Globale und nationale Finanzsysteme
und Banken können mit dem Fische Zeichen identifiziert werden.
Nicht alle der mundanen
, das heisst im Weltgeschehen anzutreffenden
Entsprechungen des Fische-Zeichens lassen sich allerdings mit dem
individuellen
Leben vergleichen. So steht das Fischezeichen in einem Geburtsradix
generell für viele andere Sachverhalte, als wie bei Beschreibung von
mundanen Ereignissen.
Aber es gibt auch Berührungen.
Viele Wirtschaftsexperten weisen tatsächlich eine
Fischebetonung auf.
Man kann mitunter sogar die Phantasie
des Fische auf das Wirtschaftssystem beziehen.
Das
System selbst ist "fischig". Das Finanzielle "fliesst" und will sich
nicht gerne von Grenzen umfassen lassen; deswegen werden politische
Entscheidungen, die Wachstum versprechen, auch immer an der Börse gern
mit Kurssteigerungen beantwortet. Denn Wachstum impliziert, dass die
Grenzen aufgehoben werden.
Es
gibt viele
Einflussmöglichkeiten auf das Wirtschaftssystem, aber welche
Maßnahmen was genau bewirken, ist den Experten - nach ihren
eigenen Aussagen - selten möglich. Sie schwimmen darin wie Fische, und
wissen, dass sie mit der Zeit gehen können, indem sie sich anpassen
(veränderliche Natur des Fischezeichens). Experten reden davon, dass
die Krise auch dadurch verursacht wurde, wie der Markt mit "billigem
Geld überschwemmt wurde" - was ja geradezu an die verborgenen Abgründe
des Sumpfes erinnert, und in solcher Weise auch an Neptun.
Trotz der Anpassungsfähigkeit kommt eine zuweilen
ängstliche
Phantasie zur Geltung, wie man sich ausmalt, dass gewisse Handlungen
(egal ob von einem selbst, von äusseren Ereignissen oder der Politik
ausgehend)
wahrscheinlich die Verwerfungen und Unsicherheit mit sich bringen
werden.
Gemäß
dass Jupiter im Fische mitherrscht, kann man daran sehen,
dass es allgemein um den Fluß der Dinge geht. Solange alles im Fluß
ist, die Wirklichkeit des Geldes abstrakt bleibt, weil der Wert
gesteigert und eben nicht vermindert wird (so bleibt das Finanzielle
mit einem erhabenen
Gefühl von Wirklichkeit
verbunden, aber nicht mit einem harten "enttäuschenden" Fakt), kann man
sich daran anpassen und
schwimmt mit und alles bleibt vertrauenserweckend. Wenn man an Wachstum
denkt, meinen viele, das sei doch Jupiter. Aber es ist auch Neptun:
denn mit Neptun ist verbunden, was sich an Wirklichkeitsgehalt durch
das eigentliche Wachstum erst ergibt. Und andererseits ist mit Neptun
natürlich auf ein Ganzes verbunden. Das ist ja so, dass die Börse oder
ein Unternehmer, vor allem der Banker, dann grosse Gewinne macht, wenn
ein anderer viel verliert. In diesem ganzen Dickicht eines
Gesellschaftsvertrages ebenso der bestehenden Strukturen des
Wirtschaftssystem geht dieses Verhältnis aber unter in der
Irrationalität des Fische-Prinzips. Heute erleben wir, wie die Banken
Hilfe benötigen, die ihnen gewährt wird, obwohl der kleine Mann, dessen
Beitrag zum Ganzen irrelevant ist, in derselben Not auf der Strasse
landen würde. man sieht in ihnen weder Manager noch Bank, sondern das
System. Wenn die Bank untergeht, leidet das System. Wirklichkeit soll
so aufrecht erhalten werden. Doch andererseits lehrte uns der
Kapitalismus doch das Gehen der Starken und Vergehen der Schwachen.
Ab
und zu gibt es vielleicht eine "soziale Marktwirtschaft" als Korrektur,
die aber wohl eher der Angst geschuldet ist, sich auszumalen, was
passieren würde wenn die Dinge plötzlich (Uranus) aus dem Ruder des
Wachstums-Trends laufen (wenn die Steinzeit der Marktwirtschaft
erreicht wird). So wirkt das Finanzsystem wie eine Droge. Es verlangt
nicht nur nach mehr Stimulantien (Wachstum), sondern auch Beseitigung
der Nebenwirkungen, die auftreten bei Überreizung des
Gangbaren.
Wie bei jeder Droge gibt es bei einer entsprechenden Schwelle der
Überdosierung dann ein Umkippen, einen Zustand des Kränkelns, bald der
Krisen, und wenn die Droge und dessen Dosierung nicht zurückgenommen
wird, den unabwendbaren Zusammenbruch. Also ist die Gefahr, dass statt
einzelne Pleiten in Kauf zu nehmen, die ganze Wirtschaft am Ende noch
stärker in Mitleidenschaft gezogen wird.
Ausgangspunkt der
jetzigen Krise ist das Austesten der möglichen Grenzen des Wachstums.
Man ging mit den grosszügig gewährten Krediten für Immobilien zwar
Risiken ein, aber man erkannte in den letzten Jahren, dass man riskant
spielen muss, um auch viel zu gewinnen.
Uranus steht mundan gesehen seit
einigen Jahren in Fische. Uranus trat im Frühjahr
2004 in
Fische ein. Dies entspricht ziemlich genau der Zeit, seitdem
die
Börse ihren Lauf auf Höchstwerte genommen hat. Davor gab es einen
gehörigen Dämpfer mit einem Tiefstand von 2300 beim deutschen
DAX-Index, das war im März 2003. Wir kennen also dieses Abrutschen
bereits und es ist mit bloßem Auge anzunehmen, dass die jetzige Krise
gewichtiger ist als jene Krise des neuen Marktes (erst die sogenannten
"new economy" und der Irakkrieg). Daher dürfte man noch einige
Tiefstände in dem Bereich von unter 3000 erwarten.
Seit April 2003 wuchsen jedenfalls die
Kurse unaufhörlich und zunehmende Spekulation um Aktien und vor allem
die Immobilienblase wuchsen an. Die Börsenkurse stürzten innerhalb
weniger Tage
im Oktober 2008 sturzbachartig ab, und zwar zur Zeit der exakt
werdenden
Saturn-Uranus
Opposition.
Saturn bedeutet hier geradezu das Branden an der Wirklichkeit, aber auch der Staat ist davon betroffen. Und meiner Meinung nach bedeutet die Krise für den Staat grössere Probleme als wie für die Finanzmärkte. Der Finanzmarkt hatte immer schon Verlierer und Gewinner. Aber der Staat sieht nun die Lücke (Rezession), zB im Bundeshaushalt. Einzelne Schicksale sind für den Staat schnell vergessen, aber indem ganze Unternehmen nun in die Rezession gehen, wird das ganze Leben betroffen und leztlich der Staat, vor allem durch die ausfallenden Wirklichkeiten handfester Steuereinahmen durch die Unternehmensgewinne.
In Bezug zur Immobilienkrise sind auch die Kredite betroffen, die in einem gewissen systemischen Sinne auch dem Fischeprinzip entsprechen - die Banken trauen sich gegenseitig nicht, und daher kam die Befürchtung auf, dass für normale Unternehmer keine Kredite mehr zustande kommen könnten, da die Banken sich untereinander kein Geld mehr leihen konnten. Die Kredite sollen den Markt (=Fische) beleben und insgesamt zu Investitionen führen. Die Verpflichtung, die mit den Krediten verbunden ist, entspricht freilich dem Skorpionzeichen. Es wird eine Abhängigkeit geschaffen und ein Verhältnis zwischen zwei Positionen festgelegt. Das ist aber nur die interne Angelegenheit der Dinge, wie sie die einzelnen Menschen, Institute oder Akteure betreffen. Die Kredite bewirken etwas für den Markt, nämlich Investitionen und den Lauf der Dinge. Das ist nicht Skorpion, sondern Fische.
Dass nun verschiedene Staaten sich darauf geeinigt haben, Banken in ihrem Land vor Insolvenz zu bewahren, passt sowohl zum Fischeprinzip, als auch zum Wassermannprinzip: eines konstruktiven gemeinsamen Handelns, welches auf Ideen basiert. Ein Handeln, das in seiner Wirkung jedem zugute kommen kann und soll - langsam wagt man es den Wettbewerb zwischen den Nationen unterzugewichten (den man natürlich niemals direkt anspricht), und das gemeinsame Wohl in den Vordergrund zu stellen . Das ist Uranus/Wassermann.
Der Finanzminister Peer Steinbrück spricht
von einer "Bedrohung der Bundesrepublik Deutschland, die man abwehren
muss". Auch in anderen Ländern werden ähnliche Töne
angeschlagen.
Es
ist vermutlich Saturn, der diese Bedrohung wahrnimmt, die von Uranus
ausgeht. Jetzt soll gehandelt, normiert und geregelt werden (Uranus).
In der Natur verkörpert Uranus den Ausbruch aus der
geschlossenen Rinde eines Astes, um einen neuen Trieb, also Zweig
wachsen zu lassen. Als ein Extrem des unkontrollierten Auswuchses
verkörpert Uranus auch die Mutationen verursachende Atomstrahlung, die
in alle Richtungen hin ausbricht. In Bezug zur momentanen Krise bleibt
es die Frage, was der Ausbruch
in neue unbekannte Richtungen
uns am
Ende bringen mag. Ausgehen tut dies von einem bislang geordneten System
wirtschaftlicher Tätigkeiten, an dem wir uns offensichtlich zu sehr
angepasst haben. Die Dynamik geht vom System aus, und nicht können wir
die Dynamik konstruktiv nutzen.
Zumindest ist Uranus als die Tendenz zu erkennen, dass eine Ordnung aufgebrochen wird und neue Strukturen zum Wachsen angeregt sind; der Impuls von Uranus will seinen Kanal finden und sich ereignen; - es mag sein, dass sich auf der anderen Seite aber der Staat (Saturn in der Opposition) insgeheim noch davor wehrt, diese oder andere Strukturen wirklich mit den von Uranus beigetragenen Impuls zu versehen, und auch in der richtigen Art und Weise zu handeln. Umso stärker mag sich Uranus dann später (September 2009) zur Geltung bringen, da die Lektion ihn wirken zu lassen nicht begriffen wurde. Man muss ja nicht die Hände in den Schoss legen, aber es geht meist darum, bei Uranus auch neues zu wagen. Sonst wird das Neue von Uranus erpresst.
Diese Rettungs- und Konjunkturpakete könnten sich als Bumerang erweisen und sich als ziemlich unsinnig herausstellen. Uranus kommt jetzt bald ans Ende des Fischezeichens heran (Mitte Mai 2009 könnte da was geschehen).
Zum
Vergleich kann man sich Uranus in Wassermann vergegenwärtigen.
Dieser Transit bewirkte offensichtlich den Boom des Internets.
Während Uranus in Fische ist, wird das Internet übrigens sichtbar zum
Kulturgut weiterentwickelt und neue Möglichkeiten eines kulturellen
Austausches erprobt.
Natürlich wird
das Fischezeichen nicht allein dadurch astrologisch ausgelöst, weil
jetzt Uranus darin steht. Sondern Uranus sorgt nur momentan für gewisse
Auswüchse - und immer wenn ein Planet ans Ende des Zeichens kommt,
verdichten sich auch die Manifestierungen und Auswirkungen. Uranus
steht jetzt im letzten Drittel des Fischezeichens.
Die Saturn-Uranus Opposition wird zu oft allein auf die Finanzkrise bezogen. Doch meiner Meinung nach, steht die Saturn-Uranus Opposition in erster Linie für die Krise des Staates, der sich als handlungsfähig erweisen muss oder will. Und vor allem einsehen muss, begreifen muss, was seine eigentliche Aufgabe ist. Vielleicht muss er diese Aufgabe für sich noch definieren? Eine geldgebende Bank ist der Staat sicher nicht. Normalerweise, so habe ich es in Erinnerung, ist jede staatliche Leistung mit Gegenleistung verbunden. Andererseits ist es die Aufgabe des Staates, die Nation zusammenzuhalten. Aber GERECHTIGKEIT, das ist das WESEN des Staates.
Die Finanzkrise scheint auch durch Chiron/Neptun symbolisiert und entsprochen zu werden. Chiron und Neptun befinden sich seit geraumer Zeit in Konjunktion und werden allmählich exakt zur Konjunktion kommen. Chiron/Neptun steht anscheinend für die Ursache der Kreditenkrise: Jener Kredite, deren Rückzahlung vielen Menschen nicht mehr möglich war und so die Immobilienkrise auslöste. Deswegen gehe ich davon aus, dass im nächsten Jahr die Kredite auch noch mal ein heisses Thema werden. Weil im Juni 09 die Konjunktion Chiron/Neptun exakt wird.
Kein Aspekt allein aber kann diese Krise in ihrer Dynamik verursachen oder beschreiben, weder Saturn und Uranus, noch Chiron/Neptun, sondern nur alle massgeblichen Konstellationen zusammen.
