Wichtiger Hinweis:
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu hohen finanziellen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.

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Tagebuch Börsenastrologie
Teil 4:
Dezember 2009

Freitag, 4.12.2009
17:13 Uhr

Jetzt will ich mich doch noch mal festlegen.
Nächstes Jahr 2010 gibt es keinen Crash.

Im Sommer 2010 oder spätestens Herbst nur eine Korrektur, und danach kann es entweder wieder aufwärts oder bis Ende des Jahres 2010 zumindest seitwärts gehen. Dass es Ende 2010 seitwärts gehen könnte, oder aufwärts, erscheint mir beidermaßen möglich. Aber kein Crash.
So an die 7000 könnte es Sommer-Ende 2010 gehen. Die Korrektur im Spätsommer bis Herbst würde dann vermutlich auf um die 5500/6000 zurückführen, je nachdem wie hoch es ging. Eine Korrektur oder ein auslaufender Schwung ist normal und noch kein Crash. Ein Crash wird eigentlich auch immer durch weitere die Weltgeschichte oder Wirtschaft belastende Entwicklungen begleitet.

Am Rande:
Tatsächlich sollten Prognosen stets aktualisiert werden dürfen, sonst hat die "Einschätzung" einer Situation  mittels bestimmter Informationen keinen Sinn.
Das machen Börsen-Analysten auch nicht anders. Eine Empfehlung wird ausgesprochen und noch eine, und am laufenden Band, und all das zu ein und derselben Aktie, nur eben je nach Lage der Dinge. Diese Empfehlungen werden damit korrigiert. Manchmal stimmen die Empfehlungen. Und was stellt man fest? Sie gehen fast nie über 6 Monate hinaus.

Niemand schert sich um "das Geschwätz von gestern", und das ist nicht nur ein Spruch, sondern das taten auch schon die antiken Griechen: Mehr aufs Heute achten..., denn das ist massgeblich.

Ich schreibe seit einiger Zeit ungern in dem Zusammenhang Astrologie und Börse, weil jede Meinung über zukünftiges Geschehen, welches in irgendeiner Weise in die Nähe zur Astrologie gerückt ist,  sofort als exakte Prognose verstanden wird, die ein und für alle Mal unumkehrbar feststeht und wenn die nicht stimmt, ist auch jede weitere Prognose Mist.
Weil Astrologie, davon denken die meisten Leute alles, nur nichts richtiges. 
Ich finde diese Begleitumstände der "politischen Korrektheit", nämlich nicht öffentlilch über Astrologie oder Esoterik reden zu können,  eigentlich bloß zum Schmunzeln. Es ist ein Ausdruck des Mainstreams, dass man als Astrologe meist schief angesehen wird. Aber was wirklich am Nerv zieht, das ist diese Unverhältnismäßigkeit: Wenn man will, wird man alle Aussagen von Astrologen als phantastisches Zeug darstellen. 

Ich meine, auch die modernen Astrologen selbst sind Schuld daran, weil sie zu oft versuchen, etwas auszusagen, was sie nicht aussagen können. Und sei es, weil sie schlechte Astrologen sind, oder sei es, weil die Astrologie nicht diese Leistungen vollbringen kann, wovon diese schwärmen. Das eigentliche Problem besteht darin, dass die meisten Astrologen  nicht zugeben wollen, wie sie einerseits noch immer relativ wenig von der Astrologie verstehen, oder dass andererseits  die Astrologie einfach ihre Grenzen hat und damit auch die Astrologen ihre Grenzen haben. Nun ja, als ich zur Astrologie kam, schwärmte ich von der Szene. Ich wollte dazugehören, diese Schwelle, ab der man sich Astrologe nennt, überschreiten.  Das erste was ich mit den Jahren begriff war, dass die Astrologen nur mit Wasser kochen und von aussen es schlecht überprüfbar ist, ob ein Astrologe wirklich was drauf hat, oder nur mit der Vagheit und den diffusen Zusammenhängen spielt. Irgendwann begriff ich aber auch, dass es einen mittigen Kern von Wahrheit gibt, zu den Astrologen gelangen können, was im Grunde aber nur aufgrund eines Gespürs erschlossen werden kann.
Aber Wahr-Sagen.... also diese Prognosen über Zukunft: Das ist keine wesentliche Astrologie; es ist mehr oder weniger ein Experiment. Früher WOLLTE ich glauben, dass Astrologie sich auf die Zukunft konzentrieren kann. Aber ich halte das mittlerweile, um eine Zahl zu nennen: nur für 35% verlässlich, etwas astrologisches über die Zukunft auszusagen, auf das man sich verlassen könne, so wie Kartenleger solche verlässlichen Aussagen bilden.

