
Mars hat die Spannung der Opposition zu Neptun hinter sich (separativer Aspekt).
In der letzten Woche könnten wir uns in Bezug zu unserer Handlungsfähigkeit gelähmt vorgekommen sein, haben uns den Selbstzweifeln und Mutlosigkeit überlassen, haben anderen die Optionen des Handelns überlassen, sind in ihre Machenschaften verstrickt worden, wir fanden eine unsichere oder unklare Situation vor, die uns scheinbar oder tatsächlich zum Handeln aufforderte, oder aber wir fanden zu Inspiration und Vertrauen. Es geht weiter. In vielen dieser Fälle waren Widerstände, die sich uns in unserer Art der Wahrnehmung aufboten, vielleicht gar nicht so tragisch und haben sich von selbst erledigt.
Momentan befindet sich der Mars in den letzten Graden des Zeichens, verlässt dabei auch den Orbis der Opposition zu Neptun, und wir können erwarten, dass nun einige Dinge eine endgültige Richtung erhalten werden.
Die
Möglichkeit zu einer gewissen Willentlichkeit oder sogar
Entschiedenheit zu kommen, wird mit dem Trigon zu Pluto, der sich auf
dem letzten Schützegrad befindet,
stark unterstrichen. Auch
der trügerische Einfluss des Neptun in Opposition zum Mars,
wurde
durch dieses Trigon auf den Pluto stark abgemildert und die
Spannung des Neptun auf den Mars schon leicht in Richtung
schicksalshafter Wendung geführt, also dass Dinge ihren Lauf nehmen
können und wenig Blockaden oder Konflikte erzeugt werden, da man
vielleicht eine gewisse Nuance einsichtig wird.
Allerdings könnte
man
den trügerischen, unwägbaren Aspekten der momentanen Geschehnisse nach
wie vor etwas skeptisch gegenüber sein.
Das Trigon zu Pluto
ist der
letzte Aspekt des Mars, bevor Mars das Zeichen verlässt und beeinflusst
auch die Mars-Neptun Opposition, da diese auf 24° Löwe stattfand, was
ein noch hinreichender Orbis dafür ist, dass Mars bei der
Opposition zu Neptun schon von dem Trigon zu Pluto beeinflusst wurde
(also die gesamte Opposition zwischen Mars/Neptun diese zusätzliche
Färbung erhält).
Gerade heute könnten
wir noch
einmal
erkennen, worauf es bei einer uns angehenden Sache oder Thema hinaus
läuft.
Der
Mond stand beim Aufgang der Sonne im Widder, und steht so auch wieder
in Verbindung zu Mars, da Mars der Herrscher des Zeichen Widders ist.
Darüberhinaus steht der Mond beim Sonnenaufgang eben auch in Trigon mit
Mars und Pluto. Aufbruch und Klarheit, es zeigt sich, was wirklich ist.
Der Spiegelpunkt des Mondes zu Saturn könnte darauf
verweisen,
dass es heute auch um Struktur, Ordnung, aber auch Aufrichtigkeit
geht.
Die Sonne im Quinkunx mit Pholus und die Quadrate des Saturn mit Lilith und Pholus könnten darauf hindeuten, dass man die gewissen Spannungen, die aus heutigen Impulsen stammen oder aus der vergangenen Woche noch in der Luft liegen, letztlich befrieden will um einen angenehmen Tag zu verbringen, dabei könnte sich mit Lilith auch erweisen, dass man in der letzten Zeit (der Mars/Neptun Spannung) viel Dampf um nichts betrieben hat und das heute (siehe Mond/Mars Widder Konstellation) offenkundig wird, weil Lilith auch solche Schatten offenbar werden lässt.
Pholus
verweist unter anderem auch auf Genussfreude und eine gewisse Art von
Selbstgenügsamkeit. Der unbedingte Eigenwille, dem
Pholus ebenso eigen ist, kann natürlich auch dazu führen, dass man
ziemlich rigoros seine Linie durchdrücken will, wie man mit den
Spannungen oder mit möglichen Krisen umgehen möchte. Es
kann sein,
dass das Quinkunx nicht eingelöst werden kann und dann ein
dumpfes
Gefühl zurückbleibt. Oder aber man kümmert sich gar nicht weiter darum,
dass man in den Augen anderer (Lilith) nur halbe Sachen macht. Mit
Saturn könnte man sich das nun gut merken und das nächste Mal weiss man
es besser, dass mancher Druck, der von einem herrührt, vielleicht nur
aus Angst, aber nicht aus realen Umständen herrührt.
Einen
Machtkonflikt, den man
heute mit anderen hat, sollte man im Sinne ganzheitlicher Abläufe zu
lösen versuchen, wofür die beiden Trigone des Plutos auch einladen,
nämlich einen Fluß der Energien herzustellen oder aufrecht zu erhalten.