Es war lange Zeit davon die Rede, dass man es dem Markt überlassen solle, wie sich das Ganze entwickelt. Man hat also gewissermaßen eine Pervertierung zugelassen, die nun die Welt erschüttert. Vertrauen wurde vielleicht missbraucht, aber auch die Spekulationsblasen spielen hier eine Rolle. Man hat an einen abstrakten Wert geglaubt, der irgendwann auf den Boden der Tatsachen zurückgeschraubt wurde. All das, weil man den Markt gelassen hat (das Geschehen lassen ist eine Neptun-Angelegenheit).
Der
Wirtschaftsmarkt, aber auch die Ideologie und andere wichtige
Bestandteile des
Systems (der Wirtschaftsordnung) entsprechen sehr dem
Fischeprinzip. Nicht nur die Struktur ist mit dem System gemeint,
sondern
viel mehr die Illusion oder Utopie, die das ganze System leitet, und an
die vor
allem die Eliten glauben.
Der Fische zeigt übrigens typischerweise das Betragen,
dass die Umgebung dann keine Bedrohung ist, wenn innen und aussen im
Gleichklang sind.
Man
kann die Umgebung beeinflussen, damit alle auf
den Kurs gebracht werden, der für einen selbst stimmig ist, so dass man
den Eindruck hat, alles bleibt letztlich den Erwartungen entsprechend
(daher auch der Grund, warum der Lobbyismus funktioniert; es ist im
Grunde eine Art Diploamtie zwischen elitären Spitzenvertretern, die um
ihren Kuchen bangen).
Die
Wasserzeichen empfinden oft in dieser Weise (auf ein Aussen
bezogen).
Fische entspricht auch dem visionären Glauben, dass
eine
Investition sich lohnt. Man kann hier auch die Mitherrschaft des
Jupiters in Fische gut erkennen, weil
wirtschaftliche Expansion (Jupiter) mit der
Investitionsbereitschaft und Schaffung von Märkten (Neptun)
zusammenhängen. Märkte bringen den Fluss.
Wenn die Politik handelt, tat sie das in grossem Maße einseitig in der Begünstigung des Wirtschaftsstandortes. Bildung hatte da wenig Platz und die Nöte sind nicht in Zahlen abzulesen. Am 12. November demonstrierten Schüler - die ohne Erlaubnis vom Schulunterricht fern blieben. Solche Reaktionen der jungen Generation könnte es noch öfter geben, deren Reaktionen im Grunde auch darauf zielen, dass das Ganze (des Lebens und des Systems) nicht nur aus Wirtschaftsordnungen besteht. Auch Bildung entspricht zu einem gewissen Teil dem Fischeprinzip. Das Fische Zeichen beinhaltet das kulturelle Element, also das was insgesamt geleistet wurde und zum Leben gebracht ist, worin etwas geschehen, sich ereignen kann, und Schulen sind immer sehr mit dem Leben verbunden - und was als kulturelles Element schliesslich die Menschen dazu bringen kann, an diesem Ganzen teil zu haben.
Ein
Wirtschaftsexperte hat
vor
allem den
freien Fluß des Marktes vor Augen und wehrt sich gewöhnlich gegen zu
viel
Einflussnahme und Regulierungen des Staates (Saturn) in Bezug
zu
diesem Markt. Was die Finanzwelt darstellt, ist im Grunde ein kleiner
menschengemachter Garten, und man erhebt Anspruch, diesen Garten
selbstständig und nach eigenen Kriterien zu pflegen, das wäre im
übrigen eine Stierkomponente aller wirtschaftlichen Bezüge. Der Stier
als Prinzip ist natürlich sehr relevant für unsere Gesellschaftsform
der modernen Zivilisation. Als Prinzip der Herde steht er auch für das
Verhalten der Anleger, nämlich alle in eine Richtung zu
laufen
(die meist gefragten Aktien eben), um den Gewinn oder die Sache
abzusichern. Venus gilt im Fische nicht umonst als erhöht. Man schaut
danach, wo es im Fluß ist.
Allerdings
kommt
das Wasser (Geld) auch irgendwoher, von aussen. Und Neptun zeigt auf,
dass kein Wirtschaftszentrum isoliert und abgegrenzt bestehen kann.
Ein Finanzmarkt, wo einer gibt und
ein anderer nimmt, der aber zurückgeben muss. Damit wird ein Kreislauf
geschaffen. Nur wenn zurückgeben wird,
bleibt das System intakt. Und nur so wird Vertrauen in den
Markt
und in das System gestärkt. So bleibt der Fluß erhalten.
Und genau das ist in den USA nicht passiert, da man Kredite in Hülle und Fülle in grossen Summen vergab, und zwar an Häuserbauer, die die Kredite nicht zurückzahlen konnten. In den USA hat man die Kreditwürdigkeit sehr grosszügig ausgelegt und grösstenteils die gesamten Baukosten als Kredit finanziert.
Dass
das ganze System des Wirtschaftskreislauf jetzt krankt bedarf einer
Diagnose (und die Heilung ist auf
Analyse gegründet und zielt auf spezifisches Ordnen und Handeln =
Jungfrau; Jungfrau liegt dem Fischeprinzip gegenüber - ist es alles
also in Krisenzeiten auch daran gebunden, dass man seine Illusionen und
den Glauben über das Wirkliche entlarven kann, um so eine
Analyse
überhaupt zustande bringen zu können).
Das Fische Zeichen hat viel mit Anpassung zu tun. Es geht bei ihm auf individueller Ebene um Sinnhaftigkeit und Geborgenheit, sich selbst nämlich in einem grösseren Ganzen als sinnvoll zu erleben, und in einem grösseren Ganzen aufzugehen. Dass Jupiter über das Fischezeichen mitherrscht, lässt sich leicht verstehen. Die Anpassungsbereitschaft des Fischezeichens ergibt sich aus Sinnfragen heraus - und Sinn ist der Begriff, auf den man als erstes kommt, wenn man an Jupiter denkt. Die Expansion des Jupiters ist im Grunde ein erfahrbarer "Sinn", ähnlich wie auch Sinnesorgane mit erfahrbaren Wirklichkeiten zu tun haben, anstatt wie Mars die Wirklichkeit einfach zu definieren in einem Ausschreiten, wird sie bei Jupiter erahnt. In Bezug zum Fischezeichen wird dieser Sinn auf eine innerlichere Ebene gelenkt. Jupiter kann Sinn durch eigenes Tätigsein direkt anstreben, Fische aber eher nur vorfinden und indirekt beeinflussen, weil man sich dem hingibt, was sich als zukunftweisend erweist.
Auch die bestehende Diskrepanz zwischen Politik und Realität der Bürger kann sich im Fische Zeichen ausdrücken. Man projiziert auf andere die eigene Wunschvorstellung, wie alles sein sollte, die Utopie des Gesellschaftsvertrages: wie glücklich doch jeder sein kann, wenn er nur will - daher kommt die Illusion und Beschönigung der Tatsachen, wenn man sagt: "jeder könne alles erreichen, wenn er ja nur will". Das ist eine Lüge, weil das Schicksal tatsächlich auch am Geldbeutel hängt und der Geldbeutel sorgt für das Maß an Sorgenfreiheit. Wer Sorgen um die Existenz hat, wird nicht einfach so den Job wechseln können usw..; Man selbst sieht vielleicht seine eigene Anpassung und erwartet insgeheim dass dies auch andere tun (sollen). Denn dies sei der Weg zum Glück - aber nur für einen bestimmten Menschenschlag kann dies funktionieren, nicht nur für ein bestimmtes Schicksal.
Wie
bereits angedeutet, geht es beim
Fische vor allem um den Ausgleich zwischen Innen
und Außen, zwischem Eigenem und Fremden; man empfindet diesbezügliche
Ungereimtheiten als beunruhigend. Die Folge ist - je nach Umständen und
Möglichkeiten - entweder innere Anpassung oder aber Beeinflussung des
Umfeldes. Letzteres wird gemäß dem Fischezeichen nicht durch Zwang
ausgeübt, sondern durch List, Tücke und natürlich einfachster
Beeinflussung der
Ideen und der Meinungen.
Zum
Beispiel zeichnet man als Arbeitgeberpräsident ein
entsprechendes und mitleiderregendes Bild, wenn es um Belastungen oder
Erleichterungen der Arbeitgeber geht. Damit wird das "Meer
der
gesamten Meinung" entsprechend gefärbt. Die Gewerkschafter tun
natürlich nichts anderes, nur stets gegensätzlich. Der Effekt bleibt
derselbe.
Fische wie Neptun symbolisieren auch die
kollektive Leitidee. Und in der gegenwärtigen Gesellschaftsform ist das
im Grunde gleichbedeutend mit der Wirtschaftsnation. Vieles, was man
tut, dient dieser umfassenden Wirtschaftsordnung - wenn man genauer
hinsieht, oder es radikal betrachtet: Opfert sich das Leben für diese
Ordnung auf.
Auch diese Opferbereitschaft ist dem Fische analog. Man
opfert sich selten ohne Grund auf. Das wäre dann eher der Skorpion. Der
Grund für die Opferbereitschaft
besteht in dem Ideal eines Lebens, das sich erfüllt sieht,
weil
das angestrebte innere Gefühl von Freiheit und Suche nach Sinn mit
einem
übergeordneten Bezugssystem
deckungsgleich
wird. Früher in der Antike waren es Mythen, im Mittelalter zum Teil die
Frömmigkeit. Und dieses Element des übergeordneten Bezugssystem wurde
immer mehr zum Utopischen, wurde immer mehr ein Surrogat des erfüllten
Lebens,
denn es ging ins Äusserliche, wurde abhängig von Bedingungen, die sich
im Außen erfüllen mussten.
Saturn und Neptun können sich prinzipiell nicht vereinbaren
lassen.
Der
Druck der Umstände oder Zwänge (Saturn) sorgt aber nicht für die innere
Anpassungsbereitschaft, wenn man dem Druck nicht schon gewachsen ist.
Und das
ist der Konflikt zwischen Saturn und Neptun. Neptun passt sich an, weil
dies als förderlich erlebt wird. Aber Saturn drängt konkret, dass man
sich verändert. Veränderung und Anpassung ist nicht dasselbe. Verlagert
sich die Konfrontation in Illusionen und Wunschdenken, das auch mit
Saturn möglich wird, und findet sie nicht angemessen statt, erzeugt
Saturn/Neptun einen bleiernen Nebel, eine dicke Last, eine Starrheit,
die keine Konturen hat und keine Auswege . Die Folge ist dann
irgendwann eine schleichende Transformation, die keiner vorausgesehen
hat. Uranus bringt dann die eruptive Ausladung des Potentials an
Dynamik, die durch Saturn/Neptun verhindert wurde.
Im
günstigsten Fall erzeugen die Strukturen der Gesellschaftsordnung ein
Klima, in dem jeder sich aufgehoben fühlen kann. Ein Diskurs oder eine
Auseinandersetzung über diese Strukturen, die für das Ganze sinnvoll
sein sollen, und richtungsweisend, findet übrigens durch das
Schütze-Prinzip statt, bzw. im 9. Haus (auf die zodiakale Häuserebene
bezogen).
Aus
dieser Auseinandersetzung heraus werden schliesslich die Gesetze oder
Strukturen entschieden
(Gesetze, die im 10. Haus massgeblich werden und in
Erscheinung kommen). Wo soll es lang gehen? Deswegen ist Bildung imer
auch anfällig für übergeordnete, nicht der reinen Bildung dienenden
Zwecken (zB die Illusion und Utopie, in einer besseren Gesellschaft als
jemals zuvor zu leben). Jupiter/Uranus werden 2010 in Opposition zu
Saturn treten, was auch gleichzeitig die Oppositionsphase des
Jupiter/Saturn Zyklus bedeuten wird. Da kann man gespannt sein, welche
Art von Diskurs geführt werden wird.
Eigentlich
sollte mit dem Lebensgefühl des Fische-Archetyps erprobt
werden,
ob am Ende alles richtig entschieden wurde oder wie man sich selbst
oder etwas
anpassen kann, um das System als Netz zu begreifen, das ab einer
bestimmten Schwelle dafür sorgt, dass die Dinge sich fügen können oder
lebensfähig sind.
Da
die Politik aber das
Fischezeichen überwiegend im Irrealen erlebt (zB der Bilanz
oder
in der Welt der Finanzen), oder im Abgehobenen der bügerlichen Schicht
der Besserverdienenden - und nicht in dem realen, allen gemeinsamen
Alltag -, wird der Prozess der Anpassung und Reformen nur aus diesen
Gesichtspunkten heraus weitergeführt (nämlich im Sinne der
Finanzen und des verfassungsgemäßen Bundeshaushaltes).
Es ist übrigens nicht
der Fall, dass zB Millionäre allein aus eigener Anstrengung zu ihrem
Reichtum
kamen - denn es gab Leute und Umstände, auch Fügungen, die
ihnen dies ermöglichten.
