Ein Versuch die Astrologie zu erklären

Es kann uns viel helfen, wenn wir jene fragen, die jemals über das offen Sichtbare hinaus gehen konnten.

Der Hellseher Aron Abrahamsen verwies auf ein magnetisches Feld, das von den Planeten beeinflusst wird - vermutlich aufgrund ihrer Masse in Bezug zu allen anderen Massen. 
Er stellte das Sonnensystem als ein riesiges elektromagnetisches Feld dar, in dem sich in irgendeiner Weise magnetische Kraftlinien zwischen Sonne und den anderen Planeten erstreckten.
Er sagte, "daß das Planetensystem sich in einem ausgewogenen Gleichgewicht befände, daß jeder Planet sich wie ein magnetischer Kreiselkompaß verhalte und daß sich die plötzliche Abweichung eines Planeten fast augenblicklich und sehr direkt durch dieses magnetische Feld auf alle anderen Planeten auswirke." [1] Und damit auch auf das Feld des ganzen Sonnensystems.

Dieses Bild knüpft an den "Äther" der alten Griechen an. Ein Netzwerk von Energielinien, das in manchen Kultgegenständen (Weltenei) auch bei Mythen anderer Völker dargestellt wurde. Schamanen behaupten, dass jedes Lebewesen und jedes Ding durch Energielinien mit so etwas wie dem Äther verbunden ist.

Ob die moderne Ätherforschung der Physik (Higgs-Feld) dasselbe meint, ist ungewiss. 

Wir müssen jedenfalls anerkennen, dass nicht nur die Astrologie, sondern viele Mythen auf ursprüngliche Wahrheiten der Schöpfungsordnung zurückgehen. Das wird geschaut als Wahrheit, die in der Schöpfung liegt. Es wird nicht in der Wirklichkeit geschaut in Rückgriff auf bloß mental hevorgebrachte Abbilder. Sondern, der Rückgriff auf das Schauen ist einzig der Zugang zu dieser verborgenen Wirklichkeit, und wird dann noch in Worten ausgeformt. 

Das alles sind wichtige Besonderheiten, die in Unterschied stehen zu Worten allein in ihrer beschreibenden Begrifflichkeit, denn dazu brauchen wir die Akzeptanz von Vorstellungsinhalten - regelrecht überbetont in ihrer Relevanz zu allen Vorstellungsinhalten ist die sehr auf Äusserlichkeiten reduzierte ideelle Vorstellungswelt des modernen Menschen. Das äussert sich auch in der Verkehrung, dass eine vorhandene Idee andere Ideen (über die Wirklichkeit)  ausschliesst. Mit der Logik wird das ein einfaches Treiben, sofern man nur noch die gewollte Interpretation eines Sachverhaltes anpassen muss an die eigenen Ideen, die man über Vorgänge der Wirklichkeit hat. Man legt sich die Dinge zurecht.

Die Worte des Symbols passen sich nicht den geläufigen Vorstellungen an, sondern bilden ihrerseits einen reinen Wirklichkeitsgehalt, als Bild eben, als Symbol.
Es wird beim Symbol also gar nicht verwischt, dass die Aussage über die Schöpfungdordnung nur Abbild ist, also Symbol ist - beim den Sachverhalt beschreibenden Wort liegt der Fall nicht anders, nur bezieht sich das Wort auf vertraute Regelsätze, und damit auf einen engen Gesichtskreis des zuverlässig Erscheinenden, meist Dingen und fest geschriebenen Werten.

Wenn man sich etwa der physikalischen Wirklichkeit nähern um Rückschlüsse über all das zu gewinnen, was man von der Wirklichkeit wahrnimmt, ist natürlich der gewonnene Gehalt der Sache sehr eng gefasst als Beschreibung des Äusserlichen und vom Ganzen abgetrennten Bereich. Womöglich auf der einseitigen Schau der Selbstbehauptung der Materie bezogen. Da ist nämlich der Hund begraben. Die Gesellschaft und alles Zivilisatorische ist ja getragen von der Absicht dieser Konzentration auf den Raum, wie Döbereiner es als Griff in den Raum bezeichnet, um die Funktion der Wirklichkeit auf einer rein mechanischen Seite herauszufinden. Das heisst, die Anschauungen sind meist offensichtlich in einem nur marginalen Bezug zu der wichtigen Einsicht des Verstandes, in die Funktionsweise des Ganzen. Diese richtig zu erkennen, setzt voraus, dass sich die Ergebnisse des Handelns entsprechend zeigen, so dass man erkennt, wie die Gesetze des Lebens richtig verstanden wurden. Und diesem Gesichtspunkt dienen die Mythen.

