Wichtiger Hinweis:
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu hohen finanziellen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.

Tagebuch Börsenastrologie
Teil 1:
August 2009

Hier folgen bis zum März 2010 Einträge zur Börsenastrologie, die ich als experimentell einstufen möchte

Sonntag 2.8.2009

Es hat sich mir vorerst gezeigt, dass Tages-Analysen und damit verbundene Prognosen beinahe unmöglich sind. Kritisch betrachtet, führen sie zu einer Wahrscheinlichkeit von zutreffenden Analysen, die nur aufgrund des übergeordneten Trendverlaufes sich ergibt. Eine 50% Trefferquote in Bezug zu einzelnen Tagen könnte auch mit Würfeln erbracht werden.
Es kann also sein, dass die Mittel der Astrologie nicht ausreichen für Tagesanalysen (so dass man Glück und Zufall ausschliessen kann). Zu viele Einflüsse bewegen den Kurs kurzfristig für manche Tage, und es ist auch in der Geburtshoroskopie schwierig, ins Detail einiger Wochen oder gar Tage zu gelangen. Das gilt natürlich zunächst nur insoweit, wie ich im Stande bin, diese Erfahrungen zu machen. Noch kann ich nicht mit Gewissheit ausschliessen, dass Tagesanalysen oder Wochenanalysen astrologisch möglich sind.

Im Vergleich mit historischen Verläufen hat sich herausgestellt, dass sowohl gute wie schlechte Tage mit annähernd denselben Konstellationen (Transiten) korrespondieren können.
Wohlgemerkt kann ich dies nur aus meiner eigenen Position so aussagen, und ich schliesse nicht aus, dass mit mehr Erfahrung diese Tagesanalysen sinnvoll werden. Dafür wird auf jeden Fall eine enorme Sensitivität benötigt, und Kenntnis vieler Einzelheiten, die ja bei einer groben Tendenz nicht so wichtig sind, weil es da oftmals um andere Arten von Transiten geht (Langsamläufer). Grobe Tendenzen können von Zeit zu Zeit sehr gut aufgezeigt werden.  Jedenfalls, was meine Erfahrung der letzten Wochen und des vergangenen Jahres  betrifft.

Ich wollte tägliche Analysen erst ausbauen, aber ich ändere nun meine Vorgehensweise.
Wer sich dennoch für die paar (schlechten) Tages-Analysen interessiert findet sie hier (darin auch eine kurze Erklärung wie Börsenastrologie funktioniert). 

Ich kann mir jedoch vorstellen, Wochenanalysen oder Monatsanalysen neben den groben Trendprognosen zu versuchen - eigentlich verschwimmen die groben Trends auch mit Aussagen zu Wochen und Monaten.

Wie bereits an anderer Stelle angedeutet, können in jedem Fall einige markante Zeitpunkte (also einzelne Tage) dennoch einer besonderen Aufmerksamkeit lohnen. Indem man sich vorher über den möglichen Börsenverlauf "astrologische Gedanken" macht, und ein anderes Mal lohnt es sich die Tage im Nachhinein zu betrachten und auch diesen realen Verlauf mit dem erwarteten Verlauf zu vergleichen,

Diese "Stichtage" folgen nun auf meiner Webseite in unregelmässigen Abständen und werden jeweils im Nachinein kommentiert, wenn der entsprechende Tag oder Zeitrahmen mit den Kursverläufen einsehbar ist.
Diese Stichtage bringe ich nicht mit einer Gewissheit in Verbindung, dass unbedingt das Angedeutete geschehen muss - sondern es dient in erster Linie meiner eigenen Auseinandersetzung mit der Börsenastrologie.
Man setzt sich ja intensiver mit der Materie auseinander, wenn man sich auch selbst fordert und das geschieht, indem man seine Tätigkeit öffentlich macht. Mir liegt allerdings viel daran, den Misserfolg meiner Prognosen nicht zu beschönigen, und aber auch ein genaues Urteil über richtig formulierte Prognosen zu formulieren.

