Blutreinigung gut
ist, aber dadurch auch der Leber hilft. Das gilt sowieso bei
vielen Pflanzen, sie wirken sich auf mehrere Organe günstig aus.
Weitere
Pflanzen für die Leber:
Artischocken(-blätter), Goldrutenkraut, Angelikawurzel, Odermennig,
Schöllkraut, grüner
Hafer, Gelbholzwurzel, Gelbwurz (=Curcuma), Bischofskraut,
Berberitzenwurzel, Faulbaumrinde, Bupleurum-Wurzel,
Wegwartenkraut, Rhabarberwurzel, Schachtelhalm, Leberblümchen,
Melisse, Boldo, Mädesüß, Erdrauch, Johanniskraut,
Bärlapp, Tausendgüldenkraut, Stillingia-Wurzel, Wermut, Gelber Ampfer,
auch Pfefferminze und Kalmus. Auch Baldrian
(gelegentlich abends zum Einschlafen).
Bei allen Tees gilt die obligate (d.h. schickliche) Regel: Nicht zum Dauereinsatz bestimmen. Öfter mal Tage aussetzen und nach einer gewissen Zeit des Trinkens auch mal Wochen und Monate verstreichen lassen bis zur erneuten Einnahme. Der beste Riecher dafür ist immer der eigene Geschmack. So kann einem irgendwann sogar schon der Pfefferminztee zum Halse raus hängen, und an anderen Tagen schmeckt er wieder. Das sind so kleine Zeichen, die uns unser Körper schickt.
Ungesättigte Fettsäuren in Form der Omega-3-Fettsäuren können
der Leber beim Entgiften
helfen.
Dagegen
sind gesättigte
Fettsäuren in Übermaß bedenklich, sie machen den
Stoffwechsel träge und beanspruchen die Leber unheimlich, die diese
Fette abbauen
muss und im Gegenzug nichts an Nährstoffen erhält.
Dabei stellen die ungesättigten Fettsäuren einen sehr wichtigen Beitrag für den Organismus dar - zB sind sie nötig, um einige Vitamine oder Hormone zu synthetisieren. Die ungesättigten Fettsäuren sind - unter Zuhilfenahme weiterer Stoffe - in Wasser löslich, und können somit in Blutgefäße transportiert werden, wo sie bestimmte Aufgaben der Zellerhaltung erfüllen (sie sind Bestandtteil der Zellmembran und haben damit Teil an der Sauerstoffversorgung der Zellen), die gesättigten können das nicht und dienen anderen Zwecken.
Allerdings
ist ein Übermaß an jeglichen Fettsäuren, auch den
ungesättigten gesundheitsschädlich. Beinahe alle Stoffe, die
in Übermaß vorliegen, können auf den Körper toxisch wirken - der Körper
behandelt dann diese Stoffe nicht und arbeitet nicht mit ihnen, sondern
diese
Stoffe wirken dann quasi selbstständig im Körper, sind nicht
an
Aufgaben gebunden. Andererseits führt ein Mangel an bestimmten
ungesättigten Fettsäuren zu erheblichen Stoffwechselproblemen.
In einfachen Worten ist alles, was der Körper gerade braucht, damit immer gut im Körper aufgehoben. Und alles was er nicht braucht, und trotzdem vorhanden ist, das ist tendenziell und prinzipiell schlecht.
Praktische Ernährung bedeutet, dass man dieses Gleichgewicht kaum jemals genauestens erreichen können wird. Aber annähernd. Jedoch sollte man beachten, dass bestimmte Wirkstoffe immer in Gruppen von Wirkstoffen eingebettet sind (jedenfalls bei natürlicher Ernährung). Das bedeutet, eventuell kann man einen hohen Bedarf an einem Stoff haben, muss dazu Mengen von einer Pflanze essen, und erhält vielleicht mehr Eiweiße, als man wollte. Wenn der Stoffwechsel nicht arg geschwächt ist, lohnt es diesen Weg zu gehen - der nicht gebrauchte Rest wird bei einem gut eingestellten Stoffwechsel ausgeschieden.
Allgemein
schützend gelten Antioxidantien. Weitere den Organismus schützende und
entgiftendeStoffe sind auch im folgenden PDF-Dokument beschrieben: http://www.nwzg.de/pdf_ausgaben/32NWzG_02_2005.pdf
[ Herausgebende Webseite: http://www.nwzg.de ]
Als Schüßler Salze kommen zur Stärkung der Leber praktisch alle Salze in Frage, die einen persönlichen Bedarf stillen und Mangel beseitigen.
Speziell für die Leberfunktion günstig sind aber Nr. 6 und Nr.
10, welches die Entgiftungssalze bedeuten.
Nr. 6 ist in der Biochemie nach Schüßler ein Hauptmittel zur
Leberstärkung (und hilft auch beim Eiweißstoffwechsel). Es ist ein
primäres Entgiftungsmittel besonders in Bezug zu Umweltgiften oder
toxischen Nahrungsmittelbestandteilen.
Die Nr. 3 hilft dem Blut bei der Sauerstoffversorgung, und
hilft damit
dem Zellstoffmileu in Bezug zur Sauerstoffversorgung und auch der
Leberfunktion.
Nr.
9 hilft beim Fettstoffwechsel und ist überhaupt als ein
Stoffwechselsalz bekannt. Es hilft bei allen Auf-, Um- und
Abbauprozessen. Nur 9. und Nr. 10 sind primäre
Stoffwechselmittel, und befreien von Giften, die während des
Stoffwechsels von Zucker, Eiweiß und Fetten entstehen.
Nr.
2 ist hilfreich beim aufbauenden Eiweißstoffwechsel. Nr. 6 hilft beim
grundlegenden Zellstoffwechsel. Aber auch Nr. 4 kann beim Stoffwechsel
helfen.
Nr. 7 hilft bei der Enzymtätigkeit und steht in
Zusammenhang mit dem Energiestoffwechsel. Da die Leber auch über enorme
Enzymtätigkeit verfügt, ist also auch Nr. 7 ein hilfreiches Salz.
Den grössten Stellenwert für die Leber nehmen jedoch Nr. 6 und Nr. 10
ein.
Umfassend
Nr. 4 (Kalium Chloratum) und Nr. 5 (Kalium Phosphoricum). Wirkungsvoll
helfend auch Nr. 8 (Natrium Chloratum ). Für
mich sind dies die drei Nierenmittel.
Aber auch Nr. 3 (Ferrum
Phosphoricum) hilft der Niere, direkt und über den Weg das Blutbild zu
verbessern. Genannt als Nierenstärkend werden auch Nr. 2,
9 und 16.
Alle
am besten
als D12 oder auch D30; die Wirkung von D4 ist im Grunde mit Tees
derselben
Pflanze zu erhalten, obwohl die homöopathische D4 Potenz natürlich
etwas anders wirkt. Jedenfalls würde ich homöopathische Mittel gleich
ab D6 nehmen.
D6
muss man mehrmals täglich einnehmen,
während man D12 nur zwei bis dreimal einnehmen braucht sofern
eine besondere
Schwäche oder Bedarf vorliegt. Vorbeugend oder als Kur genügt D12 auch
einmal
täglich. D6 oder D12 kann
herangezogen werden, wenn man die Mittel ausprobieren will und sich
nicht sicher ist.
Heilung und Stärkung bringt meiner Erfahrung nach
konsequenter - ohne dass es zu stark wirken würde - D12 und
D30.
Wenn
man Erfahrungen mit der Homöopathie hat, kann man auch C-Potenzen
heranziehen (C6, C12 oder C30). C6 und C12 füllen
einen Tag
deutlich aus, in schwächerer Wirkung gelten sie evtl. noch Wochen bis
Monate, die C30 durchaus mehrere Monate. Es kann in besonderen Fällen
aber wichtig sein, eine C30 eine oder zwei Wochen anzuwenden, was aber
bei einer Stärkungskur nicht der Fall ist .
Die Wirkungsstärke lässt sich nicht
pauschal eingrenzen - es ist, als wolle man entscheiden, ab wann ein
Licht dämmerig wird und ab wann es keine besondere Lichtqualität mehr
gibt. Je nach Sensitivität oder Auffassung vergrössert oder verringert
sich der Zeitrahmen.
Dosierung: Bei C30 kann man eine Kur verfolgen, bei der man zunächst zwei Tage lang (je 1 Globuli) diese Potenz nimmt, dann 1-3 Wochen wartet ohne Mittelnahme, und dann noch einmal das Mittel nimmt (1 Globuli).
Bei D30 jeden Tag 1 Globuli für drei
Wochen, während man zwei oder drei
Tage in der Woche einführt, wo man nichts von der D30-Potenz nimmt.
Bei D12 jeden Tag 2-5 Globulis für einen knappen
Monat. Empfehlenswerte
Potenz für alle Kuren: D12.
Bei D6 jeden Tag 5-10 für einen Monat.
Generell gilt, am Anfang (die erste Einnahme) etwas stärker dosieren. Das bedeutet: den Impuls am Anfang verdeutlichen. Später gewöhnt sich der Körper an das Mittel und braucht nicht mehr so oft gegeben werden.
Dazu eine Tabelle von Mitteln zur Stärkung verschiedener Organe.
Teilweise wirken diese Pflanzen auch auf mehrere Organe günstig, was ein grosser Vorteil ist.
Nahrungsergänzungmittel
in Brauseform sind einerseits sehr hoch und als Daueranwendung zu hoch
dosiert
und können in der Art der Überversorgung das Gleichgewicht des
Stoffwechsels sogar stören, wie einige wissenschaftliche Studien
(Quelle:Süddeutsche
Zeitung) zu zeigen scheinen. Andererseits besteht der begründete
Verdacht, dass isolierte Präparate anders wirken als das "Original".
Ich bevorzuge aus verschiedenen Gründen stets die
natürlichen Quellen, vor allem wegen der Einbettung in
ein organisch gewachsenes Umfeld (Matrix des natürlichen
Zusammenhangs verschiedener Stoffe), das die Stoffe. ganz anders
wirken lässt, da man einen
Komplex an Nährstoffen zu
sich nimmt, die man in
isolierten Präparaten niemals finden wird. Es wird von
wissenschaftlicher Seite teilweise bestätigt, dass die isolierten
Komponenten (auch bei Artischocke) nicht so stark wirken, wie der ganze
bzw. grössere Verbund der entsprechenden Pflanze mit ihren
Wirkstoffen.
