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Mir
selbst hat diese Fastenart sehr zugesagt, als ich meine extreme
Übersäuerung abbauen wollte.
Ich
aß nicht mehr Zucker, Käse und Nudeln, und trank keinen Kaffee und
machte
keine exzessiven Alkoholfeste zwischendurch.
In der Tat sind genau das die Stoffe, die bei beständig grosser Aufnahme durch die Nahrung den Stoffwechsel früher oder später entgleisen lassen. Wenn man den Körper nur lang genug damit konfrontiert, ist ein Erschöpfungssyndrom nur die zwangsläufige Folge. So war es auch bei mir.
Je nachdem, was sonst noch für Einflüsse hinzu kommen, zum Beispiel psychische oder traumatische, haut das den Stärksten letztendlich um, und man klettert auf der CFS-Skala eine Stufe hinab (zB von 100 auf 90 oder 80), bzw. eine Stufe hinauf in der Stärke der Beschwerden. Was meinen Fall anging, lag das Problem (entsprechend der Skala etwa bei 40) immer ganz konkret damit zusammen, dass Kaffeekonsum und Zucker am nächsten Tag die Beschwerden brachte. Es gab wiederholt Phasen , in denen ich auf Kaffee verzichten musste. Dann glaubte ich über den Berg zu sein und begann den Kaffeekonsum wieder. Je nachdem, wie sehr ich Kaffee trank, kamen auch stärkere Beschwerden.
Letztlich
konnte es so nicht mehr weiter gehen. Ich hatte bereits vor mehr als
zehn Jahren die gesunde Ernährung entdeckt. Aber mittlerweile offenbar
vollkommen vergessen, wie viel es ausmacht und dass eine gesunde
Ernährungsweise nicht darin besteht, Askese zu üben, sondern sich in
Form zu bringen! In diesen Monaten lernte ich noch vieles hinzu, was
mir neu war. Es schien, als bräuchte ich dieses Wissen, einerseits um
nicht mehr glauben zu müssen, aber vor allem um wirklich zu
verstehen, was ich bei einer gesunden Ernährung tat. Wie soll man sich
gesund ernähren? Was für Eckpunkte gibt es dabei? Ich würde sagen,
diese Eckpunkte können zum Beispiel aus dem Wissen um das Säure-Basen
Verhältnis bestehen, aus der elementaren Bedeutung der Verdauung, des
Stoffwechsels und aus der Wichtigkeit der Nährstoffzufuhr für den
Stoffwechsel. Mit letzteren entdeckte ich das so lang
vernachlässigte Feld der Eiweiße und Aminosäuren.
Ich
merkte bereits seit
mehreren Tagen der Vorbereitung auf ein striktes Fasten, dass mein
eigentliches
Problem nicht die Schlacken sind (die ich nach wie vor - mit
Fasten oder ohne - bestrebt bin hinaus zu bringen) , sondern dass der
Stoffwechsel wichtiger ist.
Später erkannte ich die Bedeutung des Blutzuckerspiegels (siehe auch Einfluss auf Gehirnleistung)
und wie man mit ihm umgehen sollte. Dennoch ist die Suche nach
Antworten mühselig. Oft wird einfach in anderen Worten wiederholt, was
woanders nur oberflächlich verstanden wurde, und was letzten Endes ein
Glaubenssatz bedeutet, ob zutreffend oder nicht.
Mein Problem
des entgleisten Stoffwechsel liess sich jedenfalls in seinen
Ursachen und Parallelitäten am Blutzuckerspiegel ablesen. Beinahe
dachte ich schon, ich würde auf dem Weg sein, Diabetes zu bekommen.
Aber ich merkte den engen Zusammenhang zwischen einer massiven
Blutzuckererhöhung und den darauf folgenden Beschwerden.
Während
einer langen exzessiven Zeit der einseitigen Ernährung und
eines täglichen enormen Kaffeetrinkens, machte sich schlussendlich
bemerkbar,
dass meine Belastungsfähigkeit (Kraft) immer mehr schwand, und zwar
dann , wenn ich nicht mit einer gesunden Ernähzrung gegensteuerte.
Bis dass
man
den Schalter umlegt und in die andere Richtung, die Richtung der
Gesundung geht. Was ist denn Gesundheit? Die Fähigkeit, optimal auf
seine Ressourcen und das Potential zurückzugreifen.