Und wenn es dabei bloß um andere Leute ging, die bei der Börse
viel
Geld verloren haben -
denn wo der Milliardär Geld gewonnen hat, muss woanders jemand viel
verloren haben. Auch das ist Fische, denn das Ganze ist ein System,
jeder steuert etwas bei - und es gibt eine undurchsichtige Möglichkeit,
dass jemand mehr bekommt, als ihm zusteht. Undurchsichtig, weil es den
Anschein (Illusion) hat, dass der Milliardär für seinen Reichtum selbst
alles getan hat. Natürlich hat er das, aber nicht ohne dass das System
dies ermöglichte.
Wo ein Unternehmen Produkte verkauft, müssen diese durch Arbeiter geschaffen werden. Oder Rohstoffe gefördert, oder angebaut und geerntet werden. Für das System ist es letztlich einerlei, wo das Geld landet, und wer wieviel bekommt - weil aus einem bestimmten Gesichtspunkt alles ein Ganzes ist.
Je nach kollektiver Ideologie kann zB
entweder Kapitalismus, Sozialismus oder Ökologie im Vordergrund stehen.
Denn wenn zum
Beispiel der Bauer mehr Geld erhält, liesse sich auch sicherlich
leichter ökologisch arbeiten (eine ökologische Bewirtschaftung gilt
allgemein als aufwendiger).
Die
gegenwärtige Form eines quasi "neoliberalen
Kommunismus" entsprechen dem Fischezeichen. Es ist dem Fluss
der Zeit
überlassen gewesen, es hat sich in einer langen Entwicklungszeit, deren
Anfänge noch im Mittelalter zu suchen sind, von selbst so ergeben. Das
Fischezeichen ist keineswegs
machtlos. Seine Macht ergibt sich aus der Universalität der möglichen
Einflussnahme. Es wird nicht mit Zwang gearbeitet, sondern - auf dieser
Ebene des kollektiven Wirkens - mit einem unaufhörlichen Eigenbezug,
der zum Beispiel auf Meinungsbildung Einfluss nimmt oder mit der
eigenen Position, die man im System inne hält, das Eigene zum Thema
macht, wie es einem typischen Wasserzeichen entspricht.
Wieso
haben viele
Politiker einen Neptun im 10. Haus? Lange dachte ich, dass es darum
geht, einerseits regelrecht Eindruck zu schinden, und andererseits im
Trend zu
liegen, damit man innerhalb der politischen Elite (vornehmlich der
Partei) angesehen bleibt.
Ich denke, als Politiker kann man sowieso nicht anders, als sich
innerhalb der Partei Ansehen zu verschaffen, weil die Strukturen der
Macht bereits so etabliert wurden - allein die Wahlen unterstützen
diesen Machtkampf zureichend.
Nur wer hier langfristige Perspektiven
aufbietet und die Kraft von Visionen hat, wird an diesen verwurzelten
Strukturen etwas verändern
wollen. Da
aber die Strukturen und auch eine gewisse Gruppendynamik
diese Rolle unterstützen, so dass für diese Visionen kein Rückhalt
entstehen kann,
drückt sich ein Neptun dann auch in anderer Weise aus, als wie in
Visionen zB über die Entfaltung von Kreativität.
Neptun
im 10. Haus symbolisiert zu einem geringen Teil, wie
eine Gesellschaft in ihren Grundlagen durch eine kollektive Leitidee
beeinflusst werden kann. Neptun symbolisiert, wofür es sich
sprichwörtlich zu leben lohnt, weil alle an diesen Wert als Norm
festhalten können. Auch wenn nicht jeder an irgendwelchen
Idealen teilhat, können
für einen bestimmten Bereich einer Gesellschaft diese Ideale sehr
verbindlich werden - diese indirekte Verbindlichkeit wird nicht
eingefordert,
sondern entsteht aus dem Umfeld und Kontext der Lebenssituation heraus.
Letztlich tut man vieles, nur um sich einigermaßen als aufgehoben in
einem Ganzen zu empfinden. Man kann nur etwas sein, was Bedeutung auch
für andere hat.
Nun, offensichtlich hat ein Neptun im 10. Haus, auf diesen kollektiven Leitideen aufbauend, eine weitere Dimension. Es ist so, dass ein Politiker (oder jeder andere Berufstätige) gerade deshalb am rechten Platz sein wird, und dort verankert ist, wenn er genau das verkörpert und unterstützen will, was das System, in dem er sich aufhält, im Kern auch schon beinhaltet.
Und
das ist auf der Ebene politischen Handelns: die Wirtschaft und die
Ideen des Wirtschaftens, auch die Welt der Finanzen. Bei anderen
Berufsfeldern wären es andere
Planeten, die im 10. Haus stehend sehr unterstützend für den jeweiligen
Beruf sein können. Hier in den Bereichen des politischen Handelns geht
es
nicht um Expansion - sondern man kann dem System durchaus zugute
halten, dass die Idee wirtschaftlichen Wachstums, der für alle gut ist,
für einen grossen Teil der Bevölkerung funktioniert und auch Ergebnisse
bringt.
Bedeutsam sind
für einen Politiker übrigens auch Stellungen des Neptuns im 8., 1. oder
9. Haus.
Zu den Ausmaßen der Krise habe ich im Folgenden noch eine Chronologie geschrieben:
Das Finanzsystem entspricht dem Fische-Prinzip.

Die massiv sinkenden Börsenkurse in letzter Zeit haben bereits für eine Schockwelle gesorgt, und uns allen in die Wahrnehmung gestossen, was nun offenbar geworden ist: es kann nicht immer aufwärts gehen.
Der Wirtschaftsexperte Keynes formulierte: "Kurse werden von den Marktteilnehmern gemacht, und nur darin bemisst sich das tatsächliche Potenzial einer Aktie." Wie ein Seismograph verzeichnet der Aktienkurs gewissermassen unsere kollektive Seele, unsere Erwartungen und Projektionen.
Es ist übrigens klar, dass die meisten Kursbewegungen von denen verursacht werden, die viel Geld einbringen (Aktien für zehn- und hunderttausend Euro Beträge).
Die Idee der Börse war es einst, dass diejenigen, die das Geld haben, aber keine Ideen, ihr Geld denen geben, die kein Geld haben, aber die dafür Ideen haben.
Die Börse hat sich aber davon weit entfernt und hat eigene Gesetze angenommen, die sich aus dem unbedingten Gewinnstreben entwickelt haben, wobei das Risiko nicht mehr als möglicher Verlust definiert wird, sondern als möglicher Gewinn. Aus dem Termingeschäft, das einst gedacht war, Verluste zu begrenzen, weil man das Risiko scheute, wurde heute ein Risikogeschäft, um Gewinne zu machen (Zertifikate, Leerverkäufe, short-Verkäufe usw.).
Was den zukünftigen Verlauf der Kurse an der Börse angeht, schätze ich den DAX noch auf ein Tief von weit unter 4000 Punkten, was entweder dieses Jahr erreicht werden werden könnte, oder spätestens im Herbst 2009. Der Dax wird sich bis Ende 2009 nicht besonders erholen, und es wird lange dauern, bis dass die 6000er Marke in der Zeit ab 2010 wieder überschritten wird.
Die Krise ist noch nicht vorbei, sondern hat erst angefangen. Beachtet man die astrologischen Konstellationen der nächsten vier Jahre, drängt sich dieser Eindruck einfach auf. Es wäre schon eine Überraschung, wenn die nächsten vier Jahre keine entsprechend negativen oder für das System bedrohlichen Ereignisse provozieren würden. Aber die nächsten Jahre können auch vorwiegend die Handlungsoptionen der Nationalstaaten thematisieren, die dann diese Krise genügend beantworten - das aber müsste dann gleichbedeutend mit grossen Veränderungen sein.
Die künftigen Konstellationen kann man einschätzen nach der Art, wie die im Oktober stattgefundene Saturn/Uranus Opposition gewirkt hat. Denn diese Opposition wird - durch Rückläufigkeit bedingt - bis 2011 noch akut bleiben, sich also im Thema in irgendeiner Weise wiederholen.
Wir erwarten ja jetzt schon weitere Entwicklungen hinsichtlich der ziemlich angeschlagenen Staaten wie Pakistan, Ukraine oder Ungarn - und es mag hinsichtlich der Lösung dieser Probleme nicht alles glatt gehen (das ist wohl die Regel, dass es immer irgendein Problem unter grösseren Problemen gibt, welches nicht einwandfrei zu lösen ist).
Von November 2008 an bis März 2009 wird der DAX meiner Einschätzung nach relativ starken Schwankungen unterliegen - mal geht der Kurs hinauf, dann fällt er wieder rasch ab (innerhalb aufeinanderfolgender "Minustage"). Im April/Mai wird es noch mal eine stärkere Delle nach unten geben.
Man schaue sich auch an, was die Saturn-Uranus Opposition mit der Volkswagen-Aktie geschafft hat (als die Volkswagen Aktie ihre Kapriolen schlug, war die Opposition auf 1° genau!). Die VW-Aktie stieg innerhalb weniger Stunden um einen prozentualen Wert an, den keine Aktie in der Börsengeschichte jemals davor erreicht hat.
Im Frühjahr, wahrscheinlich März 2009 bis Frühsommer 2009 könnte es meiner Einschätzung nach einen leichten Aufwärtstrend beim DAX geben, oder eine Seitwärtsbewegung, also eine relative Stagnation (eher ist eher anzunehmen, dass die Schwankungen nach wie vor stattfinden, aber mit einer leichten Aufwärtstendenz verbunden) - doch im Spätsommer und Herbst geht es - meiner durchaus vagen Prognose nach - wieder stark runter: Vielleicht wird es dann (Herbst, September 2009) einige weitere schwarze Börsentage geben wie zur Zeit in diesem Oktober (2008).
Jedenfalls denke ich, dass ab Spätsommer
2009 bis Herbst 2009 auf
jeden Fall noch mal ein
kritischer Punkt
erreicht werden wird - vor allem auch durch die Unsicherheit bedingt,
die
die
Progamme der politischen Parteien im Wahlkampf entfachen könnten,
geschweige denn eines eventuellen Linksrucks im Wahlergebnis. Aber man
wird zu dieser Zeit sicherlich auch konkret sehen können, wie umfassend
die Rezession weltweit wirklich geworden ist.
Die weitere Entwicklung an der Börse ab 2010 muss man abwarten, weil
ich
glaube, dass sich auch einiges an Strukturen an der Börse
verändern könnte (neue Regeln, die dann vielleicht auch den
Kursverlauf der Aktien grundsätzlich zu einer anderer Ausprägung
bringen könnten; viele Spekulationen, zB dass man auf sinkende Kurse
setzt, bringen nach Ansicht der Experten viel Dynamik
hinein und es gibt Stimmen, die diese Spekulationen stark begrenzen
wollen).
Wie von Frank Felber bereits prognostiziert, denke ich ebenso, dass die Rohstoffe ein wichtiges Thema sein werden, während Pluto in Steinbock ist. Und auch dass es verschiedene zeitliche Phasen gibt, in denen dieses Thema unterschiedlich auftauchen wird - je nachdem, in welchem Abschnitt des Steinbock sich Pluto befindet (Anfang, Mitte, Ende des Zeichens). Pluto wird bis etwa 2025 in Pluto verweilen.
Wie
gross ist diese Krise
wirklich? Welches Potential beinhaltet sie? Schauen wir uns die
mundanen Aspekte
an.
Die Opposition zwischen Saturn-Uranus kann offensichtlich als der Auslöser der Krise im Oktober beschrieben werden. Aber sie zielt vor allem auf den Staat, der die Felle davon schwimmen sieht. Saturn/Uranus sollte nicht gleichgesetzt werden mit der Krise des Kapitalismus oder der Finanzkrise. Sie ist nur eine Art Hebel, welches diverse andere Dinge, die sich angebahnt haben, in die Extreme bringt.
Beide Planeten stehen zur Zeit in Opposition und werden die Opposition bis November applikativ bilden (das heisst, die Wirkung ist bis Anfang November am stärksten).
Weiterhin wird - bedingt durch die zeitweilige Rückläufigkeit der beiden Planeten -, die Opposition im Februar 2009, im September 2009 und mit Spiegelpunkten sogar durchweg bis ins frühe Frühjahr 2010 hinein, und auch im Sommer 2010 noch einmal wiederholt werden. Also ein Dauerbrenner mindestens für die nächsten 2 Jahre! Und jedesmal, wenn die Opposition exakt wird, also in den genannten Zeiten, wird auch die Wirkung der Krise stets am stärksten sein.
Daran, dass dieses Erdbeben von Kursstürzen an der Börse bereits eingeläutet wurde (dessen Ende noch unbekannt ist), können wir ermessen, dass diese Opposition zwischen Uranus und Saturn keine neuen Elemente mehr einbringen wird, und das Thema der Opposition sozusagen bereits aufgestellt ist. Es geht um die Wirtschaftsordnung.
Einiges könnte jetzt (2008) noch nicht erkannt sein - doch wird man im Nachhinein erkennen, dass der Keim für diese hinzutretenden Probleme schon jetzt (2008) gelegt war. Sofern sich in naher Zukunft gewisse neue Zuspitzungen ereignen.
