Sonntag 6.9.2009
15:43 Uhr
So!
Die kommende Woche wird laut den bewegenden
Marktnachrichten
sicher einen Impuls nach oben fortsetzen.
Was diese Nachrichten noch mit Astrologie zu tun haben?
Nun.
Es ist so, dass ich glaube, mit diesen Nachrichten, wie man sie als
Aktienunternehmen laut den börsenüblichen Vorschriften regelmässig zu
geben hat, und mit den Nachrichten von Institutitonen und
Forschungsinstituten und kommenden Zahlen usw. kommt man weiter, und
näher an den Kurs, als wie man sich der Astrologie anvertrauen könnte,
um auf hundertprozent sicher gehen zu können. Was auch an der
Unmöglichkeit der Prognose in der Astrologie schlechthin liegen könnte.
Man kann gelegentlich die Astrologie zusätzlich heranziehen um die
Nachrichtenlage mit Transiten zu vergleichen. Aber was stellt man zudem
fest? Nicht jede Nachrichtenlage hätte man so mit der Astrologie
erwartett oder erwarten können. Es sind Gelegenheitsanalysen wohl noch
möglich, weil die Astrologie jenen fünftel Teil beisteuern kann, um
eine Tendenz richtig einzufangen. Solche Tage kommen aber nicht oft,
wenn die kollektive Stimmung, der Kurs charttechnisch gesehen, und die
Astrologie allesamt zusammenpassen, zudem noch das Gespür vorliegt und
man nach dem Erfahrungswissen gehen kann.
Aber
für jeden einzelnen Tag die Astrologie heranzuziehen, sehe ich als
problematisch. Die Ergebnisse müssen einfach wiederholbar und
kontinuierlich kommen, und das hat sich mir mit der Börsenastrologie
bislang nicht gezeigt.
Ich möchte klar stellen, dass es zwei Möglichkeiten gibt.
Ich bin noch nicht erfahren genug, oder die Astrologie kann solche Prognosen einfach nicht bilden.
Um
die erste Möglichkeit zu relativieren, muss man sich mal die negative
Tendenz aller anderen Prognosen anschauen, dann wird man einfach finden
müssen, dass Prognosen mittels Astrologie nicht vielmehr als ein
Glücksspiel bedeuten. Ich möchte dem jedenfalls nicht mehr
nachgehen. Ich denke, es kann gut sein, dass man Prognosen bildet, die
dann auch zutreffen, aber um das regelmässig zu leisten, braucht es ein
seherisches Vermögen. Allein mit der Astrologie?Ich meine, die
Ereignisse lassen sich nicht in die Konstellationen zwingen, bzw. es
lässt sich keine Konstellation auf ein bestimmtes Ereignis festlegen,
negativer Kursverlauf, steigender Kurs. Das mag vielleicht ein Experte,
ein grosser Könner leisten - aber wenn ich mich so umschaue, habe
ich noch keinen solchen Experten entdecken können und sehe anhand
meiner eigenen Erfahrung, dass nur im Nachhinein mit Hilfe der
Astrologie klar und verständlich werden kann, warum eine bestimmte
Gruppe von Nachrichten zu einer bestimmten zeit sich ereignet.
So schätze ich, aufgrund der neuesten Kursverläufe, den
DAX so ein, dass er mehr oder weniger kontinuierlich ansteigt bis Sommer 2010. Dann aber
wird es gewaltig krachen. Nur darauf will ich mich festlegen. Es
kann natürlich sein, dass irgendwann in den kommenden Monaten eine
Korrekturbewegung nach unten stattfindet. Welchen Monat soll ich
wählen? Sollte man die Würfel fallen lassen? Vielleicht astrologische
Würfel? Da käme alles mögliche in Frage. Also die Würfel: 6 Monate, 6
Zahlen. September wäre die 1, und Februar die 6. Ergebnis: die 5, also
Januar. Die Prognose lautet: Korrekturbewegung im Januar.
Dienstag 8.9.2009
13:45 Uhr
Wenn
ich mir vergegenwärtige dass der Kurs im Juli steil anstieg, und nach
astrologischen Faktoren suche, werde ich mit meinen Augen auf Uranus
gelenkt. Der stand ja damals im Juli im Sextil zum Radix Jupiter. Ich
glaube, dieser Anstieg hatte die vorherige Verunsicherung enorm
gelindert, aber es führt auch dazu, dass die Schlößer auf Luft gebaut
sind. Wir haben wirtschaftlich gesehen nur die Talfahrt gebremst, aber
es ist kein nachhaltiger Aufschwung vorhanden.
Nun läuft ja alles
darauf hinaus, dass diese Spekulations-Blase noch ein bisschen Nahrung
erhalten wird, bis Sommer 2010.
Wenn
ich mir aus heutiger Sicht
überlege, ob es künftige astrologische Konstellationen gibt, die das
Platzen der Blase bedeuten könnten, komme ich auf den August 2010, da
die Sonne im Löwezeichen steht und Uranus zurückgeht ins Fischezeichen,
nachdem Uranus ja im Sommer 2010 erstmals in Uranus eintreten wird.