Umso mehr natürlich die Zeit in den August und Herbst hinein geht, kann ich auch bisherige, Anfang Juli getroffene Aussagen ergänzen und spezifizieren. Das liegt in der Natur der Sache der Prognose, da man stets die neuesten Daten heranziehen kann. Diese Aktualisierungen befinden sich zukünftig in dieser Art Tagebuch. Und noch etwas am Rande. 

Der 17. August 2009 (geschrieben am 3.8.2009)

Bevor ich auf den 17.8.2009 komme, sei noch einmal auf Uranus hingewiesen, der geht am 10.8/11.8 aus dem 26ten Grad, womit endgültig die positive Wirkung des Uranus/Jupiter Sextils nachlässt.
Saturn geht am 5.8 aus dem Quadrat mit dem DAX-Merkur. Damit bleibt das Uranus Sextil auf r-Jupiter eine Zeit lang ohne das drückende Saturn Quadrat. Das deute ich demgemäß als starke Zeit zwischen 5.8 und 10.8, worauf spätestens Mitte August (bzw. um den 10.8 oder 13.8) der Aufwärtstrend deutlich nachlässt.

Innerhalb des Dax-Horoskops finden wir einen Deklinationsaspekt (als Kontraparallele) zwischen Sonne und Neptun: die Sonne steht im DAX-Horoskop ca. 23° über der Ekliptik, der Neptun ca. 23° unter der Ekliptik.

Nun finden wir gegenwärtig die Jupiter/Neptun Konjunktion auf etwa 13 Grad unterhalb der Ekliptik, während die Sonne applikativ auf die Opposition mit Jupiter/Neptun zuläuft, und ihrerseits auf 13° oberhalb der Ekliptik steht.
Diese Opposition, die zwar nur ein paar  Tage währt,  deutet dennoch einen markanten Zeitrahmen an.

Weitere Stichtage in diesem Zusammenhang: am 13.8 wird der laufende Merkur den DAX-Aszendenten überqueren. Wenn ich mich festlegen wollte (was ich nur unter dem Vorbehalt tue, dass es sich um eine Einschätzung und eben keine Prognose handelt, denn ich werde nur noch grobe Trends als exakte Prognose formulieren) wird zwischen 13.8 und 17.8 der Index-Stand etwas zurückgehen. Die berühmte Korrekturphase nach einem Aufwärtstrend.

Am 17.8 steht Merkur mundan gesehen in Konjunktion mit dem Saturn, besser gesagt ein Grad applikativ davor (exakt steht er am 18.8 in Konjunktion). Am 17.8. steht aber die Sonne auch in der Opposition zur Halbsumme von Neptun und Chiron.

Der 17.8 ist ein Montag und ich bin gespannt, welcher Art der Kursverlauf oder die marktbewegenden Nachrichten sein werden. Einer ersten Einschätzung nach, könnte es sich um kurzfristige Kursbewegungen nach oben handeln, da im DAX-Horoskop ja selbst schon eine Kontraparalelle zwischen Sonne und Neptun vorliegt und solche Zusammenhänge eigentlich eine Art Verträglichkeit aufzeigen könnten. Man kann mit Recht annehmen, dass eine Opposition der Sonne einen gewichtigen Faktor darstellt innerhalb eines "Geburtshoroskops" (und das  DAX-Index Horoskop ist analog einer Geburt). Ich verstehe diese Opposition als den Grund des Daseins einer Börse: Und es verkörpert regelrecht die Investitionsbereitschaft. Neptun, mit allem was dazugehört (Finanzen, Hoffnung, Schwärmen, fliessendes Geld, Illusionen).

Dass also der DAX sozusagen diesen mundanen Aspekt (in dem auch ein Deklinationsaspekt aufwartet) zwischen Sonne und Neptun "wegstecken kann", da das DAX-Horoskkop selbst bereits in sich diesen Deklinationsaspekt vorfindet.