Die Mythen -  hier die Astrologie mal aussen vor gelassen - bewahren und vermitteln Paradigmata - das sind die beispielhaften Vorbilder, die für das gesamte verantwortliche Leben des Menschen eine Orientierung aufbieten.
Handelnde Personen oder Kontexte sind austauschbar, aber der Kern des Mythos, die Struktur, seine Essenz, seine Bedeutung  bleibt unverändert. 

Unsere Zeitrechnung, Jahreseinteilung und Wocheneinteilung ist keine rationalistische Erfindung, sondern geht auf diese alten babylonisch-mesopotamischen und ursprünglichen Anschauungen des Himmels zurück. 

Die Mythen sind nicht gleichbedeutend mit, aber resultieren aus den Wahrheiten der Schöpfungsordnung, und so können wir  sagen, dass unsere Zeit- und Jahreseinteilung ein Abbild der Schöpfungsordnung ist. In einem weiteren Schritt, indem wir die Astrologie mit hinzu nehmen in die Betrachtung, ist es nun viel klarer, wie solche Mythen uns nicht einfach nur Sinn verleihen, was eine rationalistische Verniedlichung der Wahrheit darstellt - sondern wir erkennen in der Astrologie einen Rat zur Lebensführung. So wie auch die ursprünglichen Mythen einen solchen Rat aufzeigten. Und beides, Mythen  und Astrologie, fussen auf den Schöpfungsordungen. Natürlich ist die Astrologie nicht gleichzusetzen mit einem Mythos, dennoch gibt es eine deutliche Ähnlichkeit: 

Wir erkennen, dass wir mit einem bestimmten Einfluss eines Planeten, wie er durch das Geburtsradix symbolisiert wird oder durch ein Transit, haushalten lernen können.
Einen Umgang finden müssen. Genauso fungieren alle echten Mythen: Sie stellen uns angesichts diverser Erfahrungsräume (Handlungen und Situationen) durch die in Mythen gebildeten Muster eine Möglichkeit der Verarbeitung und Zielsetzung bereit.

Eine mythologische Betrachtung des Lebens ist mehr als nur eine vage Intellektualisierung unserer Wurzeln, die in der Antike liegen. So als wäre es ansonsten völlig belanglos, dass es Mythen gegeben hat, als wäre es belanglos warum es diese gab und heute nicht mehr.

Echte Mythen entstehen aus der Schöpfungsordnung, so ähnlich wie auch die ökologische Zusammenarbeit der Pflanzen- und Tierwelt eine harmonische und dem Ganzen dienende Ordnung geschaffen hat, nämlich allein aus sich selbst heraus. 

Die Physiker betrachten oben genannte Angelegenheiten (zB elektromagnetisches Feld) nur auf einer Ebene der bislang erforschten Wirklichkeit und ihrer Zusammenhänge. Sie können oder wollen nicht über den bisherigen Tellerand der Dingwelt hinaus blicken, um zum Beispiel nur als Hypo-These anzunehmen, dass alle Dinge miteinander verbunden sind und in Resonanz stehen. Das sind Dinge, die sich aber durch Erfahrung durchaus belegen lassen.

Trete ich jemanden gegenüber, erzeugt das ein psychisches Feld, eine Interaktion auf bewusster wie unbewusster Ebene wird entstehen. Das wird zwischen allen Menschen so sein. Das ist jedem Hellseher oder medial Begabtem einfach einsichtig. 

Makroskopischer Bereich


Für den Verstand klingt es gewöhnlich ziemlich spektakulär, wie über so grosse Entfernungen die Planeten in irgendeinem Zusammenhang mit dem Erdenleben stehen sollen. Um einen vergleichbaren Maßstab und Größenordnung anzugeben: Die Größe der Viren steht im selben Verhältnis zu der Größe des Menschen, so wie der Planet Erde eine ähnliche Größenordnung zum Menschen ausmacht. Die Atome stehen fast im selben Verhältnis zu ihren subatomaren Quarks, wie die Atome zu den einzelligen Lebenwesen stehen. Das heisst, Quarks verhalten sich in ihrer Größe zu Atomen ähnlich groß, wie der Mensch aus Sicht eines die Erde umkreisenden Satelitten irgendwo in einer Grossstadt erscheint (der Satellit, der weit über der Erde kreist, zeigt die Grossstadt, man sieht eine Fläche so gross wie San Francisco oder Hamburg jeweils mit Umland, und diese Fläche steht im Verhältnis zum Menschen ähnlich wie das Atom zu seinen inneren Bestandtteilen der Quarks).