Das Wilde (Uranus) einzelner Freibeuter stößt an die Grenzen
des
Systems. Uranus erweist sich hier als der stärkere Faktor, der die
Strukturen (Saturn) zerbricht.
Müsste man aber nicht die Frage stellen, ob das System diese
Möglichkeit eigensinniger Aktivitäten nicht einfach geschaffen hat?
Uranus
ist das freie Handeln einzelner Akteure. Uranus ist ein gewisser Aspekt
der Kreativität und entspricht sowohl dem Impuls, als
auch dem
Risiko, zum Beispiel
möglichst schnell (effizient) reich zu werden, und zwar durch
eigene
Aktivitäten. Das spannende der Erfahrung ist Uranus, und damit auch das
Zocken an der Börse.
Uranus ist Sinnbild für den freien
Markt und die Chance,
neues aufzubauen und zu beleben. Mit diesen Aktivitäten lässt sich
persönlicher Gewinn machen. Uranus symbolisiert also einen
wichtigen
Bestandteil des Systems und steht für Chancen. Ein neues Unternehmen
wird gegründet, weil man etwas wagt und sich auf eine Erfahrung
einlässt.
Das Bestimmende für das Prinzip Wassermann sind nicht die Gesetze des Staates, sondern die Gesetze des Lebens. So wie der Einzelne es sieht.
Es scheint klar, dass die momentane Konstellation des Uranus - mundan gesehen - sehr gut den Eigensinn jener elitären Wirtschaftsgruppierungen beschreibt, die das Bestehende (die Strukturen) zu ihrem Gunsten auszunutzen gewusst haben.
Wir erleben
einen grundsätzlichen
Widerspruch,
zB dass man lange Zeit sich gegen Regulierungen am Finanzmarkt gewehrt
hat. Nun trifft man auf die Folgen. Auf das, was passieren kann, wenn
es
wirklich kaum Regulierungen
gibt.
Wenn es aber zuviele Regulierungen gibt, stirbt das Leben und die
Kreativität (auch in der Finanzwelt ist das so beschaffen). Das ist die
andere Seite der Medaille.
Was sind die richtigen Mittel? Konjunkturprogramme, öffentliche Investitionen, Investitionen in die Infrastruktur, Steuersenkungen, Steuerreformen, Leitzinserhöhungen- oder senkungen, Rettungspakete für die Banken (aber nicht für die Bildung oder Kultur?) - was ist davon richtig? Was verursacht was? Man weiss es oft erst später.
Eines kommt nämlich erschwerend hinzu: Die ideellen Konzepte
oder
Überlegungen mit den Zievorstellungen der Politik sind das
eine, aber die konkreten Maßnahmen bilden oft etwas ganz anderes heran.
Die Wirkungen in der Realität
erfüllen selten die Erwartungen, die man zuvor in diese Maßnahmen
steckte. Dafür ist das System und auch das Leben zu komplex.
In
einer Krisenzeit ist es daher die Gefahr, aus Alibi-Gründen irgendetwas
zu tun. Und meist ist es das, was am leichtesten fällt.
Merkwürdig ist, dass der Staat sich zum Sozialismus schon gezwungen sieht durch die Verstaatlichung der Banken; die Banken würden sonst pleite gehen. Weswegen sie diese ultrasozialistische Maßnahme begrüßen. Allerdings soll die Verstaatlichung nicht auf Dauer sein. Abwarten, denn das Geld muss die Bank ja zurückzahlen (und wenn sie es nicht kann?).
Man schwärmte immer schon von einem funktionierenden Wirtschaftssystem, indem Arbeitslose (inkl. Langzeitarbeitslose) bloß eine bezahlbare Minderheit bleiben.
Dazu
aber
musste es sorgfältig in die Strukturen der Gesellschaft gesenkt werden,
dass sich niemand auf Kosten der sogenanten Allgemeinheit ausruhen
durfte. Es ging letztlich auch beim Sozialstaat darum, dass die
wichtigsten Variablenm in Richtung Wirtschaftsnation gelenkt wurden.
Viele Arbeitsvermittler als Kontrolleure eingesetzt, sorgen für den
Druck, dass die Arbeitslosen egal welche Arbeit aufnehmen und die
Ergebnisse geringerer Arbeitslosenzahlen, suggerieren, dass man mit
dieser Maßnahme die Arbeitslosigkeit bekämpfen kann.
Es ging nicht darum,
langfristig eine Kultur der Arbeit zu schaffen, man nannte es nur so.
In Wahrheit wurde eine Kultur des Zwangs vollendet, in jenem
geringfügigen Bereich der sozialen Hilfen.
Man versuchte, alle bedürftigen
Leute so weit zu bringen, dass die
Arbeitgeber Gefallen an den Willigen finden konnten, die nebenbei an
die (zum
Teil unterbezahlte) Arbeit
gewöhnt wurden. Damit wurde das System (Wirtschaftsmarkt) zumindest
mehr gestützt, als wie geschwächt.

Als
die Hartz Vier Gesetze beschlossen wurden,
stand der Wunsch im Vordergrund, durch Massregelgungen - hin zur
Arbeitswilligkeit und Kosteneinsparungen - den Bundeshaushalt und vor
allem die Wirtschaft zu beleben (im 7. Haus im Blickpunkt und zum
Gegenstand), indem man den Überfluss in die Zange
nimmt und vorhandene Arbeitsplätze letztendlich mit fügigen
Arbeitnehmern besetzt.
Die Zwillinge Venus am MC entspricht der notwendigen kausalen Fügung.
Jupiter
in Jungfrau am AC gleicht dem
Schnippen mit dem Finger, wie man zwei Fliegen mit einer Klappe
schlägt. Stichwort: die "Rechenkunst" neben den kleinen aber
gewichtigen
Veränderungen der Sozialgesetze; anders gesagt eine Effizienz, die
zudem exakt umgesetzt werden konnte).
Es
war mit
Jupiter am AC - und vor allem dem prägenden Einfluß des
Jungfrauzeichens -
vor allem ein Überschwang, etwas wichtiges geschafft zu haben. Etwas,
das
dem System Perspektive bietet und ein wichtiges
Problem scheinbar gelöst
hat.
Scheinbar, weil sich mit dem Jupiter am AC ein
Selbstverständnis
ausdrückt, das zur Handlungsweise beitrug, aber tatsächlich
eher die
eigenen
(politischen) Gemüter mit einem Eindruck von Sinn beruhigte.
Oder
anders gesagt eine Hoffnung und ein dünkelhaftes Versprechen.
Diese Handlungsweise bietet allerdings nur dem System eine Perspektive,
und zwar einem
System, das von diesen Eliten gerne so gesehen wird, wie sie es
sehen.
Gewisse
Probleme sollen gelöst werden, die vom Volk nicht aufgestellt werden,
sondern vom System.
Die erwähnte Erwartung einer Sinnhaftigkeit und die reale Auswirkung
zeigt sich im
Ergebnis: Zwei
Millionen Arbeitslose sollte es weniger geben bis 2005. Ein leeres
Versprechen. Viele Experten diskutieren heute sogar darüber, dass die
Hartz
Vier Reformen kontraproduktiv waren, was den Arbeitsmarkt angeht.
Die sinkenden Arbeitslosenzahlen bis 2008 seien allein dem
konjunkturellen Aufwschwung zu verdanken, der unabhängig von den
geringfügig Beschäftigten stattfand.
Das Bewusstsein
(Sonne)
stand beim Beschluß der Hartz Vier Verschärfungen in
Konjunktion mit dem
durchgesetzten Zwang zur Reform (Saturn).
Merkur aber stand in
Konjunktion mit Mars: Man dachte (und es erwies sich leider als
zutreffend), es sei ein leichtes, die
Bedürftigen (die sich ja in der Minderheit befinden)
davon zu überzeugen, dass sie Zugeständnisse machen müssen. Ein
Machtwort wurde gesprochen. Für die
Mehrheit der Bevölkerung ist dieses Ziel leicht durchzusetzen, da sie
ja keine Hilfe beanspruchen, und
bestätigte nebenbei auch das Vorurteil gegen die potentiellen
"Schmarotzer".
Ein
logischer Schluß der seit 1948 entstandenen Leistungsgesellschaft. Also
ein
leichtes Unterfangen, weil ein selbstverständlicher Schritt, der sich
aus den kollektiven Prägungen ergibt - in Wahrheit haben die
Eliten nur ihre Macht über die Schwächeren geltend gemacht:
Mars/Merkur. Und dabei auf die stillschweigende Unterstützung aus den
mittleren Bürgerschichten gebaut.
Schaut man sich das
Stundenhoroskop an, entdeckt man überwiegend
Hinweise, die auf die Belange des Systems bzw. des Staates zielten. Es
ging um Finanzen,
den
Staatshaushalt, Substanz, die entweder verloren geht oder gewonnen
werden kann (8. Haus), und das System. Es ging um den
Wirtschaftsstandort und um
Fakten (Venus in Zwillinge). Es sollten Fakten geschaffen werden, die
als gegebene Ursache dann dazu
beitragen können, die gewünschten Wirkungen zu erzielen. Eine
wünschenswerte Utopie, und zwar aus dem zu schöpfen, was die Substanz
der potentiellen Arbeitslosen hergibt, die ansonsten
nur Geld
kosten (8. Haus), damit man die
bestehende Kluft zwischen unbesetzten Arbeitsplätzen und Arbeitslosen
schliesst (Pluto im 4. Haus in
Trigon mit dem Mond steht hier für diese Substanz des Volkes).
Dass man mit Zwang arbeiten kann, ergibt sich aus der Verpflichtung,
die ein Bedürftiger eingeht, wenn er Leistungen bezieht (8.
Haus). Dazu passt der Mond in Widder und im 8.
Haus, der in dieser Konstellation sinnbildlich einerseits für die Unternehmskultur
steht, der man diese Substanz zuführen will (Mars steht in 11).
Andererseits aber drückt sich mit dem 11. Haus auch typischerweise die
Ideologie der ein-Euro Jobs aus. Das 11. Haus steht auch für (reale
oder angebliche) Bildungsmaßnahmen.
Man
verteilt hier und dort Arbeitskräfte, die in irgendeiner Weise für das
Gemeinwohl arbeiten und möglicherweise nebenbei noch die Zahlen des
Arbeitsamtes beschönigen (das Arbeitsamt hat ausserdem den Arbeitsmarkt
im Auge, innerhalb dem man die Arbeitslosen an offene Arbeitsplätze
verteilen kann: 11. Haus).
Mit
jeder Opposition, wie der momentanen Saturn/Uranus Opposition, können
wir lernen, welche Widersprüche es im
momentanen individuellen oder kollektiven Leben gibt.
Oder
unter
welchen wir leiden. Momentan richtet sich der Blick in Richtung
Finanzwelt, die das System mit Belastungen konfrontiert. Saturn-Uranus
steht meiner Meinung nach ganz besonders für die Krise des Staates, die
von der Finanzkrise nur ausgelöst wurde. Mit Chiron/Neptun erhält das
alles einen gewissen und besonderen Rahmen.
Es
wird zwar
nicht sehr oft ausgesprochen, aber manch einer denkt, dass man unten
kürzt und nach oben hin (bei der Elite) stets gnädig hilft. Einen Teil
dieser Widersprüche konnte die Bundesregierung auflösen mit
entsprechenden Zugeständnissen, die die Banken betreffen, falls sie das
sogenannte Rettungspaket in Anspruch nehmen sollten. Noch ist dies aber
nicht entschieden. Und im kollektive Bewusstsein scheint sich daher
auch nichts zu senken, so dass man dem Staat zutraut, die Schere
zwischen oben und unten zu verkleinern.
Momentan wird durchaus wegen der Krise der Finanzwelt die Systemfrage eingeläutet - was meiner Meinung nach durch die Chiron-Neptun Konjunktion begleitet wird. Ob die Rezession vielleicht sogar unabhängig von der Krise der Finanzwelt eingeleitet wurde? Dass aber Rezession und Finanzkrise zur selben Zeit stattfinden, ist auf jeden Fall ein Zeichen für das grosse Ausmaß.
Chiron/Neptun verweist ein wenig auf diese Krise der Finanzwelt, und auch auf die (sogenannten faulen) Kredite. Saturn-Uranus ist eher die Krise des Staates. Anscheinend erhält erst durch den Blick- und Standpunkt des Staates die Krise ihre Größe.
Offensichtlich sind die Verwerfungen der Saturn-Uranus Opposition. Das wesentliche Merkmal unserer Zivilisation ist ja zur Zeit sehr deutlich geworden: Der Staat ist nicht die entscheidende Macht, die über das Schicksal des Einzelnen bestimmt, sondern der Kapitalismus (stets von wenigen an der Spitze gelebt) hat sich anscheinend durchgesetzt.
