Im Monat Dezember kam der
Internet Explorer erneut in die Schlagzeilen:
Zur damaligen Zeit verbreitete sich ein Virus durch Manipulationen auf
verschiedenen Servern, was zweifellos durch Hacker bewirkt
wird.
Die Anfälligkeit für eine Infektion seines Heimcomputers betrifft aber
allein den Internet Explorer!
Wer noch nicht auf Opera
oder Mozilla
umgestiegen ist, sollte es
wirklich tun. Der Internet Explorer ist nachweislich ein
untauglicher Browser, vor allem aus Sicherheitsgründen.
Mit Mozilla
lassen sich problemlos alle Lesezeichen (Favoriten) des Internet
Explorers importieren und man wird bei der Installation sogar danach
gefragt, ob man dies tun will (man braucht nichts manuell
importieren). Meiner und vieler anderer Erfahrung nach ist der Firefox
am sichersten und der komfortableste aller Browser.
Bitte lesen Sie mehr über die Probleme mit dem Virus hier: http://www.heise.de/newsticker/Zero-Day-Exploit-fuer-Internet-Explorer-breitet-sich-aus--/meldung/120388

Dieser Monat ist in Hinsicht auf die kommenden Monate vermutlich ein sehr wichtiger, obwohl nicht viel geschehen mag. Vielleicht dient er als Ruhepunkt, um dann bald (ab Januar) mit neuen Tatsachen rechnen zu müssen.
Es ist
vielleicht der
letzte Monat mit einer gewissen Ruhe - denn die Zeit wird
langsam aber unaufhörlich der Bundestagswahl 2009 zugehen, und auch die
Auswirkungen der Finanzkrise werden im nächsten Jahr sicher noch akut
werden, was die politischen Akteure sicherlich wissen.
Ausserdem
gehen wir astrologisch gesehen auf eine Zeit zu, in der Saturn als
Spannungsherrscher gegenüber den meisten anderen Planeten stehen wird!
Das bedeutet sicher keine einfache Zeit, besonders für die Politik. Ich
behaupte mal, wer sich da jetzt ausruht und auf bessere Zeiten hofft,
wird 2009 sehr unter Druck geraten. Wer aber sich in der
Verantwortung
begreift, dem wird es besser gehen. Die politische
Handlungsfähigkeit steht auf einem anderen Blatt und muss sich noch
beweisen.
Wie
ich bereits im Artikel Weltwirtschaftskrise
gewagt habe zu prognostizieren, werden die Entscheidungen, die ab
Oktober 2008 getroffen wurden, sicher noch durch die Realität geprüft
werden.
Es ist bereits jetzt klar, dass das Rettungspaket für
die Banken den Haushalt arg belastet. Man wird im neuen Jahr (ab
Sommer) noch sehen müssen, ob damit nur Löcher gestopft wurden, aber
die Finanzprobleme der Banken anhalten, oder ob die Probleme endgültig
beseitigt werden konnten.
Im
Januar kommt der neue US-Präsident in
sein Amt, von dem man nicht weiss, ob er die Erwartungen erfüllt, oder
sogar für Wirbel und günstigenfalls grosse Veränderungen sorgen wird -
und dabei ist
und bleibt ja die Finanzkrise der entscheidende Motor des Ungewissen.
Es wird also langsam ernst, und man weiss nicht, was die
Zukunft
bringen wird.
Vielleicht schlägt sich diese allgemeine Ungewissheit
auch an der Börse bis Januar 2009 nieder, als Tiefststand unter 4000
DAX-Punkte. So hat die Senkung der Leitzinsen der EZB paradoxerweise
erst mal nicht für steigende Kurse gesorgt.
Man glaubt vielleicht
unbewusst, wenn die EZB die Leitzinsen in einem Ausmaße senkt, "wie sie
es noch nie getan hat" (und so schwirrte die Meldung durch die
Nachrichtenkanäle), dann muss die Lage ja sehr ernst sein.
Die
Krise wird durch die Quinkunxe im Neumondhoroskop noch mal
ins
Bewusstsein gehoben (für den Ort Berlin wird auch ein Quinkunx zwischen
Aszendenten im Krebs und der Neumondkonstellation gebildet!).
Diese Quinkunxe könnten für das quälende Bedürfnis
sorgen, dass man Lösungen, Antworten findet, Haltungen aufbaut
oder Konzepten nachgeht.
Der letzte Saturn/Neptun Aspekt war die Opposition - das war im Spätsommer 2006. Damals war der Libanonkrieg gerade zu Ende gegangen; die Astronomen beschlossen Plutos Degradierung zum Zwergplaneten; und in Deutschland misslang ein geplantes Attentat auf Nahverkehrszüge. Am 9.12. wurde einer der Attentäter von einem deutschen Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt.