Gasriesen wie Jupiter stehen im Verhältnis zum ganzen Sonnensystem (von der Sonne bis zum Kuiper Gürtel) ähnlich wie der Mensch zu den einzelligen Lebewesen. 

In diesen Verhältnissen erscheint es nicht mehr abwegig, dass auch in grösserem Maßstab solche Zusammenhänge existieren können, wie auf Quantenebene, deren Teilchen bekanntlich nur als Gewebe aufzufassen sind, und sich nicht wie die Atome isoliert betrachten lassen. Oder wie auf zellulärer Ebene, auf die der ganze Mensch aufgebaut ist, und womit sich auch eindrücklich zeigt, dass der Mensch zwar nicht willentlich aber kausal auf zellulärer Ebene einwirken kann oder zumindest eine tiefe Verbindung existiert.

  

Wichtige Fragestellungen

Ohne jemals hoffen zu dürfen, auf halbwegs rational zugängliche Weise die Astrologie so vollständig erklären zu können, dass auch Karma oder der karmische Gedanke behandelt wird, sollten wir diese Fragen aber nicht ausschliessen, um eine mögliche Theorie über die Ursachen der Astrologie zu bilden.

Ein wichtiger Punkt ist es nämlich, dass wir Erfahrungen anziehen, die durch die Planeten verkörpert (oder symbolisiert) werden. Es geht dabei vielleicht um energetische Äquivalente, das Gleiche zieht Gleiches an. Fehlendes muss integriert werden, Herausforderungen bestanden, Bewährungen geleistet werden. Es scheint einen unbekannten Druck der Schicksalsmächte zu geben, einen Druck, aufgrund dem wir ja gerade von einer Schicksalskraft sprechen können. Eine Schicksalsmacht, die uns esoterisch gesehen Erfahrungen zubereitet, und die uns nötigt, gewisse Erfahrungen machen zu müssen. Wir können das nicht verhindern, und wenn wir uns in einen Samadhi-Schrank von allen Reizen der Aussenwelt zurückziehen, werden wir erfahren, wie das so ist, dass wir nämlich dennoch zu Gehalten vordringen, die in der Wirklichkeit, die wir jederzeit erfahren, beinhaltet liegen.

Daraus ergibt sich in weiterer Instanz die Frage nach dem Karma. Es gibt Hinweise, dass dieser Erfahrungszwang nichts anderes als Karma bedeutet. Das heisst, dass die Rythmen des Ablaufs von Ereignissen in irgendeiner Weise auch durch weitere Vorgänge bedingt werden, die letztlich auch vergangenes Werden und Wiedergeburt auf Grundlage des Gewordenen und des Noch-Nicht-Gewordenen  betreffen (inklusive dem Entwicklungsauftrag, oder jene implizite Weisung, wie sie aufgrund der eigenen Entwicklungshöhe im seelischen Lebensbuch steht). Die Astrologie bestätigt die Plausibilität dieser Annahmen. Die Astrologie kann sie aber nicht aus sich selbst heraus folgern, jedoch zumindest Plausibilität beisteuern.

Diese Fragestellungen mögen schliesslich auch metaphysisch werden, hängen aber jedenfalls mit der grundsätzlichen Beschaffenheit des Kosmos zusammen, und wir sind ein Teil des Kosmos, sind nicht nur Produkt der Schöpfungsordnung, sondern verkörpern sie auch! 

Synchronizitäten

Gleiches zieht Gleiches an - auch in Form von Komplementarität.

Das heisst, die Welt der Ereignisse, Verläufe und Geschehnisse kann in Form von Schwingungen oder Schwingungsmustern betrachtet werden. Natürlich können diese Schwingungen nicht mit Radiowellen oder Lichtwellen gleichgesetzt werden, man sollte den Begriff auf einer Ebene betrachten, wo alles seine energetische Äquivalenz aufweist, oder anders gesagt eben als eine bestimmte Schwingung existiert, mit einem bestimmten Energiegehalt oder Klang (den man sich abstrakt denken muss). Die Quantenphysik könnte einen Weg aufzeigen, sich diese Dinge konkreter vorstellen zu können. Ich werde an dieser Stelle aber nicht daran vorbei kommen können, einige Prämissen aufzustellen: Die Welt aller lebendigen Geschöpfe besteht ebenso aus Energie, wie aus Materie - man kann sich die Energie als Lichtteilchen eines elektromagnetischen Feldes denken, das nur nicht für unsere Augen sichtbar ist. Warum es nicht möglich ist, mittels einer Apparatur dieses Licht oder Energie zu entdecken, kann ich mir nur so erklären, dass es hier um eine Dimension gehen könnte, die sich vielleicht ausserhalb des normalen alltäglichen Bereiches befindet und auch ausserhalb des von der Physik bezeichneten Wellenbereiches (nicht oben oder unten, sondern auf einer ganz anderen Skala befindlich). 

