Wichtiger Hinweis:
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu hohen finanziellen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.

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Tagebuch Börsenastrologie
Teil 7:
März 2010

Dienstag, 16.3.2010
13:11 Uhr 

Ich werde in Zukunft die Homepage etwas umgestalten und weiss nicht, ob ich den speziellen Börsen-Blog fortführen werde, und nicht einfach einen allgemeinen Blog einrichte oder überhaupt keinen Blog. Solange jedenfalls werde ich ab und zu noch etwas zum Börsengeschehen schreiben. 

Das Börsengeschehen ist zu schnelllebig, um Woche für Woche darauf einzugehen - wenn man nicht in diesem Geschäft schon beruflich involviert ist.

Wir sahen, dass tatsächlich Ende Februar der Dax aus den Startlöchern los geschossen ist.  Dies hatte ich bereits richtig erkannt. Den Crash ab  September 2009  hatte ich falsch gedeutet. Einen Crash 2010 zunächst ausgeschlossen, aber wenn man stattdessen von einer stärkeren Korrektur ausgeht, bleiben die von mir früher erwähnten astrologischen Konstellationen bestehen. Ich werde darauf vielleicht beizeiten noch einmal näher drauf eingehen.

Meine Prognose für den DAX 2010, die sich in den letzten Monaten für mich herauskristallisiert hat sieht folgendermaßen aus:

Prognose: Bis Juli oder August jedenfalls wird es optimistisch hinauf gehen, bis an oder knapp über 6500. Ich neige nicht zu der Annahme, dass es bereits an die 7000 gehen könnte im Jahr 2010. Dafür ist zuviel Stress (Anlaß zum Pessimismus) im Markt.

Astrologisch begründet habe ich dies in diversen Blogeinträgen auf meiner Homepage. Massgeblich ist: es spitzen sich einige Konstellationen im Sommer zusammen und ich kann mir auch denken, dass es in der Weltgeschichte noch mal etwas rund geht. In Vergleich mit ganz frühen Prognosen von mir (2009) habe ich vieles hinzugelernt und anderes revidiert. Übrigens  werde ich viele dieser alten Seiten auch löschen. 

Dienstag, 23.3.2010
19:58 Uhr

Der Euro scheint nun gen Süden zu stürzen (es geht abwärts). Ich bin gespannt, wo er sich halten wird. Bei 1,31 vermutlich.
Mal schauen, wo er Ende der Woche steht.

http://www.ariva.de/chart/?t=quarter&secu=4633&boerse_id=130

Oster-Montag, 5.4.2010
19:25 Uhr

Tatsächlich ging der Euro bis auf 1,32 runter. 

Mir scheinen da viele zu spekulieren, deswegen die Erholung (Euro jetzt auf 1,36). Diese Herren und Damen (Banken?) wollen die Gewinne sicherlich mitnehmen - und so kann es also jederzeit wieder hinunter gehen. 

Noch immer halte ich die Marke von 1,31 für möglich. Und es kann auch darunter gehen. Ein Analyst meinte sogar die Marke von 1,25. Ich nehme an, der kommt durch Chartanalyse dazu. Denn auf 1,25 befindet sich ein Boden, der Ende 2008 und Anfang 2009 gehalten hatte. Aber das dürfte noch etwas dauern, bis der Punkt erreicht ist. Da muss es dann irgendwie schon krachen (im Herbst?).

Am Dienstag, so meine Einschätzung, wird der Euro vor allem  kurz vor (oder nach) der Dow Jones-Eröffnung (15.30 MEZ) stärker abfallen. Überhaupt würde es mich ja sehr wundern, wenn der DAX noch weiter steigt ohne dass Gewinne mitgenommen werden. Ich setze jedenfalls ausserordentlich  auf PUT. Doch die letzten Wochen tat ich das auch und verlor im virtuellen Börsenspiel meinen 10. Platz und landete schliesslich ganz am Ende der Ranking-Liste.

Noch scheint sich die Lage um die verschuldeten Länder in Europa zu stabilisieren. Es scheint aber eher eine Verdrängung zu bedeuten und Nachrichten werden kaum noch ernst genommen. Das heisst, solange nichts gravierendes passiert, etwas umgestürzt wird, sollte der Euro dieses Jahr nicht allzu grosse Verluste hinnehmen. Dass er sich erholt glaube ich nicht (also nicht über 1,42).

Mittwoch, 7.4.2010
21:15 Uhr

Die Devise USD/JPY (US-Dollar zu Japanischer Yen) ist am fallen und wird weiter fallen, auf bis zu 90, oder 91.5. Charttechnische Folgerung und Intuition.

Nach dem DAX Verlauf zu urteilen dürfte es auch dort in den nächsten Wochen eine Korrektur geben, ebenso wie beim Dow Jones. Das heisst, jetzt auf fallende Kurse setzen. Natürlich kann es kurzfristig noch mal hoch gehen (in den nächsten Tagen 0.5%-1%  oder so in der Spanne). Insgesamt dürfte der DAX auf mindestens 6100 fallen, bevor der Aufwärstrend fortgesetzt wird.
Bei einem Put würde ich jedenfalls bei 6100 die Gewinne mitnehmen (ca. 3% von 6220). Dann erst mal abwarten, um mit Call neu einzusteigen.

