Die astrologische Anordnung des Tierkreises besteht aus den Planeten in den Zeichen und ihren Aspekten. Der für uns massgebliche tropische Tierkreis (Zeichenkreis) ist eine gleichbleibende Größe, die an den Sonnenwendpunkten der Umlaufbahn der Sonne um die Erde ausgerichtet ist.
Zusammen mit den Häusern und vielen weiteren Zusammenhängen wird das komplexe Leben eines individuellen Menschen (Horoskopeigner) in elementaren und zugrundeliegenden Strukturen ablesbar.
Um solche Erklärungen zu verstehen, die aus symbolischen Bezügen bestehen, muss man die Symbole verstehen. Aber man muss auch einen Weg finden, wie man sich die Dinge denken kann, ohne dabei die Phantasie oder Einbildung zu sehr zu strapazieren.
Man kann sich einem Bild
bedienen, um einen Ansatz zu erhalten, warum die weit entfernten
Planeten auf der Erde irgendeine Wirkung haben sollten.
Es mangelt
hierbei in der Auseinanderstzung mit Erklärungsmodellen dieser Art an
der verlässlichen Durchdringung, da die Erklärung, warum es
funktioniert, für Astrologen nicht wichtiger ist, als dass es
funktioniert.
Astrologen beschäftigen sich effizient mit der Praxis,
und nicht der Theorie. Weil sie diese überwunden haben, durch die Praxis. Sonst wären sie noch Anfänger.
Die
Astrologie ist massgeblicher auf Intuition gegründet als auf
Rationalität, aber das heisst nicht, dass es an Logik in der Astrologie
fehlt. Im Gegenteil. Es heisst nur, die Astrologik kann mit Intuition
eher erkannt werden, als durch exakte Anwendung von feststehenden
Kategorien.
In der Tat
wären Wissenschaftler rationaler Herkunft dafür geeignet, solche
theoretischen Überlegungen anzustellen, was die Ursachen der Astrologie
anbelangt, etwa aus Quantentheoretischer oder Quantenphysikalischer
Sicht - wenn sie nur die richtigen
Ansätze gewönnen und die Astrologie nicht als Phantasie und
Einbildung einschätzen würden.
Astrologen entwerfen zum Teil
verschiedene Erklärungsmodelle - einige meinen, die Planeten
würden nur synchronizistisch eine Bedeutung mit Vorgängen auf der
Erde aufweisen. In meinen Augen ist diese Abkürzung für den Verstand
zwar einfach, löst die Probleme und scheinbaren Widersprüche, ist aber
in Wahrheit irreführend, da es wohl eher so ist, dass es wirklich einen Einfluss
oder eine Wirkung geben muss.
Es
gibt sogar Hellseher und Medien,
die ein magnetisches Feld sehen, dass das Sonnensystem durchdringt und
für diesen Einfluss der Planeten auf unsere verantwortlich ist .
Alle Planeten zusammen bilden dieses sich stets wechselnde Energiefeld.
Die Position eines Planeten kann viel verändern, was Lebensereignisse
in ihrem Erfahrungswert bedeuten aber auch was Lebensereignisse eine
Richtung nehmen.
Mit den Rythmen und Verhältnissen der Planeten auf einen Bezugspunkt, erhalten die
Prozesse des Lebens, die auf energetischen Abläufen basieren, eine
bestimmte Resonanz und Ausrichtung .
Das Bild, das sich aus solchen Überlegungen ergibt, zeitigt ein enorm grosses Feld im Raum.
Es ist aber keineswegs ungewöhnlich, dass der Raum solche grossen Proportionen oder Verhältnisse besitzt.
Ein Bild mag helfen, um die Größenverhältnisse zu verstehen: Den Atomkern eines Atoms denke man sich inmitten des Atlantik zwischen Nordamerika und Europa. Man kann dabei festhalten, dass der Atomkern die Größe eines Ballons aufweist. Ein darum kreisendes Elektron von der Größe eines Fussballs befindet sich auf einer Umlaufbahn, die New York und Paris kreuzt.
Mit
diesen Entfernungen erkennt man, dass gigantische Raumbezüge in
der materiell beobachtbaren Schöpfung normal und allgegenwärtig sind.
Es fehlt eben nur der Schritt, von einem energetischen Feld
der Planeten und der Sonne auszugehen, dass diese verschiedenen Ebenen
der Wirklichkeit jeweils umgibt oder durchdringt und eine Ausrichtung
mit sich bringt, von denen bestimmte Prozesse an einem Punkt des
Magnetfeldes (zB Erde) beeinflusst werden. Diese Prozesse mögen in
erster Linie mit Vorgängen des bewussten Lebens zu tun haben.
Es ist bekannt, dass Pflanzen auf die verschiedenen Mondphasen unterschiedlich reagieren. Der Anfang der Saat, das Umtopfen, oder die Pflege an bestimmten Mondtagen korrespondiert mit dem Mond in einem der 12 Zeichen. Diese Erfahrungswerte sind kategorisierbar, doch ihre Überprüfbarkeit liegt natürlich an dem Urteil, dass man über die Vergleiche der verschiedenen Zeichen hegen will.
Die Wirkung der Astrologie ist in meinen Augen mehr energetisch, und nicht an Ereignissen zu messen. Hinter den Prozessen und Ereignissen stehen diese bewirkende, bewegende Energien. Ihnen gilt der Hauptaugenmerk, nicht den Ereignissen.
Überprüfbarkeit der Astrologie
Es
ist Tatsache, dass der Forscher normalerweise gewollt ist, eine
Sache zu prüfen, ob sie zutrifft. Ein gewissenhafter Forscher ist dabei
selbstkritisch, wie er auch seine Aufgeschlossenheit nie verliert.
Es ergeben sich mitunter zu optimistische Auslegungen einer prüfbaren Sache.
Dann kommt der Umstand hinzu, dass ein anderer Forscher diese Sache
nachvollziehen will.
Und wenn er nun ein anderer Ergebnis vorfindet,
gälte die Sache als widerlegt.
Das
Problem bei allen esoterischen
Sachverhalten liegt darin, dass die untersuchten Objekte und Ereignisse
oder Erfahrungen auf einer anderen Ebene, als die der
Dingwirklichkeit liegen. Hier gibt es keine physikalischen Ereignisse,
die zwingend etwas zu verstehen geben. Ereignisse stehen aber in einem
Zusammenhang mit der Erfahrung
, und letzteres, das Subjekt, ist der Dreh- und Angelpunkt, denn die
Energien der Planeten werden durch das Subjekt erfahren.
Diverse
Ereignisse haben eine bestimmte Spannbreite von passablen
Möglichkeiten, sie Symbolen zuzuordnen, und sie fallen zu einer
bestimmten Zeit anders auf, als zu anderen Zeiten was die Ereignisse
auf eine Ebene rückt, wo sie nicht mehr nur geschichtlich sondern auch
psychologisch-geschichtlich sind - was auch für die mundane Astrologie
gilt (Mundanastrologie: die auf grössere Gruppen bezogene
Astrologie, die auf die Weltvorgänge bezogene Astrologie) .