Diese
hohen Konzentrationen von Stoffen sind es, die bedenklich sind. Und wir nehmen sie auf in Form von
Limos, Weißbrot, Marmelade am Morgen, und am Mittag und abends; jede Menge
gesättigte Fettsäuren, einfachste Kohlenhydrate, tierisches Eiweiß, Fleisch oder gar noch ein Fertiggericht
mit künstlichen Nahrungsmittelzusätzen.
Und so weiter. Oder noch
schlimmer dicke
Schokoladencreme morgens, mittags, abends... - und das die ganze Woche. Ganz zu schweigen, wenn
wir uns dabei von
gesüßten Joghurts mit Fruchtzubereitung ernähren, die im eigentlichen Sinne flüssige
Kaffeeteilchen sind.
Was
wir durch das Blut allen Organen , Drüsen und
Funktionsteilen des Stoffwechsels übermitteln, das kann in der
Summe eine sehr starke
Einflussnahme bedeuten. Vor allem, wenn sich das im Grunde Tag für Tag
wiederholt und quasi potenziert wird. Es geht dabei um Übermengen in jeglicher Hinsicht:
Übermengen an Zucker, Eiweiß, Fett oder Genußmitteln wie dem Kaffee.
Das hat nicht nur auf den Blutzuckerspiegel Einfluß. Aber der
Blutzuckerspiegel zeigt dann später die direkten Folgen eines Ungleichgewichtes. Plötzlich
können wir nicht mehr so viele Mengen vertragen. Der Körper und
Stoffwechsel ist überlastet und kippt schnell um.
Letztlich wirkt der Blutzuckerspiegel indirekt
auf den Stoffwechsel ein. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man sich
durch eine entsprechende Tätigkeit oder Laune auf psychischer
Ebene in
eine Angetriebenheit bringt, was schliesslich auch den Blutzucker
ansteigen lässt oder dieses Ansteigen verstärkt. Damit wird in bestimmter Weise der ganze Stoffwechsel verändert.
Auch das mangelhafte Atem kann
dahingehend viel zum schlechten hin bewirken. Aber auch zum Guten, etwa wenn wir
lernen tiefer und voller zu atmen. Frische Luft lädt dazu immer besonders ein.
Als sei das Blut (in dem auf irgendeine Art und Weise
immer der Zucker ist aber auch andere Stoffe), als sei Blut also ein Symbol für unsere
lebenstragende und eigentliche Gesundheit.
Dort
müssen wir nicht
ansetzen - das müssen wir bei der Ernährung, das heisst den
Nährstoffen. Aber den Blutzuckerspiegel gilt es zu berücksichtigen.
Denn das ist das Fundament, auf dem letztlich alles steht. Es ist das
Feuer und die Flamme, die wir verfeuern, oder aber kontrolliert
abbrennen lassen. Wo viel Feuer entsteht, entsteht auch viel Russ und
Qualm. Auch diese Stoffwechselabfälle sind es, die nach dem
Zuckerkonsum den Stoffwechsel erst mal träge machen. Viele Vitamine und
Stoffe wurden verbraucht, und all das nur wegen der Energie, ohne das
diese aktuell aber gebraucht wurde!
Ich
hatte bislang keine Vorstellung
davon, habe es mir erst im Internet anschaulich machen müssen, dass
manche Stoffe direkt durch die Darmschleimhaut ins Blut gehen. Das muss
ein verhältnismässig durchlässiges Gewebe sein, hinsichtlich der
Stelle, an der Nährstoffe und kleinste Teilchen durch die
Darmschleimhaut ins Blut übergehen. Deshalb muss auch alles im Darm
durch Enzyme zerlegt werden, damit es durch diese Darmschleimhaut gehen
kann. Was da durch geht, sind Stoffe aller Art. Einfacher Zucker geht sofort durch diese Wand.
Jedenfalls
ernährte ich mich nun
ausgesprochen gesund, indem ich die Wirkstoffe entdeckte, die in
jedem zugeführtem Essen liegen (es sind entweder Wirkstoffe oder
Nährstoff; - zB Alkohol ist ein Wirkstoff und kein
Nährstoff).
Dann aber kamen mir natürlich wieder die Genüße auf. Von Zeit zu Zeit traten dann mit extensiveren und wieder längeren "Genuss-Phasen" die Probleme wieder auf (Genussgifte=Stoffe in hoher Dosierung).