Da
die jüngsten Terroranschläge in Bombay mit über 200 Toten sehr kurz vor
dem
Neumond stattfanden, kann man annehmen, dass sich die Nachbetrachtung
dieses Terrors
vor allem rational-mental ereignen wird. Und dass es Chancen dafür
gibt, dass
Indien und Pakistan nicht von ihrem Versöhnungskurs abkommen.
Wäre das
Attentat zu einem Vollmond geschehen, wäre es sicher schwieriger, in
gewisser Weise noch konstruktiv mit den Problemen umzugehen - da die
Gefühlswelt, die ein Vollmond unterstützt, immer etwas stärkeres
Potential zum Entsetzen nebst Reaktionsbildung mit sich
bringt.
Man will sich abreagieren, Zeichen setzen, und das Irrationale erhält
Potential.
Allerdings fällt die Verarbeitung bei einem Neumond auch nicht ganz leicht, da das "Licht des Mondes" fehlt (der von der Sonne das Licht erhält). Es fällt generell bei einem Neumond schwer, Gefahren zu erkennen oder Situationen einzuschätzen, und einen Handlungsimpuls aufzubauen - die Realität wird relativ leicht genommen. In Bezug zu der Auseinandersetzung mit den Terroranschlägen in Bombay mag dies natürlich günstig sein, da man die Auseinandersetzung nicht mit Radikalität zu führen versuchen mag.
Mit der Ankunft von Pluto in Steinbock sollte jetzt gewiss werden, auf welche Zeit wir kollektiv gesehen zu steuern, und was für ein Bewusstsein wir für die Zukunft aufbringen sollten, was wir also von der Zukunft befürchten oder erwarten können, wollen, müssen.
Die
Energiepolitik könnte jetzt
wieder langsam ein
Thema werden (endgültiger Pluto- Eintritt in das Steinbock
Zeichen. Rohstoffe, Ressourcen und auch Energie als
Ressource=Steinbock).
Auch was für die Politik alles
geht,
also das politische Handlungspotential, ist ein Thema des Pluto im
Steinbock. Nun
könnte schliesslich in den nächsten Jahren immer wieder mal das Thema
auftauchen, wie weit der Staat handlungsfähig ist, und was er positiv
gestalten kann, oder wie er nicht dabei stets auf einer anderen Seite
negative
Nebenwirkungen entstehen lässt.
Pholus, als ein Genußfaktor oder Faktor der Lust, ist an diesem Neumond ebenfalls beteiligt. Tendenz: Jetzt könnte der Sinn für Gemeinsamkeiten ausgenutzt werden für das, was hintergründig motiviert, und was man kaum offen aussprechen würde (es sei denn, das Thema ist gesellschaftsfähig, dann wird jetzt vielleicht so mancher Wunsch freimütig geäußert).
Was
die Merkur/Mars Einbindung in den Neumond angeht, könnte man jetzt lang
gehegte Vorhaben oder Pläne wieder aufgreifen und mit neuem Elan
umzusetzen versuchen, denen man lange zB aus Mangel an Motivation nicht
nachgegangen ist. Das kann sich auch um ein Hobby handeln, oder um
einen Sport, den man lange nicht nachgegangen ist.
Der
Spiegelpunkt des Mars mit Jupiter unterstützt einen Optimismus und
Zuversicht, um bei seinen Vorhaben in diesem Monat gut durchhalten zu
können.
Der
Neumond mit der
engen Mars/Merkur Beteiligung könnte dafür stehen, dass es ein Monat
wird,
der geprägt ist von dem Bemühen, einen Standpunkt und eine Position zu
beziehen. Man definiert sich, meist ganz besonders gegenüber anderen
Positionen, und
entscheidet, was man will, und was man nicht will. Das wird man
besonders auf der politischen Ebene beobachten können.
Aber auch
individuell könnte man in diesem Monat besonders leicht Stellung
beziehen und diese Position auch realisieren können, und auch - wie
schon oben erwähnt - tragfähig halten können;
vor allem weil man persönlich von seinem Standpunkt überzeugt ist und
in der Projektion auf die Zukunft einen Sinn erkennen will
(Merkur/Mars und Jupiter Spiegelpunkt). Ob dieser Sinn
freilich
immer richtig und angemessen ist, ist nicht gesagt, aber man glaubt an
seine Mission und Haltung.
Die eigenen Ideale zu pflegen kann jetzt besonders für die Schützegeborenen lohnend sein (und alle mit Transit auf 9. Haus, auf Jupiter und/oder Mars, oder Planetenballungen mit Feuer/Schütze/Jupiter Beteiligung usw.).
Ein bisschen auf den Weihnachtsmärkten bummeln, sich hier oder dort zurücklehnen oder verweilen, in behaglicher Atmosphäre - das kann bedingt durch Pholus und die Venus/Jupiter Konjunktion vielleicht dieses Jahr ganz besonders angenehm sein.