Ich habe keine Glaskugel in der Hand. Und Astrologie ist keine Wahrsagetechnik.

Astrologie bietet einfach nur eine Zusatzinfo.
Aber sie wird nicht die Fundamentalanalyse der Aktien ersetzen, und nicht die Charttechnik überflüssig machen können. Für mich bietet Astrologie einen Überblick, der mir vor allem bei der Einschätzung eines wahrscheinlichen, bereits spürbar in der Luft liegenden Szenarios hilft, um zB mögliche Trendwenden oder Weichenstellen in deren Zeiträumen zu bestimmen. Aber das geht nicht immer. Das ist das Problem dabei: die Astrologie lässt sich nicht vereinnehmen sondern schickt nur leise Zeichen, die man mit Hilfe anderer weiterer Informationen einordnen kann, ohne dass garantiert ist, dass man dabei richtig vorgeht.
Es gibt Zeiten, da kommt was zusammen, an Informationen. So war das im Juli 2009, als ich den dort beginnenden Aufwärtstrend richtig einschätzte, und so könnte es auch im Februar 2010 sein. Daher meine ich, Trendwenden lassen sich grob einfangen. Aber der Versuch genauer sein zu wollen, womöglich jeden einzelnen Monat abzuklopfen? Da versucht man dann wieder die Wahrsagerei - und die Erfahrung, und nicht etwa ein Vorurteil, zeigt, dass dies nicht funktioniert. 

Astrologie wurde mit der Zeit veralbert und aus ihr etwas gemacht, womit man zuerst Fürsten beeindrucken konnte, vielleicht hätten die auch sonst einem den Kopf abgeschlagen, weil sie vielleicht genau das von der Astrologie erwarteten: Die Aussage über Zukunft. 
Und heute sieht das nicht anders aus, dass die Leute Wundersames von der Astrologie erwarten, nur dass Astrologen es selbst in der Hand haben...
Dazu noch ein Wort: Astrologie an sich ist schon ein wundersames Ereignis. Dass die Astrologie einen Zusammenhang zeigen kann, zwischen Leben und Radix, das ist schon ein Wunder.

Samstag, 5.12.2009
12:01 Uhr

2010. Nichts deutet darauf hin, dass irgendwelche Probleme noch die Laune der Leute drücken mag.
Eigentlich. Und dieses leichte "Eigentlich" ist ja auch der Grund, warum noch keiner kauft - es heisst: Eigentlich siehts gut aus. Es heisst aber nicht, es sieht einfach nur gut aus. 

Und das ist ein Grund, warum ich mich auch nicht so ganz festlegen will auf die Aussage , dass es nächstes Jahr eindeutig hoch geht. Ich bin mir aber zu 85% sicher. Massgeblich ist für mich - aus Erfahrung - wie die Einschätzung des nächsten Jahres für die Wirtschaft lautet, und die spricht von Wachstum und relativ guten Aussichten. Auch wenn einige Stimmen noch sagen, dass der reale Aufschwung langsamer kommt, die Börse kann immer über der Realität schweben und bildet sie nicht deckungsgleich ab (sie tut es freilich nur im Gleichlauf; also wenn es eine Rezession gibt, sinkt sie, und wenn es Aufschwung gibt, steigt der Börsenkurs).

Im Nachhinein betrachtet wird man astrologisch gesehen über das vergangene Jahr 2009 meinen, es sei doch einiges eindeutig gewesen: wie zuerst die Bankenkrise wie aus dem Nichts  aufkam und damit auf Saturn/Uranus verweist.
Im Nachhinein begann der Prozess 2001, nämlich mit dem Keimen der Immobilienblase. Fragt man ernsthafte Experten (und nicht nur Neunmalschlaue) werden sie auf das Jahr 2001 kommen. Es begann mit einem Programm der US-Regierung, das die Immbolienwerte attraktiv machte. Seinerzeit platzte die Blase am neuen Markt und es wurden neue Spekulations-Felder gesucht.
Eine Blase wechselt die andere ab. Wir steuern jetzt wohl auf eine Rohstoff-/Goldblase zu - so bis 2020 auf jeden Fall. 