Man beobachtet Gesetzmäßigkeiten, und tut in dem Sinne nichts anderes, als ein jeder andere empirische Forscher. Zugrundeliegt jedoch ein Wirklicheitskonzept, das von der Allgemeinheit offenbar kaum getragen wird. Dieses Konzept basiert in erster Linie auf der Variable, dass es eine Ebene energetischen Wirkens gibt, das von der rationalen Wissenschaft bislang nicht nachgewiesen werden konnte .
Die
Symbole stehen für Wirkkräfte, und Ereignisse gruppieren sich nicht nur
mit diesen Kräften, sondern auch Subjekten, die ein und dieselbe
Ereignishaftigkeit anders erleben können.
Astrologie findet also immer in einem Zusammenhang statt. Am offensichtlichsten in dem Zusammenhang, Ereignis und Erfahrung.
Dass die Sache Astrologie grundsätzlich in einem
symbolischen Bereich verankert ist, bringt auch eine
Interpretationsoffenheit mit sich, die nicht nur normal ist, sondern
erwünscht.
Mehrere Beobachter sehen mitunter verschiedene Facetten
einer Sache.
Wenn
man ein Kunstwerk betrachtet, sieht man Farben und Formen, Gegenstände
vielleicht und Erinnerungen oder passable Bezüge, die man anstellt.
Heraus käme jedenfalls eine in Worten sehr unterschiedliche
Beschreibung. Bei bestimmten Bildern kann man sich aber einig sein,
dass zB Goya viel "Gewalt" in sich hat, dass Caspar David Friedrich
sehr "ruhig" ist usw.. Das heisst, es gibt einen gemeinsamen Nenner.
Man
braucht
eine gewisse Schulung, so wie in der Mathematik man ein gewisses Wissen
braucht, um eine komplexe Formel anzuwenden. Dann versteht man in der
Anwendung und Praxis, dass es auch keine unbedingte Determination gibt,
und das Radix für viele Lebensentwürfe, aber nicht beliebige geeignet
ist. Das heisst, es verbirgt sich ein Strukturrahmen hinter dem Radix ,
und konkreter sind die psychologischen Erfahrungsräume (zB der
Unterschied zwischen einer Sonne in Schützen bei übriger
Feuerbetonung oder einer Sonne Skorpion bei übriger Wasserbetonung).
Das Radix zeigt eine vielschichtige Signatur, und keine Einzelheit
steht schon für das Ganze.
Was
das Radix zeigt, sind nicht Inhalte in Form von
Ereignissen, sondern Bedingtheiten, um die sich Erfahrungen ergeben,
und dann kommen mit der Zeit durch die verschiedenen Lebensphasen
bedingt Erfahrungsräume, die eine bestimmte Qualität
haben, zB durch "Saturn" geprägt sind, oder durch "Jupiter", und durch
Mischungen dergleichen.
Diese Lebensphasen kann man zB mit
verschiedenen Alterabschnitten fassen. Es gibt andere Ebenen, die zB
durch Häusertransite ausgedrückt werden. Diese Transite machen die
Erfahrung aktueller Planetenstände individueller, weil sich
damit verschiedene Erfahrungs-Wege ergeben. Mit der Zeit ergeben
sich im Leben Erfahrungen, die man mit Transiten oder Radixfaktoren in
Übereinstimmung bringen kann, weil man sie zeitlich fixieren konnte .
Durch alltägliche Beobachtung ergeben sich für den Astrologen
massgebliche Verifizierbarkeit der Astrologie. Und schon Laien
empfinden bald, dass "etwas dran ist", obwohl sie meist
natürlich angewiesen sind auf die Astrologen, die die Dinge
möglichst tiefgründig behandeln. Und dabei klare Worte schreiben oder
sprechen.
Es gibt ja weitaus mehr bemerkenswerte Dinge, die der etablierten Wissenschaft noch nicht anders als obskur erscheinen.
Es gibt Ansichten, dass sogar die Erde über Meridiane verfügt, die als Energiekanäle für kosmische Energien dienen. In irgendeiner Weise jedenfalls, kommen viele Energien , Schwingungen aber auch grobe Kräfte wie die Schwerkraft (zB Gezeiten des Mondes) zusammen - und alle diese Kräfte befinden sich nicht auf einer Ebene allein. Was ich damit andeuten will ist, dass man in der Symbolkunde der Schöpfungsordnung von mehrschichtigen Wirklichkeiten ausgehen muss, um den Fehler der Einseitigkeiten und des fokussierenden Blickes auf die Sache zu vermeiden.
Was
ist mit Hellsicht, ja ich wage sogar die Engel zu erwähnen. Ein paar
Worte zu den Engeln: Es sind Wesen, die auf einer bestimmten Ebene
energetischer Beeinflussung wirken, Fügungen hervorrufen, und dabei als
eine Art energetische Lebensform angesehen werden können.
All die
Religionen, die Gott erwähnten, waren insofern richtig, dass es eine
Hierarchie gibt, und man stelle sich vor. Die Engel sind in bestimmter
Hinsicht ihres Dienens, nicht freier als wir. Wir sind frei,
können jedem Herrn dienen, weil es unsere Entscheidung ist. Dabei sind
wir ultimativ aber an die Erde, und Körper usw. gebunden. Was unsere
Lebensweise angeht, ob wir A oder B tun, können wir aber frei
entscheiden.
Die
Engel haben diese Freiheit nicht, sie dienen dem Fluß der Energien, so
scheint es. Natürlich ist das, was wir "Lebensfreude" oder
"Seinsgefühl" nennen würden, für einen Engel etwas anderes. Man könte
vielleicht sagen, sie gehen in ihrer Aufgabe auf, und sehen darin ihre
(glücklichmachende) Bestimmung.Sie nehmen teil an der Welt.
Und sie erhalten daher ihre Bestimmung von woanders, als von ihnen, um zu wirken. In den
meisten Fällen brauchen sie unsere Erlaubnis, unsere Einladung, wenn sie in Bezug zu uns wirken sollen.
Ich
selbst habe das Wirken der Engel erleben können - da ich mit meinem
medialen Blick Energien im Raum wahrnehmen kann. Irgendwo gibt es da
einen Sensor, der einem mitteilt, welcher Art diese Energien sind.
Bislang kann ich damit auch Leute erkennen, die in das Haus kommen oder
den Raum, in dem ich mich befinde, soweit ich die Leute kenne. Für die
Skeptiker böten solche Aussagen wohl nur Anlass - vermute ich - um
darüber zu spekulieren, welche phantastische Vorlage, ob Buch oder
Film, dem wohl zugrunde läge.
Diese
Dinge hören sich penetrant esoterisch an, also im Sinne von
Glaubenssache.
