Der Neumond am 27.12.2008

(gilt bis 26.1.2009)

Neumondhoroskop Dezember 08

Politik und Weltgeschehen (27.12.2008)

Im Januar wird der neue US-Präsident sein Amt antreten. Wir sehen in diesem Neumond Mars/Pluto. Das unterstützt sicher gewisse Veränderungen, die mit B. Obama wahrscheinlich sich ergeben werden.
Es ist ein Impuls, der mit dem Amtsantrit von Obama zusammenfällt und den Beginn seiner Präsidentschaft unter eine für ihn nützliche Konstellation stellt. 

Ob Mars/Pluto diesen Monat das eine oder andere Mal über die Ausgewogenheit hinweg stürzen lassen, bleibt abzuwarten. Günstigenfalls wäre Handlungsfähigkeit gegeben für einige Dinge. Ungünstigenfalls, wendet man Rezepte an, die teuer sind, aber nicht viel bewirken - dann hat die Macht entschieden, dass die Dinge bewegt wurden (Mars/Puto), aber ohne Geist und Verstand.

Vielleicht wird manche Finanzspritze gegeben werden (Venus/Neptun Konjunktion. Die Venus steht in diesem Bezug für Geld und/oder Hilfen und Neptun symbolisiert den Markt, Finanzwelt, Wirtschaftssystem). Dass die gesamtwirtschaftliche Lage ein Thema sein wird, kann man ja bereits annehmen, aufgrund des Verlaufes der letzten Monate.
Diesen Monat aber bin ich gespannt, in welcher Weise sich Venus/Neptun in ihrer Konjunktion auswirken werden. Es könnte Konjunkturpakete, Steuererleichterungen oder weitere Bankenhilfen symbolisieren - das sind die Dinge, die letztens diskutiert wurden. Diesen Monat könnte sich da etwas entscheiden.

In diesem Neumond-Horoskop sehen wir das Trigon von Merkur zu Saturn. Das kann bedeuten, dass Probleme der Finanzkrise, jetzt für einen Monat diskutiert, analysiert und zum Thema gemacht werden. Und dass man sich in diesem Monat dabei nicht vorkommt, als würde die Krise neben einem her verlaufen. Man ist in gewisser Weise sich nicht nur bewusst über die Krise, sondern hat auch zuweilen einen klaren Blick auf die Sache, was nicht heissen soll, auch zu klaren Lösungen kommen zu können (der Merkur/Saturn Aspekt ist separativ, das heisst, er wird mit der fortlaufenden Zeit schwächer, und hat als solcher generell weniger Bedeutung als wie ein mit der Zeit exakter werdender Aspekt; dieser hier ist aber noch in einem Orbis der Akutheit und wirkt noch etwas stärker).

Privatleben

Venus/Neptun unterstützen diesen Monat alles, was mit Liebe zu tun hat, oder mit Kunst. Da diese Konjunktion im Zeichen Wassermann stattfindet, dürfte sich aber dieses Thema mehr auf geistiger, sozialer Ebene, und nicht unbedingt emotionaler Ebene ausdrücken. Es betrifft vor allem Alles, was kommunniziert werden kann (Luftzeichen und die Venus ist Abendstern, verweist dadurch auf Waage-Qualitäten, welches ebenso ein Luftzeichen ist).

Gleichwohl sollte man mit Mars/Pluto vorsichtig sein, jetzt nicht mit Gewalt oder unbedingten Eifer seine Interessen durchzusetzen oder zu schnell für handfeste Tatsachen zu sorgen. 

Realismus und Klarheit, vor allem in Bezug zu allen Wirklichkeiten in Bezug zur Zukunftsfähigkeit, wird durch die vielen Planeten im Steinbock unterstützt, ebenso durch das Saturn-Merkur Trigon und dies kann sich auch sehr gut im Bereich der Arbeit, des Jobs oder eigener Pläne auswirken. Das kann auch in einer einfachen Einschätzung der Lage zur Geltung kommen.

Letzten Monat hatten wir eine Merkur/Mars Beteiligung am Neumond - daher ist mit Mars/Pluto jetzt sicher lohnend, mögliche Pläne, die man im Dezember vielleicht gewonnen hatte, jetzt weiterzuführen oder an der Realität zu prüfen. Es ist jetzt seit Monaten eine gute Zeit gerade für die Umsetzung schon seit langem gehegter Pläne und Vorhaben.

Wenn man jetzt klaren Abendhimmel hat, kann man die Venus am Himmel sehen, kurz nach Sonnenuntergang. Die Venus strahlt sehr hell und ist als Planet dadurch zu erkennen, dass ihr Licht nicht wie bei den Sternen "flimmert". 

Der Krieg... (6.1.2009)

..kennt viele Gesichter, und es scheint sich leider zu bewahrheiten, wie hier Mars/Pluto für handfeste Tatsachen sorgt, ohne Geist und Verstand - in Israel und Gaza.
Der Krieg begann exakt mit diesem Neumond, mit den ersten Luftangriffen am 27.12.. Freilich gab es dafür auch Anlaß, einen Stein des Anstoßes, nämlich tagelange Raketenangriffe der palästinensischen Terroristen.

Mars/Pluto stellt die Chance dar, nun mit polizeilichen oder militärischen Aktionen  das Problem der Raketenangriffe zu lösen durch durchaus rigoroses Durchgreifen (Mars/Pluto). Das sollte auch sinnvoll sein.
Mars/Pluto stellt auf 1° Steinbock in dieser Hinsicht auch fast sprichwörtlich einen Beleg für die Handlungsfähigkeit des israelischen Staates dar. Allerdings nur mit militärischen Mitteln. Und da braucht man nicht lange zu überlegen, dass ein solches Handeln eher hilflos und verzweifelt ist, als Antwort auf den anhaltenden palästinensischen Terror.
Viele Menschen sterben, die überhaupt nichts mit diesen Auseinandersetzungen zu tun haben. 

Israel wird zurecht für die Unausgewogenheit der Maßnahmen kritisiert. Mars/Pluto auf 1° Steinbock hat nun für handfeste Tatsachen gesorgt, die lange Zeit das Ansehen Israels noch begleiten werden. 
Dies merkte man besonders zur Zeit des Vollmondes um den 10. Januar, als in arabischen Ländern von Moslems gegen den Krieg demonstriert wurde aber auch in Europa.