Wie dem auch sei, erklärt sich auch die Astrologie ausgehend von dem Einbezug der Sonne als gewaltiges Energiezentrum. Alle Planeten kreisen nicht nur einfach um die Sonne, sondern stehen in direktem Bezug zur Sonne, werden von ihrer Masse beeinflusst und in ihren Umlaufbahnen gehalten. 

Die astrologisch im Leben beobachtbare Wirkung führt, wie oben bereits geschildert, wahrscheinlich über ein energetisches Feld. Die Brücke oder der Mittler dieser Verbindung zwischen Leben und Planeten stellt die Sonne dar, die eine totale Energiequelle ist. Spricht man von energetischen Feldern, wird damit natürlich auch verständlich, weshalb eine so grosse Energiequelle alles verbinden kann.
Mit dem Einbezug der Photonen wird sogar die ferne Wirkung der Fixsterne verständlich - denn nur die recht sichtbaren Fixsterne werden in der Astrologie beachtet, und diese befinden sich üblicherweise in unserer Galaxis. Das heisst, unser Sonnensystem ist als Ganzes zwar abgegrenzt, aber an sich schon wieder Teil eines grösseren Zusammenhanges. Man kann annehmen, dass ein elektromagnetisches Feld überall dort ist, wo es Licht (Photonen) gibt. Vereinfacht ausgedrückt. Masse ist darüberhinaus auch Energie, wie die Atomphysik belegt. Daher könnte der übliche Spruch der Astronomen, dass die Schwerkraft eines so fernen Planeten wie Pluto keine Rolle für die Erde spielt, zu überdenken sein. In einem annähernd masselosen Raum muss jeder Himmelskörper eine enorme Bedeutung aufweisen, und wir merken in der deutenden Astrologie, dass es um geringste Änderungen der Verhältnisse geht, die grosse Wirkungen im Leben zeigen.

Auf der Ebene unseres normalen Lebens können wir alle Formen, Ereignisse und so weiter als zu Energien äquivalente Felder bezeichnen, oder als Archetypen betrachten. Die alten Griechen haben mit ihren Göttern nichts anderes getan, und alles beobachtbare Wirken war ähnlich einem Energiegehalt, eines Archetyps. 

Bedingt durch die übrige Schöpfungsordnung ergibt sich eine gewisse Dynamik. So dass wir zum Beispiel als Mensch zur Wahrmehmung und im Unterschied zum Tier oder zur Pflanze zu andauernden und differenzierten Reflektion fähig sind, dass wir Erfahrungen ausgesetzt sind und diesen Bedeutungen verleihen - und nun entscheidet sich aus unbekannter Ursache, dass wir innerlich ein bestimmtes Muster vorweisen, wie wir Erfahrungen verdauen und bewerten, und andererseits zu Erfahrungen kommen, was anders ausgedrückt durch unser Radix bestimmt wird. Die Gleichung "Gleiches zieht Gleiches an" - auch in Form von Komplementarität  - erklärt diese Ursache von gemachten Erfahrungen ziemlich gut. Die Dinge fügen sich in Abhängigkeit oder Wechselwirkung zueinander, damit ergibt sich auch die Synchronizität.

Ein weiterer Beleg zumindest für eine Synchronizität, stellt die Tatsache dar, dass stattfindende historische und kollektive Ereignisse mit der symbolischen Bedeutung der Planeten korrespondieren, als diese Planeten entdeckt wurden. Hier anzuführen wäre die Entdeckung der Planeten Uranus (Freiheit und Revolution), Neptun (Romantik, Bildungsideal, Kunst, Staatenauflösung und Staatenbildung aus Idealismus) und Pluto (Manipulation der Massen, Tod in den Weltkriegen,Tyrannenherrschaft, tiefgreifender Eingriff in das kollektive Geschehen, Einsicht in die Notwendigkeit der Veränderung von kollektiven Leitideen, die einen automatisierten Programmablauf des Geschehens bedingen). Die symbolische Bedeutung dieser Planeten wurde mit der Zeit von der Astrologie erkannt und vertieft, und der Zusammenhang mit den geschichtlichen Ereignissen und dem Zeitpunkt der Entdeckung dieser Planeten ist offensichtlich.