Nahrungsmittelergänzungen
vor allem in Brausetabletten sind prinzipiell nicht zu
empfehlen. Die isolierten
Bestandtteile wirken längst nicht so gut, wie der in ein Zusammenhang
eingebettete Stoff, wie wir in mit der Nahrung zu uns nehmen. Mir
scheint, dass es auch oft auf ein bestimmtes Verhältnis von Stoffen
ankommt, die eben in der originalen Nahrung vorliegt und ein
Nahrungsmittel und seine Wirkung im Organismus einzigartig macht.
Ausserdem
ist zur Lösung in den Brausetabletten gewöhnlich Citronensäure
verwendet worden.
Diese stellt keinen Nutzen, sondern eher eine Belastung für den
Organismus dar und wirkt sich leicht verstärkend auf das saure Mileu
aus. Deshalb sollte man stets die Brausetabletten
halbieren und diese Hälften an zwei verschiedenen Zeiten eines Tages zu
sich nehmen.
Das
geschieht
leicht durch alle tierischen Eiweiße, zu denen auch Quark gehört.
Bei der Suche nach Eiweisquellen besonders auf
die essentiellen Aminosäuren achten (sind zB in Bierhefe und Soja
enthalten).
Quark auch mal aussetzen. Faustregel an Eiweißzufuhr: 0.8-1
gr. pro kg
Körpergewicht, aber für eine Entschlackungskur weniger (10 bis 30 gr.).
Man
sollte übrigens versuchen, psychischen Stress auf ein Minimum zu
begrenzen während der Zeit des Basenfastens, da auch dies Nährstoffe
verbraucht. Um die Leber zu schonen grundsätzlich während einer
Entgiftungskur auch Alkohol vermeiden, ebenso Kaffee stark reduzieren
bis absetzen.
Nicht so sehr bei Eiweißen, aber bei anderen Stoffen, wie zB bestimmte Stoffe der Bierhefe, kann es nötig sein, anfangs durchaus grössere Mengen einzunehmen (5 Esslöffel über den Tag verteilt), da auch Teil dieser Stoffe in die Speicher gebracht wird, um bei Bedarf darauf zurückzugreifen. Der Körper hat gewöhnlich vor jeder Kur, die darauf zielt, den Körper wichtige Nährstoffe zuzuführen, von solchen Nährstoffen zu wenig gehabt und im Gegenteil verbraucht , so dass die Speicher leer sind. Unter Umständen kann das auch für Lecithin gelten, dass reichlich in Soja vorhanden ist. Überschüssiges "Allerwelts- Eiweiß" wird von einem intakten Stoffwechsel ausgeschieden. Aber jeder überflüssige Eiweißstoffwechsel verzögert die auf abgespeicherte Schlacken gerichtete Entgiftungsfunktionen des Organismus (gilt noch mehr für den Fettstoffwechsel).
Man
muss sich die Frage
selbst
beantworten, ob man täglich geringe Mengen Eiweiß zu sich nimmt
(innerhalb einer vollwertigen Kost ist dies ein guter Plan),
oder
einmal einen besonderen Eiweißtag einführt, und/oder auch mal einen Tag
einführt, an dem man bewusst auf Eiweiße verzichtet (der bietet sich an
nach dem Eiweißtag). So kann sich der
Körper von einem eventuellen Eiweißüberangebot befreien.
Eiweiße
bleiben im Medium des Körpers durchaus länger als einen Tag erhalten,
und es
besteht keine Gefahr für die Gesundheit, wenn er zeitweise auf Eiweiße
verzichtet. Nur sein Stoffwechsel kann natürlich auch eine Optimierung
erfahren, wenn man bewusst und gezielt Eiweiße zuführt. Die
Ernährungsempfehlung für Eiweiß beläuft sich auf etwa 40-60 gr und mehr
bei Leistungssportlern, während es einige Empfehlungen gibt, die die
Menge von etwa 1 gr nur für Sportler angeben und folglich für den
normalen Bedarf weniger Eiweiße empfehlen. Eine schwierige
Frage,
deren Beantwortung ich mir persönlich durch den gefühlten Bedarf
erschliesse - noch habe ich nicht genügende Zeit der
Beobachtung
widmen können um dahingehend meine Erfahrung mitzuteilen. Es tendiert
jedoch zu einer viel weniger grossen Menge an Eiweißen, die gebraucht
werden (Durchschnittswert unter Beachtung von Tagen, an denen ich - bei
gefühlten Bedarf - weniger Eiweiße esse).
Bei einer Entschlackungskur, in der man die Eiweiße nur zu sich nimmt, um den Stoffwechsel gezielt zu stärken, bleibt man jedenfalls weit unter 40 gr Eiweiß täglich. Für eine gewisse Zeit ist eine Unterversorgung mit Eiweiß noch unbedenklich.
Das Fasten vieler Menschen beweist, dass der Körper mehr als 20 Tage (bis zu 40 Tagen und länger; was jedoch nicht zu empfehlen ist herauszufinden) komplett auf von aussen zugeführte Eiweiße verzichten kann, ohne organischen Schaden zu nehmen. Bevor die Organe Schaden nehmen, würde der Mensch kollabieren und durch das Unwohlsein und die Leistungschwäche seines Körpers deutliche Hinweise erhalten, dass er vor einer Grenze steht und jetzt unbedingt das Fasten einstellen sollte.
Insgesamt sind Eiweiße wichtig. Man sollte dennoch mit Empfehlungen und Richtlinien vorsichtig umgehen, was nämlich solche Grammangaben suggerieren ist die Eignung für den persönlichen Bedarf. Es kann zum Beispiel auch so sein, dass eine bestimmte Konstitution Eiweiße schlechter oder besser verwerten kann, als ein anderer Mensch.
Übrigens: Damit Aminosäuren besser in der Verdauung zerlegt werden können, und damit vom Körper aufnehmbar werden, sollte man nicht auf kleine Mengen Essig verzichten (zB im typischerweise im Salat). Essig hilft bei der Zerlegung der Aminosäuren.
Daran
denken, auch Auszeiten bzw. Pausen von den besonders
leberwirksamen Nahrungsmitteln zu
nehmen, damit eventuelle Beistoffe (besonders bei der
Wacholderbeere in Bezug zur Nierenreizung) nicht übermässig belastend
wirken können.
Man nimmt nach zwei Wochen Anwendung der Wacholderbeeren
dann zwei bis fünf
Wochen keine Wacholderbeeren, um danach die Kur fortzusetzen.
Irgendwann sollte die Kur natürlich abgeschlossen sein (ich würde eine
solche Kur mit Wacholderbeeren nicht über zwei bis drei Monate hinaus
anwenden - inkl. Beachtung der Pausen. Und danach auf jeden
Fall
eine längere Pause einschalten bis zum nächsten Jahr; bislang habe ich
Wacholderbeeren noch nicht so lange angewendet und es fehlen mir daher
echte
Erfahrungswerte für die langfristige Wirkung auf den Körper oder die
Nieren).
Auf die bedenkliche Dauer der Wacholderbeeren-Kur kam ich durch Forschungen der Medizin und eigenem Instinkt bzw. Intuition, die sich auf die tägliche und wöchentliche Menge bezieht. Die von mir angegebene Empfehlung beinhaltet eine Vorsicht und grosse Toleranz. Ich denke, wirklich bedenklich ist ein Konsum von über 5 bis 10 Wacholderbeeren täglich; wenn man die geringe Menge von 4-5 maximal am Tag einhält, und die meiste Zeit bis zu 3 Wacholderbeeren täglich isst, kann man vermutlich über ein zwei Monate zu Wacholderbeeren greifen - denn zwischenzeitlich sind die Problemstoffe gelöst, abgebaut und ausgeschieden, und erreichen so nicht die toxische Schwelle. Dann würde ich zwei bis drei Wochen pausieren. Man kann zunehmend mit der Zeit der Einnahme die Anzahl an Wacholderbeeren verringern, bis man nur noch 1-2 nachmittags isst. Ich denke, die beste Einnahmezeit ist nachmittags, vormittags scheinen Wacholderbeeren eher belastend (auf die Niere).
Bei Curcuma gibt es offenbar keine Bedenklichkeit - von wissenschaftlicher Seite wurde allenfalls von einer leichten Darmreizung berichtet. Ansonsten wurden in vielen Studien keine Nebenwirkungen bekannt. Dennoch würde ich auch bei Curcuma irgendwann eine Auszeit (nach Monaten der Einnahme) nehmen, überhaupt von allen besonderen Nahrungsmitteln, die eine Zeit lang gehäuft zu sich genommen wurden. Doch mit Curcuma sollte einmal eine richtige Kur gemacht werden, mit täglicher Einnahme mehrmals am Tag, und bis zu zwei oder seltener drei gestr. Esslöffel. Nach zwei Wochen genügt es geringere Menge täglich zu nehmen (1 gestr. Essl.).
Zum Thema Leber und Entgiftung kannst Du auch die zahlreichen Artikel, die ich unten im Linkverzeichnis auf dieser Seite gelistet habe, lesen oder überfliegen.
Homöopathische Mittel und Schüßler Salze, ebenso wie Bachblüten sind natürliche Stoffe, insofern sie als Schwingungen einer bestimmten Art gelten, die das vegetative System oder den Energiekörper stimulieren, ergänzen oder "erinnern" (ihn an seine Funktionen erinnern). Diese Mittel können den Körper - richtig angewendet - in seinen Ordnungen bestärken.
Auch schon während der Vorbereitung auf die Fastenzeit kannst Du wunderbar auf die Schüßler Salze zurückgreifen. Sie führen zu einem grösserem Ausmaß der Toleranz gegenüber Belastungen einerseits, und verkürzen physiologische Erholung.
Folgende
Schüßler Salze sind während
des Fastens hilfreich oder können angebracht sein:
4, 5, 6, 8, 9, 10. Für die
Aufbauphase nach dem
Fasten emfpiehlt sich Nr. 2 und Nr. 11.
Als Schüßler Salz gibt es die Nr. 6, die den Eiweißstoffwechsel unterstützt. Aber auch den Zuckerstoffwechsel. Für den Kohlenhydrat-/Zuckerstoffwechsel auch Nr. 27 und Nr. 4.
Günstig für den Eiweißstoffwechsel: Nr. 2, Nr. 4, Nr. 6, Nr. 8, Nr. 17, Nr. 21, Nr. 23, Nr. 27.