Die Genüsse, auf die ich nicht verzichten wollte, waren zugleich nicht nur Verhängnis, sondern auch Prüfstein.
Wie
viel machte eine gesunde
Ernährung aus, hinsichtlich aller massgeblichen Einflüsse auf den
Stoffwechsel? Die Phasen der Genüße konnten länger dauern, je mehr ich
diese Genüße in ein Feld der gesunden Ernährung einbettete. Es zeigte
sich, dass Körper wirklich eine Menge Kraft aufbieten kann, er aber
genausogut sehr empfindlich ist auf eine bestimmte Art der zeitlich
andauernden Störung.
Ich
suchte
jetzt danach, vor allem meinen Stoffwechsel zur optimalen Form zu bringen. Denn
nun hatte ich einen Vergleich. Ich merkte, wie es mir mit sparsamen
Genuß von Joghurts erging, mit Müslis am Morgen und Fisch am
Nachmittag (aber nicht an jedem Tag), und der gezielten Beachtung
vieler Wirkstoffe , von denen ich glaubte, dass es mir an diesen
jeweils
mangelte... - ich suchte bessere Eiweißquellen und wurde in Bierhefe
und Soja fündig. Das ist kein Gerücht, dass Soja die sonstige Eiweißzufuhr
aufwertet. Es geht um die Aminosäuren darin. In Bierhefe sind zudem viele weitere Stoffe, die wichtig sind.
Wenn
der Stoffwechsel besser funktioniert, funktioniert auch die
Entschlackung besser. Mit dem Umstellen der Ernährung ergab sich mir,
dass auch auf einem vom strikten Fasten abgewandelten Weg die Gewebe
entschlackt werden.
Es
handelte sich wie bereits erwähnt bei meinen Problemen um eine Art der
Übersäuerung, welche Ähnlichkeit mit den unteren Stufen
des CFS-Syndrom
hatte; wobei ich mir sicher bin, dass das CFS-Syndrom und die
Übersäuerung dasselbe sind. Und dass bei vielen, die
übersäuert sind, nur ein geringer Schweregrad des CFS-Syndroms
vorliegt .
Ich musste nur eine Linie beibehalten - das war das Schwierigste. Aber es gelang schliesslich doch sehr leicht, da die grössten Schwierigkeiten durch die bessere Ernährung schon sehr verschwanden. Damit fand ich erneut Gefallen an der neuen Klarheit, die mit natürlichen Nahrungsmitteln verbunden war.
Die
Eiweiße sorgen für
den Pepp. Man kann es nicht besser beschreiben, als sei der
Stoffwechsel damit eben flüssiger. Es geht um die richtige
Menge von Eiweißen. Im Joghurt sind Eiweiße. In der
Milch. In Nüssen, Hülsenfrüchten, Sojaflocken
und Bierhefe befinden
sich bezogen auf 100 gr. mehr Eiweiße als in anderen Gemüsen. Nüsse
beinhalten wie Fisch: Eiweiße und Fett. Hülsenfrüchte enthalten
die Kombination Kohlenhydrate und Eiweiße. Das sind Dinge, die zu
beachten durchaus lohnenswert ist.
Sogar
im Getreide sind Eiweiße. In Bierhefe und den Sojaflocken sind die
für den Körper entscheidendsten. Man muss nur sehr vielseitige
Eiweißquellen zu Bierhefe und Sojaprodukten kombinieren, und hat
die wichtigsten Eiweißquellen im Grunde bereits zusammen.
Man
braucht gar kein Fleisch
essen. Fleisch ist auf Dauer ganz bestimmt nicht gesund! Es muss aber
nicht die Rede davon sein, dass man auf Fleisch verzichten muss. Im
Grunde geht es um die wichtige Unterscheidung zwischen tierischen
Produkten und Fleisch. Tierische Produkte sind auch Milch, Joghurt,
Eier. Auf diese Eiweißquellen zu verzichten, schränkt das Angebot
an Aminosäuren erheblich ein. Aber man muss oder sollte dabei auf die
Menge achten. Ab und zu einen Eiweißtag, ab und zu auch mal einen
beinahe eiweißlosen Tag. Ich glaube, dass es einem gesunden Organismus
nichts ausmacht, wenn er mal zu viel Eiweiß verdauen muss. Darauf ist
der Organismus eingestellt. Die entstehenden Ammoniak und Stickstoff
Abfälle werden normalerweise ohne Probleme ausgeschieden. Es sollte
wohl im Ganzen in eine gesunde Ernährungsweise eingebettet sein, und
jede Einseitigkeit erzeugt einen gewissen Druck. Und leichte bis
stärkere körperliche Bewegung gehören für mich auch zu den wichtigen
Faktoren einer gesunden Ernährungsweise, oder Lebensweise.