Neuer Markt, dann Immobilien und nun Rohstoffblase. Ein Zeitalter der Blasen? 2000-2020, das entspricht dem Saturn/Jupiter Zyklus übrigens. Wir erleben ja jetzt den Höhepunkt des Saturn/Jupiter Zyklus (Oppositionsphase). Das heisst, wir könnten nun einige wichtige kollektive Lernprozesse einerseits begreifen (zB Klimapolitik), und andererseits einleiten (was zB den  Umgang mit diesen Spekulationsblasen betrifft). Dieser eingeleitete kollektive Lernprozess korrespondiert natürlich auch mit dem Eintritt des Plutos in Steinbock (der die Rohstoffe aufs Korn nimmt und unsere Haltung dazu in gewisser Weise prüft - in Form von Erscheinungen oder Zuständen, die durch unseren Umgang mit einer Sache oder Thema hervorgerufen werden).

Und ebenso astrologisch plausibel ist, wie dann die Schwärmerei an den Börsen ab März 2009 mit Jupiter/Neptun/Chiron haargenau übereinstimmt -  auch betreffend der Art und Stimmung wie die Konjunktion endete (im Spätsommer/Herbst). Aber nur im Nachhinein wird man das alles so klar sehen. Im Vorhinein ist es doch mittels Astrologie mehr ein Rätseln und Tippen. Wenn  man heute sagt: im Januar wird etwas passieren, dass die Astrologie endgültig belegt. Dann ist das hohl wie nur was. Natürlich passiert andauernd was, und man kann andauernd irgendeinen Zusammenhang mit dem Radix feststellen. Aber diese wagemutigen Astrologen , sollten sich an BRAUCHBAREN astrologischen Aussagen orientieren und nicht so handeln, dass das Handeln letztlich überhaupt nichts bringt (ausser dem Versuch, sich selbst als Astrologen etwas vorzumachen). Wenn man nur ein wenig kritischer auf die Ergebnisse achten würde, dann würde man sehen, dass dieses ganze Experimentieren mit Prognosen im Grunde ein Wettspiel ist. Da kann man auch genausogut Bundesliga Ergebnisse tippen. Im Vorhinein und regelmässig - unter der massgeblichen Haltung jederzeit Prognosen abgeben zu können -  sind die späteren Ergebnisse viel zu undeutlich.
Aber im Nachhinein lässt sich vieles sagen.

Was ist das für ein Tosen immer, wenn Astrologen (wie ich) neueste Schlagzeilen aus dem Himmel greifen und in eine bestimmte Form bringen: 

CRASH 2009! CRASH 2010! 

Klaus Kinski würde schrei-sagen: "Ja was denn noch alles?" Besser gesagt: "Wann denn noch alles?" Crash 2011. Crash 2012. Crash 2013, dann aber spätestens 2014. Und irgendwann ist es dann richtig. 

Also darum gehts überhaupt nicht, ob alle Prognosen richtig sind, sondern ob man auf Höhe der Zeit bleibt! Bald wird es ja zur Parade. Und was spiegelt sich in den ganzen Haufen der Negativprognosen wieder? Meiner Meinung eine Skepsis gegenüber dem System.
Diesem System wird nicht getraut und deswegen die vielen "Crash-Prognosen", auch von anderen. Oder es ist vielmehr eine Art Hype, der daraus entstand, dass im Oktober 2008 die schwerste Krise aller Zeiten eingeläutet wurde, und jeder sich staunend die Augen reibt, warum das nicht noch mehr kriselt (im vergleich zum Crash 1930).

Wenn man irgendwann findet, dass nur mittelfristige Einschätzungen sinnvoll sind, und wenn man ungefähr 2/3 richtig liegt auf Dauer, dann hat man sowieso nur noch mit einer Spanne von 1-3 Jahren zu tun, und die 10 Jahres Überblicke auf die Kurshistorie dienen nur zur Einschätzung einer Aktie.
Leicht verrennt man sich in die Bereiche der astrologischen Prognostiker, die ich für Irrwege halte. Jedenfalls wird man dort keine Sterne vom Himmel reissen.

Die Astrologie zeigt Begleitumstände des Lebens, aber es gibt Millionen Formen des Lebens, in welches sich zB ein astrologischer Aspekt verweben kann, und doch bleibt der Aspekt, zum Beispiel ein Quadrat immer eine einheitliche Form oder Qualität. Und ein Aspekt ist auch nur eine Sache, es gibt Zeichen, Herrscherbezüge usw. und alles verschränkt sich und ergibt einen Zusammenhang - und es gibt auch Dinge, die nicht im Radix drin stehen. Ganz viele Dinge, die nicht im Radix stehen. Aber viele dieser Dinge ordnen sich um das Radix, diesen Kern, herum an. 