Mars steht für die Aktion, und Pluto leitet diese Aktion hin zu dem Durchbrechen des Willens eines anderen (das ist in diesem Fall die Hamas und der Terror). Pluto begleitet dieses Handeln (Mars) aber auch mit der Tendenz der Manipulation: man hörte jetzt oft, wie die Welt-Öffentlichkeit (d.h. die Presse und TV-Berichterstatter) durch israelische Sprecher beschwichtigt wurde, mit dem unisonen Hinweis, dass die Soldaten darauf traniert seien unschuldige Opfer zu vermeiden. Somit will man das an sich gewalttätige Handeln ein wenig mit Tugend verkleiden.

In eigener Sache (11.1.2009)

Zur Zeit wird meine Seite ja gut von Skeptikern frequentiert. Aus diesem Grunde weise ich darauf hin, dass Astrologie keine Wahrsagetechnik ist, sondern die meisten Prognosen (erst recht mundan!) nur gewagt werden können, indem der Bezug auf die Vergangenheit einer untersuchten Sache auch geklärt wird.

Dass ich sage, "wir wissen bereits, dass das Thema massgeblich die Finanzkrise ist, und daher zu erwarten ist, dass gewisse Dinge sich auch in dieser Hinsicht ereignen werden", bedeutet Ehrlichkeit über meine Tätigkeit. 

Kein Astrologe kann zaubern - und wenn er aus dem Stegreif, ohne Kenntnis der Vergangenheit einer Sache,  exakte Prognosen bildet, ist er sehr gut ; oder es kann sich auch um zusätzliche mediale Anlagen oder Hellsicht handeln, was man nämlich nicht ausschliessen kann. 

Was in der Vergangenheit geschah, bildet den Inhalt. Der Inhalt wird dann in der Zukunft der weiteren astrologischen Konstellationen weiter ausgeformt werden - und je nach Konstellation ergeben sich damit verschiedene Wahrscheinlichkeiten - nicht ganz unähnlich wie in der Metereologie. Die exakte Regenmenge lässt sich nicht beschreiben, bevor der Regen nicht gefallen ist. 

Was charakterliche Beschreibungen angeht, können wir mit Blick auf das ganze Radix (und nicht nur einen isolierten Faktor) sehr genau sein. Allerdings hängt das auch vom individuellen Deutungsvermögen des Astrologen ab. Und nicht jede Frage kann eindeutig beantwortet werden - was zum Beispiel in 40 Jahren einem Menschen ereignen wird. Da können wir in den Deutungen nur sehr allgemein bleiben. Denn auch wir kochen nur mit Wasser. 

Was die Beschreibung der aktuellen Zeitqualität angeht, wie ich das in meinen Neumond-Deutungen tue, muss diese einfach allgemein gehalten sein (obschon ich auf eine klare Tendenz hinarbeite und auf eine Essenz kommen will) - damit sie auf möglichst viele Leute zutrifft. Weil jeder Mensch verschieden auf die astrologischen Faktoren reagiert. Jeder Mensch ist verschieden von anderen Menschen. Wenn man für einen einzelnen Geborenen ein Horoskop deutet, kann man deswegen  genauer werden, da man weiss, wie dieser gewisse Grundanlagen aufweist, die nämlich durch die astrologischen Faktoren in seinem individuellen Horoskop angezeigt werden. Ich habe selbst nie viel von der üblichen Zeitungsastrologie gehalten, wo für jedes  Sonnenzeichen versucht wird, eine Deutung zu fertigen, weil ich das Neumondhoroskop für tauglicher halte in diesem Vergleich.  

Was meine eigenen Neumonddeutungen angeht, sehe ich mich keineswegs am Ende meiner Weisheit. Und betrachte diese Neumonddeutungen als Studien, damit ich im Nachhinein lerne, wie sich die mundanen Ereignisse, aber auch jene in meinem Umfeld oder persönlichen Leben, entwickelt haben. Ohne dass man sich mit einer Sache beschäftigt, kann man ja auch nicht lernen, jedes Jahr auf dem Weg zum Kundigen weiter voranzuschreiten. Wir befinden uns hier zwangsläufig in einer Situation, wo es keine geordnete Ausbildung zum Astrologen geben kann.

Wir müssen uns immer noch mit den Vorurteilen auseinandersetzen, die verhindern, dass Astrologie zum Beispiel an Volkshochschulen überhaupt akzeptiert wird. So fehlt uns wie bei einer Kettenreaktion der Bildungs-Raum, in dem wir früh mit der Astrologie in Kontakt treten konnten, bevor wir sie nutzen odee selbst erlenen.  
So wird der Zeitgeist auch nicht das Bild der Astrologie als "Wahrsagetechnik" verändern können, welches von anderen Seiten beschwört wird.
Dass dieser Zeitgeist rückständig ist, ersieht man daran, dass die Leute sich zunehmend für die Astrologie interessieren und sie auch selbst erlernen, aber immer noch Vorurteile, die aus dem Kollektiven herrühren, mit sich tragen; zB dass man die Zukunft genaustens vorhersagen könne. Die Zeitungsastrologie (Sonnenstandsastrologie; allein auf die Sonne bezogen) könnte endlich als vage Schätzung aufgefasst werden, wenn die Leute mehr darüber aufgeklärt wären, wie Asrtrologie wirklich funktioniert. 

"Wann kommt mein Partner?", sind gültige Fragen, aber sie sind schwer zufrieden zu stellen, wenn man die Aussagen nicht als Chancen versteht, weil die Deutungen meist nur grobe Erfahrungsräume beschreiben können, in denen eine gewisse Tendenz entweder wahrscheinlich oder eher unwahrscheinlich wird. Umso mehr der Fragende versteht, wie Astrologie funktioniert, hat er desto grösseren Nutzen - die Astrologie ist deshalb nicht weniger wert, sondern meiner Meinung nach bereichert es einem Leben sowieso, wenn nicht alles ganz exakt vorauszusehen ist. Man muss eine Entscheidung treffen und wenn man ungefähr weiss, wie die astrologischen Rahmenbedingungen sind, spürt man mit der Zeit, die kommt, viel besser diese sich anbahenden Erfahrungsprozesse, und mit der Hilfe der Astrologie spürt man, wann es Zeit ist Entscheidungen zu treffen und wann man es sich besser zweimal überlegt. Wenn der Astrologe eine Prognose genauer treffen kann, und exakte Aussagen treffen kann, umso besser - aber diese Möglichkeit ist nicht die Regel.