Das Problem ist nämlich oft, dass wir in manchen Dingen einen
bestimmten Nährstoff brauchen, den wir nur durch die Fülle eines
bestimmten Nahrungsmittels bekommen. Damit kriegen wir aber auch vieles
Überflüssige, das ausgeschieden werden muss. Man sollte jedenfalls ab
und zu die strenge Richtlinie eines zu vermeidenden Übermaßes lockern,
weil es auch mal um eine Menge eines ganz wichtigen Nährstoffes
gehen kann.
Ich habe allgemein für mich entdeckt, dass die
abwechslungsreiche Ernährung, wenn man seine Lebensmittelpalette
rotiert, die beste Möglichkeit ist, den Stoffwechsel optimal zu
versorgen und auch anzuregen.
Anscheinend
funktionierte es mit den Eiweißen nun. Ansonsten gab es da oft eine
starke schwächende Reaktion, wenn ich zuviele der tierischen
Produkte zu mir nahm (Joghurts, Quarkspeisen usw.) , vor
allem gekoppelt mit konzentrierten Zucker in Form von Plätzchen oder
Schokolade. Die Gemüse und das Obst scheinen einen mit ihren sekundären
Pflanzeninhaltsstoffen einen guten Puffer zu bedeuten. Ich setze den
Genuss von gemüse und Obst immer zwischendurch als kleinere Mahlzeiten.
Man
muss ja stets Nahrungsmittel kaufen. Jedes Mal kann man andere
wählen und rotiert somit sehr effizient die
Nahrungsmittelpalette. So kommt man auch
nicht in Versuchung sich in ein teures Nahrungsmittel zu verlieben.
Es
gibt keine
Grundnahrungsmittel (Kartoffeln in Deutschland, Reis in China und
Getreide sonstwo), sondern all das ist Grundnahrungsmittel:
Was die
benötigen Stoffe enthält und was genügend davon enthält...; man
muss eben nur ein bisschen was über Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette
wissen. Das sind die Grundnahrungsmittel! Ich verstehe das gar nicht,
wie man bestimmte Gemüse als Grundnahrungsmittel beschrieben hat. Darin
klingt an, dass diese Grundnahrungsmittel alles enthalten würden. In
Wahrheit ist es nur das verfügbare Nahrungsmittel. In vielen Ländern
steht eben mehr Reis als Kartoffeln zur Verfügung. Im Grunde ist es nur
eine Beliebigkeit und hat mit "dem Grund einer Ernährung " , die gesund
sein will, nicht vorrangig zu tun.
Ich erkannte endlich die
Bedeutung des Darms. Wie oft gehen wir daran vorbei, weil wir uns den
Vedauungsvorgängen schämen? Wir glauben, das sei etwas intimes, über
das man nicht reden sollte.
Der Darm sollte in seiner Darmflora behutsam behandelt werden, denn mit der Darmreinigung einer Fastenkur hatte man diese Flora in gewisser Weise geschockt. Das macht ihm in dieser Form noch nichts aus, solange nicht weitere, andere Schocks vor (allem auf Dauer) hinzukommen.
So
kam ich zu den Ballaststoffen. Diese pflegen die Darmflora. Sie machen
die Verdauung effektiver. Sie wirken zudem wie ein Puffer im
Säure/Basen Haushalt. Sie bewirken viel gutes.
Zudem
hatte ich reichlich von den Schüßler Salzen Gebrauch gemacht, schon vor
dem Fasten. Ich stellte eine erstaunlich direkte und stabilisierende,
heilsame Wirkung fest. Überhaupt scheinen mir zeitliche Prozesse mit
den Schüßler Salzen optimiert. Erholung , Regeneration oder
Eindämmen von Beschwerden gehen vergleichsweise schneller vonstatten.