Das versteht man vielleicht nicht sofort, und ich wollte es nur kurz machen. Weil man verrennt sich darin, die Astrologie jemanden erklären zu wollen, der sie sowieso für schrott hält, noch bevor ich irgendetwas gesagt hätte.  
Auch weil man selbst als Astrologe eher nur eine ganzheitliche Anschauung ohne endgültige Fixpunkte gewonnen hat, und nicht alles erklären kann. Das setzt viel Wissen voraus in Bereiche, die die akademischen Neunmalschlauen sogar für Unfug halten, nämlich Bereiche eines Wissens um Schöpfung und Sein und Seele usw..

Diejenigen werden sich schon zurecht finden, die der Astrologie etwas abgewinnen können - vor allem, weil sie nicht so permanent voreingenommen sind und an Klischees gelehnt alles beurteilen wollen. 

Kurz gesagt, kann die Astrologie IN FORM EINES RADIX nicht im vorab klären, was da alles für Ereignisse kommen oder gewesen sein mögen. Astrologie ist keine Wahrsagetechnik. Dafür kann  man Karten nehmen, für das Wahrsagen. Man kann mit der Astrologie UND einem seherischen Vermögen gewiss einiges rausholen an Informationen, aber die Astrologie in Form ihrer Anordnung ist nicht unbedingt in einem Zusammenhang zu bringen mit deterministischen Ereigniszwang, denn viel massgeblicher ist das innere Moment einer Erfahrung.

Es gäbe da viel zu erzählen, vor allem, dass die Karten nur symbolisch das äußere Leben zeigen, innerliche Ebenen, und auch Seelisch-Unbewusstes steht  hier im Vordergrund. Deshalb lässt sich auch ein Fussballspiel mit Karten kaum vorhersagen, weil Ereignis und Erleben eines oder mehrerer Menschen nicht immer deckungsgleich miteinander sind, weil man mehr die Stimmung und eine symbolische Beschreibung des Geschehens erhält...; man sieht viel mehr, was ein Geschehen stimmungsmässig mit jemanden zu tun hat, und der Rückschluß auf das Geschehen gelingt nur mit seherischer Begabung.

Zurück zur Börse:

Man merkt schon, dass die Konstellationen jetzt anders sind. Jupiter/Neptun ist vorbei in einigen Wochen, im Februar nämlich.
Ab Februar, dann geht die Post ab, das würde ich mal wetten. Man kann jetzt allein  auf diese Konstellation setzen und alles riskieren. Oder sich betrachten, zum Beispiel, wie die Kursverläufe sind, welche Ansichten man durch Charttechnik  und natürlich was andere Investoren sagen (für mich seit kurzem ein  wichtiger Aspekt geworden). Aber es gibt viele Meinungen, und neben  Charttechnik und Astrologie gibt es dann eine weitere Ansicht, die man dann wiederum bewerten kann. Und immer so weiter, und man spürt auch manchmal wie eine Stimmung über dem Markt liegt. Und dann schätzt man das Geschehen ein. Und wenn man falsch liegt, weiss man, dass es keine ultimative Methode gibt.

Ich habe aber gesehen, wohin das führen kann, wenn man nur die Astrologie nimmt und alles auf eine Konstellation setzt - weil ich sowohl 2009 und 2010 einen Crash gedeutet hatte. 

2009, so viel lässt sich sagen, weil die Prognose bis auf den November begrenzt war: gab es keinen Crash.

Es sind jetzt noch nicht ganz andere Konstellationen in der Luft, aber es lockert sich immer mehr. Die Leute könnten jetzt bereit werden zum grossen Einkauf. Schneller als je zuvor könnte der Kurs klettern, wenn nicht die Wirtschaft selbst etwas gebremst wäre - das darf man als Bremsklotz wohl nicht ausser Acht lassen. Daher könnte der Kurs auch nur sehr langsam steigen und die 7000 erst 2011 erreichen
Und das bedeutet jedenfalls, dass ein Crash wohl erst 2012/2013 oder so kommt. Damit meine ich solche Kursrutsche auf 4500 mindestens.

Alles neu macht 2010. Saturn in Waage: Neu. Jupiter überquert endlich den Neptun: Neu. Pluto wird endlich vorwärts kommen in den Steinbock hinein: Auch ein neues Gefühl. Und weitere neue Gefühle kommen im Laufe der nächsten Jahre, wenn Uranus dann im Widder ist. Was ist Uranus in Fische gewesen? Merkwürdig. Vielleicht wird das erst klar, wenn wir mit Uranus in Widder sind.

