Wichtiger Hinweis:
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu hohen finanziellen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.

Tagebuch Börsenastrologie
Teil 3:
Oktober-November 2009

Mittwoch, 21.10.2009
17:43 Uhr

Nun kann man entdecken, dass die meisten Kurse auf einen Höhepunkt zusteuern. Gemeint ist ein Höchststand.
Wenn so einer kommt, folgt kurz danach oft ein Absturz.

Es kann also mit der Saturn/Uranus Spannung im nächsten Sommer 2010 durchaus nach unten ausbrechen, weil die Kurse bis dahin ihren Höhepunkt erreicht haben. Das soll keine Prognose sein, als wie man sie versteht als exakte Aussage, sondern Einschätzung einer Wahrscheinlichkeit.
Der Euro/USD ist wichtig, als Indikator geeignet, so   scheint mir; besonders die Schwelle zu 1,60, schaut man sich den Verlauf des Euro/USD  insgesamt an (seit 2000). Der starke Euro bremst zudem die deutschen Exporte. 

Gleichzeitig ist der Dollar schwach. Wenn der Euro die 1,60 erreicht, hat auch der Euro seinen bisherigen Höchststand erreicht und es passt in den Zeitrahmen, dass bis Sommer 2010 auch die anderen Indizes und Einzelkurse ihren Höchststand erreicht haben (könnten).
So würde es mich jedenfalls nicht verwundern, wenn der Euro zusammen mit anderen Höchstständen einen Ausverkauf einleiten werden.
Hinzu kommen müsste freilich auch eine gewisse wirtschaftliche Entwicklung, also zB hohe Arbeitslosenzahlen, neue Bankenprobleme, Inflation oder so was. 
In diesem  Szenarium stelle ich mir vor, dass der Euro auf 1,60 angekommen noch eine Zeit auf diesem Level bleibt und dann aber absackt.

Ich bin allerdings der Meinung, dass es auch ganz anders kommen kann. Das wäre die zweite Variante. Der Euro steigt noch weiter an und testet vielleicht sogar 1,80. Auch die anderen Kurse können ja - wir leben in einer  freien Welt  ohne Determinismus - machen was sie wollen:  sie könnten lange Zeit um eine gewisse Marke pendeln ohne nach unten abzustürzen, nachdem sie den Höchststand erreicht haben, und damit alle astrologischen Vorhersagen eines Besseren belehren, die einen Crash im Jahr 2010 herbeisehnen.

Die Konstellationen beschreiben nur einen Rahmen, in das das bewegte Leben fällt. Würde ich es anders sehen, verstieße es gegen meine Überzeugung, wie sich Astrologie nämlich wirklich verhält. Prognose ist also schon durch die astrologische Anordnung daran gebunden, dass man zusätzliche Informationen einholt, zB aus den Tendenzen momentaner wirtschaftlicher Entwicklung. So wäre eine richtige Prognose auch vergleichbar mit jeder anderen nichtastrologischen Prognose - also eigentlich kein Kunststück, bis auf die Bestimmung des Zeitmomentes. Aber gerade in dieser zeitlichen Bestimmung gab es und gibt es wenig, was man in der jüngsten Geschichte astrologischer Prognosen vorweisen könnte. Zu schwammig und ungefähr sind die Ergebnisse. 

Es wäre einfach, einen möglichen Tiefstand 2010 auf den exakten Oppositionszeitpunkt der Saturn/Uranus Opposition zu behaupten. Das wäre einmal der 26.04.2010  und schliesslich der 26.07.2010. Vielleicht dazwischen? Vielleicht geht der Kurs stattdessen aber auch hoch? Und wir werden im Januar oder gar März  eine grössere Korrektur erleben, wo die Preise der Aktien mal ordentlich angepasst werden? Ist alles denkbar.

Oktober 2008 ist  ein Crash gewesen, den  sicher einige vorhergesehen haben. Aber was ist das für ein Kunststück, wenn tausend Astrologen jährlich eine Prognose über das Börsengeschehen ausbreiten: Allein durch das Gesetz der Wahrscheinlichkeit wird es daher einen Treffer geben, weil jedes Jahr und jederzeit "getippt" wird. Dass jedoch ein Astrologe wiederholt die grossen Ereignisse einfangen würde, kam bis jetzt noch nicht vor. Es liegt eben an den Grenzen der Astrologie und meine Frage ist: Kann man Astrologie brauchen für die Verbesserung der Qualität von Prognosen allgemein?
Seit Oktober 2008 liegen noch mehr Prognosen vor und es ist kein Trug, dass bis jetzt alle diese Prognosen von zweifelhafter "Genauigkeit" sind.  Aber damit ist auch eine ziemlich gute Ausgangslage geschaffen, um die Kunst der Prognose ungefähr Ende 2010 eingehend  zu bewerten.


Montag, 2.11.2009
20:24 Uhr

Zielkurse zum Einsteigen sehe ich folgende:

Wenn Öl Brent auf 70 oder 68 Dollar gefallen ist, kann man einen stärkeren Aufwärtstrend erwarten, um dann bei 80 Dollar oder riskanter etwas darüber wieder auszusteigen um Gewinne mitzunehmen (Hebelprodukte). Zeitlicher Rahmen für das Ziel 70/68: bedeutet also Warten bis ca. spätestens Februar. Aber wenn Öl morgen 70 /68 erreicht hätte, dann hat Öl den Punkt erreicht und man kann einsteigen.

Anmerkung 11.12.2009: Der Ölpreis (Brent) ist tatsächlich am 11.12  auf 70 angekommen.
Also, ich werd Öl jetzt testweise kaufen mit Knockout bei 67. Den Verkaufszeitpunkt werde ich spontan bestimmen. 

Depot Conquest bei Ariva (SPL135)

Das Hebelprodukt (Daten zum Zertifikat): http://www.ariva.de/BN32EX

Im Januar 2010 habe ich das (virtuelle) Produkt verkauft. Erlös:   137%. Im Klartext: Aus 100 Euro Anfangskapital wären das am Ende insgesamt 237 Euro auf dem Konto.

Mittwoch, 4.11. 2009
20:00 Uhr

Ergänzung: Dies alles ist ein Versuch. Es sind momentane Gedanken.
Wenn ich heute (4.11) den Ölkurs von 78 Dollar sehe, dann kann ich nicht verhehlen zu denken, dass der Ölkurs die 70 auch eine lange Zeit nicht mehr sehen wird und es nach und nach weiter hoch geht. 
Ein Tagebuch eben, zum Mitlesen.

Zum Inhalt Börsenastrologie (Tagebuch)

Zum Inhalt Archiv (Analyse aktueller Konstellationen)

Meine Analysen und Meinungen zum Welt- und Börsengeschehen stellen keine Empfehlung für den Handel an der Börse dar.
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Stefan Arens
August 2009