Einige
Schüßler Salze die mir auffielen: vor allem Nr. 6, dann Nr 9 auch und
ganz besonders , wenn man etwas "saures" isst (Nr. 9 ist zugleich
Konstitutionsmittel), und 10
kam hinzu. Einige andere Salze auch aus der Ergänzungsreihe.
Indem
ich mich an den Gemüsen nährte, bestätigte sich eine positive Wirkung.
Ich beschloss nun, gezielt Mineralien, Spurenelemente und Eiweiße zu
ergänzen. Vor allem durch Algen. Dies brachte einen deutlich positiveren Effekt auch auf die
Grundlaune. Die Befindlichkeit, die Standfestigkeit gegenüber
Situationen und Einflüssen, die Klarheit der Gedanken, das Denken
selbst, das alles verlief nun viel reibungsloser.
Eigentlich
sollte man
beim Basenfasten keine Fette und Eiweisse zu sich nehmen. Aus der
zunehmenden Einsicht heraus, dass nicht das strikte Fasten, sondern
eine andere Art mich optimal
zu ernähren viel besser für mich geeignet sei, wandelte ich das
Vorhaben ab. Zuerst fastete ich drei Tage, dann kam ein Basenfasten und
schliesslich eine erneute Änderung, die Optimierung des Stoffwechsels.
Ich
habe schon mehrmals in verschiedener Weise gefastet. Aber diese
Fastenarten, die mit den Basen zu tun hatten, war mir gänzlich neu.
Eine Art Stoffwechselkur, das war mir auch neu (und man liest
darüber eigentlich selten; ich fand von selbst zu dieser Art, sich
etwas Gutes zu tun).
Ich
kam bislang nie zum Stoffwechsel an sich. Ich fastete, um Schlacken zu
entsorgen. Ich hinterfragte nicht, dass der Körper von alleine
sich eben nicht so gut heilen kann, wenn er dazu nicht genügend
Nährstoffe hat.
Weil ich darüber gelesen hatte: Ab und an beachte ich
die hemmenden Eigenschaften einiger Wirkstoffe in der Nahrung (zB
Phytinsäure, die einen Teil der Mineralstoffaufnahme hemmt, oder
die Typsinhemmer, die einen Teil von Verdauungsenzymen hemmen).
Ich denke mir, dass es auf die Menge der hemmenden Stoffe einerseits ankommt, und man nichts falsch macht, wenn man einfach jedes Nahrungsmittel variiert und keines zur Daueranwendung macht. Es erscheint mir als gesunder Rythmus und das Gefühl bestätigt es. Manchmal sagt mir meine Nase (und ein damit verbundenes Körpergefühl): diesmal keine Kleie, diesmal keine Leinsamen, diesmal keine Sojaflocken usw.. (es war wie ein Lustempfinden, das fehlte; festzumachen am intuitiven Geruchssinn).
Ich gönne mir ab und zu sogar Kuchen oder Schokolade. Nur weiss ich jetzt besser zu beachten, nämlich die Grenzen an das Übermaß vor allem bei diesen "Nahrungsmitteln" einzuhalten.
Nährstoffe stecken zum Beispiel in mit Zucker konzentrierten Lebensmittel so gut wie keine drin und im Zuckerguß überhaupt noch weniger.
In Kuchen und Schokolade steckt nur Energie drin: Nämlich Glukose. Zum
Abbau dieser Übermengen, die der Körper jetzt alle gar nicht gebrauchen
kann, wird allerdings von den Nährstoffen gebraucht, die sich im Körper
befinden. Auch deshalb ist eine optimale Zufuhr von Vitaminen, Eiweißen
und Aminosäuren wichtig, wenn man auch nur gelegentlich die Zuckerwaren
schlemmt.
In der Hinsicht, wie schnell Glukose freigesetzt wird, sind
Plätzchen trotz der gesättigten Fettsäuren gesünder als wie pure Riegel
an Vollmilchschokolade der gleichen Menge (gramm).
Der
Stoffwechsel, so mein Eindruck,
entschlackt viel besser, wenn man ihn gezielt stärkt und dabei stets
eher auch auf einmal eher wenig isst. Gerade so viel, wie nötig ist um
froher Laune zu sein. Es gibt natürlich gerade morgens und mittags
Zeiten, wo man etwas mehr essen muss, aber nie über das
Sättigungsgefühl hinaus - dann bleibt der Stoffwechsel optimiert.