Besonders geeignet für die Ausscheidung beim Eiweißstoffwechsel anfallender Abfallprodukte: Nr. 10 (Natrium Sulfuricum) und Nr. 16 (Lithium Chloratum). Nr. 6 (Kalium Sulfuricum) ist ein wichtiges Salz für die Entgiftungsarbeit der Leber. Kalium Sulfuricum hilft dabei, Ammoniak, welches beim Eiweißstoffwechsel entsteht, abzubauen und auszuscheiden .
Für den Fettstoffwechsel
besonders Nr. 9, aber auch Nr. 10 (wirkt vor allem über die Leber), Nr.
27 (reguliert auch Cholesterinspiegel), und allgemein auch
Nr. 5.
Nr. 9 kann erleichtern von der "Schwere" bei schweren Speisen.
Säure/Basen Haushalt: Nr. 8, aber auch Nr. 9 via Abbau von Säuren.
Für den Stoffwechsel insgesamt: Nr. 9 (Natrium Phosphoricum), anregend Nr. 4 (Kalium chloratum) und ebenso anregend via vegetative Steuerung Nr. 5 (Kalium phosphoricum). Regulierend Nr. 8 (Natrium Chloratum), anregend/aktivierend Nr. 22 (Calcium Carbonicum) und Stoffwechselprobleme regulierend und ebenso Stoffwechselschlacken ausscheidend Nr. 12 (Calcium Sulfuricum).
In
Bezug zur Lymphe stehen verschiedene Salze: vor allem Nr 4, Nr
8, stark auch Nr 12, Nr 8, auch Nr
15 und besonders Nr 22. Falls es ums Entschlacken und Entgiften der
Lymphe geht, auch Nr 10.
Mir
selbst in Bezug zu geschwollenen Lymphknoten geholfen hat Nr.15 ein
wenig, Nr. 8 grundsätzlich (aber nicht im Kern), aber mehr noch Nr. 24
Arsenum Jodatum (hilft sehr gut einem entgleisten Stoffwechsel auf die
Beine), und ganz besonders Barium Jodatum (das es allerdings nur als
homöopathisches Mittel gibt).
Bei
der Auswahl der Salze könnte man denken...: man bräuchte ja eigentlich
alle Schüßler Salze?
Tatsächlich ist dagegen meiner Erfahrung nach
nichts einzuwenden, da man nicht alle Salze an einem Tag verwenden
braucht, und sie verschieden kombinieren kann. Überhaupt verwendet man
nur D6 oder D12 Potenzen, was anders als wie D30 oder C-Potenzen den
Energiekörper nicht so leicht belasten kann bei evtl. Überdosierung. Es
ist kaum möglich, mit D12 Potenzen für eine Überdosierung zu sorgen,
mit C-Potenzen ist das allerdings im Vergleich sehr viel
leichter
möglich.
Die Salze, die am ehesten passen, und am stärksten wirken, decken meist auch ein grosses Spektrum an Übereinstimmung mit den bekannten Beschreibungen (Merkmale) ab. Man muss allerdings nicht alle Salze einsetzen, obwohl sie alle zu helfen scheinen. Tatsächlich ist es so, dass sie an verschiedenen Stellen ansetzen und die Lücken, die nicht mit Salzen abgedeckt werden, werden wie durch eine Sogwirkung aber ebenfalls günstig beeinflusst.
Meist ist es so,
dass man anfangs nicht genau weiss, welches Salz entscheidender ist als
ein anderes. Es muss sich herauskristallisieren und allein die Merkmale
zu vergleichen kann nicht immer richtig sein, die Beschwerdekataloge
geben meist entscheidenden Aufschluß und es zeigt sich in jedem Fall,
dass mit den entsprechenden Salzen in jedem Fall eine Stärkung einher
geht.
Manches Schüßler Salz setzt einfach nur unterschiedlich
an, und es gibt für ein und dasselbe Problem drei oder noch mehr
verschiedene Salze. Für die individuelle Situation wechseln sich
während der Selbstmedkation meist mehrere zeitliche Phasen ab, und es
trifft meist ein oder zwei Salze ganz präzise die eigene Situation und
den Bedarf.
Dann
gibt es eine Phase, wo eines der Salze eine andere Gewichtung
benötigt. Das kann auch innerhalb eines Tages geschehen, und man hat an
einem Nachmittag ein besonderes Bedürfnis nach einem Salz, das man
sonst nicht die ganze Zeit über einnimmt.
Die meisten anderen
Salze, die man noch braucht , braucht man nur 1-3 Mal täglich zu
nehmen. Je nach Bedarf jeweils 1-3 Pastillen. Bei einer Potenz von D12
wohlgemerkt.
Schwerwiegende Salze, die
das breiteste Spektrum der Entsprechungen deutlich machen können,
können durchgängig oder zeitweise einen höheren Bedarf bedeuten,
durchaus bis zu zehn und mehr täglich wenn es sich um D6 handelt. Zum
Beispiel benötigte ich an
einem Tag von Nummer 8 Natrium Chloratum sehr viele. Da
begriff
ich erst, wie wichtig es ist, mehrere zu nehmen, wenn es denn einen
Bedarf gibt. Schliesslich nahm ich eine höhere Potenz, D12, dann D30
und ich
benötigte immer noch einige Mittel für diese Zeit, aber sie wirkten
endlich vernehmlicher. Die Besserung (ein
Gleichgewicht wird geleistet) war beachtlich was sich auch am Maß der
Potenz vergleichen liess.
Die Schüßler Salze kosten nicht so
viel, dass man hier am
falschen Ende sparen bräuchte (Tip: bei einer online-Apotheke kaufen).
Sie halten sich auch länger, als wie auf
den Etiketten steht. Und es gibt Situationen, wo sie einen im
Gleichgewicht halten, oder bringen - wo man sonst ohne sie viel längere
Regenerationszeiten benötigen würde.
Man kann gewöhnlich 4 oder 5 Salze an einem Tag gemeinsam einnehmen, wenn man zu einer Tageszeit nicht mehr als drei in kürzester Zeit einnimmt. Man sollte es nur nicht zur Regel machen. Das heisst, spätestens nach einigen Wochen einmal erproben, wie alles ohne ein bestimmtes Salz(e) abläuft.
Es ist sinnvoll, wenigstens ein oder zwei Salze auch über längere Zeit (als Kur) nicht zu unterbrechen , zum Beispiel Nr. 6 und Nr. 10 - oder jene individuell erforderlichen Salze, die man bald entdeckt, wenn man sonstige aber dauerhafte Beschwerden mit ihnen lindern konnte, sie aber noch einen Bedarf bedeuten (evtl. die Potenzierung um ein oder zwei Schritte erhöhen). Oder falls man sein Konstitutionsmittel gefunden hat. Bis D12 kann man wie gesagt nicht viel verkehrt machen in der Menge, und man kann das Konstitutionsmittel als D6 oder D12 bis zu zwanzig Mal (wenn es sein muss) am Tag einnehmen, falls es gleichzeitig ein schwerwiegendes Problem (Beschwerdenbild) gibt mit diesem Salz. Wenn keine Beschwerde mit dem Konstitutionsalz einher geht, dann benötigt man meist nur 3-5 (je nach Situation und so weiter).
Nummer
10 ist während jeder Entschlackungskur sehr sinnvoll.
Nr. 6 während
gezielten Entgiftungen und/oder bei stärkerer Übersäuerung.
Nr.
6 arbeitet stark im Inneren der Zellen, bindet Sauerstoff und
verbessert die Sauerstoffverwertung der Zellen.
Nr. 6 wirkt auch in
der Leber.
Ausleiten (aus den Zellen mit Nr. 6) ist nicht ausscheiden (aus dem Körper mit 10). Das heisst, die ausgeleiteten, mit Nr. 6 aus der Zelle gelösten Stoffe müssen ausgeschieden werden können, sonst werden sie wiederum eingelagert oder machen sich als Fastenkrise bemerkbar. Ein gutes Mittel zur Entschlackung und Unterstützung der Leberfunktion ist ganz besonders Kalium Sulfuricum (Nr. 6), es bindet auch Sauerstoff an die Zellen und fördert die Entgiftung der einzelnen Zellen.
Um den Stoffwechsel in Ordnung zu
bringen, sollte man den Stoffwechsel in seinen Vorgängen mit Nr. 6 auch
von Problemstoffen auf Zellenebene
entgiften. Evtl. gibt es ein weiteres erforderliches Salz: das können
sehr viele sein:
Nr. 6 wirkt vor allem auf
zellulärer Ebene. Und es kann helfen, einzelnen Stoffwechselschritten
auf
zellulärer Ebene Sauerstoff bereit zu stellen und Abfallprodukte aus
den Zellen zum Abtransport bereit zu stellen. Der Nährstrom
(unterstützt durch Nr. 8) transportiert diese Abfälle weg, und Nr. 10
scheidet sie mit Hilfe der Entgiftungsorgane und Ausscheidungsorgane
aus.
So kann Nr. 6 gut in Kombination mit Nr. 10 benutzt werden.
Beide
wirken sich übrigens auch günstig auf die Leber aus und
können als
"Lebermittel" gelten.
Zum
Ausscheiden der Stoffe und zur Entwässerung
ist Natrium
Sulfuricum (Nr. 10) wichtig.
Der Flüssigkeitshaushalt und damit der
allgemeine Transport ist von Nummer 8 Natrium Chloratum
entsprochen. Alles, was gelöst werden soll, sollte Wasser zur Verfügung
haben: Als Lösungsmittel, Reinigungsmittel, und Transportmittel vor
allem.
Mit Nummer 8 Kalium Chloratum werden die Wasserverhältnisse
reguliert.
Ansonsten kann es individuelle Dispositionen oder Situationen geben, wo ein bestimmtes Salz während des Fastens besonders wichtig oder nützlich werden kann. Insofern kann man auch die verschiedenen Salze quasi als Set kaufen, und testet dann praktisch, auf welches man am besten anspricht und nimmt von diesen dann entsprechend mehr. Eine Dosierung von 1-2 pro Salz kann genügen, wenn man sehr ausgeglichen ist und die Tage ausgeglichen gestaltet. Ansonsten braucht man je nach Belastung mehr (die üblichen Empfehlungen bei entsprechenden Angaben in Büchern oder auf Webseiten).