Die Gleichung "gleiches zieht gleiches an", gilt auch für die Asteroiden, deren Namensgebung sich in beinahe mysteriös zu nennender Weise so fügt, dass der gegebene Name mit der astrologischen Bedeutung des Himmelskörpers korrespondiert. Für die Skeptiker ein Beweis für die Beliebigkeit der Astrologie (Namensfetischismus), für Astrologen ein Beleg, dass die Gleichung "gleiches zieht gleiches an" auch im so banalen Alltag der Astronomen Eingang findet, ohne dass sie sich darüber vermutlich bewusst wären.

Haupsätze der Thermodynamik

Interessante Ansätze könnten die folgenden beiden Grundregeln des physikalischen Universums bedeuten, wonach alles im Leben und Kosmos in zwei Richtungen verläuft.

1. Energie geht nicht verloren, ein System verteilt nur Energie. Die Wärme einer Kaffeetasse wird an die Umgebung abgegeben, oder Bewegung (Dampf) entsteht. Irgendwo geht eine Energiemenge also hin.

2. Von der Ordnung zur Unordnung. Ein geordnetes System verlässt seinen Ordnungszustand umso mehr, desto weiter die Zeit fortschreitet. Die Energie verstreut sich und wird zunehmend weniger nutzbar. Der Dampf kann der Kaffeetasse nur entweichen, aber nicht wieder zurück in den ursprünglichen Zustand gelangen. Sand aus weissen und schwarzen Körnern vermischt ergibt Grau, aber wird sich nicht mehr spontan aufteilen in die ursprüngliche Getrenntheit. Man nennt dies auch Entropie, gebildet aus dem Wort Energie und tropos (griech. Umwandlung, Evolution).

Was bedeutet das für die Astrologie? Die Astrologie geht von Erfahrungen aus, die wir machen müssen. Es gibt keine Möglichkeit, einen Saturnn Transit oder Pluto Transit usw. auszuweichen, aber es gibt die Wahl, wie wir uns verhalten oder den Transit erleben. Dies steht in Übereinstimmung mit dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik. Die Energie der Planeten wird an uns weitergegeben. Und wir geben die Energie wiederum weiter - ob an uns selbst, zB unser eigenes Erleben, oder an andere. In dieser Betrachtung sehen wir den kosmischen Erlebensraum als Ganzes, das heisst wir betrachten nicht den Menschen, sondern den Kosmos und den Menschen als Teil des Kosmos. Innerhalb dieses Raums geht die Energie nicht verloren.

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik kennt eine lange wissenschaftliche Auseinandersetzung, und beruht letzten Endes in der Erkenntnis, dass es um statistische Wahrscheinlichkeiten und nicht Unmöglichkeiten geht. Ist aber die Entropie weit genug fortgeschritten, wird die Wahrscheinlichkeit, dass die beiden gemischten Sandfarben sich vollständig wieder in ihre Farben aufteilen immer geringer. Es soll dies nur ein Bild sein, es gibt in der Natur weitaus mehr Vorgänge, die bis zu einer solchen Schwelle so eine Umkehrung in den ursprünglichen Zustand von Ordnung durchaus aber nicht regelmässig ermöglichen.

Wie sich dieser zweite Hauptsatz aber auf astrologische Sachverhalte beziehen liesse? Jedenfalls stimmt es mit unserer Alltagserfahrung überein, dass Wille, Kreativität und Anstrengung nötig ist, um Ordnung zu schaffen und vor allem zu erhalten.
Wenn aber Unordnung entsteht, wird auch - siehe die Sandkörner - neue Ordnung geschaffen. Die Evolution zeigt, dass es auch eine andere Richtung gibt, eine des Aufbaus von Ordnung. Ich denke, diese beiden Regelsätze können inspirieren, aber auch in die Enge führen, wenn man sie zu isoliert betrachtet.

Es ergibt sich vielleicht noch weiteres zum 2. Hauptsatz, was sich astrologisch damit in Verbindung bringen liesse - aber es könnte bald auch zu spekulativ werden.