Nur kommt eben am 17. und 18.8 mundan gesehen der Merkur in Konjunktion mit Saturn.
Wir haben im Juli gesehen, wie der laufende Saturn im Quadrat auf den wichtigen DAX-Merkur die meiste Zeit über immer wieder auf den Kurs gedrückt hat.
So kam in den letzten beiden Wochen der bewegende Impuls des Uranus als Plötzlichkeit von Kurssprüngen hinzu -  aber zwischenzeitlich arbeitete sich der Kurs ja nicht weiter aufwärts, sondern immer leicht abwärts (Saturn/Merkur Quadrat). Gerade die letzte Börsenwoche hat das sehr gut gezeigt.

Man kann also mit Spannung den 17.8 abwarten. Vor allem aufgrund der nächsten Wochen, wird sich ja bereits abzeichnen, was die Lage am Markt wirklich bedeutet. Meiner Einschätzung nach, wird der Aufwärtstrend umso schwächer, je weiter es auf den 13.8 zugeht und schlechte Nachrichten werden anders wie im Frühsommer diesmal mehr beachtet werden.

Hinzukommt am 17.8 die laufende Venus, die an diesem Tag genau auf der 11. Hausspitze des DAX-Horoskops steht. Das führt mich zu der naheliegenden Idee, dass an diesem Tag noch mal Investitionen in Aktien gestartet werden (das 11. Haus entspricht im Grunde ja auch der Uranusqualität; dem Fluß der Energien, hier: dem Fluß des Geldes). Das kann ja deswegen bedeutsam werden, wenn die Woche zuvor eher sinkende Kurse mit sich brachte. Es könnte so in dem zeitlichen Rahmen ein entscheidender Wendepunkt oder Markstein liegen, was dann letztlich initiierenden Charakter entfalten könnte.

Da mundan gesehen Saturn und Uranus zu dieser Zeit schon leicht in einen wirkbaren Orbis gelangen, wäre ich nicht überrascht, wenn es starke Kurssprünge gibt.
Es gibt viele, die jetzt bereit sind, ihre Liquidität einzusetzen (genau das passt am 17.8 zur Venus in 11). Aber gleichwohl genausoviele, die noch skeptisch sind und den passenden Moment abwarten, um wenigstens ein bisschen, aber auch schnelles Geld zu machen (das ist eine typische Uranus Eigenschaft: Spekulieren auf den richtigen Moment und Kurssprünge ausnutzen).

Eine Opposition zwischen Sonne und der Halbsumme von Neptun/Chiron hatten wir unter ähnlichen Vorzeichen letztes Jahr am 12. August 2008. Dieser Tag leitete einen deutlichen Kursrutsch ein. Bemerkenswert ist, dass die Höchststände der Zeit davor nicht mehr erreicht wurden und man vielleicht eine Art Markstein in dieser mundanen Opposition zwischen Sonne und Neptun /Chiron sehen kann, der sich in das Bewusstsein der Leute drängte.
In der folgenden Zeit wurde die damals gerade aufkeimmende Finanz-Krise ins Bewusstsein gerückt - nicht zuletzt durch die entsprechenden Nachrichtenmeldungen, die ja von Akteuren zunächst sich selbst gegenüber bewusst gemacht werden mussten, bevor sie öffentlich wurden. Selbst die zwingendsten Bilanzen, die ja zeitlich irgendwo bereits festgeschrieben sind, werden immer damit einher gehen, dass sich Leute damit befassen und sich mit der Veröffentlichung eine Art kollektiver Nährboden für die weiteren Konstellationen ergibt. Die Erfahrung kumuliert so in der entsprechenden Verhaltens-Bereitschaft aller Marktteilnehmer. Astrologisch gesehen führt die Zeit, lange bevor sich überhaupt jemand "Gedanken" darüber macht, immer zu einem entsprechenden Verlauf des Geschehens, indem die Fügungen in ihrer jeweils entsprechenden Zeit stattfinden, das heisst, solche Fügungen können (atrologisch gesprochen) bereits vor Jahren ihren Anfang genommen haben. Denn alle Dinge ordnen sich in ihre entsprechende Zeit.