Ich denke, dass diese Ansicht in naher Zukunft - gefördert durch die Saturn-Uranus Opposition - noch etwas mehr in die Mentalität Eingang finden könnte. Wobei Chiron/Neptun für das sprichwörtliche Krisenbewusstsein sorgt, dass man sich nämlich ein Mittel entweder einfallen lassen muss, oder etwas verändern sollte, weil man sieht, was passiert, wenn es so weiter geht.
Chiron zeigt uns die Lücke, also etwas was fehlt. Und Chiron/Neptun zeigt eine Lücke des Systems auf. Auch Bildung und mangelhafte Bidlungssysteme sind mit Chiron/Neptun entsprochen.
Es
gab den berüchtigten Nick Leeson Fall, der die Barings Bank vor einigen
Jahren ruiniert hat, da er eine Fehlinvestition und diesen einmaligen
Verlust durch immer
riskantere Investitionen in der Hoffnung auf genügende Rendite
ausgleichen wollte. Er verschleierte durch diverse Tricks seine
Handlungsweise vor der Barings Führung.
Aber die Börse und der Markt
stellte sich gegen ihn. Die immer grösseren Verluste verlangten, wie
in einem Automatismus, noch grösseres Risiko und damit grössere
Verluste. Irgendwann musste die Bilanz offen gelegt werden und das war
schliesslich der Zeitpunkt, an dem die Barings Bank Insolvenz anmelden
musste.
Die
Immobilienkrise geschah, weil innerhalb des Systems, das vom
Kapitalismus getragen wird, die Akteure taten, was das System selbst
als sinnvoll vorgab: nämlich Rendite anstreben. Im Grunde zeigt sich
jetzt überdeutlich, dass bei jedem Geschäft (Vorteil), jemand dafür
zahlen muss.
Wenn
man nun diese Mentalitäten durch Regulierungen
einschränken wird, so kann es aber auch sein, dass irgendwann eben
woanders
wieder dieselbe Mentalität eine Nische findet. Möglicherweise führt die
Idee eines grenzenlosen Wachstums (Kapitalismus) stets zu ähnlichen
Resultaten. Siehe auch Chiron/Neptun (weiter unten). Daher
muss
meiner Meinung nach das wirtschaftliche Wachstum zwar nicht in Frage
gestellt, aber überdacht werden. Da man aber über nichts gerne
nachdenkt, was man nicht in Frage stellt, muss man es also
auch in Frage stellen. Wenn nicht, wird sich nichts ändern und wir
werden bis 2020 die Achterbahn erleben dürfen.
Die Systemfrage könnte auch durch die Meinung der Bevölkerung gestellt werden - irgendeine Haltung der Masse wird bei der Bundestagswahl 2009 noch gezeigt werden und besonders im Vorfeld der Wahlen.
Im Jahre 2000 gab es die letzte Saturn/Jupiter Konjunktion, in deren Zyklus wir uns momentan bis etwa 2020 befinden. Anno 2011 ist die Halbzeit (Opposition) des Saturn/Jupiter Zyklus.
Es könnte ein Blick darauf lohnen, dass diese Konjunktion im Zeichen Zwillinge stattfand. Man schreibt dem Zwillinge nüchterne Faktenbildung zu, aber das Zeichen Zwillinge steht auch dafür, zu erkennen, was Ursache und Wirkung ist, was hinter dem Fakt und der Tatsache steht. Die Stärke des Zwillinge ist die Vielseitigkeit der möglichen Bezüge, aber die Schwäche ist die fehlende Tiefgründigkeit. Es geht daher oft nicht unbedingt um die Wahrheit jener Zusammenhänge, die man erkennen kann, sondern es geht vor allem darum, dass solche vermeintlichen Wahrheiten gefunden werden und manchmal instrumentalisiert werden. Für den Zwillinge sind es Wahrheiten, die sich aus dem Offensichtlichen ergeben, ohne dass es zwangsläufig die richtigen kausalen Zuordnungen bedeuten müssen.
Das
Problem des Zwillinge ist es oft geradezu, eben nicht zutreffende
kausale
Schlussfolgerungen zu bilden. Wenn auch oft mit der richtigen Haltung,
wenn also richtige, vernnftige Antworten auf
gegebene Probleme gefunden werden.
Man vergleiche
die Debatte
über den Klimawandel, die ja seit etwa 2000 erst so richtig im
Gang ist. Dort weiss man bis heute nicht so recht: entweder
zu glauben oder zu bezweifeln, ob der
Kohlendioxidausstoß oder andere von Menschen gemachte Umstände für den
Klimawandel verantwortlich sind - oder ob der Kilmawandel
nicht doch ein ganz vom Menschen unabhängiger, also ein natürlicher
Umstand
ist. Siehe dazu auch folgende Einschätzung des Physikers und
Klimaforschers S. Rahmstorf: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html
(Link öffnet in
einem neuem Fenster bzw. Tab)
Der Zwilinge sucht nach passenden Argumenten hier (Skeptiker)
wie dort (von Menschen verursachter Klimawandel). Meiner Ansicht nach,
gibt es anscheinenend ernstzunehmende Wissenschaftler, die einen von
Menschen verursachten Klimawandel plausibel begründet haben.
Notwendig
ist es aber sowieso, dass die Welt im Ganzen die Umwelt und
Ressourcen mehr zu schätzen lernt, bevor es dafür zu spät ist. Es
spielt eigentlich kaum eine Rolle, was uns dazu motiviert. Und wir
sollten es begrüßen, wenn wir dazu motiviert werden, selbst wenn die
Gründe für manche nicht plausibel genug scheinen.
Der Zwillinge sucht allerdings gerne nach Gründen, um eigentlich vernünftige Haltungen zu rechtfertigen. Was Vernunft ist, kann natürlich für jeden anders aussehen. Und oft missachtet der Zwillinge übergeordnete Gesichtspunkte, da er sich zu sehr auf das Naheliegende fokussiert und zum Beispiel gewisse Ungereimtheiten für unausstehlich hält, die aber genaugenommen - unter Beachtung übergeordneter Gesichtspunkte - irrelevant erscheinen können.
Ohne diese Gründe der Argumente, Überzeugungen und Gründe verfällt das solide Gebäude der eigenen Haltung beim Zwillinge. Es ist ja auch ein veränderliches Zeichen: Ungeachtet der vielen Vernunft und Nüchternheit, die im Zwillinge zum Ausdruck kommt, kann sich der Zwillinge als Luftzeichen nur schwer behaupten, wenn ihm die passenden Argumente ausgehen. Er sucht auch, zu einem gegebenen Ereignis oder einem Tatbestand, den dazugehörenden Grund zu finden. Etwas wird (in und mit Gedanken) gefügt, aber nur so lange es passt. Dem Zwillinge als bewegliches Zeichen liegt die Gabe der Kombination, durch die Ursache und Wirkung, Sichtbares und Grund zusammen gefügt werden. Durch diese Kombinationen kommt er dazu, immer mehr Informationen zu erhalten - Informationen und Wissen sind für ihn erst eine greifbare Realität, während andere die Realität für weitaus unfassbarer halten mögen.
Doch das Problem des Zwillinge ist es, nicht nach jener Wahrheit zu fragen, die ihr er nicht sehen oder begreifen kann. So lässt sich der Zwillinge durch das Sichtbare möglicherweise täuschen (es sei denn, die sichtbaren Dinge sind deutlich genug, um Gründe und Ursachen damit eindeutig zu identifizieren, wie momentan in der Finanzkrise!).
Was auch immer innerhalb des jetzigen Saturn/Jupiter Zyklus
noch an Kaualität erkannt werden wird: Dies
ist erst mal - gemäß den Bedingungen des Zyklus -
nicht
bewusst, sondern gestaltet sich erst zur Wirklichkeit, so dass es
Bewusstheit werden kann innerhalb des Zyklus (hin zu Opposition). Die
erste Phase des
Zyklus ist gekennzeichnet von einer kreativen Ausschöpfung des
bereits Bestehenden, woraus etwas neues entsteht, was der gegenwärtigen
Zeit und ihrer Fortschrittlichkeit entspricht. Und die
Endphase
des Zyklus steht für
Veränderung von
Strukturen, die das Ganze Leben konzeptuell einrahmen - diese
Strukturen sind stets solche, auf denen der Anfang des Zyklus aufgebaut
hat.
Mit der Zeit
ändert sich das Leben, also müssen auch die Rahmenbedingungen und auch
Leitbilder (Mentalitäten) verändert werden. Es wird immer
neuere Rahmenbedingungen geben, die
aufgrund dem technischen oder zivilen Fortschritt
entstehen. Die abnehmende Phase
des Saturn/Jupiter Zyklus steht ganz besonders für die
Gelegenheit
der Integration eines nötigen Strukturwandels oder Integration der
zeitgemäßen Mentalität. Jetzt tritt in Kraft und findet Nutzen, was in
der ersten Phase vorbereitet, erkannt oder geleistet wurde.
Meist wird der Höhepunkt des Zyklus mit einer Krise eingeleitet und auf kollektiver Ebene eine Weiche gestellt. Ein neues Bewusstsein mit gewissen Inhalten gebildet.
Veränderung muss das nicht bedeuten - in der Regel gehen jedoch deutliche bzw. historisch zu nennende Veränderungen mit dem Beginn des abnehmenden Zyklus (Oppositionsphase) einher. Es hat oft mit grundsätzlichen Perspektiven zu tun, die das gegenwärtige Leben einrahmen sollen.
Geschichtswissenschaftler sprechen von einem 20jährigen Zyklus, und schreiben es dem Generationeneffekt zu, dass ein bestimmtes Denken und Mentalität sich in 20jährigen Phasen einander abwechseln.
Ein
anderer Jupiter/Saturn-Zyklus wurde zB 1981
eingeleitet (Konjunktion), und fand seine kreative Ausprägung innerhalb
der achtziger
Jahre, in denen die Computer (vor allem neuartige Formen des Spielens
durch das Medium Computer), Musik und CDs entstanden, die dann anno
1986-90
den Siegeszug in die Haushalte antraten. Auch stehen die 1980-1988
Jahre mit der Vorbereitung von Glasnost in Verbindung. Der Höhepunkt
lag
dann
schliesslich in der Aufhebung der Ost/West-Teilung in Europa (1989).
Diese historische Umwälzung
entspricht auch sehr dem Waagezeichen des Ausgleiches, in dem
diese den Zyklus
einleitende Konjunktion von Jupiter/Saturn 1981 stattfand.
Natürlich wird
man nicht auf der ganzen Welt immer so deutliche Entsprechungen eines
Zyklus finden.
Wir werden in
den nächsten sechs Jahren noch ein Saturn/Pluto Quadrat und auch ein
Uranus/Pluto Quadrat
erleben. Von diesen beiden Quadraten kann man einiges erwarten, weil
vor allem andere Konstellationen zeitlich nahe dabei liegen.
2011 findet der Höhepunkt (Opposition) des
gegenwärtigen
Jupiter/Saturn Zyklus statt, der in Zwillinge im Jahr 2000 begann.
Pluto
mag dann darauf verweisen, dass die Mächte,
die wir jemals
geschürt haben, und heute nicht bewältigt haben, offen zutage treten -
und wenn es sich dabei um offenbar werdende weitere
Spekulationsblasen handelt, um die faulen Kredite der Banken, oder um
weitere nötige Eingriffe des
Staates - oder aber um grössere Katastrophen, die wir dem Klimawandel
zuschreiben werden.
Alles, was in den nächsten paar Jahren geschieht, wird wohl von der jetzigen Krise bestimmt sein, und auch noch in einem deutlicheren Bezug zum Klimawandel kommen, oder jedenfalls mit den Ideen über die Zukunftsfähigkeit von Zivilisation im Ganzen zu tun haben.
Daher fällt es nicht schwer, für diese Zeit von einer Zuspitzung zu sprechen, oder aber auch im günstigsten Fall von einer bloß etwas in die Länge gezogenen Phase der nötigen Auseinandersetzung mit dem, was jetzt als einer gegenwärtigen Problematik schon weitgehend bekannt ist (aber in immer neuen Varianten in unser Bewusstsein gelenkt wird).
Zusammenfassung
Jupiter/Saturn:
Jupiter/Saturn
erzeugt immer eine 20jährige Epoche grundsätzlicher Wirkungen, die eine
neue Wirklichkeit (eine Welt neuer Möglichkeiten) erzeugen können, bzw.
neue Mentalitäten erzeugen
kann. In der Mitte des Zyklus kommt es zu einem Höhepunkt, der durch
die Opposition zwischen Saturn und Jupiter aufgezeigt wird.
Das Zeichen, in dem die Konjunktion (am Beginn des Zyklus) stattfindet, stellt den Schauplatz dieser Impulse dar. Jupiter bewegt sich recht schnell, und es sind eher begleitende Konstellationen, die für ereignishafte Wirkungen in den verschiedenen Phasen der verschiedenen Jupiter Zyklen sorgen können. Jupiter Zyklen sorgen aber für eine gewisse Grundlage, in welcher die Ereignisse wahrgenommen werden.
Es ist bemerkenswert, dass, bevor Saturn/Jupiter in
Opposition zueinander kommt, der Jupiter vorher
in
Konjunktion mit Uranus stehen wird (2010).