Symmetriebruch

Der Symmetriebruch, von dem in der Physik oft die Rede ist, besagt im Grunde, dass etwas aus seinem Gleichgewicht fällt, so zum Beispiel nicht mehr alle Möglichkeiten offen sind, sondern eine gewählt wurde. Ein Kreis im Mittelpunkt bildet keine Linie, wenn nun die Symmetrie gebrochen wird, geht zum Beispiel von der Mitte eine Linie in eine Richtung nach aussen, aber nur in eine Richtung. So steht der Symmetriebruch auch für das endgültig Bewegte. Es kann gut sein, dass die Astrologie in ihrer Ursache mit diesem Symmetriebruch auf irgendeiner Ebene der Quantenphysik korrespondiert, dies aber vermutlich von einem (enegertischen, magnetischen) Feld begleitet wird.

Energiefelder, elektromagnetische Felder, Äquivalenzen

Die Welt ist Schwingung - vielleicht wird das schon auf atomarer oder Quantenebene gezeigt. Aber es ist im Alltag für Sensitive eine regelmässige Beobachtung, dass vieles als Energie betrachtet werden muss, und stimmige Einschätzung, dass letztlich alles auf Schwingungen oder Energiefelder basiert. Aus diesen Feldern ergibt sich die (auch komplementäre) Anziehung des Gleichen ebenso wie die Synchronizität von Ereignissen.

Elektromagnetische Felder weisen auch eine Polarisierung auf, und indem es eine grundsätzliche Ordnung gibt - das Licht im physikalischen Sinne weist eine Art Frequenzband auf - wird auch plausibler, warum zB die Astrologie die Ekliptik und Häuserzonen in 12 Bereiche unterteilt. Auch Musik ist nichts anderes als Schwingung und es ist KEIN Zufall, dass auch die Musik aus 12 Tönen (Typen) besteht.
Der Hauptton der Astrologie, wenn man so will, wird bei jedem Menschen verschieden gebildet. Auf der Ebene der Erde - die man als Analogum zur grundlegenden Schöpfungsordnung sehen muss in die der Mensch wiederum eingebettet ist - besteht dieser Grundton (wahrscheinlich) im Widderzeichen (als der Aufhängepunkt des tropischen Tierkreises am Frühlingspunkt des Äquators).

Edelsteine weisen ein gut beobachtbares energetisches Feld auf. Diese Edelsteine unterscheiden sich in dieser Energie voneinander. Energetische Felder können auf andere Felder einwirken. So erklärt sich die heilende Energie, die man Edelsteinen nachsagt. Auch andere Heilungsformen erklären sich mit energetischen Felder, ob aus dem homöopathischen Bereich, dem schamanischen, indianischen oder auch Reiki (ich persönlich schätze diverse Reiki Therapien oder Einflussnahmen durchaus skeptisch ein, bzw. sehr viel hängt von einem verantwortungsvollem Umgang ab).

Erdstrahlen, von denen manche Pendler berichten, können immensen Einfluss aufweisen - was sich alles mit der persönlichen Schwingung oder Energiefeld erklären lässt, das durch gewisse Strahlen und andere Schwingungen beeinflusst wird. Erdstrahlen und Kraftfelder werden auch durch Energielinien gebildet, die sich wechselweise in negativer und positiver Polung über die Erdoberfläche erstrecken (ähnlich wie bei den Energie-Meridianen des menschlichen Körpers; vergl. Akupunktur). Kommen solche zwei Energiebahnen unterschiedlicher Polung zusammen, ergibt sich ein "Kraftort", von denen in vielen Überlieferungen immer wieder berichtet wird.