Jedenfalls sehe ich - ungeachtet dass es diesmal vermutlich am 17.8 einen guten Börsentag gibt - auch diese Opposition zwischen Sonne und Neptun/Chiron als Markstein eines nach diesem Datum beginnenden Abwärtrend, der in einigen Schüben schliesslich endgültig zur Bodenbildung bis irgendwann im September führt.
Bis jetzt verlief meine Prognose über den groben Trendverlauf zu 100% richtig. Tatsächlich gibt es seit dem 10. Juli den deutlichen Aufwärtstrend.
Es wird immer spannender, umso mehr es ans Ende des Monats geht.

Mittwoch 5.8.2009 
13:00 Uhr

Es hat sich gezeigt, dass tatsächlich am 4.8 und 5.8 eine geringe Verwirrung in den Markt kam. Besonders am 4.8 wollte der Index nicht steigen. Das korrespondierte massgeblich mit dem genauen Saturn Quadrat auf Merkur. Einige Wochen zuvor drückte dieses Quadrat auf den DAX-Kurs, während Uranus im Sextil auf den Radix Jupiter des DAX für deutliche Kurssprünge nach oben sorgte.

Noch bis in den Nachmittag haben wir heute ein Mond Quadrat auf den Radix Pluto des Dax-Horoskops. Es geht um das Gefühl für die Sache (es steht die Frage im Raum, womit wir es zu tun haben in der gegenwärtigen Lage der Kurse).

18:10 Uhr

Zunächst sah es so aus, als ob das ausgehende Mond/Pluto Quadrat die Kräfte des genauen Uranus Sextils auf den Radix Jupiters des Dax Horoskops freisetzen könnte. Denn nur noch heute ist das Sextil deutlich akut. Doch um 16 Uhr kamen dann gar nicht so tolle Nachrichten (Auftragseingang der Industrie). Das Auffällige daran ist: um 15.45 begann das Absacken deutlich, und zu diesem Zeitpunkt kam der Tages-MC in die Halbsumme von Aszendent des Dax-Radix Horoskops und des laufenden Saturn, wenig später stand dann der Tages-MC genau auf dem Saturn. Damit wurde das Saturn/Merkur Quadrat noch mal in den Vordergrund gerückt. Gleichzeitig stand der Mond im genauen Quinkunx zur Radix Lilith des Dax. Das verdeutlicht die Reaktion. 

Was wird morgen geschehen? Werden die Anleger die Gunst nutzen und jetzt noch einmal eine Woche für starke Kurse sorgen? Oder beginnt jetzt die Ernüchterung? Diese Ernüchterung würde meiner Meinung nach nur durch schlechte Nachrichten bewegt werden können. Da ich glaube, dass das Uranus Sextil noch schwach wirksam bleibt bis etwa 13.8..

Freitag 7.8.2009 
19:40 Uhr

Jetzt geht es los! Immer neue Anleger wollen in den Markt. Und jetzt gibt es nüchtern betrachtet zwei Möglichkeiten. Meine Prognose, die sich mit vielen anderen Astrologen weitgehend deckt, stimmt, und es wird ab Mitte August abwärts gehen, oder aber wir steigen hoch und höher und mal ehrlich: So weit hoch geht es doch nicht, oder? 

Also nächste Woche! Das kann noch eine Woche so gut gehen mit dem Aufwärtstrend - und dann wollen wir die Woche ab dem 17. August sehen. Meiner Einschätzung nach, wird dieser 17.8. noch einen letzten deutlichen Kursanstieg bedeuten, aber es trügt, und ab dann wird es abwärts gehen. 

Wenn man genau schaut, kann man durchaus versteckte Hinweise auf einen neuen Crash erkennen. Nicht nur die überteuerten Aktien, sprich Spekulationsblase.
Allein die Konjunkturprogramme haben Wirkung gezeigt, und zB die Aufträge für die Industrie besorgt - und bald muss sich zeigen, was passiert, wenn diese Gaben des Steuerzahlers nicht mehr wirken werden! 

Montag 10.8.2009 
19:55 Uhr

Momentan sieht es danach aus, als ob die Kurse nicht mehr höher wollen. Ist dies erklärbar durch Gewinnmitnahmen, nachdem seit 13. Juli der Kurs so rapide gestiegen ist? Sicher, das Uranus Sextil ist vorbei. Doch noch bin ich mir über die Lage nicht im Klaren. 

