Ein Sonnenaufgangshoroskop (SAH) für Samstag, den 28. Juni 2008

Exemplarisches Beispiel für eine Tagesdeutung

SAH 28. Juni 2008

Mars hat die Spannung der Opposition zu Neptun hinter sich (separativer Aspekt). 

In der letzten Woche könnten wir uns in Bezug zu unserer Handlungsfähigkeit gelähmt vorgekommen sein, haben uns den Selbstzweifeln und Mutlosigkeit überlassen, haben anderen die Optionen des Handelns überlassen, sind in ihre Machenschaften verstrickt worden, wir fanden eine unsichere oder unklare Situation vor, die uns scheinbar oder tatsächlich zum Handeln aufforderte, oder aber wir fanden zu Inspiration und Vertrauen. Es geht weiter. In vielen dieser Fälle waren Widerstände, die sich uns in unserer Art der Wahrnehmung aufboten, vielleicht gar nicht so tragisch und haben sich von selbst erledigt.

Momentan befindet sich der Mars in den letzten Graden des Zeichens, verlässt dabei auch den Orbis der Opposition zu Neptun, und wir können erwarten, dass nun einige Dinge eine endgültige Richtung erhalten werden. 

Die Möglichkeit zu einer gewissen Willentlichkeit oder sogar Entschiedenheit zu kommen, wird mit dem Trigon zu Pluto, der sich auf dem letzten Schützegrad befindet, stark unterstrichen. Auch der trügerische Einfluss des Neptun in Opposition zum Mars, wurde durch dieses Trigon auf den Pluto stark abgemildert und die Spannung des Neptun auf den Mars schon leicht in Richtung schicksalshafter Wendung geführt, also dass Dinge ihren Lauf nehmen können und wenig Blockaden oder Konflikte erzeugt werden, da man vielleicht eine gewisse Nuance einsichtig wird.
Allerdings könnte man den trügerischen, unwägbaren Aspekten der momentanen Geschehnisse nach wie vor etwas skeptisch gegenüber sein.
Das Trigon zu Pluto ist der letzte Aspekt des Mars, bevor Mars das Zeichen verlässt und beeinflusst auch die Mars-Neptun Opposition, da diese auf 24° Löwe stattfand, was ein noch hinreichender Orbis dafür ist,  dass Mars bei der Opposition zu Neptun schon von dem Trigon zu Pluto beeinflusst wurde (also die gesamte Opposition zwischen Mars/Neptun diese zusätzliche Färbung erhält).

Gerade heute könnten wir noch einmal erkennen, worauf es bei einer uns angehenden Sache oder Thema hinaus läuft.
Der Mond stand beim Aufgang der Sonne im Widder, und steht so auch wieder in Verbindung zu Mars, da Mars der Herrscher des Zeichen Widders ist. Darüberhinaus steht der Mond beim Sonnenaufgang eben auch in Trigon mit Mars und Pluto. Aufbruch und Klarheit, es zeigt sich, was wirklich ist. Der Spiegelpunkt des Mondes zu Saturn könnte darauf verweisen, dass es heute auch um Struktur, Ordnung, aber auch Aufrichtigkeit geht. 

Die Sonne im Quinkunx mit Pholus und die Quadrate des Saturn mit Lilith und Pholus könnten darauf hindeuten, dass man die gewissen Spannungen, die aus heutigen Impulsen stammen oder aus der vergangenen Woche noch in der Luft liegen, letztlich befrieden will um einen angenehmen Tag zu verbringen, dabei könnte sich mit Lilith auch erweisen, dass man in der letzten Zeit (der Mars/Neptun Spannung) viel Dampf um nichts betrieben hat und das heute (siehe Mond/Mars Widder Konstellation) offenkundig wird, weil Lilith auch solche Schatten offenbar werden lässt. 

Pholus verweist unter anderem auch auf Genussfreude und eine gewisse Art von Selbstgenügsamkeit. Der unbedingte Eigenwille, dem Pholus ebenso eigen ist, kann natürlich auch dazu führen, dass man ziemlich rigoros seine Linie durchdrücken will, wie man mit den Spannungen oder mit möglichen Krisen umgehen möchte. Es kann sein, dass das Quinkunx nicht eingelöst werden kann und dann ein dumpfes Gefühl zurückbleibt. Oder aber man kümmert sich gar nicht weiter darum, dass man in den Augen anderer (Lilith) nur halbe Sachen macht. Mit Saturn könnte man sich das nun gut merken und das nächste Mal weiss man es besser, dass mancher Druck, der von einem herrührt, vielleicht nur aus Angst, aber nicht aus realen Umständen herrührt.
Einen Machtkonflikt, den man heute mit anderen hat, sollte man im Sinne ganzheitlicher Abläufe zu lösen versuchen, wofür die beiden Trigone des Plutos auch einladen, nämlich einen Fluß der Energien herzustellen oder aufrecht zu erhalten.

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Stefan Arens
Juni 2008