Positiv wirken insbesondere jene Energiefelder, die derart in Resonanz mit dem eigenen Energiefeld gelangen, dass etwas eigenes ergänzt oder harmonisiert wird. So erklärt sich sogar "die grosse Liebe" unter zwei Menschen, da ihre Energien sich einander harmonisieren und gegenseitig stärken, oder einfach stimuliert wird. Ein kompetenter Heiler kann fühlen, einfühlen, wo das Problem bei einem Menschen liegt. Selbst wenn alle Heilungsmethoden letztlich nur auf Äusserlichkeiten beruhen und als Placebo einzuschätzen wären, so ist und bleibt die Interaktion mit dem Energiefeld bestehen. Gerade dies wird auf schamanischer Ebene wirklich geleistet, eine direkte Beeinflussung des Energiefeldes. Nur einsehbar von aussen ist diese Wirkebene nicht. Es es ist ja sowieso ein recht grosses Gewebe von Verflechtungen, auf denen sich die Seele in ihren verschiedenen Ebenen der Mainfestation zeigt und Handlungsräume beinhaltet.
Manchmal werden durch die bloße Gegenwart, aber verborgen mental wirkender Prozesse auf energetischer Ebene auch innere Muster oder unbewusste Komplexe angerührt und verändert, in Bewegung versetzt, was auch selten einer Katharsis gleich kommt als wie die Bewusstmachung, und Beschreiten einer neuen Stufe, womit man diese Muster durch Einsicht verlassen kann  - auch darin zeigt sich die Abhängigkeit des Energiefeldes durch unsere Verhaltensweisen und Einstellungen.
Diese Eingriffe eines schamanischen Heilers können durchaus als magisch bezeichnet werden, aber es ist regelrecht ein Handeln oder Eingriff auf Ebene des Energetischen. So als würde man die Möbel in einem Raum so anordnen, wie es die Struktur des Seelischen verlangt. Hier, auf Ebene des Seelischen, wird im Endeffekt beurteilt, was sinnvoll und nötig ist. 

Das Energiefeld kündet in seiner Sprache von der Gesundheit und Krankheit des betreffenden Menschen, auch in psychischer Hinsicht. 

Desweiteren verkörpern sich solche energetische Verhältnisse auch in anderer Weise - etwa indem eine Landschaft, ein Klima, oder eine Kultur, und weitere kollektive Merkmale, dem Ganzen einer Nation ein entsprechendes energetisches Äquivalenz zuweisen...

Dieser Gehalt des Wirklichen kann auch in Resonanz treten mit anderen Arten von Energiefelder. Sogar die kollektiven Einstellungen, die alle teilen, bedeuten ein gewisses Energiefeld mit Resonanzfähigkeit.
Alle Akteure sind von diesem Energiefeld nicht etwa besonders durchdrungen, aber sie fügen sich nicht viel anders als mit Resonanz zu solchen Dingen, die mit dem übergeordneten Ganzen verbunden sind, eben jenem übergeordneten Bezug, das auch durch eine energetische Äquivalnz zu beschreiben ist, und so eine Masse des entscheidenden Wirklichkeitsgehaltes bilden - und Akteure, die ihre Funktionen für das Ganze so erfüllen, wie sie selbst vom Ganzen angemutet werden und zu Bildern und Absichten kommen, entsprechend ihrer eigenen Resonanz und aufgrund ihrer eigenen Struktur oder Besonderheit.

Mit diesen Prämissen vor Augen kann man sogar so weit gehen, eine Hypothese aufzustellen, auf die Frage, warum Deutschland bei Weltmeisterschaften regelmässig leichte Gruppen bekommt. Sie verkörpern eine gewisse Energie, die mit den weiteren Energien der Weltmeisterschaft, des Fussballs und der stärksten oder schwächsten anderen Mannschaften (deren Stärke ja gewöhnlich gleich bleibt) interagiert. All diese Variablen bilden die Ebene, auf der diese Energie "ablesbar" wird oder in Erscheinung tritt. In Bezug zum Fussballerfolg der Deutschen wäre es also wieder eine andere Ebene.
Nach dem Gesetz der (auch komplementären) Anziehung fügen sich dann bei der Auslosung der Gruppen die entsprechenden Energien. Warum es leichte Gruppen sind, in die Deutschland regelmässig gelangt, ist dabei relativ unklar; - denn dazu fehlt auch ein genaueres Verständnis, wie solche Energien oder energetischen Äquivalenzen gebildet werden. Dass sie es tun, bestätigt sich regelmässig in allen Bereichen des alltäglichen und kollektiven Lebens.
Ich habe dieses Beispiel vor allem zur Veranschaulichung gewählt. 

Solche Wechselwirkungen sind als Wahrscheinlichkeiten aufzufassen, und sich nicht exakt berechnen lassen (es gibt ein begrenztes Reservoir zur Verfügung stehender Archetypen, Formen oder Muster - aber es gibt viele Energiemuster, die sich ähneln). Übrigens: bereits die Quantenphysik fasst die Voraussage, wie die Teilchen sich in ihrem Zusammenhängen verhalten, als Wahrscheinlichkeit auf.

Nun ist niemals etwas eindimensional nur eine Wahrscheinlichkeit. Es gibt zwingende Kausalitäten. Ein bewegtes Teilchen oder Ding, wird irgendwo auftreffen, wenn es genügend Dinge im Raum gibt, die ihm in die Quere kommen können. Eine Energie, die in einem Feld existiert, wird etwas beeinflussen, das in das Feld hineinragt. Wenn auch offen bleibt, was hineinragt und in welche Richtung es weitergeht, dass es eine Beeinflussung oder Wirkung gibt, steht fest.