Aber der Umgang mit ihnen, mit Engeln oder was auch immer, ist
ein
lebendiger Bezug. Deshalb muss es "so" klingen. So wie es einem
kommt. Und da man mit dem Bewusstsein so umgeht, dass man dabei einen
Menschen behandelt (sich selbst) , klingt es entsprechend und eben
nicht wie in einem Labor.
Wenn es die Engel nicht gäbe, könnte man ja eine Sprache finden, die
den Menschen gerecht wird, zB den Rationalisten. Also sich der
Phantasie bedienen, um es möglichst jedem "schmackhafte zu machen". Das
ist ja gar nicht der Sinn der Esoterik.
Deswegen ist die Sprache
nicht wichtig, sondern was die
Sprache transportiert. Die Wahrheit, einmal erkannt, ist dann in Worten
nicht mehr naiv. Allerdings sind Betrachtungen über Engel
eine Sache für sich. Wir als Menschen haben immer einen eigenen
Standpunkt. Wir sehen die Engel durch diesen. So gibt es
verschiedene Auffassungen und auch Undeutlichkeiten, die der jenige
Beobachter an den Tag legt. Denn auch wenn man eine Sache derart
wahrnimmt,dass man ihre Existenz bestätigen kann, muss man nicht jedes
Detail erkannt haben und zB in seinen Äusserungen über das "Dasein der
Engel" richtig liegen bzw. die Beschreibung eines Bildes richtig
vervollständigen und dann auch noch zu transportieren. Was man vielmehr
hat sind oft Fragmente, die an Brillianz aufweisen, aber nicht
transportabel sind.
Das ist auch ein wichtiger Punkt, wenn die
Wissenschaft Esoterik bewerten will, dass sie diese Undeutlichkeit,
durch den zwangsläufigen Bezug auf ein Subjekt, beachtet.
Befremdlichkeit ist eine Herausforderung. Es gehört zur Herausforderung der Menschen allgemein, dass etwas
fremdes fremd
ist. Und solange man allerhand "Alternativerklärungen" für
die Vorgänge aufbringen kann, wird das Fremde obskur und befremdlich.
Denn so bleiben die Dinge fremd, weil man ein Erklärungsmuster anwendet
und es zu funktionieren scheint. Da man die Sache nicht einsehen kann,
ist es verständlich, dass man nach Wegen sucht, diese unglaublich
klingende Tatsache zu erklären. Und dass sie nicht Tatsache für eine
Art "Wunder" sei, sondern harmloser Unfug oder grober Unfug. Eigentlich
steckt ein schwerer Vorwurf darin. Und deshalb schreibe ich auch diese
Seite über einen Versuch, die Sache zu erklären. Einen Ansatz zu
bieten... - ich kann dabei längst nicht auf so viele
Punkte eingehen, wie ich in manchen Momenten wollte. Vor allem, weil
ich doch die Zeit eher auf die Vertiefung des Wissens legen will, als
auf die Mitteilung an die breite Öffentlichkeit.
Es ist ja Tatsache, dass sich derjenige, der sich aufgeschlossen zeigt,
längst nicht mehr mit dem "Warum" aufhält. Aber wenigstens ein paar
Stichworte und Punkte kann ich erwähnen.
Bei der Astrologie ist der Spruch gang und gäbe, das Weltbild, dass seinerzeit galt, gilt als längst widerlegt. Dabei wird grob fahrlässig missachtet, dass die Astrologie niemals auf dem Wellbild zB einer flachen Scheibe aufgebaut war, und die Konstellationen heute nicht anders sind als gestern. Der Tierkreis , mit dem die Astrologie arbeitet, muss man sich als Form vorstellen, die seit Jahrhunderten sich zu dem Kreisrund formierte, wie es heute besteht - weil die Erde rund war und die Beobachtungen auf die Erscheinungsformen von Planeten auf dem sich wandelnden Himmel gerichtet waren, mit einem festen Bezugspunkt auf Erden (zB Stonehenge). Der zwölfteilige Tierkreis wurde gewissermaßen durch Feinfühlung entdeckt. Es ist mit der Reifung des Menschen komplexer geworden, so wie wir auch einen Tag in zwei oder drei oder 24 Teile unterteilen können. Die zwölf korrespondiert mit einem Maß, das sich als begründet herausstellt, zB was Zeichenwechsel angeht. mit der Erfahrung kommt die Verifizierbarkeit. Und nicht gerechtfertigte Versuche, zB moderner Astrologie, zeigen keine Anhängerschaft, setzen sich nicht durch (zB Lilith als "Waage"-Herrscher).
Ja, es gibt soviele Dinge, bei der die
meisten Menschen nicht wissen, was sie davon halten sollen. Sie tasten
dann meistens in dem Zeug herum, dass darüber bis zum
Zeitalter der Esoterik geschrieben wurde, oder gegen die Esoterik
verfasst wurde, und verachten die Esoterik, und erhalten dann
auch nicht die Chance, jene Spreu vom Weizen zu trennen und die
richtigen Bücher in den Händen zu halten. Ah, bei der
Gelegenheit, das ist ja auch ein wichtiger Umstand, dass wir
immer eine entsprechende Resonanz entwerfen. Unsere momentane Resonanz,
Erwartung, entscheidet auch, was wir begegnen werden. Wenn wir von der
Esoterik glauben, sie sei ein Phantasieprodukt, werden wir
entsprechende Esoterik entdecken.
Das Unbewusste macht
keinen Unterschied zwischen negativer oder positiver Beurteilung und
liefert einem via Resonanz das Entsprechende, als wollte man das auch
haben. Nun, all diese Dinge spielen eine enorme Rolle, und die
etablierte von Politik und Wirtschaft hofierte Wissenschaft geht an
diesen grandiosen , weil doch so offenkundig geheimnisvollen Dingen
vorbei, ja mehr noch, wird meist der Eindruck von Skeptikern entworfen,
die Astrologie, Hellsicht, Parapsychologie oder andere Esoterik sei
bereits wissenschaftlich ernsthaft und nciht als Streifzug
erforscht worden.
Das spielt für die meisten Anwender keine
Rolle. Und für die Esoterik kann es nur darum gehen, dass man selbst
sein Ziel erreicht. Worin kann dieses Ziel liegen? Die Esoterik
hat viele Missverständnisse hervorgerufen, weil man sie entsprechend
sehen wollte , und bestimmte Erscheinungen der Esoterik
verallgemeinerte und isolierte von anderen Erscheinungsformen. Das
wahre und eigentliche Ziel der Esoterik liegt in der ideen- und
ideologielosen Entwicklung und Förderung des Menschen, hin zu einem
spirituellen Erwachen. Wenn man das materialistische Ziel formulieren
würde, wäre das Idealbild allenfalls eine lebensbejahende Ökowelt, eine
friedliche Welt, eine Welt der Liebe, des spirituellen Gewahrseins, des
Träumens, der Phantasie, all jener Dinge, die gegenwärtig so wenig Raum
finden können. Aber vor allem bedeutet Esoterik eine Bejahung
selbstständiger Lebensentwürfe, und Spiritualität wäre vielleicht so
etwas wie die Befreiung des Selbst aus der durch das Ego und Ängsten
verschuldeten Unmündigkeit. Es sind dies Ziele, die im allgemeinen
Sinne nicht verachtenswert sind.