Das alles, was die Leute an Zerrbildern von der Astrologie haben, wird auch entscheidend von den Skeptikern verstärkt. Und dass die Astrologie verbannt wird aus der öffentlichen Diskussion, ja sogar verfolgt und wo immer auch nur geschadet wird, sorgt dafür, dass das Bild der (modernen) Astrologie sich nicht verändern kann.

Die Skeptiker beschwören ein altes, überwundenes, geradezu mittelalterliches Bild der Astrologie, das aber von aufgeklärten Astrologen nicht mehr verwendet wird. In diesem Weltbild liesse sich alles exakt vorhersagen.
Nicht wir erwarten von der Astrologie ein Wunder, sondern die Skeptiker. Wir sehen aber ein Wunder darin, wie es einen Zusammenhang zwischen Leben und Radix gibt. Da dies so wunderlich anmutet, kann man hier ins Staunen geraten, oder aber das Wunder einfach nicht wahrhaben wollen.
Diesen Zusammenhang erkennen zu können, können wir vorrangig in der Geburtsastrologie, aber auch in der Nachbetrachtung von Ereignissen. Meist können wir für einen Menschen schon einen groben Weg von Erfahrungsräumen der Zukunft beschreiben, und viele bestätigen uns die richtige Tendenz, und fanden die Aussagen zudem als hilfreich. 
Wir Astrologen lassen uns nicht vorschreiben, was Astrologie sein soll. Wir sind keine Wahrsager, sondern beschreiben die (kommenden) Ereignisse und den Charakter mittels astrologischer Mittel. Wir sagen sie aber nicht wahr, als wäre es Hellsicht. Als könnten wir sagen am 10.12.2009 wird der Bundestag um 10:13 zu einer wichtigen Entscheidung über die Finanzkrise kommen, und das betrifft die xxx-Bank.

Meine statistischen Forschungen über den Zusammenhang von Chiron-Aspekten und Schachspielern werden als irrelevant abgetan, oder diese Statistik nicht als aussagekräftig erkannt, während gleichwohl angebliche Widerlegungen durch die Statistik von Rang sein sollen! Während also andere Statistiken, bei denen unverzeihlicherweise nur die Sonne im Zeichen untersucht wird, heilig gesprochen werden von denen, die es so haben wollen und nicht anders. Statistik erweist sich hier eigentlich als Glaubensache.
Ich als Astrologe erkenne in der Statistik, wenn sie die richtigen Fragen stellt, hilfreiche Hinweise, die mir auch helfen, die  Bedeutung eines Faktors noch weiter zu vertiefen. Merkur/Chiron und der Bezug zu den  Schachspielern  hat mich so in der Annahme bestätigt, dass Chiron auch etwas mit der Sensibilisierung gegenüber einem Prinzip zu tun hat (hier Merkur=Verstand, Logik).

Was uns heute stört, sind die Vorurteile, dass man die Astrologie von Seiten der Wissenschaft mit Gravitation, Strahlen, die von Planeten ausgingen, und so weiter erklären will - denn das weiss kein Astrologe, er spekuliert nur darum, aber sagt solche Dinge auch nicht sehr oft - die Wissenschaftler wollen es aber anscheinend besser wissen, und ihre eigenen Konstrukte lassen sich dann von derselben Hand leicht widerlegen, da die Beweise für diese Annahmen fehlen, und weil zudem allein die Vorstellung absurd klingt, dass Planeten Strahlen aussenden - und beweisen damit nicht die Naivität der vermeintlichen Irrgläubigen (Astrologen), denen sie diese Annahmen unterschieben, sondern eigentlich ihre eigene naive Auffassungsgabe.
Denn wenn wir etwas nicht wissen und prüfen können, dann können wir darüber auch keine Modelle bilden. Was die Skeptiker (bereitwillig?) vernachlässigen ist, dass Astrologie eine Erfahrungswissenschaft ist, bei der sich die Zusammenhänge zwischen Planeten und Leben auf der Erde einfach so zwingend ergeben, dass man diesen Zusammenhang nicht leugnen kann. 

Wer sich damit nicht befasst, und nur vorgibt Belege gesucht zu haben, aber in Wirklichkeit nicht weiss, wonach er suchen muss, und wie vor allem, der sucht gerne nach Widerlegungen um seinen Geist vielleicht nur zu befriedigen, weil ihm die klare Antwort - auch in Form einer Negation - sonst fehlen würde.
Wir wissen nicht warum das alles in der Astrologie so ist. Wir haben schwer vermittelbare Ahnungen über dieses Warum: zB dass die Erde aus der Sonne entstehungsgeschichtlich hervorging (anfangs nämlich eine Staubwolke) und die Sonne aus dem ganzen Universum (Urknall). Damit ensteht eine prinzipielle Einheit. Im Laufe der Zeit, in der wir uns befinden, folgt eine verschiedene Anordnung im Raum  (bedingt durch Umlaufbahnen in Bezug zur Sonne und von der Erde aus betrachtet), und so kommt es über diese Einheit (die die Griechen vermutlich mit dem Wort "Äther" beschrieben) zu den astrologisch signifikanten Einflüssen. Die Planetenstellungen symbolisieren diesen Einfluss nur.