Aber auch in bezug zu Saturn ist ein neues Zeitalter (Saturn in Waage) für ein paar Jahre eingetreten und weitere werden kommen (von denen wir jetzt nichts spüren und noch kaum etwas in der Luft sehen): nämlich Uranus in Widder. Uranus läutet Jahrzehnte ein, solange verweilt er in einem Zeichen. Nächstes Jahr tritt er schon in Widder ein. Und Widder ist energetisch gesehen auch ultimativ eine Energie des piobierhaften "Neuanfangs".
Der Impuls wird wohl erst  wirklich greifen so ab 2012 - da werden wir merken, dass wir in einer neuen Zeit angekommen  sind. Die letzten Jahre, da haben wir uns ja gefragt, was das Besondere am neuen Jahrtausend sein soll. Und ich beziehe mich hier überhaupt nicht auf das sagenhafte Maya-Jahr 2012. Aber wenn ich es mir so überlege, dass die ihren Kalender in diesem Jahr enden haben lassen (wo also eigentlich ein neuer Kalender anfangen müsste), ergibt es irgendwo Sinn. 
Man muss bedenken, dass es verschiedene Systeme gibt, die nicht absolut deckungsgleich, aber relativ deckungsgleich sein können. Die verschiedenen Kalendersysteme -  und man kann auch die Zeiteinheiten der Himmelskonstellationen, wie sie in der modernen Astrologie gemessen werden dazu rechnen - beschreiben verschiedene Ebenen. Nur der lineare-logische Verstand, der sich mit physischer Eindeutigkeit abgeben muss, würde diese Zusammenhänge nicht in Erwägung ziehen wollen. Natürlich nicht, denn es ist zugegeben vage. Aber wie gesagt, symbolisch gesehen ergibt für mich das sogenannte Maya-Jahr 2012 durchaus Sinn, wenn ich dazu die Eindrücke nehmen, die ich mit der Astrologie erhalte.  Offiziel ist der Maya Kalender am 21.12.2012 zuende.

Also Pluto in Steinbock wird sicher jetzt als neues Zeitalter erfahren werden, da er nicht mehr rückläufig auf 0° Steinbock an die Zeichengrenze kommt. Das tat er noch 2009. 2010 geht er weiter in den Steinbock hinein und wird nicht mehr auf 0° kommen. 

Was ich meine, das sind Stimmungsgefüge, keine realen ZEITALTER. Nicht als würde eine Pyramide mit goldenem Auge aus der Erdschicht stoßen, und an einer grossen Glocke aus Stahl das neue Zeitalter einläuten.

Nein, jedes Zeitalter existiert in erster Linie aus den uns gegebenen Möglichekeiten und den damit verbundenen Stimmungen einer Zeit.

Ich spreche von Stimmungsgefüge, die sich kollektiv ergeben, wenn ein Planet so hin und her tendelt, sich zum Beispiel an einem bestimmten Erfahrungsbereich des Zodiaks befindet, der von einem Übergang geprägt ist: an der Zeichengrenze - was sich  als Stimmung (Märkte) auch kollektiv auswirken könnte. Ja, ich bin mir  sicher, dass es sich so verhält.
Wenn der Planet stärker ins Zeichen kommt, ändert sich auch mehr das Stimmungsgefüge (innerlich, Atmosphärisch, die Stimmung betreffend; das Gefühl  betreffend). Und eben dieser Pluto wird diesen Bereich der Zeichengrenze jetzt endgültig verlassen. Mit Pluto in Steinbock sind desweiteren die Rohstoffe angesprochen. Bis etwa 2023. Freilich, da bilden sich auch Blasen die vielleicht 2013 mal kurz platzen könnten. Warum 2013? Aus heutiger Sicht erwarte ich keinen Crash vor 2012 (bis 2014 und ich schliesse auch 2015 nicht mehr aus; aber würde dazu tendieren 2012/13 zu favorisieren). Langfristig erwarte ich eine viel stillere Kursbewegung als wie in den letzten 10 Jahren - das könnte sich bald als nicht gesund und damit als nicht normal erweisen, diese 8000er Orgien. Es hängt ja vom Geld ab, und es bewegt sich ja auch was in Bezug zu dem Dollar - man weiss wirklich nicht einzuschätzen, dass diese Dinge alle in denselben Verhältnissen bleiben werden.