Uranus scheint dann erneut ins Licht zu treten, damit der Prozess seit
Juli 2009 zu einem Ergebnis gebracht wird.
Die
Sonne in Löwe bedeutet allein genommen nichts, aber sie könnte mit dem
Uranus, der das Zeichen Fische erneut betritt ( während Jupiter in
Widder stehend von ihm allein gelassen wird), die Skepsis des
Löwens ins
Spiel bringen. Der zieht dann an Werten ans Land, damit er sich sicher
sein kann über das, was er errungen hat. Denn diesen Wert will er dann
für sich selbst in reale Güter oder Werte einlösen, damit sich das
Vergnügen ihm erfüllt. Wenn dann das Kriseln der Wirtschaft Höhepunkte
schlägt, ist auch die innere Bereitschaft gross, auf diese Wirklichkeit
entsprechend zu reagieren.
Ich
will erneut
betonen, dass ich vorläufig keine neuen Prognosen schreibe und meine
Gedanken zum Börsengeschehen nicht als solche verstanden wissen will.
Für mich ist das ein Experiment, um am Ball zu bleiben. Jedenfalls
fühle ich noch die Begeisterung. Wenn ich meine Haltung diesbezüglich
ändern werde, dann werde ich dieses Tagebuch einfach löschen. Ich weiss
nämlich noch nicht, wie sich mein bisheriges Interesse an
der Börsenastrologie entwickeln wird. Ich stelle nur fest, dass
ich mehr Gewinne mache, wenn ich auf der Börsen-Simulation gar nicht so
sehr auf die Astrologie achte. Nur so ganz grob beachte ich einige
Zeiten, wie eben den Sommer 2010 und wichtigere Aspekte (mundan und
aufs Dax-Horoskop).
Dienstag 17.9.2009
17:32 Uhr
Aus
heutiger Sicht (17.9.2009) will ich (ohne Astrologie) meinen, dass die
Börse bis nächstes Jahr einen guten Aufwärtstrend erleben wird, wobei
die
DAX-Marke 6000 sich als magische Marke erweisen könnte.
Nächstes Jahr
könnte es offenbar nur kleinere Korrekturen geben, da sich die Leute
ihre Aktien aussuchen, und uimmer noch sofort nachkaufen wollen und werden.
Aber die wirklich
drastischen weil börsenbewegenden Ereignisse - vergleichbar mit der Lehmann-Bank Pleite - wird
erst in den Jahren 2011-13 geben, wobei ich mich da aber auf gar
nichts mehr festlegen will.
Viele
Analysten kommen zu der
Einschätzung, das erst ab 2013 eine nachhaltige Erholung eintritt -
doch
ich glaube, dass ab 2013 auch eine ganz andere Sachlage
vorherrschen
könnte, da die Veränderungen, die seit 2008 sich begannen anzukünden,
erst in dieser Zeit wirklich manifestiert werden. Wozu auch die
Arbeitslosgkeit und das Haushaltsloch gehört. Und wir könnten bis dahin
noch Höchststände erleben, danach aber
auf lange Sicht nicht mehr über 7000 kommen könnten. Dass ab 2013
soziale Probleme aufkommen werden: zB eine gewisse Empfindlichkeit
gegenüber den eigenen Nachteilen der zunehmend einkommensschwachen Schichten, und der ungerechten Verteilung von
Hilfeleistungen (vergl. Bankenhilfe) - dass also geradezu eine gewisse
Notwendigkeit
eines linkslastigen Wahlergebnisses zu dieser Zeit denkbar und
möglich scheint (als Gegenbewegung schlägt das Pendel dann wirklich deutlich in die andere Richtung aus).
Dies
ist die letzte verbliebene Macht, die die Leute haben werden, wo sich
zeigen
wird, wie die Verhältnisse (an Wahlstimmen gemessen) zwischen Arm und
Reich wirklich beschaffen sind. Heute ist es so, dass man
gemeinhein der Ansicht ist, dass die Nichtwähler eher links orientiert
sind.
Malt man sich das Bild weiter
aus, kommt man zum Eindruck, dass die Wahlbeteiligung anno 2013/14 zum
nächsten Bundestag einen starken Schub nach oben erhält und auch ein Linksruck ansteht.
Wie gesagt, man kann diesbezüglich vieles behaupten, und wir werden offenbar immer wieder überrascht von
der Realität.
So will ich sagen, dass Börsenastrologie
zunächst für mich erledigt ist, da die Ergebnisse nicht zwingend genug
sind.
Ob das aber an meiner Erfahrung (5 Jahre Astrologie), oder grundsätzlich an der
Astrologie und der
astrologischen Prognostizierbarkeit liegt, das weiss ich nicht endgültig sicher
zu sagen. Ich vermute aber, dass einfach die Grenzen der Astrologie Ursache sind.
Meine Analysen und Meinungen zum Welt- und Börsengeschehen stellen keine Empfehlung für den Handel an der Börse dar.
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu
hohen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.