Es sind Relationen und Formen, die sich dadurch ergeben. Wir sind auf der Erde inmitten der Einheit und würden auch auf anderen Planeten, auf denen wir uns befänden, theoretisch beeinflusst werden von diesem Ganzen. Das Ganze ist offensichtlich  hierbei entscheidend. Was nur fehlt ist die Einsicht in den Zusammenhang von Objekten, die im Raum unendlich weit entfernt voneinander sind. Die These ist: Dass am Anfang alles eines war, und so den weiteren Ablauf der Zusammenwirkung von Kräften bestimmt und/oder durch die ursprüngliche Einheit im Fortlauf der Zeit ein Zusammenhang der Planeten im Raum geschaffen ist. Das sind die Ansätze  meiner persönlichen Theorie über die Astrologie.
Der Raum und die ursprüngliche Einheit, die die Objekte  im Raum immer noch verbindet. Immerhin können wir irgendeine Einheit jetzt noch annehmen, wohl? Weil das Sonnensystem und das Universum sich als beziehungsvoll erweisen. Die Planeten kreisen zB um die Sonne und verlassen nicht das Sonnensystem. Und es gibt ein gewisses Band der Ekliptik, innerhalb dem die Planeten um die Sonne kreisen. Der Bezug auf die grundsätzliche Einheit des Raumes scheint mir aber wichtig, weil ich sonst nicht die Relevanz der Fixsterne einfange, die ja in der Astrologie nachweisbare Bedeutung haben. Sie sind sogar manchmal sehr eindeutig in ihrem Einfluss zu belegen.
Die Physiker wissen mehr über solche Theorien, Stringtheorie und Relativitätstheorie, Quantenmechanik. Sie untersuchen ja bereits die Geschichte der Atome und des Kosmos aufgrund der Reste und jedes Fetzens, was einem Atom oder irgendeiner Materie anhaftet , und kommen so zu den ersten Minuten des Urknalls - dahinter steckt die Idee, dass der Ablauf des expandierenden Universums in diesen Minuten ihren Anfang nahm und seitdem in eine Richtung verläuft; dass der Kosmos also vorhersehbar war, bzw. rücksehbar ist. Sie sind gefragt, die Astrologie zu erklären. Es ist ihre Aufgabe,  das Universum zu erklären. Wir erklären nur, wie Astrologie das Leben beschreibt, aber nicht warum es das tut. Es gibt Physiker,  die mutig genug waren, sogar über Zeitmaschinen zu diskutieren, wie sie physikalisch gesehen "möglich sind". Gewisse Neigungen, sich mit Grenzbereichen zu befassen, ist also vorhanden.  

Wenn man den Skeptikern miteilt, dass Astrologie ihre Erwartungen nicht erfüllen kann, glauben sie sich bestätigt: Alles Unsinn.
Ich kann dazu nur sagen: Wer Augen hat die Nuancen zu erkennen und die Tendenzen zu erkennen, die mit der Astrologie beschrieben werden, der sieht es, und wer nicht, der meint wohl, dass sei alles Einbildung. Das ist der Fakt, den man nicht übergehen kann - Meinungen kann man viele haben, auch Vorlieben. Fakten lassen sich nicht nach Belieben verstellen. Wer die Fakten aber nicht sieht, kann nur eine Meinung darüber vorweisen, was er von diesen Fakten hält.

Wir sehen, dass es Zusammenhänge zwischen Leben und Radix gibt, die auch überaus deutlich sein können. Wir benutzen ein Modell, dass sich in der Praxis bestätigt. In dieser Weise handelt es sich tatsächlich bei der Astrologie um keinen Mythos, sondern um eine Wissenschaft. Wir haben das Modell, und erkennen mit Hilfe des Modells Zusammenhänge in der Wirklichkeit des Lebens.
Sie wollen das nicht wahr haben. Wissenschaft? Astrologie als Wissenschaft? Es ist aber so. Es sind dieselben Bedingungen erfüllt, wie sie Wissenschaft fordert. Beweise können nur nachvollzogen werden, von Kundigen. Vorurteile, zu hohe Erwartungen (an das vermeintliche oder tatsächliche Wunder), und falsche, weil nicht sachgerechte Untersuchungen, führen zwangsläufig zu falschen Ergebnissen. Ein Wunder ist übrigens deshalb gegeben, weil bekannte Naturgesetze ausser Kraft gesetzt sind. Hier aber kennen wir eigentlich nicht die zugrundeliegenden Kräfte oder Mechanismen - daher ist es eigentlich nicht richtig, von einem tatsächlichen Wunder zu reden.

Dass der Atomwissenschaftler schlussfolgern kann, dass es die Atome gibt, oder dass der Astronom oder Physiker den Urknall schlussfolgert aus der Geschichte der beobachtbaren Materie, das alles führt zu ähnlichen Modellen. Und sie weisen  ähnliche offene Fragenstellungen auf, indem   nämlich noch längst nicht geklärt ist, was sie da eigentlich untersuchen, auf welcher Basis hinreichender Belegbarkeit, und mit was sie arbeiten: nach dem Warum dieser erhobenen Modelle lässt sich in vielfacher Weise fragen - niemand nimmt an, dass die Physiker wahnwitzig sein müssen, indem sie ihre Zeit darauf verschwenden. Oder etwa doch? Ich tue es nicht, da ich annehme, dass ihre Ansichten und Modelle taugliche Ansichten über die Natur des Universums bilden. Aber ich weiss auch, dass sie bislang nicht in der Lage waren, die Astrologie, Hellsehen, Nahtoderlebnisse, Telepathie und andere Phänomene zu beschreiben oder zu belegen - was eben nicht heisst, dass es diese Phänomene nicht geben kann, sondern dass ihre  Mittel nicht ausreichen, alle Dimensionen der gegebenen Wirklichkeit zu beschreiben. Und werfen sie uns und anderen nicht allzu oft vor, einen Allmachtsanspruch zu erheben? Es ist wohl eher umgekehrt, indem sie leichtfertig behaupten, sie könnten diese Phänomene bisher nicht belegen und also  kann es sie nicht geben. Das ist ein Allmachtsanspruch, diese Phänomene aus diesem Grund so vehement zu verleugnen.

Fragt man den Astrologen, wie er denn diese Einflüsse der astrologischen Symbole auf das Leben erklären und begründen will, so erhält der Astrologe eine Frage, die der Frage ähnelt, wenn man einen Atomwissenschaftler darum bittet, zu erklären, woher das Atom kommt, das man zudem auch nicht sehen, sondern nur aufgrund von beobachtbaren Zusammenhängen schlussfolgern kann. Was man neben dem Verweis auf eine Hypothese (Urknall) hört, ist schliesslich der nichtssagende Bezug auf Chaos oder Zufall. Wenn sich ein Wissenschaftler mit dem Zufall zufrieden gibt, muss man bereits annehmen, dass er versagt hat. Weil zufällig ereignet sich nichts. Und was den Urknall angeht, ist längst nicht alles bekannt, was nämlich die heitere Frage angeht, was denn vor dem Urknall war, und diesen ausgelöst hat! Keine Antwort! Nur Spekulationen, bis heute. Ich sage deshalb aber nicht, dass diese Spekulationen über die Urgründe des Kosmos irgendwie Scharlatanerie seien. So wie wir sehen, dass wir auf der Erde lebendig sind, ohne es völlig erklären zu können, wird es niemand in Frage stellen, dass Sachverhalte ohne Erklärung "sein können". 