Von den Skeptikern wird oft der
Vorwurf erhoben, die Esoterik sei eine reine "Gelddruckmaschine". Es
gibt auch in anderen Kreisen der Gesellschaft, so eine Art dumpfe ,
versteckte Forderung, dass man Spiritualität umsonst ausüben sollte.
Tja, das wäre eine schöne Idee, aber nicht realisierbar, weil ohne
die Esoterik als Beruf, oder Dienstleistung zu formulieren, wäre
ein Überleben und damit der Beruf nicht möglich. Da beisst sich die
Katze in den Schwanz, wie man so schön sagt.
Hinter der
ablehenden Meinung der Skeptiker steht ja, dass sie annehmen, es sei
alles falsch, was die Esoteriker machen. Nun, das kann man so im Raume
stehen lassen, denn es gibt genügend Möglichkeiten, sich zB
beim Kartenlegen davon zu überzeugen, dass der Leger nichts von
einem wusste und einem Auskunft geben konnte. Man muss nur die
guten Leger finden, das ist eigentlich die einzige Anforderung. Wie
findet man die angemessenen Studienkandidaten? Tja, meines Wissens
haben Skeptiker bislang nicht danach gefragt, sondern stets selbst
ausgewählt, wessen Arbeit sie hinterfragen wollten. So geraten sie dann
auch an Kartenleger, die ihr Handwerk nicht so gut können und allein
schon, dass man stottert , gilt bei den erzrationalen Skeptikern schon
als Indiz, dass die ganze Sache stinkt.
Wenn einige wirklich leicht
zu überprüfende Sachverhalte einmal bewiesen wären, hätten wir als
Kollektiv endlich etwas gelernt. So aber treibt der Zweifel,
eigentlich Glaubenssatz noch durch die Gegend, und überlässt die
Esoterik einer Randgruppe. Man spürt als Esoteriker durchaus, dass man
nicht so leicht Eingang in die gesellschaftliche Breite . Es ist
in Ordnung, das dies nur ein Zeichen ist , dass die grosse Breite noch
nicht bereit ist für die Esoterik, könnte man finden. Esoterik ist
nichts anderes als eine Möglichkeit, sie ist doch keine Sekte (zu der
sie oft gemacht werden soll).
Man darf die Esoterik nicht als
Weltanschauung verstehen . Der Wunsch, dass die Welt einmal
spiritueller wäre, ist ein gesunder Antrieb, sofern es nicht
blendet. Und Blender gibt es natürlich in jedem Bereich.
Aber die
Herausforderung für die Laien oder Rationalisten besteht darin,
wie gesagt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Es ist nicht alles falsch,
wie alles hundertprozentig richtig wäre, was jemals unter der Rubrik
Esoterik zu finden ist. Manchmal ist es auch ein Unterschied, wie
zwischen verschiedenen Komponisten, die ein klassisches Stück
aufführen. Da auch die Esoterik noch im Werden begriffen ist,
gibt es noch viele Diletantten (was man einfach mal in den Raum stellen
kann, weil es so ist). Der Existenzdruck der modernen Gesellschaft
treibt wirklich alle Menschen ins Schlachtfeld. Das drückt sich zum
Teil in den Telefonhotlines aus. Aber wer genau vergleicht, findet dort
auch sehr gute Talente. Die zudem sogar etwas Menschenkenntnis mit
bringen, und deshalb nicht so dröge Ratschläge erteilen sondern zu
Wissen und Einsicht verhelfen.
Auf was muss eine Erklärung der Astrologie gegründet sein?
Letztlich würden uns Erklärungsversuche auch
zu der wichtigen Frage führen, ob man die Entität eines Lebewesen
bei der Erklärung der Astrologie oder sogar der materiellen Schöpfung
ausschliessen kann. Immerhin sind wir der Beobachter des Ganzen, und
wir denken diese Ordnungen und bewerten Erklärungsmodelle - und
wir wissen nicht, wie aus Sicht und Position der Ameise oder eines
Granitsteinatoms die Wirklichkeit aussieht.
Was wir messen, ist
ausgewählt, und wird mittels selektiv ausgewählter Kategorien als
wichtiger oder unwichtiger, relevanter oder irrelevanter identifiziert,
also durch einen verstandesmässigen Vorgang.
Es ist die
Frage, ob dieser Verstand schon genügend geklärt ist, wenn all
das, was er findet, als gegeben hingenommen wird, oder man nicht besser
auch berücksichtigt, dass ein Denker und ein Wille hinter diesen
Berücksichtigungen und Vorgehensweisen des Verstandes steht.
In
Wahrheit nämlich, erkennen wir eine ganzheitliche Ordnung nur, wenn wir
von einem Sinn ausgehen, der in den Dingen wohnt. Dafür braucht es
einen Sinn. Zu oberflächlich ist es, nur den Sinn zu suchen, um ihn
zwanghaft zu finden, und man würde zuleicht ganz banale Dinge als das
vermuten, was Astrologen vorschwebt. Nach Belieben vor zu gehen ist
nämlich nicht gemeint.
Das Gespür oder der einem Menschen inne
wohnende Sinn für Wahrheit, und für Ordnung, das ist ausschlaggebend
bei der Suche nach Erklärungsmodellen der Astrologie. Die ständige
Gefahr bei den Erklärungsmodellen ist, dass man sie zu sprichwörtlich
und als zu endgültig nimmt. Sie sollten als Ansätze verstanden werden.
Es hilft, dem Verstand eine Kategorie beizugeben, die für das
Unwägbare steht, für das Ambivalente, für das nicht sichere Wissen, so
dass man nicht linear vorgeht, sondern auf das passende Puzzlestück
wartet, das sich nicht sofort einstellen wird. Es gibt da nämlich einen
Aspekt, der uns bei der Wahrheitssuche hilft und das ist die Ausdauer
und ständige Durchdringung, so dass wir nicht nur einen sondern mehrere
Hinweise erhalten, die uns überzeugend vorkommen. Es ist
Astrologie für die meisten etablierten Wissenschaften, wie sie an der
Akademie (Universitäten) gelehrt werden, deshalb nicht zugänglich, weil
diese Wissenschaften einen Mangel an diesem intuitiven-ganzheitlichen
Zugang zum Wissen aufweisen. Man kann schliesslich nur für sich sagen,
ob die Sache stimmig ist, weil man dafür Belege und Zusammenhänge
vorfindet, die eine Bedeutung in sich tragen. Diese Bedeutung enthüllt
sich nicht linear, aber auch nicht durch Glauben, sondern durch
fortwährende unvoreingenommene aber auch ausdauernde Prüfung, und ist
keineswegs so exakt, dass die Anwendung der Astrologie auf das Leben
sich von selbst erklären würde. Es ist aber auch nicht so, dass es da
nur Unwägbarkeiten gäbe. Es gibt eine zwingende Kohärenz, die nur nicht
mit Worten, sondern mit Erfahrung erfasst wird (mittels Prüfung
und Vergleich).