Mittwoch 12.8.2009
15:59 Uhr

Eine spannende Situation. Wenn die Kurse spätestens übermorgen am Mittwoch nicht noch mal steigen, bedeutet das, dass das Uranus Sextil für den Rest der Woche bestimmt keine Kraft mehr aus dem Gradbereich holen kann.
Für diese Woche gilt noch Uranus, der geht am 13.8 aus dem Grad und damit dürfte der Schwung des Sextils endgültig nachlassen (das Sextil wurde in der ersten Hälfte 26tigen Grads gebildet).

Ich denke, es läuft noch alles auf die Möglichkeit hinaus, dass mit dem 13.8. auch ein allgemeiner Pessismismus (oder sollte man sagen: realistische Sicht!?) bis in den September hinein einkehrt.

Und ich schätze, dass allmählich mit der Spannung und Hektik der sich anbahnenden Saturn-Uranus Opposition (exakt am 15.9) für extreme Nervösität am Markt gesorgt ist, die ab Mitte August dann für Schwankungen sorgen könnte, und schliesslich zu einer ersten Bodenbildung im September (oder spätestens November) führt. 

Aber danach wird noch einmal Laune zurückkehren und ein Aufwärtstrend bis Mai 2010 entsteht. Vermutlich werden die CDU und FDP eine für sie geeignete Koalition eingehen. Das wird den Börsianern natürlich gefallen.
Im Dezember oder Januar könnte es noch einmal Gewinnmitnahmen geben, aber der Aufwärstrend seit Oktober/November im Grunde auch ab Mitte Februar noch anhalten. Bis dann im Mai oder spätestens im Spätsommer 2010 die grössere Bodenbildung (Crash) erfolgt.

Von daher ist mein Titel der Hauptseite ("Börsencrash 2009") etwas irreführend - insofern ich den grösseren Crash bereits in diesem Jahr sah, ich aber nun eher geneigt bin, nach Betrachtung der bisherigen Kursverläufe, den grösseren Crash erst 2010 zu sehen. Dennoch erwarte ich einen Rutscher im Herbst 2009, der es ebenso verdient Crash genannt zu werden. 

In jedem Fall könnte sich im Verlauf der nächsten Tage und Wochen entscheiden, wie die Anleger wirklich eingestimmt sind. Oder eingestimmt werden, denn jetzt erst lichtet sich der Nebel für eine klare Sicht. Es verschwindet der Nebel, der bedingt war durch die Jupiter/Neptun Konjunktion in diesem Sommer 2009. 

Daran sieht man auch, wie sehr Börse gleich Psychologie ist, weil diese Konjunktion im Totalen auf die Psychologie der Anleger wirkte und noch wirkt (jetzt als Sog). Während der  Orbis zwischen Neptun und Jupiter immer geringer wird in diesen Wochen und Monaten, entsteht ein besonderer Sog dieser zwei Planeten, so dass eine Gegenreaktion auf die bisherige Liebäugelei mit dem gewinnbringenden Optimismus endlich erfolgen kann - obgleich es viele sicher noch sehr gerne anders gesehen hätten. 

Aber mit der Dauer lässt jede Illusion einfach nach, wird von der Realität überholt, und man wird gezwungen den Tatsachen ins Auge zu sehen; -  es drängen sich auch entsprechende Tatsachen in eine gegebene Zeit, wo aufgrund des "Soges" zwischen den beiden aus den Orbis gehenden Planeten Neptun und Jupiter diese Dinge nun ganz viel nüchterner betrachtet werden. 

Wenn alle sich dran halten, an jenen blinden Optimismus dann geht der eigentlich künstlich (!) erzeugte Kurs auch immer steil nach oben; wenn einige beginnen, in Deckung zu gehen, mehren sich jedoch  die, die in Deckung gehen und der Kurs sinkt rapide.
Dann fällt auch der Kurs so stark, dass zu vergangenen Zeiten die Meldungen nicht selten waren, wie Leute sich aus den Bürotürmen mit hinab stürzten, hinweg aus der totalen Offenbarung eines totalen offenbar gewordenen Verlustes. Es erscheint plausibel, dass morgen Donnerstag der Kurs bis Montag noch mal ordentlich steigt. Und dann der Kurs stark absacken wird. Siehe aktuellen Kurs (12.8): Grafik bei Wallstreet Online.