Übrigens. Irgendwann erwähnte ich die Google Aktie, von der ich viel  hielt. Dann erwähnte ich stattdessen MANZ AUTOMATION. Das ist alles mehr oder wenig aus einer Euphorie geschehen. Es gibt keine Aktien, die ich als ALLTIME Favoriten auserwählen würde. Selbst Goldaktien nicht. Denn alles hängt von der momentanen Entwicklung ab. Man kann selbst mit Arcandor (die Pleitefirma) noch spekulativ Geld machen, wenn man zum richtigen Zeitpunkt ein- und wieder aussteigt.
Was MANZ angeht: Die stürzt ab! Total mieser Chart.

Freitag, 9.4.2010
9:26 Uhr

Nun steigt der Euro erst mal wieder. Also ist mir zunächst unklar, wie der sich entwickelt. 1,31, wie gehabt, aber wann... - es ist eigentlich auch nur ein charttechnischer Punkt. Ob der aber in diesem Sommer erreicht wird, halte ich mittlerweile für unwahrscheinlicher.
Der Euro könnte bei 1,32 seinen Boden gefunden haben und nun oberhalb pendeln.

Der DAX steigt heute wieder, erstaunlich gut. Ein gutes Zeichen (für die Zukunft), und gestern hatte er mal inne gehalten. Ich denke, er läuft jetzt ein paar Tage oder 1-2 Wochen seitwärts (um 6300) um dann 6100 anzusteuern (siehe Text zum Mittwoch). Ich kann mir gut vorstellen, dass der DAX noch weiter nach unten korrigiert (also unter  6100), aber das warte ich ab. 6100 scheint mir sicherer.

Der USD/JPY hat im Chart in der Vergangenheit stets Hochs gebildet, die daraufhin schnell wieder abfielen. Noch halte ich es also für möglich, dass der Kurs (kurzfristig!) runter geht. Aber ich würde das Ziel vielleicht eher auf 92 ansetzen. 

Schauen Sie sich auch meine auf sharewisse erscheinenen Empfehlungen zu Aktien an. Alle Angaben natürlich ohne Gewähr, weil es für mich ein spielerisches Herangehen bedeutet. Jedenfalls liegt meine Trefferrate bei 70%.

Dienstag, 13.4.2010
18:26 Uhr

Der USD/JPY will nicht so recht fallen. Ich denke, die nächsten ein bis zwei Wochen der DAX-Korrektur (inkl. Dow Jones) werden zeigen und offenbaren, ob der USD/JPY sich nach seinem Absturz 2008 erholen wird. Und also einen Aufwärtstrend für 2010 bildet und darüber hinaus. Der US-Dollar aber ist nicht mehr was er mal war. Es kann sein, dass sich vieles verändert. Vielleicht gibt es ja bald (bis 2020) eine neue Währung, die ans Gold gekoppelt ist? Das Thema war akut geworden, als es die grössten Probleme gab: http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=12340

2010. Es ist ein schwieriges Jahr, von der Einschätzung her. Aber war es nicht immer so, dass man die kommende Zeit nicht recht einzuschätzen wusste? Und manchmal ging es dann ja doch gut aus. 

Also bis Herbst 2010 rechne ich allgemein schon mal mit einer Erholung auch der Wirtschaft. Aber 2011-13? Da bin ich mal gespannt. Es kann ja sein, wenn erst mal die Probleme im Euroland gelöst sind, dass dann erst die Rechnung kommt. Immerhin sind die Haushalte und Staaten alle hochverschuldet. Wie lange soll das noch ohne Reibungsverluste funktionieren, dass die Wirtschaft auf Wachstum setzt, um diese Probleme zu lösen? Man müsste einen babylonischen Turm zum Mond bauen.

Donnerstag 7.7.2010

Ich halte das Aktiengeschehen für unberechenbar. Ich stelle fest, dass ich in der Zeit, wo ich mich auf (m)eine Einschätzung versteifte und nicht mehr flexibel war, und wann immer ich astrologisch die Zeitqualität näher bestimmen wollte, in meinen virtuellen Depots weniger Gewinn machte und mehr Verluste, als wenn ich die Sache distanzierter angehe. Einen Blog zu schreiben führt immer zur Nähe der betreffenden Sache. Vor allem, wenn man sich festzulegen gewillt ist, was beinahe automatisch geschieht in Blogs, die prognostischen Charakter haben. Letztlich will man sich dann auch noch beweisen, oder die Möglichkeit, dass es astrologische Hinweise gibt untersuchen - aber ich muss auch dazu sagen, dass ich die Astrologie ganz anders erleben will, und nicht das Prognostische darin als wertvoll oder erstrebenswertes Studienziel sehe.

Treffsichere Prognosen auch zur Börse finden sich bei Wolfgang Döbereiner unter Kaleidoskop und Texte: http://www.doebereiner.com/index.php?id=15
Döbereiner zeigt damit, dass es wohl möglich ist, mit Astrologie Prognosen zu bilden. Aber es gibt leider nicht so viele vom Schlage eines Döbereiners, dass man der prognostischen Methode in der Astrologie allgemeine Gültigkeit verleihen könnte. Meine Meinung.


Meine Muster-Depots

Börsenspiele bei Ariva (SPL135)

Bei Sharewise
Mein bevorzugter Platz von virtuellen Börsenaktivitäten (ohne Hebelprodukte;
klassische Aktienkäufe und -verkäufe; einmalige  kostenlose Anmeldung bei sharewise erforderlich um Einsicht in meine Depots zu erhalten)

Zum Inhalt Börsenastrologie (Blog/Tagebuch)

Zum Inhalt Archiv (Analyse aktueller Konstellationen)

Meine Analysen und Meinungen zum Welt- und Börsengeschehen stellen keine Empfehlung für den Handel an der Börse dar.
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Stefan Arens
August 2009