
Zur Zeit wird das Jupiter-Saturn Trigon exakt, das werden wir bis Dezember als leichten Stabilisierungsfaktor haben. Für den einen oder anderen wird sicher in irgendeiner Weise ein (eigener) Status Quo oder Haltung bis Dezember noch weiter ausstrukturiert werden können - und er kann auch selbst massgeblich noch beeinflussen versuchen, dass sich eine für ihn annehmbare Struktur für sein eigenes Leben ergibt, mit der weitgehend alle Probleme, die es für ihn geben mag, von ihm als integriert angesehen werden können. Sei es, dass man sich anpasst und sich abfindet (wirkliche Anpassung), und zwar mit einem neuen Status Quo, der zwingend erscheint (realistisch gesehen), oder dass man einen entweder vorgebenen oder vorgesehenen Status Quo mit der Zeit immer mehr nach eigenen Maßstäben gestaltet und schöpft. Was ist ein Status Quo für den Einzelnen? Das normale Leben, das eine Richtung erhalten hat.
In
jedem Fall
baut sich auch in den Wochen bis Dezember noch auf, was tauglich sein kann, um sowohl
Bodenhaftung (Saturn) als auch Aussicht (Jupiter) zu gewinnen. Man tut
am besten jetzt, was man immer schon wollte, wenn man jetzt findet,
dass man Zeit genug dafür hat. Warum Jupiter derart prägend sein kann
zur Zeit, liegt daran, dass dieses Trigon sich - bedingt durch
Rückläufigkeiten - seit vielen Monaten langsam anbahnt und nun endlich
realisiert wird. Dazu kommt noch, dass sowohl Saturn als auch Jupiter
direktläufig sind, und sich in der Mitte der jeweiligen Zeichen
befinden.
Auf mundander Ebene wird dieses Trigon jedoch durch stärkere
Konstellationen sicher überboten (zB Saturn-Uranus).
Im Neumond vom 28.10.2008, also
dem
nächsten Neumond, wird natürlich auch der Winter eingeleitet. Aber auch
Mars
wird dann im Skorpion Kraft finden, was wir bereits in diesen Tagen
erleben können. Gewisse Dinge können dann eine
gewisse neue Wirklichkeit erhalten und es geschieht vermutlich mit
leichter Hand.
Wir haben damit und vor allem
diesen Monat, mit den jetzigen
Konstellationen im Waagezeichen - wobei der Merkur das letzte Mal
für einige Jahre wiederholt in einem Luftzeichen rückläufig ist -: eine
sehr
gute Möglichkeit, wirklich einen gewissen Lebens-Abschnitt zuende zu
bringen und uns den Leistungen der letzten Jahre, vor allem im Aufbau
unserer
Persönlichkeit, bewusst zu werden (Persönlichkeit: vor allem die
Einstellung betreffend). Wir sollten das von uns langfristig
(!) Gewollte entscheidend zu beeinflussen suchen, also auf den
(unseren) Weg
bringen helfen!
Mit dem rückläufigen Merkur letztmalig für etwa zwei Jahre in einem Luftzeichen, sollten wir jetzt innerlich begrüßen, dass eine alte Phase zuende geht und nun die nächsten zwei Jahre Merkur ausschliesslich in Erdzeichen rückläufig werden wird. Mit den Zyklen des rückläufigen Merkurs in Erdzeichen steht bald das Realistische, Praktische im Vordergrund der merkurischen Reflektionen; es ist die Frage: "Was ist greifbar und kann mir Sicherheit oder Zwecke bieten?" - dieser kommende Zyklus des rückl. Merkurs in Erdzeichen, passt auch gut zu der Weltwirtschaftskrise 2008/2009 und bildet sicher einen günstigeren Einfluss auf das politische Handeln, als wenn zB Merkur in Wasserzeichen rückläufig werden würde in dieser für alle schwierigen Zeit. Womöglich ergibt sich mit den anderen mundanen Konstellationen geradezu ein passender Moment, die Welt und ihre Wirtschaftsstrukturen auf einen gerechteren, vernünftigeren Boden zu stellen, im Sinne und zum Wohle des Ganzen.
Man sollte bei dieser Betrachtung allerdings nicht vernachlässigen, dass alle ungefähr sechs bis acht Jahre Merkur in Erdzeichen seine rückläufigen Zyklen beschreibt und nicht jedes Mal die anderen Planeten dieselben Konstellationen bilden (dass jeder Zyklus ein anderer ist oder sein kann).