Dass die Konjunkturprogramme sich zunehmend als Kosmetik erweisen werden, wird durch den Ernst des Saturn-Uranus Themas vermutlich sehr verstärkt wahrgenommen werden aber auch das Thema "staatliche handlungsfähigkeit" wird noch mal aufkommen (Herausforderung der Regeln und Maßstäbe, die der Staat aufstellt oder aufstellen sollte; Bedrohung durch Umwälzungen; Prüfung des Status Quo auf Haltbarkeit; Insolvenzen; Arbeitslosigkeit usw. - alle Themen hinsichtlich des sozialen Systems und des Wirtschafts-Systems und vor allem hinsichtlich der "Machenschaften der Bankenwelt", denn Uranus erweist sich hier als "Freigänger", jemand, der macht, was er willt und ständig neue Maßstäbe setzt). Ob das aber schon in diesem Jahr merklich wird, bleibt offen. Die Saturn/Uranus Opposition klingt ab September zwar noch mal ab, kehrt aber nächstes Jahr im April und Juli erneut wieder. Ich ewarte im April Schwankungen, aber keinen Absturz. Eventuell grosse Kurssprünge nach oben und im Juli könnte es dann gut hinhauen mit einer erheblichen Bodenbildung, also grosser Crash. 

Die Nachrichten zur Konjunktur (Ende der Rezession wird ausgerufen) sollte man nicht zu ernst nehmen. Das sind meiner Ansicht nach erst mal nur Wirkungen der Milliarden, die in die Konjunktur gepumpt wurden. Es ist klar, dass der "Chemie-Pegel" kurz ansteigt, wenn die Droge gegegen wurde und dass die Droge nun wirkt scheint jetzt der Fall zu sein. Aber so viele Milliarden wird man nicht haben, um sie immer wieder auf Kosten der Haushalte rein zu pumpen. Dieses Thema eben könnte im Laufe der Saturn/Uranus Oppositionen jeweils aufbranden. Ein halbes Jahr vor der Lehmannpleite wurde von der Bank bekannt gegeben, dass das Schwierigste geschafft sei.

Dass sowohl SPD und CDU mit pikanten Peinlichkeiten Mitte August hervorgetreten sind, passt ins Bild des sich auflösenden Jupiter/Neptun: Dienstwagenaffäre bei der SPD und die Affäre um den Gesetzestext des CDU-Politikers zu Guttenberg.

Die Aufmerksamkeit auf diese Unausgewogenheiten, wo gewissenlos gehandelt wird, und geradezu peinliche  Dinge offenbar werden, ist geschuldet der aus den Orbis gehenden Konjunktion zwischen Jupiter und Neptun . Mit dem entstehenden Sog der Klarheit kommt eine neue Sicht auf die Dinge, ja ein Bedürfnis nach Klarheit und geradezu Bedürfnis nach Realität zustande. Man blickt den Dingen ins Auge.

Jetzt beginnt die Saturn/Uranus Opposition wieder zu wirken und rückt die Zwangslage vor Augen. Hervorbrechen der Impulse  , die das System nicht verträgt (Saturn/Uranus).

Montag 17.8.2009
11:15 Uhr

Nun, wie immer haben sich meine Tagesanalysen nicht bestätigt - nur mehr weiter meine Haltung untermauert, keine einzelnen Tage mehr zu prognostizieren, sondern nur zu beschreiben.
Den heutigen Montag habe ich als letzten Ausbruchsversuch nach oben gedeutet, aber es ist genau umgekehrt: Der Kurs stürzt ab. Das ist mir der letzte Beweis, dass es für mich keinen Sinn mehr hat, auf einzelne Tage zu gehen.