Zu vielem gibt es bis heute keine wirklich verlässlich zu nennende Erklärung und jeder Bezug auf die ersten Minuten des Urknalls mutet phantastisch an, und ohne Bezug zur Realität. Wenn wir aber nun ganzheitliche Erklärungen anführen, werden wir als Spinner abgetan.
Und wenn wir den Raum und Zeit ausgehend von Anfängen definieren, die die ganze Astrologie durchdringen, wird es ebenso abgetan mit wissenschaftlich nicht belegbaren Behauptungen. Diese Bezüge ergeben sich uns in der Art, wie wir das astrologische Modell in der Wirklichkeit seiner Auslösungen und Wirkungen beobachten können.
Es ist also nicht ganz gerecht. Die astrologischen Anfänge lassen sich vor allem auf die Geburt beziehen. Auch der Ingress eines Planeten ist ein deutlicher Anfang und bringt uns beobachtbare Zusammenhänge im mundanen Geschehen. 

Sogar die Auslösungen nach dem 7er Rythmus im Geburtshoroskop liefert uns eine Menge Anschauungsmaterial über Raum, Zeit und Anfänge, und deutet auch auf die Überschreitung bisheriger Annahmen einer linearen Zeit hin. 
Was auch das oben von mir skizzierte Bild einer astrologischen Begründung erhärten könnte, wie es auf die anzunehmende Einheit von Raum und Zeit verweist. Also dass die Trennung der Objekte im Raum auf einer anderen Ebene oder Dimension der Wirklichkeit nicht existiert.

Mit den Aspekt-Auslösungen im 7er Rythmus ist ja beispielhaft jene Verbindung von Planeten untereinander geschaffen, die  dafür steht, wie die Planeten einen Einfluss auf unser Leben symbolisieren können, ohne dass sie - zeitlich gesehen -  direkt ausgelöst sind.  Im ganzen System des 7er Rythmus werden Verbindungen offenbar, die mit dem bisherigen Raum-/Zeitmodell nicht erklärt werden können, und natürlich kann auch die Astrologie im Ganzen nicht mit einem trivialen Raum-/Zeitmodell verstanden werden.

Und man hat immer gesagt, dass die Planeten diesen Einfluss auf das Leben nur symbolisieren (was nur umgangssprachlich, aber nicht im Modell oder theoretisch: einen Einfluss bedeuten soll). Dass anders gesagt ein Symbol auf etwas anderes verweist (nicht gehen irgendwelche Strahlen von den Planeten aus, sondern die Planeten, wie sie im Raum angeordnet sind und unterschiedliche Bezüge und Relationen zueinander bilden: das ist es, was offenbar entscheidend ist) . Das alles ist natürlich eine erste Annäherung einer Begründung. 

Die Physiker könnten von der Astrologie viel lernen und der Wahrheit über die Schöpfung näher kommen, indem sie mit ihren Theorien eine Verbindung zur der Astrologie herstellen - denn ein für alle Mal: Astrologie ist kein Glaubenssystem und beruht auf nachprüfbaren Fakten. 
Für sie sollte interessant sein, wie sich diese Zusammenhänge zwischen Leben und Radix erklären lassen und bestehende Modelle über die Wirklichkeit stützen können.

Schauen wir uns an, wie zeitliche Auslösungen im 7er Rythmus auf komplexe Art zustande kommen - als Beispiel folgende Konstellationen im Radix:
Ein Planet im Aspekt zur Sonne, kann früher ausgelöst werden, als wie die Sonne nach der Häuserspitze der entsprechen Periode steht:
AS auf 21° Löwe, Sonne im elften Haus auf 1° Krebs; Uranus im Sextil zur Sonne auf 2° Jungfrau. 

Grafik Auslösung

Die Sonne wird nach 4 Jahren und 1 Monat ausgelöst, und Uranus nach 2 Jahren und 4 Monaten. Wir sehen, dass, wenn die Periode des 11. Haus - das ist die 12. Hausspitze gegen den Uhrzeigersinn - beschritten wird, nach 2 Jahren und 4 Monaten Uranus ausgelöst wird (der im 1. Haus steht), und zwar vor der Sonne; das heisst: das erste Haus mit Uranus erhält Bedeutung, ohne dass ein offensichtlicher Bezug vorhanden ist (zB durch Herrscher der 11. Haus Periode), und nur das Sextil mit der Sonne schafft die Verbindung zwischen dem 1. Haus und dem 11. Haus. Aber wann Uranus ausgelöst, nach wievielen Jahren (!), wird  bedingt durch die Stellung des Uranus nach der 2. Hausspitze (die 2. Hausspitze, weil der 7er Rythmus von dort aus weiter schreitet bis er Uranus antreffen wird, der im Radix ja innerhalb des 1. Hauses steht).
Uranus, direkt angetroffen, würde nach 2 Jahren und 4 Monaten (in der Periode des 1. Hauses) ausgelöst. Dieselbe Zeiteinheit gilt für Uranus auch für das 11. Haus, wegen dem Sextil zur Sonne im 11. Haus, das die Verbindung erzeugt. Also 2 Jahre und 4 Monate.
Die Sonne wird zeitlich in Bezug zu dieser Periode , in der sie steht (im 11. Haus, bzw. nach der 12. Hausspitze) aber erst später ausgelöst. Das heisst, das Sextil erzeugt eine Verbindung zwischen den beiden Häusern ohne dass das Sextil oder Uranus in irgendeinem bezug zur 12. Hausspitze stünde. Alllein dass die Sonne in der 11. Haus Periode irgendwann ausgelöst wird, reicht um Uranus zu aktivieren. Siehe dazu Peter Orban; Zeit im Horoskop; Seite 63 - Schirner Taschenbuch. 