Ein Symbolkundler, der die astrologische Anordnung auf das beobachtbare Leben kennt und in der Anwendung derselben geübt ist, erkennt eine sich wiederholende Grundlage aller Prozesse und Zustände. Diese Grundlage besteht aus unterscheidbaren Qualitäten, die wir als Planeten, Zeichen und Häuser beschreiben.
Wenn man von Wirkung eines Planeten spricht, kann es offen bleiben, ob es die direkte Wirkung eines Planeten auf das Leben hier gibt, oder es nur ein synchronistischer Vorgang ist: Dass der in einem Horoskop angezeigte Planet eine Wirkung hat, das ist das Entscheidende.
Innerhalb des Deutungsvorgangs wird die Struktur des Lebens sichtbar,
und zwar handelt es sich um archetypische Grundklänge (Symbole).
Dahinter stehen feststehende Schöpfungsgesetze, so dass zum Beispiel
der Planet Venus (symbolisch gesprochen) eine ganz andere Wirkung hat
als wie der Planet Mars und dass beide innerhalb der menschlichen
Psychologie und des Lebens wichtige Funktionen einnehmen.
Die
rationale Wissenschaft ist darin geübt, Dinge zu messen, die für das
Auge gleich bleibend sind, konnte aber die gleichbleibenden Symbole,
die das Leben durchdringen, bisher nicht anerkennen. Andererseits bezeichnen sich esoterische Wissenschaften
nicht selten auch als Wissenschaft. Astrologie ist eine
Wissenschaft der dem Leben zugrundeliegenden Gesetze und seelischen
Inhalte.
Die Radix ist ein Abbild des Himmels. Und insofern die Planeten am Himmel empirisch einen Zusammenhang mit Lebensvorgängen auf der Erde beschreiben, ist die Radix (typischerweise als Geburtshoroskop) auch ein Abbild des Lebens.
Die Radix zeigt also das WIE des Zusammenhangs zwischen Leben und Himmelskonstellationen auf, so wie es die Astrologie darstellt.
Aus naturwissenschaftlicher Sicht kann freilich nach dem WARUM und den Ursachen dieses Zusammenhanges gefragt werden.
Die etablierte Wissenschaft kann diese Frage jedoch nicht einfach und bequem an die Astrologie delegieren. Es ist gar nicht die Aufgabe der Astrologie oder Esoterik, das Universum und dessen beobachtbaren Tatsachen in ihren Ursachen in rationalistisch annehmbarer Form zu erklären.
Diverse Typenlehren der Psychologie in der rationalen Welt der Wissenschaft sind nicht leichter zu beweisen in ihrer Bedeutung für den Menschen, als wie die Typenlehre der Astrologie oder anderer esoterischer Wissenschaften. Diese haben den Menschen in seinem Ordnungsgefüge im Auge, wofür es leider kein Thermometer oder anderes Messinstrument gibt. Um ein eindeutiges Ergebnis zu erhalten, muss man sich daher dem Ordnungsgefüge selbst zuwenden - was objektiv nur geschehen kann, wenn man es in sich selbst wiedererkennt - , um statt Worte sich ein Bild von der Sache zu machen.
In der Astrologie greift vor allem das Prinzip der
Mehrfachnutzung, welches ein fundamentaler
Aspekt der Natur ist: zB hat das Blut nicht nur die Funktion des
Sauerstofftransportes, sondern ist auch Träger der Immunabwehr, sorgt
für den Zu- und Abtransport von Stoffwechselprodukten usw..
Übertragen auf die Astrologie gilt das ähnlich: Ein Planet
und sein Symbol ist nicht nur Träger verschiedener psychologischer
Funktionen, sondern auch von verschiedenen Bedeutungen (innerhalb eines
Bedeutungsspektrums).
Es ist zum Beispiel regelmässig der Fall, dass typische
Berufsbilder oder
Tätigkeitsfelder auch ihre entsprechende Radix Konstellationen
aufweisen (Piloten, Futurologen, Mönche weisen starke Bezüge zu Uranus
auf; Köche zu Neptun und Venus).
Es bilden sich diese Stellungen
typischer Planeten für ein Berufsfeld in einem Horoskop aber
unterschiedlich ab, mal ist
es ein Uranus an der Hauptachse, mal ein Uranus in Opposition zur
Sonne, und mal eine Betonung des Wassermannzeichens (das dem Uranus
zugeordnet ist) - und es macht kaum Sinn, wenn eine Statistik
erstellt werden wollte, die alle diese Möglichkeiten
einfangen wollte und zudem das besondere Bedeutungsspektrum
berücksichtigt, das eben zwar typisch, aber nicht formallogisch
aufgebaut ist.
Man kann nicht von jedem Uranus in einem Radix erwarten,
dass er auf einen Mönch verweist. Aber man kann von jedem Mönch
erwarten, dass er eine besondere Stellung des Uranus aufweist, die die
Wahl des Mönchseins objektiviert, das heisst erklären kann.
Der Bezug des Mönchen zu Uranus wird verständlich, wenn
man das Symbol Uranus von seiner Essenz her versteht. Und wenn man entsprechende Horoskope von Mönchen untersucht.
Es
gibt im Radix Stellen, und Art und Weisen, an denen ein Planet stärker
hervorgehoben ist. Diese Merkmale treten in Logik und Regelmässigkeit
auf. Nur sind es nicht immer dieselben Stellen - eine Radix ist immer
ein komplexes, organisches Ganzes. So wie ein Bauchnabel immer an
derselben Stelle ist, bei verschiedenen Menschen, verschiedenen Männern
oder Frauen - aber sich darunter ein andere Persönlichkeit
verbirgt. Wenn aber Uranus sagen wir am DS steht, wird das typische
Charakteristik aufweisen, dass man ein entsprechendes Bild beschreiben
könnte, das für alle von Nutzen ist, die Uranus im 7. Haus haben. Um
die Beschreibung mehr einzugrenzen, und genauer auf ein Einzelwesen zu
beziehen, muss man mehr und mehr Faktoren hinzunehmen, die das
Einzelwesen aufweist.
Dass Uranus im 4. Haus ein Mal für den Piloten steht, und ein anderes Mal für den Obdachlosen (beides sind reale Möglichkeiten), und beides kein Widerspruch ist, das wird verständlich durch das Prinzipielle des Symbols Uranus. Es ist gewöhnungsbedürftig, verschiedene Qualitäten, die man im beobachtbaren Leben feststellen kann, den Planeten zuzuordnen. Aber sobald die Kategorien ergründet sind in ihrem Prinzip, und dem Essentiellen, erklären sich auch die Symbole, also zB Uranus mehr. Und man kann Uranus nicht auf einige wenige Sachverhalte eingrenzen, sondern er steht für mehrere. Verschiedene Deutungsbücher zeigen dafür Beispiele.
