An dieser Stelle befand sich einst ein Artikel zur Astrologie und den Skeptikern. Ich habe den Artikel deshalb gelöscht, da ich das Thema nicht mehr als wichtig empfinde. Jeder wird denken, was er für richtig hält und nur so ist das Leben richtig. Wenn man eigene Entscheidungen trifft.

Es gibt genügend Möglichkeiten, sich mit der Astrologie unvoreingenommen zu befassen und den Wahrheitsgehalt dieser zu prüfen.
Mir ist aufgefallen, dass den Astrologen eine enorme Geringschätzung entgegen gebracht wird, weil angenommen wird, dass diese Astrologen ganz unmögliche Dinge täten.

Was mich - als Astrologe - angeht, habe ich für mich entdeckt, dass die Herausforderung für die Astrologen darin bestehen könnte, diese Erfahrung des Widerspruchs als wichtige Lektion zu integrieren, und die Gegenwart der Position von Skeptikern keineswegs zu verweigern. Aber es kann verschiedenes sein, was man aus der Begegnung für sich entnimmt. Und es ist nicht mehr so, dass ich weiterhin auf der Suche nach Begegnungen mit Skeptikern bin. Eine Zeit lang habe ich mich der Diskussion gestellt.

Um es den Skeptikern nach zu tun, und so die universale Empfindung der Liebe zuzulassen, empfiehlt sich nicht das Nebengleis der innerlichen Anregung, so dass man zu egal welchen Launen kommen mag, sondern die Position der Wissenschaft ist das Ziel, worauf sie verweisen und zwar, wie man sie selbst versteht. Man kann den Skeptikern zugute halten, dass sie den wissenschaftlichen Geist auf ihre Fahnen schreiben.
Nun haben wir die Freiheit und Verantwortung, zu verstehen, was Wissenschaft ist.

Es ist ganz zwecklos, um es kurz zu fassen, dass man Wissenschaft auf die Überprüfbarkeit von Begriffen und Aussagen anhand der physischen Realität definiert, und nicht darüber hinaus geht und eine Wissenschaft ALLER Dinge anstrebt, für die es mit der Zeit der Prüfung genügend Gründe gibt, sie für wahr zu halten. Denn die Zeit legt nahe, dass man diese Dinge jetzt neutraler untersuchen müsste.

Die Überprüfbarkeit der Astrologie kann allein mit dem exakten Versuch, Anspruch und Wirklichkeit überein zu bringen, nicht funktionieren.
Weil   wie soll man ein Symbol erklären?
Man muss dazu einen  ganzen Roman schreiben oder zumindest mehr als ein paar Andeutungen,  und wird feststellen, dass die, für die man das täte, einem nicht verstehen werden - vielleicht, weil ihnen die Kategorien für diese Sachverhalte fehlen.

Und nun kann man festhalten, was Wissenschaft denn eigentlich ist. Es ist nicht unbedingt  eine Fachsprache, aber es ist ein System, in dem Wahrheiten geprüft werden können.
Die Pseudowissenschaft ist immer dann gegeben, wenn der Wahrheitsgehalt herbeigezwungen wird, um zu belegen,dass eine Aussage oder Bericht richtig oder falsch ist.

Nun ist in der Geschichte der Menschheit aller Tage möglich gewesen, dass Wissenschaft mit der Ausübung von Autorität und keineswegs unbedingt mit Wahrheiten im Bunde war.

Was hat denn der Astrologe für eine Aufgabe, wenn er seine Tätigkeit als Wissenschaft darlegt?
Und was steht wirklich dahinter, wenn jemand es nicht tun will, die Astrologie als Wissenschaft zu deuten?
Vielleicht wird man finden, dass die Masse , der Strom, einfach zu dicht ist, der dagegen spricht und man es schwer hat, Argumente zu finden, weil man seine Wissenschaft mit der der Anderen misst.
Das verbürgt aber noch keine Wahrheit, was jemand behauptet. Oder eine Masse an Werkzeugen bereit stellt. Um zur Wissenschaft zurück zu kommen, kommt es darauf  an, objektivierbare Prüfmethoden zu finden, und nicht nur bestimmte, auserlesene  Prüfmethoden.
Objektivierbar heisst, dass man allgemein diese Ergebnisse prüfen und nachvollziehen kann. Aber nichts ist so objektiv, dass es gleich alle Menschen ohne Kenntnis von Grundlagen verstehen können.
Mathematik ist für den Nichtmathematiker  nur in Grundlagen nachvollziehbar. Ansonsten muss er den Schlüßen vertrauen.
Nun kommt es darauf an, Belege vorzubringen, die den Anfang bilden, um Astrologie zu verstehen.
Dies aber ist keineswegs einfach und mit einer Studie nur schwer einzuholen. Man muss einfach zum Symbol kommen, und da kommt es nicht auf die exakte Beschreibung an, sondern dass man das Bild versteht. Das Symbol wirkt und kommt rüber als Symbol, aber deutet als Symbol nicht nur auf ein Bild hin, sondern eine Wirklichkeit. Es ist als würde man einen Vorgang in der 17. Dimension in der 16. erklären wollen, es fehlt eine Kategorie dr Erfahrung der höheren Dimension.
Es wird für den Ungeübten dabei immer Lücken geben, Undeutlichkeiten und das macht es eben so schwer für Aussenstehende, weil ihnen nur die Logik der Sprache bleibt. Aber Symbolkunde geht über die Sprache hinaus, ohne dass sie dabei nicht eine eigene Grammatik hätte und das ist eben die Wahrheit, dass die Symbolkunde eine Grammatik kennt, die es auf dieser Ebene als wahr kenntlich macht.