Aber es zeigt sich doch sehr klar, wie meine grobe Prognose 100% exakt bleibt. Ab 13. Juli Aufwärtstrend. Dann ab Mitte August, so prognostizierte ich, werden Abwärtsbewegungen auftauchen. Jetzt bin ich gespannt, ob nur eine Korrekturbewegung stattfindet, oder dieser Abwärtstrend des Augusts im September auch zu einem kleinen Crash führen wird. Für September beginne ich dann ein neues Kapitel des Tagebuchs. 

Dienstag 18.8.2009
19:01 Uhr

Das heutige Kursplus ist dem mundanen Mars/Uranus Quadrat geschuldet (es als mundanes Quadrat nicht zum DAX-Horoskop gebildet, sondern betrifft nur die laufenden Planeten). Morgen bereits wird das Quadrat nicht mehr exakt sein und man dürfte annehmen, dass die Kursverluste dann weitergehen.

Samstag 18.8.2009
9:30 Uhr

Dass der Freitag so gute Zuwächse verbuchen konnte, überrascht mich. Nun wird allerorten davon gesprochen, dass wir die Korrektur hinter uns haben. Ich will mich jetzt weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, denkste! Im Zuge der Saturn/Uranus Opposition, dürfte diese Spitze nach oben nichts weiter als einen Impuls bedeuten, dass die Anleger in der nächsten Woche ihre Gewinne mitnehmen. 

Saturn /Uranus symbolisiert auch den Kampf zwischen Bullen (Uranus) und Bären (Saturn). Wobei ein besonderes Merkmal darin besteht, dass Uranus grosse Kurssprünge beschert und dadurch die Bären anlockt, die genau darauf reagieren und ihrerseits die volle Uranus/Saturn Spannung zur Verwirklichung bringen, indem die Form aufgesprengt wird (die Form des Kursverlaufes). Da es Uranus letztendlich - symbolisch betrachtet - egal ist, ob es nach unten oder oben geht, wird damit auch die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es insgesamt weiter nach unten wie nach oben geht, weil der Weg hinab immer leichter ist und bei Saturn schliesslch eine gehörige Portion Skepsis zum Tragen kommt.

Montag 24.8.2009
9:56 Uhr

Ein Prozent im Plus bereits. Die Bullen gewinnen erst mal Land. Warten wir bis heute abend. 

Dienstag 25.8.2009
14:13 Uhr

Tja, es ging und geht aufwärts.

Auch der Dow Jones Future liegt bereits im Plus (ein wichtiger Indikator wie der Dow Jones Industrial Index starten am jeweiligen Tag wird). Von Einbruch oder Korrektur nichts zu spüren. Ist das Wahnsinn, hat es Methode. Ist die Prognose jetzt schon falsch? Naja, die letzten Erwartungen von mir wollten den Termin eines regelrechten Crashs Ende August (leichte Abwärtsbewegungen) und Anfang September (Crash) sehen. Aber mittlerweile sieht das alles eher nach einer Korrektur aus, die nichts von einem Crash andeuten wird. Nur abzuwarten bleibt noch, ob wenigstens der Crash von Sommer 2010 eintrifft.

22:13 Uhr

Für Morgen hatte ich mir bereits letzte Woche die Übersicht der Tagesereignisse (marktbewegende Nachrichten) angeschaut und dachte spontan, das wäre der einzige Termin für ein krasses Absacken nach den letzten Kurssprüngen nach oben. ich bin gespannt. Es sah ja bereits im Verlauf des Abends danach aus, dass endlich die Saturn/Uranus Opposition greift mit ihrem Skeptizismus - und dass Neptun und Jupiter immer mehr aus ihrer Konjunktion kommen, sollte auch noch erwähnt werden. Denn damit wird der nüchterne Blick wieder möglich. Noch aber sind alle davon erhellt, dass es aufwärts geht. 

[Letzter Eintrag August]

Zum Inhalt Börsenastrologie (Tagebuch)

Zum Inhalt Archiv (Analyse aktueller Konstellationen)

Meine Analysen und Meinungen zum Welt- und Börsengeschehen stellen keine Empfehlung für den Handel an der Börse dar.
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu hohen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.

Stefan Arens
August 2009