Wenn ich als Skeptiker so etwas lese, fällt es mir sicher schwer, das alles zu verstehen (ein Anfänger in der Astrologie steht vor denselben Schwierigkeiten, kann diese Dinge zumindest einordnen; aber der kundige Experte weiss schon allein, was gemeint ist, wenn man ihm nur ein paar Hinweise gibt). 

Ich verstehe auch nicht, wie das mit den Urknalltheorien ist. Was ist das: Stringtheorie. Was ist ein Quant? Man sagt mir, es gibt gute Bücher darüber. Aber dann muss man feststellen, dass man nur an der Oberfläche der Popularwissenschaft geraten kann, und die Formeln und Spektrogramme der wirklichen Beschäftigungsfelder nicht nachvollziehen kann, wenn man nicht auch die ganze Sache richtig studiert und ein gewisses mathematisches Talent aufweist . So wie die meisten Skeptiker mit der Astrologie einen Umgang pflegen, mangelt es dabei an der Verhältnismässigkeit der erbrachten Vorwürfe.
Sie halten das Talent, das für die Astrologie nötig ist, für Phantasie. Da könnte ich mit denselben Maßstäben, weil ich ja keine Ahnung davon habe, was sie tun, behaupten, dass zum Beispiel der Urknall nur eine schöne Idee ist, auf die man gekommen ist, weil man es sich nicht anders erklären konnte. Das hört sich für sie genauso an, wie ihre Vorwürfe bei uns ankommen. Es ist für den  Kundigen - ob Physiker oder Astrologe - eigentlich lachhaft, solche ungeprüfte Behauptungen aufzustellen: als sei alles Humbug, was da getrieben wird.
Wenn sie astrologische Techniken und das astrologische Modell der Anordnung aber nicht verstehen können, und kein Talent aufweisen, es zu lernen, dann sollte beachtet werden, dass sie ja nicht beurteilen können, was wir an Behauptungen über die Astrologie aufstellen - so wenig ich beurteilen kann, ob die Stringtheorie ein abstruses mathematisches Konstrukt ohne praktischen oder auch nur theoretischen Belang ist, oder ob das Atommodell annähernd den wirklichen Verhältnissen entspricht und als Arbeitsgrundlage taugt, zB bei Kategorisierung von Elementen oder in der Arbeit mit Molekülen usw..  Man kann sich dann nur eine Meinung bilden, wenn man es nicht beurteilen kann. Die ist aber dann sehr subjektiv, und kann weder belegen noch widerlegen.

Allerdings kann sich jeder von den Aussagen der Astrologie ein Bild machen, ob es da eine gewisse Stimmigkeit gibt. Vielen Laien erweist sich ein Zusammenhang in der vom Astrologen erstellten Horoskopdeutung über ihr eigenes Radix, und finden dabei auch eine grosse Hilfe in dem Aspekt, was ihr Leben ihnen bedeuten soll. Und wenn die Deutung schlecht ist, sagen sie auch, "so richtig erkannt gesehen habe ich mich darin nicht"! Das heisst, es gibt eine Unterscheidungsmöglichkeit zwischen falschen und richtigen Deutungen - und daher ist logischerweise der pauschale Vorwurf der Suggestion nicht stichhaltig, weil, wenn alles beliebig ist, gibt es diese Unterschiede auch nicht. Das geschieht zum Beispiel Anfängern, eine schlechte Deutung hin und wieder.
Die Skeptiker würden noch annehmen, dass dann eben gewisse Leute kritischer sind  als andere. Und so geht das Spiel immer weiter - sie bilden sich Urteile, ohne sich wirklich eingehend mit der Sache beschäftigt zu haben, und zwar ohne  Vorurteile zu haben. Sie denken dann auch nicht nach, und fragen diejenigen, die beraten worden sind, denn die würden ihnen sagen, dass sie sowohl gute als auch schlechte Deutungen erlebt haben. Und man sieht die Deutungen dann und kann es bestätigen, dass die Deutung schlecht war  - ein Kundiger kann das erkennen , so wie man auch gute Deutungen erkennen kann.

Wenn ich so skeptisch wäre, würde ich bald den Physikern richtig auf den Nerv gehen können, indem ich mich als naiven , unwissenden und bohrenden Typ erweise, der immer irgendwo einen Haken sieht. Und wenn es keinen Haken gibt, erfinde ich einen. 

Und wie sie überhaupt zu solchen Modellen wie dem Urknall kommen, oder zur "Revidenztheorie der katalytischen und energiegeladenen Reaktion zwischen erheblicher Antimaterie und spiralförmiger Massentheorie der Hintergrundstrahlung in gleichzeitiger Anwendung von E=mc2 mit der Flusstschen Theorie, dass sich der Elektron-Neutrino dieser Hintergrundstrahlung so verhält wie ein spektrografisch identifiziertes Antielektron, der auf dem Boson zu liegen kam, weswegen eine schwache Wechselwirkung auf der quantistischen Molekularebene des biquadropolaren Magnet-Systems einwirkte auf jene Positionierung des einzelnen Kohlenstoff-Ions und präzise das Konsortium der bolistischen Fluktuistik des Ionenkatalysatoreneffektes auf Ebene der metabolistischen Inflation des inaktiven Baryonenstrahls beeinflusste und in Quantenzeiteinheiten isolierte Zerfallsprodukte freisetzte, wie dieser revidente Breiteneffekt schwarzmagisch motiviert und mit Hilfe des Drehimpulses den katatonischen Übergang jedes einzelnen Ions hin zu einem Lochmagneten bewirken konnte". Mit solchen Sprüchen bekommt man es zu tun, wenn man mit Skeptikern redet. Nur bezogen auf die Astrologie halt. Spaßig ist das schon, sofern ich von Physik nichts verstehe und solche Märchen erfinden kann, wie diese erläuterte Revidenztheorie.

Wenn die Debatten vernünftig blieben, und man weniger sich ereifert in Zitatform stumpfe  Widerlegungsmechanismen einzuüben, nach der Methode: "Allein die Vorstellung ist absurd", sähe das vielleicht allesetwas anders aus. Aber sie bedienen sich den Klischees, die wir gestern ausgeräumt haben, und bleiben so auf einem alten Niveau der Debatte.