Die Geschichte heutiger zureichend begründbarer Bereiche wie Akupunktur, Homöopathie oder selbst Kaffeesatzlesen, sofern die Ausführende wirklich Hellseherin oder gut ist, das  zeigt einfach, dass die Möglichkeiten und Methoden erweitert werden müssen und dass es plausible und kohärente Belege gibt, dass Homöopathie, Bachblüten, Schwingungen, Kartenlegen, aus dem Rauch lesen einen Wahrheitsgehalt haben (wobei der Rauch nicht in der Phantasie mit allem verbunden ist, sondern tatsächlich wie alle Materie und Energie mit einem übergeordneten Bereich verbunden ist und damit synchron ist mit anderen Vorgängen und deshalb in die Zukunft verweist) . Ob es um   Energie, Planeten, Magentfelder, Aura und Chakren geht, es sind doch Wahrheiten , wenn auch die konkreten Aussagen immer etwas undeutlich bleiben aufgrund der Sprache die man benutzt, um Symbole oder Bilder, die man sieht, zu beschreiben   (alles was mit einer feinstofflichen oder energetischen Ebene zu tun hat). Wenn man die richtigen Quellen findet, wird man die Vorgänge sehr exakt beschrieben bekommen (zB Ellen Grasse; Chakren- und Auradiagnose).

Ist diese Erklärung der Wirklichkeit aber die Aufgabe einzelner Gruppen , zu dieser oder anderer Erkenntnis vorzudringen und sie anderen mitteilbar zu machen? Wie dem auch sei, von den Praktikern (Esoterikern) wird man mehr aus der Praxis, so wie sie es erleben sehen, und nicht die Sprache vorfinden, die heutige Wissenschaft für sich beanspruchen will, die eben besonders rational ist und ein Zugeständnis an die Begrenztheit der Sprache ist.

Oder ist diese Erklärung der Umstände nicht dem Zeitprozess geschuldet?
So wie man Atomphysik hatte , dann Quantenphysik und dort ja auch nicht längst alles verstanden hat?  Dass also noch Wege offen sind, in die Wissenschaft der Zukunft? Dass der Fortschritt immer weiter geht und die alten Begrenzungen tatsächlich überschritten werden könnten?

Warten wir ab, welche Wahrheiten sich durchsetzen in den nächsten fünfzig oder  zweihundert Jahren - es ist jedenfalls absehbar, dass die Esoterik so schnell nicht verschwindet, sondern im Gegenteil zum Inbegriff des Gewöhnlichen wird. Damit wird es genügend Möglichkeiten geben, die Esoterik in einzelnen Disziplinen zu erforschen und zu belegen, weil es immer mehr Menschen gibt, die sich mit ihr befassen können und wollen.
Der Ruf der Esoterik, beliebig und auf Phantasie gegründet zu sein, wird schwinden, weil auch immer mehr Profis unter den Esoterikern sich befinden. Natürlich ist die Esoterik eine junge Disziplin , weil sie fast eigentlich erst seit 30 Jahren existiert, und man sollte es ihr nachsehen, in Teilbereichen noch im Sumpf der Einbildung oder Ungenauigkeit zu bestehen (was nicht dasselbe ist!).
Die Esoterik bringt uns einfach erst mal einen anderen Bereich des Wirklichen vor Augen, das Energetische.

PS
Dieser Zeilen an dieser Stelle dient der vagen Möglichkeit, dass irgendwelche Links auf diese Seiten führten... die Ankommenden wollte ich nicht vor eine leere Seite führen.

Februar 2010-Mai 2011
Stefan Arens
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