Weitere Beschreibungen zu Nr. 4, 5, 6, 9 und 10 auch unter dem Absatz Fastenkrise.
Nr. 4 Kalium chloratum wird oft als Mittel
erwähnt, das chemische Gifte bindet. Es steht in enger
Beziehung zu den Drüsen und
Schleimhäuten. Nr. 4 wirkt stark auf Ebene der Lymphen.
Es steht in Verbindung mit der Bildung und dem Abbau
von Faserstoffen im Körper. Es unterstützt indirekt die Fliessfähigkeit
des Blutes, indem es den Faserstoffanteil im Blut reguliert. Es dient
weiterhin der Entgiftung und Absonderung
und regt die Nierentätigkeit an. Es fördert ebenso die Ausscheidung von
Stoffwechselrückständen aus dem Bindegewebe, und hat einen günstigen
Effekt
auf die Lymphgefäße und Lymphdrüsen. Ausserdem steht Kalium Chloratum
auch in Verbindung mit dem Eiweiß- und
Kohlenhydrat-Stoffwechsel.
Nr. 5 wirkt auf das vegetative Nervensystem
(auch autonomes Nervensystem genannt), und kann so den Stress vermeiden
helfen und die Entspannungsfähigkeit fördern. Es ist auch sozusagen ein
Stoffwechsel-Aktivator, wenn man sich müde fühlt. Abends eingenommen
kann es deshalb leicht den Schlaf kosten.
Darüberhinaus steuert
das vegetative Nervensystem auch die Organleistungen während des
Stoffwechsels
und folglich während der angestrebten Entgiftung. Nr. 5 dient auch der
Energieversorgung der Zellen.
Nr. 5 Kalium phoshoricum wird zur Begleitung des Fastens
genannt, welches Blut und Bindegewebe von Stoffwechselendprodukten
befreien kann.
Alles, was bei den
Schüßler Salzen mit Schwefel
(-Sulfuricum) zu tun hat, leitet
prinzipiell Giftstoffe oder unbrauchbare Endprodukte aus.
Um eine Entschlackungskur durchzuführen, kann es also auch
lohnen, einfach alle x-Sulfuricum Salze zu nehmen. Das wären: Nr.
6 Kalium sulfuricum.
Nr. 10 Natrium sulfuricum,
das auch hilfreich beim Abbau von Alkohol und auch Zucker ist.
Und
schliesslich gibt es unter den Hauptsalzen noch Nr. 12 Calcium
Sulfuricum.
Für
denselben grundsätzlichen ausleitenden Effekt kommen auch die
Ergänzungssalze in Frage die in irgendeiner Weise mit Schwefel gebunden
sind, zum Beispiel Kalzium Sulfuratum Nr. 18,
weiterhin Nr. 17 Manganum
sulfuricum und Nr. 20
Kalium aluminium sulfuricum. Wobei jedes dieser Betriebsmittel an
verschiedener Stelle wirkt oder ansetzt.
So regt Nr. 10 besonders die
Gallensaftproduktion an und unterstützt auch auf anderen Ebenen die
gesamte Ausleitungsarbeit des übrigen Organismus.
Auch
Sulfur als homöopathisches Mittel kommt in Frage, nur liegt es bei
Sulfur als ungebundender Stoff vor, und es wirkt auf ganzer
Ebene, kennt
keine Grenzen. Daher ist es sehr effektiv. Und
es kann auch verdeckte Beschwerden, deren Keim aber überlagert wurde
oder nicht abgearbeitet wurden, wieder hervorholen. Weswegen ich bei
Sulfur eine D12 und C30 durchaus parallel zulegen würde, aber C30 nur
anwenden würde, sobald D12 keine Symptome der Verschlimmerung (mehr)
zeigt oder wie noch nicht alte Beschwerden vorüber gegangen sind. Bei
C30 ist die Entgiftung aber sehr stark und es ist nicht gesagt, ob
diese Stoffe auch alle ausgeschieden werden können, die dabei in den
Stoffwechsel gelangen (d.h. sie könnten wieder in die Zellen wandern).
Man mag vielleicht den Gedanken annehmen, Sulfur mit Chlorella und
Koriander zu kombinieren, dabei aber die Potenz und Dosierung von
Sulfur vorsichtig vorzunehmen (eine einmalige C30 Potenz wirkt schon
äusserst stark!).
Bei Übersäuerung
ist
allgemein Natrium Phosphoricum
(Nr. 9) angezeigt, das überschüssige Säuren bindet. Übersäuerung
verursacht meist Übermüdung, Reizbarkeit oder Mattigkeit. Man verliert
sich selbst. Besonders bei
der Fastenkrise werden Stoffe zum Transport bereit, die
während
des Fastens aus den
Zellen herausgelöst werden. Aber Natrium Phoshoricum Nr. 9 hält auch
die Harnsäure in Lösung. Mit der Nr. 9 kann sehr gut Nr. 10
kombiniert werden, denn Nr. 10 hilft die Harnsäure auszuscheiden.
Nr. 10 Natrium Sulfuricum hilft auch überschüssiges Wasser zu binden,
was eine Rolle beim Abtransport der Schlacken spielt.
Nr.
8 (Natrium Chloratum) stellt im
ausserzellulären Raum den
Zellen Wasser zur Verfügung, und macht so die Gifte abtransportierbar.
Nr. 8 reguliert den Flüssigkeitshaushalt (wichtig bei
Kaffeevieltrinkern), kann einen entgleisten Stoffwechsel regulieren
helfen und hilft beim Entwässern (entwässernde Tees).
Anders wirkt Natrium Sulfuricum (Nr. 10) direkt auf die Ausscheidung
von Schlackenstoffen, die sich im Körper befinden.
Auf
diese
Weise fördert Nr. 10 nachhaltig, dass die Schlackenstoffe sich nicht
wieder woanders ablagern, weil nur ein Teil ausgeschieden wird. So
können Nr. 9, sowie Nr. 10 zusammen mit Nummer
6 helfen, die evtl. Fastenkrise zu lindern oder
zu überwinden.
Die
Nr. 8 Natrium Chloratum ist ebenso ausleitend und entgiftend, dient vor
allem dem Wasserhaushalt
und sorgt für einen sogenannten Nährstrom,
mit dem auch Stoffwechselendprodukte abtransportiert
werden können. Ausserdem regt es die Enzymaktivität an, die beim Abbau
von Stoffen durchaus noch eine Rolle spielen kann.
Wenn
man während des Fastens zum Frösteln neigt, empfiehlt sich dieses Salz.
Es steht in enger Beziehung zu allen Schleimen und Schleimhäuten, und
wenn man einen trockenen Mund während des Fastens bekommt, ist Nr. 8
angezeigt. Auch die Schleimhäute haben ähnlich wie die Haut eine
Entgiftungsfunktion, und auch der Darm besteht aus
Schleimhäuten. In meinem eigenen Fall half mir Nummer 8 bei einem durch
extensiven Kaffeekonsum entgleisten Stoffwechsel hinweg. Ich
musste nur sehr viel
von den Pastillen nehmen. Später liess ich den Kaffee ganz weg und nahm
eine höhere Potenz. Und die Beschwerden verloren sich mit Hinzunahme
anderer Salze (die zB besonders auf das Lymphsystem wirkten).
Die Enzymaktivität wird übrigens durch Nummer 7 angeregt. Nr. 7 wird infolge des basenbildenen Mineralstoffs Magnesiums auch in Bezug zur Übersäuerung gelegentlich erwähnt.
Man kann am besten sich die verschiedenen Merkmale
und Wirkungen der Salze online auf verschiedenen Seiten im Internet
anschauen (siehe dazu mein Linkverzeichnis
unter der Rubrik
Gesundheit), und sich dann anhand der eigenen Disposition (auch
Antlitzanalyse) die stimmigen
Salze auswählen, und diese erproben. Dabei werden NIEMALS alle
Beschreibungen eines Salzes auf einen zutreffend sein. Es ist wie bei
der Auswahl von Bachblüten: Man suche sich die Mittel, die die meisten
Entsprechungen oder am Deutlichsten den Kern des momentanen Problems,
Habitus oder Antlitz usw. abdecken und kombiniere sie einfach. Man
sollte nicht das eine Salz (bzw. Bachblüte) suchen, sondern die, die am
meisten hergeben in Bezug zu eigenen Merkmalen. So genau kann man es da
nie nehmen - doch zeigt sich die Erfahrung, dass eine Wahl aufgrund der
Merkmale und natürlich in erster Linie aufgrund der Beschwerden zu
mehreren Salzen führt, die gleichermaßen wirken. Allein nach dieser Art
könnte man aber auch ein Salz ausser Acht lassen, das einem irgendwie
entgeht, und vielleicht das Wichtigste sogar ist. Bei Bbachblüten
sollte man sich auf unter 10 beschränken (und übrigens nicht mit
Kommunikationsblüten beginnen; nach D. Krämer); bei den Schüßler Salzen
gibt es nur 12 Mittel, und die Ergänzungssalze freilich noch. Aber die
Blüten wirken ungleich kräftiger als eine D6 oder D12 Potenz bei den
Schüßler Salzen.
Zwar
kam ich durch das Vergleichen der Merkmale und Antlitzanalyse gleich
beim ersten
"Einkauf" von Schüßler Salzen auf die
wichtigsten für mich - ich musste allerdings einige Salze nachkaufen,
da ich zunächst
dachte, ein bestimmtes Salz sei nicht so wichtig (es handelt sich um
Nr. 4 und 6). Nummer 8 war zunächst nicht eingeplant, aber ich besorgte
von Nr. 1-11 alle Salze. So entdeckte ich dann Nr. 8 und bestellte
nach, später auch in höherer Potenz (D30, nachdem D12 nicht viel
wirkungsvoller als D6 war).
Dabei ist es ein Unterschied, ob man die schwerwiegenden Symptome in den Fokus fasst, oder aber die Konstitution, was so etwas wie eine unveränderliche Größe darstellt (analog eines Radix). Die Konstitution spricht das Wesensbild eines Menschen an, was er in seiner tiefsten Struktur wesensmässig darstellt und verkörpert. So ist mein eigenes Konstitutionsmittel Nr. 9, momentan hilfreich gewesen sind bei meiner Übersäuerung vor allem Nr. 4 und 6, sowie Nr. 15 und 21. Später wurde Nr. 8 wichtig als primäres Salz.