Tatsache ist jedenfalls, dass vieles im alltäglichen und phänomenalen Bereich darauf hindeutet, wie alles als Schwingung bezeichnet werden kann, womit sich Synchronizitäten, Omen und vieles andere im Ansatz bereits erklärt.
Andere Worte dazu sind elektromagnetische Felder, oder einfach Energiefelder.

Zum Thema Energien und Astrologie hat auch Wolfgang Döbereiner einen reichen Erfahrungsschatz und gute Intuition anzubieten (siehe vor allem Atomkraftwerk auf bestimmten Energielinien): http://www.rhythmenlehre.de/texte/texte_body.html

Pendler in öffentlichen Ämtern

In Österreich werden Pendler bei der Straßenwacht eingestellt, die energetische Störfelder ausfindig machen. Statistisch konnte man feststellen, dass an diesen Stellen viel öfter Unfälle passierten, als an anderen Stellen. An diesen gependelten Stellen wurden einfachste Felsblöcke oder Metallvorrichtungen aufgebaut, und die Störquelle war durch diese Elemente behoben. Anscheinend wird so genügend Einfluss ausgeübt, dass Energie sich in andere Kanäle bewegt, konzentriert oder zerstreut, und nicht mehr gefährliche Strudel erzeugt oder was auch immer dem zugrundeliegt. 

Der Pendler erklärt, dass ein Fahrer durch diese Störquellen einen Augenblick lang einen Bewusstseinsbruch erleben kann, so etwas wie eine Störung der Aufmerksamkeit, was oft für einen Unfall genügen mag. 

Belebtes Wasser

Belebtes Wasser durch einfache Spiralen, und ähnliches, werden von bereits von Chemieunternehmen eingesetzt, um das Wasser so zu beeinflussen, dass es leichter gefiltert werden kann, was die Kosten nachhaltig und belegbar senken konnte. Ein Chemieunternehmen! Siehe dazu auch: http://www.pte.at/pte.mc?pte=071015010
Sensitive Menschen konnte  man belebtes und nicht belebtes Wasser vorsetzen, und sie unterschieden eindeutig beide. Wenn man nun diesen Sensitiven einen Blindversuch unterschiebt, also ohne dass sie wissen, dass es sich bei einem der beiden Versuchsproben  um belebtes Wasser handelt, können sie den Unterschied nicht feststellen. Wen wundert das auch, weil ihnen die Fragestellung fehlt, die Aufmerksamkeit. Man kann einen leichten Geruch zum Beispiel auch oft nur riechen, wenn man darauf hingewiesen wird, oder ein leises Geräusch, wenn man darauf hingewiesen wird, auf Geräusche zu achten.  

In manchen Studien, ohne Sensitive und mit "wissenschaftlichen anerkannten Methoden", also chemischen,  physikalischen und vergleichenden Untersuchungen, hat man nun keinen solchen Effekt feststellen können, doch sollte man fragen, was sich die Wissenschaftler an Wirkungen erhofft hatten. Vielleicht erwarteten sie, dass das Wasser zu tanzen anfängt, soll heissen: dass es überdeutlich wird. Ausserdem muss man natürlich in Erwägung ziehen, dass für eine gewisse Ebene des Energetischen die Messinstrumente vermutlich noch nicht hinreichend genug sind, und vielleicht auch nie sein werden (allerdings kann der sensitive Mensch diese Dinge messen).

In der Astrologie wiederholt sich ein gewisser Wunderglaube auf Seiten der Wissenschaftler oder Skeptiker -  sie können die Nuancen und feinen Unterschiede nicht als genügend erkennen, sondern erwarten die Wunder, etwa 100% statistische Ausschläge.
Wo Kundige aber nicht im Dunkeln tappen, sondern Gewissheiten und Sicherheiten finden, dass gewisse Zusammenhänge tatsächlich existieren. Nicht von ungefähr werden viele Kundige auch als Sensitive bezeichnet, da es um Nuancen gehen kann, die den merkbaren Unterschied machen.


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Literatur:

[1] Stephen Arroyo; Saturn und Jupiter; S. 231; Hugendubel Verlag.

Zum Leitartikel: Kann man Astrologie wissenschaftlich erklären?

Mai 2009
Stefan Arens