Ich bin übrigens gespannt, was beim Klimagipfel raus kommt. Anhand der vorliegenden Konstellationen könnte man Aufbruchsstimmung erneuerbarer Energien erwarten. Pläne zumindest. Es wird noch ein paar Jahre dauern. Sie hätten den Gipfel nächstes Jahr legen sollen, in den Februar.

Schaut man sich jetzt Einzelwerte an, und geht mögliche Kursverläufe durch, erscheint eine zwei monatige Seitwärtsbewegung wahrscheinlicher als eine Jahresendrally im Dezember 09. Zum Beispiel die Solar Aktie Trina-Solar.  Man erkennt, wie der Kurs jetzt ziemlich steil anschiesst und im Vergleich mit ähnlichen Ständen (Kaufpreis) im Jahr 2007 könnte man meinen, der Kursverlauf würde wiederholbar sein. Nun ist das simple Gesetz der Wahrscheinlichkeit, dass es immer anders kommt, als man denkt. (Anmerkung Januar 2010: Tatsächlich gab es eine Jahresendrally!)

Immerhin hinkt der Vergleich, weil die unteren Tiefpunkte im Chart jeweils unterschiedlichem Niveaus sind und damit beide Zeiträume nicht mehr direkt vergleichbar sind. Aber es gibt noch andere Aktien, die ähnlich auf dem Weg nach oben sind.

Februar   ist also Jupiter/Neptun endgültig erledigt. Die Stimmung ist also reif für eine Jahresanfangsrally ab Februar (da ist Jupiter im Fische/Finanzzeichen)... und es wird weiter gehen dieses Jahr 2010. Allenfalls eine Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau ab Sommer 2010. 

2011 könnte es dann weiter gehen, aber irgendwann gibt es natürlich wieder auch einen Ausverkauf (Absturz).

Spannend finde ich ja, was in den nächsten Jahren mit den Rohstoffen geschieht, vor allem Gold, Silber, Edelmetalle. Es gibt tausend Aktien zu Minengesellschaften und auch Goldaktien, also Aktien von Unternehmen, die Gold fördern oder verarbeiten. Interessant dass die Luxusaktien ziemlich stark gestiegen sind. Ausserdem zieht Solar stark an, vor allem China dürfte da eine Zukunft haben.

Dienstag, 8.12.2009
11:56 Uhr

Seltene Erden sind immer einen Tip wert für Spekulationen. Sie sollten  in den nächsten Jahren sich noch gut entwickeln, weil immer neue Anwendungsgebiete gefunden werden. Allerdings sollte man auch gefasst sein auf eine gewisse Anfälligkeit für Kursrutsche, wenn China, die  den Markt ja offenbar kontrollieren, etwas ändern oder andere mit in den Markt einsteigen.

AU000000LYC6    Lynas Corp
Webseite der Firma: http://www.lynascorp.com/

AU000000NAV2    Navigator Resources
Webseite der Firma: http://www.navigatorresources.com.au/

CA64045Y1088       Neo materials technologies
Webseite der Firma: http://www.amr-ltd.com/

AU000000ARU5    Arafura Resources
Webseite der Firma: http://www.arafuraresources.com.au/

CA39141Y1034        Great western minerals
Webseite der Firma: http://www.gwmg.ca/

KYG210891001       China rare earth holdings
Webseite der Firma: http://www.creh.com.hk/

CA75381M1023       Rare element resources
Webseite der Firma: http://www.rareelementresources.com.asp

CA2006971006       Commerce resources
Webseite der Firma: http://www.commerceresources..asp

Andere: http://www.rohstoff-welt.de/aktien/kursliste.php?klid=19

Weitere Artikel zu seltenen Erden:
http://www.oneview.de/entdeckungen/neu/tags/seltene+erden/

Diskussion zu seltenen Erden-Aktien auf Wallstreet:
http://www.wallstreet-online.de/...rare-earth-im-n-t   

In der Diskussion:
Zwar keine seltene Erden, sondern Kupfer und Molybdäen:
Moly Mines.
Diese Aktie könnte   steil gehen. Auf News achten!

Donnerstag 17.12.2009
23:32 Uhr

Wenn ich den Dax in diesen Tagen so sehe, rechne ich mit einem relativ ansteigenden Kurs bis in die ersten Januarwochen hinein, um dann Mitte und Ende Januar tendenziell erst mal abwärts zu gehen. Damit bildet sich eine Kule wie im Mai/Juli 2009 (http://indizes.wallstreet-online.de/Dax/...).