Nr. 3 Ferrum Phosphoricum wird empfohlen zur Unterstützung des Sauerstofftransportes im Blut, es dient so auch der Leberfunktion. Ausserdem dient es als Phosphat allen Um-, Ab- oder Aufbauprozessen im Stoffwechsel.
Nummer 3 wird genannt bei der "Auseinandersetzung des Körpers mit fremden Stoffen". Die Nr. 3. belebt auch ein wenig, was also auch aus diesem Grund während manchen Momenten des Fastens ein willkommenes "Erfrischungsmittel" sein kann.
Nummer 5 ist gut als ein Notfallmittel bei körperlicher Schwäche (stoffwechselbedingt), bei Schmerzen (zB Muskeln) gilt die Nummer 7 als Notfallmittel (die Nr. 7 als sogenannte "heisse sieben": 5 und mehr Pastillen in heissen Wasser auflösen und trinken).
Bei mir selbst half Nr. 6 gegen Muskelschwäche bzw. -steifheit oder es war eine Art Kater, als ich in meinem Zustand der enormen länger andauernden Übersäuerung einmal zuviel Zucker gegessen hatte.
Wegen dem Zucker griff ich zunächst nach Nr. 9, das laut der Fachlektüre dafür angezeigt gewesen, wegen dem Schlagwort "Zuckerabbau".Ich nahm dann auch Nr. 6 später. Bei mir wirkte Nr. 6 in dieser Zeit erst wirklich deutlich.
Nr. 6 hilft der Leber, und Nr. 6 unterstützt auch die
Produktion von
Insulin, und ermöglicht den Transport von verstoffwechselten Zucker
(Glykogen) in die Zellen und vermeidet so erhöhte Insulinwerte
im
Blut. Das Insulin spielt in dieser Hinsicht mit
den Muskeln und körperlicher Schwäche eine bedeutende Rolle: das
Insulin
wird ja ausgeschüttet, wenn Zucker im Blut ist. Das Insulin hat eine
Vermittlerrolle.
Es sorgt dafür, dass der Zucker (=die Glukose) an seinen
Zielort (=die Zelle) gelangt, wo aus dem Zucker Energie gewonnen wird
(für die Zelle und ihren Stoffwechsel).
Nr. 6 hilft dem Insulin, durch die von Eiweißschlacken verklebten Zell- und Gefäßwände zu gelangen um den Stoffwechsel der einzelnen Zellen zu ermöglichen, und so das Zucker aus dem Blut zu bekommen .
Bleibt der Zucker im Blut, wird der Körper (die Bauchspeicheldrüse) vermehrt Insulin ausschütten.
Zuviel Zucker im Blut hat schädliche Wirkungen.
Nr. 6 hält auch den Sauerstoff in der Zelle und es kann sein, dass auch dadurch eben die verkrampfte Muskulatur und Muskelschwäche verhindert wird. Es ist bekannt, dass die Muskulatur auch in Ruhezustand (Ent-Spannung) Energie und Sauerstoff benötigt.
Später wurde Nr. 8 wichtig. Es half dem Stoffwechsel auf die Beine und gegen die Müdigkeit besser gesagt: Schwäche durch Übersäuerung.
Jedenfalls: Es scheint, als hinge der funktionierende Stoffwechsel und die gesamten Körperfunktionen von einigen Bedingungen ab, mit denen dann letztlich in den Muskeln eine Reaktion oder Zustand eintreten kann wie bei mir (eine Art Muskelkater), wenn eine dieser Bedingungen nicht erfüllt ist.
Für einen anderen könnte aber auch zum Beispiel das Schüßler Salz 3 oder Nummer 7 das richtige Salz sein, um seine Muskelprobleme zu behandeln.Insgesamt würde ich bei bestimmten Beschwerden - die während des Fastens auftreten können - einfach verschiedene Salze ins Kalkül ziehen oder ausprobieren, um herauszufinden welches für den eigenen individuellen Fall am ehesten hilft.
Christina
Schäfer erwähnt in ihrem Buch "Die Schüßler Salze im Praxisalltag"
(Verlag: Monarda Publishing House) für die Entschlackung und
Entgiftung: Nr 4.
Es bindet wie Nr. 9 und 10 chemische Gifte und
besonders
Impfgifte.
Sie empfiehlt weiterhin Nr. 6 (vor allem Umweltgifte wie Schadstoffe
oder
Quecksilber) und Nr. 9 und 10 (beide für
Stoffwechselgifte).
Die Nr. 6, Nr. 9 und Nr. 10 sollte meines Empfindens nach besonderes Gewicht erhalten. Gerade Nr. 6 hilft der Leber ganz besonders und leitet Gifte und Umweltgifte aus den Zellen aus. Nummer 6 wird übrigens von Christina Schäfer als einziges Salz zur Fastenbegleitung erwähnt! Was sich mit meinen eigenen Erfahrungen deckt, da ich bei einem Fasten auf dieses ganz besonders zurückgreifen würde.
Nr. 6 stärkt die Leber und begünstigt die einzelnen
Entgiftungsprozesse und -schritte der Leber.
Die Nr. 10 begünstigt neben der Leber und Galle auch die
Ausscheidungsfunktion der Niere, sowie des Darms.
Je nach individueller Disposition kann entweder die Leber verstärkte Fürsorge benötigen, oder aber die Niere. Meist aber bedarf die Leber immer einer besonderen Fürsorge.
Man kann diese oder andere Salze kombinieren,
das heisst während des Fastens gleichzeitig einnehmen.
Meiner
Erfahrung nach dürften 3-4 Pastillen eines Salzes täglich genügen.
Während
man
jeweils drei Salze zu einer Zeit kombinieren kann.
Da man
während des Fastens dem Körper
keine zu verarbeitenden (bzw. störenden)
"Informationen" zumutet,
und er sich quasi ganz auf diese feinstofflichen Einflüsse
konzentrieren kann, werden die Schüßler Salze auch intensiver wirken
bzw. es reichen weniger Pastillen. Es kann aber Momente geben (auf den
Körper, Zustand achten), wo es angebracht ist in kürzerer Zeit mehrere
Pastillen zu nehmen. Die Schüßler Salze bewähren sich.
Entweder man
nimmt eine längere Zeit eine geringe Anzahl, oder bei Gegebenheit
mehrere. Es richtet sich nach dem Zustand.
Wichtig
ist: Schüßler Salze wirken nicht negativ, wenn es keine Beschwerden
gibt (in der Homöopathie: Da sollte ein Mittel gemommen werden und
abgewartet werden, und niemals in die Besserungszeit dasselbe Mittel
genommen werden). Deswegen kann man hier nicht überdosieren. Allenfalls
kann zB Nr. 5 abends das Einschlafen etwas erschweren (manchmal wirkt
so auch Nr. 7, obwohl teilweise angegeben wird, dass es
generell
das Einschlafen fördert - ich denke, es kommt auf die persönliche
Konstitution an, wie Nr. 7 in dieser Hinsicht wirkt).
Befindet man
sich in einem ausserordentlich übersäuerten Zustand kann man zB von
Nummer 9, 10 oder 6 usw. mehr
Pastillen am Tag nehmen. Eine Überdosierung kann nicht stattfinden.
Stellen sich stärkere Beschwerden aufgrund der Fastenkrise
ein, kann man die Menge der Salze entsprechend erhöhen, wenn sie
dadurch sich lindern lassen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei bestimmten Problemen ein richtiger Sog entstand, der ein bestimmtes Salz erforderlich machte und damit viele Pastillen (so wie manchmal angegeben in Dosierungsvorschriften). Später gab es dann ein anderes Salz, das weniger wichtig wurde.
Manchmal reicht D6 auch gar nicht aus. Sehr oft sogar ist das der Fall, dass D6 nicht viel ausrichtet, nur kurzfristig (es sei denn man hilft enorm mit , durch eine gesunde Lebensweise) . Ich denke, man kann viel bessere Chancen auf Heilung erhalten, wenn man generell D12 für alle Schüßler Salze wählt. Von D12 aber tendenziell die Menge der Pastillen etwas reduzieren im Vergleich mit D6.
Die geringe Menge an Milchzucker, die in den Pastillen enthalten ist, wird hier nicht viel ausmachen. Es heisst, dass Milchzucker eine positive Wirkung auf die Darmflora hat. Die wenigen Schüßler Pastillen wirken sich nicht darauf aus, dass der Verdauungstrakt wieder Nahrung erhält. Es bedarf dazu einer gewissen Schwelle an Nahrungsbrei.
Auch
die Ergänzungssalze 13-27 kommen in Frage zur Unterstützung der
Entgiftung. Vor allem Zinkum Chloratum Nr.21 ist zu nennen
(Schwermetalle), ebenso wie Calcium sulfuratum Nr. 18 und Kalium
aluminium sulfuricum Nr. 20.
Die Nr. 19, Cuprum Arsenicum, wird allgemein als Lebermittel bzw.
-heilmittel beschrieben.
Der Leber hilft auch Selenium Nr. 26 und damit hilft es bei der
allgemeinen Entgiftung.
Ein Artikel zum Fasten/Entschlacken mit den
Schüßler-Salzen:
http://www.naturheilpraxis-am-wald.de/schuessler-salze-heilfasten.html
Weiteres zur Unterstützung
des Entschlackens durch die Schüßler-Salze:
http://www.naturheilmagazin.de.../schuessler-salze.html
Mehr zu den Schüßler Salzen auf meiner zusätzlichen Link-Seite
zum Thema Gesundheit. Zum Beispiel auf http://schuessler-salze-liste.de/kuren/fruehjahrs-kur.htm
findet man einige Salze, die zu einer Frühjahrskur empfohlen werden.
Auch hier zur Entschlackung einige Salze: http://www.schuessler-salze-verzeichnis.de/../Entschlackungskur.htm.
Preisvergleich Onlineapotheken (keine Kaufempfehlung
meinerseits!):
http://www.medikamente-preiswert-bestellen.de/
http://www.medizinfuchs.de/
http://www.medipreis.de/preisvergleich/apotheke-preisvergleich
Entschlackung ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit
Fasten! Doch kann man die entschlackenden Mittel - zum Beispiel Tees -
auch während des
Fastens anwenden, sofern sie nicht mit Nahrungsmittelaufnahme verbunden
sind. Die Wirkung der entwässernden Tees besteht darin, dass die Niere
eine erhöhte Harnmenge produziert. Das führt dazu, dass zum
auszuscheiden bereit stehende Stoffe in grösserer Menge ausgeschieden
werden. Damit entsteht auch ein Wasserverlust, und das neu getrunkene
Wasser sorgt für die Möglichkeit, dass wiederum neue Schlacken gelöst
werden können, die dann über die Leber und Niere ausgeschieden werden.