Um das
Prinzipielle zu erklären, müsste man ein Lehrbuch über Uranus
schreiben, das mindestens 300 Seiten stark wäre. Bis heute gibt es
meines Wissens nach viele Bücher, die es aber nicht geschafft haben, das
Prinzipielle eines Symbols erfüllend
zu beschreiben.
Denn wir sehen ja nur im Leben die Auswirkungen und
Bedeutungen, aber nicht was dahinter steht.
Mit der Astrologie bekommen
wir zwar Einblicke in diese hinter dem Leben stehenden Prinzipien, aber
sie bleiben immer noch im Grunde unsichtbar, und teilen sich nur über
die Erscheinungsweisen des Lebens mit. Die Reinform teilt sich uns nicht mit.
Bekanntlich ist der Ausgangspunkt in der Astrologie stets der Anfang eines Prozess oder einer Aktion. In der Geburtsastrologie bildet die Geburt diesen Anfang. Entscheidend für den Zeitpunkt "der astrologisch signifikanten Geburt" ist meiner Erfahrung nach der Zeitpunkt , an dem das Kind die ausserhalb der Gebärmutter der Mutter liegende Welt vollständig betreten hat und damit in einen konkret Raumbezug gestellt wird. Der erste Atemzug spielt keine Rolle, und auch das Durchschneiden der Nabelschnur spielt keine Rolle.
Dieses Prinzip des in der Astrologie immer wieder relevanten Beginns lässt sich sehr anschaulich mit der modernen Komplexitätsforschung beschreiben, wenn es auch nicht analog und eins zu eins übertragbar ist.
In einer Wettersimulation stellte der Meteorologe Edward Lorenz Versuchsreihen mit Computerprogramen auf, die das Wetter simulieren sollten. Verschiedene Variablen kamen zur Ausgestaltung, und die Simulation startete aufgrund einer beliebigen Zahl mit Kommastellen, die diese Variablen mit Inhalt und Bedeutung füllten. Eines Tages wollte er die Versuchsreihe des Vortages wiederholen, hatte sich aber nicht die Ausgangszahl mit sechs Stellen hinter dem Komma gemerkt. Er hatte nur den Ausdruck mit den Werten und eine dreistellige Kommazahl darauf. Er nahm an, dass ein so geringer Unterschied keinen Einfluss auf die wesentlichen Merkmale des Ergebnisses haben würde. Doch mit zunehmender Simulationsdauer kam ein ganz anderes Wetter heraus, die Wirkung war enorm, ja gegensätzlich.
Das bedeutet, ein Prozess kann hochgradig von den Anfangsbedingungen abhängig sein und das Leben, wie es durch die Astrologie aufgezeigt wird, ist von diesen Anfangsbedingungen abhängig. Der weitere Verlauf wird durch massgeblich bestimmende Variablen bedingt, und enthält in sich ein typisches Merkmal von Rahmenbedingungen, die den weiteren Weg bedingen (aber nicht deterministisch bestimmen).
Übrigens stellt sich mit zunehmender Erfahrung in der Astrologie heraus, dass es nicht nur der absolute Anfang ist, der Aussagen über den weiteren Verlauf symbolisiert oder anzeigt. Sondern auch weitere, besonders markante Höhepunkte eines Prozesses können solche Aussagen über die Art und Weise der Vorgänge von Prozessen bilden - dies liesse sich als relativer Beginn bezeichnen. Wann immer eine neue Wirklichkeitsebene eines zeitlichen Verlaufs betreten wird, kommt der Faktor der Anfangsbedingungen hinzu, die festlegen, um welche fundamentalen Eckpunkte sich das weitere Geschehen abspielt.
Für die Astrologie ergeben sich damit verschiedene Möglichkeiten, wie sich der Anfang ablesbar gibt.
Der Eintritt in ein Unternehmen oder Tätigkeitsfeld (als Berufstätiger) kann sowohl über die Erwartung und Bedürfnisse Auskunft geben, die man an diese Tätigkeit knüpft, als auch die weiteren Bedingungen dieser Tätigkeit im Fortlauf der Zeit beschreiben, zum Beispiel wo Chancen zur Selbstverwirklichung bestehen und in welchem Bereich der Tätigkeit es welche Art von Schwierigkeiten geben könnte.
So spiegelt der Börsengang eines Unternehmens nicht nur die Vorgänge innerhalb der Aktie wieder, sondern gibt auch Auskunft über das Unternehmen selbst, als es an die Börse ging. Daran liesse sich zum Beispiel ein Leitmotiv oder Betätigungsfeld ablesen, das eigentlich der Aktie als Geschäftsgrundlage untersteht.
Die Gleichung "oben wie unten" ist anwendbar. Allerdings entstand mit der Zeit für Astrologen eine Bedeutung, darin die Gleichung zwischen Planeten da oben und Leben hier unten zu sehen. So als weise also der Spruch "oben wie unten" auf den Gleichklang der Ereignisse am Himmel und auf Erden hin.
Betrachtet man sich die ursprüngliche Fassung, jene Smaragd-Tafel des Hermes Trismegistos, ergibt sich aber ein ganz anderer Sinn, der auch prompt viel einleuchtender ist:
Das, was oben ist, ist wie das,
was unten ist,
und das, was unten ist,
ist wie das, was oben ist.
Das "Oben" weist auf unsichtbare Prinzipien des Sichtbaren hin, wie bereits von Juri Stork erhellend interpretiert wurde. Das Oben bezieht sich auf die Manifestation einer Schöpfungsordnung oder einer Schöpfungsabsicht, die andauernd wirkt, auch im Sichtbaren. Die Schöpfungsordnung ist in allem enthalten, so auch im Menschen, und er steht weiterhin innerhalb der Schöpfungsordnung, stammt nicht nur davon her.
Die Planeten, Zeichen usw. stehen im Sichtbaren, und weisen damit auf das Oben, jene unsichtbare Schöpfungsordnung hin. Sind selbst aber auch Zeugnis und Botschaft dieser Schöpfungsabsicht (denn es heisst auch: "unten wie oben").
Auch Fakten des atomaren und vor allem subatomaren Bereiches führen die oben genannte Gleichung vor Augen, indem das subatomare Geschehen jene verborgene Schöpfungsordnung ebenso wiedergibt oder widerspiegelt, wie alle anderen erkennbaren Ordnungen dies tun.
Ob
es eine Verschränkung in
egal welcher Form auf Quantenebene gibt, wird oft als Frage an die
Physiker in den Raum gestellt. Man muss wohl abwarten, was die nächsten
Jahrzehnte an Erkenntnissen in der Quantenphysik zutage
bringen, und was in der naturwissenschaftlichen Theoriebildung
an
Einsichten gewagt wird.
Schon jetzt steht fest, dass auf kleinster,
also subatomaren Ebene die Teilchen nicht unabhängig voneinander als
Einzelheit betrachten werden können und nicht als Einzelheit bestehen,
sondern wie Stapp schreibt: als "Gruppierung von Zusammenhängen"
bestehen. Oder wie Heisenberg diese Zusammenhänge als Gewebe auffasst.