Dann ab Februar 2010  kommt es zu einem steileren Kursanstieg. Der wird  bis Sommer 2010 eine Rally auf 6500 bedeuten. Dann folgt eine Korrektur  und der Trend oder KAMPF setzt sich im Herbst/Winter fort um auf die 7000 zu kommen (2011-12). Aber 2010 und die 7000? Hmmm. Ich glaube nicht. Die Wirtschaft, die Analysten und alle melden noch nicht eine Zeit, die einlädt Vertrauen in Aktien zu finden.

Aber trotzdem. Man investiert im Angesicht der Krise doch mit guter Laune. Zunächst fällt auf, dass neuerliche schlechte Nachrichten einmal über Griechenland, den Euro und dann auch ein drohendes Scheitern der Klimakonferenz in Kopenhagen den DAX nur um 1% haben drücken können.

Nun kann man sich charttechnischfür die kommenden Wochen und Monate verschiedene Szenarien überlegen. Von den Einzelnkursen her  erscheint es mir, dass es erst mal noch ein Stück nach oben geht, ein paar Tage. Sagen wir bis 22.12. (Zum Einsteigen scheint es erst mal zu spät, es passiert nicht mehr viel -  im Januar jedenfalls wird mans sehen, was ist).

Der Rest des Jahres 2009 ist viellleicht neutral (kurz runter, kurz hoch;  es bleibt letztendlich diese Zeit auf demselben Niveau,  betrachtet man Anfang und Ende der Kurse, vergleiche Mai/Juni 2009).
Anfang Januar könnte es nach unten gehen (so 200,  maximal 300 Punkte), um Ende Januar oder im Februar mit Schwung bis Sommer 2010 rauf zu klettern.
Nur, um mal ein Szenarium zu entwickeln und die Spannung aufrecht zu erhalten. 6100 ist möglich diese letzten Tage des Jahres. Obwohl ich eigentlich eher skeptisch bin. Naja, ich glaube bei der Betrachtung habe ich den Optimisten in mir  gefunden. Der Realist meint, es kriecht ganz langsam nach oben an die 6000, um immer wieder runter zu kommen, um  dann im Februar irgendwann endlich durchzubrechen als hätte sich die Lage dann mehr geklärt.

Freitag, 25.12.2009
12:01 Uhr

Tatsächlich kam es so wie ich es einschätzte.  Dass es erst mal noch ein Stück nach oben geht, ein paar Tage bis 22.12.2009. Aber jetzt das neue Jahr! Wie geht es weiter?

Was passiert 2010 mit Rohstoffen?

Was sagen die Anderen:
Hier zwei Meinungen, in denen eine gewisse Skepsis rüber klingt, so dass man den weiteren Aufschwung - glaubt man den Analysten - als einen langsamen erleben wird. Aber auch eine Warnung an das Investieren in Gold.

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_400300 (ganz unten)

http://www.handelsblatt.com.rohstoffe

Beide Male wird Tobias Merath, Leiter des Rohstoff-Researchs der Credit Suisse, zitiert. Nun, das sollte man immer bedenken: Ein Analyst allein macht noch keinen Sommer. 

Eine Einzelmeinung? Oder ist da was dran? Merath meint: "Dollar, Zinsen und Inflation stützen den Goldpreis aktuell und dürften kurzfristig auch für noch höhere Kurse sorgen."

Charttechnisch deutet viel auf ein weiteres Ansteigen hin, fundamental gesehen, also mit Bezug auf die realen Werte dürfte es irgendwann wieder runter gehen. Genau dieses Szenario erscheint mir sehr plausibel. NUR!!!! Es ist die Frage, WANN der Goldpreis wieder runter geht.

Rohstoffe, so Merath, werden im Trend bleiben, aber wirklich wachsen würden nächstes Jahr wohl Basismetalle (Eisen und Nickel, vielleicht auch Kupfer, seltene Erden usw.) und alles was mit Öl zu tun hat.

So, nun bezieht sich Merath aber auf sein Szenario von Aufschwung und niedrig Zinszuständen. Im Sommer 2009 war von Aufschwung aber keine Rede, nach der Theorie von Merath  hätten dann  die Preise für Rohstoffe nicht steigen sollen. Natürlich gibt es für Merath auch dafür einen Grund (Geschehnisse in China). 

Wie dem auch sei. Gründe und Stützpfeiler gibt es bald für jede Theorie.
Es ist nur ein Szenario, das ich zwar teile, aber deren zeitliche Bezüge ich nicht teile.
Was das Fundamentale angeht, also das Wissen um die unternehmerischen Umstände des Aufschwungs im Detail, oder wie sich der Markt während niedrigen Zinsen usw. verhält, davon habe ich kaum eine Ahnung. 