Siehe die unten abgebildete Grafik.
Saturn steht dazu ja noch als Spannungsherrscher gegenüber (in
Waage).

Im Bunde mit dem Eintritt des Uranus in Widder, und dem vorher stattfindenden T-Quadrat zwischen Saturn/Uranus/Pluto, könnte die Jupiter/Uranus Konjunktion tatsächlich eine ganz neue Mentalität erzeugen, getragen von einem nüchternen Blick (Saturn/Jupiter Zyklus mit dem Beginn im Zwillinge), und zwar in die Gegenwart und Zukunft dessen, was man auch immer als Gesellschaftsstruktur geschaffen hat oder noch schaffen kann - denn diese durch die staatliche Ordnung festgelegte Struktur ist es, in der wir leben, arbeiten und haushalten müssen, und die alles bedingt.
Tauschbörsen könnten möglicherweise in den nächsten 15 Jahren einen Boom erleben, in Abgrenzung zu der expansionswütenden Elite und dem bürokratischen Unfug, und der Doktrin der Gegenleistung, die nicht im angemessenen Verhältnis zur erbrachten Leistung steht.
Ausserdem
könnte es darum gehen, dass zusammen mit dieser Konstellation
(Jupiter/Uranus), die im
Quadrat zu Pluto steht, und mit dem Saturn in Waage, eine reale Umverteilung von oben
nach unten zustande kommt.
Freilich swäre das sehr überraschend, aber es ist denkbar, wenn das
System dazu zwingt.
Pluto = Ressourcen, die fehlen oder gebraucht werden (zB Sozialsystem;
Renten); am
Mondknoten: Integration (Mondknoten) einer neuen
Ideologie (Jupiter/Uranus). Die Finanzen und (bisherigen) Früchte des
Kapitalismus: die beiden beteiligten Planeten am Ende des
Fischezeichens.
Und vielleicht spielt auch Lilith dabei eine Rolle.
Lilith kann die sonstige Schwierigkeit, nämlich Macht auszuüben, sehr
erleichtern - sie lässt gewissermaßen über mögliche
Berührungsängste mit
Leichtigkeit hinweggehen.
Mit
Uranus in Widder, welches eine sehr direkte, ehrliche und offene
Energie erzeugt, kann sich eine weitere Möglichkeit ergeben: Die Jugend
wird ja immer mehr mit Perspektivlosigkeit konfrontiert. Aber was die
Jugend will, ist ganz einfach: Sie will Leben und Lebendigkeit
erfahren. Wenn dies durch Umstände nicht mehr so leicht möglich
wird, gleichwohl die kollektive Leitidee des Übrigen aber eine
gewisse Lebensweise propagandiert, die aber nicht mehr von der Jugend
getragen werden kann,
regt sich ein beinahe instinktiver Widerstand. Was nicht geht, das geht
nicht - und die Folge kann eine Art Überwindung alter Konzepte sein.
Uranus in Widder ist die
gemäße Energie, damit dieser Widerstand dazu führt, einfach
neue
Lebenskonzepte zu schaffen - und zwar aus eigener Kraft und
eigenen Leitbildern und eigenen Überzeugungen, die nämlich für diese
junge Generation lebenswert erscheinen.
Man bedenke, dass vieles, was bereits
vorher von anderen gelebt wurde, dann in einem neuen Licht gesehen
werden könnte.
Die Jugend ist ja nicht mit 20 vorbei sondern wird auch von Menschen verkörpert, die 40 Jahre alt sein können. Und diese etwas ältere Generation als Bindeglied der verschiedenen Generationen, wird für jenes Maß an Struktur gesorgt haben können, dass dem neuen Zeitgeist eine Perspektive verspricht, die vielleicht gar nicht mehr kapitalistisch, sondern im höchsten Maße ökologisch und sozial, oder in einem progressiven Sinne vernünftig (und auch flexibel) ist.
Zwillinge (betr. Jupiter/Saturn Zyklus Oppositionsphase 2010) hat immer das Konkrete vor Augen und lässt sich nicht durch Versprechen oder Vertrauen blenden. Der Zwillinge diagnostiziert, und abgehobener Optimismus, "der Markt regelt sich selbst" (Laissez-Faire: lasst machen im Sinne von einfach laufen lassen), und Konzeptlosigkeit, das ist nicht seine Sache. Der Zwillinge sucht nach Ursachen und entdeckt kausale Zusammenhänge. Und natürlich ist Zwillinge ein Luftzeichen, es geht um Bezugnahme und um eine persönliche Einstellung zu einer Sache, die manchmal auch objektiver scheint, als wie sie in Wahrheit ist - durch ausgewählte Vernunftgründe kann eine Einstellung und Haltung tatsächlich sehr subjektiv sein.
Es passt, dass die gegenwärtige Krise durch Spekulationsblasen gekennzeichnet ist, während Zwillinge dafür steht, mehr das Konkrete vor Augen zu haben. Das heisst, diese für Zwillinge unerträgliche Tatsachen von Nebenwirkungen des Systems stellt ein zu lösendes Problem für ihn dar.
Jetzt
haben
wir also eine Saturn/Uranus
Opposition, die eindeutig mit der momentanen Krise in
Verbindung zu bringen ist.
Anno
1989 hatten wir eine Saturn/Uranus Konjunktion, die offensichtlich mit
den Umwälzungen zu jener Zeit in einen Zusammenhang zu bringen
ist (damals gab es aber auch Uranus/Neptun und Saturn/Neptun in diesem
Zusammenhang).
Es scheint, dass wir in den letzten 20 Jahren eine
gewisse Zuspitzung von nötigen Veränderungen erleben, die es so seit
den 1950er Jahren nicht gegeben hat.
Die 68er Jahre stehen nicht
wirklich für nachhaltige reale Veränderungen, eher für einen Zeitgeist
- doch bleibt es
interessant, dass 1968 ebenso wie 2010 die Oppositionsphase des
Zyklus von Saturn und Jupiter markieren. Genauso der Fall
der Berliner Mauer (1989), mit der deutschen
Wiedervereinigung und dem Zusammenbruch der Sowjetunion.
Oppositionsphasen der Geschichte also: 1968, 1989, 2010.
Neben Saturn/Jupiter gibt es natürlich noch weitere Zyklen. Zum Beispiel zwischen Saturn und Uranus.
Die Saturn/Uranus Konjunktion findet alle ca. 40 Jahre statt. Jetzt befinden wir uns (mit der Opposition zwischen Saturn und Uranus) sozusagen in der Halbzeit dieses Zyklus. Der Zyklus begann 1988.
Die Wirkung der Konstellationen tritt selten auf den Punkt genau ein, sondern wird vorbereitet durch kollektive Prozesse und die Wirkung kommt dann irgendwann zum Ausbruch, wenn die Umstände einen Kanal dafür geschaffen haben - die Art und Weise hängt auch von der Art ab, wie sich die Konstellationen bilden. Momentan werden viele Konstellationen (bedingt durch die Geschwindigkeit der Planeten) schnell gebildet, aber bleiben durch Rückläufigkeiten bedingt einige Zeit bestehen, das heisst, es kommt schnell, aber geht erst langsam weg.
Das östliche kommunistische System brach damals bei der Konjunktion von Saturn und Uranus zusammen.
Nun ist das momentane Geschehen auch in diesen Saturn/Uranus
Zyklus eingebunden (die Opposition).
Bei einer Konjunktion setzt sich
ein Wille leichter durch, bei einer Opposition ist es oft die
knallharte Konfrontation mit geschaffenen Tatsachen, oder eine Prüfung
mit den gegebenen Tatsachen.
Wenn wir jetzt finden würden, dass diese Prozesse, die wir gerade erleben, sinnvoll und gut sind, würden wir einfach zuschauen können, wie diese Prozesse mehr an Macht gewinnen, und durch diese Opposition die Widerstände auf diese Macht noch mehr gebrochen würden. Aber wir prüfen Wege, um diese Macht der Prozesse ja einzudämmen, wir sträuben und wehren uns.
Also haben wir - kollektiv gesehen - etwas falsch gemacht, dessen Folgen uns nun präsentiert wird. Seit 1989 ist der Kapitalismus ja gewachsen wie noch nie in der Weltgeschichte. Neue Märkte in Russland und sogar China. Und alle gingen diesen Weg des Kapitalismus mit. Und jetzt muss die Frage gestellt werden, was daraus werden soll.
Das
Saturn-Pluto Quadrat (Herbst 2009).
Diesen
Aspekt
deute ich direkt auf
die momentane Krise aufbauend. Zumindest, was das Thema betrifft. Es
bleibt abzuwarten, was mit diesem Aspekt in Detail zusammenhängen wird.
Es kann sein, dass dieser Aspekt schon jetzt sozusagen vorbereitet
wird.
Die Konstellationen werfen in der Astrologie oft ihren Schatten voraus - hier in diesem Fall können wir erkennen, dass das Quadrat zwischen Saturn/Pluto bereits Anfang 2009 angelegt ist, in einem grossen Orbis allerdings; - weswegen eine spätere Bildung des Quadrates schon jetzt eingeläutet werden kann, durchaus beobachtbar anhand der jetzigen mundanen Ereignisse. Ungeachtet dass das Quadrat später in ganz anderen Zeichen zustande kommt! - also es kann sein, dass sich die Dinge jetzt schon in Richtung der späteren Aspektqualität hin entwickeln. Nur erkennt man noch nicht, worauf es hinausläuft. Aber das wird sicherlich noch deutlicher werden. Wenn es sich um grosse Ereignisse (2010) handelt, dann muss das auch immer so sein, dass die Ereignisse ihren Schatten voraus werfen. Kaum wird jemals etwas geschehen, dass nicht seine Vorboten hatte.
Mögliche
Auswirkungen:
Es
mag sein, dass jetzt
Beschlüße gefasst werden, die im Jahr 2009 realisiert
werden, also in den nächsten Monaten wirksam und manifest
werden.
2010, wenn Saturn und
Uranus ins Quadrat zu Pluto kommen (und zusammen ein T Quadrat bilden),
könnte eine der folgenden Möglichkeiten
eintreten: Ein
Machtkampf entsteht zwischen verschiedenen Gruppierungen, zB
reformwillige Politik gegenüber der Finanzelite oder den Arbeitgebern
usw.. Oder das Kollektiv erwartet solche Veränderungen, die
aber
eben aufgrund des Machtkonfliktes ausbleiben. Das würde bereits bei der
Bundestagswahl 2009 sicherlich für einige Vorahnung sorgen.
Oder: Der übergeordneten Wirtschaft (im systemischen Sinne) fehlt die
Substanz (entsprochen durch Pluto), mit der bisherige Wirtschaftsziele
sich durchsetzen liessen - was zB in fehlenden Aufträgen, Insolvenzen
und in steigender Arbeitslosigkeit offenkundig werden könnte und sich
auch jetzt schon prognostizieren lässt. Oder es
mag sich vielleicht offenbaren, dass die staatlichen
Beschlüße, Rettungspakete und Konjunkturpakete von
2008/2009
keine Wirkungen zeitigten, und viele Banken vielleicht trotz des
Rettungspakets in die Krise geraten oder sogar Bankrott gehen. Die
sogenannten faulen Kredite sind ja noch nicht vom Tisch. Damit wäre
vieles, was jetzt getan wurde, vielleicht sogar ein Beschleuniger gewesen
bzw. man hat die Probleme nicht gelöst und dennoch viel Geld in den
Sand gesetzt. Dies erscheint mir als die wahrscheinlichste Möglichkeit.
Auch folgendes ist vielleicht ein Problem: Der Staat kann ja nichts geben, was er nicht hat. Warum man das Rettungspaket in einer dreistelligen Milliardenhöhe präsentieren konnte, bestand ja in der Idee, dass man nur für das Geld bürgt, während man glaubt, dass letztlich nicht die volle Summe von den Banken beansprucht wird.
Eine weitere Möglicheit: Es heisst
aus Insiderkreisen (von Börsenspekulanten), dass die Krise Asien noch
erheblich in Mitleidenschaft ziehen wird, weil die Amerikaner vormals
investiertes Geld aus Asien abziehen werden. Ausserdem steht die
Autobranche in der Rezession.
Noch ein Punkt: Pluto
steht sprichwörtlich für Angst und Verlust. Die Anleger, die ihr Geld
in Steueroasen angelegt haben, können auf keine staatlichen Garantien
zurückgreifen, und viele haben ihr Geld bereits in diesen Steueroasen
verloren.
Das Geld beginnt versteuert zu werden, wenn es in die
normale und legale Wirtschaftszone transferiert wird - und das wird
sicher noch zunehmen, weil die Anleger
Angst bekommen, ihr Geld ganz und gar zu verlieren.
Weiterhin
wird der
Staat auch Druck auf diese Steueroasen ausüben - weil
der
Staat ja immer weniger Steuereinnahmen durch die Finanzkrise befürchten
muss, darum wird er sich noch weiter umsehen nach Möglichkeiten, die
Finanzen und damit das System zusammen zu halten. Das alles könnte
wirklich
sehr
gut mit diesem Pluto Quadrat offenbar werden. Nachdem die Hartz Vier
Empfänger zunächst dran waren, könnten es nun andere sein.