Wenn
man entgiftende Präparate wie Kurkuma, Algen, Wacholderbeeren oder
Koriander während einer Entschlackungskur verwendet, sollte man auch
einen entwässernden Tee trinken, damit diese Stoffe ausgeschieden
werden. Entwässernd und entschlackend wirken auch: Birkenblätter,
Hauhechel, Orthosiphonblätter, Acker-Schachtelhalm, Goldrute (auch
Riesengoldrute).
Man kann - mit oder auch ohne zu fasten - für eine begrenzte Zeit 2-5 Mal am Tag Brennesseltee trinken für ein bis zwei Wochen bei abnehmenden Mond. Nach der ersten Woche sollte man jedoch die Menge der entwässernden Tees am Tag reduzieren (auf 1-2).
Dabei einerseits zwischendurch viel Wasser trinken und auf die Möglichkeit achten, an diesen Tagen ohne Probleme zur Toilette gehen zu können, da der Brennessel-Tee einigermaßen Harndrang mit sich bringt.
Der Brennesseltee durchspült, entwässert die Gewebe und entschlackt. Aufgrund der entwässernden Wirkung sollte man gleichwohl auch mehrere Gläser Wasser trinken (bzw. 2-3 Liter zusätzliches Wasser am Tag). Ansonsten ist die Wirkung des Tees durchaus problematisch, da man sonst leicht austtrocknen kann (Dehydration). Es macht sich dann in einem leichten kontraktiven Ziehen der Glieder und Muskeln bemerkbar.
Allerdings sollte man Brennesseltee nicht zur Daueranwendung machen, da die entwässernde Wirkung über mehr als 3 Wochen auch wieder bedenklich wird, wenn man jeden Tag mehrere Tassen Brennesseltee trinkt. Öfter eine Pause und auch Phasen einschalten, wo man keinen Brennesseltee trinkt. Man kann während der Phasen des abnehmenden Mond wunderbar Brennesseltee trinken und im zunehmenden Mond damit pausieren. Nach spätestens einem halben Jahr sollte man den Brennesseltee oder andere entwässernde Tees vorübergehend für ein paar Monate oder länger absetzen.
Man
sollte eigentlich keinen Tee einer Pflanze bzw. Krauts zur
Daueranwendung
machen, wenn man sich nicht im Klaren über die Wirkung ist. Generell
nach zwei bis sechs Monaten zu einem anderen
Kraut
überwechseln (mit anderen Inhaltstoffen), und die Einnahme
dieser Pflanze über einige Zeit des Jahres pausieren lassen.
Das
gilt auch
für den Kombucha Tee.
Und überhaupt sollte man prüfen, wie lange man
von einer Sache etwas nehmen will. Es kann natürlich wichtig sein,
nicht zu früh aufzuhören, was einen wichtigen Prozess unterbrechen
könnte.
Natürlich ist jeder Tee und Nahrungsmittel anders, und kommt es auch auf die individuelle Disposition an - und manche Tees könnte man länger trinken, und andere weniger lang.
Wer
über ein einigermaßen ausgeprägtes Körpergefühl oder Sensitivität
verfügt, dem sagt der Körper auch, ob und wann es Zeit ist, mit einem
Tee aufzuhören oder das Trinken eines Tees zu beginnen.
Dasselbe gilt
für Nahrungsmittel, die der Entschlackung oder Entgiftung dienen.
In Zweifelsfällen einfach Informationen
diesbezüglich suchen.
Wacholderbeeren
werden zum Beispiel in Bezug zur Niere auf lange Sicht als
bedenklich eingeschätzt. Ich denke, dass viele kräftige Pflanzen
einfach nur über eine bestimmte Zeit verwendet werden sollten. Eine
Faustregel: Bis zur Wiederholung einer zweiwöchigen Kur
sollten zwei Wochen Pause dazwischen liegen.
Wie oft man die Kur wiederholt, ist auch eine Frage des Wirkstoffs bzw.
der Pflanze.
Ich bin der Ansicht, dass es für den individuellen Konstitutionstypen jeweils einen ganz besonders geeigneten Tee gibt, den man wohl nur durch ein gutes Körpergespür und/oder genaue Beobachtung herausfinden kann. Eine einfache Lust auf einen bestimmten Tee kann diese besondere Eignung des Tees auf die individuelle Situation ebenso zuverlässig anzeigen.
Ausreichend und guter Schlaf ist wichtig, da die Schlacken besonders im Schlaf abgebaut werden, wenn das übrige Nervensystem, welches für die Bewältigung des Alltages gebraucht wird, abgeschaltet ist! Denn damit, dass Schlacken abgebaut werden, wird ein wichtiger Teil des Säureüberschusses weggenommen und der Organismus in seinem Basenverhältnis gestärkt.
Eventuell kann man gegen Schlafprobleme oder Einschlafschwierigkeiten abends Baldriantee trinken.
Das Schüßler Salz 7 wird oft empfohlen, ist aber nicht immer empfehlenswert und kann auch wach machen, so dass man nicht einschlafen kann. Es fördert entweder die Schlafbereitschaft oder macht wach.
Nummer 5 sollte man generell nicht abends einnehmen wegen
einem ähnlichen Effekt.
Ansonsten
mag das eine oder andere Schüßler Salz gegen Schlafschwierigkeiten
helfen, was herauszufinden allerdings auch an der individuellen
Problematik liegt. So gesehen kann evtl. auch Nr. 7 helfen - wenn man
allerdings einen gegenteiligen Effekt bei Nr. 7 feststellt, weiss man
woran es liegt.
Gegen Frösteln unter der Bettdecke hilft Nr. 8.
Der Begriff Entschlacken
bezieht sich vor allem auf Stoffwechselprodukte, die im Körper
eingelagert werden und andererseits den Stoffwechsel verlangsamen. Der
Begriff Entgiften
bezieht sich eigentlich
auf Umweltgifte oder toxische Schadstoffe wie die Rückstände aus
Pestiziden, Dioxinen,
Schwermetallen (Cadmium, Quecksilber, Blei usw.), welche ebenso
eingelagert werden, im Fettgewebe aber auch in Zellen und Nervenzellen.
Nun kann es an der Zeit sein, zu versuchen, diese Umweltgifte auzuleiten. Dafür geeignet ist in erster Linie, dass man den Stoffwechsel beschleunigt und in optimale Funktion bringt, was durch die erste Welle der Entschlackung mit gesunder Ernährung und Kräutertees oder einem Fasten allgemein bereits geschieht. Auch körperlicher Bewegung ist hier sehr wichtig.
Bei aller Schwermetallausleitung sollte gleichzeitig eine gute Nährstoffversorung vorliegen, inklusive Vitamin C und Zink.
Gerade bei Schwermetalausleitung mittels homoöpathischen Mitteln, die zum Einsatz kommen (Arsenicum Album, Sulfur), muss parallel die Leber gestärkt werden, die diese Gifte auszuscheiden hat. Man sollte bereits vorher eine leberstärkende Kur unter der Basis einer gesunden nicht belastenden Ernährung hinter sich haben. Andere zu diesem Sachverhalt: dass homöopathische Mittel wie Sulfur die Gifte nicht unbedingt ausleiten, und sie nur in die Zellen verschoben werden. Empfehlenswert wäre wohl deshalb eine Kombination von Sulfur mit Chlorella Algen und evtl. Koriander. Ob dann aber Sulfur eine zu starke Entgiftung anregt ist anzunehmen. Auf jeden Fall muss beim Einsatz von Sulfur auf eine gute Stoffwechselfunktion geachtet werden und man sollte evtl. lieber niedrige D-Potenzen längere Zeit verwenden, als eine zu hohe C Potenz.
Bei der Ausleitung mittels der Triade Chlorella, Bärlauch und Koriander ist es wichtig, zuerst immer mit Chlorella und Bärlauch anzufangen, und frühestens nach 2 oder 3 Monaten Koriander hinzuzunehmen. Chlorella befreit die Bindegwebszellen und bindet die Schwermetalle. Aber Koriander allein, ohne dass die Zellen einen genügenden Freiraum erhalten haben, könnte erst recht die typischen Vergiftungssymptome mit sich bringen (Kopfschmerzen, Mattigkeit, Zittern, Kälteempfinden usw.). Koriander befreit vor allem die Nervenzellen des Gehirns.
Bei speziellen Amalgam Ausleitungen oder akuten Problemen mit Umweltgiften sollte man einem Fachmann, zB Heilpraktiker fragen!!!!
Nachdem, was ich so gelesen habe, kann man wohl auch sich von den Schwermetallen befreien, ohne die Amalgam Füllungen entfernen zu lassen. Allerdings gilt das nicht, wenn man bereits starke Vergiftungserscheinungen infolge der Amalgamfüllungen hat und diese Symptome mit dem Amalgam in Verbindung bringt. Die meisten Ärzte machen uns was vor, und bewerten eine klischeehafte Zahlenkolonne mit Laborbefunden, behaupten dann alles, woran wir leiden, das wäre psychischer Art. Das ist leider sehr unbefriedigend, genauso wie der Skandal, dass die Krankenkassen uns diesen Mist eingebrockt haben und nach wie vor nicht zu ihrer Verantwortung stehen (und Amalgam Entfernungen sowie Ersatz bezahlen!). "Wissenschaftlich nicht bewiesen", das ist allerdings eine Willensfrage: Man muss nur eine richtige Studie durchführen, bei der man die Quecksilberbelastung mit der Zahl der Amalgamfüllungen in einen Zusammenhang bringt UND berücksichtigen, dass nicht jeder Mensch gleich empfindlich auf Queckssilber ist und jeder Körper auch verschieden damit umgeht (jeder Mensch ist verschieden verschlackt und je nach Verschlackunggrad, kann auch mehr vom Quecksilber "unmessbar und unbeobachtbar" eingelagert werden).
