"Universal Time"-Tabelle

Umrechnung der Dezimal-Zeit in 24 Stunden Uhrzeit

Stunden : Minuten : Sekunden

00000 01000 02000 05000 07500 10000 12500 15000 20000 30000
00:00:00 00:14:24 00:28:48 01:12:00 01:48:00 02:24:00 3:00:00 03:36:00 04:48:00 07:12:00
40000 50000 60000 70000 80000 90000 95000 97500 99000 99500
9:36:00 12:00:00 14:24:00 16:48:00 19:12:00 21:36:00 22:48:00 23:24:00 23:45:36 23:52:48

Kleinere Werte:

00070 00100 00500
0:00:01 00:01:26 00:07:12

Diese Tabellen sollen einen Überblick verschaffen bzw. eine Schätzung ermöglichen.

Mit der Formel aber lässt sich die Zeit genau ausrechnen.

Die Formel

Der volle Wert 1 einer dezimalen Angabe bezeichnet die vollen 24 Stunden. So ergibt sich die Dezimalangabe aus Werten kleiner als 1.

Die Uhr-Zeit errechnet sich wie folgt.

Dabei ist es wichtig, zu beachten, mit wieviel Kommastellen man rechnen will. Die Zahl (zB 10000), mit der 24 geteilt wird, muss genau eine Stelle mehr aufweisen, als wie zB die Zahl 0357, die umgerechnet werden soll. Oder umgekehrt ausgedrückt, die Zahl welche umgerechnet wird (0357), ist mit einer Stelle kleiner als die Zahl (10000), die für 24 Stunden steht.

Zu diesem Zweck gebe ich persönlich auch die eventuelle Null an der ersten Stelle des umzurechnenden Wertes ein, um einen Fehler auszuschliessen. Diese Null kann man natürlich auch weg lassen.

MERKEN:

Der gedankliche Schritt ist: man muss zB
bei 4 Stellen hinter dem Komma der Dezimalangabe (zB .0357),
die volle Zahl (10000), mit der die 24 Stunden geteilt werden, als das Ganze auffassen - und der Wert, mit dem man teilt, ist eine Stelle höher als die Dezimalangabe!

Hier habe ich den letzten Kommawert weg fallen lassen bzw. mit 4 Stellen (am Beispiel .0357) gearbeitet und nicht aufgerundet):

24/10000 * 0357 =
0, 86
(0 Uhr,86)
ist dasselbe wie:
0,0024 * 0357 =
0, 86
(0 Uhr,86)

Die 86 hinter dem Komma des errechneten Zahlenwertes, bezeichnen 86 von Hundert, wobei Hundert gleich eine volle Stunde sind (man kann auch 8,6 von 10 nehmen, oder zu 9 von 10 runden, oder sogar mit 860 von 1000 arbeiten).

,86 muss nun in 60 Minuten Form umgerechnet werden.
Bei zwei Stellen (86) hinter dem Komma sieht das wie folgt aus:

60 / 100 * 86
= 51,6 Minuten.

Gäbe es mehr Stellen nach dem Komma (zum Beispiel 0,867), muss man entweder runden (zu 0,87), oder den Wert, der für die volle Stunde steht, um eine Null erweitern, also statt durch 100 dann durch 1000 teilen. Das wäre dann die Formel: 60 geteilt durch 1000 * 867.

Anstatt diese Formel: 60 / 100 (was 0,6 ergibt) kann man natürlich auch sofort 0,6 benutzen: 0,6 *86.

Wenn man mit 9 von 10 rechnet, dann wäre die Formel wie folgt: 60 geteilt durch 10 mal 9. Oder 60 geteilt durch 10 ergibt 6. Und schliesslich: 6 * 9.

Dasselbe wie mit Minuten lässt sich falls gewünscht auch mit Sekunden anstellen (um die Sekunden herauszurechnen).

Man kann 51,6 auch optisch grob schätzen zu 51 Minuten, 30 Sekunden. Weil 0,5 die Hälfte des vollen Wertes ist. Und natürlich ein paar Sekunden aufschlagen (weil es faktisch ja 0,6 und nicht 0,5 ist). Diese Art von Schätzung würde ich aber nur bei Sekunden vornehmen, und nicht bei den Minuten.

Wenn man mit weniger Dezimal-Stellen rechnet, dann muss sich auch entsprechend die Zahl hinter dem Komma ändern, also statt 4 Dezimal-stellen (für die Stunden 0,0024) hinter dem Komma, nur 3 Dezimal-Stellen: 0,024.

Sobald man einige Umrechnungen ausgeführt hat, geht einem diese Prozedur in Fleisch und Blut über.
Und man kann auch die Kommastellen entsprechend verändern, je nach Anforderung.
Man muss nur verstehen, was wichtig ist zu beachten (obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht wirklich verstehe, warum sich manches so ergibt).

Anmerkungen zu der Tabelle

Berücksichtigt wurden fünf Stellen hinter dem Komma.
Zum Beispiel:

. 95221

Zum Ablesen in Bezug zu vier Stellen hinter dem Komma: in der Tabelle in der jeweils oberen Zeile die letzte Ziffer (die letzte Null) in Gedanken weg streichen. Aus 10000 wird 1000 - die Uhrzeit verändert sich nicht, es ist nur die Genauigkeit, wenn es mehrere Kommastellen (der Dezimalzeit) gibt.

März 2007
Stefan Arens