Ich wünsche allen eine frohe und angenehme Weihnachtszeit!
Pluto in Steinbock und das Thema Energie war zunächst nicht sehr bewegend - aber es klang im Hintergrund in einigen Diskussionen durchaus an, die man im Fernsehen, zB in politischen Talkshows, auf den öffentlichen Sendern (besonders der deitsche Sender Phönix) verfolgen konnte.
Aber begonnen hatten solche Diskussionen um das Thema Energie oder Rohstoffe schon vor dem Eintritt des Plutos in Steinbock - was jedoch freilich darauf hinweist, dass Ereignisse bzw. Energien eines so mächtigen Planeteneintritts auch vorweg weg genommen werden (man könnte diesen wirksamen Bereich ab 2° vor dem vorherigen Zeichenende bestimmen).
Immerhin wurde zum Neujahr in Kraft gesetzt, dass nach und nach alle Glühlampen in Europa verbannt werden spollen und durch Sparlampen ersetzt. Glühbirnen dürfen also nicht mehr verkauft werden. Das ist ein deutliches Übereinstimmen mit Pluto in Steinbock. Und insofern so früh gehandelt wurde (im Sinne der Aufgabe der Wandlung des Plutos in Steinbock), ist das vielleicht ein gutes Zeichen, dass der Staat doch bereit sein kann - hier würde es allerdings um das Thema Klimapolitik gehen (mit der Berührung des Themas Rohstoffe und Energie).
Alles in allem mag ich diesen Monat als nicht so bedeutend einschätzen. Da war bereits mehr geschehen, kurz vor dem Eintritt in den vorherigen Monaten, dass uns dieses Thema kollektiv bedeutsam bewusst wurde.
Aber ein anderer Aspekt würde sehr
sehr zutreffen: Dass der Eintritt des Plutos in Steinbock den
Aspekt verkörpern wird, in wie
weit der Staat überhaupt handlungsfähig ist im Bezug zum
Gesellschaftlichen und Volkswirtschaftlichen (inkl. Finanzmärkte).
Das betrifft meines Erachtens nach ganz besonders Deutschland, das ein zutiefst Saturn/Steinbock geprägtes Land ist.
Diese Schwierigkeiten, sind nicht zu vergleichen mit der relativen
einfachen Errungenschaft des Verbots von sowieso von den Leuten
bereits verschmähten Glühbirnen.
Und
diese Handlungsfähigkeit und Frage nach ihr, tauchte durchaus auf in
diesem Dezember 08. Man brauchte nur hinhören und schliesslich war
es die Bundesregierung, die die Konjunkturpakete zunächst zurückhielt.
Die Unruhen in Griechenland waren auch Sinnbild für die Krise des Vertrauens, nämlich dass der Staat nicht mehr alles im Griff hat, so wie er es sollte. Die Polizei in Griechenland war arg herausgefordert. Ursache und Thema aber war, wie man die Politik in Griechenland einschätzte, und das versinnbildlicht auch sehr gut die Krise des Staates.
Die Finanzkrise und damit auch die Krise des Staates überlagern offensichtlich zunächst das Energie- und Ressourcenthema. Und wenn Pluto weiter in den Steinbock kommt, bin ich mir sicher, dass dieses Thema - vermutlich besonders in Bezug zu Atomkraftwerken und anderen Kraftwerken - vermehrt ins Bewusstsein tritt.
Wie bei Pluto es oft anzutreffen ist auf mundaner Ebene, werden wohl erst Missstände oder Krisen auftreten müssen, die zeigen, was im Argen liegt, etwa so wie es in Griechenland geschah. Es ist aus heutiger Sicht einfach zu kalkulieren, dass diese Missstände in Bezug zu den Ressourcen und der Energie vorliegen könnten, in konkreter Knappheit der Mittel, die uns nicht mehr ermöglichen, einen Weg fortzuführen. Die Politik aber scheint einen alten Zustand retten zu wollen, und auch dies könnte ein Thema werden, das allerdings dann vor allem von anderen Konstellationen gefärbt sein wird. Zur Zeit bildet noch die Hoffnung und Anpassungsbereitschaft des Fische jene Ideen (Uranus) des Handelns, und man wird spannend der Zeit zu gehen können, wenn Uranus in ein paar Jahren in Widder eintritt.
Pholus erweist sich mir mehr und mehr auch als Bequemlichkeitsfaktor, er könnte hier - entgegen meiner ersten Einschätzung - geradezu für die Lähmung der Tatkraft (Mars) gestanden haben. Denn so richtig Lust auf zB den Weihmachtsmarkt hatte ich nicht gerade und entdeckte diese auch nicht bei anderen. Pholus war ja nicht nur mit dem Mars verbunden, sondern durch den Neumond auch mit dem ganzen Monat.