Sie akzeptieren  nicht, dass viele Nicht-Astrologen, die einen Astrologen um eine Deutung gefragt haben, ebenfalls diese Zusammenhänge erkennen, und sich diese nicht etwa einbilden. Vielen ergeht  es so, dass sie mit der Astrologie zurecht kommen und mit ihrer Hilfe auf ihrem eigenen Weg viel besser zurecht kommen, als wie vergleichweise ohne dieses Werkzeug.  

Auch diese Diskussion ist ein Ausdruck von Mars/Pluto. Bilder des Lebens, und Ideen darüber, werden mit Einsatz und Aktion(ismus) verdichtet. Energisch wird ein Kurs eingeschlagen und auf eigene Überzeugungen gebaut. Auf beiden Seiten sehen wir, wie die Überzeugungen und Vorstellungen gebildet werden, die sich für die jeweilige Fraktion als plausibel erweisen.
Die Skeptiker, weil sie sich nicht von anderen Ideen überzeugen können, als wie wissenschaftlichen Grundanahmen - die Astrologen, weil sie ihre Erfahrung in der Arbeit mit der Astrologie (und der astrologischen Anordnung) vorweisen, mit denen sie ihr eigenes Bild des Lebens verdichten.

Ich kann die Vorbehalte ein bisschen verstehen, denn es ist wahrlich ein Wunder, was uns mit der Astrologie vorgeführt wird. Schwer zu akzeptieren - aber nur, wenn man nicht den Beleg von diesen Zusamenhängen zwischen Leben und Radix über jeden Zweifel erhaben entdeckt hat (leider hört sich dieser Spruch für die Skeptiker an, wie die Beschwörung unbedingten Glaubens).
Ob die mundanen Prognosen vielleicht nicht immer richtig sind, das ist nicht so wichtig, wie den Zusammenhang zwischen Planetenkonstellationen und Lebensereignissen überhaupt bestätigen zu können. Was individuelle Prognosen angeht, handelt es sich eher um Tendenzen und Wege, die mit einem bestimmten Erfahrungsraum des Geburtshoroskops einerseits angefüllt sind, und die durch die Art der künftigen Konstellationen weitere Wahrscheinlichkeiten von Erfahrungen beinhalten. Der aufgeklärte Astrologe wird vorsichtig sein, was exakte Aussagen über die Zukunft eines Fragenden angeht.

Wir sehen Prinzipien (jeder Planet, Haus und Zeichen entspricht einem Prinzip), und Ereignisse, und das ist der Zusammenhang, der sich dem Kundigen als frei von Zufällen ergibt. Frei von Zufällen, heisst hier nicht, dass wir die Ereignisse zwingend vorhersagen können, dass wir aus dem Stegreif schwups und zack etwas hervor zaubern können (wahr sagen), sondern frei von Zufällen heisst, dass sich uns dieser Zusammenhang jedenfalls ergibt. Weil wir die Ereignisse, vor allem die,  die uns bekannt sind, den Prinzipien zwingend zuordnen können und sich ein stimmiges, verdichtetes Bild ergibt, so als würden wir wie ein Kriminologe den Tatort untersuchen (den Tatort kann man mit den symbolisierten Planeteneinflüssen zu einer gegebenen Zeit gleichsetzen). 

Die mundane Prognose darf nicht verstanden werden als die Essenz der Astrologie - damit versteht man die Astrologie so falsch, wie wenn ich einen Elektriker als Selbstmörder definiere, nur weil er in Gefahr gerät, einen elektrischen Schlag zu bekommen. Wer aber eine Sache widerlegen will, sucht nach dem schwächsten Punkt, und sucht alles, was nur gut genug ist, um eine Sache in Verruf zu bringen. Handelt es sich also bei manchen Skeptikern (wohlgemerkt nicht allen) in Wirklichkeit nicht nur um Unverständnis, sondern geradezu Feindschaft gegenüber Astrologie? Mars/Pluto drückt sich auch darin aus, dass man andere von einem Weg überzeugen will, den man selbst einschlägt. Ich habe in dieser Diskussion erlebt, wie das auch die Astrologen taten: Man wollte überzeugen, dass der Zusammenhang zwischen Radix und Leben zu erkennen ist - aber dass dies nur geht, durch eine eigene Erfahrung, und nicht durch Glaubensätze. Die Skeptiker wollten überzeugen, dass die Astrologen sich darin selbst täuschen, und in Wirklichkeit alles eine Sache felsenfesten Glaubens sei(n muss). Das ist es, was sie sich vorstellen. Und das will man uns gerne weise machen - wie ein Weltbild verkauft wird, kann also verschiedene Gesichter annehmen. Und es ist klar, dass die Leute die freie Auswahl haben.

Man rückt gerne die Astrologie in die Richtung der Esoterik (und verkennt die Esoterik natürlich durchweg auch als Wahn), oder in die Nähe von religiösen Glaubenssystemen. Und verweigert der Astrologie den Rang einer Wissenschaft. Dass niemand den Begriff Wissenschaft pachten kann, ist zu unterscheiden davon, dass man sich dieses Begriffes nicht als Alibi bedienen will (vergleiche die Werbung im Fernsehen, die sich auf "wissenschaftliche Studien oder Methoden" bezieht, um einen höheren Rang des Produktes oder der Dienstleistung zu erschleichen). Kundige jeder Wissenschaft können gewisse Sachverhalte überprüfen und ein Modell als Arbeitsgrundlage verifizieren. Sicher, die Astrologie ist nicht für viele Leute zugänglich, aber das ist zB die höhere Mathematik auch nicht. Und dennoch halten es Unkundige für möglich, dass diese Mathematiker eine hohe Kunst erlernten und ein Vermögen dafür haben. Dass Mathematiker auch ihre Grenzen aufweisen, ist wohl klar, und wir Astrologen weisen unsere Grenzen auch auf. Wir können eben nicht wahrsagen. Und wir können aber ein bekanntes Ereignis sehr zutreffend mit den herrschenden Konstellationen in Übereinklang bringen. Für die Skeptiker Gesülze, für uns ein Studium  des Lebens!