D 6-D 12 Potenzen sollen ausreichen, für eine Entgiftungskur . Zu grosse Potenzen (höher als diese) birgen die Gefahr in sich, dass die Leber die immens gelösten (mobilisierten) Gifte nicht ausscheiden kann, und sie woanders im Körper wieder abgespeichert werden. Durch die immense Wucht der Gifte, die bei der Wahl hoher Potenzen gelöst werden und sich auf einmal im Stoffwechsel befinden, wird der Körper gezwungen, die Gifte auch in solche Organe und Gewebe zu speichern, wo die Gifte vorher sich nicht befanden. Der Körper kann nur eine begrenzte Menge Giftstoffe zu einer gegebenen Zeit ausscheiden. Es heisst, eine C30 Potenz könne einmal gegeben werden. Ich denke, man wird sich das genau überlegen müssen. Für eine risikolose und allgemeine Entgiftungsunterstützung tendiere ich stets zu D12, und eine D30 könnte vielleicht sporadisch eingenommen werden. Eine D6 habe ich oft als nicht tiefgreifend genug in Erinnerung (man muss ständig welche nehmen); doch können diese D6 vor allem als Schutzfunktion helfen bei aktuellen Belastungen.
Der gewöhnliche Entgiftungsweg zielt auf eine Art gesteigerte oder erweiterte Entschlackung.
Die Schlacken von Eiweissen
sind verhältnismässig leicht zu entsorgen. Ein Teil
der
Gifte wird durch die Entschlackung der Gewebe und Fettverbrennung aus
ihren Bindungen mit Eiweissen und Fetten gelöst.
Andere Gifte haben
sich festgesetzt und bedürfen bindungsstarker Stoffe, damit sie aus den
Geweben oder Fetten gelöst werden.
Unter bindungsfreudigen Stoffen sind neben körpereigenen Stoffen (zB Cystein, Methionin, Glutathion) Mineralien zu nennen. Kalium ganz besonders. Am besten werden Mineralstoffe vom Körper aufgenommen in Form natürlicher Quellen, also vorzugweise Gemüsen.
Aber auch andere Stoffe von Pflanzen besitzen diese
Eigenschaft, manche sogar viel stärker als bei Mineralien. So gehören
besonders Chlorella Algen dazu, die aber recht kostenintensiv
sind. Man könnte jedoch meinen, dass man statt eines guten Weines sich
einfach mal Chlorella Algen gönnt.
Weitere Möglichkeiten sind Curcuma.
Bärlauch, Koriander und
Wacholderbeeren wurden genannt speziell zur Entgiftung von Metallen.
Besonders die Kombination dieser Nahrungsmittel wirkt sich positiv auf
das erwünschte Ergebnis aus. Es wurde dazu jedoch angemerkt,
dass zunächst mit Chlorella eine Entgiftungskur gemacht werden sollte,
bevor man mit Koriander speziell die Gifte aus den Nervenzellen des
Gehirns holen möchte.
Nun
ist Chlorella nicht ganz billig, aber wenn man Online Apotheken nimmt
dürfte man mit dem Einsatz von 50 Euro schon eine gute Kur sich leisten
können (immer Preise vergleichen!).
Man kann versuchen eine Kur mittels
natürlicher Wirkstoffe zu versuchen, wobei man die Aminosäure Methionin
nicht zu lange einnehmen sollte (!), und besser auf die Aminosäure
Cystein setzt um sie sich als einzelne Aminosäure zuzuführen.
Glutaminsäure und Glycin sind neben Cystein die
Bestandteile des körpereigenen Glutathion, dem entgiftende Wirkung
nachgesagt werden. Siehe auch weiterführende Links ganz unten auf
dieser Seite. Koriander kann man wunderbar selbst anbauen. Bärlauch im
Garten oder Extrakte kaufen.
Zum Entgiften von Umweltgiften eignet sich auch Sesamöl. Aber wohl
in bescheidenerem Ausmaß.
Man
sollte
Öle nicht erhitzen, um sie danach innerlich einzunehmen. Sie werden
verändert und es entstehen gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren,
die gar nicht mehr als gesund gelten. Allerdings wird zum Ölziehen (das
Öl wird nicht geschluckt) zuvor erhitztes Sesamöl empfohlen.
Als
Einnahme muss man sich an die richtige Dosis herantesten. Meiner
Erfahrung nach evtl. 1-3 Esslöffel über den Tag verteilt.
Eine
Menge von täglich 100ml, wie ich im Netz als Empfehlung lesen konnte,
ist offensichtlich eher eine Belastung der Leber, die diese
Fette abbauen muss.
Sesampaste (als Tahini bekannt
und in türkischen Supermärkten erhältlich) ist auch gut für den Darm
bzw. die Verdauung. Ausserdem enthält Sesam sehr viel
Lecithin, das für die Gesundheit einen enormen Stellenwert hat.
Die
an Öl gehaltvolle Sesampaste besteht zu einem grossen Teil aus mehrfach
ungesättigten
Fettsäuren, die eine wichtige Rolle einnehmen für den Stoffwechsel der
Entgiftung. Ungesättigte Fettsäuren besitzen zudem eine starke Tendenz
der Bindung mit Schadstoffen und Schlacken.
Die Sesampaste besitzt einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren
als die Sesamsamen.
Sesam enthält zudem viel Zink, das ebenfalls bei der Entgiftung wichtig ist. Ausserdem besitzt Sesam schwefelhaftige Aminosäuren (zB Metheonin), die für die Leber einerseits und Entgiftung andererseits immer sehr förderlich sind.
Es heisst, die mehrfach ungesättigten Fettsäuren binden sich mit den Giftstoffen und würden sie aus dem Fettgewebe des Körpers lösen.
Damit sind auch alle Nahrungsmittel, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, wichtig bzw. nützlich für die Entgiftung. Dazu gehört auch das Leinöl, und gleichermaßen geschrotete Leinsamen (am besten immer frisch schroten kurz in einer Küchenmaschine, oder zur Not in einem Mörser). Leinsamen erfüllen auch eine nützliche Funktion im Darm und helfen der Verdauung. Man sollte mit Leinsamen immer auch auf genügend Wasserzufuhr achten (aufgrund dass Leinsaat im Darm aufquellt und dazu Wasser heranzieht). Die Menge des Leinsaamens sollte man intuitiv erspüren, als Faustregel zweimal täglich je nach Körpergrösse ein bis zwei Esslöffel. Auch Flohsamenschalen (nur die Schalen) erfüllen eine entschlackende und entgiftende Wirkung innerhalb des Darms.
Da auch über die Gallenflüssigkeit Gifte ausgeschieden werden, wurde auch Artischocke genannt, das nämlich die Gallentätigkeit anregt.
Der
Sinn von entwässernden Tees wie Brennesseltee liegt darin, dass die
Niere dazu angeregt wird, mehr Harn zu produzieren und damit einen Teil
der Schadstoffe, die vorher im Körper gebunden oder aus dem Fettgewebe
gelöst wurden, auzuscheiden. Leberstärkende Tees sind
jetzt besonders empfehlenswert.
Die Leber befreit sich von ihrem Depot an
Schadstoffen und kann nun Signale aussenden, damit weitere
Schadstoffe aus den Zellen gelöst werden können und zur Leber gebracht
werden.
Überhaupt
sollte man die Entgiftung mit mineralstoffreicher Ernährung verbinden
und auch an die wichtigen Spurenelemente wie Zink und Selen denken.
Denn Mineralien sind ein wichtiger Teil des ganzen Prozesses, und
binden an sich als basische Mineralien auch
direkt Schlacken aller Art.
Mineralstoffpräparate sind nicht dauerhaft zu empfehlen. Alle
isolierten Teile - zB
in Form von Brausetabletten - sind prinzipiell zu vernachlässigen, und
statt dessen die natürliche Form zu suchen. Ausserdem enthalten die
bekannten Brausetabletten reichlich Citronensäure, was eigentlich ein
belastender Stoff für den Organismus darstellt (wirkt auf das
Säure/Basenverhältnis sauer).
Man sollte in jedem Fall auch mal drei oder vier Tage hintereinanderschalten, in dem man keine starken Ausleitungswirkstoffe einnimmt (Chlorella, Curcuma, Koriander, Cystein etc.), evtl. auch wenig ißt (nur entschlackendes bzw. kaliumreiches Gemüse), um zu sehen, wie man sich dann fühlt und ob evtl. nun vermehrt einige Stauungen sich lösen und man sich schon freier fühlt. Es kann sein, dass durch die permanente Ausleitung der Gifte der Stoffwechsel mit Schlacken überflutet wird - was man als allgemeines Unwohlsein empfinden könnte, oder einfach ein laues Gefühl, das vorliegt. Man kann auch die Dosis für einige Tage kurzfristig erhöhen, ebenso die Mittel in der Kombination einnehmen. Am besten ist es immer, wenn man die Entgiftung nur schwach bemerkt.
Weitere Themen zum Entgiften: Nahrungsmittel
dort auch: Enzymtätigkeit
(darin auch über Algen), und ganz besonders: Leberstärkung.
Und die Links unten
über Entgiften.
Es gibt Studien, die immer wieder die positiven Eigenschaften von Koffein und Kaffee betonen, aber es handelt sich bei diesem Studien fast ausnahmslos um solche Studien, in denen die Beobachtungen nur über einen sehr geringen Zeitraum gemacht werden oder unter Vernachlässigung weiterer Aspekte.
Wichtig
ist vor allem, ob man das Kaffeetrinken über einen längeren
Zeitraum, ja Jahrzehnten als tägliche Gewohnheit beibehält - und ich
bin mir sicher, über einen längeren Zeitraum gemessen würden sich die
Studien darin überschlagen, dass Kaffee nicht mehr so gesund ist, wie
man es gelegentlich feststellen mag.
In einem langen
Zeitraum treten erst die negativen Folgen des regelmässigen
Kaffeekonsums auf! Und diese Nachteile überwiegen die positiven
Effekte. Zum einen erhöht Kaffeekonsum nach und nach den Säureanteil im
Organismus, besonders entsteht ein synergetischer Effekt durch weitere
Nahrung, die säurelastig wirkt.
Auch ein negativer Effekt auf den Kalziumhaushalt konnte
beobachtet werden (starker Eiweissanteil in der Nahrung in Kombination
mit Alkohol und
Kaffee entmineralisieren langfristig die Knochen).
Koffein ist im Grunde ein Nervengift. Zittern ist eine Folge von viel Kaffeetrinken, und mangelnde Konzentrationsfähigkeit eine andere Folge, da der Geist durch das Nervenbrennen nicht ruhen kann. Wenn man dagegen seltener Kaffee trinkt, mit Abstinenzzeiten, tritt dieses Nervenflimmern nicht so oft auf.