Diese
Angaben wollen anders wie die Börsenprognose aber keine Prognose
darstellen, sondern Möglichkeiten aufzeigen. Ich selbst bin gespannt
auf die Zeit bis 2013.
Siehe die Grafik unten: Unterschrift durch Köhler und damit der Zeitpunkt, an dem das Gesetz realisiert wurde. Da wir es mit handelnden Akteuren zu tun haben, bevorzuge ich stets den Zeitpunkt, an dem ein Gesetz vollendet und in die Wege gebracht wurde, und nicht den Zeitpunkt, an dem es rechtswirksam wird (das wäre der 18.10 um 0 Uhr).

Das momentane Rettungspaket der Bundesregierung ist bis zum Herbst 2009 begrenzt.
Wir erkennen im Stundenhoroskop der Unterzeichnung des
Rettungspaketes
die Venus am MC in
Skorpion. Ähnlich wie bei den Hartz Vier Gesetzen (dort Venus in
Zwillinge am MC) besteht geradezu die begriffene
Notwendigkeit, etwas
in Bezug zu den Finanzen zu tun. In welcher Hinsicht? In Bezug und
Richtung auf die Banken. Und das Thema sind vor allem auch die Kredite
(Skorpion), aber auch Verstaatlichung (Skorpion) und damit
Substanzerhalt, mit entstehender Verpflichtung gegenüber dem Staat.
Bei
Hartz Vier war es die Unternehmenskultur, die dort mit der Zwillinge
Venus bedient wurde. Es wurde auch für eine entsprechende kausale
Fügung gesorgt, dass das System des Arbeitsamtes effektiver arbeiten
konnte.
Das Stundenhoroskop zeigt vor allem die Beweggründe, nicht die zu lösende Situation - ich interpretiere die Venus in beiden Fällen als Zugeständnis an die Elite der Wirtschaft (einmal Arbeitsamtskultur und Unternehmen und einmal die Banken).
Die politische Opposition (des Bundestages) spricht stimmig
von einem
Blankoscheck, den man bei diesem Rettungspaket ausgestellt hat. Man
zeigt (MC)
die Bereitschaft, den Banken Geld und Substanz (beides Venus) zu
geben.
Auffällig
ist auch Jupiter am AC, ähnlich wie bei den Hartz Vier
Beschlüßen. Und es ist auch wirklich ähnlich zu
den
Hartz Vier Beschlüßen, wenn man sich anschaut, wie die Politik
sich selbst feiert, da sie sich nun als handlungsfähig bewährt hat (ob
sie
das wirklich ist, bleibt aber noch abzuwarten!).
Man hat eine
Krise begriffen, und eine vielversprechende Lösung gefunden, die
wiederum vor
allem den eigenen Seinsgründen zu dienen scheint (Jupiter). In Bezug zu
wirtschaftlichen Themen scheint es oft sehr einfach zu sein, politisch
zu handeln.
Die Erwartung ist gegeben (Mond/Venus Opposition), dass die Wirtschaft (sowohl Banken als auch Unternehmen) in irgendeiner Weise dieses Rettungspaket durch entsprechende Realitäten honorieren wird (zB Wirtschaftswachstum durch die Vergewisserung, dass die Banken Kredite ausgeben), oder aber nicht vollständig in Anspruch nehmen wird. Man beachte, dass Venus im Skorpion im Fall steht, und am MC vermutlich besonders aufzeigen wird, welche Probleme oder Unvorsichtigkeiten mit diesem Rettungspaket noch verbunden sind. Eine Venus im Skorpion könnte sprichwörtlich bedeuten, dass man etwas in Aussicht stelltt, was man nicht einlösen können wird, oder was letztlich den Bundeshaushalt entsprechend belasten wird!
Der
Markt soll weiter fliessen: Mars in Skorpion
und im 9. Haus: Perspektive des Systems und der Entwicklungen - und
Mars steht dabei in Spiegelpunkt mit Neptun.
Dass
man die Perspektive des Wirtschaftsstandortes der Nation beibehält, und
die gegebenen Umstände diesbezüglich beeinflussen möchte, ist auch das
Selbstverständnis
des Staates: Neptun als Herrscher des 2. Hauses
eingeschlossen im 1. Haus; und Jupiter als Herrscher des 2. Hauses
steht im Einflussbereich des Aszendenten.
Mars
in Skorpion im 9. Haus deutet auch auf die
sprichwörtliche Anstrengung hin (Wunschnatur des Skorpions), dass man
das
bestehende System weiter aufrechterhalten will - wobei hier
durch
entsprechendes Handeln die Perspektive des bisherigen Wirtschaftens (9.
Haus) aufrecht erhalten werden soll.
Aber durchaus
widerwillig wurde die Entscheidung getroffen (separative
Opposition zwischen Mond und Venus), und
vielleicht verhaftet und unbewusst (Neptun eingeschlossen und Jupiter
im 12. Haus) kommt man zu diesem Rettungspaket - letzten Endes kann man
vermuten, dass ein gewisser
Zwang, eine Ohnmacht oder Überforderung in diesem Horoskop auch durch
das Steinbockzeichen
angedeutet ist, das nämlich über zwei
Häuser herrscht, dem 1. und 12. Haus.
Man kann in die Geschichte zurückblicken und entdeckt auch bei grösseren Orben der Planeten Zusammenhänge mit den mundanen Ereignissen. So steht ab 2010 Pluto im Brennpunkt eines T Quadrates von Saturn und Uranus. Pluto könnte dann dafür stehen, dass der Staat sich gedrängt fühlt, die Löcher des Systems füllen zu müssen, aber das Füllmaterial muss ja irgendwo her kommen.
In jedem Fall sorgt Saturn/Pluto, dessen Quadrat im Herbst 2009 erstmalig exakt gebildet wird, dann sicher nicht für eine leichte Atmosphäre, wenn es zB darum geht, dieses Rettungspaket zu verlängern oder zu erkennen, was daraus wurde. Immerhin wird in diese Zeit auch die Bundestagswahl fallen.
Das einzelne
Pluto/Saturn Quadrat wird im November 2009, also nach der
Regierungsbildung
exakt.
Die Geschwindigkeit der beiden Planeten ist schnell, was darauf
hindeuten könnte, dass zu dieser Zeit (November 2009) nicht die grossen
Wirkungen auftreten, wie im Sommer 2010, wenn es das T Quadrat zwischen
Saturn/Uranus und Pluto gibt, welches bedingt durch Rückläufigkeit auch
eine gewisse Zeit in einem wirksamen Orbis bleibt.
So könnte im November 2009 erst mal nur ein gewisses Vorzeichen auftreten, das nochmals im Sommer 2010 sehr viel akuter auftritt.
Ein Jupiter/Chiron/Neptun Stellium wird dieses Quadrat von Saturn und Pluto begleiten. Momentan und bis 2010 die Saturn/Uranus Oppositon, und die erwähnten Quadrate von Saturn/Pluto: 2009 und Uranus/Pluto: 2011-2013.
Letzteres Quadrat (Uranus/Pluto) sieht beinahe aus wie ein Abgesang auf eine alte Form des Kapitalismus - wenn man sich die gegenwärtige Opposition zwischen Uranus und Saturn vor Augen hält.
Bei Pluto denkt man auch an die Atomkraft und hoffentlich wird
es
keinen atomaren Zwischenfall geben. Die Kontrolle (Saturn) und die
technische Seite (Uranus) drücken ja geradezu auf die Macht der Energie
(Pluto). Eigentlich erwarte ich hier aber eher eine mentale
Auseinandersetzung, zum Beispiel könnte nun, durch eine befürchtete
(künftige) Energiekrise,
die Atomenergie wieder zum Thema werden. Wenn es anders läuft, dann
könnte es auch im Gegensatz dazu einfach darum gehen, die Atomenergie
weiter zu diskreditieren (da Pluto in den Brennpunkt gerät).
Denkbar
wäre damit zusammenhängend auch eine Diskussion um
eine
Endlagerung. Denn Uranus symbolisiert hier das Strahlen der Materie,
Pluto den Müll, und Saturn die Handhabung und den Schutz vor diesen
Problemen. Ein nächster Castor Transport ist für 2010 angesetzt. Man
kann sich mit dieser astrologischen Konstellation vorstellen, dass
dieser Transport atomaren Mülls starke Diskusssionen
und
Demonstrationen auslösen wird.
Man stelle sich übrigens mal vor, dass man eine Millionen
Jahre lang
(!) strahlenden Atommüll beherbergen muss (so lange strahlt das Zeug) -
einen Müll, den man
übrigens plant in einer endgültigen Weise endzulagern, so dass dies
nicht mehr von
künftigen Generationen gehoben werden kann. Zum Beispiel in Beton
eingehüllt in Salzstöcken.
Also ist auch ein möglicher
technischer Fortschritt illusionär, weil man diesen Atommüll nie wieder
aufbereiten können wird, oder dies wäre mit enormen Kosten verbunden.
Den Menschen gibt es erst seit 300.000
Jahren.
Atommüll ist einfach und offensichtlich eine unglaubliche Last (das
Gerede um
billigen Atomstrom ist nur auf die Gegenwart bezogen; - denn Atomstrom
ist auf
lange Sicht unbezahlbar, und generell
nicht zu verantworten - denn innerhalb von einer Millionen Jahre könnte
vieles geschehen, so dass zB künftige Zivilisationen unsere Sprache
nicht mehr verstehen und an den Endlagerstätten nach Rohstoffen bohren
usw.).
Ich
gehe davon aus, dass 2010 das Ende der Atomkraft endgültig besiegelt
werden wird. Neue Energien werden thematisiert, die den Bedarf an Strom
decken sollen. Oder aber man kommt zu einfachen Konzepten der
Energieeinsparung.
Allgemein
kann man jedes Quadrat als
Möglichkeit
auffassen, Korrekturen auszuüben, und um etwas tiefgreifend zu
verändern; vor allem wird man ja konfrontiert mit etwas, was aus dem
Ruder zu laufen droht, worauf dann auch der festigende Griff ans Ruder
folgt. Die
Quadrate
der genannten Planeten (2009-2011) könnten aber auch dafür sorgen, dass
die
Umstände zwangsweise nötige
Veränderungen einfordern, oder einfach dass neu auftretende Umstände
das Verhalten bedingen (ist oft bei Quadraten so anzutreffen). Aus
Furcht vor den Entwicklungen greift man erst dann (2010/11) zu dem, was
längst vorher (2008/2009) klar war. Denn das Quadrat musste her für
diese Einsicht, die dann nicht mehr nur eine Glaubenssache
darstellt.
Es
scheint
so, als könnte es aus Sicht der momentanen Saturn-Uranus Opposition
auch gar nicht anders verlaufen,
dass die wirklichen Veränderungen erst sehr viel später möglich werden
- weil eine Opposition
grundsätzlich nur sehr begrenzt
stimulierend auf die Schaffung neuer Tatsachen einwirken kann.
Dennoch
wird die Saturn-Uranus Opposition bis 2010 wirksam sein, nur fehlen
jetzt die Quadrate, die aber später hinzukommen.
Eine
Opposition allein hat mehr den Charakter, etwas aufzuzeigen und bewusst
zu
machen. Und eine Reaktion zu bilden.
Saturn in
Waage (ab 2010) könnte hier einiges dazu beitragen, dass viele
sogenannte
Sachzwänge für die Zeit, in der sich Saturn in Waage aufhält, in
einem neuen Licht erscheinen.
Geben und Nehmen, und eine gesunde
Stabilität
der bestehenden (sozialen) Zusammenhänge erzeugen und
bewahren.
Die Frage, die man
legitim stellen mag, könnte sein: "Was kann eigentlich real
von den Menschen und Unternehmen geleistet
werden, und wen muss man dazu ansprechen, bzw. beanspruchen?"
Wen soll
man heranziehen, um die Löcher des Systems zu stopfen (siehe
das T Quadrat von
Uranus/Saturn/Pluto)?
Es wird ja oft vom sogenannten "Solidarprinzip" geredet und vielleicht erkennt man mit Saturn in Waage, dass mit dem Beitrag aller Menschen nicht nur Bequemlichkeit einiger (je nach Blickpunkt kann ebenso der Wohlhabende als auch der Arme leisten, bequem zu sein), sondern auch Gerechtigkeit geschaffen wird.
Mit dem Saturn/Jupiter Zyklus (der im Zwillinge begann), könnte nun erkannt werden, dass man neue Tatsachen schaffen kann, um eine entsprechende Wirkung zu zeitigen, so dass die geschaffenen Fakten nach wie vor dafür sorgen sollen, das System zu stärken, nur eben mit anderen und vielleicht ausgewogeneren Fakten als wie bislang. Möglicherweise werden steigende Arbeitslosenzahlen auch für einen begleitenden Druck sorgen, gewisse soziale Gerechtigkeiten anders zu definieren. Bislang heisst es, fördern und fordern, aber in welcher Weise das geschieht, und was für konkrete Wirkungen die momentane Programmatik hat, das steht auf einem anderen Blatt.