Es scheint, als bezöge sich der Begriff "Verschränkung", den man in der
astrologischen Szene bezüglich dem Vergleich mit der Quantenebene
gelegentlich hört, genau auf diese Tatsache.
Die weitere Forschung der Quantenphysik scheint diese Verschränkung
nicht erst noch belegen zu wollen, denn sie ist durch sie schon belegt.
Vielmehr geht es in der modernen Quantenphysik darum, diese
Erkenntnisse zu
vertiefen.
Es deutet vieles darauf hin, wie auf makroskopischer Ebene die Komplementarität (gemeint ist eine erweiterte Form der "Anziehung des Gleichen") bestimmte Zusammenhänge der Dinge aufzeigt, die sich in einem Ganzen befinden und die vielleicht nichts anderes tun, als miteinander zu interagieren.
Es steht auch fest, dass viele Größen der Quantenphysik schon seit fast hundert Jahren dem Weltbild der Esoterik näher gekommen sind. Die Rezeption ihrer Aussagen wird gewöhnlich aber auf eine Ebene des Abstrakten oder isoliert auf die Quantenebene bezogen, und sprichwörtlich nicht sehr ernst genommen in ihrer Relevanz für alles Übrige. Dass die Erkenntnisse der letzten hundert Jahre bereits ein organisches und ganzheitliches Verständnis des Kosmos nahelegen, wird übersehen.
Vielleicht scheut man den Schritt, da einem die Fundamente des zwar sicheren und soliden, aber zu eng gefassten linear-logischen Denkens unter den Boden entzogen werden könnten. Es fällt für viele schwer, die Ambivalenz zu ertragen: zwischen einer geschlossenenen Welt der Logik, die keine Fragen offen lässt, und einer offenen Welt der Möglichkeiten, die über die Grenzen des auf Logik gegründeten Intellektes hinaus geht. Eine der Logik offene Welt, die aber dennoch Grenzen aufweist, die nur nicht durch Logik bestimmbar werden!
Es
darf nicht ausser Acht gelassen werden,
dass die Astrologie mit einer Vielzahl von Faktoren und Einflussgrößen
arbeitet. Und dass die Aussagen umso unschärfer werden müssen, je
weniger Faktoren und Einflussgrößen man beachtet! Statistiken sind
daher missbraucht worden, um Astrologie zu widerlegen, während diese
Statistiken mit zu wenigen einzelnen Faktoren arbeiten und andererseits
zuviel verlangt wird: Dass eine Deutung von einem Horoskopeigner, den
man nicht kennt, eine passable Zuordnung ermöglicht.
Die
Radix zeigt uns strukturell eine Ebene des Lebens und der Erlebensweise
eines Horoskopeigners, aber es können im Detail verschiedene konkrete
Lebensinhalte entsprochen werden. Die Astrologie untersteht keinem
Determinismus und deshalb ist die Astrologie nicht mit linearen Studien
zu belegen.
Erst das nähere Gespräch oder ein Bericht kann
die vielen Möglichkeiten des Radix eingrenzen. Dennoch bleibt bei einer
guten Deutung ein Rahmen von Entsprechungen bestehen, der nicht durch
die Aussagen des Horoskopeigners geliefert wurde. Dies zu erkennen, ist
die Aufgabe einer unvoreingenommenen Analyse und Wertung der Studien.
Bisher liessen die Interpretationen von Studien diese
Unvoreingenommenheit vermissen.
Dennoch gibt es einzelne Faktoren, die eine besondere Klarheit und Dringlichkeit mit sich bringen, so dass diese auch als Einzelfaktoren Belege für die Astrologie liefern. Das bedingt in jedem Fall äusserst gute Deutungen - und die Sonne, die zählt nicht unbedingt dazu, aber der Saturn im Haus, und das IC im Zeichen (schaut man sich die Auseinandersetzung mit grundsätzlichen Fragen zu seiner Identität an, und die Verhältnisse in Kindheit und der jetzigen Wohnung, besonders wenn man allein lebt). Hatr man jemals eine Studie gesehen, die diese Auswirkungen untersuchte? Stattdessen wird zB nach einem Zusammenhang zwischen Intelligenz und astrologischen Konstellationen gesucht - das Ergebnis der Studie wird dann nahelegen, dass es keinen genpgend deutlichen Zusammenhang gibt. Mir ist jedoch kaum ein Astrologe bekannt, der in seiner Arbeit irgendetwas mit der Deutung von Intelligenz zu tun hätte. Diese Intelligenzforschung ist so ähnlich wie Zeitreisen bei der Mathematik oder Physik nur ein kleiner Bereich möglicher Astrologie, und findet in der Praxis kaum statt.
Der Kritiker unterstellt regelmässig einen religiösen Glauben, einen gewollten Glauben an die Astrologie - was aber nicht zutrifft, da die Astrologen um die Tatsachen des Zusammenhanges zwischen Leben und Radix wissen. Astrologen wissen nur nicht, wie es naturwissenschaftlich erklärt werden kann, also warum es diesen Zusammenhang so gibt. Daher bleibt nichts anderes, als wie nach dem wahrscheinlichsten Grund zu suchen, beziehungsweise zu "glauben", die Ursache des eigentlichen Zusammenhanges zwischen Leben und Himmelskonstellationen liege in dieser oder in einer anderen Richtung.
Die Symbole der Astrologie, die man als unveränderliche Prinzipien mit den Tönen der Musik vergleichen kann, verkörpern sich ebenfalls nur über Umwege. So wie die Musik einen Klang braucht, oder Klangkörper, ist die Auswirkung der astrologischen Faktoren an Ereignissen und Erlebnissen gebunden. Die Musik zu beobachten, mit feststehenden und unverfälscht klaren Klängen erweist sich als einfacher, denn die astrologisch wirksamen Prinzipien klingen niemals rein im Leben hervor.
Die reinen 12 Töne der astrologischen Zeichen können nicht beobachtet werden, nur deren Auswirkung oder Verkörperung in einen Zusammenhang mit dem Leben und auch vieler weiterer Symbole! Der Mensch besteht aus einer Vielzahl von Tönen, bei denen einige überwiegen und andere sehr leise klingen. Einen Typus (Ton) zu isolieren fällt selbst anderen Typenlehren schwer.
Die wichtigste Frage bei jedem Widerlegungsversuch an einer Sache ist, wie sachgerecht die jeweilige Betrachtung ist.