Zusammen mit einem erhöhten Konsum einfacher Zucker (Plätzchen, Süßes usw.) erlebt der Stoffwechsel - auf Ebene des Blutzuckerspiegels - eine wahre Achterbahnfahrt und kann auf lange Sicht nur aus seiner normalen Funktion gebracht werden. In jungen Jahren, bis etwa 30, befinden wir uns mit unserem Körper noch in einem hervorragenden "paradisischen Zustand", das heisst die Reserven sind gefüllt, der Stofwechsel befindet sich noch in einem stabilen Zustand. Deshalb merken wir auch so lange nichts von den möglichen Nebenwirkungen.
Kaffee und Zucker sind die Garantien für einen schlechten Stoffwechsel. Daneben raubt Zucker wichtige Nährstoffe, die selbst beim Blutzuckerstoffwechsel nötig sind. Die moderne Ernährungsweise mit Kaffe und Kuchen ist sicherlich das Ungesündeste, was man sich antun kann. Schliesslich wird die Übermenge an nicht abbaubaren Koffein in die Zellen eingelagert. Zusammen mit anderen Schlacken wird so wichtiger Speicherplatz für Nährstoffe von den eingelagerten Giftstoffen beschlagnahmt. Es spielt auch eine geringe Rolle, dass die meisten Kaffeplantagen ihren Kaffee auf offener Straße trocknen, während da die Dreckschleudern vorbeifahren (LKWs ohne Russfilter).
Ausserdem werden durch bestimmte Stoffe in besonderen Nahrungsmitteln auch stets andere Stoffe des Körpers gehemmt, das ist beim Kaffee zum Beispiel bei einigen Enzymen der Fall, die der Resorption von Nährstoffen (zB in der Darmwand) dienen.
Ich bin keineswegs einem gelegentlichen Kaffeekonsum abgeneigt. Doch meine Erfahrung eines langjährigen intensiven täglichen Kaffeekonsums hat mir vor Augen geführt, dass ein Dauerkonsum von Kaffee - auch bei ansonsten gesunder Lebensweise - eine enorme Belastung darstellen muss, und ab einem bestimmten Schwellenwert die Gesundheit und dabei vor allem den Stoffwechsel sehr tief hinab zieht. Und es dann Anstrengungen und einer bewussten Ernährung bedarf, mit viel Liebe zur Leber, zur Niere und den Verdauungsorganen, um diesen Zustand wieder zu verbessern.
Mir ist klar geworden, dass Koffein ein
Nervengift und eine Droge bedeutet, eine typisch pharmakologische
Substanz ist, die wie bestimmte Kräutertees (in denen
ebenfalls Alkaloide enthalten sind) langfristig eingenommen
sich
negativ auswirken können oder zwangsläfuig auswirken werden.
Andererseits können die bitteren Alkaloide
kurzfristig günstig auf die Leber einwirken. Bei höherer Dosis
schädigen sie diese jedoch meist. Die meisten Alkaloide in den Pflanzen
wirken übrigens giftig, und die meisten Giftpflanzen enthalten
Alkaloide und es ist eigentlich selten, wenn man ein Kraut mit
Alkaloiden findet, das für den Menschen vorübergehend geeignet ist.
Daher sollte Kaffee nur einen äusserst geringen Platz in der
Ernährung einnehmen, eben als Genussmittel, das man nur in Maßen
geniessen sollte.
Das bedeutet nach meinem Dafürhalten: weniger Mengen an Koffein an einem Tag, wobei nichts gegen öftere und kleinere Tassen einzuwenden ist (was sich auch als effektiver erweist, da die anregende Wirkung des Koffeins nicht durch höhere Dosen zu steigern ist; sondern nur wiederholte Einnahmen die anregende Wirkung erhalten). Und es bedeutet, zwischendurch eine totale und wochenlange Abstinenz von jeglichem Koffein. Mit in Gemüsen (als Rohkost verzehrt) enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien kann man die schädliche Wirkung des Koffeins und anderer Bestandteile auf den Stoffwechsel erheblich abfedern.
Grüner Tee und Mate Tee haben noch weitere Bestandteile ausser
Koffein,
die insgesamt die Wirkung des Koffeins abfedern und ihn langsamer
wirken lassen, anstatt schnell und schockartig wie beim Kaffee oder
Schwarztee. Der Koffein wird bei diesen Teesorten erst im Darm
resorbiert, während der Koffein beim Kaffe bereits mit der Magensäure
freigesetzt wird.
Dennoch kann es auch bei diesen Koffeinarten zu Problemen
kommen, besonders bei einem bereits belasteten (übersäuerten)
Organismus.
Meiner Meinung nach trinken und tranken wir Zeit unseres Lebens sowieso schon zu viel Koffein. Man sollte daher ebenso Mate und grünen Tee während des Fastens meiden. Die Empfehlung des Mate-Tees als Fastentee ergibt sich meiner Meinung nach nur dadurch, dass er das Hungergefühl lindert.
Gelegentlichen Hinweisen zu der "heilenden oder
entschlackenden
Wirkung" von Koffein bin ich eher skeptisch gegenüber - vielleicht
ergibt es einen Sinn, wenn man diesen Zweck eines Gebrauches von Kaffee
nicht zur Regel macht.
Man sollte
das Koffein nicht unterschätzen... - und lieber basische Kräutertees
trinken. Meine
Erfahrung mit Kaffee: Es hat mir zusammen mit einer einseitigen
Ernährung (zB fast jeden Tag Nudeln) erst die Schlacken und die
Übersäuerung
gebracht!
Mit den richtigen Informationen kann man sich seine persönliche Fastenart zusamenstellen. Man kann zum Beispiel an zwei Wochen Ernährung mit Rohkost eine Zeit anschliessen, wo man sich schliesslich auch von Trockenobst ernährt. Die während eines Basenfastens ja nicht so optimal sind. Aber wenn das Basenverhältnis gestärkt ist, kann Trockenobst ein wichtiger Lieferant für Traubenzucker sein, das immerhin von unserem Gehirn benötigt wird!
Dann, nach einer weiteren Woche, kann man wieder eine bestimmte Nahrungsmittelqualität hinzunehmen, etwa Getreide, ohne den eigentlichen Sinn der gesunden Ernährung zu vernachlässigen. Es gibt auch Fastenarten die sich sehr auf Getreidekost (zB Müsli) spezialisieren. Besonders im asiatischen Raum heisst es, dass man auch mit Getreiden entschlacken kann.
Umso mehr man weiss von den Vorgängen in unserem Körper und den damit verbundenen Zusammenhängen, desto mehr Klarheit gewinnen wir, wie wir in vernünftiger Weise leben können. Dazu habe ich auf meiner Linkseite (zum Thema Gesundheit) auch noch ein paar Informationen zusammengetragen. Zahlreiche Artikel sind darunter, die sehr lesenswert sind.
Ähnlich wie ich es tat und immer noch tue, kann man bei spontanen Fragen mit den richtigen Suchbegriffen bei google oft schnell die richtige Information erhalten. Wenn man hinsichtlich seiner Frage ungeeignete Suchbegriffe verwendet, bekommt man typischerweise eine Menge an Information auf den ersten Ergebnislisten, die aber immer nur etwas sehr allgemeines und beinahe Triviales berichten und sich dabei oft wiederholen.
Man
sollte freilich auch ein Unterscheidungsvermögen entwickeln, zwischen
guten und
weniger guten Informationsquellen urteilen lernen.
Nicht alles, was fachlich und wissenschaftlich
aussieht ist gut, wahrheitsgemäß und richtig - sondern es
kann sich dabei auch um spekulative Schlussfolgerungen,
hartnäckige Lehrmeinungen oder bloße Theorien handeln.
Gewisse
Bezeichnungen oder Anklänge in den Domain-Namen geben oft Aufschluß
über die Tendenz des Inhalts. Sportmedizin ist seriöser, als Seiten in
denen stets beschönigt wird, wie zB Fitnessseiten.
Und
nicht alles was kitschig und
"esoterisch aussieht" ist Illusion, Einbildung und falsch. Das
sogenannte
Esoterische kann durchaus eine überragende Qualität haben, wenn die
dargestellte Informationen nicht auf intellektuellen Assoziationen
beruhen, sondern auf wirklicher Schau der beobachtbaren und
stattfindenden Zusammenhänge (authentisches Wissen; zB durch ein hohes
Maß an Sensitivität und auch Medialität). Jemand, der über ein
verlässliches Gespür um verborgene Prozesse und deren Auswirkungen auf
den Organismus hat, kann dabei genauso weit oder sogar "weiter
blicken", als wie es die herkömmlichen Naturwissenschaft tun kann, die
die Folgen der stattfindenden Prozesse anhand der beobachtbaren
physischen Resultate beurteilt. Es geht also sowohl bei
naturwissenschaftlichen wie auch ganzheitlichen Beobachtungsweisen um
einem Bereich des grobstofflichen, der nur unterschiedlich beobachtet
wird.
Der
eine Ansatzpunkt gründet in der beobachtbaren Materie mit Kenntnis der
Eigenschaften dieser Materie. Der ganzheitliche Ansatzpunkt erweitert
diese Beobachtungen mit dem Einbezug der feinstofflichen Ebene.
Beispiele für Suchbegriffe:
"Brottunk Darmsanierung", "Darmsanierung vollwert", "majoran
heilpflanze darm" "vollwertkost
gesundheit zink naturheilkunde", "gesättigte fettsäuren funktion
stoffwechsel",
"Kokosnuss gesundheit"... - manche Suchbegriffe, nach denen man aber
nicht direkt sucht, helfen spezielle Seiten zu finden. Der
Trick
besteht darin, dass diese Suchbegriffe zB Zink oder Coenzym solche
Seiten kennzeichnen, die sich näher mit der Materie befassen.
Andere
Suchbegriffe engen die Auswahl entscheidend ein. Man könnte glauben,
man wüsste das längst, doch tatsächlich fallen uns geeignete
Suchbegriffe nicht immer auf Anhieb ein, wenn wir zum Beispiel nach
einer Erklärung suchen, was Fettsäuren in unserem Körper anstellen (in
diesem Fall hilft es zum Beispiel die Suchbegriffe auf "Funktion" oder
"Stoffwechsel" zu erweitern).