Die
Konjunktion zwischen
Chiron/Neptun
begleitet uns seit Anfang 2008 - aber Chiron hat bislang den Neptun
noch
nicht erreicht (und die Konjunktion ist noch nicht exakt geworden). Am
17.2.2010 wird
es dann geschafft sein mit dieser Konjunktion.
Diese Konjunktion
scheint gewichtig, vor allem weil beide
Planeten schon seit einiger Zeit eine sehr ähnliche Geschwindigkeit
haben und nahe beinander liegen. Es mag sein, dass diese
Konjunktion schon jetzt wirkt, obwohl der Orbis noch über 5° beträgt.
Sie wird auf jeden Fall noch ernstzunehmend sein, dessen bin ich mir
sicher.
Meiner
Meinung nach beschreibt Chiron/Neptun auch grundsätzlich die
Krise
eines Systems.
Interessant ist, dass
die Bildung dieser Konjunktion fast genau mit dem Verlauf
der äusseren Ereignisse der gegenwärtigen Krise übereinstimmt
(die Konjunktion mit
einem Orbis von etwa 5° begann etwa Anfang 2008).
Man kann geradezu beobachten, welche Lücken oder Fehlendes (Chiron) durch irgendeinen Verursacher entstehen, die andere auffüllen müssen, und die nicht mehr vom System aufgefüllt werden.
Spekulationen könnten hier tatsächlich durch irgendwelche unvorhergesehen Umstände oder durch übertriebenen Einsatz ins Leere laufen. Man erlebt jetzt gerade, dass die Volkswagen-Aktie einen Kurssprung geschafft hat, was keine Aktie in der deutschen Geschichte jemals leisten konnte. Man vermutet, dass hier vor allem auf einem Sinken des Kurses spekuliert wurde, und der Termin fällig wurde, und nun die Aktie gekauft werden musste. Chiron/Neptun und Saturn/Uranus könnten gemeinsam eine ziemlich deutliche Wirkung erzeugen (letztlich kommt durch verschiedenste gleichzeitig wirksame Konstellationen oft ein gewisser Ereigniszwang zustande). Chiron/Neptun könnte dafür stehen, dass das System in seinen Möglichkeiten, welche von Akteuren realisiert werden, für Lücken entstehen lässt, was für Illusionen (Neptun) es gibt und was die Folgen sind, wenn sich die Illusionen nicht aufrecht erhalten lassen.
Lücken entstehen also, merkwürdige Diskrepanzen oder Aussetzer. Das Problem ist, dass diese entstehenden Lücken geschlossen werden müssen, daher entsteht auch ein wenig Macht bei denen, die diese Lücken gerissen haben. Ein typisches Chironthema ist durchaus auch die Macht (Macht, die oft auf Umwegen entsteht, oder zB die Macht der Überlegenheit, wenn man wichtige Schaltzentren beherrscht, oder Macht durch Wissen). Oft ist dabei die Macht nur ein Merkmal, das nebenher entstanden ist, sozusagen aus dem Prinzip, dass die Ganzheit aller Teile stets mehr als nur die Summe dieser Teile bedeutet, nämlich durch Wechselwirkung und synergetische Effekte. Auch ist es in dieser Hinsicht kein Plutothema, dass diese Lücken geschlossen werden müssen, sondern eher ein Thema des Systems und seiner geordneten Abläufe.
Man
sucht nach
dem
Stoff, der die Lücken schliesst und glaubt ihn zB auch im sogenannten
"Hilfspaket für die Banken" gefunden zu haben.
Ich
denke, man wird letztendlich die Zügelosigkeit des Marktes weltweit
schon zu verändern wissen, aber
weit mehr Veränderungen werden sich wohl nur durch den Zwang der
Umstände ergeben, da offen gezeigt wird, was nicht ganz
stimmig
verläuft.
Eine grundsätzliche Infragestellung des Kapitalismus könnte ebenso mit der Chiron/Neptun Konjunktion angeregt werden.
Chiron/Neptun könnte auch für ein ökologisches Bewusstsein stehen, das durch Katastrophen geweckt wird, ebenso ein Bewusstsein betreffend dem Klimawandel (eine nützliche Konstellation für Klimapolitik). Man wird sehen, was im Zeitraum 2009/2010 mit diesen beiden Planeten in Zusammenhang zu bringen ist.
Ausserdem denke ich, dass mit dem Chiron/Neptun Thema (siehe was über Fische gesagt wurde) auch das Thema Transparenz eine Rolle spielen will. Das gilt bezogen auf die Finanzmärkte insgesamt und bezogen auf einzelne Merkmale, wie etwa die momentane Problematik der Banken.
Mit Chiron ist auch der Mangel (bzw. Schwäche) angesprochen, den man ungern entblößen will. Viele Banken überlegen zwei Mal, ob sie das Rettungspaket wirklich brauchen.
Man verliert an Ansehen und Stärke. Es entsteht ein Mangel des gewünschten perfekten Zustandes. Vielleicht ist dies eine Angelegenheit, die sich nur mental abspielt. Tatsächlich kann man aber nicht in den Bankrott gehen, oder den Verlust von Arbeitsplätzen riskieren, und letzten Endes werden manche Banken dann zum Rettungspaket greifen. Und andere Unternehmen könnten, wie zur Zeit Opel, ebenso die Hand aufstrecken wollen.
Eine höhere Arbeitslosigkeit ist zu erwarten, sicher bis an
die 10% - wenn es eine weltweite
Rezession gibt.
Und wir kommen in eine Rezession - weltweit. Wenn nicht nächstes Jahr,
dann in den nächsten
vier Jahren, oder irgendwann sicher in den nächsten 20 Jahren. Wir
sollten froh sein, wenn die Krise jetzt offen und akut beginnt, und
nicht erst in 20 Jahren.
Die Rohstoffe sind
endlich. Dieser jetzt schon abzusehende Mangel wird zusätzlichen Druck
in den nächsten 50 Jahren erzeugen. Zunächst aber wird durch den
kommenden Klimawandel ein anderer Druck erzeugt, der sich nicht so
offensichtlich in das Wirtschaftssystem schleicht, aber ebenso Kosten
verursacht. Umso mehr, je weniger fortschrittlich jetzt gehandelt wird.
Klima und Atmosphäre, ebenso Metereologie entspricht
Fische/Neptun.
Wenn Neptun in Fische eintritt (2012), könnte es darum gehen, wie man die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen und Bedingungen (zB Unternehmenskultur, Arbeitslosigkeit) richtig anwenden mag bzw. damit umzugehen lernt, und wie man reflektiert, was diese geschaffene Zivilisationsform für Möglichkeiten bereit hält, und wie man sie sinnvoller nutzen kann. Wie man gewissermaßen zum Leben zurückkehrt.
Alle diese Dinge und Sachverhalte, die ich hier erwähnt habe, und die vielleicht eintreten könnten, stellen meiner Meinung nach zumindest Themen dar. Was wird aus dem Rettungspaket (Tendenz: Problematisch)? Was wird aus der Börse (Strukturwandel)? Was wird mit dem Klimawandel und nötigen Entscheidungen (globales oder nationales Handeln?)? Was wird mit den Sozialsystemen (eine Dauerfrage, die durch die Krise bedingt sicher verschärft zum Thema gemacht werden wird)? Was wird aus der Rezession (Tendenz: nüchternes und ehrliches Wirtschaften ohne Risiko könnte am Ende dazu führen, dass die Wettbewerbsbedingungen entschärft werden, im Sinne von drei Apotheken in einer Straße, drei Baumärkte in einem Stadtviertel usw.)? Wie handlungsfähig ist die Politik, und wo soll es hin gehen (Pluto in Steinbock)?
Vielen Dank für Ihr Interesse...
[Aktueller Stand: 29.6.2009]
Was den zukünftigen Verlauf der Kurse an der Börse angeht, schätze ich den DAX noch auf ein Tief von weit unter 4000 Punkten, was entweder dieses Jahr erreicht werden werden könnte, oder spätestens im Herbst 2009.
3500 wurde im März 2009 erreicht und bildete bislang den Tiefststand des Jahres. Zwar nicht exakt prognostiziert, aber im angegebenen Zeitrahmen 100% richtig.
Im Frühjahr, wahrscheinlich März 2009 bis Frühsommer 2009 könnte es meiner Einschätzung nach einen leichten Aufwärtstrend beim DAX geben, oder eine Seitwärtsbewegung, also eine relative Stagnation (eher ist eher anzunehmen, dass die Schwankungen nach wie vor stattfinden, aber mit einer leichten Aufwärtstendenz verbunden).
Das nenne ich einen Treffer. Ab Mitte Juni begann der
Aufwärtstrend, der im März einsetzte, nachzulassen. Ich drückte mich
hier unklar aus, von meinem Gefühl her hatte ich den Aufwärtstrend
gemeint.
Man kann dem Text durchaus entnehmen, dass die Aufwärtstendenz doch
besonders betont wurde. Ich gebe zu, der Fehler lag in der mangelnden
Festlegung. Es bleibt dem Leser überlassen, ob er diese Prognose für
richtig hält.
Der Dax wird sich bis Ende 2009 nicht besonders erholen, und es wird lange dauern, bis dass die 6000er Marke in der Zeit ab 2010 wieder überschritten wird.
Das bleibt noch offen. Aber es sieht (Ende Juni 2009) ganz danach aus.
Von November 2008 an bis März 2009 wird der DAX meiner Einschätzung nach relativ starken Schwankungen unterliegen - mal geht der Kurs hinauf, dann fällt er wieder rasch ab (innerhalb aufeinanderfolgender "Minustage"). Im April/Mai wird es noch mal eine stärkere Delle nach unten geben.
Die Kursschwankungen waren tatsächlich extrem. Dies ist 100% richtig prognostiziert.
Zwischen April und Mai gab es eine sichtbare Delle,
und Mitte Mai.
Muss man selbst abschätzen, ob man diese Prognose gelten lassen möchte.
Siehe
dazu auch das Chart bei Yahoo. http://finance.yahoo.com/...
Weitere Artikel zum Thema:
Viele Experten sind der Meinung, dass die Krise im August 2007 begann. Saturn befand sich am Ende des Löwezeichens.
Wenn ein Planet, und insbesondere Saturn am Ende eines Zeichens gelangt, bedeutet das immer eine Zunahme der Manifestierungen dessen, was sich davor im Laufe des planetarischen Aufenthaltes im Zeichen bereits angebahnt hat. Dabei kann es sich auch um ein Bewusstsein über eine Sache handeln - ein Zweifel oder eine Unentschiedenheit wird bei einem Planeten am Ende eines Zeichens tendenziell weniger wahrscheinlich. Das lässt sich bald auch bei Uranus in Fische beobachten .
Es ist sozusagen die Phase der Verdichtung, und zutage treten unter Umständen ernste Wirkungen (Not-Wendigkeiten). Zu dieser Zeit (August 2007) hatte die EZB bereits eine gehörige "Finanzspritze" zur Verfügung gestellt in Höhe von 200 Milliarden Euro. Mehr zu der Finanzkrise auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Subprime-Krise
Momentan 2008-2010:
Saturn/Uranus Opposition
Ende
2009-2011: Saturn/Pluto Quadrat
2010: Jupiter/Saturn Opposition
2011: Jupiter/Uranus
Konjunktion
nebst
Pluto/Mondknoten Konjunktion, und Eintritt des Uranus in Widder
2011-13:
Uranus/Pluto Quadrat
2012: Eintritt des Neptun in Fische
Sowohl Uranus als auch Saturn sind wichtige Symbole des aktuellen Geschehens. Und beide Planeten werden bis 2013 durchexerziert. Pluto kann als Auslöser, als Anknipser betrachtet werden. Diese drei Planeten lassen weitere schwerwiegende Ereignisse und Entwicklungen erwarten.
Man sollte jetzt nicht den Untergang alles dessen befürchten, was einem am Herzen liegt. Es wird meiner Meinung nach die Grundlage dessen, was wir sind und haben, bestehen bleiben - man sieht ja auch, dass, durch die Krise bedingt, viele Dinge wieder ins Gleichgewicht kommen. Zum Beispiel sinkt durch die sinkende Nachfrage der Industrie auch der Ölpreis wieder. Im Vergleich zu der ersten Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre haben wir heute viel gelernt und eine vernetzte Welt, die aufeinander abgestimmt handeln kann.
Wenn es dennoch schlimmer mit der Politik kommt, und sie sich nicht bereit zeigt, etwas tiefgreifend zu verändern, bin ich gespannt, wie lange das noch in der Weise gut gehen wird (für die Politik).
Meine Analysen und Meinungen zum Welt- und Börsengeschehen stellen keine Empfehlung für den Handel an der Börse dar.
Der Handel mit Wertpapieren und Börsenprodukten kann zu
hohen Verlusten führen und beinhaltet das Risiko eines Totalverlustes.