Man vernachlässigt oft und bereitwillig, Experten der jeweiligen Sache heranzuziehen, also wählt schlechte Deuter, anstatt die guten Deuter. Natürlich muss man diese Unterscheidung treffen, denn das Ergebnis und die Deutlichkeit einer Deutung hängt davon ab. Man wählt jedoch als Skeptiker gewöhnlich nach Belieben in dem breiten Angebot des Internets sehr bequem, aus. Man sieht nicht, wer die guten sind, sondern nur, wer sich anbietet. Oder die sich ihnen fügen als würden sie jene Deuter anziehen, die geeignet sind für ihre Widerlegungsarbeit. Möglicherweise ist dies manchmal Zufall, dass sie einen schlechteren Deuter erwischen, andererseits könnte dies auch ein Teil der Resonanz sein (man zieht gewissermaßen das an, was man sucht; und da man mehr auf Ebene der Phantasie über die Astrologie denkt, zieht man dergleichen auch an).
Medial
Begabte sind nicht gleichzusetzen mit Hellsehern. Es gibt Hellseher,
die zurecht diesen Ruf haben, über die gegebene Realität
hinaus
schauen zu können, und es muss dies eben nicht die Zukunft betreffen,
sondern man schaut zum Beispiel, was ein Mensch gerade an einem anderen
Ort tut.
Obwohl
das prognostische Deuten in der Astrologie seit Jahrzehnten von vielen
Astrologen kritisch bewertet wird oder nur als Experiment aufgefasst
wird,
greifen immer noch viele Skeptiker
auf die Prognosen zurück, um die Astrologie damit zu
widerlegen.
Die Einsicht in das gelebte Leben gibt Ansatzpunkte, aber es steht noch sehr viel mehr im Radix, worauf der Astrologe Bezug nehmen kann. Es ist eine Hilfe, den Horoskopeigner zu kennen - aber kein Trick.
Wenn der kritisch eingestellte Beobachter genau hinhören würde, was bei einer Deutung ausgesagt wird, müsste er erkennen, dass das Argument eines Cold Reading nicht greift, wenn Aussagen getroffen werden, die der Horoskopeigner nicht erahnbar gemacht hat.
Es wäre schon wahrlich eine Kunst, wenn alle diese Aussagen aus dem Kleidungsstil, Habitus und so weiter getroffen werden. Das wäre ja sogar toll, wenn das ginge! Nehmen wir an, das funktionierte, dann wäre es aber ebenso eine Mantik, die sich der Intuition bediente. Tatsache ist, dass hier Äpfel mit Birnen verwechselt werden und es sich bei Astrologie um keine Nutzung des Cold Reading handelt. Höchstens werden mit Rückfragen, die aber wenig magisch sind, Anhaltspunkte gewonnen, um bestimmte Horoskop-Konstellationen greifbarer zu machen. Würde man es mit der Cold Reading-These so weit treiben, dann müsste man jeden Psychologen einen Supermagier nennen. Der Vorwurf des Cold Readings wird regelmässig vor allem in Bezug zu erfolgreichen Kartenlegungen verwendet.
Die Skeptiker meinen grundsätzlich, die korrekten Aussagen einer Kartendeutung seien an diversen Taschenspielertricks festzumachen, was aber bei eingehender Analyse der Studien mit entsprechend guten Kartenlegern nach logischen Gesichtspunkten auszuschliessen ist: da es keine andere Möglichkeit gab, wie der Kartenleger an diese Informatuionen gelangte als wie durch die Symbole der Karten allein, unter Zuhilfenahme des seherischen Vermögens, bei Kartendeutern auch als psychische Einfühlung bezeichnet.
Es kann sich um kein COLD-READING handeln. Diesen Schluß muss man logisch gesehen einfach folgern. Noch immer glauben die Skeptiker, alle Kartenleger verwenden nichts anderes als Cold Reading. Hier muss man eine Blindheit gegenüber den Fakten unterstellen.
Immerhin gibt es in Bezug zum Kartenlegen im Onlinemagazin Fokus bereits eine belegende Mini-Studie (3 Kandidaten liessen sich die Karten legen und das Ergebnis wurde in allen drei Fällen von den Kandidaten als überaus zutreffend gewertet), die dazu einlädt, solche Studien in grösserem Ausmaße zu wiederholen (mit ähnlich guten Kartenlegern). Es gibt sicher noch mehr dieser Studien - oder sollte man annehmen: wenn man eine Sache kritisiert, wird man natürlich diese Studien nicht wählen, die die Sache bestätigen?
Es gibt andere kritische Studien, wo es einfach deutlich wird, dass der Kartenleger weniger gut ist, wenn er beim Fragesteller nachfragen muss, oder mittels Frage- und Antwortspiel herum stochert. Selbst dann handelt es sich aber nicht um ein Cold-Reading, sondern der Kartenleger gibt die Stichworte nicht von ungefähr, weil er sie in den Karten sieht - nur sind die Beschreibungen nicht immer richtig zu- oder eingeordnet, ist die Deutung also etwas unscharf. Diese Umstände, nämlich die Qualität einer Deutung betreffend, werden regelmässig vernachlässigt von Seiten der Skeptiker.
Astrologie ist keine Fiktion - daher ist jeder Versuch, die angenommene Fiktion hinter der Astrologie zu systematisieren ein falscher Ansatz. Auch Astrologen vermögen manchmal zu Theorien der Astrologie kommen, die nicht richtig sind. Aus vielleicht dem naheliegenden Grund, sich in der (rationalen) Welt annehmbar zu machen, während sie ansonsten das Gefühl hätten, anders zu sein. In der Tat ist es in der heutigen Zeit wie vielen anderen Zeiten schwierig, als Astrologe nicht als jemand angesehen zu werden, der etwas exotisches verkörpert.
Übrigens:
Es heisst, sowohl das Licht (Photonen) als auch die Schwerkraft (Gravitation) wirken in ihrer Reichweite unendlich. Von daher muss vermutlich die übliche Widerlegung der Skeptiker, dass die Gravitation des Saturn usw. keinen Einfluss auf die Erde hätte, als zu oberflächlich angesehen werden. Es ist klar, dass die Masse eines fernen Planeten nicht die Erde so beeinflusst, wie der Mond zum Beispiel die Gezeiten. Es könnten aber nur geringe Einflussgrößen grosse Wirkungen aufweisen. Und es könnten ebenso mehrere Ebenen geben, auf denen sich ein Einfluss der Planeten zeigt.
Die Teilchen erhalten in der Quantenphysik einen Grund, um aus ihrer Unbestimmtheit zu fallen. Nimmt man alles zusammen, also auch die elektrische Wirkung, das anzunehmende magnetische Feld, oder das Licht als Überträger von Information und Energie (Photonen , und vermutlich tragen diese wie alle Teilchen auch "Erinnerungen"), kommen sicher genügend Gründe zustande, um zB anzunehmen, dass verschiedene Felder an verschiedenen Orten in Interaktion miteinander stehen. Die Fixsterne stehen dort, wo wir sie sehen, real sind sie ganz woanders. Das stellt eine wichtige Frage auf... (auf die es noch keine sichere Antwort gibt)-
Ínteressant in dieser Hinsicht ist, dass die Sonne alle Planeten durch ihre Schwerkraft anzieht, und so das zentrale Gestirn ausmacht, und über das Licht wird die Sonne nochmals mit den Planeten "verbunden", aber anders herum.