Man muss sicher auch bedenken, dass ein hoher Goldpreis (mein anvisiertes Ziel 1650) dazu einlädt, die gehorteten Reserven zu verkaufen. Zum Beispiel lagern viele Minen ihre Produktionen, statt sie jetzt schon zu verkaufen, um sie bei einem günstigen Goldpreis renditeträchtig zu verkaufen. Da wird es sozusagen einen  Omegapunkt geben, ab dem es einen  Einbruch des Goldpreises geben kann, der den Goldpreis dann vielleicht auf 1100 oder 1050 zurückwirft. Was wir in diesem Dezember/Januar an Korrektur des Goldpreises erlebt haben, könnte in Zukunft (bis 2013) die charttechnische Unterstützungslinie bedeuten.

Man sollte nächstes Jahr sicher alles gut beobachten. Wie ist die Konjunktur? Was macht der Dollar? Was macht China hinsichtlich der Rohstoffe und Rohstoffpreise? Was machen die Zentralbanken (der Zins dürfte angehoben werden)? Passiert noch was mit Dubai oder schwachen Eurostaaten? 

Eine weitere Einschätzung, in der vieles am Börsengeschehen davon abhängig gemacht wird, wie die FED die Zinsen "regiert": http://www.zeit.de/..Jahresausblick-2010.
Und ein Spiegel-Artikel über den wirtschaftlichen Verlauf des nächsten Jahres: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,668846,00.html

Meine eigene Einschätzung: Es bleibt dabei: bis Sommer 2010 steigende Kurse. Dann eine kleinere Korrektur - und vielleicht findet die Korrektur ja gleichzeitig statt, wenn die Zentralbanik-Zinsen im Spätsommer/ Herbst 2010 angehoben werden. Wie es jedenfalls weiter geht ab Hebrst 2010, muss man dann sehen. Ich persönlich  entwerfe nur noch Einschätzungen für die nächsten 6 -12 Monate. Denn nur dieser Zeitrahmen ist irgendwie in Blickweite.
Gold wird die 1650 anvisieren, wobei mir unklar ist, ob das bereits 2010 erreicht werden wird. Der Ölpreis wird natürlich auch weiter steigen. Und der Euro? Tja, da bin ich sehr gespannt drauf. Insgeheim rechne ich mit einem immerwährenden Kampf um die 1,60 zum US-Dollar.

Tendenziell dürfte das bis Sommer 2010 alles so weiter gehen mit steigenden Kursen in allen Bereichen wie 2009. 

Nur die Autobranche sehe ich sehr skeptisch und auch in Banken würde ich  virtuell nicht viel investieren, ausgenommen kurzfristig um Einstiegspunkte auszunutzen, die sich allein zyklisch ergeben.
Auch was Maschinenbau angeht, oder überall wo es viele Arbeitsplätze gibt - da sehe ich irgendwie nicht so die Chancen. Da gibt es nächstes Jahr vielleicht auch bezüglich Tarifverhandlungen  einige Reibereien infolge des Sparzwanges. 

Nächstes Jahr wird es auch politisch eine interessante Zeit. Die Haushaltslage zwingt zu bestimmten Maßnahmen. Welche das sein werden, wird man nach der NRW-Wahl sehen. Ich bin gespannt, ob die CDU ihre Taktik zum Erfolg führen kann, die  Leuten sprichwörtlich zu veräppeln, indem sie die NRW-Wahl abwartet bis sie mit "ernsten Entscheidungen" aufwartet.

Aber die Börse hat sich über "asoziale Entwicklungen" immer gefreut, wenn solche Entwicklungen bedeuten, dass die Wirtschaft gestärkt wird.

Meine Muster-Depots

Börsenspiele bei Sharewise
(ohne Hebelprodukte;
klassische Aktienkäufe und -verkäufe;
mein Favorit unter den Börsenspielen)

Börsenspiele bei Ariva

Börsenspiele bei Depotking

Für die Einsichtsmöglichkeit:
Kostenlose Registrierung erforderlich, ausgenommen Depotking.

Zum Inhalt Börsenastrologie (Tagebuch)

Zum Inhalt Archiv (Analyse aktueller Konstellationen)

Meine Analysen und Meinungen zum Welt- und Börsengeschehen stellen keine Empfehlung für den Handel an der Börse dar.
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu hohen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.

Stefan Arens
August 2009