Ich verweigere mich dem Glauben, dass Wissenschaft und wissenschaftliche Methoden, nicht auch auf  die Astrologie angewendet werden könnten - so wie auch Psychologie oder Soziologie eine Wissenschaft für sich ist, und deren Überprüfbarkeit letztlich sogar noch mehr auf  Theorien und Glaubensansätzen zurückgeht, als wie es die Astrologie ermöglicht, die in der Astrologie geschilderten Prinzipien  (im Laufe der Anhäufung von Erfahrung ) zu verifizieren und im Wissen darum zu vertiefen.
Die astrologische Anordnung ist ein genauso gültiges Modell, wie alle anderen Modelle der sonst bekannten, oder sollen wir sagen anerkannten Wissenschaft. 

Die anerkannte Wissenschaft erweist sich ständig als unfähig, sogenannte paranormale Phänomene aus dem Dunstkreis der Paranormalität zu ziehen.
Es ist nicht unsere Aufgabe, oder die des Kartenlegers oder Hellsehers, diese Sachverhalte so zu erklären, wie die Kinder der akademischen Wissenschaft es gerne hätten, wie sie ein Bedürfnis nach gewissen Parametern ausschreien, die aber nicht erfüllt werden können mit ihrem Bild der Welt.

Wir können diese Sachverhalte für uns erklären und auch verstehen, dass es diese vermeintlich paranormalen Sachverhalte gibt und sie kein Hokuspokus sind. Wir klären die Welt darüber auf, was sich hinter der Dingwelt befindet.  

Dieser Beitrag wird im Archiv verschwinden - das heisst aber auch, er wird verewigt als Zeitzeugnis der aktuellen Zeitqualität. So konnte ich meinen Gewinn aus dieser Debatte ziehen, und ein lebhaftes Zeugnis einer aktuellen Zeitqualität vor Augen führen. Hier gilt, Pluto hat gepackt und belebt. Pluto erweist sich oft als besondere Aufbietung von Kräften oder Motivationen, ja Bindungen an Ideen und Motiven.
Meine Idee und Motivation war es, klare Akzente der Aufklärung über die Wahrheit der Astrologie zu setzen, und das Feld einer angeblichen Aufklärung nicht den Skeptikern zu überlassen. Den unsachgemäßen Betrachtungen entgegen zu treten mit einer klaren und eindeutigen Stellungsnahme zu diesen abstrusen Verfälschungen und Augenwischereien.

Nachbetrachtung 27.1.2009:

Was das Verwirklichungspotential von Mars/Pluto in diesem Neumond angeht, haben wir viele Beispiele dafür gefunden. Und bereits an einigen Stellen als Schaffung handfester Tatsachen erkannt, aber auch für den Durchbruch mit anschliessender Wandlung statt Verfestigung von Ansichten. So habe ich selbst durch die fruchtlosen Debatten mit den Skeptikern eingesehen, wie sinnlos es ist, mein eigenes Weltbild - also wie ich mit der Astrologie von vorneherein einen gewissermaßen übernatürlichen Gesichtspunkt erhebe - korrumpieren zu lassen. Ich nehme jetzt kein Blatt mehr vor den Mund, und mache mir nichts daraus, für vielleicht 70% aller Leute als Spinner dazustehen. Diese Leute werden ja eh nicht meine Seiten besuchen. Ich will ab nun einfach dazu stehen, was ich tue. Bislang war das immer noch mit ein bisschen Argwohn verbunden: Was mögen nur die Leute denken? Ich sehe mich nun angekommen, nach vier Jahren Anfängerschaft in der Astrologie und zehn Jahren nachdem ich das erste Buch von Carlos Castaneda gelesen habe. Zumindest angekommen in einem Kreis der Freunde, die sich ähnlichen Bezügen zu höheren Wirkmächten widmen, wozu auch Pendler und Sensitive gehören.

Indem ich den Skeptikern geantwortet habe, habe ich ungewollt für neue Gerüchte (handfeste Tatsachen) über die Astrologie gesorgt, indem die Skeptiker einfach meine Aussagen sehr willkürlich und beinahe rigoros überinterpretierten und in ein anderes Licht rückten, als wie ich es gemeint hatte. Andererseits haben diese Skeptiker dadurch bewiesen, dass sie nicht willens sind, eine Quintessenz und gescheite Zusammenfassung darüber zu bilden, was ein anderer mitgeteilt hat. Also handelt es sich anscheinend um eine interesselose Feindschaft (mir ist jedenfalls kaum ein Skeptiker begegnet, der nicht irgendwann unhöflich wurde).

Pluto kann wandeln oder verfestigen. Platz schaffen (für weiteres oder neues Wachstum, analog dem Durchbrechen der Erdschicht wie bei einem Samenkorn), oder aber Energie stauen, Strukturen verfestigen und sich selbst nähren. Irgendwann kommt jeder Prozess zum Erliegen. Israel ist im Grunde noch immer aktiv im Geschehen,  was Palästina angeht.

Was das mit Neptun/Venus angeht, hat sich das Thema Liebe vielleicht bei dem einen oder anderen gezeigt. Auf mundaner Ebene aber, haben wir den Gasstreit zwischen Ukraine und Russland erlebt. Hier ging es um Gas (Neptun) und Bezahlung (Venus), was von Ukraine nicht geleistet wurde, und von Russland nicht länger geduldet werden wollte. 

In Deutschland wurde tatsächlich kein grosses, sondern sehr grosses Konjunkturpaket geschnürt - allerdings wunderte ich mich, dass es nicht schon in diesem Monat verabschiedet werden konnte. Bei der Unsumme, die da ausgegeben wird, vielleicht auch folgerichtig. Ende Februar soll es dann verabschiedet werden.
Das Thema Bad Bank tauchte kurz auf, aber konnte sich bislang in Deutschland nicht recht durchsetzen. Da müssen wir vielleicht noch mal im April, Mai, Juni drauf achten.

Konjunktur- und Rettungspakete, Finanzspritzen und das Thema "faule Kredite" (Bad Banks als Auffanglager für diese) wurden auch in anderen Ländern thematisiert.

Auch B. Obama, der neue US-Präsident, war gut beraten den Impuls des Mars/Pluto sogleich zu nutzen für einige erste Maßnahmen, wozu auch die Aussetzung von Strafprozessen in Guantanamo Bay gehört.

Archiv-Übersicht
Stefan Arens
Dezember 2008
NACH OBEN